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Feedback zum Tourismuscamp 8

Beim diesjährigen Tourismucamp 8 konnten wir mit Hilfe der App ExperienceFellow das Feedback der Teilnehmern sammeln. Wie versprochen haben wir dies nun gesichtet und präsentieren euch die wichtigsten Ergebnisse in diesem Blogpost. Die Erkenntnisse berücksichtigen wir für das nächste Jahr und geben es an die entsprechenden Akteure weiter.

Ganz kurz für die Personen, die nicht am Tourismuscamp anwesend waren: Wir haben mit Hilfe der oben genannten App den #tce15-Teilnehmern die Möglichkeit gegeben ihr Feedback direkt in dem Moment abzugeben, in dem ihnen ein Problem, ein Servicemangel, etwas Positives oder Sonstiges auffällt. Sie konnten in der App direkt einen Touchpoint anlegen, diesen benennen und bewerten sowie Kommentare und Medien (Fotos, Videos) hinzufügen. Zudem wurde ihr aktueller Ort festgehalten. All dies können wir im Backend der App vollkommen anonym auslesen und Kritik für das nächste Jahr beachten, damit das Tourismuscamp 2016 noch besser wird.

Interessante Zahlen aus der Auswertung

Es wurden insgesamt 78 Touchpoints von 24 Teilnehmern angelegt. 13 Teilnehmer haben keinen Touchpoint angelegt. 37 % der Touchpoints waren negativ (29 TP), 22 % neutral (17 TP) und 41 % positiv (32  TP). 15 Touchpoints behandelten das Catering (19 %), acht die Trompete (10 %) und vier erste Abendlocation Luis (5 %). Für die Übernachtungsmöglichkeiten wurden je ein Touchpoint für das Cafe Fuchs und den Rathskeller eingegeben.

Im Durchschnitt legte jeder Teilnehmer, der mindestens einen Touchpoint veröffentlicht hat, 3,25 Touchpoints an. Der Höchstwert liegt bei neun Touchpoints.

Catering besser als gedacht

Insgesamt wurde nicht alles am Catering negativ gesehen. Der Apfelkuchen wurde beispielsweise sehr positiv bewertet (vgl. auch Abb. 1). Auch wurde zum Beispiel bei der Trompete nicht alles positiv gesehen. Drei Touchpoints  (alle ungefähr zur selben Zeit von unterschiedlichen Teilnehmern angelegt) kritisieren die lange Wartezeit um neue Getränkebestellungen aufgeben zu können. Außerdem war ein Teilnehmer enttäuscht, dass es dieses Jahr keine speziellen Trompeten-Aktionen zum Tourismuscamp gegeben hat.

Abb. 1: Feedback zu Catering, Trompete und Luis im Rahmen des Tourismuscamp 8 in Eichstätt

Abb. 1: Feedback zu Catering, Trompete und Luis im Rahmen des Tourismuscamp 8 in Eichstätt

Positive Bewertungen trotz negativer Kritik

Interessant ist bei den angelegten Touchpoints auch, dass in den Beschreibungen zwar teilweise negative Kritik geäußert wurde, die Bewertungen (-2, -1, 0, +1 oder +2 – abzugeben mit Hilfe eines Smiley-Systems) tendenziell aber eher positiv ausfallen. Beispiele hierfür finden sich auch in Abb. 1 beim Catering und beim Luis.

Auch in der Organisation gibt es Verbesserungspotential

Aber natürlich gab es auch negatives Feedback an uns oder auch an den Teilnehmern (vgl. Abb. 2). Dies zeigt uns, dass wir im nächsten Jahr die Garderobe besser platzieren, die Räume (vor allem Raum A) öfter und besser lüften und den Umgang mit der App besser erklären müssen. Auch werden wir die Teilnehmer im nächsten Jahr in der Begrüßungsrunde darauf hinweisen, dass sie nach dem Essen ihr Geschirr aufräumen sollen.

Abb. 2: Negatives Feedback zu organisatorischen Dingen und an den Teilnehmern des Tourismuscamp 8

Abb. 2: Negatives Feedback zu organisatorischen Dingen und an den Teilnehmern des Tourismuscamp 8

Weiteres positives wie negatives Feedback

Für das nächste Jahr werden wir uns außerdem um eine andere Platzierung des Caterings Gedanken machen, was ebenso in zwei Touchpoints angeregt wurde. Wir können jetzt allerdings noch nicht versprechen, ob wir eine besser Möglichkeit finden werden. Wir werden es aber versuchen. 🙂

Natürlich haben wir und die Teilnehmer auch positives Feedback erhalten: In mehrere Touchpoints wird sich bei Topas für die Unterstützung und den netten Empfang bedankt. Auch wurde den Teilnehmern für deren Engagement, ihre Anwesenheit, die interessanten Themen und die zwie tollen Abende gedankt. Ein Touchpoint richtete auch nochmal einen großen Dank an die Sponsoren, ohne die das so Tourismuscamp nicht möglich wäre.

Die Auswertung ist für uns sehr wichtig, interessant und hat nicht zuletzt auch wegen dieses Touchpoints sehr viel Spaß gemacht (vgl. Abb. 3). Herzlichen Dank dafür an alle Teilnehmer! 🙂

Abb. 3: "Kritik" am WLAN in der Trompete

Abb. 3: „Kritik“ am WLAN in der Trompete

Wir freuen uns auf jeden Fall auf die Planung und Durchführung des Tourismuscamps 9 im Jahr 2016 und auf euch!

Viele Grüße,

Ben.

 

P.S.: Bei Interesse an weiteren Details der Auswertung zum Tourismuscamp oder Einsatzfeldern und -möglichkeiten der App, könnt ihr euch gerne an mich wenden.

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Benjamin Gottstein

...ist Netzwerkpartner im Bereich Market Research bei Tourismuszukunft. Er studierte den Bachelor Geographie mit Schwerpunkt Freizeit, Tourismus und Umwelt an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Seit 2010 arbeitet er als Praktikant, Werkstudent und seit 2012 als Projektleiter im Bereich Market Research bei Tourismuszukunft. In seiner Bachelorarbeit beschäftigte er sich mit dem Thema Crowdsourcing. Seine Schwerpunkte sind im Bereich Keywordanalysen, Markenwerte, KPIs, Potentialanalysen und Crossmedia.