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AirBNB in Berlin, Blockchain & Politik, Kulturerbe über-setzen, Relevanz von Messaging, Zielgruppenprozess – Immer wieder TZonntags

„Immer wieder TZonntags“ - Der Wochenrückblick von Tourismuszukunft – #IWTZ

„Immer wieder TZonntags“ – der aktuelle Wochenrückblick mit Linktipps und Leseempfehlungen aus dem Tourismuszukunft-Team.

Blockchain Positionspapier an Bundesregierung

Empfohlen von Florian

Der Blockchain Bundesverband, ja den gibt es, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Blockchain-Technologie in Deutschland zu fördern, hat ein tolles Positionspapier für die neue deutsche Bundesregierung verfasst. Es ist zum Download für alle verfügbar und beschreibt schön die Einsatzmöglichkeiten der Blockchain im digital denkenden und handelnden Deutschland der Zukunft.

Team Tourismuszukunft

Die Blockchain: nun auf einen Aufgabe für die Politik! Foto: Greg Snell

Was? Jetzt auch noch Blockchain und Politik! Wie soll das zusammengehen? Österreich macht es uns vor – dort wurde gerade ein großes Forschungsprogramm aufgelegt und der Wirtschaftsminister Harald Mahrer stellt die Technologie in den Mittelpunkt seines Handelns – über was reden wir in Deutschland? Dieseltechnologie und einen Flüchtlingsstrom, der seit Monaten inexistent ist – na bravo.

 

Wie werden wir in Zukunft unser Kulturerbe vermitteln?

Empfohlen von Günter

Dieser Frage widmeten sich die Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg am vergangenen Freitag in einem höchst ambitionierten Symposium: „Kulturerbe über-setzen“. Ich war im Barockschloss Mannheim als Twitter-Livereporter im Einsatz – hier der Storify-Report: www.j.mp/KulturerbeBaWu.

Warum ich euch diesen Symposiumsbericht als IWTZ Lesetipp empfehle? Weil er Gedankenanstöße lieferte, die über den Tourismus hinaus Relevanz für die Zukunft haben. Wie kann man jüngere Generationen für historische Schlösser begeistern? Welche gesellschaftliche Rolle spielt unser Kulturerbe im interkulturellen Dialog? Wie kann Kulturvermittlung zu einer offenen, vorurteilsfreien Begegnung mit dem Islam beitragen? Und welche Rolle spielt die Digitalisierung dabei?

Das Symposium #KulturerbeBaWu brachte allen Beteiligten wertvolle neue Erkenntnisse, die SSG-Geschäftsführer Michael Hörrmann bereits in seinen Schlussworten in konkrete Maßnahmen ummünzte. Wie können Kulturbetriebe Jugendliche und Menschen mit Migrationshintergrund ansprechen? Die spannenden Antworten des Symposiums empfehle ich allen Touristikern zur Lektüre. Zugleich war #KulturerbeBaWu in Zeiten wie diesen ein wohltuendes Plädoyer für eine Gesellschaft der Zukunft, die auf Dialog, Austausch und Verständnis beruht.

 

Digitale Kommunikation heißt: Messaging

Empfohlen von Catharina

Auf Statista habe ich eine ganz spannende Grafik entdeckt. Sie zeigt welche Relevanz Messaging-Dienste in unserer alltäglichen Kommunikation haben.

Es ist kein Geheimnis, dass die vier großen Messaging-Dienste (WhatsApp, Facebook Messanger, WeChat und Viber) die global vier größten Sozialen Netzwerke (Facebook, Twitter, LinkedIn und Instagram) hinsichtlich der aktiven monatlichen Nutzer bereits überholt haben. Dieser Abstand wird aus meiner Sicht auch immer größer werden und umso wichtiger ist es, dass man sich mit den zahlreichen Möglichkeiten des Messanger-Marketings im Hinblick auf eine schelle und unkomplizierte Kundenkommunikation beschäftigt. Chatbots sind da nur eine Möglichkeit, die letztlich nur bestimmte Use Cases abdeckt.

 

Zielgruppenprozess – und dann?

Empfohlen von Kristine

Wir begleiten einige Regionen und Unternehmen bei ihren Zielgruppenprozessen. Das heißt:

  • Personas erarbeiten,
  • deren Customer Journey durchlaufen,
  • konkrete Ableitungen für Kommunikation, Marketing und das Produkt treffen
  • und letztlich auch dafür zu sorgen, dass all diese Informationen da landen, wo sie benötigt werden: bei den Partnern.

Wie eine solche Aufbereitung der Persona, der Customer Journey sowie der erarbeiteten Informationen für die Partner aussehen kann, habe ich letztens in einem Blogbeitrag zusammengestellt.

Was dabei nicht vergessen werden darf: Natürlich die Umsetzung der Ergebnisse eines solchen Zielgruppenprozesses im Marketing, also in Richtung der (potentiellen) Gäste. Mein heutiger Linktipp geht deshalb nach Rheinland-Pfalz. In diesem Beitrag auf dem Tourismusnetzwerk Rheinland-Pfalz wird schön aufgezeigt, wie die Inhalte für die definierten fünf Zielgruppen auf der eigenen B2C-Website Gastlandschaften.de aufbereitet wurden.

 

AirBNB in Berlin

Empfohlen von Bastian

Der ewige Streit zwischen der Hauptstadt und dem Ferienwohnungsportal geht in die nächste Runde, diesmal allerdings unter geänderten Vorzeichen.

Wie die taz und darauf folgend gruenderszene.de melden, sollen die Regelungen für Privatpersonen nun doch deutlich gelockert werden und die Vermietung von Wohnraum bis zu 60 Tagen im Jahr gestattet werden.

Auf der anderen Seite wird aber auch verschärft: Vermittlungsportalen soll künftig eine Auskunftspflicht über ihre Nutzer vorgeschrieben werden, um Missachtung der Regelungen besser verfolgen zu können.

 

Veranstaltungs-Tipps

Damit ihr keine wichtigen Veranstaltungen wie eine Tagung oder ein Barcamp verpasst, gibt es in jedem „Immer wieder TZonntags“ eine aktuelle Liste anstehender Events. Immer mit dabei: Wen aus unserem Tourismuszukunft-Team ihr dort – auf der Bühne oder als Teilnehmer – antrefft.

 

2 Kommentare zu
AirBNB in Berlin, Blockchain & Politik, Kulturerbe über-setzen, Relevanz von Messaging, Zielgruppenprozess – Immer wieder TZonntags

Ich finde die Regelungen zu AirBnB sollten ruhig streng gehalten werden. Es ist ok wenn Privatleute Ihre Wohnung teilweise vermieten, wenn sie z.B. weg sind oder oder als kleine zusätzlichen Einnahmequelle für ein paar Wochen im Jahr. Wenn Wohnungen aber nur dafür da sind über Airbnb vermietet zu werden, verringern sie den sowieso schon knappen Wohnraum. Dafür gibt es Hotels und Hostels.

Es ist schon spannend mit anzusehen, wie sich das ganze Thema mit der Blockchain weiter entwickelt bzw. wo in der Zukunft die Einsatzmöglichkeiten liegen. Vielleicht werden ja auch die sozialen Medien künftig in die Berechnungen mit einbezogen bzw. die dortige Sicherheit anhand der generierten Codes erhöht. Vielleicht klappt es ja dann endlich einmal die Anzahl der Passwörter auf ein vernünftiges Maß herunterzuregeln, sodass man sich diese auch merken kann.

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Tourismuszukunft ist Dein verlässlicher Beratungsdienstleister für die Nutzung elektronischer Medien im Tourismus. Neutral und unabhängig beraten wir touristische Unternehmen (DMOs, Reiseveranstalter, Hotels, etc.) bei der Konzeption und Umsetzung von Online- und eTourismus-Projekten.

Bastian Hiller

… hat 2012 an der Katholischen Universität Eichstätt – Ingolstadt den Titel Master of Science in den Fachgebieten Tourismus und Regionalplanung erworben. Seit Anfang des Jahres 2013 unterstützt er für Tourismuszukunft – Institut für eTourismus als strategischer Berater diverse touristische Organisationen im In- und Ausland.
Bastian war außerdem Lehrbeauftragter an der Salzburg University of Applied Science.