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Ein weit verbreiteter Fehler bei Facebook Pages – fehlende automatisierte Spracherkennung!

Die weltweite Interaktion, welche durch Facebook ermöglicht wird, basiert unter anderem auf der großen Auswahl der verschiedenen Sprachen. Diese Sprachvielfalt ist nun ein Problem, da die meisten Startseiten oder LandingTabs nur einsprachig gestaltet sind – hierfür gibt es allerdings einen Lösung: automatisierte Spracherkennung!

Wir haben einmal die Seiten von renommierten touristischen Unternehmen betrachtet und festgestellt, dass die automatisierte Spracherkennung im Tourismussektor weitestgehend noch unbekannt ist. So hat zum Beispiel die Deutsche Bahn eine rein deutschsprachige Fanpage.  Auch der Versuch, die Sprache manuell auf Englisch umzustellen bringt uns nicht weiter, da die Buchungswidgets und die anderen Apps der Seite trotzdem nur auf Deutsch vorhanden sind. Im Hinblick auf den internationalen Kundenstamm tut sich die Deutsche Bahn AG hiermit sicherlich keinen Gefallen. Zum Beispiel auch die Österreich Werbung hat auf seiner Fanpage den Vorteil der automatisierten Spracherkennung noch nicht genutzt, denn auch hier sind die relevanten Applikationen nur auf Deutsch vorhanden.

Wir haben diese Funktionen bei den ersten Pages bei uns integriert z.B. bei der Fanpage der Stadt Wolfsburg. Klickt ein User auf diese Seite,  erkennt Facebook automatisch die entsprechende Sprache und passt sowohl die Buchungswidgets als auch die Kontaktdaten der Anbieter oder die Wettervorhersage entsprechend an. Zum Testen könnt Ihr die Spracheinstellung Eures Facebookaccounts auf Englisch oder Deutsch wechseln – es funzt! 😉

1 Kommentar zu
Ein weit verbreiteter Fehler bei Facebook Pages – fehlende automatisierte Spracherkennung!

Ich würde das Problem aber nicht überbewerten. Immerhin müssen manche Firmen Ihre Site nicht internationalen Kunden entsprechend modifizieren. Eine regionäle Einschränkung wäre für mich der nächste interessante Punkt für diese Pages. Vielleicht auch für die deutsche Bahn (bahnhöfe in der nähe etc.).

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Florian Bauhuber

… ist Geschäftsführer des Experten-Netzwerks Tourismuszukunft sowie Doktorand am Lehrstuhl für Kulturgeographie an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Bereits seit dem Jahr 2006 berät und begleitet er gemeinsam mit seinen Kollegen touristische Unternehmen und Verbände. In seinem Fokus stehen dabei unterschiedliche Beratungsschwerpunkte:
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