Kleine Betriebe und Social Media Marketing

Dass die Verknüpfung von klassischem Marketing und Maßnahmen im Web 2.0 ein Erfolgsrezept ist und auch bei kleinen Betrieben funktioniert, beweist unser Braugasthof Trompete in Eichstätt. Bereits im Januar machte das Eichstätter Hotel und Restaurant  mit der Cross-Media Aktion „Blograusch“ in sehr kreativer Art und Weise auf sich aufmerksam. Gegen Empfehlungen für die Trompete auf Blogs, Facebook, Twitter und Co. gab es für fleißige Social Media User als Belohnung Cocktails, Schnäpse und Bier.

Jetzt ist das Hotel und Restaurant in Eichstätt bereit für die nächste Runde und mischt wieder munter Social Media mit Offline-Marketing-Maßnahmen – diesmal noch umfangreicher. Infos zur Facebook- Fanpage der Trompete gibt es überall, sei es in den verschiedenen Speise- und Getränkekarten, in Form einer Anzeige im Lokalblatt „Eichstätter Anzeiger“ oder durch Flyer, die im gesamten Hotel verteilt sind, sogar auf der Rückseite der Türen in der Toilette. Es wird also nix dem Zufall überlassen 🙂

Einer der Social Media Flyer im Braugasthof und Hotel Trompete in Eichstätt

Einer der Facebook Flyer im Braugasthof Trompete in Eichstätt

Frei nach dem Motto „Scan it, like it, love it“ kann der Gast mittels QR-Code auf dem jeweiligen Medium  mit dem Smartphone ganz schnell auf die Fanpage der Trompete zugreifen. Der Weg zum Like-Button ist dann auch nicht mehr weit, genauso wenig wie eine langfristige Kundenbindung durch ständig neue Aktionen, Insider-Infos und sogar spezielle Cocktails – exklusiv für Fans.

Somit ist der Braugasthof Trompete in Eichstätt ein erstklassiges Beispiel dafür, wie ich meinen Gast mit einer kreativen Mischung aus klassischem Marketing und Aktivitäten im Web 2.0 direkt vor Ort abholen kann – und dass das auch bei kleinen Betrieben wunderbar möglich ist.

3 Kommentare zu
Kleine Betriebe und Social Media Marketing

stwaidele

Die Trompete hat hierbei den Vorteil in einer Universitätsstadt zu sein und dementsprechend viele Gäste zu haben, die das Internet routiniert mobil nutzen.

Betriebe mit anderer/älterer Gästestruktur (z.B. meiner 😉 haben noch reichlich Probleme damit, die Gäste ins offene WLAN zu bekommen. Wobei der Anteil der Smartphone/iPad Gäste doch schon so langsam den Punkt erreicht hat, wo ich mit QR-Codes in der Speisekarte liebäugle.

Ganz generell: Das Mobile Internet kommt deutlich schneller in der breiten Masse an, als es das “normale Internet” tat.

FlorianBauhuber

@stwaidele Hallo Stefan – du hast grundsätzlich Recht, dass Eichstätt relativ jung ist! Wir wollten hier einen Trend aufzeigen und verdeutlichen, dass es nicht um die Größe geht bei Social Media – sondern um Ideenreichtum! Und den Mut was zu tun!

Florian

Nicht schlecht, da sieht man mal wieder, dass sich die Mühe am Ende auch auszahlt. Aber es ist doch eher ungewöhnlich, dass so kleine Betriebe einen solchen Marketingaufwand betreiben. Hut ab!

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Florian Bauhuber

… ist Geschäftsführer des Experten-Netzwerks Tourismuszukunft sowie Doktorand am Lehrstuhl für Kulturgeographie an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Bereits seit dem Jahr 2006 berät und begleitet er gemeinsam mit seinen Kollegen touristische Unternehmen und Verbände. In seinem Fokus stehen dabei unterschiedliche Beratungsschwerpunkte:
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