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Fly.de setzt Tibet 2.0 ein

Der Travel Technology Blog schreibt, dass Traffics das Online-Reiseportal Fly.de als Kunden gewonnen hat. Diese setzen als erste Kunden in Deutschland die neue IBE Tibet 2.0 ein, welche auf der TravelExpo im Herbst vorgestellt wurde. Wir berichteten.

In der Pressemitteilung von damals wurde Tibet 2.0 mit folgenden Worten angekündigt:

ist Tibet 2.0 nicht weniger als ein Quantensprung, würden doch der Phantasie bei der Urlaubsauswahl mit diesem System keine Grenzen mehr gesetzt. Selbst spezifische Anfragen wie beispielsweise “Urlaub für Senioren mit Abendunterhaltung und medizinischer Versorgung im Haus” stellten für die neue Anwendung kein Problem dar. “Mit Tibet 2.0 wird zum ersten Mal deutlich, welch völlig neue Möglichkeiten der so oft strapazierte Begriff vom Web 2.0 für den Nutzer eigentlich mit sich bringen kann – immer vorausgesetzt, die jeweilige Anwendung ist ausgereift und stabil wie unsere.”

Heute habe ich eine Anfrage auf Fly.de gestartet und zwar sowohl zu den Begriffen “Skifahren Arlberg” als auch nur zu “Skifahren”. Das Ergebnis hat mich leider wenig überzeugt: Emirate, Dubai, Italien, Malta, Türkei und Zypern wurden mir zur Auswahl gestellt.

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Ich würde mich freuen, wenn wir in der Touristik so weit wären und das alles funktioniert. Entwicklungen und Fortschritt auf diesen Gebieten sind eine schöne und gute Sache und jeder Kunde auf einem Portal wird es sicherlich begrüßen. Meiner Einschätzung nach ist es aber noch nicht soweit. Mich haben die Ergebnisse noch nicht richtig überzeugt, weder auf der Messe noch jetzt im Einsatz. … aber die Hoffnung stirbt zu letzt.

JO

2 Kommentare zu
Fly.de setzt Tibet 2.0 ein

Marcus

Wo liegt das Problem? Selbst in Dubai kann man Skifahren (Snowdome).

In den Hotelbeschreibungen sind die Keywords hervorgehoben, man kann also sehen wieso das Produkt angezeigt wird.

Klassicher Weise macht das System eine UND Verknüpfung der Suchworte, ist die Treffermenge sehr gering wird auch ODER gesucht.

Natürlich kann man in Dubai Skifahren. Wenn ich allerdings “Skifahren Arlberg” eingebe, habe ich irgendwie Österreich als Zielgebiet im Kopf und nicht ein mögliches Snowdome in Dubai.

Auch bei der Suche nach “Skifahren” habe ich gewisse Vorstellungen für eine Trefferliste im Kopf: Österreich, Schweiz, Frankreich, Italien, USA, Kanada, Skandinavien etc.
Auch wenn es vielleicht technisch richtig ist, Malta und Zypern anzuzeigen, so erscheint es mir als User nicht logisch, dass die aus meiner Sicht naheliegenden Zielgebiete nicht angezeigt werden.

Eine Volltextsuche technisch umzusetzen und anzubieten wäre sicherlich auch schon vor 3 Jahren gegangen. Dazu hätten wir nicht auf das Jahr 2007 und Web2.0 warten müssen. So wie ich das sehe, liegt die Herausforderung nicht in der Umsetzung der Technik, sondern diese so zu gestalten, dass sie die Vorstellungen der Benutzer erfüllt. Das ist aus meiner Sicht hier noch nicht gelungen.

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Jens

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