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Tourismuszukunft ein Netzwerkunternehmen – was heißt das?

Im vergangenen Monat hat sich viel verändert – Tourismuszukunft wurde zum Netzwerkunternehmen! Viel Unsicherheit und Unwissen ist vorhanden – ich habe versprochen Licht ins Dunkel zu bringen! Folgende Botschaft bereits am Anfang – wir sind gekommen um zu bleiben! Anders, agil und digital lebend!

Was ist ein Netzwerkunternehmen?

Wikipedia definiert ein Netzwerkunternehmen als Netzwerkorganisation – so leben wir auch Tourismuszukunft – Institut für eTourismus:

Die Netzwerkorganisation ist eine Form der Aufbauorganisation in der betriebswirtschaftlichen Organisationslehre. Sie ist eine Möglichkeit, Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten in einer Organisation zu verteilen. Die Netzwerkorganisation kann als „Organisation mit relativ autonomen Mitgliedern, die langfristig durch gemeinsame Ziele miteinander verbunden sind und koordiniert zusammenarbeiten“, beschrieben werden. Die Mitglieder der Netzwerkorganisation können Einzelpersonen, Gruppen oder Institutionen sein.

Was ist neu?

kein festen Mitarbeiter mehr – jeder Netzwerkpartner ist selbstständig und somit agiler selbstverantwortlicher Teil des Netzwerks! Wir sind im Moment sieben Kollegen die an Tourismuszukunft-Projekten arbeiten! Alle Kollegen sind bereits längerem Teil des Teams von Tourismuszukunft! Hinzukommen unsere Partner-Unternehmen mit denen wir Projekte umsetzen. Unsere Erfahrungen in den ersten Wochen sind hier mehr als positiv! Das Vertrauensverhältnis zwischen den Netzwerkpartner ist groß und die ersten Projekte in der neuen Konstellation machen riesen Spaß! Und was gibt es besseres als Spaß und Leidenschaft in und an der Arbeit, denn dann werden Projekte gut!

kein Büro – jeder arbeitet von zuhause oder von dort wo er sich wohlfühlt! Das heißt auch, dass wir keine Festnetznummer mehr haben. Man erreicht uns am Besten über diese Kontaktdaten! Und natürlich über alle sozialen Medien, wie z.B. Facebook oder Twitter!
Foursquare Blog

keine festen Arbeitszeiten – jeder arbeitet wann und wo er es für richtig hält! Die ersten Erfahrungen zeigen, dass wir deutlich mehr arbeiten als vorher! Allerdings nicht fest im Büro in Eichstätt, sondern überall in der Welt!

Kollegen

keine klassischen Meetings – wir waren ja schon immer digital und haben Enterprise 2.0-Tools bei uns eingesetzt. Dies haben wir nun intensiviert und unser Socialcast-Kommunikationstool in den Mittelpunkt gerückt. Jegliche Kommunikation zwischen den Netzwerkpartnern findet über dieses Tool statt. Klassische Meetings und Jourfixe gehören der Vergangenheit an. Jeden Montag gib es ein virtuelles Meeting via Hangout/Skype namens Tourismuszukunft Hangout #tzho in dem aktuelle Projekte und Herausforderungen besprechen.

Socialcast

keine klassische Infrastruktur – mit dem Wandel hin zum Netzwerkunternehmen haben wir auch unsere Technik-Infrastruktur virtualisiert. Vorher hatten wir einen klassischen Server im Büro stehen. Heute nutzen wir ein Cloud-Lösung auf Basis von Google Apps inkl. Datenspeicher (Google Drive), CRM (Insightly), etc.

Was wir tun?

Eigentlich nichts anderes als vorher! Wir konzentrieren uns allerdings stärker auf die Fragestellung rund um Beratung und Marktforschung!

“Das Tourismuszukunft – Institut für eTourismus ist Ihr verlässlicher Dienstleister für Beratung, Schulung und Umsetzung digitaler Projekte im Tourismus. Neutral und unabhängig beraten wir Tourismusdestinationen, Reiseveranstalter, Reisemittler, Branchenverbände und Hotels in ganz Europa bei der Konzeption und Umsetzung von Online- und eTourismus-Projekten. Wir entwickeln und implementieren digitale Strategien in den vier Bereichen Marktforschung, Produktentwicklung, Marketing/Vertrieb und Unternehmensorganisation. Aufgrund wissenschaftlicher Forschung und Marktbeobachtung sowie ständiger Analysen erstellen wir fundierte Konzepte für Ihr Unternehmen. Die Berater des Instituts für eTourismus begleiten Sie in individuell auf Ihr Unternehmen abgestimmten Prozessen von der Analyse und Zielfindung über die strategische Planung bis hin zur Umsetzung, Zielkontrolle und Justierung Ihrer eTourismus-Projekte.”

Fragen, Gedanken, eigene Erfahrungen – wir freuen uns über den Austausch und glauben fest an unsere Idee!

Viele Grüße,

Euer Tourismuszukunft-Team

5 Kommentare zu
Tourismuszukunft ein Netzwerkunternehmen – was heißt das?

Johannes

Klingt nach einem recht interessanten Weg den ihr da einschlagt, Euer Team-Foto vom Jahr 2011 zeigt doch deutlich mehr als 7 Kollegen, haben sich die alle bereits in den letzten Monaten neuen Aufgaben zugewandt? Viel Erfolg mit der neuen Struktur auf alle Fälle!

Lieber Johannes,

auf dem Teamfoto 2011 waren auch nicht alle fest bei Tourismuszukunft angestellt. Wir haben zu der Zeit mit vielen freien Mitarbeitern und Praktikanten gearbeitet – das sind alleine 9 Personen auf diesem Bild.

Aber natürlich sind auch nicht alle Kollegen unseren neuen Weg mitgegangen – was auch verständlich ist (Familienplanung, Sicherheit, etc.)! Ich möchte mich auch nochmal an dieser Stelle ausdrücklich bei allen Kollegen für die Art und Weise der Zusammenarbeit bedanken. Alle, auch die die uns verlassen haben, waren bis zum letzten Tag sehr kollegial und aufrichtig.

Liebe Grüße, Florian

Viel Glück, Spass und Erfolg.
Bis bald.
Martin

Klingt gut, ist aber alles nicht begrenzt auf Netzwerkunternehmen.
Auch mit festen Mitarbeitern/-innen geht das. Und wenn ein Unternehmen diese Freiheiten bietet, dann bekommt es auch Top-Leute, die auf ihrem Gebiet richtig gut sind aber halt nur keine Lust auf Selbständigkeit haben.
Sehe die Vorteile daher nicht als konstitutiv für Netzwerkunternehmen an.

ja, das ist wohl auch richtig, in Bezug auf die von mir genannten Punkte! Mir ging es in meinem Artikel auch nicht darum zu verdeutlichen, dass ein Netzwerkunternehmen sich anhand dieser Punkte von klassischen Unternehmen unterscheidet lässt, sondern ich wollte unsere neuen Praktiken des Arbeitens visualisieren.

Es gibt aus meiner Sicht auch signifikaten Unterschiede zwischen den zwei Unternehmensformen… dazu sollte ich wohl auch einen Artikel schreiben. ;=)

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Florian Bauhuber

… ist Geschäftsführer des Experten-Netzwerks Tourismuszukunft sowie Doktorand am Lehrstuhl für Kulturgeographie an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Bereits seit dem Jahr 2006 berät und begleitet er gemeinsam mit seinen Kollegen touristische Unternehmen und Verbände. In seinem Fokus stehen dabei unterschiedliche Beratungsschwerpunkte:
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