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Suchmaschinenmarketing im Tourismus

Eric Horster, Prof. an der FH Westküste in Heide, hat ein Standardwerk zum Thema Suchmaschinenmarketing im Tourismus verfasst. Wir hatten die Gelegenheit einen kleinen Anteil dazu beizutragen. Unser Produkt – die Keyword-Analyse – hat es mit folgender Beschreibung in dieses Standardwerk geschafft.

Suchmaschinenoptimierung

Keywordanalyse von Tourismuszukunft

Ausgangspunkt der Keyword-Analyse sind Begrifflichkeiten, die von dem Kunden festgelegt wurden. Ergänzt wird dieser Pool durch relevante Produkte und POIs, die in einem Raster zur Vorbereitung der Keyword-Analyse erfasst wurden.

Als Grundlage für die von Tourismuszukunft im Anschluss durchgeführte Keyword-Analyse, wird die Google Keyword-Datenbank (Google Keyword Planer) gewählt. Die Ergebnisse werden nach der technischen Analyse und Interpretation zusätzlich von einem Analysten auf verschiedene Kriterien und Plausibilität hin überprüft und gefiltert. Durch die Kombination aus automatisierter sowie manueller Auswertung und Interpretation, wird eine optimale Ergebnisqualität gewährleistet. Resultat der Analyse ist ein erarbeiteter Keyword-Pool (Ontologie), in dem von Tourismuszukunft mehrere tausend mögliche Begriffe und Begriffskombinationen in Bezug auf die ausgewählten Themen generiert werden.

Dann werden die gewählten Themengebiete sowohl alleinstehend als auch in sinnvoller Kombination mit den jeweiligen regionalen Einheiten analysiert. Anhand diverser Faktoren, u.a. des Suchvolumens und der Mitbewerberdichte (ermittelt durch Google Trends), zeigen die ermittelten Keywordlisten auf, welche Begriffe grundsätzlich das größte Potential auf eine Steigerung der Sichtbarkeit und somit eine erfolgreiche Suchmaschinenoptimierung bieten. Zentrale Kennziffer ist hier der Tourismuszukunft-Score (TZ-Score). Der TZ-Score wird aus dem Suchvolumen der einzelnen Keywords und Kombinationen abgeleitet. Er stellt somit ein von Tourismuszukunft definiertes Mischverhältnis zwischen exakten und weitgehenden Suchanfragen bei Google dar und dient als Basis bzw. Indikator für die Bewertung der analysierten Keywords. Dieser Wert liegt zwischen null und 100. Je höher der Wert ist, desto mehr Potenzial birgt das Keyword bzw. dessen Kombination. Dieses Vorgehen hat den elementaren Vorteil, dass durch den TZ-Score eine themenübergreifende Bewertung möglich wird, welche den effizienten Einsatz der ermittelten Schlüsselbegriffe sicherstellt.

Der nächste Schritt: SEO Chancenanalyse

Aufbauend auf die Keyword-Analyse erfolgt eine SEO-Chancenanalyse. Dabei werden für jedes definierte Thema diejenigen Keywords ermittelt, welche die vielversprechendsten Erfolgschancen für eine SEO-Optimierung besitzen. Hierbei wird wiederum auf verschiedene Parameter zurückgegriffen. Diese sind unter anderem: TZ-Score, Suchergebnisseiten, Anzahl der gerankten Seiten pro Keyword, Google PageRank der Konkurrenz-Websites sowie weitere Faktoren. Das Ergebnis in Listenform bildet die Grundlage für die Wahl der Keywords für die On- und Offpageoptimierung.

Unser Feedback zum Gesamtwerk.

Im Rahmen der Weihnachtsferien hatten wir Zeit uns das Werk im Detail anzusehen. Unser Fazit: Ein sehr gutes Einsteigerwerk mit leider wohl kurzer Haltbarkeit. Das liegt allerdings nicht am Werk von Eric Horster sondern an der Dynamik in diesem Markt. Viele Inhalte die vor einem Jahr noch richtig und sinnvoll sind, können heute schon falsch sein. Das Werk bezieht sich insbesondere auf SEO und SEA im Kontext von Google. Google selbst ist einem massiven Wandel unterworfen – in sich, aber auch extern induziert.

Nehmen wir als Beispiel den oben zitierten Google PageRank  – er wurde Ende Oktober von Google beerdigt – wir haben ihn deshalb auch aus unserer Methodik entfernt. Dieses konkrete Beispiel zeigt, dass viele Inhalte wohl zeitnah nicht mehr richtig sein werden. Deshalb unsere Empfehlung – jetzt kaufen und lernen. Aber dann auch unbedingt – am Ball bleiben. Die Welt dreht sich kontinuierlich weiter – insbesondere im Suchmaschinenmarketing – nicht nur aber insbeondere im Tourismus, was die Entwicklungen vor allem im Kontext der Flight Search und des Hotel Finders zeigen.  Vor diesem Hintergrund sind die Diskussion rund um eine Zerschlagung von Google insbesondere im Tourismus von zentraler Wichtigkeit.

1 Kommentar zu
Suchmaschinenmarketing im Tourismus

SEO- und Marketingratgeber bieten zwar, rein theoretisch, gute Anhaltspunkte und bringen Licht in den Dschungel des Online Marketing. Aber um wirklich auf das Unternehmen abgestimmte Strategien zur Neukundengewinnung zu entwickeln und umzusetzen sowie verbesserte Rankings zu erzielen, kommt man an einer persönlichen Beratung aus meiner Erfahrung nicht vorbei.

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Florian Bauhuber

… ist Geschäftsführer des Experten-Netzwerks Tourismuszukunft sowie Doktorand am Lehrstuhl für Kulturgeographie an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Bereits seit dem Jahr 2006 berät und begleitet er gemeinsam mit seinen Kollegen touristische Unternehmen und Verbände. In seinem Fokus stehen dabei unterschiedliche Beratungsschwerpunkte:
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