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Schlagwort-Archive: Tourismuszukunft

20. September 2017

Restaurants in der AirBnB-App, 5000mal @Tourismusblog, virtuelle TI, Wahlkampf auf Facebook – Immer wieder TZonntags

„Immer wieder TZonntags“ - Der Wochenrückblick von Tourismuszukunft – #IWTZ

„Immer wieder TZonntags“ – der aktuelle Wochenrückblick mit Linktipps und Leseempfehlungen aus dem Tourismuszukunft-Team.

5000mal @Tourismusblog

Empfohlen von Günter

5000 Tweets in 9 Jahren: @Tourismusblog, der Twitter-Account von Tourismuszukunft, feierte diese Woche Jubiläum!

5000 Tweets – das mag nicht viel klingen: Kristine kommt auf ihrem persönlichen Account @KristineHonig auf 25.900, ich selbst mit @guenterexel auf 31.100. Doch was wir auf unserem Tourismuszukunft-Sammelaccount posten (bzw. retweeten), ist immer eine Einladung zur näheren Beschäftigung mit dem jeweiligen Thema.

Also: Sollte es da draußen noch irgend jemand geben, der @Tourismusblog nicht folgt … You know what to do!

 

Wahlkampf auf Facebook

Empfohlen von Catharina

Sicher habt Ihr es auch schon gesehenen. Auf Facebook tauchte in den vergangenen Tagen immer wieder eine Meldung in meinem Feed auf (siehe unten). Diese bot mir an, mir die einzelnen Positionen der Parteien – zu den unterschiedlichsten Themen – in kurzen Statements anzuschauen.

Informationen zu den Parteien auf Facebook

Unabhängig von den direkten Posts der Parteien über ihre eigenen Seiten, konnte man so – ähnlich wie beim Wahl-O-Mat– sich relativ schnell einen Überblick verschaffen. Was mir dabei zu denken gab, ist die Kürze der Aussagen und damit die Oberflächlichkeit mit der hier informiert wird. Sicher ‘mundgerecht’ für unsere Aufmerksamkeitsspanne von gerade einmal 8 Sekunden – doch ist das wirklich ausreichend?

Was darf man bei dem Thema Digitalisierung erwarten?

Vielleicht als letzte Entscheidungshilfe – mal vorausgesetzt das man sich die Wahlprogramme wirklich angesehen hat – und damit eine Art Erinnerung. Doch mit dem Wissen, dass immer mehr Menschen Informationen ausschließlich über Kanäle wie Facebook beziehen, ganz schön beängstigend. (Die Aussagen zur Digitalisierung sind es auch. Es gibt bei keiner Partei wirkliche Konzepte zu diesem Thema.)

Restaurants mit der Airbnb App reservieren

Empfohlen von Pascal

Dass Airbnb zur umfassenden Reiseplattform werden möchte, ist seit der Lancierung von Airbnb Trips bekannt:

The ability to book reservations at a curated selection of restaurants is part of our ongoing commitment to focus on the entire trip, not just homes, and follows the launch of Experiences last year.

Durch die Partnerschaft mit Resy können nun 650 Restaurants in der USA direkt innerhalb der App gebucht werden. Wann und ob diese Funktion nach Europa kommt ist zur Zeit noch nicht bekannt.

Die virtuelle Tourist-Info

Empfohlen von Kristine

Ich bin gerade auf dem Rückweg vom Niedersachsencamp in Wolfenbüttel (mehr Infos dazu gibt es nächste Woche hier bei uns im Blog). Eine Session dort beschäftigte sich mit der Zukunft der Tourist-Info. Im Prinzip ging es um die Frage: Braucht es das noch oder kann das weg?

Eine spannende Diskussion, die sich hieraus entwickelte und wo vor allem die Frage nach der Aufgabe einer Tourist-Info im Mittelpunkt stand. Im Rahmen der Session wurde auf den neu entwickelten „Digital Showroom“ in Thüringen verwiesen:

Von der interaktiven Thüringen-Karte bis hin zu audiogestützten VR-Brillen werde der Showroom alle technologi­schen Möglichkeiten nutzen, um Thüringen interaktiv erfahrbar und erlebbar zu machen, so Tiefensee.

Eine Tourist-Information also, welche – neben persönlicher Beratung und Print-Informationsmaterial – diverse digitale Möglichkeiten nutzt, um den Gast zu inspirieren und informieren. Ab Dezember dieses Jahres kannst du einen längeren Umsteigestopp im Thüringer Bahnhof also perfekt in Thüringens neuem „digitalem Schaufenster“ verbringen.

Mehr Infos hierzu gibt es auf dem Tourismusnetzwerk Thüringen oder in diesem Video auf YouTube:

 

Veranstaltungs-Tipps

Damit ihr keine wichtigen Veranstaltungen wie eine Tagung oder ein Barcamp verpasst, gibt es in jedem „Immer wieder TZonntags“ eine aktuelle Liste anstehender Events. Immer mit dabei: Wen aus unserem Tourismuszukunft-Team ihr dort – auf der Bühne oder als Teilnehmer – antrefft.

 

Catharina Fischer

....Beraterin und Netzwerkpartnerin bei Tourismuszukunft. Sie arbeitet seit über 8 Jahren im Bereich Online-und Social Media Marketing. Nach ihrem Studium im Bereich Tourismusmanagement baute sie das internationale Social Media Marketing der Deutschen Zentrale für Tourismus in 12 Märkten auf und realisierte zahlreiche Online- und Social Media Kampagnen. Innerhalb des Social Media Marketings hat Catharina Fischer in den Bereichen Influencer Marketing, speziell Blogger Relations, Facebook-, Instagram- und Twitter- Marketing sowie im Bereich Videomarketing langjährige umfassende Erfahrungen. Darüber hinaus entwickelte Sie bereits verschiede Content-Marketing-Strategien und befasst sich seit den Anfängen des Social Media Marketings intensiv mit einem zielgerichteten Monitoring und der Analyse von Social Media-Plattformen sowie crossmedialen Kampagnen. Mit dem Einstieg bei Tourismuszukunft beschäftigt sich Catharina Fischer zunehmend mit strategischen Fragestellung und initiierte u.a. zusammen mit Innovation Norway einen Think Tank, der zu aktuellen Entwicklungen im Hinblick auf eine touristische Vermarktung Stellung bezieht.

28. Juli 2017

Update zum Ideenaufruf E-VOLI

Es wird Zeit für ein Update. Ihr fragt Euch vielleicht was aus unserem Ideenaufruf E-VOLI geworden ist. Eine ganze Menge – doch fangen wir von vorne an.

Was bisher geschah

Zum Tourismuscamp im Januar hatten wir aufgerufen,  dass Ihr uns Eure Ideen, fertigen Konzepte oder Innovationen einreichen könnt. Das in Form eines Videos. Darauf hin wollten wir das E-VOLI-Projekt küren, welches uns am meisten inspiriert, motiviert und somit überzeugt, unser Fachwissen und Netzwerk ein Jahr lang kostenlos zur Verfügung zu stellen.

11 Bewerbungen sind bei uns bis April eingegangen. Dafür an dieser Stelle noch einmal ein großes DANKESCHÖN! Aus diesen 11 Bewerbungen haben uns drei mit ihrem Video und der damit verbundenen Idee neugierig gemacht und das führte dazu, dass wir uns alle in persönlichen Hangouts noch näher kennenlernen konnten und unsere Fragen loswerden durften. Nach diesen Hangouts sind wir in eine weitere interne Bewertungsrunde gegangen.

Innerhalb dieser Bewertungsrunde hat sich herausgestellt, dass uns keiner der drei ‚Finalisten’ so inspirieren und motivieren konnte, dass wir ihn ein Jahr lang kostenlos beraten. Warum? Weil es nicht nur um die Idee selbst geht, sondern um die eigene intrinsische Motivation etwas zu schaffen bzw. vielleicht auch verändern zu wollen – und das mit uns und unserer Hilfe. Das haben wir so bei keinem direkt spüren können und uns daher entschlossen, eine neue Bewerbungsrunde zu eröffnen.

 

YouTube Preview Image

Was suchen wir genau?

Vielleicht müssen wir das noch etwas konkreter machen oder besser umschreiben.

„Wir suchen kreative sowie innovative Ideen. Das steht außer Frage. Noch mehr suchen wir aber Menschen, die uns zeigen wie sie ihre Idee fliegen lassen wollen, wo wir Ihnen helfen können und damit auch was sie von uns erwarten. Wir geben alles für Euch, daher zeigt uns was Ihr wollt! „

Bewerbt Euch bis zum Tourismuscamp 2018. Das findet vom 26.-28.01. in Berchtesgaden statt. Es wäre toll, wenn wir den ein oder anderen da vielleicht auch treffen könnten. Mehr Informationen findet Ihr hier: http://www.e-voli.de/wie-kann-ich-mich-bewerben/

Lasst uns digitale Ideen zum fliegen bringen. Wir freuen uns auf Eure Bewerbungen!

Catharina Fischer

....Beraterin und Netzwerkpartnerin bei Tourismuszukunft. Sie arbeitet seit über 8 Jahren im Bereich Online-und Social Media Marketing. Nach ihrem Studium im Bereich Tourismusmanagement baute sie das internationale Social Media Marketing der Deutschen Zentrale für Tourismus in 12 Märkten auf und realisierte zahlreiche Online- und Social Media Kampagnen. Innerhalb des Social Media Marketings hat Catharina Fischer in den Bereichen Influencer Marketing, speziell Blogger Relations, Facebook-, Instagram- und Twitter- Marketing sowie im Bereich Videomarketing langjährige umfassende Erfahrungen. Darüber hinaus entwickelte Sie bereits verschiede Content-Marketing-Strategien und befasst sich seit den Anfängen des Social Media Marketings intensiv mit einem zielgerichteten Monitoring und der Analyse von Social Media-Plattformen sowie crossmedialen Kampagnen. Mit dem Einstieg bei Tourismuszukunft beschäftigt sich Catharina Fischer zunehmend mit strategischen Fragestellung und initiierte u.a. zusammen mit Innovation Norway einen Think Tank, der zu aktuellen Entwicklungen im Hinblick auf eine touristische Vermarktung Stellung bezieht.

16. Juli 2017

eVermieter-Akademie Tirol, #smtd17, New Work, Video Workshops, Google Maps – Immer wieder TZonntags

TZonntags Teaser juli

Vergangenes Wochenende war unser komplettes Team zu einem unserer #TZinnos (Tourismuszukunft-Innovationsmeetings) in Altötting/ Burghausen. Diese Woche gibt es wieder Alltag as usual, heißt somit auch: unseren Wochenrückblick „Immer wieder TZonntags“. Mit Linktipps und Leseempfehlungen aus dem Tourismuszukunft-Team sowie Veranstaltungstipps.

Tourismuszukunft lebt die New Work-Kultur; Foto:Greg Snell

TZ ist New Work

Empfohlen von Florian

Ein Analoger wird bei uns nicht happy – wie sollen wir mit ihm kommunizieren? Briefe schreiben?

Das ist ein Zitat von mir, zitiert aus einem Artikel über New Work, der sich mit dem Thema am Beispiel von Tourismuszukunft beschäftigt.

Jessica Dietterich war im Rahmen des Content Strategy Camp (#cosca17) Teil meiner Session (Präsentation hier) und hat eine ausführliche Zusammenfassung auf dem PR-Fundsachen-Blog geschrieben – herzlichen Dank hierfür und viel Spaß beim Lesen.

 

social media travel day, 26. Oktober 2017 in Frankfurt #smtd17

social media travel day – wir sind dabei!

Empfohlen von Günter

Ta-daaaa!!! Ich darf auch 2017 wieder als Speaker beim social media travel day in Frankfurt dabei sein! Am 26. Oktober spreche ich unter dem Titel „Das Filmstudio in der Hosentasche“ über Apps, Tipps und Tricks für Smartphone-Videos.

Besonders freue ich mich aufs #smtd17 Treffen mit Maike Ovens, Joachim Schmidt, Svend Evertz, Franz-Josef Baldus, Daniel Palm, Alexandra Jud, Franz Buchenberger – und euch! Hier das Programm.

Übrigens: Ein limitiertes Kontingent von Early-Bird-Tickets um € 199 ist bis zum 31. August buchbar – hier der Link zum Ticket-Shop: www.socialmediatravelday.de/#tickets

 

Video Workshops in Leipzig

Empfohlen von Catharina

Schon angemeldet? Nicht? Na dann aber schnell.

Workshop „Mobile Videoproduktion“

Umfangreiche Einblicke in Videotechniken am Smartphone, Hilfsmittel vom Mikrophon zum Gimbal, Apps für mobilen Filmschnitt, Snack Content wie Stop-Motion-Videos oder Cinemagraphs sowie mobiles Storytelling mit Snapchat/Instagram/Facebook Stories.

Wann? Am 28. August in Leipzig. 

Trainer: Günter Exel

Hier geht es zur Anmeldung: www.videosummitleipzig.com/masterclass1

Workshop  „Professional Travel Filmmaking“

Was kann man lernen? Einiges, z.B.:  Gear Talk & Video Techniques, Sound Design, Video Transitions AKA „The big secret” und Colour Correction & Masking.

Wann? Am 25. September in Leipzig.

Trainer: Mike Corey und Caspar Diederik

Hier geht es zur Anmeldung: www.videosummitleipzig.com/masterclass2

 

Google Maps und der beste Abfahrts-Zeitpunkt

Empfohlen von Kristine

Immer wieder etwas Neues aus dem Hause Google. Auf dem GoogleWatchBlog wird eine verbesserte Routenplanung vorgestellt. So zeigt Google Maps bei Test-Usern den bestmöglichen Zeitpunkt an, um zum gewünschten Ziel aufzubrechen. Eine halbe Stunde später losfahren und dennoch früher ankommen – aufgrund von Staus und tatsächlich passenden Vorhersagen gut möglich.

Grundlage der Daten: Android-Nutzer mit freigegebener Standorterkennung. Die Masse an vorliegenden Daten sorgt somit für vertrauensvolle Vorhersagen.

Einmal mehr ein Beispiel, wie Daten genutzt werden können, um den Alltag einfacher zu gestalten.

 

Start der eVermieterakademie Tirol

Empfohlen von Bastian

Diese Woche wurde die eVermieterakademie Tirol öffentlich kommuniziert. Nach einer ersten Testphase im Stubaital wird in einem zweiten Schritt nun mit weiteren Partnern optimiert, so dass der endgültige Rollout Ende des Jahres beginnen kann.

Quelle: Verband der Tiroler Tourismusverbände

Zum System selbst kann ich wenig sagen,  da ich leider noch keinen Zugang  habe, allerdings ist der Ansatz an sich das eigentlich Spannende! Es drängt sich die Frage auf: Kann ich in einer zentralen digitalen Vermieterakademie so genau auf die Bedürfnisse der Nutzergruppen eingehen, dass die Sache beginnt zu fliegen? Aus meiner Sicht liegt hier nämlich eine gewisse Krux in der Denke: In EINER Destination (Pilotphase) funktioniert das logisch, weil DMO nah am Betrieb und sicher mit einem gewissen Einfluss auf Darstellung und Inhalt. Auf Landesebene ohne individuelle Anpassungen an die Destinationen – ich bin gespannt!

Auch wenn ich selbst leider nicht in der Umsetzung des Projektes involviert war, so stand ich fortlaufend mit Teilen des Projektteams in Austausch, wir haben sicher das ein oder andere voneinander gelernt und bin sehr gespannt auf das Ergebniss. Gerade weil man hier das Thema genau aus der anderen Richtung andenkt als ich! Man wird sehen…

 

Veranstaltungs-Tipps

Damit ihr keine wichtigen Veranstaltungen wie eine Tagung oder ein Barcamp verpasst, gibt es in jedem „Immer wieder TZonntags“ eine aktuelle Liste anstehender Events. Immer mit dabei: Wen aus unserem Tourismuszukunft-Team ihr dort – auf der Bühne oder als Teilnehmer – antrefft.

Kristine Honig

... ist seit Mai 2014 Netzwerkpartnerin und Beraterin bei Tourismuszukunft. Sie studierte Tourismuswirtschaft, ergänzt durch ein späteres Fernstudium zum Social Media Manager. Praktische Erfahrungen sammelte sie während ihrer 13jährigen Tätigkeit im Tourismusmarketing, u.a. beim Niederländischen Tourismusbüro. Ihre Themen sind Storytelling & Blogs, Personas & Customer Journeys, Barcamps & Seminare.

28. April 2017

eLearning: Von Hennen, Eiern und Axiomen

In der Mathematik, in der Religion und irgendwie auch im Tourismus gibt es so genannte “Axiome“, als wahr angenommene, unangreifbare Grundsätze.  Will man an diesen rütteln, geht die Rechnung nicht mehr auf.

Genau das durfte ich mit “meinem Baby” Teejit schmerzlich erfahren. Ein Artikel über Enthusiasmus, Hennen und Eier und ein Hilferuf in die Branche!

0,99… ist eben doch gleich 1. Quod esset demonstrandum:

 

Der (blauäugige) Grundgedanke

Mein Grundgedanke beim Thema digitale Weiterbildung war schon immer relativ einfach: DMOs müssen den Fokus wieder mehr auf das Produkt und die Qualität legen, da hier die markantesten Elemente einer positiven User-Experience auf Gastseite liegen. Elementar hierfür ist auf Betriebsseite zunächst  das grundlegende Know-How zu aktuellen, marktrelevanten Entwicklungen. Denkt man nun das Thema Weiterbildung neu und digital, kommt man schnell auf das Thema “eLearning“, wobei auch hier – bei einer eindeutig nach innen gerichteten Plattform – der Nutzer im Fokus stehen muss. In Hinblick auf die geringe Digital-Affinität einiger Betriebe bedeutet dies die konsequente Vermeidung von Einstiegshürden und die ansprechende Aufbereitung der Inhalte.

eLearning imTourismus

Da nicht jeder das Rad neu erfinden muss, lassen wir Destinationen und Sub-Destinationen noch Inhalte untereinander tauschen und entwickeln einen Marktplatz, an dem Ausgaben für Kurse refinanziert werden können.

Das Ganze noch in eine Software überführen, dem Kind einen Namen geben, ein Video dazu machen und fertig ist eine wirklich sinnstiftende Lösung zur touristischen Weiterbildungen in Destinationen.

 

 

So einfach? Mitnichten!

Wie immer, wenn man mit Feuereifer eine Idee verfolgt, vergisst man, dass die Uhren in unserer Branche ein kleines bisschen anders gehen. Nicht, dass ich das aus meinen anderen Projekten nicht schon gewusst hätte, aber mein eigener Enthusiasmus hat mich da zugegebenermaßen etwas blind gemacht.

Was jetzt so “lapidar dahin gesagt” ist, sorgt allerdings für eine große Herausforderung im Gesamtsystem: Die Zahl der teilnehmenden Destinationen steigt nur langsam, dementsprechend begrenzt sind die Synergie-Effekte und umso langsamer läuft der Marktplatz an.

Auf der anderen Seite ist (aktuell primär mein eigener) vorproduzierter Content einer der zentralen Faktoren bei der Akquise neuer Teilnehmer am Gesamtsystem: Er ist professionell aufbereitet, schon fast abbezahlt und kann zusammen mit der passenden Software sofort eingesetzt werden.

Auch hier gibt es jedoch wieder ein großes Aber: Aktuell bin ich in meinem System der einzige Anbieter, der Weiterbildungs-Content  produziert, wobei hiervon nur ein gewisser Teil im Kundenauftrag erfolgt. Den weit größeren Teil an Inhalten produziere ich aktuell auf eigenes Risiko und aus eigener Tasche. Für mich hat sich das bisher immer in irgendeiner Form gelohnt, weil ich die Videos auch in meinen Workshops nutzen kann, für die Akquise von weiteren Branchenexperten ist “Produktion auf eigenes Risiko” natürlich recht suboptimal, zumal, wie oben gesagt, die Zahl der potentiellen Nachfrager nur langsam wächst.

market

Mal eben einen Marktplatz entwickeln…

Wie immer besteht die große Herausforderung bei der Etablierung eines Marktplatzes darin, Angebots- und Nachfrageseite gleichzeitig aufzubauen. Solange eine der beiden Seiten hinterher hinkt, wird das Gesamtsystem auch für die andere Seite nicht wirklich attraktiv.

Wie also gehe ich das an?

(Dass diese Frage einmal die entscheidende Frage meines Konzeptes sein würde, habe ich so übrigens auch nicht kommen sehen.)

Zuckerbrot. Nur Zuckerbrot.

Des Pudels Kern ist und bleibt die Frage nach dem Content. Gibt es genug davon, wird die Nachfrage nach Zugang zu diesen Inhalten perspektivisch steigen. Prinzipiell kann ich jetzt richtig viel Content produzieren (was ich auch schon tue). Allerdings bremsen mich hier zwei Faktoren aus:

  • Faktor Zeit:

Da ich mittlerweile einige Erfahrung in der Konzeption und Aufbereitung von Weiterbildungs-Content habe und mir das ohnehin liegt, fällt mir die Produktion relativ leicht. Das “Problem” dabei: Auch meine Woche hat nur begrenzt Stunden und mein Geldbeutel begrenzt Inhalt.  Sprich: Ich weiß zwar, welche Themen von den Betrieben in aller Regel nachgefragt werden, komme aber in der Produktion des Contents nicht wirklich nach. Eine Auslagerung der Produktion in großen Mengen ist eine tatsächliche Kostenfrage, wobei auch hier die Abstimmung mit eventuellen Partnern dann ebenfalls sehr zeitintensiv und vermutlich auch deutlich anstrengender wäre.

  • Faktor Glaubwürdigkeit:

Ich bin Bastian und teil des Netzwerkes von Tourismuszukunft. Wir sind Digital, wir sind Social Media, wir sind Storytelling etc. Dafür kennt man uns in der Branche und darin sind wir gut und unsere Aussagen glaubhaft. Auch wenn ich gerne einen Kurs zum Thema Nachhaltigkeit in Destinationen machen würde: Mir, dem Bastian von Tourismuszukunft, schreibt man die Kompetenz in diesem Thema nur sehr bedingt zu (was ja auch stimmt). Steht jedoch unter dem Kurs ein Name, den man in der Branche ohnehin mit dem Thema in Verbindung bringt, wirkt dieser sofort wertiger.

Eine Chance für Alle:
Der logische Schritt ist es folglich, weitere Akteure und Branchenexperten dazu zu bewegen, Inhalte zu erstellen und am Marktplatz freizugeben. In Hinblick auf die übliche Auslastung ist es allerdings recht utopisch anzunehmen, dass nun jeder lernt, wie er beispielsweise Erklärvideos produzieren kann oder – in Hinblick auf das zu tragende Risiko – finanziell in Vorleistung geht. Dementsprechend attraktiv muss das Angebot sein,mit dem Branchenexperten zur Teilnahme am Marktplatz bewogen werden sollen.

Meine Überlegungen in dieser Frage entwickeln sich aktuell in eine “Rundum-Sorglos” Richtung, in der die Painpoints der Inhaltsgeber eliminiert und dennoch Benefit in Aussicht gestellt werden kann. Wie ich mir das grob vorstelle, seht ihr hier:

 

 

Die beiden skizzierten Wege sind nur ein Gedankenspiel, es geht aktuell um das Konzept zur Umsetzung und nicht um die konkreten Zahlen. Ist das genug Zuckerbrot für Experten?

 

Er will Nachfrage aufbauen, du glaubst nicht, was passiert…

Gestern Nachmittag kam mir dann endlich die Idee, wie ich das System initial befeuern kann, ohne  mich dabei zu überarbeiten oder finanziell zu verheben. Einmal darauf gekommen, frage ich mich, warum das so lange gedauert hat:

Wie die Meisten von euch, lese ich täglich die Branchen-News, ein paar Newsletter und je nach Lust und Laune den ein oder anderen Blogartikel. Kaum etwas wäre einfacher, als relevante Artikel, Infografiken etc. kurz und bündig zusammenzufassen und fortlaufend als neue und vor allem kostenlose Kurse in den Marktplatz einzustellen (die Form der Inhalte passt übrigens auch gut in aktuelle Lern-Konzepte wie beispielsweise das Mikrolernen). Damit wird das Angebot am Marktplatz -vorerst zwar künstlich- hochgehalten, das das Ganze kostenlos angeboten wird, sollte für Destinationen das Zuckerbrot sein.

Hello, it is you I´m looking for…

Ich denke ihr versteht meine Problematik: Henne und Ei, Angebot und Nachfrage, Experten und Destinationen.

Der Wunsch nach mehr Kooperation im Tourismus ist ja kein sonderlich neuer, die Möglichkeit jetzt allerdings wirklich einmal gemeinsam einen Mehrwert für die gesamte Branche zu schaffen, ist es schon.

Ich lade euch ein, euch an diesem Projekt zu beteiligen, Kurse und Inhalte zu erstellen, Serverleichen aufbereiten zu lassen, Mehrwert zu generieren. Nagelt mich bitte nicht an den o.g. Zahlen und Prozenten fest, die sind mir eigentlich egal. Dem Projekt sollen endlich Flügel wachsen,  das ist es, was mich interessiert!

Ich freue mich wirklich auf die Diskussion mit euch, auf die ersten Nachfragen, auf die Zusammenarbeit mit euch. Gebt mir gerne offenes Feedback, wo übersehe ich etwas, was habe ich nicht bedacht?

Wie immer könnt ihr euch bei Fragen jederzeit bei mir melden!

Euer Bastian

Bastian Hiller

... hat 2012 an der Katholischen Universität Eichstätt – Ingolstadt den Titel Master of Science in den Fachgebieten Tourismus und Regionalplanung erworben. Seit Anfang des Jahres 2013 unterstützt er für Tourismuszukunft – Institut für eTourismus als strategischer Berater diverse touristische Organisationen im In- und Ausland. Bastian war außerdem Lehrbeauftragter an der Salzburg University of Applied Science.

10. Januar 2017

Digitaler Neujahrsempfang 2017 mit Milestonegarantie!

2017 – das Jahr des Feuer-Hahns. Wenn man chinesischen Horoskopen glauben will, kann das Jahr des Feuer-Hahns “die Gelegenheit dafür bieten, Probleme aus dem letzten Jahr noch einmal zu überdenken und dabei eine Lösung zu finden. ” Wir zählen zwar nicht auf Horoskope – trotzdem eine tolle Aufgabe für das anstehende Jahr.

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Die Themen im Jahr 2017

Um die richtigen Ansatzpunkte zu finden und eine Inspirationsquelle für zeitgemäßes Handeln zu bieten, haben wir einen digitalen Neujahrsempfang mit unseren persönlichen Trendthemen vorbereitet.

  • Johannes Böhm: Künstliche Intelligenz
  • Roland Trebo: Die Website im Wandel
  • Catharina Fischer: #Change4Destination – Die digitale DNA erfolgreicher Standorte
  • Benjamin Gottstein: Digitale Tools zur Steigerung der Produktqualität
  • Kristine Honig: Storytelling – mehr als nur eine Geschichte
  • Günter Exel: Mobiles Storytelling
  • Michael Faber: Facebook Content & Advertising
  • Bastian Hiller: Virtual Reality eLearning
  • Florian Bauhuber: Digitale Führungskultur – alles eine Frage der Haltung.

Termin und Anmeldung

Der digitale Neujahrsempfang findet am  Dienstag 17. Januar  2017  von 14:00-15:30 Uhr statt. Ihr könnt Euch zum Webinar hier kostenlos anmelden.

Wir freuen uns sehr auf Eure digitale “Präsenz” bei unserem digitalen Event des Jahres . Ihr wollt wissen, wie das abläuft? Ihr könnt Euch den Neujahrsempfang vom letzten Jahr gern nochmal ansehen.

Milestone: eine ÜberrasCHung!

Und das Beste zum Schluss – wir werden im Rahmen des Neujahrsempfang einen Neuzugang im Tourismuszukunft-Team vorstellen dürfen. Warum ist das ein Milestone für Tourismuszukunft? Einen Hinweis findet Ihr in der Überschrift diese Absatzes – neugierig? Das ist ein weiterer Grund mit dabei zu sein, oder? Wir freuen uns auf euch!

Florian Bauhuber

... ist Geschäftsführer des Experten-Netzwerks Tourismuszukunft sowie Doktorand am Lehrstuhl für Kulturgeographie an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Bereits seit dem Jahr 2006 berät und begleitet er gemeinsam mit seinen Kollegen touristische Unternehmen und Verbände. In seinem Fokus stehen dabei unterschiedliche Beratungsschwerpunkte: #ServiceDesign #WebsiteRelaunch #ContentStrategie #Marketing #Vertrieb #Change #Innovation

17. November 2016

Interview André Kretzschmar: „Es braucht sehr spezialisierte Fachkräfte.”

Nach Tobias Woitendorf konnten wir André Kretzschmar, Leiter der Tourismuszentrale Stralsund, zu den 13 Thesen zur Zukunft des öffentlichen Tourismusmarketings befragen. 

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Herr Kretzschmar sieht die DMO als Visions-Entwickler, Werte-Schützer und Marken-Führer mit dem Bewusstsein, dass noch viel Aufklärungsarbeit zu leisten ist, um diese Rolle zu schärfen. Für ihn steht momentan der Aufbau einer zukunftsgerichteten Arbeitsorganisation im Mittelpunkt aller Überlegungen.

 

Tourismuszukunft: Was war Ihr erster Gedanke nach Durchsicht der 13 Thesen?

André Kretzschmar: Beim Lesen des Titels dachte ich: „Ach bitte nicht noch mehr Thesen zur Überflüssigkeit von Tourismusorganisationen in dieser schönen neuen digitalen Welt.“ Bei der Auseinandersetzung mit dem Inhalt war aber schnell zu erkennen, dass es bei diesen Thesen glücklicherweise nicht darum geht, nur den Spiegel vorzuhalten und Defizite aufzuzeigen. Man spürt vielmehr die Intention Antworten auf neue An- und Herausforderungen zu geben.

Tourismuszukunft: Welche angesprochenen Punkte innerhalb der Thesen sind für Sie im Hinblick auf eine zukunftweisende Entwicklung die relevantesten?

André Kretzschmar: Es sind die Punkte 1, 6, 9, 11 und 7/8. Und zwar genau in dieser Reihenfolge. Denn diese Punkte beantworten in meinen Augen die Frage nach der essentiellen Aufgabe der DMO recht präzise. Reduziert man diese Punkte auf ihre Kernaussage, erhält man folgende Funktionsbeschreibung: Die DMO ist Visions-Entwickler, Werte-Schützer und Marken-Führer, die mit einer digitalen Dateninfrastruktur authentische – also mehr auf Identität als Image basierende – Qualitätsprodukte distribuiert. Als Kernaufgabe künftigen (und eigentlich bereits jetzigen) Destinations- oder auch Standortmarketings ist das für mich absolut plausibel.

Natürlich können und werden sich, aus horizontaler oder vertikaler Distribution ergebende, Aufgaben daran angliedern. Dies und das WIE wird in den anderen Thesen gut umrissen.

Tourismuszukunft: Was ist nach Ihrer Meinung entscheidend, damit ein zukunftsgerichteter Wandel überhaupt stattfinden kann?

André Kretzschmar: Tourismusorganisationen sind – wenngleich mit unterschiedlicher regionaler Ausprägung – recht stark vertriebsorientiert ausgerichtet. Oft basieren Finanzierungsstrategien zu einem hohen Grad auf, von der Organisation selbst erwirtschafteten, Eigenmitteln. Dies schafft Abhängigkeiten, läuft Gefahr zum Selbstzweck zu werden und führt durch die rasante Digitalisierung des touristischen Marktplatzes dazu, dass Konkurrenzsituationen entstehen, denen diese Organisationen nicht gewachsen sind. Die aus den Thesen abgeleitete Kernaufgabe aus Frage 2 lässt sich mit einem solchen Finanzierungshintergrund schlichtweg nicht erfüllen.

Und selbst wenn Touristiker dieses Problem längst ausgemacht haben, wird das nicht automatisch auch von den Akteuren wahrgenommen, die politische Verantwortung für öffentlich finanziertes Tourismusmarketing tragen. Es ist also neben der eigentlichen Aufgabenstellung Standortmarketing viel Aufklärungsarbeit zu leisten, um Tourismusmarketing mit dieser „neuen“ Tätigkeitsbeschreibung als freiwillige kommunale Leistung zukunftsfähig auszurichten und zu finanzieren.

Tourismuszukunft: Welche Ableitungen aus den 13 Thesen ergeben sich unmittelbar für Ihre Organisation?

André Kretzschmar: Als örtliche Tourismuszentrale sind wir neben der Vermarktung der Destination natürlich intensiv mit der Gästebetreuung beschäftigt. Tatsächlich nimmt diese Tätigkeit den größten Raum ein. Umso wichtiger ist es, uns im Bereich des Destinationsmarketing effektiv aufzustellen.

Wir stellen die Frage: Welche Aufgaben kann, muss, oder sollte ich im Unternehmen selbst wahrnehmen und welche erbringe ich unter Zuhilfenahme von Partnern wie zum Beispiel übergeordneten Tourismusorganisationen oder Agenturen und Freiberuflern. Denn um den Herausforderungen der Digitalisierung auf Augenhöhe begegnen zu können braucht es sehr spezialisierte Fachkräfte. Profis, die nicht nur zum Zeitpunkt Ihrer Einstellung auf der Höhe der Zeit sind, sondern es auch bleiben.

Das stellt große Anforderungen nicht nur an die Mitarbeiter, sondern auch und vor allem an das Unternehmen. Es gibt Aufgaben die zwingend vor Ort erledigt werden müssen – bei denen lokales Wissen und Handeln den entscheidenden Vorsprung ausmacht – und es gibt Aufgaben, bei denen es überhaupt keine Rolle spielt wo sie erledigt werden. Vor diesem Hintergrund steht für uns aktuell also die Frage nach der Arbeitsorganisation (und natürlich der Finanzierung dieser Aufgaben) im Mittelpunkt aller Überlegungen.

Tourismuszukunft: Wie sieht nach Ihrer Meinung die Standortvermarktung 2020 aus?

André Kretzschmar: Nun, 2020 ist in ziemlich genau 3 Jahren. Mir fehlt der Glaube an eine vollständig veränderte Situation des öffentlich finanzierten Tourismusmarketings in so kurzer Zeit. Doch es wird mehr Orte und Regionen geben, die sich mit zukunftssicherer Finanzierung und effektiven Netzwerken an die sich verändernden Rahmenbedingungen angepasst haben. Je erfolgreicher diese Orte und Regionen in der Vermarktung ihres touristischen Produktes bis dahin sind, desto schneller werden andere diese Strukturen und Aufgaben für die eigene Organisation übernehmen.

Zur Person:

André Kretzschmar leitet seit 2010 die Tourismuszentrale Stralsund. Vorherige Stationen waren die Usedom Tourismus GmbH sowie der Tourismusverband Vorpommern. 

André Kretzschmar, Leiter der Tourismuszentrale Stralsund

André Kretzschmar, Leiter der Tourismuszentrale Stralsund

Catharina Fischer

....Beraterin und Netzwerkpartnerin bei Tourismuszukunft. Sie arbeitet seit über 8 Jahren im Bereich Online-und Social Media Marketing. Nach ihrem Studium im Bereich Tourismusmanagement baute sie das internationale Social Media Marketing der Deutschen Zentrale für Tourismus in 12 Märkten auf und realisierte zahlreiche Online- und Social Media Kampagnen. Innerhalb des Social Media Marketings hat Catharina Fischer in den Bereichen Influencer Marketing, speziell Blogger Relations, Facebook-, Instagram- und Twitter- Marketing sowie im Bereich Videomarketing langjährige umfassende Erfahrungen. Darüber hinaus entwickelte Sie bereits verschiede Content-Marketing-Strategien und befasst sich seit den Anfängen des Social Media Marketings intensiv mit einem zielgerichteten Monitoring und der Analyse von Social Media-Plattformen sowie crossmedialen Kampagnen. Mit dem Einstieg bei Tourismuszukunft beschäftigt sich Catharina Fischer zunehmend mit strategischen Fragestellung und initiierte u.a. zusammen mit Innovation Norway einen Think Tank, der zu aktuellen Entwicklungen im Hinblick auf eine touristische Vermarktung Stellung bezieht.

13. November 2016

Trendmagazin Digitalisierung, Ratenparitäts-Aus, #Change4Destination-Interviews, FutureHotel, Google Squared auf Deutsch, Snapchat Spectacles – Immer wieder TZonntags

„Immer wieder TZonntags“ - Der Wochenrückblick von Tourismuszukunft – #IWTZ

„Immer wieder TZonntags“ – auch an diesem November-Sonntag – aktueller Wochenrückblick mit Linktipps und Leseempfehlungen aus dem Tourismuszukunft-Team.

Aus für Ratenparität in Österreich

Empfohlen von Florian

Am 9.11 war es endlich soweit. Auch in Österreich ist die Preisparität Geschichte – das UWG und Preisauszeichnungsgesetz ging einstimmig durch den Nationalrat. Nun ist auch in Österreich der Weg frei für alle Formen des Direktvertriebs. Wir wünschen allen Akteuren die richtige Händchen und viel Spaß beim Ausprobiern der neuen Freiheiten.

NRW Trendmagazin: Digitalisierung im Tourismus

Empfohlen von Günter

Spannendes aus der DMO-Perspektive: Tourismus NRW startet ein digitales Trendmagazin, in dem zweimal jährlich ein bestimmter gesellschaftlicher Megatrend mit seinen Auswirkungen auf den Tourismus vorgestellt wird.

Die erste Ausgabe widmet Tourismus NRW ganz dem Thema der Digitalisierung im Tourismus. Ideen, Szenarios, Best Practice-Beispiele und Thesen – meine absolute Lese-Empfehlung!

NRW Trendmagazin: Digitalisierung im Tourismus

 

Interviews zu #Change4Destination

Empfohlen von Catharina

Ich freue mich sehr, dass Tobias Woitendorf als erster in unserer Interviewreihe zu den 13 Thesen zur Zukunft des öffentlich finanzierten Tourismusmarketings Stellung nimmt. Wir brauchen eine offene und facettenreiche Diskussion zu diesem Thema.

 

Tobias Woitendorf, Stellv. Geschäftsführer /Leiter Marketing & Kommunikation, Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern, Foto TMV/Duerst

Tobias Woitendorf, Stellv. Geschäftsführer /Leiter Marketing & Kommunikation, Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern, Foto TMV/Duerst

FutureHotel

Empfohlen von Kristine

Vergangene Woche hielt ich beim E-Commerce-Day der IHK Koblenz einen Vortrag zum Thema „Augmented Reality für Einzelhandel und HoGa“ . Schön ist bei solchen Veranstaltungen ja immer, wenn der eigene Vortrag wunderbar an die Keynote des Tages anschließt. Und das passte hier perfekt! Vanessa Borkmann vom Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation verwies in ihrer Keynote zur Zukunft des Tourismus natürlich unter anderem ebenso auf das Thema Augmented Reality.

Sehr spannend jedoch ebenso ihre Einblicke in die aktuellen Forschungen zum Hotel der Zukunft. Mein Linktipp diese Woche ist deshalb FutureHotel.de. Dort findet ihr alle Informationen zur Forschung zu diesem Thema und darüberhinaus konkrete Ergebnisse und umsetzungsfähige Konzepte und Lösungen. Viel Spaß beim inspirieren lassen und von der Zukunft träumen, die jetzt schon möglich ist!

Die Snapchat Brille ist da! Snapchat Spectacles

Empfohlen von Johannes

Seit ein paar Tagen gibt es in den USA die Snapchat Brille “Spectacles” zu kaufen.  Nicht nur, dass die Sonnenbrille ein cooles, gehyptes Gadget ist – nein, sie zeigt auch, in welche Richtung sich unsere (digitale) Kommunikation weiterentwickeln wird.

Snapchat Spectacles

spectacles.com

Es wird immer einfacher werden, unsere Eindrücke in jedem Moment mit anderen zu teilen. Die Usability wird immer intuitiver werden und der umständliche Umweg über das Smartphone wohl irgendwann ganz wegfallen. Ich bin gespannt, was in diese Richtung in den nächsten Jahren alles entsteht! Einen kurzen, schönen Artikel zur Snapchat Sonnenbrille findet ihr bei mobilegeeks.de.

Google Squared auf Deutsch verfügbar

Empfohlen von Bastian

Mein Highlight der Woche kommt aus dem Hause Google: Endlich ist die Google-Online-Akademie Squared auch auf Deutsch verfügbar. Interessierte können hier an Kursen rund um das Thema Digitalisierung teilnehmen, wobei der ganze Kursablauf sich über mehrere Wochen zieht.

Hier stellt Google die Plattform vor:

Die Inhalte sind sicher “für Fortgeschrittene”, in diesem Segment können sie allerdings bestimmt hilfreich sein. Einziges Manko: Der Preis.

Veranstaltungs-Tipps

Damit ihr keine wichtigen Veranstaltungen wie eine Tagung oder ein Barcamp verpasst, gibt es in jedem „Immer wieder TZonntags“ eine aktuelle Liste anstehender Events. Immer mit dabei: Wen aus unserem Tourismuszukunft-Team ihr dort – auf der Bühne oder als Teilnehmer – antrefft.

  • 16.11.2016: Nürnberger Land Tourismustag, Lauf a.d. Pegnitz (Kristine Vortrag & Workshop)
  • 16.11.2016: Touristikertreffen in Ostfriesland, Leer (Vortrag Florian)
  • 17.-19.11.2016: SCM Intensivkurs Marketing im Tourismus, Berlin (Catharina)
  • 18.-19.11.2016: BarCamp: Service Experience Camp, Berlin (Kristine)
  • 23.11.2016: Tourismustag Sachsen-Anhalt, Lutherstadt Wittenberg (Florian, Keynote / Günter, Livereportage)
  • 28.11.2016: Trendforum GBZ, Koblenz (Vortrag Bastian)
  • 02.12.2016: Bayerischer Tourismustag (Johannes, Florian)
  • 08.12.2016: Digital and Innovation Day, Darmstadt (Keynote & Moderation Open Space, Florian)
  • 08.-10.12.2016: SCM Intensivkurs Social Media im Tourismus, Berlin (Kristine)
  • 27.-29.01.2017: Tourismuscamp in Ostfriesland – komplett ausgebucht! (TZ Team)
  • 30.01.2017: Jahrestreffen Tourismus in Nordhessen (Vortrag Florian)
  • 10.2.2017: Future Mobility Days, Nürnberg (Florian)

 

Florian Bauhuber

... ist Geschäftsführer des Experten-Netzwerks Tourismuszukunft sowie Doktorand am Lehrstuhl für Kulturgeographie an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Bereits seit dem Jahr 2006 berät und begleitet er gemeinsam mit seinen Kollegen touristische Unternehmen und Verbände. In seinem Fokus stehen dabei unterschiedliche Beratungsschwerpunkte: #ServiceDesign #WebsiteRelaunch #ContentStrategie #Marketing #Vertrieb #Change #Innovation

8. November 2016

Interview Tobias Woitendorf: „Die Thesen motivieren zum weiteren Handeln.”

Beim 1. fvw Roundtable in Rostock konnte ich die 13 Thesen zur Zukunft des öffentlich finanzierten Tourismusmarketings zum ersten Mal einer breiten Öffentlichkeit vorstellen. Es entstand eine rege und offene Diskussion und damit der von uns gewünschte Austausch über zukünftige Aufgaben der Standortvermarktung und damit einhergehende Veränderungen.

Diese Diskussion möchten wir weiterführen und werden daher im Verlauf der nächsten Wochen verschiedene Akteure zu den 13 Thesen befragen und deren Antworten hier auf unserem Blog veröffentlichen.

Den Anfang macht Tobias Woitendorf, stellvertretender Geschäftsführer und Leiter Marketing & Kommunikation des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern. Er war Initiator des 1. fvw Roundtables und stand im Nachgang zur Veranstaltung für ein Interview bereit. 

fvw Roundtable in Rostock in Zusammenarbeit mit dem Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern.

fvw Roundtable in Rostock in Zusammenarbeit mit dem Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern.

Tourismuszukunft: Was war Ihr erster Gedanke nach Durchsicht der 13 Thesen? 

Tobias Woitendorf: Dass die Thesen noch einmal pointieren, was Destinationsmanagern seit Längerem durch den Kopf geht: Ein Weiter-so im Sinne des Verwaltens von Strukturen kann es nicht oder zumindest nicht mehr lange geben. Dass sie zum Denken und Handeln motivieren. Dass es einen Königsweg nicht gibt, dass aber der Veränderungsdruck fast überall zunimmt und nach Antritt und Lösungen verlangt. Und dass die 13 Thesen natürlich zum Teil auch dem Zeitgeist entspringen und daher nicht als absolut, allumfassend und abgeschlossen gelten können. Dennoch bringen sie frischen Wind in eine Diskussion, die intensiv zu führen sich mehr denn je lohnt. Das haben wir übrigens auch an der Anteilnahme zum 1. fvw Roundtable in Rostock gemerkt, bei dem die Thesen erstmals vor Publikum vorgestellt wurden.

Tourismuszukunft: Welche angesprochenen Punkte innerhalb der Thesen sind für Sie im Hinblick auf eine zukunftweisende Entwicklung die relevantesten?

Tobias Woitendorf: Ich nehme mal eine heraus: Das Ende der Website ist eine provokante und überspitzte These. Ich habe jedoch selbst seit Längerem ausgedrückt, dass man sich in der Frage des Kanals oder Ortes von Informationen nicht ideologisieren lassen sollte. Dort, wo sich die eigenen Markenwerte nahtlos am besten entfalten und vermitteln lassen, sollte man sich bewegen. Das wird unter uns Datengetriebenen wohl nicht wieder die Schiefertafel sein, aber in alle Zukunft hinein bestimmt auch nicht die eigene Website.

Tourismuszukunft: Was ist nach Ihrer Meinung entscheidend, damit ein zukunftsgerichteter Wandel überhaupt stattfinden kann?

Tobias Woitendorf: Erstens der Wille und das Mandat, einen Prozess der Veränderung mit möglicherweise im Verlauf anzupassenden Zielstellungen zu starten und zu kuratieren. Zweitens der Mut, aus dem hierarchischen und bürokratischen Denken herauszukommen, offen für neue Wege zu sein und gegebenenfalls auch mal abbiegen oder umkehren zu dürfen, ohne über Gebühr geprügelt zu werden. Drittens die Erkenntnis, dass Veränderung und kreative Zerstörung geschaffene Werte nicht auflösen, sondern deren Sicherung und dem Finden neuer Maßstäbe und Chancen dienen – und davon abgeleitet letztlich auch der Legitimation von DMOs. Wer an seinem Existenzrecht nicht aktiv arbeitet, kann und sollte seiner zukünftigen Existenz nicht sicher sein.

Tourismuszukunft: Welche Ableitungen aus den 13 Thesen ergeben sich für Ihre Organisation?

Tobias Woitendorf: Sie passen zu unseren Zielen. Wir befinden uns seit längerem in einem Prozess der inhaltlichen Fokussierung, der inneren Ordnung, der finanziellen Sicherung sowie der Arbeitsteilung mit unseren Partnern vor allem auf der regionalen Ebene. Dieser Prozess läuft nicht im Eiltempo. Manchen Hoch- und Übermotivierten stellen sich Ergebnisse nicht schnell genug ein, andere sind sich nicht sicher, ob es Fortschritt geben muss oder geben kann, wieder anderen verschafft die Offenheit des Ansatzes mehr Unbehagen als Freude.

Und natürlich gibt es auch noch diejenigen, die grundsätzlich an der Zukunft von DMOs zweifeln. Demgemäß steht ein Verband wie unserer auch in der Frage der zukünftigen Aufstellung vor der steten Herausforderung, unterschiedlichste Interessen und Perspektiven in Einklang zu bringen – hoffentlich auch in der aktuellen Situation mit Erfolg.

Tourismuszukunft: Wie sieht nach Ihrer Meinung die Standortvermarktung 2020 aus?

Tobias Woitendorf: 2020 ist ja schon morgen. Ich gehe nicht davon aus, dass dann allerorten Prozesse so weit umgestellt sind und sein müssen, dass sich die DMOs von 2016 nicht mehr wiedererkennen ließen. Folgende Aufgaben bleiben im Kern: 1. Marke schützen, entwickeln und kommunizieren, 2. Datenhoheit sichern, 3. Ordnung und Struktur im eigenen System optimieren, 4. politischen Rahmen beeinflussen.

2020 werden wir aber sehen, dass das Rennen der Innovatoren um die vorderen Plätze im digitalen Cockpit voll entbrannt ist. Ich glaube wiederum nicht, dass diejenigen, die dann nicht vorn sind, gänzlich verloren sein müssen. Wenn sie einigermaßen clever sind, können sie von den Erfahrungen und Erfolgen der explorativen Vorkämpfer profitieren. Und auch aus deren Misserfolgen, denn man kann ja auch aus den Fehlern anderer lernen. Hektik und Aktionismus sind also unangebracht. Wer nicht abhebt, sondern einen Fuß vor den nächsten setzt, läuft weniger Gefahr, sich zu weit von seiner Basis zu entfernen. Denn diese muss integrativ mitgenommen und mitqualifiziert werden.

Auf allen Ebenen bedarf es technischer Kompetenzen ebenso wie eines gemeinsamen Verständnisses vom Sinn des Wandels. Wer Daten sammelt und gewinn- und reichweitebringend weitergeben will, muss ihre Qualität sichern. Zu lange sollte man allerdings mit dem Aufbruch auch nicht warten. Sonst spülen einen die Veränderungen in der Außenwelt womöglich in das Meer der nutzlosen Dinge.

Zur Person: 

Seit 2007 arbeitet Tobias Woitendorf für denTourismusverband Mecklenburg-Vorpommern in Rostock. Er leitet die Marketing- und Kommunikationsabteilung und ist seit 2008 auch stellvertretender Geschäftsführer. Er studierte an der Humboldt-Universität in Berlin. 

Tobias Woitendorf, Stellv. Geschäftsführer /Leiter Marketing & Kommunikation, Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern

Tobias Woitendorf, Stellv. Geschäftsführer /Leiter Marketing & Kommunikation, Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern, Foto TMV/Duerst

Catharina Fischer

....Beraterin und Netzwerkpartnerin bei Tourismuszukunft. Sie arbeitet seit über 8 Jahren im Bereich Online-und Social Media Marketing. Nach ihrem Studium im Bereich Tourismusmanagement baute sie das internationale Social Media Marketing der Deutschen Zentrale für Tourismus in 12 Märkten auf und realisierte zahlreiche Online- und Social Media Kampagnen. Innerhalb des Social Media Marketings hat Catharina Fischer in den Bereichen Influencer Marketing, speziell Blogger Relations, Facebook-, Instagram- und Twitter- Marketing sowie im Bereich Videomarketing langjährige umfassende Erfahrungen. Darüber hinaus entwickelte Sie bereits verschiede Content-Marketing-Strategien und befasst sich seit den Anfängen des Social Media Marketings intensiv mit einem zielgerichteten Monitoring und der Analyse von Social Media-Plattformen sowie crossmedialen Kampagnen. Mit dem Einstieg bei Tourismuszukunft beschäftigt sich Catharina Fischer zunehmend mit strategischen Fragestellung und initiierte u.a. zusammen mit Innovation Norway einen Think Tank, der zu aktuellen Entwicklungen im Hinblick auf eine touristische Vermarktung Stellung bezieht.

30. September 2016

#CHANGE4DESTINATION – 13 proposals for the future of publicly financed tourism marketing

Change is inherent to the digital revolution. And change is also our daily companion at Tourismuszukunft. Hardly a day goes by where the digital world isn’t moving, and there are very few opportunities to catch your breath. That’s why our work and our many different projects are subject to a continual process of change. We are constantly monitoring what this process means for us, e.g. from a technological and strategic perspective, and we let relevant aspects directly influence our recommendations and decisions.

 #Change4Destination – what is it?

Change4Destination is just such a change process. For a number of years now we have been helping destinations to navigate the digital revolution. We look to solve strategic, technological and operational questions or to address them step by step as part of an ongoing process of development. We can see the challenges that many destinations face and know that change not only needs commitment but also comprehensive support as well as its own space for development.

Change4Destination is there to provide this space. The starting point was a think tank of experts from the tourism industry that came together in June. Over the course of two days the future of publicly financed tourism marketing was discussed and 13 proposals were formulated in various group discussions.

 

The outcome of Change4Destination: there are opportunities everywhere.

The 13 proposals represent opportunities. They do not provide one-size-fits-all solutions, nor should they be understood as a potential action plan. The proposals cannot do both of these things, and that’s not what they’re there for. But what they hopefully can do is provide some food for thought as well as impetus for further debate. We need a discussion on the topic of change in destination marketing organisations, and should not shy away from tackling difficult, and perhaps inconvenient, questions – it is the only way to ensure that such organisations remain relevant.

 

If you don’t move with the times, you’ll be left behind.

The digital revolution is in full swing, and brings with it continuous change for companies, organisations and society. Let’s help drive forward this change, give it the space it needs to develop and thereby shape the future of public tourism marketing.

We look forward to receiving your opinions, ideas and suggestions. Anyone who wants to continue and support this discussion is welcome to do so in this blog, but we are also happy to hear from you directly.

FAST FACTS:

Change4Destination was a two-day think tank that took place on 16 and 17 June in Hamburg. It was run by Tourismuszukunft and Innovation Norway. Various experts from the travel industry were invited to exchange views on the future of publicly financed tourism marketing and to discuss feasible approaches and ideas. The outcome is a published research paper available in German and English. We are getting the word out about the think tank via all our social media channels using the hashtag #Change4Destination.

Catharina Fischer

....Beraterin und Netzwerkpartnerin bei Tourismuszukunft. Sie arbeitet seit über 8 Jahren im Bereich Online-und Social Media Marketing. Nach ihrem Studium im Bereich Tourismusmanagement baute sie das internationale Social Media Marketing der Deutschen Zentrale für Tourismus in 12 Märkten auf und realisierte zahlreiche Online- und Social Media Kampagnen. Innerhalb des Social Media Marketings hat Catharina Fischer in den Bereichen Influencer Marketing, speziell Blogger Relations, Facebook-, Instagram- und Twitter- Marketing sowie im Bereich Videomarketing langjährige umfassende Erfahrungen. Darüber hinaus entwickelte Sie bereits verschiede Content-Marketing-Strategien und befasst sich seit den Anfängen des Social Media Marketings intensiv mit einem zielgerichteten Monitoring und der Analyse von Social Media-Plattformen sowie crossmedialen Kampagnen. Mit dem Einstieg bei Tourismuszukunft beschäftigt sich Catharina Fischer zunehmend mit strategischen Fragestellung und initiierte u.a. zusammen mit Innovation Norway einen Think Tank, der zu aktuellen Entwicklungen im Hinblick auf eine touristische Vermarktung Stellung bezieht.

#CHANGE4DESTINATION – 13 Thesen zur Zukunft des öffentlich finanzierten Tourismusmarketings

Veränderung ist der Digitalisierung innewohnend. Veränderung ist bei Tourismuszukunft unser täglicher Begleiter. Es vergeht kaum ein Tag an dem die digitale Welt stillsteht bzw. es gibt eigentlich keinen Tag an dem sie das tut und uns eine Verschnaufpause gönnt. Insofern ist auch unsere Arbeit, unsere vielen verschiedenen Projekte, in einem kontinuierlichen Veränderungsprozess. Was dieser bedeutet, z.B. aus technologischer oder aus strategischer Perspektive, verfolgen wir permanent und lassen relevante Aspekte in unseren Empfehlungen und Entscheidungen direkt einfließen.

#Change4Destination – was ist das?

Change4Destination ist so ein Veränderungsprozess. Seit vielen Jahren begleiten wir Destinationen im digitalen Wandel und versuchen strategische, technologische oder auch operative Fragestellungen zu lösen oder zumindest in Teilen und damit in einem stetigen Entwicklungsprozess zu beantworten. Wir sehen mit welchen Herausforderungen viele Standorte zu tun haben und wissen, dass Veränderungen nicht nur Konsequenz, sondern auch vielfältige Unterstützung und einen eigenen Entwicklungsraum benötigen.

#Change4Destination Think Tank

#Change4Destination Think Tank

Change4Destination soll und kann dieser Entwicklungsraum sein. Ausgangspunkt ist ein im Juni durchgeführter Think Tank bestehend aus verschiedenen Experten der Tourismusbranche. An zwei Tagen wurde über die Zukunft des öffentlich finanzierten Tourismusmarketings gesprochen und in verschiedenen Gruppendiskussionen 13 Thesen erarbeitet.

Change4Destination-Ergebnisse: Chancen überall!

Diese 13 Thesen stellen vor allem Chancen dar. Sie liefern keine allgemeingültigen Antworten und auch sind sie nicht als möglicher Maßnahmenplan zu verstehen. Beides können und sollen diese Thesen nicht leisten. Was sie aber hoffentlich tun, ist, zum Nachdenken anregen sowie zum offenen Austausch anstoßen. Wir brauchen eine Diskussion zum Thema Wandel in DMOs und sollten uns nicht davor scheuen auch schwierige, vielleicht auch manchmal unbequeme, Fragen zu stellen – nur dann bleiben DMOs relevant.

Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit.

Die Digitalisierung ist im vollen Gange und damit eine kontinuierliche Veränderung in Unternehmen, Organisationen und Gesellschaft. Verändern wir mit und gestalten wir einen Entwicklungsraum und damit die Zukunft des öffentlichen Tourismusmarketings.

Wir freuen uns auf Eure Meinungen, Anregungen und Vorschläge. Wer die Diskussion weiterführend begleiten möchte, ist herzlich eingeladen dass hier im Blog zu tun bzw. auch gerne im direkten Kontakt mit uns.

KURZ UND KNAPP:

“Change4Destination” ist ein zweitägiger Think Tank der vom 16. – 17. Juni in Hamburg stattfand. Durchgeführt wurde dieser von Tourismuszukunft und Innovation Norway. Eingeladen waren verschiedene Experten aus der Reiseindustrie, um sich über die Zukunft von öffentlich finanziertem Tourismusmarketing auszutauschen sowie realisierbare Ansätze und Ideen zu besprechen. Ergebnis ist ein öffentlich publiziertes Thesenpapier in Deutsch und Englisch. Die Kommunikation zum Think Tank läuft über unsere gesamten Social Media Kanäle unter dem Hashtag #Change4Destination.

Catharina Fischer

....Beraterin und Netzwerkpartnerin bei Tourismuszukunft. Sie arbeitet seit über 8 Jahren im Bereich Online-und Social Media Marketing. Nach ihrem Studium im Bereich Tourismusmanagement baute sie das internationale Social Media Marketing der Deutschen Zentrale für Tourismus in 12 Märkten auf und realisierte zahlreiche Online- und Social Media Kampagnen. Innerhalb des Social Media Marketings hat Catharina Fischer in den Bereichen Influencer Marketing, speziell Blogger Relations, Facebook-, Instagram- und Twitter- Marketing sowie im Bereich Videomarketing langjährige umfassende Erfahrungen. Darüber hinaus entwickelte Sie bereits verschiede Content-Marketing-Strategien und befasst sich seit den Anfängen des Social Media Marketings intensiv mit einem zielgerichteten Monitoring und der Analyse von Social Media-Plattformen sowie crossmedialen Kampagnen. Mit dem Einstieg bei Tourismuszukunft beschäftigt sich Catharina Fischer zunehmend mit strategischen Fragestellung und initiierte u.a. zusammen mit Innovation Norway einen Think Tank, der zu aktuellen Entwicklungen im Hinblick auf eine touristische Vermarktung Stellung bezieht.