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Social Search kommt ins Rollen – Google macht Ernst!

Wie bereits von uns vor ein paar Tagen in der Social vs. Search-Präsentation vom E-Marketingday 2011 in München  verkündet wurde, wird die soziale Suche in den kommenden Jahren immer wichtiger. Google macht nun ernst. Wer seinen Google-Account mit Facebook oder Twitter verknüpft, gibt Google die Möglichkeit, in deinem sozialem Onlineumfeld nach Einträgen, die für deine gesuchtes Thema relevant sind, anzuzeigen. Man bekommt also Ideen und Vorschläge von Menschen denen man vertraut. Und das an oberster Front. Was das für die Reiseindustrie, oder generell gesagt, für Unternehmen bedeutet, die stark von Kunden im Web 2.0 bewertet werden, ist klar: die SERP (Search Engine Result Position) wird komplett umgekrempelt. Erweckst Du mit der Qualität Deines Hotels keine Aufmerksamkeit, dann findest du es bei der Google-Suche auch nicht mehr. Und wenn, dann unter ferner liefen. Oder z.B. im umgekehrten Sinn: Suchst du nach einem schönen Camping-Platz und dein Freund aus Flickr hat Bilder von einem Camping Platz hochgeladen, zeigt dir Google diese Information sehr weit oben.

Was bei der Suche nach Meinungen anderer nützlich ist, kann bei Faktensuche zum Problem werden. Diese Neuerungen bei Google sind also mit Vorsicht zu genießen! Der richtige Umgang mit Suchmaschienen wird also immer wichtiger (für Anbieter und für Nutzer).

Langsam aber sicher werden so auch Unternehmen, die bisher noch gezögert haben im Social Web aktiv zu werden, bei den Suchergebnissen im Niemandsland verschwinden – außer Ihr Produkt spricht für sich. Mal sehen wie lange es dauert bis die ersten Unternehmen panisch reagieren….

Achja, by the way, bei Bing ist diese Funktion auch möglich….who cares?

4 Kommentare zu
Social Search kommt ins Rollen – Google macht Ernst!

Hi Florian,

who cares… das ist der richtige Ausdruck. Es geht um die tausende grottenschlechten Websites von Hotels überall. Die müssen doch ersteinmal ihre Website perfekt machen und dann Social Media etc. Ich stimme dir voll und ganz zu und habe das in meinem Artikel mit einen Video von Google unterlegt zum Thema “Social Search”. Ich glaube “Niemandsland” ist da noch gutgemeint. Denke viele landen mit ihren Websites eher im Weltall oder noch weiter weg.

http://www.tourismusmanagement-blog.de/?p=3438

Grüße und nochmals danke für den tollen Vortrag am Montag. Für unser Vertriebsprojekt mit Accor und dem Grand Elysee passte das wie die Faust aufs Auge! Daaaanke

Bernhard

Alle regen sich über Datenschutz und dergleichen auf, verknüpfen aber willig alle sozialen Netzwerke miteinander und daran wird jetzt noch die größte Datenzentrale der Welt geklemmt … als Privatnutzer würd ich darauf verzichten

Tobias

Hallo Bernhard,
naja, für das verknüpfen ist jeder selber verantwortlich, dabei wird sich auch jeder Gedanken machen ob er das will, ich finde die ganzen Facebook Connect-Geschichten schlimmer, da ist jeder nur froh sich nicht anmelden zu müssen…wie viele Daten sich da jede Seite über dich und deine Freunde zieht, das interessiert da keinen!

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Tourismuszukunft ist Dein verlässlicher Beratungsdienstleister für die Nutzung elektronischer Medien im Tourismus. Neutral und unabhängig beraten wir touristische Unternehmen (DMOs, Reiseveranstalter, Hotels, etc.) bei der Konzeption und Umsetzung von Online- und eTourismus-Projekten.

Florian Bauhuber

… ist Geschäftsführer des Experten-Netzwerks Tourismuszukunft sowie Doktorand am Lehrstuhl für Kulturgeographie an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Bereits seit dem Jahr 2006 berät und begleitet er gemeinsam mit seinen Kollegen touristische Unternehmen und Verbände. In seinem Fokus stehen dabei unterschiedliche Beratungsschwerpunkte:
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