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Blogs im Tourismus

Da Robert Basic dieses Thema heute aufgegriffen hat, möchte ich hier kurz auch noch was zu dem Thema schreiben! Wir sehen drei unterschiedliche Typen von Blogs im Tourismus, die wir auch schon in einem älteren Beitrag erwähnt haben:

1. Consumer to Consumer (C2C)-Blogs: Diese Form des Reiseblogs ist am bekanntesten und zahlenmäßig sicher am häufigsten. Reisende berichten in diesen Blogs über ihre Erfahrungen vor, während und nach einer Reise. Ziel dieser meist wenig professionellen Blogs ist es, andere Reisende, Verwandte und Bekannte über die Reise bzw. die Destination zu informieren und Erfahrungen weiterzugeben – broadcast yourself!

2. Business to Consumer (B2C)-Blogs: Blogs von Unternehmen zur Information der Kunden sind im Tourismus im Vergleich zu anderen Branchen deutlich weniger verbreitet. Einige Vorreiter der Branche mittlerweile stellen sich auf die Bedürfnisse der neuen, internetaffinen Zielgruppe ein. Hauptziel dieser Blogs ist die Vertrauensstiftung in Reisen/Destinationen bzw. in das Unternehmen und die Schaffung einer einfach kontrollierbaren Kommunikations- und Beschwerdeplattform.

3. Business to Business (B2B)-Blogs: Expertenblogs von Experten/Unternehmen für Experten/Unternehmen sind eine weitere höchst spannende Ausprägung touristischer Blogs. Hauptziel dieser Blogs ist die Kommunikation von Wissen, Erfahrungen und Neuigkeiten, die Steigerung des Bekanntheitsgrades des Unternehmens/Experten und der Marke und die Schaffung neuer Netzwerke und Kontakte.

Unser Blog positioniert sich ganz klar in der dritten Gruppe – wie Ihr hoffentlich alle gemerkt habt!

FB

6 Kommentare zu
Blogs im Tourismus

Ist zwar ein regional spezifischer Blog aber positioniert sich auch klar in der dritten Gruppe: http://www.suedtirolblog.com. Vielleicht ist was dabei, was zum Thema interessiert.
Werde Eure Blogs in das Blogroll setzen.
Wünsche weiterhin viel Erfolg

Hi…

ich werde mir die anderen Blogs auch einmal ansehen, da wir als Unternehmer so einige interessante Domains für den Tourismus anbieten, einige sind in diesem Blog schon aufgeführt:

http://ebookler.wordpress.com/

Weiterhin viel Erfolg mit dem Blog

Durch die Arbeit in meinem Blog fällt mir auch immer stärker auf, dass die Bloglandschaft hier recht dünn gesäht ist.

Dabei gibt es doch so viel zu berichten, so viel über das man schreiben könnte. In diesem Business dreht sich doch so viel.

Gerade Hotels mit einer jungen Zielgruppe haben hier enormen nachholbedarf. Natürlich ist es schwer, sowas an den Start zu bringen, und gepflegt werden will es auch. Und ich denke hier scheitert es.

Ich sehe immer wieder neue Projekte, die sterben, bevor sie richtig aufblühen können. Keiner kümmert sich, der Bloge bekommt keine persönlich Note und sirbt ab.

Constantin

Simple aber treffende Klassifizierung der T-List. Gelungen.

Hab eh schon letztens erwähnt, aber auch wir Österreich Werber haben endlich ein b2b blog mit dem Ziel Know How und Wissen an österreichische Touristiker zu vermitteln und mit Ihnen in einen Dialog zu treten: http://blog.austriatourism.com . Bin schon gespannt, wie es sich entwickelt. Bis in 2 Wochen.

lg
ms

tourismblogger

Ein gutes Beispiel für den “Web 2.0 Hype” ist genau hier in diesem Blog zu finden: Kommentatoren versuchen durch einen Link einen pagerankrelevanten Vorteil für ihre Website zu verschaffen. Vor kurzem waren es noch Gästebücher auf den Websites. Die meisten wurden mittlerweile wegen unverhinderbaren Spam und ständigem Werbemißbrauchs geschlossen.

Zum Thema Blogs im Tourismus: Aus meiner Sicht wird immer noch zu wenig über schlüssige Konzepte und wahre Vorteile für den Gast nachgedacht. Touristische Social Networking Portale werden aus dem Boden gestampft. Noch vor dem Launch der Website werden diese Pseudoportale den TVBs und Hotels mit hunderttausenden Besuchern täglich dargestellt. Nach einigen Monaten haben die Vorstände dieser Internetfirmen das Investitionskapital aufgezehrt und suchen panikartig nach monetarisierungs- oder kapitalisierungsmöglichkeiten.

So was gabs schon mal: 1999/2000/2001. Damals nannte sich das ganze dot.com Blase und NewEconomy Krise!

Interessante Einteilung – als 0815-User kommen einem wohl 98% der Blogs eher themen/inhaltslos vor – als würde jeder Privatmann nur über jede Kleinigkeit bloggen. Aber bei b2b kann man wenigstens auch etwas sinnvolles mitnehmen und erfahren.

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Florian Bauhuber

… ist Geschäftsführer des Experten-Netzwerks Tourismuszukunft sowie Doktorand am Lehrstuhl für Kulturgeographie an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Bereits seit dem Jahr 2006 berät und begleitet er gemeinsam mit seinen Kollegen touristische Unternehmen und Verbände. In seinem Fokus stehen dabei unterschiedliche Beratungsschwerpunkte:
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