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Web2.0 Serie für die Touristik

Das Thema Web2.0 ist und bleibt eines der beliebtesten Themen für Internet-Nutzer und Unternehmen. Auch der Tourismus hat sich diesem Thema angenommen und diskutiert es in unterschiedlichen Foren und Kanälen. Vielleicht kann der Vortrag von Michael Frenzel auf der Travel Expo 2006 auch als Indiz dafür gewertet werden, dass dieses Thema in den Vorständen der großen Unternehmen angekommen ist. Vollmundig wurde da von Touristik2.0 gesprochen und Herr Parkity von Expedia ist nach seiner Aussage schon bei Web4.0 angekommen. Auch auf anderer Ebene wird dieser Begriff permanent geführt, diskutiert, verwendet und verworfen. Herr Scharrer von Touristik-Report hat versucht darzulegen, warum Web2.0 kein oder noch kein Thema für die Touristik ist und dass seiner Meinung nach Web2.0 scheitern wird.

Allein diese drei kleinen Beispiele zeigen schon, wie weit das Verständnis von Web2.0 im Tourismus auseinander geht. Herr Scharrer reduziert das Thema Web2.0 auf Kundenbewertungen, Herr Parkity verwechselt wohl Web4.0 mit Release 4.0 von Expedia und die Antwort von TUI auf Web2.0 ist eine Internetseite, auf der die Kunden ihre Reiseberichte veröffentlichen können.

Auf der anderen Seite gibt es unzählige Beiträge zum Thema Web2.0, dessen Eigenschaften und neuen Möglichkeiten. Als Beispiele für den Tourismus sind hier unterschiedliche Untersuchungen zu nennen, diverse Blogs mit touristischen Inhalten und nicht zuletzt auch die ersten Geschäftsmodelle, welche auf Basis von Web2.0 Gedanken entstanden sind, sich meist noch am Anfang ihrer Entwicklung befinden. Es muss aber auch festgestellt werden, dass viele Nutzer aus mit dem Begriff Web2.0 noch recht wenig anfangen können, ganz zu schweigen davon, dass sie Mitglied in einer Community sind, einen Blog betreiben oder sich auf irgendeine Art am „Mit-Mach-Web“ beteiligen.

Da gerade der Begriff Web2.0 so aktuell und spannend und auf der anderen Seite für den Tourismus so schlecht definiert ist, lohnt es sich hier in ein paar Gedanken zu dem Thema zu machen, um damit auch etwas Klarheit in dieses Thema zu bringen. Daher wird in diesem Blog eine kleine Serie zum Thema Web2.0 und Touristik entstehen, welche hoffentlich eine Diskussionsgrundlage oder Anhaltspunkte bildet für eine Weiterentwicklung der Thematik innerhalb der Touristik. Die Hoffnung auf eine notwendige Erneuerung der Touristik eventuell hin zu einer Touristik2.0 ist noch nicht aufgegeben.

2 Kommentare zu
Web2.0 Serie für die Touristik

Ich finde das Thema auch spannend. An sich nahm ich an, unsere User können mit dem Begriff Web 2.0 nichts anfangen und darum haben wir den Begriff in bei der Kommunikation der Umstellung der alten Reiseportale auf die neue Technik nicht verwendet, sondern nur von einer technischen Verbesserung gesprochen. Heute nun lese ich bei einem Bugsupport, dass jemand davon redet, sein Beitrag wäre in den Weiten des Web 2 untergegangen. Tja, manchmal unterschätzt man seine User auch ;-).

Höchst spannend ist es auch, zu sehen, wie Leute, die sicher bisher kaum mit social networks in Berührung kamen, nun diese Funktionen intuitiv nutzen. Bin gespannt, ob das alles weiter so reibungslos läuft. Es liegt sicher auch ein wenig daran, dass die User seit Jahren bei uns Fotos und Reiseberichte laden können. Jetzt werden sie nur besser vernetzt.

(Das war ein Bericht aus der inoffiziellen Vorbeta)

Jens

Hallo Doreen, Ich gebe dir völlig Recht, dass der Begriff Web2.0 nicht ganz unproblematisch ist. Ich habe ihn jetzt hier verwendet, weil der Begriff doch recht häufig verwendet wird. In der Fortsetzung zu diesem Artikel, werde ich mehr zum Begriff schreiben.

Grüße
Jens

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Jens

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