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QR-Codes im Tourismus

Seit ein paar Wochen bin ich sehr häufig bei unseren Kunden im Salzkammergut unterwegs. Dabei bin ich auf eine Aktion des Regionalmanagement Vöklabruck-Gmunden aufmerksam geworden. 11 Touren durch das Salzkammergut können mithilfe von QR (QuickResponse)-Codes erlebt werden – eine Schnitzeljagd 2.0

Die Aktion läuft noch bis 13. September, Preise gibt es auch zu gewinnen. Werden trotzdem viele Personen und vor allem Gäste mitmachen? Ich denke nein, warum? Weil QR-Reader noch kaum verbreitet sind und für Nicht-Österreicher die Kosten zu hoch sind (Roaming) – warum dann das Ganze? Alles nur für die PR? Ein Testballon nach dem Schema “Irgendwer muss damit ja mal anfangen”? Vielleicht ja – eines ist aber sicher! Die Technologie funktioniert in anderen Ländern sehr gut und wir dort angenommen (z.B. Japan). Es werden keine Leihgeräte benötigt, die z.B. bei mobilen Guides die in anderen Destinationen im Einsatz sind (z.B. Alpenranger, Cruso). Also keine Kosten für Hardware (mal abgesehen von der Installation der Schilder mit den QR-Codes), kaum Kosten für Software und viel neues Know-how über die Nutzung von mobilen Technologien. Ich bin gespannt auf das Fazit der Touristiker in der Region – berichte natürlich gerne wieder hier.

1 Kommentar zu
QR-Codes im Tourismus

Add Roamingkosten: Naja, der Inländeranteil der Gäste im Salzkammergut liegt bei guten 50%, die durchschnittliche Nächtigungsdauer der österreichischen Gäste ist mit 3,7 Tagen durchaus interessant für eine solche Aktion.

Meines Erachtens eine tolle Idee, das muss man halt unter die Leute bringen! Ich bin sicher besser informiert als der “normale” Gast, kenne so gut wie alle handelnden Tourismusverantwortlichen in der Region persönlich, war vor ein paar Tagen erst in der Gegend .. und hab davon bis vor 10min nichts gehört/gelesen. Schade, bei sowas wollte ich immer schon mal mitmachen *g*

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Florian Bauhuber

… ist Geschäftsführer des Experten-Netzwerks Tourismuszukunft sowie Doktorand am Lehrstuhl für Kulturgeographie an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Bereits seit dem Jahr 2006 berät und begleitet er gemeinsam mit seinen Kollegen touristische Unternehmen und Verbände. In seinem Fokus stehen dabei unterschiedliche Beratungsschwerpunkte:
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