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Geocaching im Tourismus

Die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen hat mich Anfang November zu Ihrer Schulungsveranstaltung für die Partner der Marke „Familienurlaub in Sachsen“ eingeladen. Das Thema über das ich sprechen durfte war “Geocaching im Tourismus”.

Doch was bedeutet eigentlich Geocaching?

Laut Wikipedia ist Geocaching als eine Art moderne Schnitzeljagd oder auch elektronische Schatzsuche anzusehen. Dabei sollen sogenannte “Caches” (Verstecke) anhand von geografischer Koordinaten mit einem GPS-Gerät gefunden werden. Die Koordinaten werden auf verschiedenen Portalen im Internet veröffentlicht. Zu den größten Portalen gehören www.geocaching.com und www.opencaching.com. Es gibt aber inzwischen auch einige regionale Webseiten wie zum Beispiel www.sachsencacher.de oder www.geocaching-franken.de, auf denen touristische Organisationen die regionalen Geocacher erreichen können.

Geocaching für touristische Betriebe?

Wer bietet es schon an und welche Möglichkeiten gibt es? Bei meiner Recherche habe ich festgestellt, dass einige wenige Regionen in Deutschland bereits Geocaching als Thema auf ihren Webseiten darstellen. Interessant finde ich, dass touristische Destinationen die Angebote meistens für die Zielgruppe Familien mit Kindern anbieten, wie beispielsweise in Baden-Württemberg. Unter der Marke Familien Ferien werden verschiedene Geocaching Angebote im gesamten Bundesland angeboten. Ziel der einzelnen Touren ist es, Edelsteine zu finden. Gekoppelt ist dieses Jahresthema an ein Gewinnspiel, für das jeder Schatzsucher einen Code bekommt, wenn er einen Cache erfolgreich gefunden hat. Es gibt also einen doppelten Anreiz für die Geocaching Touren! 🙂
Ein wenig schade ist, dass die einzelnen touristischen Organisationen sehr unterschiedliche Angebote haben. Ein sehr schönes Beispiel ist das Freilichtmuseum Neuhausen ob Eck, dass eine Geocaching Tour unter dem Motto des Grimm’schen Märchen ‘Sterntaler’ anbietet. Bei anderen Touristinformationen dagegen gibt es “nur” eine Tour durch den Ort ohne ein besonderes Motto.

Es gibt neben Baden-Württemberg aber noch einige andere Regionen, die den Trend Geocaching erkannt haben. Mehr Beispiele und eine ausführliche Einführung in das Thema Geocaching findet ihr in meiner folgenden Präsentation:

Mein Fazit

Schade finde ich, dass es oftmals kleinere Orte, Regionen oder einzelne Leistungsträger sind, die Geocaching Touren anbieten. Ein spannender Ansatz wäre doch, das Thema Geocaching organisiert auf z.B. Bundeslandebene anzugehen. Durch Kooperationen von DMOs, Leistungsträgern und aktiven Geocachern in der Region könnte eine viel größere Reichweite in der Vermarktung erreicht werden und auch wirklich interessante Angebote für Geocacher geschaffen werden. Was meint ihr dazu? Ich würde mich freuen, wenn sich hierzu ein Pilotprojekt ergeben würde!

Liebe Grüße
Ulrike

12 Kommentare zu
Geocaching im Tourismus

!i!

Hmm mir ist noch nicht ganz klar (habe aber auch die 81 Seiten nicht durchgeschaut), womit das Thema Geocaching den Tourismus unterstützen kann? Bitte nicht falsch verstehen, das ist eine nette Idee (wird hier in Schwerin auch angeboten), aber was will man damit konkret bezwecken?
Soll es eine Freizeitgestaltung für Gäste sein, oder zu irgendwas animieren?

Meiner bescheidenen Meinung nach ist das Thema auch sehr überrannt und schon weit weg von dem “Insidertipp”, wo auch qualitativ gute Caches angeboten werden. Man läuft so vielleicht Gefahr, von der Community als “Kommerz” gebrandmarkt zu werden, da die regulären Touren ja kostenlos und ohne kommerzielle Hintergedanken erstellt werden.

Ich würde da eher den Touristikern empfehlen, über Ihre Orte gezielt zu informieren, da man an der eigentlich Wahl des Urlaubgebietes wohl kaum beeinflussen kann. Wohl aber, kann man zeigen, was man vor Ort für Aktivitäten unternehmen kann und dies vergleichbar machen. Wie die Vielzahl der Tourismusportale zeigt, gibt es dafür auch einen stetigen Bedarf. Allerdings würde ich selbst OpenStreetMap dafür empfehlen (nicht ganz ohne Eigennutz, da auch ich darin mitwirke), da die Informationen dort kostenlos eingepflegt werden können und automatisch in einer Vielzahl von weiteren Karten (vom GPS bis zur Spezialkarte …) erscheinen.

Hallo !i!,
vielen Dank für Deinen Kommentar und Dein Feedback zu dem Artikel.
Ich denke schon, dass sich eine Destination mit dem Thema Geocaching noch positionieren kann. Es geht aber meiner Meinung nach nur in Kooperation mit regionalen Geocachern. Man braucht die Erfahrung der Geocacher um glaubhaft Touren aufzubauen. Die Stärke in der Kooperation sehe ich auch darin, dass touristische Vermarkter die Destination und ihre Highlights kennen und durch die Einbeziehung von aktiven Cachern auch eine Akzeptanz in der Community aufgebaut wird. Diese Professionalität sehe ich bei den aktuellen Geocaching Angeboten im Deutschlandtourismus noch nicht.
Ich kenne persönlich einige Geocacher, die aufgrund eines besonderen Caches Ausflüge in ein Urlaubsgebiet gemacht haben, in das sie ansonsten nicht gefahren wären. Das könnten demnach Gäste sein, die man ohne das Thema Geocaching zu behandeln, nicht erreichen würde.
Liebe Grüße
Ulrike

Hallo Ulrike,

das Thema Geocaching und Tourismus gibt es schon seit etlichen Jahren, Papenburg und Friedrichstadt sind die ersten mir bekannten Städte in Norddeutschland, die GPS-Geräte verliehen und eigene kleine Touren angeboten haben. Im Laufe der Zeit kamen bundesweit immer mehr Orte hinzu, die eigene Ideen zur Vermarktung des “Trendsports Geocaching” entwickelt hatten und Touren anboten. Geocaching rückte aus dem Subversiven, dem Geheimnisvollen, aus dem Nischendasein vollends heraus. Heutzutage kennt sogar meine Oma diese Schatzsuche mit GPS-Gerät.

Mittlerweile ist fast jeder auf diesen rasenden Zug Geocaching aufgesprungen. Dieses exponentielle Wachstum führt auch immer mehr dazu, dass kein Platz mehr da ist, um neue Dosen zu verstecken, weil es einfach zu viele Geocaches in einer Region gibt. Das heißt nicht notwendigerweise, dass diese Geocaches an schöne Orte führen oder toll versteckt sind. In den letzten 2-3 Jahren sind viele Probleme für die Geocacher entstanden, da sie von Jägern, Förstern, Haus- und Grundstücksbesitzern und ganzen Gemeinden angefeindet werden, nicht immer grundlos.

Geocaching ist in allen Altersgruppen und Schichten der Gesellschaft angekommen, mit allen Folgen. Es ist eine Ex-und-Hopp-Mentalität entstanden, ein Konsumdenken, ein Nach-mir-die-Sintflut-Verhalten, das sich zunehmend verstärkt. Während sich die wenigen Geocacher der Anfangszeit über liebevoll ausgesuchte, besondere Lokationen gefreut haben, diese auch entsprechend der Idee des Versteckers wieder hinterlassen haben, der Versteckort also nicht zerstört wurde, so trampeln heute Horden von Dosensuchern durch den Wald, die Heide oder Parks und zerstören allein durch die bloße Masse die nähere oder weitere Umgebung des Dosenverstecks. Viele lieblos „dahin geknallte“ Dosen, teilweise mit ungenauen Koordinaten, verursachen zum Teil große Flurschäden. Das bleibt natürlich nicht unbemerkt und rückt die Geocacher in ein schlechtes Licht.

Etliche der „alten“ Geocacher, der Veteranen, haben gefrustet aufgehört, weil ihr Hobby den ursprünglichen Charakter verloren hat. Heutzutage besitzt fast jeder ein Smartphone und kann sich über eine Geocaching-App „mal eben“ ein wenig auf Schatzsuche begeben ohne sich wirklich darin zu vertiefen. Im Gegenteil dazu musste am Anfang noch richtig investiert werden, sowohl in Geld für ein dediziertes GPS-Gerät als auch in Aneignung von spezifischem Wissen, wie das denn mit diesen Koordinaten und der Navigation funktioniert.

Der Geocaching-Zug wird sicherlich sehr bald langsamer werden. Der Kulminationspunkt des Hobbys Geocaching ist überschritten, der Trend rückläufig. Heutzutage gibt es Bestrebungen, dieses Hobby umweltverträglicher zu gestalten, es rechtlich abzusichern, da die Verstecke auch teilweise auf privatem Grund und Boden liegen, erste konstruktive Dialoge mit Jägern und Förstern haben stattgefunden.

Wenn sich eine Stadt heutzutage noch überlegt, Geocaching bei sich als touristische Möglichkeit anzubieten, dann sollte für diese Stadt als oberste Maxime gelten, dass sie ihre eigenen Geocaches auslegt und auch pflegt. Meiner Ansicht nach lohnen sich virtuelle Rundgänge besonders, zum Beispiel Themenspaziergänge. Das hängt natürlich immer von der jeweiligen Stadt/Ort ab. Ein Rundgang zu den Sehenswürdigkeiten mit kleiner „Belohnung“ am Ziel, das ist eine gute Variante. Für Kinder könnte so ein Rundgang eben kindergerecht ausfallen und über Spielplätze oder interessante Stellen eben für Kinder ausfallen. Denkbar wäre auch eine Zusammenarbeit mit gastronomischen Betrieben oder Museen, die Rabatte gewähren. Und das Kind muss nicht unbedingt auf den Namen Geocaching hören.

Grüße,
Annett

Mama Muh

Für mich ist Geocaching eine kommerzfreie Suche nach Plastedosen mit Ü-Ei-Resten auf ganz freiwilliger Basis und ohne Werbebroschüren. Mit Glück hat das ganze noch Anteile von Kreativität, Natur und Bewegung.
Da dieses Glück nicht garantiert werden kann, taugt es in dieser Form nicht als Tourismusmagnet. Auch wenn ich weiß, dass mittlerweile viele Menschen von Geocaching wissen, hat es für mich nach wie vor einen gewissen Reiz irgendwo herumzusuchen, zu finden wieder zu verstecken, wenn ich annehmen kann, dass andere Zeit- bzw. Weggenossen nicht wissen was ich tue.
Der Tourismusbranche empfehle ich daher nicht das Wort und Konzept von Geocaching zu benutzen, sondern eine eigene Art von Schatzsuchen auf die Beine zu stellen. Da müßten dann Qualitätsstandards entwickelt werden, Wartung organisiert und entsprechende Werbung gemacht werden. Damit bekommen dann die Kunden auch garantiert ein ordentliches Produkt und keine durchweichten Logbücher und fehlerhaften Listings.

Liebe Annett, liebe Mama Muh,
danke für Eure ausführlichen Kommentare zu dem Thema. Ich gehe davon aus, dass ihr beide aktive Geocacher seid und bin euch für Euer offenes Feedback sehr dankbar.Ihr habt mir einige interessante Sichtweisen auf das Thema gegeben.
Sicherlich kann man das Orginal-Geocaching-Prinzip nicht auf den Tourismus übertragen, aber z.B. die Idee der Themenspaziergänge als alternative Sightseeingtour finde ich spannend für die ein oder andere Destination.
Liebe Grüße
Ulrike

Nheuser

Hallo,

das Thema Geocaching selbst hat, wie Ihr schreibt, sicher die ein oder andere Problematik (Ü-Ei-Schrott, eine Menge unnützer Dosen, langweilige Stadt-Nanos und -Filmdosen, Naturschutzgebietdiskussion), aber in diesem Vortrag ging es doch darum, den Destinationen eine neue Idee aufzuzeigen, ihren Ort den Gästen näher zu bringen. Nicht jeder Gast hat Lust, eine langweilige geführte Stadtführung zu machen. Durch GC habe ich schon einige neue Orte entdeckt – abseits der Reiseführer-Inhalte. Gerade die Zielgruppe “Familie” kann hier neue Formate entdecken.
Viele Grüße
N.

Mama Muh

Hallo,
natürlich geht es darum interessante Orte kennen zu lernen. Deshalb bin ich manchmal Touristin oder eben hin und wieder Geocacherin. Trotzdem kann man ja nicht die Rahmenbedingungen und die von Alligateuse sehr schön aufgezeigte Entwicklung außer Acht lassen.
Es ist ein komplexes Thema zu dem auch schon viel geschrieben worden ist. Jede Gemeinde, die neu einsteigen will sollte sich tiefergehend damit beschäftigen und daraus entsprechende Schlüsse ziehen.
Menschen schöne Landschaft und geschichtsträchtige Orte durch eine spannende Form der Führung näher zu bringen ist eine Herausforderung – wohl weniger eine Goldgrube.
Herzliche Grüße! Mama Muh

Ein Cacher

“Wenn sich eine Stadt heutzutage noch überlegt, Geocaching bei sich als touristische Möglichkeit anzubieten, dann sollte für diese Stadt als oberste Maxime gelten, dass sie ihre eigenen Geocaches auslegt und auch pflegt.”

Dem stimme ich absolut zu. Ich bin selber “Owner”, also Besitzer einiger Geocaches und ich persönlich möchte nicht, das meine Caches und meine Mühe für kommerzielle Zwecke genutzt werden. Das ist nicht Sinn der Sache.

Jan-Philippe Schilt

Das Thema bekommt nochmal neuen Spin, sobald die Welt mit NFC-fähigen Handys cachen geht 😉
Desweiteren finde ich, dass die Gemeinden das Thema Mitarbeitern überlassen sollten, die sich schon näher damit befasst haben, z.B. ein Dutzend Caches aufgespürt und einen gepflegt haben – oder die Aufgabe gleich passionierten Cachern überlassen und sich sehr im Hintergrund halten – so ginge man Streitereien mit der Szene aus dem Weg.

aba

genau das, lieber jan-philippe, funktioniert nicht.
aus zwei gruenden: passionierte geocacher werden sich idR. streuben, eine kommerzialisierung ihres hobbies zu forcieren (vgl. kommentar von alligateuse). die logik ist nachvollziehbar: das hobby ist medial omnipraesent. noch mehr kommerz bringt noch mehr menschen mit wenig bewusstsein fuer die eigentlichen wurzeln des eigentlichen geocaching. das wiederum bringt noch mehr “leistungsdruck” ins thema (sprich: es geht nicht mehr um den reiz von orten sondern um die position in einer highscore-liste). also ist die praesenz in der oeffentlichkeit zu verringern – was dann die idee der von geocachern erarbeiten touristischen nutzung ad absurdum fuehrt.

zum anderen werden sich eben jene erfahrene cacher nicht fuer die (laengst ueberholten weil schon lange kein trend mehr) ideen einer gemeinde “vor den karren spannen lassen”. die kommune verdient damit idR. wiederum geld – und wir sind wieder im kommerz-thema. unabhaengig davon kann eine person oder auch gruppe “mal eben nebenbei” so etwas ueberhaupt nicht leisten. wir rechnen kurz: ausgehend von 30 leuten, die in einer kommune pro woche eine geocaching-tour unternehmen, wird es etwa 10 bis 15 grobmotoriker geben, die dinge nicht wie vorgefunden behandeln/zuruecklegen – die also fuer wartungsaufwand sorgen (erfahrungswert). verteilen wir die ueber die woche, haben wir jeden tag eigentlich den bedarf, die geocaching-tour zu kontrollieren und ggf. wieder “zurechtzuruecken”. eine tour mittlerer laenge mit 4-6 stationen und du bist bei mindestens einer stunde. jeden tag. nebenbei leistbar?
die “streitereien mit der szene” will ich hier mal lieber gar nicht thematisieren…

es gibt spezialisierte agenturen, die genau das, was du meinst, machen. die agenturen sind gut, gehen mit viel erfahrung und fingerspitzengefuehl an “gps-gestuetzte stadttouren”. nur machen sie manchmal den entscheidenden fehler: sie nennen es geocaching. das ist es nicht.

die alligateuse hat es sehr schoen mit dem rasenden zug auf den punkt gebracht. es gibt so viele andere, spannende ortsbasierte und/oder soziale spiele (auf deutsch klingt das natuerlich viel langweiliger, als wenn ich jetzt “locationbased gaming” und “social gaming” geschrieben haette), die so unendlich viel potential bieten.
letztlich ist doch der ansatz einer z.b. dmo der, bei den wohl fuer alle ewigkeit so beliebten stadtrundgaengen wenigstens annaehernd am puls der zeit zu sein. frueher waren es halt die faltplaene, dann war es geocaching oder munzee. es ist an der zeit, sich jetzt zu ueberlegen, was es morgen ist. und nicht in den ideen von vorgestern zu stoebern.

letztlich noch: ob nfc dem thema “nochmal neuen spin” geben wird, bezweifle ich stark. denn laengst sind ja die ortsbasierten spiele, die sich eben nicht im absoluten nahfeld (nf) bewegen, aus anbietersicht deutlich interessanter weil wartungsaermer.

gruesse
a.

Jan-Philippe Schilt

Hallo A.,

mir war gar nicht klar, wie sehr Geocachen idealisiert wird, mir ging es dabei bisher immer nur um den Spaß und die Lust etwas neues zu entdecken. Auch die scharfe Abgrenzung des Begriffs abhängig von der Motivation (!) war mir unklar. Gleichzeitig wusste ich nicht, wie viele Leute daran scheitern, etwas so zurückzulassen wie sie es vorgefunden haben.
Von Munzee hatte ich noch gar nichts gehört, aber ich denke das wäre auch ZU durchdigitalisiert für mich, außerdem steht die kommerzielle Anwendung im Video auf der Website dazu schon extrem im Vordergrund und das handfeste was GC bietet fehlt einfach.

LG Jan

aba

hallo jan,

gelesen hatte ich dich schon, zum antworten komme ich jetzt erst.

im grunde glaube ich, erleben wir hier genau das, was andere trends oder sportarten oder trendsportarten (ich weigere mich immer, geocaching als “sport” anzusehen) fuer eine entwicklung genommen haben.
erinnerst du dich noch an windsurfen? ich kenne die entwicklung nur aus erzaehlungen, denn im osten war ein surfbrett ja eher potentielles fluchtfahrzeug denn anerkanntes sportgeraet. aber was ich dazu lesen konnte bzw. berichtet wurde, laesst mich doch zu z.b. geocaching parallelel finden: zu anfang cooles hobby der echt coolen jungs – dann entdecken findige firmen, dass man fuer das hobby bereit ist, richtiges geld in die hand zu nehmen und beginnen mit “produkten”, den markt zu erschliessen. der rest ist bekannt: der sport ist kurz spaeter in der mitte der gesellschaft angekommen. er lockt nicht wirklich neue leute an neue orte, nur weil dort eine surfschule ist oder jemand, der spektakulaer surfen kann. es gehoert dazu, ist normal.

weisst du, wie ich das meine? 😉

und ich finde, man tut sich als dmo oder was auch immer heute keinen gefallen mehr damit, vom “trend” geocaching und den tollen potentialen und grossartigen moeglichkeiten partizipieren zu wollen. das thema ist gesellschaftsmittig zentriert 😉

viele gruesse
a.

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