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25. Februar 2009

Blogs im Tourismus

Für eine Präsentation bei der Tagung der AAG (jährliches Treffen der amerikanischen Geographen) im März in Las Vegas, in der ein Kollege von der KU Eichstätt-Ingolstadt und ich über “Tourism and Imaginative Geographies 2.0″ referieren werden, bereite ich mal wieder das Thema touristische Blogs auf. Grundsätzlich arbeite ich auf Basis unserer im Jahr 2007 für die ersten Konferenz “Blogs im Tourismus” erarbeiteten Einteilung in B2B-, B2C- und C2C-Blogs:

1. Consumer to Consumer (C2C)-Blogs: Diese Form des Reiseblogs ist am bekanntesten und zahlenmäßig sicher am häufigsten. Reisende berichten in diesen Blogs über ihre Erfahrungen vor, während und nach einer Reise. Ziel dieser meist wenig professionellen Blogs ist es, andere Reisende, Verwandte und Bekannte über die Reise bzw. die Destination zu informieren und Erfahrungen weiterzugeben – broadcast yourself!

2. Business to Consumer (B2C)-Blogs: Blogs von Unternehmen zur Information der Kunden sind im Tourismus im Vergleich zu anderen Branchen deutlich weniger verbreitet. Einige Vorreiter der Branche mittlerweile stellen sich auf die Bedürfnisse der neuen, internetaffinen Zielgruppe ein. Hauptziel dieser Blogs ist die Vertrauensstiftung in Reisen/Destinationen bzw. in das Unternehmen und die Schaffung einer einfach kontrollierbaren Kommunikations- und Beschwerdeplattform.

3. Business to Business (B2B)-Blogs: Expertenblogs von Experten/Unternehmen für Experten/Unternehmen sind eine weitere höchst spannende Ausprägung touristischer Blogs. Hauptziel dieser Blogs ist die Kommunikation von Wissen, Erfahrungen und Neuigkeiten, die Steigerung des Bekanntheitsgrades des Unternehmens/Experten und der Marke und die Schaffung neuer Netzwerke und Kontakte.

Quelle: (Bauhuber, F. and Oellrich, J. 2007: B2B-Blogs in tourism – Inside of the blog tourismus-zukunft.de)

Nun meine Frage – da die Konferenz sich an internatioales/ amerikanisches Publikum richtet! Kennt Ihr englischsprachige B2C oder C2C-Blogs? Leider fehlt mir in dieser Szene der Überblick – gibt es Best Practices?

und ja: ich kenne die T-List: meine Frage zielt darüber hinaus!

Florian Bauhuber

... ist Geschäftsführer von Tourismuszukunft - Institut für eTourismus sowie wissenschaftl. Mitarbeiter am Lehrstuhl für Kulturgeographie an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. In seinem wissenschaftlichen und beruflichen Fokus sind Innovationen in Destinationen, wie z.B. Social Media-Anwendungen, die zunehmende Virtualisierung des Reisens sowie neue Reisetrends bzw. Reiseformen.

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