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Schlagwort-Archiv: Tourismus

14. Juli 2015

Intensivkurs Tourismuskommunikation & -marketing – Kooperation mit SCM

In diesem Herbst startet SCM mit einem komplett neuen Intensivkurs zum Thema Tourismuskommunikation und -marketing. Wir freuen uns sehr, diesen Kurs mitgestalten zu dürfen – sowohl in der inhaltlichen Planung als auch tatsächlich als Referenten der einzelnen Module vor Ort.

SCM (School for Communication and Management) mit Sitz in Berlin bietet Weiterbildung zu Interner Kommunikation, Public Relations, Social Media und Onlinekommunikation. Der Intensivkurs Tourismus ist diesen Herbst erstmals im Angebot.

SCM: Intensivkurs Tourismuskommunikation & -marketing

SCM: Intensivkurs Tourismuskommunikation & -marketing

 

Die Module des Intensivkurses Tourismuskommunikation und -marketing

Der Intensivkurs Tourismuskommunikation und -marketing besteht aus insgesamt drei Modulen:

Modul 1: PR im Tourismus

  • 08.-10.10.2015
  • Referent: Günter
  • Themen des Moduls:
    • 1. Tourismus-PR im Umbruch
    • 2. Neue Medien, neue Zielgruppen, neue Aufgaben
    • 3. Social Media in der Pressearbeit
    • 4. Digital und Mobile Storytelling im Tourismus
    • 5. Videomarketing und Livestreaming in der Tourismus-PR
    • 6. Klassische Pressearbeit
    • 7. Online-PR, SEO und Wiki-Management
    • 8. Presse- und Bloggerreisen
    • 9. Krisen- und Beschwerdemanagement in der Tourismus-PR

In den letzten fünf Jahren hat sich das Berufsbild des PR-Professionals im Tourismus dramatisch geändert: neue Zielgruppen, neue Medien, neue Aufgaben. Bei der Planung  dieses Moduls habe ich darum alles Lehrbuch-Wissen entsorgt und mit einem weißen Blatt Papier begonnen. Unser (wenig bescheidenes) Ziel: die Neuausrichtung der gesamten Unternehmens-Kommunikation. Wir hinterfragen die bisherige  Pressearbeit kritisch. Selektieren, was sich heute noch bewährt – und was nicht. Und suchen nach maßgeschneiderten Wegen, wie man als Tourismus-Unternehmen im Jahr 2015 erfolgreich kommunizieren kann. Ich freue mich auf eine spannende Reise mit Euch! Günter

 

Modul 2: Marketing im Tourismus

  • 19.-21.11.2015
  • Referentin: Catharina
  • Themen des Moduls
    • 1. Die Customer Journey kennen und erfolgreich bedienen
    • 2. Vom Marketingkonzept zur erfolgreichen Kampagne
    • 3. Die Herausforderung: Eine sinnvolle Vernetzung von online und offline
    • 4. Content(marketing) is King: Von der Idee bis zur Distribution
    • 5. Eine Geschichte erzählen: Storytelling richtig nutzen
    • 6. Bewegte Bilder: Vom Social Video bis zum Imagefilm
    • 7. Marketing in „Echtzeit“: Real-time Marketing für sich nutzen
    • 8. Up to date: Aktuelle Entwicklungen und Trends

Tourismusmarketing im digitalen Zeitalter verlangt ein interdisziplinäres, agiles und oftmals auch schnelles Zusammenspiel verschiedener Bereiche im Unternehmen. Damit sind natürlich einige Herausforderungen, aber auch viele Chancen verbunden. Mir ist es ein persönliches Anliegen, speziell letztere anhand von verschiedenen Beispielen aus der Praxis sowie eigenen Erfahrungen aufzuzeigen. Neue Entwicklungen und Trends spielen in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle, da sie einerseits entscheidende Impulse geben können, sowie andererseits langfristig erfolgsentscheidend werden. Das ist spannend und herausfordernd zugleich. Ich freue mich auf Berlin. Catharina

 

Modul 3: Onlinekommunikation und Social Media im Tourismus

  • 10.-12.12.2015
  • Referentin: Kristine
  • Themen des Moduls:
    • 1. Grundlagen Onlinekommunikation und Social Media für den Tourismus
    • 2. Das erfolgreiche Online/SoMe Konzept/ Strategie
    • 3. Content und Digital Storytelling im Tourismus
    • 4. Corporate Blogs im Tourismus
    • 5. Blogger-Relations
    • 6. SEO – Suchmaschinenoptimierung
    • 7. Monitoring & Erfolgsmessung
    • 8. Beschwerdemanagement und Krisenkommunikation im Social Web

Online- und Social Media Marketing sind nur ein Unterteil im gesamten Marketingmix eines Unternehmens. Allerdings ein Unterteil, dessen Bedeutung in den letzten Jahren extrem zugenommen hat und dies definitiv auch zukünftig wird. Gerade bei Social Media finden ständige Entwicklungen statt. Umso wichtiger ist es, nicht in Kanälen, sondern in Zielen und Konzepten zu denken. Diese werden in diesem Modul deshalb auch im Mittelpunkt stehen. Wir sehen uns in Berlin! Kristine

 

Alles Wichtige zum SCM-Intensivkurs Tourismus

Die Module sind separat oder auch – mit Rabatt – komplett buchbar.

Was bei allen Modulen im Mittelpunkt steht: der direkte Link zum Tourismus. Es mag zwar auf den ersten Blick einige Überschneidungen innerhalb der Module geben, doch sorgen wir drei in enger Abstimmung dafür, dass sich Teilnehmer des gesamten Intensivkurses definitiv nicht zu langweilen brauchen.

Alle Inhalte und weiteren Informationen sowie die Anmeldung findet ihr auf scmonline.de.

 

TOURImag – der Tourismus-Newsletter von SCM

In Hinblick auf den neu gestalteten Intensivkurs Tourismuskommunikation und -marketing hat SCM einen neuen Newsletter entwickelt.

Die aktuelle Ausgabe beinhaltet unter anderem Einblicke in die Kampagne „Berge statt City“ der Tirol Werbung sowie ins Tourismusnetzwerk Rheinland-Pfalz, einen Beitrag über die Zusammenarbeit mit Bloggern sowie einen über die Ergebnisse der Trendstudie „Werbung & Kommunikation im Tourismus“ von MAIRDUMONT MEDIA. Unsere Empfehlung: Lesenswert!

Schaut deshalb einfach mal rein! Den gesamten Newsletter gibt es hier als PDF.

Wir freuen uns schon darauf, euch beim Seminar in Berlin zu sehen!

Catharina, Kristine und Günter

 

Kristine Honig-Bock

... ist seit Mai 2014 Netzwerkpartner und Berater bei Tourismuszukunft - Institut für eTourismus. Sie studierte Tourismuswirtschaft an der FH Zittau/Görlitz, ergänzt durch ein späteres Fernstudium zum Social Media Manager. Praktische Erfahrungen sammelte sie während ihrer 13jährigen Tätigkeit im Tourismusmarketing, u.a. beim Niederländischen Tourismusbüro.

21. Juni 2015

Immer wieder TZonntags: Shazam für Bilder, Erklärvideo zum Social Web, User Generated Content-Wettbewerbe, Ratenpartitätsgesetz

Immer wieder TZonntags, 21.6.2015: Fall der Ratenparität in Frankreich, Shazam erkennt Bilder, Foto- & Video-Contests, eLearning mit Videos

 

 

Unsere heutigen Lesetipps mit den Themen: Ratenparität fällt, User Content Wettbewerbe, Facebook Like Box wird Dienstag abgeschaltet, Shazam Bild-Erkennung und eLearning mit Videos.
Sehen wir uns diese Woche bei den VIR Online-Innovationstagen in Berlin?

Direkt zu deinem gewünschten Tipp klicken:
Tipp von Florian · Tipp von Günter · Tipp von Ben · Tipp von Basti · Tipp von Michael · Veranstaltungs-Tipps

Ratenparitätsgesetz in Frankreich

Empfohlen von Florian

Wie die Hotrec berichtet,  traf die Französische Nationalversammlung, d.h. das Unterhaus des französischen Parlaments, in der vergangenen Woche eine wichtige Vor- Entscheidung  zur Löschung von Ratenparität-Klauseln aus OTA-Verträgen.  In Folge soll in Zukunft gesetzlich verboten sein, Ratenparität in vertragliche Werke in der Hotelerie zu verankern.  Das wäre der erste legislative Dokumentation der unternehmerischen Freiheit für Hotels… wir finden: ein wichtiger Schritt und ein Vorbild für die deutsche Gesetzgebung.

Zermatt Tourismus: #Matterhorn150 Wettbewerb

Registrierung, Video-Upload, Darstellung im Responsive Design, Voting, Social Sharing: Alle Funktionen in einer App

Video- und Fotowettbewerbe – ein Werkstattblick

Empfohlen von Günter

User Generated Content spielt in einigen unserer aktuellen Projekte eine wichtige Rolle. Upload oder Hashtag? Standard-Tool oder individuelle Programmierung? Für jede Kampagne gelten eigene Regeln, weshalb auch individuelle Strategien erarbeitet werden müssen. Aus unseren Projekten für Destinationen, Hotels und Reiseveranstalter sollen euch zwei aktuelle Werkstattblicke diese Unterschiede verdeutlichen:

  • Zermatt‬ Tourismus lädt 150 Kinder zum 150. ‪Jubiläum der ‎Matterhorn-Erstbesteigung ein (www.j.mp/150-Kinder). Um am Wettbewerb teilzunehmen, soll eine Video-Botschaft gedreht und hochgeladen werden. Die Familien mit den bestbewerteten Videos werden dann am 15. Juli nach Zermatt eingeladen.
    Dieser einmalige, bis 4. Juli laufende Video-Contest konnte binnen kürzester Zeit mit dem App-Arena Video-Wettbewerb erstellt werden. Registrierung, Video-Upload, Darstellung im Responsive Design, Voting, Social Sharing:  All diese Basis-Funktionen sind heutzutage über Apps bereits verfügbar.
  • Für die ab Juli laufende Sommer-Kampagne eines deutschen Reiseveranstalters wäre dieses Standard-Tool wiederum nicht ausreichend gewesen: Individuelle Konfiguration und die Adaption mit wöchentlichen Schwerpunkten waren hier ausschlaggebend für die Entscheidung zur individuell programmierten Lösung eines Fotowettbewerbes. Dies ist naturgemäß mit mehr Aufwand verbunden – aber auch hier gab es ein bereits bewährtes Projekt einer Partneragentur, das nun für die Bedürfnisse der Kampagne umprogrammiert wird.

 

Adé Facebook Like Box & Facebook Reichweite

Empfohlen von Michael

Adé Facebook Like Box

Wer noch die alte Facebook Fanbox auf seiner Facebook-Seite eingebunden hat, sollte diese schnellstmöglich gegen das neue Page Plugin austauschen. Am kommenden Dienstag (23. Juni) wird nämlich die alte Like Box abgeschaltet. Weitere offiziellen Facebook Social Plugins (u.a. Like/Share/Send/Follow Button) gibt es hier.

Facebook Reichweite: Ranking der Beiträge durch Lesezeit

Das Ranking der eigenen Facebook Post im News Feed wird nun auch durch die Verweildauer der User beeinflusst. Mehr zur Facebook Reichweite habe ich vor ein paar Wochen in meinem FVW Expertenbeitrag (nur für Abonennten) geschrieben.

Shazam erkennt jetzt auch Bilder

Empfohlen von Ben

Shazam kennt man bisher als App, die dem Nutzer Informationen wie Interpret und Titel eines gerade laufenden Musikstücks anzeigt. Hierfür „hört“ die App auf Nutzerbefehl hin eine kurze Zeit mit und sucht in einer Onlinedatenbank auf identische Tonabfolgen (so oder so ähnlich 😉 ). Das ganze funktioniert auch schon bei ausgewählten TV-Werbespots, die man „shazamen“ kann und dann weitergehende Informationen zum beworbenen Produkt erhält.

Neu ist jetzt die Funktion, dass man mit Shazam auch Bilder „scannen“ kann und dann weiterführende Informationen zum Bild erhält. Was Apps wie Digimarc bereits umsetzen, könnte durch Shazam jetzt massentauglich werden. Denkbar ist aus meiner Sicht beispielsweise ein Katalog, der mit Shazam digital erweitert werden kann. Ähnlich hat das Oberstaufen mit Google Goggles bereits vor einiger Zeit umgesetzt und Ikea ermöglichte das bei ihrem Katalog mit einer eigenen App. Der Unterschied (und Vorteil) dabei wäre allerdings, dass Shazam schon sehr weit verbreitet und „erlernt“ ist.

Shazam gibt es jetzt auch für Bilder (Quelle: Mobilbranche.de)

Shazam gibt es jetzt auch für Bilder (Bildquelle: Mobilbranche.de)

Den Einstieg erleichtern mit Videos

Empfohlen von Bastian

Am Montag habe ich euch in meinem Beitrag über unsere eLearning Ansätze unter anderem auch ein Video über die Grundlgen des Internets und seine Verbindung zum Tourismus gezeigt. Das ist zwar einerseits ganz nett, allerdings ist das andererseits noch etwas unkonkret.

Heute würde ich gerne konkreter werden und euch ein kurzes Einführungsvideo über die Grundlagen des Social Web zeigen:

YouTube Preview Image

Ich denke, als ersten Teaser lassen sich solche Erklärvideos super verwenden, vertiefende Inhalte sind eher schwer darstellbar, dafür eignen sich andere und vor allem längere Videos und Webinare aus meiner Sicht besser.

Was denkt ihr? Ich lasse mich gerne eines Besseren belehren!

Veranstaltungs-Tipps

Damit ihr zukünftig keine wichtigen Veranstaltungen wie eine Tagung oder ein Barcamp mehr verpasst, gibt es in jedem „Immer wieder TZonntags“ eine aktuelle Liste anstehender Events. Immer mit dabei: Wen aus unserem Tourismuszukunft-Team ihr dort – auf der Bühne oder als Teilnehmer – antrefft.

 

Immer wieder TZonntags

 

Michael Faber

Michael Faber ist selbstständiger Berater bei Tourismuszukunft – Institut für eTourismus. Der gelernte Reiseverkehrskaufmann und studierte Touristiker (M.A.) berät seit 2005 touristische Unternehmen im Bereich Social Media, Online-Marketing und Reisevertrieb. An der Leuphana Universität Lüneburg promoviert er im Themenbereich "Online-Marketing im Tourismus“ und hält Lehrveranstaltungen an verschiedenen Hochschulen. Zuvor war der Online-Experte bei verschiedenen touristischen Unternehmen operativ tätig und ist Gründer der Reiseveranstalters MyPassion-Tours. Er ist Mitglied im DRV-Ausschuss Onlinevertrieb und Informationstechnologie, sowie Ressortleiter Social Media bei der Deutschen Gesellschaft für Tourismuswissenschaft.

15. Juni 2015

eLearning: Online Marketing Wissen in Videoform

Wie ihr wisst, beschäftige ich mich seit längerem mit dem Thema eLearning. Sowohl die Präsentationen auf der ITB als auch das USB-Coach Projekt allgemein wurden schon mehrfach angeschnitten. Heute möchte ich euch den nächsten Schritt vorstellen, der -auf Basis der vor langer Zeit einmal erkannten Probleme– eingeschlagen wurde: (mehr …)

Bastian Hiller

... hat 2012 an der Katholischen Universität Eichstätt – Ingolstadt den Titel Master of Science in den Fachgebieten Tourismus und Regionalplanung erworben. Seit Anfang des Jahres 2013 unterstützt er für Tourismuszukunft – Institut für eTourismus als strategischer Berater diverse touristische Organisationen im In- und Ausland. Bastian war außerdem Lehrbeauftragter an der Salzburg University of Applied Science.

29. Januar 2015

WhatsApp im Tourismus

Am vergangenen Wochenende habe ich in meinem „Immer wieder TZonntags“-Beitrag auf die WhatsApp-Aktion des Hamburger Flughafens hingewiesen. Diese hatte das Ziel aktuell über den Streik am Airport zu informieren. Wir hatten diese Idee schon vor drei Jahren und wollten diese mit einer Destination umsetzen. Leider ist das dann nicht dazu gekommen. Um so schöner ist jetzt zu sehen, dass diese Möglichkeit der Kommunikation endlich auch im Tourismus Einzug erhält. Einige Radiosender nutzen WhatsApp nämlich schon länger. Aber in welchen touristischen Bereichen kann WhatsApp zur Kommunikation überhaupt eingesetzt werden? (mehr …)

Benjamin Gottstein

...ist Netzwerkpartner im Bereich Market Research bei Tourismuszukunft. Er studierte den Bachelor Geographie mit Schwerpunkt Freizeit, Tourismus und Umwelt an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Seit 2010 arbeitet er als Praktikant, Werkstudent und seit 2012 als Projektleiter im Bereich Market Research bei Tourismuszukunft. In seiner Bachelorarbeit beschäftigte er sich mit dem Thema Crowdsourcing. Seine Schwerpunkte sind im Bereich Keywordanalysen, Markenwerte, KPIs, Potentialanalysen und Crossmedia.

23. Oktober 2014

NOW! Was kann Echtzeit-Content im Tourismus?

Donnerstag, der 23. Oktober, Punkt 12 Uhr Mittag. Exakt jetzt stehe ich beim Brennpunkt eTourism in Salzburg am Podium. Spreche über Echtzeit-Content im Tourismus. Poste ein Vine-Kurzvideo mit Live-Impressionen aus der FH Salzburg. Bespreche die Tweets, die in Echtzeit über meine Mini-Twitterwall www.j.mp/brennpunkt14live laufen …

(mehr …)

Günter Exel

… ist Marketing-, Web- und Social-Media-Berater aus Wördern und der erste österreichische Netzwerkpartner bei Tourismuszukunft. Für seine Beratungsschwerpunkte – Marketing, Social Media und Kommunikation 2.0 – bringt er praktisches Know-how als langjähriger Chefredakteur von Tourismusfachzeitschriften, als Marketing-Manager eines Reiseveranstalters und Experte im Bereich Echtzeit-Reportagen mit.

10. Oktober 2014

Filmtourismus – beschäftigen wir uns mit den falschen Medien?

Am vergangenen Mittwoch fand in München der Bayerische Tourismustag zum Thema Filmtourismus statt. Wir wissen seit Jahren in der Forschung, dass Filme massiv touristische Imaginationen prägen. In Folge werden Reiseentscheidungen zumeist unterbewusst beeinflusst.  Bayern investiert hier laut Aussagen vor Ort 30 Millionen Euro pro Jahr in Filmförderung – 30 mal so viel als das in der Branche bekannte Beispiel Tirol – mit CineTirol.

Film das Leitmedium?

Mal abgesehen davon, dass ich es gut finde, dass Tourismus und Filmförderung aneinander gekoppelt wird und integrativ gedacht wird, möchte ich gern auch die provokative Frage stellen – beschäftigen wir uns eigentlich gerade mit dem Leitmedium der Jugend? Sollten wir uns nicht lieber mit Medien beschäftigen, in denen wir tatsächlich die Imaginationen zukünftiger Generation prägen können?

Aber zuerst mal ein Video:
YouTube Preview Image

Computerspiele statt Filme… eine Überlegung wert, oder?

Dieses Video zeigt Szenen aus Computerspielen – starke Bilder, oder? – leider ohne realen Kontext. Die Computerspielebranche hat bereits im Jahr 2010 den Umsatz der Filmbranche übertroffen. 8 von 10 Personen unter 30 sind Gamer.  Wann findet Prägung auf Landschaft statt – ja, in der Kindheit und in der Jugend. Warum kümmern wir uns nicht darum, dass touristische Landschaften Teil von Computerspielen werden? Warum investieren wir das Geld nicht in Computerspielförderung – mit konkreten Vorgaben zum Abbild von echten Landschaften?

Freu mich auf Eure Gedanken und Meinungen,

Florian

P.S.: Ich bin heute beim Content Strategy Camp #cosca14 – mal sehen ob andere Branchen das Thema auf dem Radar haben – ich wette ja! Für die Konsumgüter-Industrie ist das doch selbstverständlich, oder?

Florian Bauhuber

... ist Geschäftsführer von Tourismuszukunft - Institut für eTourismus sowie Doktorand am Lehrstuhl für Kulturgeographie an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. In seinem wissenschaftlichen und beruflichen Fokus sind Innovationen in Destinationen, wie z.B. Social Media-Anwendungen, die zunehmende Virtualisierung des Reisens sowie neue Reisetrends bzw. Reiseformen.

11. Juni 2014

Digitale Geographien des Reisens

Im Herbst letzten Jahres wurden Florian und ich von unserem ehemaligen Kollegen und Dozenten Marc Boeckler gebeten, einen wissenschaftlichen Artikel über die Auswirkungen technologischer Entwicklungen auf die Alltagspraktiken von Reisenden und die Organisation touristischer Akteure zu schreiben.

Nach langer Arbeit an dem Artikel sind wurde dieser nun in der Juni-Ausgabe der Geographischen Rundschau veröffentlicht. Die Folgende Infografik kennt ihr vielleicht schon – sie ist im Rahmen dieser Publikation enstanden.

Infografik - digitaler Wandel im Tourismus

Digitaler Wandel im Tourismus – 15 Jahre, Bewertungsportale, OTAs, Social Media, Mobile

Im Rahmen der Arbeit am Artikel konnten wir die technologische Entwicklung im touristisch relevanten Bereich auf folgende acht Phasen herunterbrechen:

  • Entstehung von Bewertungsportalen (ab 1999)
  • Nutzung digitaler Content-Plattformen (ab 2001)
  • Aufkommen sozialer Netzwerke (ab 2003)
  • Boomphase digitaler Reiseportale (ab 2007)
  • Öffnung und Vernetzung der Akteure (ab 2008)
  • Content-Sharing und Nutzung sozialer Informationen (ab 2009)
  • Verschmelzung der Identitäten und Webseiten (ab 2011)
  • Mobilisierung und Geo-Targeting (ab 2012)

So konnten wir aufzeigen, dass die Verwicklung zwischen Mensch und Technik im touristischen Bereich stark zunimmt und somit klassische „funktionale Differenzierungen unseres sozio-kulturellen Alltags -Freizeit/Arbeit, Zuhause/Nicht-Zuhause, nah/fern, Wirklichkeit/Virtualität, Privat/Öffentlich – […] aufgelöst  und neu verhandelt [werden].“

Dieser fortlaufende Prozess wird die räumliche Organisation des Tourismus an sich sowie die ökonomische Inwertsetzung von Nähe und Ferne in touristischen Organisationen auch weiterhin stark beeinflussen.

Ganz allgemein bietet unser Artikel für den Profi zwar wenig Überraschendes,  fasst allerdings die Entwicklungen der letzten Jahre und die Implikationen für den Tourismus schön zusammen und erinnert uns daran, immer weiter am Ball zu bleiben.

Leider dürfen wir ihn euch den Artikel nicht kostenlos zur Verfügung stellen, dafür verlosen wir aber unter allen Interessenten fünf Exemplare der Ausgabe! Interessensbekundungen werden auf (fast) alle erdenklichen Weisen angenommen 😉

Wer dabei immer noch leer ausgeht, gerne aber den ganzen Artikel lesen möchte, kann ihn sich hier herunterladen.

Viel Spaß beim Lesen,

Bastian

Bastian Hiller

... hat 2012 an der Katholischen Universität Eichstätt – Ingolstadt den Titel Master of Science in den Fachgebieten Tourismus und Regionalplanung erworben. Seit Anfang des Jahres 2013 unterstützt er für Tourismuszukunft – Institut für eTourismus als strategischer Berater diverse touristische Organisationen im In- und Ausland. Bastian war außerdem Lehrbeauftragter an der Salzburg University of Applied Science.

15. April 2014

Crowdfunding im Tourismus

Das Jammern touristischer Akteure über fehlende finanzielle Mittel klingt uns allen im Ohr. Umso mehr ist es interessant zu ergründen, welche Möglichkeiten durch Crowdfunding entstehen. Seit mehreren Jahren beschäftigen wir uns mittlerweile intensiv mit der Thematik (sind z.B. im Beirat von Crowdfunding-Plattformen oder diskutieren über das Thema im Rahmen von Barcamps). Seit kurzem werden auch unsere Kunden hellhörig bzw. auch das politische Umfeld nimmt das Thema war. In Folge möchte ich nicht nur einen Auszug aus unseren Präsentationen zu dem Thema zur Verfügung stellen, sondern auch kurz diskutieren, welche Möglichkeiten sich bieten.

Crowdfunding: Ein Thema mit Zukunft

Die Präsentation zeigt die Entwicklung des Marktes, das konkrete Vorgehen im Crowdfunding aber auch Plattformen und konkrete Beispiele von erfolgreichen Projekten im touristischen Umfeld.

Welche Möglichkeiten bieten sich?

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten für touristische Akteure – letztendlich setzt hier nur die Fantasie Grenzen. Theoretisch können alle touristischen Projekte via Crowdfunding unterstützt werden – die Idee der Beteiligung von Kunden an touristischen Projekten ist ja nichts Neues (vgl. hierzu Großferienprojekte der 70er und 80er Jahre). Neu ist allerdings, die Flexibilität der Beteiligung – von der Spende bis zum vordefinierten Gegenleistung (Ticket, Übernachtungsgutscheine, etc.) ist alles möglich. Abhängig von Projekt sind unterschiedliche Gegenleistungen denkbar.

Habt Ihr schon Erfahrungen mit dem Thema gemacht? Könnte Ihr Euch touristische Projekte vorstellen, bei dem Crowdfunding nicht funktioniert? Was denkt Ihr?

Florian Bauhuber

... ist Geschäftsführer von Tourismuszukunft - Institut für eTourismus sowie Doktorand am Lehrstuhl für Kulturgeographie an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. In seinem wissenschaftlichen und beruflichen Fokus sind Innovationen in Destinationen, wie z.B. Social Media-Anwendungen, die zunehmende Virtualisierung des Reisens sowie neue Reisetrends bzw. Reiseformen.

27. März 2014

AllFacebook-Marketing-Conference: Ein Rückblick

Am 25.03.2014 fand in München die AllFacebook-Marketing-Conference  statt und unser erstes Feedback lautet:

Wow! Das war echt einmal eine gelungene Veranstaltung!

Wirklich interessante Referenten gaben sich die Klinke beziehungsweise das Mikrofon in die Hand und haben die Zuhörerschaft mit relevantem Input zu allen erdenklichen Aspekten des Facebook-Marketings informiert! Umso mehr freut es mich, dass ich ebenfalls eingeladen wurde einen Beitrag zum Thema „Facebook in der Tourismusbranche“ zu halten.  Vielen Dank hierfür an dieser Stelle!

Dass mein Beitrag von master design web solutions auch noch als einer ihrer Highlights bezeichnet wurde, ehrt mich natürlich besonders.

Dass gleichzeitig auch noch die SMX-Conference im selben Gebäude stattfand trug dazu bei, dass es für alle Besucher eine rundum tolle Veranstaltung war. Hierzu gehörte auch ein einigermaßen stabiles WLAN (sic!), Stromversorgung auf den Tischen (nochmal sic!) und echt gutes Essen.

Der ein oder andere von euch hat vielleicht die spannenden Diskussionen auf Twitter mitverfolgt, für alle anderen hier noch einmal ein paar spannende Punkte:

Alle weiteren Inputs, Präsentationen etc. werdet ihr im Lauf der kommenden Woche auch hier finden.

Alles in allem war es eine sehr gelungene Veranstaltung, die ja zum ersten mal in drei statt nur einer Räumlichkeit stattgefunden hat! Viele interessante Besucher und nette Gespräche in den Pausen haben die Veranstaltung für mich zu einer runden Sache gemacht!

Ich freue mich auf das nächste Jahr, in dem ich hoffentlich wieder auf der Bühne stehen darf!

Liebe Grüße,

Bastian

Bastian Hiller

... hat 2012 an der Katholischen Universität Eichstätt – Ingolstadt den Titel Master of Science in den Fachgebieten Tourismus und Regionalplanung erworben. Seit Anfang des Jahres 2013 unterstützt er für Tourismuszukunft – Institut für eTourismus als strategischer Berater diverse touristische Organisationen im In- und Ausland. Bastian war außerdem Lehrbeauftragter an der Salzburg University of Applied Science.

22. August 2013

Mehr Kundenzufriedenheit im Tourismusbereich durch „Service Design“

Das Qualitätsbewusstsein erlangt bei Kunden einen immer höheren Stellenwert. In diesem Zusammenhang gewinnt auch die Servicequalität immer mehr an Bedeutung. Die Gestaltung von Dienstleistungen aus Kundensicht bezeichnet man als „Service Design“. Mithilfe von unterschiedlichen Methoden wird die Interaktion von Dienstleister und Empfänger der Dienstleistung aufgezeigt, bewertet und in ein Service Produkt umgewandelt.

Die folgenden Blogartikel geben Euch einen gesammelten Überblick zu diesem Thema:

Service Design im Tourismus – Grundlagen zum Ansatz und dessen Methodik

Es reicht nicht mehr aus nur auf klassische Werbung zu setzen. Ausschließlich qualitativ hochwertige und besondere Produkte werden zukünftig per Word of Mouth in Social Networks ohne das Zutun der Leistungsträger kommuniziert werden. Ein Grund, warum die Methode des Service Design auch für die Tourismusbranche immer wichtiger wird.

Service Design und die Macht des Szenarios

Die Szenariotechnik ist eine effektive Methode des Service Designs, um Handlungen von bestimmten Kundengruppen näher zu beleuchten. Hierfür werden konkrete Personas erarbeitet, um sich besser in die jeweilige Zielgruppe hinein versetzen zu können und um sich mit ihren Fragen und Wünschen näher beschäftigen zu können. Konkret versucht man sich vorzustellen, wie einzelne Personen im Alltag denken und handeln, um die abgeleiteten Erkenntnisse in einem weiteren Schritt in  strategische Marketingkonzepte einzubeziehen.

Service Design als neues Marketinginstrument

Wer sich im Vorfeld darüber Gedanken macht, wie er seinen Kunden glücklich und zufrieden macht, kann Service Design als wunderbares Marketinginstrument nutzen. Ein positiver Nebeneffekt ist, dass die Kunden automatisch über ihre positiven Erfahrungen mit dem jeweiligen Produkt im Netz austauschen und berichten.

Digitaler Konsum und die steigende Relevanz von Kundenorientierung – Service Design als Innovationsmotor im Tourismus

Die Vorteile des Service Design sollten in der Tourismusbranche noch intensiver genutzt werden, als bisher. Der Erfolg zukünftiger Produkte und Services im Tourismus hängt sehr stark von der Bereitschaft ab, mehr aus Kundensicht zu denken, aber auch mehr externe Leistungsträger und Partner in den Entwicklungs- und Optimierungsprozess von den eigenen Produkten mit einzubeziehen.

EU Service Design Pilotprojekt auf Nordseeinsel Juist

Die Nordseeinsel Juist ist ein Best Practice Beispiel bei der Umsetzung von Service Design Maßnahmen. Es wurden Erfahrungen gesammelt, kritische Punkte identifiziert und daraufhin Service Design Projekte umgesetzt.

Viel Spaß beim Lesen,

Florian

Florian Bauhuber

... ist Geschäftsführer von Tourismuszukunft - Institut für eTourismus sowie Doktorand am Lehrstuhl für Kulturgeographie an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. In seinem wissenschaftlichen und beruflichen Fokus sind Innovationen in Destinationen, wie z.B. Social Media-Anwendungen, die zunehmende Virtualisierung des Reisens sowie neue Reisetrends bzw. Reiseformen.