Change4Destination - Corona-Roadmap

Die aktuelle Corona-Krise schafft Verunsicherung und Veränderung. Die Corona-Roadmap stellt die verschiedenen Phasen einer Krise dar und soll Destination Management Organisationen (DMO) als Wegweiser dienen, um diese Krise nicht nur zu bewältigen, sondern mit einer neuen Strategie aus ihr hervorzugehen.

Einfluss von Corona

auf DMOs und Verbände

Eine Krise – gerade in der Größenordnung der aktuellen Corona-Krise – beeinflusst alle Aufgabenstellungen und Handlungsfelder von DMOs, egal ob auf Landes-, Regions- oder Stadtebene:

  • Kommunikation, Arbeitsabläufe sowie Aufgabenfelder innerhalb der eigenen Organisation
  • Austausch, Unterstützung sowie vorausschauende Produktentwicklung von (touristischen) Partnern
  • Kommunikation sowie Kundenbindung mit Gästen

Dabei gilt es, Bestehendes in Frage zu stellen sowie Zukünftiges in Szenarien zu denken.

Wichtige Termine für DMOs

im Rahmen der „Corona-Krise“

 

 

Unsere Corona-Roadmap

Vorgehen in Zeiten von Krisen

Die Roadmap soll Destinationen eine strategische und operative Hilfestellung geben. Sie stellt die verschiedenen Phasen einer Krise dar und zeigt auf, was man in diesen Phasen aktiv tun kann, denken sollte und fühlt.

Die fünf Phasen einer Krise:

  • 1. Phase:  Schock & Verwirrung
  • 2. Phase: Einsicht und Loslassen
  • 3. Phase: Offenheit und Ausprobieren
  • 4. Phase: Erkenntnis
  • 5. Phase: Integration

 

Phase 1

Schock & Verwirrung

In der „Phase 1 – Schock & Verwirrung“ ist Schnelligkeit in der Kommunikation nach innen und außen notwendig. Gleichzeitig gilt es, ein offenes Ohr in alle Richtungen zu haben und sowohl Mitarbeiter*innen, als auch Partnern und Gästen Sicherheit und Vertrauen zu geben.

Folgende Aufgaben sind in dieser Phase angesiedelt:

  • Status Quo Analyse 
  • Krisenkommunikation 
  • Branchendialog intern 
  • Nachjustierung Werteketten

Mögliche Tools und Aktivitäten zur Umsetzung dieser Aufgaben können beispielsweise sein:

  • Kommunikation via eigene und fremde E-Mail-Newsletter, Social Media
  • Anpassungen der eigenen B2C- und B2B-Website
  • Austausch mit Hilfe von persönlichen (digitalen) Dialogen, aber Gruppenaustausch über entsprechende digitale Formate (z.B. Gruppenforen und Videokonferenzen)
  • Aktueller Status quo durch Umfragen, Stimmungsbarometer, Experteninterviews
  • Check Fördermöglichkeiten und Finanzhilfen

2. Phase

Einsicht und Loslassen

In der „Phase 2 – Einsicht und Loslassen“ müssen mögliche Szenarien diskutiert und geplant und der Dialog nach extern verstärkt werden.

Folgende Aufgaben sind in dieser Phase angesiedelt:

  • Szenario-Analyse  
  • Finanzielle Status Quo Analyse
  • Branchendialog extern

Mögliche Tools und Aktivitäten zur Umsetzung dieser Aufgaben können beispielsweise sein:

  • Check von Daten via Marktforschung und Studien
  • Entwicklung von Szenarien mit Hilfe von Szenario-Workshops, Brainstorming/Mindmapping, Austausch mit Expert*innen, Hackathons
  • Austausch mit Hilfe von persönlichen (digitalen) Dialogen, aber Gruppenaustausch über entsprechende digitale Formate (z.B. Gruppenforen, Videokonferenzen (digitale) Barcamps)
  • Check von Kennzahlen und Budget

3. Phase

Offenheit und Ausprobieren

In der „Phase 3 – Offenheit und Ausprobieren“ wird die eigene Strategie hinterfragt und überarbeitet. Anhand der Szenarioanalysen ergeben sich neue Handlungsfelder. Diese Phase zeichnet sich in erster Linie durch ein internes Erarbeiten aus.

Folgende Aufgaben sind in dieser Phase angesiedelt:

  • Öffnung der Ressourcen
  • Identifikation neuer Aufgaben und Zielgruppen
  • Öffnung Handlungsfelder und Grenzen

Mögliche Tools und Aktivitäten zur Umsetzung dieser Aufgaben können beispielsweise sein:

  • Adaptierter, entgrenzter Personal- und Ressourcenplan
  • Aktive Wissensvermittlung…
  • Zielgruppenanalysen,  Auswerten des veränderten Reiseverhaltens, , (Service) Prototyping
  • Erarbeitung von neuen Handlungsfeldern durch Design Thinking Methoden (z,B. Customer Journey Mapping)

4. Phase

Erkenntnis

In der „Phase 4 – Erkenntnis“ werden die vorab definierten strategischen Anpassungen in konkrete Maßnahmen für die eigene Organisation sowie für Partner und Gastgeber*innen in der Destination übersetzt. Der Dialog nach außen nimmt hierdurch wieder zu.

Folgende Aufgaben sind in dieser Phase angesiedelt:

  • Refokussierung der Werte und Positionierung
  • Identifikation Handlungsbedarf Produkte
  • Neuordnung Organisation, Team, Partner und Netzwerke
  • Adaption Werteketten

Mögliche Tools und Aktivitäten zur Umsetzung dieser Aufgaben können beispielsweise sein:

5. Phase

Integration

In der „Phase 5 – Integration“ erfolgt die Anpassung der Maßnahmen und Aktivitäten mit Blick auf den Gast. Die Krise ist überstanden, die Destination neu aufgestellt. Das kann und sollte gerne miteinander gefeiert werden.

Folgende Aufgaben sind in dieser Phase angesiedelt:

  • Roll out neuer Geschäftsmodelle
  • Anpassung Marketing & Kommunikation
  • Feiern der Erfolge

Mögliche Tools und Aktivitäten zur Umsetzung dieser Aufgaben können beispielsweise sein:

  • Anpassung von Angeboten und Vertriebsstrukturen, Rahmenverträgen
  • Aushandeln eines angepassten politischen Auftrags
  • Überarbeitung der Contentstrategie sowie von Marketing- und Mediaplänen
  • Gemeinsames Feiern durch Incentives und Förderung sowie ganzheitliche Veranstaltungsformate

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