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Das Ringmodell 2020 – Realizing Progress

Von wegen 2020 kann nur negativ … Wir haben gute Neuigkeiten für euch: Es gibt eine aktualisierte Version unseres Ringmodells!

Warum eine Weiterentwicklung?

Nach einigen Jahren war es einfach an der Zeit, die wichtigste Grundlage unserer strategischen Beratungsprozesse wieder auf den Stand der Zeit zu bringen. Unserer eigenen Maxime „Realizing Progress“ folgend, haben wir die Struktur vertieft, einige Anpassungen im Wording vorgenommen und den Look etwas auffrischen lassen. Vielen Dank an dieser Stelle auch wieder an die lieben Kolleg*innen von KD1!

Außerdem war es uns in diesem Zuge ein großes Anliegen, die zentralen Aussagen unseres Modells noch deutlicher herauszuarbeiten:

Tourismuszukunft Ringmodell 2020

Die wichtigsten Neuerungen im Ringmodell:

  • Augenscheinlich ist, dass das Produkterlebnis jetzt auch visuell im Mittelpunkt steht. Strategisch ist dieses in unserer Überzeugung schon immer der zentrale Punkt und Schnittstelle; höchste Zeit also, dass dies auch grafisch deutlicher unterstrichen wird. Außerdem haben wir im Produkterlebnis Unterpunkte ergänzt, die konzeptionell bei der Strategieentwicklung und der operativen Umsetzung unterstützen.
  • Ein paar alten Hasen ist vielleicht auch schon aufgefallen, dass wir im wahrsten Sinne des Wortes die Seiten gewechselt haben. Denn: Obwohl es keine bestimmte inhaltliche Leserichtung für das Ringmodell gibt, erfolgt die strategische Anwendung meist doch aus dem Kern heraus und wird daraus in Richtung Auftritt und Ansprache entwickelt. Dieser häufige Anwendungsfall entspricht unserer gewohnten Leserichtung von links nach rechts und ist daher etwas intuitiver lesbar.
  • Die Zusammengehörigkeit der Bereiche Stakeholder und Kern sowie Auftritt und Ansprache kommt noch etwas deutlicher heraus. Dies unterstreicht deutlich, dass diese Bereiche jeweils existenziell aufeinander angewiesen sind: Ohne Stakeholder kann kein Kern zum Leben gebracht werden, ohne Kern gibt es nichts, was durch die Stakeholder zielführend in ein Produkt gegossen werden könnte. Ohne Auftritt keine konsistente Ansprache und ohne Ansprache wird der Bereich Auftritt überflüssig.

Welche Punkte stechen euch als erstes ins Auge, die wir weiterentwickelt haben? Und was sind eure Gedanken dazu? Ich freue mich über eure Meinungen, Fragen und Ideen!

Und jetzt?

Unser oberster Anspruch beim Ringmodell ist es, komplexe Zusammenhänge greifbar und für strategische Beratungsprozesse nutzbar zu machen. Natürlich wollen wir, dass das Modell auf den ersten Blick intuitiv zugänglich ist und möglichst unmittelbar einen Mehrwert bietet. Allerdings wollen wir nicht so sehr vereinfachen, dass wir verfälschen, und nehmen daher eine gewisse Komplexität und Erklärungsbedürftigkeit in Kauf.

In den nächsten Wochen und Monaten werden wir uns deshalb den unterschiedlichen Bereichen und Aspekten des Modells weiter annehmen und euch unter #Ringmodell2020 tiefere Einblicke bieten. In unterschiedlichen Formaten wollen wir euch so Anregungen durch viele Blickwinkel aus dem Netzwerk von Tourismuszukunft – Realizing Progress geben, wie ihr das Modell für euch in Wert setzen könnt und wie wir euch dabei unterstützen können. Meldet euch jederzeit gern bei mir oder meinen Kolleg*innen, wenn ihr Fragen habt!

Johannes

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Johannes Böhm

... ist bei Tourismuszukunft Experte für Markenstrategie und Digitale Transformation. Die Weiterentwicklung des Tourismuszukunft Ringmodells wurde in diesem Zusammenhang von ihm gestaltet. Zuvor sammelte der Tourismusgeograph (B.Sc.) bei einem Abstecher in die Kreuzfahrtbranche, sowie als Referent bei zahlreichen Schulungen und Seminaren, die er durchführte, Erfahrung. Er ist Marken Enthusiast und leidenschaftlich interessiert an künstlicher Intelligenz. Privat ist er gerne im Grünen unterwegs.