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Immer wieder TZonntags: Mikrolernen, Instagram Stories, Blog-Start, Urlaubszeit

Auch bei uns ist Sommerzeit gleich Urlaubszeit. Heißt Urlaub bei uns offline? Kommt ganz darauf an. Denn hiermit geht auch bei uns jeder ganz individuell um. Ein paar Beispiele haben wir euch einmal mitgebracht.

Ansonsten gibt es aber natürlich  auch wieder einige Linktipps von uns:

  • Basti widmet sich seinem Lieblingsthema, dem eLearning, und zeigt, was Mikrolernen ist.
  • Micha stellt euch die neuen Instagram Stories vor.
  • Bei mir geht es darum, wie ein Blog gestartet wird.
  • Und logisch, unsere Veranstaltungstipps gibt es natürlich ebenso.

Schönen Sonntag euch!
Viele Grüße, Kristine

Instagram Stories, Mikrolernen, Blogstart

Sommerzeit – Urlaubszeit

Günter ist unser Twitter-Genie. Kein Wunder, dass er oft für Livereportagen gebucht wird. Aktuell jedoch – kein einziger Tweet von ihm. Das gibt es normalerweise nicht. Aber ja, Günter zieht Digital Detox in seinem Urlaub durch und meint „Ich bin dann mal offline.“

Für Florian hingegen gehört das Smartphone zum Urlaub einfach dazu. Wer ihm aktuell eine Mail schickt, bekommt eine Abwesenheitsnotiz, unter anderem mit folgendem Satz:

Ich bin gerade in Nordamerika unterwegs, um seltene Pokémons zu fangen, digitale Innovationen am eigenen Körper zu erfahren und nebenbei noch Urlaub zu machen.

Gute Jagd 😉

 

Ebenso aktuell unterwegs: Catharina. Sie wandert auf dem Jakobsweg. Und – wer Catharina kennt, wird nicht weiter verwundert sein – die Kamera ist dabei natürlich immer im Anschlag. Auch sie also auf der Jagd, allerdings nicht nach Pokémons, sondern nach tollen Motiven. Ihre Begeisterung fürs Fotografieren könnt ihr auch mitverfolgen: auf Instagram veröffentlich Catharina regelmäßig einige Eindrücke der Tour.

 

Alleine diese drei Beispiele zeigen gut: Es gibt bei uns keinen verordneten Umgang mit Online/ Social Media im Urlaub. So individuell wie jeder einzelne von uns ist, so individuell entscheidet jeder für sich, wie on- oder offline der eigene Urlaub ausfällt.

 

Soviel zum Thema Urlaub. And now for something completely different…

Instagram Stories klont Snapchat

Empfohlen von Michael

PENG! Instagram hat am Dienstag die Funktion „Instagram Stories“ vorgestellt. Diese ermöglicht es, Videos oder Fotos zu posten, die nach 24 Stunden wieder verschwinden. Der Fakt und die Bearbeitungsfunktionen erinnern so ein bisschen an #Snapchat 🙂

Stories sind in dem Fall die Aneinanderreihung von mehreren Beiträgen, was es dem Autor ermöglicht, einen Verlauf besser zu visualisieren. Das ist gerade für die Reiseindustrie interessant, um die vielen schönen Orte und neuen Impressionen zu visualisieren.

Toller ist das auf Instagram natürlich für die Unternehmen, die schon ihre relevanten Follower auf Instagram haben. Das dürften bei vielen einige mehr sein.

Weitere Infos gibt es auch auf dem Blog von Instagram oder in diesem Video.

Alle News und Updates zu Instagram gibt es natürlich bei unserem nächsten Instagram-Webinar. Der Termin steht noch nicht 100%, aber es wird Mitte/Ende September werden.

Digitales Mikrolernen

Empfohlen von Bastian

Heute möchte ich euch ganz kurz den grundsätzliches Ansatz hinter meinen eLearning-Konzepten erklären, das sogenannte Mikrolernen. Als Mikrolernen bezeichnet man die Unterteilung relevanten Wissens in kleinstmögliche (sinnvolle) Lerneinheiten, welche schnell und einfach als Text, Infografik, Video oder Podcast dargestellt werden.

So werden große Themenblöcke wie beispielsweise das Thema „Social Media Marketing“ in diverse kleine Kapitel unterteilt, die nicht auf einmal, sondern fortlaufend und nachhaltig an den Lernenden ausgespielt werden.  Dies kann zum Beispiel über tägliche Lern-Mails, Verteilung per App oder innerhalb eines eLearning-Systems geschehen.

So werden einige gängige Probleme umgangen, beispielsweise die immer kürzer werdende Aufmerksamkeitsspanne von Lernenden im digitalen Umfeld (im Moment laut diversen Studien bei circa 4 Minuten). Den größten Vorteil des Konzeptes sehe ich aber wo anders:  Wird Lern-Content aufbereitet (zum Beispiel innerhalb einer [Kooperation von] DMO[s]), muss dieser fortlaufend gepflegt und aktualisiert werden. Durch das Mikrolern-Konzept kann dieser Aufwand stark dezimiert werden, da immer nur kleinere Lerneinheiten ausgetauscht oder ergänzt werden müssen und nicht immer gleich komplette Contentpakete.

Was haltet ihr davon? Können wir durch fortlaufende und gleichmäßige Distribution von Lern-Content Betrieben helfen, besser zu werden? Ich denke ja!

Start eines (Museums-)Blogs

Empfohlen von Kristine

Angelika vom MusErMeKu-Blog hat wunderbar übersichtlich zusammengefasst, worauf es beim Start eines Museumsblogs ankommt. Selbstverständlich kann das auch gut auf ein Hotel- oder Destinationsblog übertragen werden.

Wichtig dabei ihr Resümee:

Ein Museums-Blog erfordert eine Menge zeitlicher, personeller und auch finanzieller Ressourcen und sollte entsprechend gut überlegt sein.

Kann ich so nur unterschreiben. Denn auch wenn ich persönlich sehr begeistert von Blogs bin – letztlich muss es auch umgesetzt werden können.

Veranstaltungs-Tipps

Hier wieder ein Überblick, wo ihr uns bis zum Ende des Jahres persönlich treffen könnt (und es sei schon einmal angekündigt, dass hier in den nächsten Wochen noch einige weitere Termin folgen):

  • 30.08.2016: Webinar Social Media für Reisebüros (Michael)
  • 03.-04.09.2016: BarCamp: Castlecamp, Kaprun (Günter, Florian, Ben, Roland, Kristine, Johannes)
  • 05.-07.09.2016: FVW Kongress, Essen (Michael)
  • 08.09.2016: Kooperationsbörse der TMBW, Vortrag Influencer Marketing (Catharina)
  • 10.09.2016: BarCamp: TweetCamp Dortmund (Kristine)
  • 12.09.2016: DRV Versammlung Säule E, Hamburg (Michael)
  • 15.09.2016: Travel One Kompass, Frankfurt (Michael)
  • 17.09.2016: Touristikcamp Young Future, Wien (Michael, Günter)
  • 25.-27.09.2016: Bits&Pretzels (Roland)
  • 04.10.2016: Seminar Der eigene Blog als Kommunikationskanal, Boppard (Kristine)
  • 05.10.2016: Seminar Unbekannte(re) Social-Media-Kanäle, Boppard (Kristine)
  • 04.-05.10.2016 Video Summit Leipzig (Catharina, Günter, Florian)
  • 14.-19.10.2016: Tourismuszukunft Innovationsmeeting, Mallorca (TZ Team)
  • 20.-22.10.2016: SCM Intensivkurs PR im Tourismus, Berlin (Günter)
  • 26.-30.10.2016: DRV Jahrestagung (Michael)
  • 27.10.2016: social media travel day, Frankfurt (Günter, Kristine)
  • 02.-04.11.2016: Deutscher Tourismustag, Dortmund (Florian)
  • 09.-11.11.2016: DGT Jahrestagung, Worms (Michael)
  • 17.-19.11.2016: SCM Intensivkurs Marketing im Tourismus, Berlin (Catharina)
  • 18.-19.11.2016: BarCamp: Service Experience Camp, Berlin (Kristine)
  • 23.11.2016: Tourismustag Sachsen-Anhalt, Lutherstadt Wittenberg (Florian, Keynote)
  • 28.11.2016: Trendforum GBZ, Koblenz (Bastian)
  • 08.-10.12.2016: SCM Intensivkurs Social Media im Tourismus, Berlin (Kristine)
  • 27.-29.01.2017: TourismusCamp – Achtung, dieses Mal NICHT in Eichstätt, sondern in Wilhelmshaven (TZ Team)

IWTZ Teaser

 

 

6 Kommentare zu
Immer wieder TZonntags: Mikrolernen, Instagram Stories, Blog-Start, Urlaubszeit

Liebe Kristine,

vielen Dank für die Empfehlung meines Blogbeitrags bei MusErMeKu. Ich würde mich freuen, wenn die Tipps zur Planung eines Blogs auch Destinationen oder Hotels dabei helfen, ihre Ziele in der Richtung umzusetzen.

Viele Grüße
Angelika

Hallo Bastian,

ein „Feedback“ zu Deinem Beitrag „Digitales Mikrolernen“:

„…Wird Lern-Content aufbereitet …, muss dieser fortlaufend gepflegt und aktualisiert werden. Durch das Mikrolern-Konzept kann dieser Aufwand stark dezimiert werden, da immer nur kleinere Lerneinheiten ausgetauscht oder ergänzt werden müssen und nicht immer gleich komplette Contentpakete…“

Ich überlege gerade, ob dieser Vorteil tatsächlich ein echter Vorteil ist. Wenn ich kleinere Lerneinheiten austausche/ergänze, so muss ich diese Arbeiten öfters ausführen als bei einem größeren Paket. D.h. im Ergebnis muss ich mehrmals ansetzen, und dabei evtl. noch die Zusammenhänge zu anderen Lerneinheiten beachten. Bei größeren Paketen sitze ich vielleicht länger an der Arbeit – leiste diese aber „nur“ einmal… von der Dauer her.

Noch ein Hinweis an Catharina:

Das Foto ist ja super-schön! Tolle Atmosphäre…

Viele Grüße
Alexander

Liebe Bloggerinnen, Blogger, es ist ja ganz nett, dass ihr immer alle auf dem neusten Stand halten wollt, doch ich kann nur empfehlen, schaltet mal ab. Bei uns wird im Urlaub alles stillgelegt, zwar ist eine Kamera dabei, aber kein Handy und kein Internet. Die ersten Tage ist es zwar ein komisches Gefühl, aber dann nur noch absolute Erholung. Es ist schon heftig was die ständige Erreichbarkeit für einen Druck und einen Stress ausübt. Ich kann nur sagen, probiert es mal aus…. das posten könnt ihr doch im nachhinein nachholen =)

Ein super Beitrag zum Thema Blog! Gerade für einen Betrieb, der im lokalen Internet-Umfeld seine Sichtbarkeit verbessern möchte, ist ein Blog ein sehr wertvolles Marketingwerkzeug. Viele Betriebe stecken immer noch Unsummen in gedruckte Anzeigen und vernachlässigen die digitale Welt. Klar kostet es etwas Zeit einen Beitrag mit Mehrwert zu verfassen und auf dem eigenen Blog zu veröffentlichen. Aber dieser Beitrag macht dann 24 Stunden und 365 Tage im Jahr für mich bzw. meinen Betrieb indirekt Werbung im Netz. Und jeder Beitrag mit einem lokalen Bezug zu meiner Region oder Standort, verbessert die lokale Sichtbarkeit in den Suchergebnissen aller Suchmaschinen, wovon dann natürlich auch meine Hauptseite stark profitiert. Von dem Punkt aus gesehen entwickelt sich der Kosten-Nutzen-Aufwand normalerweise immer positiv für den Betrieb. Und die Ausrede „Ich weiß aber nicht worüber ich schreiben soll.“ ist Blödsinn, den es gibt praktisch an jedem Standort in Deutschland einmal oder mehrmals im Jahr Feste. Alleine darüber etwas zu schreiben hilft schon die lokale Sichtbarkeit zu erhöhen.

Gerade weil ein Messenger wie Snapchat in Deutschland wirklich noch in den Kinderschuhen steckt, kann ich es bereits vor mir sehen, wie sämtliche deutsche Marketer eher auf Instagram Stories zurückgreifen werden, als sich einen neuen Marketing-Channel in Form von Snapchat zu erschließen.
Allein schon die Tatsache, dass man erst mal die Zuschauerschaft wieder aufbauen müsste, stellt häufig schon eine zu große Hürde dar. Vor allem, wenn jetzt ein nahezu identisches Konkurrenzprodukt angeboten wird, welches man indirekt sowieso schon nutzt und somit auch das Publikum bereits vorhanden ist.
Kein besonders feiner aber definitiv schlauer Schachzug seitens Instagram. Bin gespannt, wie sich das weiterhin entwickeln wird!

Gruß
Frank

Ich nutze snapchat um gewisse Personen zu folgen und was soll sagen , es macht süchtig.
Instagram finde ich langweilig was die Chat Funktion betrifft .
Gruß Markus

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Kristine Honig

... ist seit Mai 2014 Netzwerkpartnerin und Beraterin bei Tourismuszukunft. Sie studierte Tourismuswirtschaft, ergänzt durch ein späteres Fernstudium zum Social Media Manager. Praktische Erfahrungen sammelte sie während ihrer 13jährigen Tätigkeit im Tourismusmarketing, u.a. beim Niederländischen Tourismusbüro. Ihre Themen sind Storytelling & Blogs, Personas & Customer Journeys, Barcamps & Seminare.