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QR-Codes im Tourismus – Fenster von realer zu digitaler Welt

Aus Jens Artikel “Das Handy als Museumsführer”, aber auch aus Zeitungen und von Wahlplakaten kennt man sie inzwischen; nun nutzen jedoch auch die deutschen Destinationen QR-Codes vermehrt.

QR-Codes machen Informationen mobil nutzbar. Der QR-Code ähnelt dem wohlbekannten Barcode und wird meist genutzt, um in ihm Internetadressen zu speichern. Mit einem Smartphone kann dieser Code abfotografiert werden, der Nutzer wird dann auf die hinterlegte Internetadresse weitergeleitet. So werden Tippfehler vor allem bei ellenlangen URLs vermieden.

Den Weg, Passanten via Plakat auf die eigene Website zu lotsen, geht nun der Tourismusverband von Hameln. An verschiedenen Örtlichkeiten Hamelns kann man QR-Codes abfotografieren, unten im Bild ist bspw. ein Link auf Informationen und Veranstaltungen der Rattenfänger-Halle zu sehen.

Link auf Informationen und Veranstaltungen der Rattenfänger-Halle

Foto: Hameln Marketing und Tourismus GmbH, Jan-Philippe Schilt

Bis jetzt wird dort auf keine mobile Website verwiesen. Sobald auf eine solche verlinkt wird, wäre es in einem weiteren Schritt auch denkbar, über einen Webshop direkt Tickets zu Veranstaltungen in dieser Halle zu verkaufen. Noch muss man, um QR-Codes zu nutzen, eine kleine App wie Google Goggles oder Red Laser installiert haben – in Zukunft könnte die Technik jedoch durch eine tiefere Integration ins Betriebssystem für jedermann nutzbar gemacht werden.

Wir denken so etwas werden wir in Zukunft öfter sehen! Was meint ihr?

Viele Grüße,
Daniel & Jan-Philippe

11 Kommentare zu
QR-Codes im Tourismus – Fenster von realer zu digitaler Welt

Die Codes sind wirklich praktisch. Gerade auf kleinen Phones will man nicht unnötig bei google suchen und tippen, da ist ein App wesentlich komfortabler.

Die QR-Codes sind nicht nur ein ideals Mittel zu Verbindung Online/Offline, sondern können auch die eigene Website mit einem Mehrwert versehen, siehe unseren Urlaubsplaner auf http://www.familienhotels.com.

Dort stellt man den Urlaubsplaner im Web zusammen und kann Ihn dann mit einem Klick bzw. abfotografieren des Codes auf mobile Endgerät übertragen samt übermittlung der verschlüsselten Daten und Tracking im Hintergrund.

Diese neuen QR-Codes sind voll im Kommen. Überall sieht man sie. Die Generation Smartphone ist unaufhaltsam. Sogar damit kann man sein Fahrschein in Berlin kaufen.

Wir werden in unserem neuen Juist-Töwerland Katalog erstmals QR-Codes nutzen, um unsere Leser die Verlinkung zu vertiefenden Informationen zu erleichtern. Könnt Ihr in ca. drei Wochen sehen.

Ich kann Ihnen nur zustimmen. Der QR Code bietet weitreichende Möglichkeiten und wir freuen uns, dass er jetzt in den letzten Monaten in Deutschland im Kommen ist (wir arbeiten bereits seit langer Zeit damit). Aber es ist fast tödlich wenn dieser dann auf eine herkömmliche Webseite hinweist, die lange Ladezeiten hat, unübersichtlich ist und keinerlei Kundeservice bietet(Navigation, direkter Anruf, e-mail usw…). Schon im eigenen Interesse hoffen wir, dass ein Umdenken stattfindet und die mobile Webseite nicht als Last oder Konkurrenz gesehen wird sondern als Verstärkung im Kundenservice, der zusammen mit der herkömmlichen Webseite agiert.

QR-Code ist wie ein ganz kleines Trüffelstück im Senf von ein paar Frankfurter das kaum einer registrieren wird wenn man es nicht im Marketing erwähnt. Aber das Tourismus Marketing braucht neues Futter Innovation um ein bischen Senf von sich zu geben und wer ist schon gerne Würstchen ohne Senf.
Dann aber lieber gleich Kavier in Kamchatka und ein wenig Heliskiing dazu.
http://www.heliskiing.ru

und noch ein wenig Gewürz für unseren russischen Gäste.
Skilehrer online buchen.
Wirkliche Skilehrer die auch Skifahren können und nicht nur Ost-Europäische Skilehrer die in einen Crashkurs in 3 Tagen zu HilfsSkilehrer ausgebildet werden.
http://www.skischule.ru

Inzwischen sind QR-Codes zwar sehr verbreitet und bekannt, genutzt werden sie allerdings kaum – wohl weil es dann doch zu unbequem und kompliziert ist, man kann da nur mutmaßen.

Viel interessanter finde ich ich inzwischen NFC. Die Technik wird von mehreren großen Konsortien verschiedener Branchen in den Markt gedrückt und ist für den Anwender einfach zu verstehen und bedienen. NFC bietet mehr Möglichkeiten als QR-Codes es tun, beispielsweise wird es jetzt schon genutzt, um darauf Tickets und Destinationskarten zu speichern, im Laden zu zahlen etc.

Welche Möglichkeiten NFC im Bereich “Unterwegs” und im Tourismus bietet, möchte ich nun aus wissenschaftlicher Perspektive im Rahmen meiner Bachelorarbeit untersuchen. Meine Gedanken und die besten Netzfundstücke sammle ich auf Google Docs; das inzwischen elfseitige Dokument findet ihr in meiner unten verlinkten Google+ Community. Werft mal nen Blick rein, ich verspreche es lohnt sich!
Mitglieder bekommen die neusten Updates natürlich immer in den Stream, vor allem aber freue ich mich auf eure Meinung als Experten aus dem touristischen Bereich 🙂

https://plus.google.com/u/0/communities/103514200619292091809

Hallo,
gibt es denn irgendwo Auswertungen zum Thema “QR-Codes” im Tourismus? Sind diese Dinger wirklich hilfreich?
Mir geht es in meiner Frage um QR-Codes in gedruckten Katalogen mit Verweis auf “mehr Infos” auf eine mobile Website.

Ich persönlich zweifel ganz stark daran

Lieber Pascal,
vielen Dank für den Kommentar und dass Du das Thema wieder einmal aufgreifst, ich denke es ist wirklich interessant sich diese Frage heute nocheinmal zu stellen.

Auswertungen sind mir adHoc nicht bekannt, ich werde aber gerne in den nächsten Tagen mal recherchieren, ob es hier Auswertungen oder Erfahrungswerte gibt.

Viele Grüße,
Isabelle

Hallo Pascal,

Auswertungen gibt es hier keine. Wir haben gerade begonnen die QR-Codes auf eigene Tracking URLs zu leiten, um Printmaterial etc. zu controllen. Aber das startet erst. Macht glaube ich kaum einer sonst? Ansonsten sind das im Analytics ja quasi Direkteingaben via mobiles Endgerät…

Ich würde schon vermuten, dass das funktioniert, bei bestimmten Zielgruppen. Idealweise aber müsste es so sein wie bei der “Zeit”. Ich lese die Zeitung, will ich weitere Infos zu einem Artikel, scanne ich den QRC darunter mit der Zeitungs-App / Destinations-App und komme zu den Infos…

Liebe Grüße, Daniel

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