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Servicewüste Deutschland – ein Beispiel wie es ein Veranstalter nicht machen sollte!

Irgendwie springen mir meine Blogbeiträge in letzter Zeit immer unterwegs ins Gesicht! Gestern wollten wir mit unserem lieben Studienkollegen einen Canyoning-Ausflug zu Ehren seines Geburtstages machen. Aber nein, als wir dann bereits mit 8 Personen am vom Veranstalter (Action- & Funtours) definierten Treffpunkt in Bad Tölz waren, wurde uns mitgeteilt, dass der Trip nicht stattfinden kann, da zuviel Wasser im Canyoning-Gebiet vorhanden ist. Dieser Fakt an sich war aber nicht der Grund warum wir verärgert waren, da dies ja immer der Fall sein kann und hier Sicherheit vor Abenteuer geht.

Das Problem für uns war jedoch, dass uns keiner via Telefon abgesagt hat! So sind drei Autos z.T. mehr als 200 Kilometer umsonst angereist.

Ihr wartet sicher auf die Ausrede – oder? Hier kommt Sie: “Die Chefin ist in Urlaub gefahren – auf deren Computer sind alle Buchungsdaten: auf die kann ich (Mitarbeiter vor Ort) nicht zugreifen! Deshalb hatte ich Ihre Nummer nicht und konnte Sie nicht erreichen. Geht halt in nen Biergarten bei dem schönen Wetter.”

Unfassbar – oder? Wie kann Sie das tun – macht die das zum ersten Mal! Das muss ich doch wissen, wenn ich das professionell betreibe, dass sowas jederzeit der Fall sein kann und dann meine Kollegen auf Telefonnummern zurückgreifen können. Es gab auch keinerlei Entschädigungen bzw. Hinweise auf Rabatte bei nochmaliger Buchung! Der Fehler liegt hier klar beim Veranstalter – wir haben sogar noch versucht am selbigen Tag jemanden zu erreichen (nicht mal eine Rufumleitung war eingerichtet)! Keine Chance – sowas nenne ich Servicewüste Deutschland – so eine unprofessionelle Abwicklung ist mir selten untergekommen!

Blöd nur, dass ein Großteil der Gruppe in Bayern im Tourismus tätig ist – mehr Publicity geht kaum! Fragt sich nur ob, in diesem Fall der Spruch gilt “any publicity is a good publicity”!

FB

2 Kommentare zu
Servicewüste Deutschland – ein Beispiel wie es ein Veranstalter nicht machen sollte!

Reinhard

enttäuschte Erwartungshaltung ist wohl das schlimmste was einem passieren kann. Ich schluck´s ja runter aber wenn was so schief geht aber seh ich meinen jungs dann ins Gesicht, dann könnt ICH auch heulen.
Stell mir grad Euer (enttäuschtes) Gesicht vor, daher lade ich Euch gerne zu uns ins Lammertal zum Canyoning ein, PEP Konditionen für Kollegen obligat!

Florian

Nach Rücksprache mit meinem Studienkollegen und immer noch ausstehender Entschuldigung des Anbieters kommen wir sehr gern auf das Angebot für den nächsten Sommer zurück.

Wir können ja eh beim Castlecamp darüber sprechen!

Lg Florian

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Florian Bauhuber

… ist Geschäftsführer des Experten-Netzwerks Tourismuszukunft sowie Doktorand am Lehrstuhl für Kulturgeographie an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Bereits seit dem Jahr 2006 berät und begleitet er gemeinsam mit seinen Kollegen touristische Unternehmen und Verbände. In seinem Fokus stehen dabei unterschiedliche Beratungsschwerpunkte:
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