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Buchungen via Facebook funktionieren

Anfang September haben wir das Buchungswidget vorgestellt. 4 Monate später ist es klar – das Buchungswidget wird angenommen, Gäste nutzen es direkt aus Facebook und buchen darüber! Benjamin Buhl hat beim Tourismuscamp in seiner Session die magische Zahl des Wochenendes genannt: 178

178 Buchung seit September 09 via Buchungswidget – und das bei einer Technologie, die komplett neu ist! Nicht gelernt und trotzdem nimmt es der Gast direkt an – warum? Eigentlich ganz klar – weil in Facebook der Schritt von der Empfehlung hin zur Buchung extrem klein ist! Einige Kunden setzen mittlerweile auf das Tool: Kleinwalsertal, Montafon, SalzburgerLand, Niedersachsen, Dortmund, etc. Hier wurden Buchungssysteme von Bytes@Work und Feratel angezapft – aber auch andere Systeme sind möglich und gerade in der Umsetzung!

Ich bin echt gespannt auf die Zahlen aus den anderen Regionen, Oberstaufen hat nur ca. 1.000 Fans – welche Zahlen sind erst bei großen Seiten möglich.

Benötigen Sie Hilfe bei der Integration, können wir Sie beim Aufsetzen Ihrer Fanpage beraten – gerne! Melden Sie sich einfach bei uns!

31 Kommentare zu
Buchungen via Facebook funktionieren

Stoppppp!!! Oberstaufen erreicht diese Zahl aus meiner Sicht wegen oberstaufen-plus.de. Wahrscheinlich wären die Buchungen, die über das Fanpage-Widget initiiert wurden ohne diesem über die normale Website hereingekommen. Natürlich fehlen mir Hintergrundinformationen, aber vielleicht können diese hier ausführlich und strukturiert veröffentlich werden?

Mich persönlich würde auch interessieren wieviele Buchungen auf den von Dir erwähnten Fanpages initiiert wurden. Kann man die Zahlen hier präsentieren?

Grüße
Christian

hmhmh ich bezweifel das etwas. Aber die Auswertung kann man easy als Kampagne in Google Analytics filtern. Also da ist schon mal kein “Hund” begraben.

Die Frage ist ob nur durch Facebook-Empfehlung promotet wurde? z.B. Kampagne: Sie bekommen X wenn Sie über Facebook buchen

aber ich lasse mich gerne belehren

Insgesamt hätte ich an die 10.000 Fans… mal sehen…

Johannes

Oberstaufen verwendet ja Google Analytics – wurden die Buchungen durch eine Zieldefinition bei Google Analytics erfasst? und wenn ja – wie war die Conversion Rate von Facebook?

Johannes

Oberstaufen verwendet ja Google Analytics – wurden die Buchungen durch eine Zieldefinition bei Google Analytics erfasst? und wenn ja – wie war die Conversion Rate von Facebook? Wenn ihr die Zahlen rausgeben dürft 😉

@Johannes
ja wird per Analytics Kampagne erfasst – siehst du in der URL. Hoffe die Ziele sind auch richtig eingestellt. Das wird aber schon passen…

Was der Christian sagt, ist nicht uninteressant…

Ich vergönne es ihnen auf alle Fälle. Schon für die Backlinks und die Aufmerksamkeit hat es sich für Oberstaufen gelohnt 🙂

Hallo,

Ich bin erstaunt! Ohne das ich wußte das an diese Lösungen bereits gearbeitet wurde, haben wir ein eigene Lösung erarbeitet und stehen gerade vor der veröffentlichung unseres tools:

http://apps.facebook.com/cwfacebooktest

Was haltet ihr davon?

Johannes

Nachdem schon die Buchungszahlen veröffentlicht wurden – könnte man dann nicht auch Conversion Rate bzw. wieviele Leute auf den Buchungs-Button geklickt haben veröffentlichen? Und um noch mal genau nachzufragen – die Besucher waren auf http://www.facebook.com/oberstaufen, haben auf den Buchungsbutton links geklickt und sind alle Buchungsschritte durchgegangen und schliesen diese Online-Buchhungung auch ab – das wurde getrackt?

Bei einer 2 % Conversion Rate wie ich sie bei Online Buchungen von klassischem Online Marketing her kenne wären dass immerhin 8900 Klicks auf die Buchungsmaske. Und ohne Kritik zu üben – Oberstaufen hat ein umfangreiches Buchungstool auf dem selbst ich es nicht gleich auf Anhieb bis zum letzen Buchungsschritt gekommen bin. 2 % würde ich für einen guten Wert halten.

Aber wenn die Zahlen so stimmen – WOW² – gratuliere!

hmmm, 2% ist bei der usabillity tatsächlich schon sehr gut und über jeder Erwartung. Ich finde es erstaunlich das Menschen sich zufrieden stellen mit lediglich ein kleines Bild vom Haus und fast ohne weitere Info die Buchungsstrecke abschließen. Viel eher brechen die Gäste die Buchungsstrecke ab, suchen in Google die Webseite des entsprechende Gastgebers und starten da ein neuen Buchungsvorgang, entweder per Anfrage oder wenn vorhanden per Buchungstool. Auf jeden Fall passiert das so auf unseren Plattformen. Das ist der Grund dafür dass wir in unsere Plattformen die Besucher derartig tracken dass wir sie wieder abfangen können auf der Webseite des Gastgebers, damit wir dem Gastgeber nachweisen können das es eine Buchung ist die eigentlich von unsere Plattform kommt.

Buchungen über Facebook Funktionieren? Was behaupten Sie da eigentlich? Wenn ich die Referenzen teste, werde ich immer von der Facebookseite sofort verlinkt auf dem Urlaubsportal! Von Facebook weit und breit keine Spur mehr! Nicht in der Domain und es wird sogar in der gleiche Seite geladen! Sie nennen das Buchung via Facebook, obwohl es nur ein Formular Submit an ein Portal ist! Beim Kleinwalsertal werden nicht mal die Variablen mitgenommen und muss ich das gewünschte Anreisedatum in der Portalseite nochmal eintragen!

Im Grunde ist das ganze also nur eine Verlinkung, und kann man gleich gut einen Text oder Bild verlinken, ich verstehe nicht wieso Sie sich die Mühe angetan haben die Formtags in der FBML Box zu kopieren! Es tut mir ja leid, aber anders kann ich das nicht stellen. Laut Ihre Stellung sollten im Grunde dann eigentlich alle Buchungen “via Google” heissen!

Wie vorher bereits erwähnt haben wir unabhängig von Ihnen an eine Lösung gearbeitet und ich darf Ihnen jetzt den Link anbieten nach die WIRKLICHE Buchungsmöglichkeit über Facebook. Das heißt, die Buchungsmaske bleibt in Facebook, der Gast bleibt in seinem Profil, und in der Fanseite! Zu dem betrifft es nicht nur die online Buchung, sondern ein komplettes Vertriebssystem dahinter, wofür unsere Julia bekannt steht!

Wir benutzten das interne Trackingsystem von Facebook, können auf Grund der NutzerID feststellen ob es ein Fan der Seite betrifft oder nicht und der Gast zum Beispiel 5% Ermäßigung bieten weil er als Fan erkannt wird vom System!
Wir haben auf diesen Basis einige Weiterentwickelung in der Planung die ich an diese Stelle (noch) nicht erwähnen möchte, aber Sie dürfen gespannt sein!

Ich rede hier von eine Vollintegrierung in Facebook, das nutzen von Facebook als Vertriebskanal! Für sowohl einzelne Hotels, Hotelgruppen und Portale! Hier ist der Link zum Testen: http://www.facebook.com/easybooking

Sie finden der Assistent oben in den Tabs “Julia Demo”. Das dazugehörige “widget” ist gerade in Arbeit!

wir haben nicht gesagt in Facebook sondern über Facebook – wir sind kein Reservierungsssystem und haben auch keins ^^ wir bieten nur Gästen an, direkt aus Facebook auf das Buchungsssytem der jeweiligen Region zuzugreifen! (Danke für den Hinweis bzgl. Kleinwalsertal – auch wenn wir den Fehler nicht nachvollziehen können) Ich glaub nicht, dass unsere Kunden hier ein zweites Reservierungsssystem für Facebook aufbauen wollen – nein hier müssen die IRS-Anbieter/Meta-Portal-Anbieter nacharbeiten!
Viele Grüße,
Florian

Johannes

Ich finde auch dass es egal ist ob die Besucher auf Facebook direkt buchen oder auf eine externe Seite gelangen und dort die Buchung abschließen. Außerdem sind Statistiken der Zugriffszahlen der eigenen Webseiter ein fester Bestandteil der div. jährlichen Ausschusssitzungen und werden dort auch nicht so schnell verschwinden. Es sollte also nach wie vor im Interesse der Regionen sein, Traffic für die eigene Webseite zu generieren.

Es ist sehr wichtig, diese magische 178er Zahl in Relation zu der Zahl an Besuchern zu setzen, die auf den Buchungsbutton geklickt haben auf Facebook. (hab ich oben schon mal gepostet). Diese Zahl fehlt nach wie vor! Und für mich stellt sich da gleichzeitig die Frage: Wie und mit welchem finanziellen & organisatorischen Aufwand bewirbt und betreut Oberstaufen seine Facebook Fanpage?

Auf der Jagd nach Fans gibt es zB. inzwischen Regionen die ihre Facebook Seite mittels Google Adwords bewerben. Solche Buchungen Facebook zuzurechen ist schlichtweg falsch – hier wird auf dem Weg von Google zur Buchung lediglich Facebook zwischengeschaltet.

Wieviele Besucher gehen verloren wenn auf Facebook anstatt auf der Regionsseite zu buchen, die Leute zB. direkt von der Fanpage zu Farmville wechseln?

@ Florian
Ob die Anbieter von Reservierungstools hier arbeiten werden wird ich mal abwarten, Unser System ist allerdings kein “zweites” System, sodern ein Anfragen und Reservierungssystem mit so einige Funktionen die Reservierungssysteme ziemlich alt ausschauen lassen. So gibt es Hotels die über unser System arbeiten auf die eigene Webseite, in der TVB Seite und auf Tiscover gleichzeitig. Das ist das schöne an Julia, sie ist überall (eben auch in Facebook) einsetzbar. Jetzt offiziell online:

http://www.facebook.com/apfelhof

Das interessante von die Geschichte direkt in Facebook buchbar zu sein ist das man das API von Facebook ansprechen kann! Sofort wenn ein Gast sich die “Juila” öffnet in der Fanpage, bekommen wir die Informationen die er in seinen Profilseiten gespeichert hat. Das heisst wiederum das ich den Gast auf Grund von seine Profildaten (Älter, Geschlecht, bereits Fan oder nicht, usw.) spezielle Angebote, Pauschalen, Produkte, usw. anbieten kann. Ich kann sogar das Formular zur abschicken von seine Anfrage Teilweise vorausfüllen!

Selbstverständlich wird alles Statistisch festgehalten und in benchmark ausgewertet.

Somit haben wir es nach meiner Meinung erstmals geschafft an Daten ran zu kommen, die der Gast normalerweise erst preisgibt wenn er tatsächlich das Anfragenformular abgeschickt hat.

Nehmen wir das Beispiel von 2% Buchungsquote, weiter oben in diesen Thread… In unserem Fall wissen wir genau werd die 98% sind die NICHT gebucht haben….

@ Johannes,

Wäre es nicht interessant außer der ANZAHL Besucher die verloren gehen weil Sie auf Farmville klicken auch zu wissen WER verloren gegangen ist?

Mit solchen Informationen kann ich direkt und ohne Umwege prüfen ob ich meinen Zielmarkt erreiche, und das Marketing daran anpassen! Oder den umgekehrten Weg: Ich kann sehen WELCHE Zielmarkt ich erreiche, und mein Produkt anpassen!

Johannes

@ Hendrik

Natürlich ist es interresant zu wissen WER mir WIE verloren geht. Das ist die Vision des vielzitierte “gläserne” Kunde. Super für den Verkäufer, Horrorvorstellung für Menschen die sich einen Rest Privatspähre halten möchten 😉

Horrorscene…

Deswegen wird auch gefragt ob der Gast zustimmt auf die Facebookdaten zu zu greifen, sowie alle anderen Apps in Facebook, sowie Facebook, hier wandern wir von das Thema ab und enden bald in die Diskussion welche die Gegner von Facebook immer bevorzügen, und wieso diese nicht in Facebook sind, der schutz der Privatsphere…. Und da diese Menschen so und so nicht in Facebook sind, oder wissen wie um zu gehen ist mit die privateinstellungen von Facebook, sehe ich hier weniger das Problem, und sehe es als positiv in dem ich der Kunde helfen kann Produkte und Lösungen zu bieten die ihm ansprechen werden!

Aber hier liegen die Meinungen wohl verteilt… Auf jeden Fall ist der Vision (zumindest teilweise) keine Vision mehr, sondern eine Wahl ob man es nutzen möchte oder nicht.

Diskussion greift aus meiner Sicht zu kurz. Die Buchung ist nur ein “Moment” in der Reiseplanung. Facebook erhöht sicher nicht die Anzahl der Spontanbuchungen. Darum geht es aber auch nicht, wichtig ist, dass in dem Moment, in dem der Gast die Reservierung tätigen möchte, dazu eine einfache Möglichkeit besteht. Dies scheint bei den Hundertirgendwas der Fall gewesen zu sein, somit hat das Tool auch seine Berechtigung.

Bewusst habe ich mich aus dieser Diskussion bis jetzt rausgehalten und nur beobachtet. Reinhard’s Kommentar ist aber eine schöne Grundlage mich anzuschließen und einzuschalten.

Ich bin auch der Meinung, dass diese Diskussion ins Uferlose geht, der eigentliche Fokus (“mein Gast”) wird aus den Augen verloren und ein Umdenken an vielen Stellen noch nicht stattgefunden hat. Mir persönlich ist es vollkommen egal, wo die Buchung stattfindet und ob der User zur Trefferliste weitergeleitet wird oder die Buchung direkt in Facebook abgeschlossen wird. Den Hinweis, dass kein neues Fenster aufgeht, sondern der User auf die DMO-Seite weitergeleitet wird finde ich gut, das versuchen wir mal umzustellen.

Wichtig ist, dass das Buchungswidget oder was auch immer prominent platziert ist und einfach zu bedienen. Ich persönlich bin kein besonderer Fan von irgendwelchen Sicherheitshinweisen, die ich erstmal akzeptieren will – das ist so nach dem Motto “Vorsicht vor Buchung, überleg Dir doch noch einmal, ob Du nicht lieber wo anders hin willst” (provokant ausgedrückt). Dass unser Buchungsweg im Moment nicht der einfachste ist, streite ich gar nicht ab. Daran arbeiten wir jedoch und in absehbarer Zeit wird das auch vereinfacht werden.

Was ich gleich mal aus dem Weg räume ist die Aussage von Johannes, dass irgendwelchen Ausschüssen die Website-Zugriffszahlen veröffentlicht werden müssen – das ist nicht der Grund für das Widget. Die Zahlen interessieren nämlich im Vergleich zu den tatsächlichen Übernachtungszahlen nur sehr gering. Auch hier muss meiner Ansicht das Denken soweit verändert werden, als dass wir uns nur mit irgendwelchen Zugriffsstatistiken rumschlagen. Das ist alles gut und will nicht heißen, dass die nicht wichtig sind, viel wichtiger ist jedoch, dass der (potentielle) Gast alle Infos die er haben möchte bestenfalls auf einen Klick bekommt (Stichwort Webpräsenz). Damit rücke ich nicht nur näher an den Gast, sondern der Gast auch näher an mich (Stichwort: Kommunikation vor, während UND nach dem Urlaub). Der eigentliche Grund für das Widget wurde glaub von Florian schon ganz gut beschrieben. Ich sehe da auch die Kosten-Nutzen-Analyse: Muss ich wirklich ein Buchungssystem in Facebook integrieren lassen, das viel aufwändiger ist als ein einfaches Widget einzubinden? Es geht genau darum, was Reinhard sagt: “in dem Moment, in dem der Gast die Reservierung tätigen möchte, muss es dazu eine einfache Möglichkeit geben”. Von daher habe ich mit dem Widget allein das Ziel erreicht.

Eine Frage stellt sich für mich auch immer (gerade weil oben das Thema finanzieller und organisatorischer Aufwand angesprochen wurde): Die ganzen Auswertungen, wer wann wo wie bucht und wer wann wo abspringt ist sicher sinnvoll, um meine Buchungsstrecke zu optimieren. Doch die gesamten Daten zu nutzen, dass Gast XY aus Z nicht gebucht hat, was mach ich dann da damit? Schreib ich den dann an und frag ihn warum er nicht gebucht hat? Fang ich dann an zu spammen? Und da wird heftigst über Google diskutiert und Datenschutz?
Zielmarktausrichtung ok, aber das ist mir zu pauschal, das ist meiner Ansicht nicht die Denkweise von Social Networking: Diese Zeit, bis ins letzte Krümelchen Auswertungen zu machen, könnte ich besser in mehr Service stecken! (ums vorweg zu nehmen, bevor hier gleich ein Aufschrei kommt: ich sage nicht, dass Monitoring und Analysing nicht wichtig ist, doch alles mit Maß und Ziel – und immer den Gast im Auge behalten, diesem versuchen einen Mehrwert zu schaffen!)

So, dann mal wirklich auf die eigentlichen “Brennpunkte” einzugehen:

> Ich bin ebenso wie Christian davon überzeugt, dass die http://www.oberstaufen-plus.de/freunde/ dazu beiträgt, dass diese Anzahl an Buchungen stattgefunden hat. Eine reine Facebook-Fanpage hätte das wahrscheinlich nicht erreicht. Es aber an die Anzahl der Fans direkt zu koppeln ist nicht richtig. Ich kann das Widget verwenden, auch wenn ich nicht Fan bin oder ausgeloggt oder sogar nicht mal bei Facebook registriert. Hier sehe ich in unserem Fall einen weiteren Pluspunkt: Wenn ich auf o.g. Seite komme, sehe ich links prominent ein doch verbreitetes Feld und ich weiß als “Standarduser” sofort: “Hier kann ich mir ein Zimmer suchen, weil mir das Angebot gefällt” etc. (Stichwort: Usability – ich muss nämlich nicht erst einen Reiter anklicken und dann einen Sicherheitshinweis bestätigen).

>178 Buchungen: Ich glaube, dass ich nie gesagt habe, dass es Online-Buchungen waren, oder? (Wenn doch, sorry!) Es geht um Buchungen. Und da sind wir wieder beim Punkt, dass ich immer das Gefühl habe, dass eine telefonische Buchung o.ä. weniger Wert ist, als eine Online-Buchung – voölliger Quatsch! Hauptsache ist, dass der/die jenige bucht und kommt. Dann bestenfalls zufrieden ist und Oberstaufen weiterempfielt…
Um die Anzahl aber klar zu stellen: Über das Widget komme ich auf eine Trefferliste auf http://oberstaufen.de – hier kann ich bei einigen Gastgebern online buchen, wenn ich das möchte, kann aber auch nur eine einfache Anfrage stellen, bei der ich auch meine Daten eingeben muss. Daraufhin antwortet der Gastgeber und wenn der Gast dann bucht und kommt, erscheint er im Meldewesen. Durch diese Koppelung kann ich nachvollziehen, dass er letztendlich “über” das Facebook-Widget gebucht hat. Natürlich liegt hier eine Verzögerung vor, da ich die Gäste, die vielleicht für kommenden Fasching “offline” gebucht haben, ihre Anfrage aber am Facebook-Widget gestartet haben noch nicht erfasst sind bzw. sich noch nicht auf die jetzt vorliegende Zahl positiv auswirken. In der Gesamtzahl von 178 sind also sowohl direkte Online-Buchungen (über Ziel-Definition) als auch direkte Offline-Buchungen gezählt, was nach meinem Verständnis auch Sinn macht. Der Daten schutz bleibt hier natürlich erhalten, weil das Meldewesen nur abgleicht und ich die Anzahl bekomme, keine Namen.

>Organisatorischer und finazieller Aufwand:
Der finanzielle Aufwand ist eher gering, kleine FBML-Programmierungen etc., Hinweis auf die Fanpage in diversen Offline-Medien (wo ich vielleicht eine Seite Anzeige rausschmeiß), Presseaussendung. Aber sonst nichts. Beworben wurde das Buchungs-Widget direkt nicht, ein Tweet oder mal eine Statusmeldung, aber ansonsten nicht (@hanspeda: also nicht “du bekommst x, wenn du über FB buchst” – weil es mir tatsächlich egal ist, Hauptsache es wird gebucht).
Organisatorisch: Social Media Marketing ist in Oberstaufen inzwischen ein fester Teil des Online-Marketings und ein Stück weit mein persönliches Hobby. Ich mache es, weil ich es gerne mache und weil es Spaß macht und weil es immer neue Herausforderungen bringt. Das gleiche passiert aber auch mit der Pressearbeit (zum Vergleich): Wenn halt Sonntag Abend jemand anruft und Infos, Bilder oder sonst was will, dann bekommt er die auch. Ich bin dafür nahezu 7 Tage die Woche erreichbar und das auch aus Leidenschaft. Genauso ist es mit Social Networking: Wenns am Sonntag oder nach offiziellem Feierabend halt auf meiner Fanpage “rundgeht” oder irgendwelche Tweets “auflaufen”, dann muss ich in angemessenem Zeitraum reagieren – sonst bin ich (hart gesagt) im falschen Job. Auf dem Tourismuscamp habe ich das in meiner Session auch schon ausführlich dargestellt: Ich kann diese Aussage “woher soll ich die Zeit nehmen” nicht nachvollziehen. Es verlagert sich doch – eine Anfrage auf Facebook oder Twitter wurde sonst halt per Mail gestellt, nochfrüher per Post oder Fax. Also beantworte ich Sie jetzt halt auf dem gleichen Medium, wie sie gestellt wurde. Und jeder Mitarbeiter einer DMO oder eines Hotels hat zwischendrin mal kurz Zeit, da gibts keine Ausrede. (und dann muss ich halt mal aufs Glücksnuss-Spielen verzichten, wenn ich mich selbst zitieren will…).

Jetzt habe ich wieder einmal mehr geschrieben als geplant – hoffe aber, dass jetzt alle Missverständnisse aus dem Weg geräumt sind und ich auch das ein oder andere darüber hinaus mitgeben konnte. Schönes Wochenende!

“Facebook erhöht sicher nicht die Anzahl der Spontanbuchungen”

Damit kann ich überhaupt nicht einstimmen! Viele Unterkünfte werden gefunden durch die verlinkung in Profilseiten. D.H. der potentielle Gast kommt zuerst in der Fanseite, noch vor das überhaupt die Webseite auch nur annähernd in sicht ist. Somit steigert Facebook sehr wohl die Anzahl (spontan) Buchungen, und zwar direkt!

Werden mittels tools die den Gast dort den Service bietet wo er sie erwartet auch noch die Buchungsstrecke optimiert, wird es nicht lange dauern vor das die Referals auf Facebook zeigen.

Grundsätzlich möchte ich hier benachdrucken dass das anbieten von online Buchungen allerdings NICHT die Lösung ist für die Urlaubshotelerie. Dafür braucht es etwas anderes.

@ Benjamin

Danke für die optimierungshinweise. Das Facebookmodul ist noch nicht fertig, wir arbeiten gearade an das Widget, wo der Gast den Anreisedatum eingibt und danach automatisch in der Reiter landet. Der Sicherheitshinweis können wir leider nicht umgehen, Facebook verlangt einen activen klick um die App zu starten, wir haben das umgewandelt in den Sicherheits hinweis (die natürlich auch stimmt, aber normalerweise nicht angezeigt wird).

Unser Modul für Gruppen und Regionen sieht ähnlich wie ihres aus, ist ja letzendlich nichts anderes als ein Form-tag in FBML kopiert.

Weiter kann ich mich anschließen bei dass wir bei den Gast bleiben sollten. Einfache Anfragen und Buchungsmöglichkeiten wo der Gast zentral steht. Deswegen wird bei Anfragen über Julia auch umgehend ein persönliches Angebot verschickt, und muss der Gast nicht ewig warten auf sein Angebot. Was ich so mitbekommen habe ist dies eins der großten Probleme der Regionen, nämlich das Anfragen kaum oder viel zu spät beantwortet werden von die Gastgebern, aber das ist ein anderes Thema.

Als vervollständigung kann ich zum Schluss noch mitteilen dass unser Facebookmodul als solches kein Reservierungssystem ist, sondern eben nur ein Erweiterungsmodul von unsere Anfragen und Reservierungslösung für einzelhotels und Gruppen. Setzt ein Hotel oder eine Gruppe von Gastgebern unser System ein, so hat er die Möglichkeit diese auf und für alle Kanäle zu verwenden, worunter auch Facebook. Der Gast findet überall das gleiche System vor, und es wird auch nur eine Wartung gemacht. bzw. alle Angebote werden über unser System verwaltet und betreut, inkl. die aus der eigene Webseite. Und hier reden wir von vereinfachen für den Hotelier, aber das ist auch ein anderes Thema!

Johannes

Danke Benjamin für die ausführliche Stellungnahme. Ich beschäftige mich ja hauptsächlich mit “Performance Marketing” und arbeite daher sehr viel mit Statistiken. Wenn ich meinem Kunden eine “magische Buchungszahl von 178 präsentieren würde – wären das Online Buchungen die ich in der Form auch zB. Google Adwords mit Sicherheit zuweisen könnten.

Ein Titel “Buchungen über Facebook funktionieren” und die “magischen “178” BUCHUNGEN erweckten bei mir sehr wohl den Eindruck das diese über die Fanpage von Oberstaufen hereingekommen sind. Oder bin ich der einzige der das so verstanden hat? Was hätte ich sonst aus dem Artikel herauslesen sollen?

Ich würde dann mal vermuten das ihr insgesamt 178 Buchungen die im Meldewesen erfasst sind im dem oben angeführten Zeitraum abgewickelt habt und diese NICHT eindeutig FB zuordnen könnt? Bzw. wenn du sagst es sind keine Buchungen, wofür steht diese 178? Ich würde mich sehr freuen auf diese Frage noch eine Antwort zu bekommen!

Ich würde mir wünsch dass, wenn hier magische Zahlen präsentiert werden, diese in Zukunft auch etwas genauer erläutert werden. Ansonsten sind Zahlen nämlich sinnlos wenn wir als Leser diese nicht in Kontext zu anderen Zahlen setzen kann.

Johannes

Es gibt ja bekanntlich so manche Unterschiede zwischen Österreich und Deutschland ;-): Deswegen gleich noch ne Frage um eventuellen Missverständnissen vorzubeugen: Unter Meldewesen verstehe ich ALLE Buchungen die über den Meldezettel den der Gast vor Ort ausfüllen muss erfasst werden. Da wärs zB. auch möglich das diese am Meldezettel angeben das sie über Facebook gekommen sind.

Die Argumentation, dass FB die Anzahl an Spontanbuchungen erhöht, kann ich jetzt weder teilen noch nachvollziehen. Es handelt sich (konform mit Reinhard’s Meinung) einfach um Buchungen. Dabei ist für mich keine Spontanbuchung, wenn der Gast das erste Mal bei mir bucht und dann vielleicht sogar über Facebook. Das ist aber eine tiefergehende Diskusion und hier nicht das Thema.

Nochmal auf die Buchungen zu kommen, Johannes – vielleicht hab ich das oben zu kompliziert formuliert… also nochmal:
“178 Buchungen” sind nicht magisch sondern real! Damit hat auch der Artikeltitel seine Berechtigung. Weder hier, noch in der Mitschrift meiner Tourismuscam-Session steht “Online-Buchungen” sondern “Buchungen”! Und diese sind für den angegebenen Zeitraum eindeutig dem Widget zuzuweisen.

Das “Meldewesen” ist bei uns ein elektronisches Managementsystem, in dem nahezu alle Gastgeber ihre Gäste elektronisch anlegen. Wir bekommen diese Daten dann geliefert und können darüber automatisiert Kurbeitrag, Fremdenverkehrsabgabe (so schlimm diese Bezeichnungen auch sind) und weitere Posten abrechnen, sprich dem Gastgeber direkt in Rechnung stellen und gleichzeitig den fälligen Betrag von seinem hinterlegten Konto einziehen. Zudem haben wir die Möglichkeit, alle möglichen Auswertungen zu machen und Statistiken zu erstellen (z.B. Haupt-Quellgebiete, Durchschnittsalter, Aufenthaltsdauer, Wiederbuchungsquote, Wanderstatistiken, etc.). “Meldezettel” gibt es bei uns sogut wie gar nicht mehr, da auch die elektronische Gästekarte an dieses Meldewesen gekoppelt ist und damit Papiermeldescheine nicht mehr verwendbar. Natürlich wird bei Anreise gefragt, wie der Gast auf Oberstaufen aufmerksam geworden ist, etc. – diese Angaben werden aber nur vereinzelt an uns weitergegeben und auch nicht speziell ausgewertet. Von daher kommt Dein letzter Satz nicht zu tragen…

Also: die angegebenen (realen/tatsächlichen/…) 178 Buchungen sind 178 Buchungen. Und sie sind eindeutig dem Facebook-Widget “Suchen & Buchen” auf der Fanpage http://facebook.com/oberstaufen zuzuordnen!
Es ging lediglich darum, dass es sich nicht nur um Online-Buchungen handelt, sondern schlichtweg um Buchungen (Online, per Telefon, per Mail, per Fax, per Post, oder was auch immer).
Nochmal das genaue Prozedere: Der User gelangt über das “Suchen & Buchen”-Widget auf eine (seiner Anfrage zugenschnittenen) Trefferliste auf oberstaufen.de. Dort such er sich das ein oder andere Haus aus und bucht ENTWEDER direkt online, ODER startet an dieses Haus eine Anfrage über den Reiter “Anfrage”. Bei dieser muss er seine persönlichen Daten eingeben (Name, Adresse etc.) und dann eben die Anfrage abschicken. Bis hier hin wird für beide Wege (über Ziel-Definition) mitgetrackt und somit sind Online-Buchung und Anfrage direkt Facebook zu zu ordnen.
Was passiert mit der Anfrage? Die gespeicherten Daten sind in unserem System gespeichert und werden automatisch mit oben definiertem Meldewesen abgeglichen. Meldet der Gastgeber – an den (letztendlich über das Facebook-Widget) die besagte Anfrage gestellt wurde – dann in einem zukünftigen Zeitpunkt genau diesen Gast an, der die Anfrage gestellt hat (identische Daten), dann sagt mir mein System: Buchung ist Facebook-Widget zu zu führen. Und das ist sie, denn es ist eine Buchung, die über das Facebook-Widget kam.
Zusätzlich gibt es Gäste, die eben direkt online buchen undsomit auch direkt dem Widget zuordenbar sind… 178 ist also nicht erfunden, sondern beruht auf definitiven Tatsachen!

Dann noch ein letztes: Wir haben im Monat durchschnittlich 18.000 Ankünfte – 18.000, die über das “Meldewesen” bei den Gastgebern eingegeben und an uns übermittelt werden. Nur damit ein Vergleich hergestellt werden kann und klar wird, dass wir ein klein wenig mehr Buchungen als 178 im angegebenen Zeitraum hatten…

Jetzt hoffe ich, sind aber alle Unklarheiten geklärt, oder? LG

Johannes

@ Benjamin: Ganz verstehe ich nicht warum du dich so lange aus der spannenden Diskussion rausgehalten, aber trotzdem “beobachtet” hast. Ich zB. hatte ja eine simple und ich glaub auch nachvollziehbare Fragen – die du schon vor einer Woche beantworten hättest können. Auch auf meine direkte Facebook Anfrage hast du nicht reagiert. Wenn schon Zeit zum beobachten ist, dann kann man vielleicht auch schneller mal die eine oder andere Unklarheit aus dem Weg räumen. Danke für den super Einblick wie zB. Meldewesen bei euch funktioniert – nämlich offensichtlich vorbildlich. Wieviele User letzen Endes euer Buchungswidget geklickt haben (wär spannend gewesen) behaltet ihr dann wohl für euch ;-), auch ok, macht nix! Gibt sicher bald mehr Vergleichszahlen zu diesem Thema. Viel Erfolg weiterhin mit dem Buchungswidget.

@Johannes: “Bewusst rausgehalten und beobachtet” hat für mich nichts mit der Komplexität von Fragestellungen zu tun und eine wirkliche Unklarheit war vor einer Woche noch nicht da… “Beobachten” sollte ich vielleicht so erklären, dass ich diese Site genau 3mal aufgerufen habe: Den Artikel selbst, die ersten Kommentare und noch Deiner direkten Anfrage, nach der ich dann auch eingestiegen bin. Da sich die Diskussion doch sehr schnell und ausführlich entwickelte, kamen noch 2 weitere Gründe hinzu: Einerseits Zeit (und dreimal kurz scannend lesen bedeutet sehr viel weniger Zeitaufwand als einzusteigen und mit zu reden), andererseits nicht unbedingt sofort auf alles eingehen (zumindest nicht auf ‘Anfragen’ dieser Art – von Gästeseite ist das was ganz anderes…). Es geht hier ums einfache erste Prinzip von Social Networking – zuhören! Bei einer Diskussion sollen viele zuhören und dann auch mitreden, erst dann wirds interessant. Ansonsten hättest Du mir auch einfach eine Mail schreiben können (Stichwort: Monolog).

Beobachten heißt für mich auch andere Meinungen an zu hören, dadurch zu lernen und Denkanstöße (durch verschiedene Ansichten) zu bekommen. Im konkreten Fall heißt das nicht, dass ich die Diskussion 20 Stunden am Tag überwacht habe…
Auf Deine Facebook-Anfrage habe ich schlichtweg nicht reagiert, da bei antworten mehrmals nur “Hoppla,…” von seitens FB kam. Natürlich hätte ich auch andere Wege finden können, aber da hat mir die Zeit tatsächlich gefehlt, dann war ich unterwegs und mit dem ganzen Roaming-Gedöhns macht es auch keinen Sinn.

Zur Clickrate und Conversionrate: Ehrlicherweise habe ich diese Zahlen noch nicht genau angeschaut/gefiltert. Bei Gelegenheit setz ich mich da aber mal hin, macht ja auch Sinn… Also nichts mit nicht rausgeben wollen, aber es gibt neben dem Widget und seinen Klicks noch ca. 700 andere Dinge, die erledigt werden sollten und aus Gastsicht definitiv Vorrang haben – das ist eben Prinzip 😉 OK?

Johannes

Guten Morgen Guten Morgen!

Wow @ Benjamin erst mal – sich Samstag Nacht in berufliche Diskussionen einzuklinken – alle Achtung!

Bevor ich mich ins tiefverschneite Österreich mit meinen Schneeschuhen begebe hier noch mal ein paar Dinge du vielleicht beantworten kannst – es eilt überhaupt nicht, und du kannst auch gerne per Mail drauf antworten wenn dir das lieber ist! Ich will auch gar keine Zahlen von dir – aber technisch ist das was du beschrieben hast zumindest für mich hoch interessant.

Du erwähnst ja dass ihr die 178 Buchungen dem Facebook Widget zuordnen könnt. (Online, per Telefon, per Mail, per Fax, per Post, oder was auch immer).

Anfragen und Buchungen über Formulare kann ich auch tracken und Quellen zuordnen. Wie schafft ihr es aber, Anfragen, die per Telefon, Fax, einer Postkarte oder zB. auch einer Mailto Verlinkung zur Buchung werden dem Facebook Widget zuzuordnen?

Also – Gast verwendet auf http://www.facebook.com/oberstaufen das Buchungswidget -(und nicht die anderen Links auf der FB Fanpage!)
Auf der linken Seite auf oberstaufen.de hat er Anfragemöglichkeiten die Ihr mittracken und zuordnen könnt – soweit ist mir das klar – rechts eine Liste mit Vermietern, Preisen, Telefon – Fax, Anschrift – eine mailto Verlinkung der Emailadresse und einen Link auf die hoteleigene Homepage.

Technisch möglich – sobald der Gast auf das Widget klickt, wird eine andere Telefonnummern/Fax angezeigt als bei einem direkten oberstaufen.de Besucher. Diese Variante, mit dem dazugehörigen organisatorischen Aufwand bei allen euren Vermietern erscheint mir aber unrealistisch. Oder habt ihr sowas tatsächlich für alle Vermieter umgesetzt?!

Auch die prominent platzierte „mailto“ Verlinkung stellt ein Hindernis dar – wie könnt ihr einen Gast dem FB Widget zuordnen wenn er auf eine Emailadresse klickt und im Outlook seine Anfrage an den Vermieter schickt? – Wir beseitigen auf allen Homepages zB. die mailto Verlinkung und ersetzen diese durch fokussierende Anfrageformulare. Nur so ist es uns möglich, Anfragen richtig zuzuordnen. Das Resultat dieser Maßnahme bei uns war eine massive Anfragensteigerung. Nur ohne mailto Links können wir nachvollziehen durch welche Quelle wie viele Anfragen generiert wurden. Ähnlich sieht es auch für Links auf die Betriebsseiten aus – die werden bei und lediglich bewertet, Buchungen und Anfragen auf der Hotelhomepage können wir leider nicht tracken.

Kommen wir zur Postkarte – ich hab ja selbst vor 12 Jahren in einer Tourismusregion angefangen – ich kann mich leidig an die Berge von Postkarten erinnern die ich auch beantworten musste. Bei uns in Österreich sind diese Berge schon lange verschwunden und durch Berge an Mails und Spam ersetzt. Wenn es hoch kommt eine paar im Monat – wie könnt ihr eine Postkarte dem Facebook Widget zuordnen? Auch hier sind mir Möglichkeiten bekannt –aber der Kosten Nutzen/Faktor rechnet sich in keinster Weise bei uns in Österreich – die Menge an postalischen Anfragen kommt einfach nicht rein.

Mit dieser Erkenntnis sind die 178 Buchungen für mich wieder magisch – denn wenn die von mir beschriebenen Trackingmethoden nicht eingesetzt werden, ist die tatsächliche Buchungssumme mit großer Wahrscheinlichkeit noch höher, den es geht euch vieles durch die Lappen was derzeit nicht eindeutig dem FB Widget zugeordnet werden kann.

Also – Oberstaufens Gäste gehen natürlich vor – diese Fragen haben Zeit, aber über eine Beantwortung würde ich mich sehr freuen! Und ich glaube es ist auch für andere interessant, falls ihr hier tatsächlich Trackingmöglichkeiten gefunden habt. Vielen Dank und schönen Sonntag!

ok, da liegt glaub immer noch ein kleines Missverständnis vor… 😉 ich versuchs mal noch detaillierter zu beschreiben:
Bei “Online, per Telefon, per Mail, per Fax, per Post, oder was auch immer” spreche ich von BUCHUNGEN, die in diesen Arten NACH einer schriftlichen Anfrage (über unser Online-Formular) stattfinden.

Nochmal die Schritte: Der User gelangt über das “Suchen & Buchen”-Widget auf die Trefferliste auf oberstaufen.de. Dort such er sich das ein oder andere Haus aus und bucht ENTWEDER direkt online, ODER startet an dieses Haus eine Anfrage über den Reiter “Anfrage” (er befindet sich jetzt schon im Detaileintrag zum jeweiligen Haus und klickt da auf den Reiter “Anfrage”). Jetzt muss er seine persönlichen Daten eingeben (Name, Adresse etc.) und dann genau diese Anfrage an das ausgewählte Haus abschicken (natürlich nur, wenn er nicht direkt online gebucht hat oder buchen will – zum Beispiel bei Spezialwünschen/-Fragen etc.). Bis hier hin wird für beide Wege (über Ziel-Definition) mitgetrackt und somit sind Online-Buchung und genau diese Art Anfrage direkt dem Facebook-Widget zu zu ordnen.
Online-Buchung dürfte klar sein, deshalb nochmal der weitere Weg der (online eingegebenen) Anfrage: Die gespeicherten Daten sind in unserem System gespeichert und werden automatisch mit dem Meldewesen abgeglichen. Meldet der Gastgeber – an den (letztendlich über das Facebook-Widget) die besagte Anfrage gestellt wurde – dann in einem zukünftigen Zeitpunkt genau diesen Gast an, der die Anfrage gestellt hat (identische Daten), dann sagt mir mein System: Buchung ist Facebook-Widget zu zu führen. Und das ist sie, denn es ist eine Buchung, die über das Facebook-Widget kam.

Anfragen, die auf allen anderen Wegen (Mail, Post, etc.) eingehen und eben nicht über das Online-Formular können wir weder auswerten noch auf das Widget zurückführen, da die größtenteils direkt beim Gastgeber landen. Also getrackt und abgeglichen werden nur Online-Anfragen, die ihren Ursprung beim FB-Widget haben und mit Daten im Meldewesen von demjenigen Gastgeber, der genau diese Detailanfrage bekommen hat.

Alle allgemeinen Anfragen an uns als DMO oder Anfragen per Post, Postkarte, Fax, Mail usw. an die Gastgeber können nicht abgeglichen werden (bzw. können iwie vielleicht schon, werden sie aber nicht) und zählen deshalb nicht in die hier diskutierte Auswertung mit rein. Somit hast Du in diesem Punkt recht: es sind theoretisch noch mehr Buchungen/Übernachtungen, die dem Widget zu zu ordnen sind – diese können wir aber nicht detailliert nachvollziehen. Das ist ein Punkt, der bei allen Statistiken und Auswertungen immer vor liegt – nichts neues und nichts was eine Diskussionsgrundlage ist. Das kann keiner wirklich beeinflussen und es ghet sogar soweit, dass mir die Sinnhaftigkeit dieser Fragestellung fehlt.

Darum geht es auch gar nicht! Es ging hier und geht hier schlichtweg darum, dass das Widget funktioniert, dass Buchungen darüber generiert werden und dass es durchaus Sinn macht, dieses auf seiner Fanpage einzubinden. Ob da vielleicht noch 3 mehr dazukämen, wenn ich Faxe auswerte steht nicht zur Debatte. Es bleiben 178 Buchungen die ausgewertet werden konnen, als reale Zahl – keine magische…

Johannes

Würd mich mal über ein Follow Up zu diesem Artikel freuen – inzwischen sind ja wieder drei Monate ins Land gezogen. Hat sich die Buchungslage weiter verbessert – und für mich auch immer noch sehr spannend wäre – wieviele User nutzen das Widget (also klicken drauf) in Relation zu den generierten Buchungen? Auch wenn andere diese Zahl nicht so spannend finden 😉 Vielleicth hat Benjamin ja mal 5 Minuten Zeit uns ein Update zu geben!

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Florian Bauhuber

… ist Geschäftsführer des Experten-Netzwerks Tourismuszukunft sowie Doktorand am Lehrstuhl für Kulturgeographie an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Bereits seit dem Jahr 2006 berät und begleitet er gemeinsam mit seinen Kollegen touristische Unternehmen und Verbände. In seinem Fokus stehen dabei unterschiedliche Beratungsschwerpunkte:
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