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Suchmaschinenoptimierung SEO im Tourismus – Die Bedeutung von Universal Search und deren Veränderung

In den Google SERPs tauchen zunehmend mehr Universal Search Ergebnisse auf, so schreibt Sistrix in einem hochinteressanten Artikel.Universal Search bedeutend kurz gesagt die Integration weiterer Inhalte neben normalen Google Suchergebnissen auf Webseiten – also beispielsweise Kästen mit Bildern, einer Landkarte, Videos, Shoppingprodukten, GoogleNews oder anderen Inhalten:

Universal Search im Tourismus am Bsp Berlin und die Veränderung von Suchmaschinenoptimierung im Tourismus

Die Kästen mit den US Ergebnissen nehmen in der Aufmerksamkeitsverteilung sicher eine zentrale Rolle ein – dies wäre mittels Heatmap-Testing zu überprüfen (hat jemand Zahlen?). Mittlerweile erscheinen bei um die 43% der ausgeführten Suchanfragen Universal Search Suchtreffer (SERPs):

  • 38 % der Universal Search Inhalte sind Bilder,
  • 20% Videos,
  • 13% Karten aus GoogleMaps.
  • Ansonsten gibt es noch Newsinhalte, Blogartikel, Shoppingportaleinblendungen usw.

Besonders Bilder haben seit Juni 2009 einen fast doppelt so großen Anteil in den Googlesuchergebnissen. Zu dieser Zeit hat Google die Änderungen auch in seiner PR bekannt gegeben und diese neue Strategie in der Präsentation von Suchergebnissen deutlich bekannt gegeben.

Die Bilder kommen von folgenden Domaines (ganz oben die Plattform mit den meisten verwendeten Bildern, absteigend nach unten):

  1. WordPress.com (!)
  2. Wikimedia
  3. Photobucket
  4. Blogspot
  5. Imagehack
  6. Flickr
  7. amazon
  8. Yatego

Was bedeutet das also für die Suchmaschinenoptimierung im Tourismus zukünftig? Einen WordPress.com Blog nur für Bilder anlegen und diesen für Google auffindbar machen, schlägt Sistrix vor. Ich halte ach FlickR für einen guten Weg, da die Bilder dann zugleich mehrfach nutzbar an weiteren Stellen werden. Wichtig in jedem Fall: Tagging, Bildname und andere Faktoren. Ingesamt heißt es aber, neben der normalen SEO Tätigkeiten für die touristische Webseite, zusätzlich auch Inhalte in den Plattformen zu streuen, die für die Universal Search verwendet werden.

Besonders im Tourismus, in der Reiseplanung, spielen meines Erachtes US Treffer eine wichtige Rolle. Reisen bzw. touristische Produkte sind stets Versprechen, solange bis der Reisende sie konsumiert – Bilder, Videos und andere multimediale Inhalte erhöhen also nicht nur den Komfortfaktor der Suchergebnisse, die Relevanz der Suchergebnisse, sondern führen zugleich zu einem besseren virtualisierten Bild eines touristischen Angebotes. In den Bereichen Google Streetview im Tourismus und Google Maps im Tourismus treibt Google diese Entwicklung zur Virtualisierung touristischer Räume (bewusst?) ebenfalls voran.

Was denkt ihr zum Thema Universal Search und der Suchmaschinenoptimierung im Tourismus?

VG Daniel

10 Kommentare zu
Suchmaschinenoptimierung SEO im Tourismus – Die Bedeutung von Universal Search und deren Veränderung

ich mach dir noch ein Beispiel
http://www.google.com/search?q=kronplatz+s%C3%BCdtirol&ie=utf-8&oe=utf-8&aq=t&client=firefox-a&rlz=1R1GGGL_de___IT332

Traffic ohne Ende! Wahrscheinlich klicken die Leute sogar vorher auf das Bild bevor sie überhaupt auf das erste Ergebnis klicken….

zum Glück hat Google ein Schönwetterbild genommen. Es bleibt immer gleich 🙂

Wir finden diese Entwicklung gut, da es vielen Anbietern von touristischen Leistungen nun ermöglicht, auf ihrem Spezialgebiet mehr Trefferrelevanz zu bekommen. Waren zuvor Internetseiten oder Portale mit viel Bildern oder Karten schlecht in den Suchergebnissen unter google.de vertreten (nur über den Bilder- oder Map Bereich zu finden), haben sie nun die Möglichkeiten durch gute Optimierung mehr Relevanz zu erhalten. Und für den suchenden User bietet der Mix mehr Informationen an erster Stelle und er hat die Wahl, wo und wie er seine Suche vertiefen will.
Frage auch von uns: Hat schon jemand mit Googel Base Erfahrungen in Bezug auf Reiseangebote gemacht? Sprich Angebote in Attribute verpacken um gute Google-Treffer zu landen?
Viele Grüße und eine angeregte Diskussion,
Christian

Johannes

@ hanspeda – was bedeutet “traffic ohne Ende” an deinem Beispiel-Keyword “Kronplatz Südtirol” ? Bei mir kommen leider nur normale Suchergebnisse und keine Bilder, map oder sonstiges.

Doppelt oder zehn mal so viel Traffic wie beim normalen Suchergebnis auf den Link http://www.kronplatz.com/de/skigebiet – das ist der erste Eintrag den ich angezeigt bekomme?

Keine Angst, will hier keine Detailauswertung – aber mich interessiert das Verhältnis zum klassischen Ergebnis. Die Aussage „Traffic ohne Ende“ würde für mich bedeuten dass du bereits es in Relation zu einem anderen Ergebnis gesetzt hast.

naja Traffic ohne Ende ist etwas überspitzt 😉
Ich habe die Ergebnisse ohne Bildranking und mit.
Position die selbe.

Komisch das du das Bild nicht siehst. Habe die Ergebnisse auch in Deutschland aus gesehen

Johannes

Personalisierte Suche “is a bitch” würd ich mal sagen ;-).

@ hanspeda hast du dir Google insight zu diesem Keyword angesehen? – http://www.google.com/insights/search/#q=kronplatz%20s%C3%BCdtirol%2C%2C&cmpt=q – habt ihr eine Erklärung für den Ausschlag im Dezember 2009? – Bzw. gab es da eine spezielle MarketingAktion?

ja bitch – hehehe 😉

hmhmh keine Ahnung, was da war. Es hat viel geschneit im Dez. Und Petrus hat beim Traffic von den Tourismusportalen ja einiges mitzureden 😉

Hab heute etwas verglichen, kenne die Stats von Pos.2 und Pos.3
Pos.3 hat mehr als das doppelte an Zugriffen mit dem Key

Johannes

Ja, solche Ergebnisse kenn ich auch 😉 Ich kenn selbst viele Tourismusverantwortliche die mit Stolz geschwelter Brust immer wieder verkünden mit welchen tollen Keywords sie gerade auf Platz 1 sind… Tja, ein gemeinsamer Blick in Google Analytics und die “hyper” Position wird mit etwas anderen Augen gesehen.

Trotzdem, es gibt noch viele “Gold Postionen” da draußen, mit denen sich viele Besucher auf die Seite locken lassen. Google Insight ist ja ein super Tool um diese aufzuspüren. Ich persönlich finde dass, bevor sich eine Tourismusorganisation “Universal Search” widmet, überprüft werden sollte ob das klassische SEO schon optimiert ist, bevor eine neue Baustelle angegangen wird. Bildern die richtigen Alt-Texte und den richtigen Dateinamen zu geben bzw. bei neuen Digitalbildern die GPS Koordinaten mizuspeichern sollte aber schon Standard sein 😉

Hallo,
ich finde auch das der Universal Search die Zukunft gehört. Aus Erfahrung weiß ich das es Branchen gibt, nicht nur den Tourismus, die mittlerweile die meisten Kunden über Google-Maps bekommen.
Viele Grüße und nochmal danke für den guten Artikel.

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