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Schlagwort-Archive: Tourismus

28. April 2017

eLearning: Von Hennen, Eiern und Axiomen

In der Mathematik, in der Religion und irgendwie auch im Tourismus gibt es so genannte “Axiome“, als wahr angenommene, unangreifbare Grundsätze.  Will man an diesen rütteln, geht die Rechnung nicht mehr auf.

Genau das durfte ich mit “meinem Baby” Teejit schmerzlich erfahren. Ein Artikel über Enthusiasmus, Hennen und Eier und ein Hilferuf in die Branche!

0,99… ist eben doch gleich 1. Quod esset demonstrandum:

 

Der (blauäugige) Grundgedanke

Mein Grundgedanke beim Thema digitale Weiterbildung war schon immer relativ einfach: DMOs müssen den Fokus wieder mehr auf das Produkt und die Qualität legen, da hier die markantesten Elemente einer positiven User-Experience auf Gastseite liegen. Elementar hierfür ist auf Betriebsseite zunächst  das grundlegende Know-How zu aktuellen, marktrelevanten Entwicklungen. Denkt man nun das Thema Weiterbildung neu und digital, kommt man schnell auf das Thema “eLearning“, wobei auch hier – bei einer eindeutig nach innen gerichteten Plattform – der Nutzer im Fokus stehen muss. In Hinblick auf die geringe Digital-Affinität einiger Betriebe bedeutet dies die konsequente Vermeidung von Einstiegshürden und die ansprechende Aufbereitung der Inhalte.

eLearning imTourismus

Da nicht jeder das Rad neu erfinden muss, lassen wir Destinationen und Sub-Destinationen noch Inhalte untereinander tauschen und entwickeln einen Marktplatz, an dem Ausgaben für Kurse refinanziert werden können.

Das Ganze noch in eine Software überführen, dem Kind einen Namen geben, ein Video dazu machen und fertig ist eine wirklich sinnstiftende Lösung zur touristischen Weiterbildungen in Destinationen.

 

 

So einfach? Mitnichten!

Wie immer, wenn man mit Feuereifer eine Idee verfolgt, vergisst man, dass die Uhren in unserer Branche ein kleines bisschen anders gehen. Nicht, dass ich das aus meinen anderen Projekten nicht schon gewusst hätte, aber mein eigener Enthusiasmus hat mich da zugegebenermaßen etwas blind gemacht.

Was jetzt so “lapidar dahin gesagt” ist, sorgt allerdings für eine große Herausforderung im Gesamtsystem: Die Zahl der teilnehmenden Destinationen steigt nur langsam, dementsprechend begrenzt sind die Synergie-Effekte und umso langsamer läuft der Marktplatz an.

Auf der anderen Seite ist (aktuell primär mein eigener) vorproduzierter Content einer der zentralen Faktoren bei der Akquise neuer Teilnehmer am Gesamtsystem: Er ist professionell aufbereitet, schon fast abbezahlt und kann zusammen mit der passenden Software sofort eingesetzt werden.

Auch hier gibt es jedoch wieder ein großes Aber: Aktuell bin ich in meinem System der einzige Anbieter, der Weiterbildungs-Content  produziert, wobei hiervon nur ein gewisser Teil im Kundenauftrag erfolgt. Den weit größeren Teil an Inhalten produziere ich aktuell auf eigenes Risiko und aus eigener Tasche. Für mich hat sich das bisher immer in irgendeiner Form gelohnt, weil ich die Videos auch in meinen Workshops nutzen kann, für die Akquise von weiteren Branchenexperten ist “Produktion auf eigenes Risiko” natürlich recht suboptimal, zumal, wie oben gesagt, die Zahl der potentiellen Nachfrager nur langsam wächst.

market

Mal eben einen Marktplatz entwickeln…

Wie immer besteht die große Herausforderung bei der Etablierung eines Marktplatzes darin, Angebots- und Nachfrageseite gleichzeitig aufzubauen. Solange eine der beiden Seiten hinterher hinkt, wird das Gesamtsystem auch für die andere Seite nicht wirklich attraktiv.

Wie also gehe ich das an?

(Dass diese Frage einmal die entscheidende Frage meines Konzeptes sein würde, habe ich so übrigens auch nicht kommen sehen.)

Zuckerbrot. Nur Zuckerbrot.

Des Pudels Kern ist und bleibt die Frage nach dem Content. Gibt es genug davon, wird die Nachfrage nach Zugang zu diesen Inhalten perspektivisch steigen. Prinzipiell kann ich jetzt richtig viel Content produzieren (was ich auch schon tue). Allerdings bremsen mich hier zwei Faktoren aus:

  • Faktor Zeit:

Da ich mittlerweile einige Erfahrung in der Konzeption und Aufbereitung von Weiterbildungs-Content habe und mir das ohnehin liegt, fällt mir die Produktion relativ leicht. Das “Problem” dabei: Auch meine Woche hat nur begrenzt Stunden und mein Geldbeutel begrenzt Inhalt.  Sprich: Ich weiß zwar, welche Themen von den Betrieben in aller Regel nachgefragt werden, komme aber in der Produktion des Contents nicht wirklich nach. Eine Auslagerung der Produktion in großen Mengen ist eine tatsächliche Kostenfrage, wobei auch hier die Abstimmung mit eventuellen Partnern dann ebenfalls sehr zeitintensiv und vermutlich auch deutlich anstrengender wäre.

  • Faktor Glaubwürdigkeit:

Ich bin Bastian und teil des Netzwerkes von Tourismuszukunft. Wir sind Digital, wir sind Social Media, wir sind Storytelling etc. Dafür kennt man uns in der Branche und darin sind wir gut und unsere Aussagen glaubhaft. Auch wenn ich gerne einen Kurs zum Thema Nachhaltigkeit in Destinationen machen würde: Mir, dem Bastian von Tourismuszukunft, schreibt man die Kompetenz in diesem Thema nur sehr bedingt zu (was ja auch stimmt). Steht jedoch unter dem Kurs ein Name, den man in der Branche ohnehin mit dem Thema in Verbindung bringt, wirkt dieser sofort wertiger.

Eine Chance für Alle:
Der logische Schritt ist es folglich, weitere Akteure und Branchenexperten dazu zu bewegen, Inhalte zu erstellen und am Marktplatz freizugeben. In Hinblick auf die übliche Auslastung ist es allerdings recht utopisch anzunehmen, dass nun jeder lernt, wie er beispielsweise Erklärvideos produzieren kann oder – in Hinblick auf das zu tragende Risiko – finanziell in Vorleistung geht. Dementsprechend attraktiv muss das Angebot sein,mit dem Branchenexperten zur Teilnahme am Marktplatz bewogen werden sollen.

Meine Überlegungen in dieser Frage entwickeln sich aktuell in eine “Rundum-Sorglos” Richtung, in der die Painpoints der Inhaltsgeber eliminiert und dennoch Benefit in Aussicht gestellt werden kann. Wie ich mir das grob vorstelle, seht ihr hier:

 

 

Die beiden skizzierten Wege sind nur ein Gedankenspiel, es geht aktuell um das Konzept zur Umsetzung und nicht um die konkreten Zahlen. Ist das genug Zuckerbrot für Experten?

 

Er will Nachfrage aufbauen, du glaubst nicht, was passiert…

Gestern Nachmittag kam mir dann endlich die Idee, wie ich das System initial befeuern kann, ohne  mich dabei zu überarbeiten oder finanziell zu verheben. Einmal darauf gekommen, frage ich mich, warum das so lange gedauert hat:

Wie die Meisten von euch, lese ich täglich die Branchen-News, ein paar Newsletter und je nach Lust und Laune den ein oder anderen Blogartikel. Kaum etwas wäre einfacher, als relevante Artikel, Infografiken etc. kurz und bündig zusammenzufassen und fortlaufend als neue und vor allem kostenlose Kurse in den Marktplatz einzustellen (die Form der Inhalte passt übrigens auch gut in aktuelle Lern-Konzepte wie beispielsweise das Mikrolernen). Damit wird das Angebot am Marktplatz -vorerst zwar künstlich- hochgehalten, das das Ganze kostenlos angeboten wird, sollte für Destinationen das Zuckerbrot sein.

Hello, it is you I´m looking for…

Ich denke ihr versteht meine Problematik: Henne und Ei, Angebot und Nachfrage, Experten und Destinationen.

Der Wunsch nach mehr Kooperation im Tourismus ist ja kein sonderlich neuer, die Möglichkeit jetzt allerdings wirklich einmal gemeinsam einen Mehrwert für die gesamte Branche zu schaffen, ist es schon.

Ich lade euch ein, euch an diesem Projekt zu beteiligen, Kurse und Inhalte zu erstellen, Serverleichen aufbereiten zu lassen, Mehrwert zu generieren. Nagelt mich bitte nicht an den o.g. Zahlen und Prozenten fest, die sind mir eigentlich egal. Dem Projekt sollen endlich Flügel wachsen,  das ist es, was mich interessiert!

Ich freue mich wirklich auf die Diskussion mit euch, auf die ersten Nachfragen, auf die Zusammenarbeit mit euch. Gebt mir gerne offenes Feedback, wo übersehe ich etwas, was habe ich nicht bedacht?

Wie immer könnt ihr euch bei Fragen jederzeit bei mir melden!

Euer Bastian

Bastian Hiller

... hat 2012 an der Katholischen Universität Eichstätt – Ingolstadt den Titel Master of Science in den Fachgebieten Tourismus und Regionalplanung erworben. Seit Anfang des Jahres 2013 unterstützt er für Tourismuszukunft – Institut für eTourismus als strategischer Berater diverse touristische Organisationen im In- und Ausland. Bastian war außerdem Lehrbeauftragter an der Salzburg University of Applied Science.

15. März 2017

Tourismuszukunft auf der ITB 2017: Unsere Präsentationen

Tourismuszukunft auf der ITB

 

Ihr habt unsere Vorträge auf der ITB verpasst? Schade!

Aber dank diesem Blogpost könnt Ihr alle Vorträge und unsere diesjährigen ITB-Einsätze nachlesen:

  • Live-Reportage #ifeelsLOVEnia (Günter)
  • Travel Technology Trends für Reiseveranstalter (Vortrag Michael)
  • Travel Technology Trends für Destinationen (Vortrag Basti)
  • Travel Technology Trends in der Hotellerie (Vortrag Roland)
  • Digitale Führungskultur – alles eine Frage der Haltung (Vortrag Florian)
  • ‘How to reach and address Millennials?’ (Panel Catharina)
  • Live-Reportage ITB-Pressekonferenz der DZT (Michael)
  • Augmented Reality: Mehr als nur ein Hype? (Vortrag Kristine)
  • Digitalisierung im Tourismus (Vortrag Michael)
  • Arbeiten im digitalen Zeitalter – Showcase Tourismuszukunft (Vortrag Michael)
  • Digitale Weiterbildung im Tourismus (Vortrag Basti mit Ina von TourComm)
  • Video-Interviews zu den kulturellen Highlights (Michael für DZT)
  • Live-Reportage Tag des barrierefreien Tourismus (Kristine für DZT)

#ifeelsLOVEnia – im Reportage-Einsatz für Slowenien

Empfohlen von Günter

Auf der ITB 2017 schlug mein Herz ganz in Grün: Von Dienstag bis Freitag war ich für das Slovenian Tourist Board im Reportage-Einsatz und durfte den Auftritt Sloweniens als „Convention & Culture Partner ITB Berlin 2017“ multimedial kommunizieren.

Alle meine #ifeelsLOVEnia Tagesberichte mit Tweets, Fotos, Videos und Livestream-Einsätzen sind auf Storify aufbereitet:

#ifeelsLOVEnia beim Donausalon: Liveeinsatz für Slowenien auf der ITB Berlin 2017

Travel Technology bei Reiseveranstaltern

Empfohlen von Michael

In diesem Jahr behandelte mein Vortrag neben den Basics von Reiseveranstaltersystemen die aktuellen Herausforderungen in fünf Thesen. Hier die Präsentation in Slideshare und im Video:

Die Präsentationen könnt Ihr Euch auch auf Youtube anschauen: Deutsch | English 

Travel Technology für Destinationen

Empfohlen von Bastian

Auch dieses Jahr duften Michael, Roland und ich die eTravel-World eröffnen. Wie immer fielen mir dabei die DMOs zu und während letztes Jahr die Außenkommunikation und Wahl der richtigen Technik auf Basis der Customer Journey im Mittelpunkt standen, habe ich dieses Jahr einmal ein Auge in die DMO selbst und in Strukturen und Aufgaben legen dürfen.

Auch diesen Vortrag könnt ihr bei YouTube einsehen, ich entschuldige mich allerdings jetzt schon einmal für meine Frisur.

Travel Technology in der Hotellerie

Empfohlen von Roland

Die Trends für Hotels bezüglich Travel Technology mit Beispielen aus dem Hotelzimmer, Bots und Assistenten und der Revolution, die der Website 2017 bevor steht. Es wird spannend, nicht nur für Hotels

Die Präsentationen könnt Ihr Euch auch auf Youtube anschauen: Deutsch.

Digitale Führungskultur…

Empfohlen von Florian

…alles eine Frage der Haltung. Nur 7% der deutschen Manager sind “Digital Leader”. Wo liegen die Probleme und was macht Digital Leader aus? Antworten liefert mein Vortrag.

Die Präsentation könnt Ihr Euch auch auf Youtube anschauen: Deutsch | English 

How to reach and address Millennials?

Empfohlen von Catharina

Die Generation der Millennials oder auch Generation Y (geboren zwischen 1980 und 2000) ist nicht nur eine viel besprochene, sondern auch durchaus eine sehr einflussreiche und damit stark umkämpfte.

2020 werden Millennials weltweit mehr als ein Drittel der berufstätigen Bevölkerung stellen. Diverse Studien befassen sich mit den Ansprüchen der “neuen” Generation an Mitarbeitern. Doch was bedeutet das für ein  zeitgemäßes Marketing? Was ist Millennials wichtig? Warum schaffen es einige Marken sehr erfolgreich mit Ihnen zu interagieren und andere nicht? Diese und weitere Fragen habe ich während des Panels mit Millennials diskutiert und darüber hinaus einige erfolgreiche Kampagnen-Beispiele vorgestellt.

Die Session könnt Ihr Euch auch gerne auf Youtube anschauen: Deutsch | English

Live-Reportage DZT-Pressekonferenz

Empfohlen von Michael

Die Live-Reportage von der ITB-Pressekonferenz der DZT könnt Ihr hier nachlesen: www.j.mp/itb2017press

Augmented Reality – Mehr als nur ein Hype?

Empfohlen von Kristine

Die Frage ist schnell beantwortet: Ja. Sonst hätte es ja auch wenig Sinne, einen Vortrag hierzu zu halten. Schaut man sich an, womit sich Facebook, Google, Microsoft & Co so beschäftigen, wird klar, dass Augmented Reality aktuell noch komplett in den Kinderschuhen steckt. Erste Schritte sind getan, ja. Aber: Schneller, kleiner, intuitiver, integrierter, personalisierter und auch kostengünstiger ist die Zielvorgabe.

Die Session gibt es auch als Mitschnitt auf Youtube: Deutsch | English

Digitalisierung im Tourismus

Empfohlen von Michael

Im Rahmen des ITB Kongresses durfte ich beim ITB Young Professional Day gemeinsam mit Prof. Armin Brysch zur Digitalisierung und Anforderungen an den touristischen Nachwuchs diskutieren. Als Input dazu durfte ich zur Digitalisierung im Tourismus sprechen.

Arbeiten im digitalen Zeitalter: Showcase Tourismuszukunft

Empfohlen von Michael

Als Showcase fürs digitale Arbeiten durfte ich unsere Form des Arbeitens bei Tourismuszukunft vorstellen.

Die eLearning-Roadmap

Empfohlen von Bastian

Wie auch die letzten Jahre durfte ich dieses Jahr wieder ein paar Sätze zu meinem Herzensthema loswerden. Während die Vorträge die letzten Jahre eher einführenden Charakter hatten, war dieses Jahr der Anspruch, interessierten Akteuren tatsächliche Hilfestellung bei der Konzeption ihrer eLearning-Systeme zu geben.
Dazu habe ich mir Unterstützung von Ina Pfingst von TourComm geholt, und ich denke, wir haben gemeinsam eine ganz schöne Präsentation ins Lab gezaubert.

Tipp: Ein Video dieses Vortrages findet ihr auch auf YouTube: Deutsch | English 

Video-Interviews Bundesländer

Empfohlen von Michael

Für die DZT war ich am Donnerstag und Freitag durch die Messehallen unterwegs und durfte die Bundesländer per Video zu deren kulturellen Highlight interviewen. Die Ergebnisse könnt Ihr in der Live-Reportage sehen:

Donnerstag: www.j.mp/itb2017tag2
Freitag: www.j.mp/itb2017tag3

Live-Reportage Tag des barrierefreien Tourismus

Empfohlen von Kristine

Barrierefrei ist deutlich mehr als nur die Ausrichtung des eigenen Produktes auf Rollstuhlfahrer. Das machte der Tag des barrierefreien Tourismus deutlich. Ebenso, dass die Ausrichtung auf barrierefreie Angebote einen deutlichen positiven ökonomischen Effekt haben kann.

Ein guter Grund, sich die von mir durchgeführte Twitter-Livereportage noch einmal in Ruhe zu Gemüte zu führen und wertvolle Hinweise auf bestehende Initiativen oder Ideen für das eigene Produkt mitzunehmen.

Michael Faber

Michael Faber ist Netzwerkpartner und Geschäftsführer Touristik des Experten-Netzwerks Tourismuszukunft. Der gelernte Reiseverkehrskaufmann und studierte Touristiker (M.A.) berät seit 2005 touristische Unternehmen im Bereich Social Media, Online-Marketing und Reisevertrieb. An der Leuphana Universität Lüneburg promoviert er im Themenbereich "Online-Marketing im Tourismus“ und hält Lehrveranstaltungen an verschiedenen Hochschulen. Zuvor war der Online-Experte bei verschiedenen touristischen Unternehmen operativ tätig und ist Gründer eines Reiseveranstalters. Er ist Mitglied im DRV-Ausschuss Onlinevertrieb und Informationstechnologie, sowie Ressortleiter Social Media bei der Deutschen Gesellschaft für Tourismuswissenschaft und Beirat Social Media beim Verband Internet Reisevertrieb.

8. März 2017

Infografik zur Digitalisierung im Tourismus

Seit dem Jahr 2014 aktualisieren wir unsere Infografik zum Digitalen Wandel im Tourismus kontinuierlich im Rahmen der ITB Berlin. In diesem Jahr hat sich einiges getan – die Digitalisierung im Tourismus schreitet voran. Wir haben zwei neue Entwicklungsstufen im Vergleich zur Version aus dem letzten Jahr integriert:

  • 2015: Live-Content / Interaktionen in Echtzeit
  • 2017: Digitale Assistenz / Künstliche Intelligenz

Es ist ungewöhnlich, dass wir nachträglich einen Entwicklungsschritt integrieren. Wir finden allerdings, dass es der Live-Content verdient hat, da er gerade nachhaltig die Kommunikation über touristisches Handeln verändert – als Startpunkt sehen wir hier den Launch von Periscope.

Interaktionen in Echtzeit

Mit dem Start von Periscope begann 2015 ein neues Kapitel der Echtzeit-Kommunikation über mobile Geräte. Im Social-Media-Alltag setzte sich Livestreaming spätestens seit dem Launch von Facebook Live durch. Auch die wachsende multimediale Nutzung von Messengern sowie das Aufkommen neuer Storytelling-Formate wie Snapchat Stories und Instagram Stories ist in Verbindung mit diesem Trend zum Echtzeit-Content zu sehen. Ob lupenreiner Live-Content oder extrem schneller Austausch von Bildern und Videos: Gemeinsam ist beiden Formaten, dass Geschichten mobil erzählt werden und dass deren Qualität von Jahr zu Jahr zunimmt.

Auch im Jahr 2017 sehen wir einen Wendepunkt in der Digitalisierung im Tourismus. Der Verkaufsstart von Alexa / Amazon Echo bildet hier den Kick off für eine Entwicklung, die wir unter Digitale Assistenz zusammenfassen.

Künstliche Intelligenz

Digitale Assistenten sind ein lang gehegter (Alp-)Traum der Menschheit. Sie sind auch schon länger in unterschiedlichen Apps in der Nutzung. 2017 verändert sich allerdings die Präsenz massiv; entweder in Form von Chatbots in sozialen Medien (z.B. Facebook) oder phyisch materiell in den Wohnungen  durch Google Home oder Amazon Echo. Touristische Anwendungen sind in beiden Entwicklungsrichtungen idealtypische Usecases und Treiber der Entwicklung. Warum erst jetzt? Dies liegt vor allem an den Fortschritten im Bereich der Künstlichen Intelligenz in den letzten Jahren. Wir stehen hier an einer Zeitenwende und werden zahlreiche Entwicklungen im touristischen Umfeld erleben, die auf Basis von AI, KI bzw. semantischen Technologien realisiert werden – wir sind mehr als gespannt.

Zudem haben wir neue Zahlen und Statistiken integriert – viel Spaß beim Studieren, Teilen und Diskutieren.

Infografik Digitalisierung im Tourismus

Der digitale Wandel im Tourismus in 13 Entwicklungsstufen

Der digitale Wandel im Tourismus in 13 Entwicklungsstufen

Florian Bauhuber

... ist Geschäftsführer des Experten-Netzwerks Tourismuszukunft sowie Doktorand am Lehrstuhl für Kulturgeographie an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Bereits seit dem Jahr 2006 berät und begleitet er gemeinsam mit seinen Kollegen touristische Unternehmen und Verbände. In seinem Fokus stehen dabei unterschiedliche Beratungsschwerpunkte: #ServiceDesign #WebsiteRelaunch #ContentStrategie #Marketing #Vertrieb #Change #Innovation

1. Februar 2017

E-VOLI – Digitale Ideen fliegen lassen

Ein Jahr lang kostenlos unser Know-How nutzen.  Wofür? Wie geht das? Warum tun wir das?  

Wir lieben Ideen. Wir lieben es diese zu entwickeln und damit fliegen zu lassen. Um das nicht nur in unserem eigenen Netzwerk zu tun, haben wir E-VOLI ins Leben gerufen.

Was ist E-VOLI?

E-VOLI ist ein Ideenaufruf mit keiner spezifischen thematischen Fokussierung. Wir suchen nach neuen kreativen Einfällen, nach technischen Innovationen oder auch schon fertig durchdachten Geschäftsmodellen. Diese wollen wir mit unserem Wissen ein Jahr kostenlos unterstützen und ihnen somit eine Perspektive geben.

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Was ist E-VOLI nicht?

E_VOLI ist kein klassischer Startup-Wettbewerb. Wir unterstützen nicht finanziell, wir haben keine Preisverleihung und wir wählen nicht nach ökonomischen Kriterien eingereichte Ideen aus. Uns geht es um Begeisterung und das „Brennen“ für eine Idee.

Warum tun wir das?

Natürlich sind wir neugierig und diese Neugier treibt uns und wir wollen diese mit anderen teilen. Doch letztlich spielt sie nur eine Nebenrolle.

Viel wichtiger ist es uns Ideen, die aufgrund ökonomischer Kennziffern mehrheitlich bei den meisten Wettbewerben frühzeitig aussortiert werden, eine Chance zu geben. Wir möchten ihnen Raum und Zeit ermöglichen und damit eine stetige Entwicklung.

Darüber hinaus möchten wir etwas zurückgeben. Wir arbeiten in einem Netzwerk aus Gleichgesinnten. In spannenden Projekten können wir nicht nur unser Wissen und Erfahrungen einbringen, sondern auch unsere Leidenschaft und Enthusiasmus.

Wir haben viel Glück gehabt in unserem Leben. Zudem haben wir bisher viel Freude erfahren dürfen und können auf die Unterstützung eines jeden Netzwerkmitgliedes zählen. Wir lieben was wir tun. Das wollen wir auch anderen ermöglichen.

Wie kann man sich bewerben?

Eine Bewerbung ist ausschließlich im Video-Format möglich. Mehr Informationen auf der E-VOLI-Website: www.e-voli.de/wie-kann-ich-mich-bewerben

Bewerbungsschluss ist der 30. April 2017. Aus allen Bewerbungen wählen wir 5 Favoriten. Diese laden wir zu einem Kennenlernen in München ein und entscheiden uns dann für das eine E-VOLI Projekt 2017.

Weitere Fragen beantworte ich Euch gerne: c.fischer@tourismuszukunft.de

Catharina Fischer

....Beraterin und Netzwerkpartnerin bei Tourismuszukunft. Sie arbeitet seit über 8 Jahren im Bereich Online-und Social Media Marketing. Nach ihrem Studium im Bereich Tourismusmanagement baute sie das internationale Social Media Marketing der Deutschen Zentrale für Tourismus in 12 Märkten auf und realisierte zahlreiche Online- und Social Media Kampagnen. Innerhalb des Social Media Marketings hat Catharina Fischer in den Bereichen Influencer Marketing, speziell Blogger Relations, Facebook-, Instagram- und Twitter- Marketing sowie im Bereich Videomarketing langjährige umfassende Erfahrungen. Darüber hinaus entwickelte Sie bereits verschiede Content-Marketing-Strategien und befasst sich seit den Anfängen des Social Media Marketings intensiv mit einem zielgerichteten Monitoring und der Analyse von Social Media-Plattformen sowie crossmedialen Kampagnen. Mit dem Einstieg bei Tourismuszukunft beschäftigt sich Catharina Fischer zunehmend mit strategischen Fragestellung und initiierte u.a. zusammen mit Innovation Norway einen Think Tank, der zu aktuellen Entwicklungen im Hinblick auf eine touristische Vermarktung Stellung bezieht.

10. Januar 2017

Digitaler Neujahrsempfang 2017 mit Milestonegarantie!

2017 – das Jahr des Feuer-Hahns. Wenn man chinesischen Horoskopen glauben will, kann das Jahr des Feuer-Hahns “die Gelegenheit dafür bieten, Probleme aus dem letzten Jahr noch einmal zu überdenken und dabei eine Lösung zu finden. ” Wir zählen zwar nicht auf Horoskope – trotzdem eine tolle Aufgabe für das anstehende Jahr.

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Die Themen im Jahr 2017

Um die richtigen Ansatzpunkte zu finden und eine Inspirationsquelle für zeitgemäßes Handeln zu bieten, haben wir einen digitalen Neujahrsempfang mit unseren persönlichen Trendthemen vorbereitet.

  • Johannes Böhm: Künstliche Intelligenz
  • Roland Trebo: Die Website im Wandel
  • Catharina Fischer: #Change4Destination – Die digitale DNA erfolgreicher Standorte
  • Benjamin Gottstein: Digitale Tools zur Steigerung der Produktqualität
  • Kristine Honig: Storytelling – mehr als nur eine Geschichte
  • Günter Exel: Mobiles Storytelling
  • Michael Faber: Facebook Content & Advertising
  • Bastian Hiller: Virtual Reality eLearning
  • Florian Bauhuber: Digitale Führungskultur – alles eine Frage der Haltung.

Termin und Anmeldung

Der digitale Neujahrsempfang findet am  Dienstag 17. Januar  2017  von 14:00-15:30 Uhr statt. Ihr könnt Euch zum Webinar hier kostenlos anmelden.

Wir freuen uns sehr auf Eure digitale “Präsenz” bei unserem digitalen Event des Jahres . Ihr wollt wissen, wie das abläuft? Ihr könnt Euch den Neujahrsempfang vom letzten Jahr gern nochmal ansehen.

Milestone: eine ÜberrasCHung!

Und das Beste zum Schluss – wir werden im Rahmen des Neujahrsempfang einen Neuzugang im Tourismuszukunft-Team vorstellen dürfen. Warum ist das ein Milestone für Tourismuszukunft? Einen Hinweis findet Ihr in der Überschrift diese Absatzes – neugierig? Das ist ein weiterer Grund mit dabei zu sein, oder? Wir freuen uns auf euch!

Florian Bauhuber

... ist Geschäftsführer des Experten-Netzwerks Tourismuszukunft sowie Doktorand am Lehrstuhl für Kulturgeographie an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Bereits seit dem Jahr 2006 berät und begleitet er gemeinsam mit seinen Kollegen touristische Unternehmen und Verbände. In seinem Fokus stehen dabei unterschiedliche Beratungsschwerpunkte: #ServiceDesign #WebsiteRelaunch #ContentStrategie #Marketing #Vertrieb #Change #Innovation

7. August 2016

Immer wieder TZonntags: Mikrolernen, Instagram Stories, Blog-Start, Urlaubszeit

Auch bei uns ist Sommerzeit gleich Urlaubszeit. Heißt Urlaub bei uns offline? Kommt ganz darauf an. Denn hiermit geht auch bei uns jeder ganz individuell um. Ein paar Beispiele haben wir euch einmal mitgebracht.

Ansonsten gibt es aber natürlich  auch wieder einige Linktipps von uns:

  • Basti widmet sich seinem Lieblingsthema, dem eLearning, und zeigt, was Mikrolernen ist.
  • Micha stellt euch die neuen Instagram Stories vor.
  • Bei mir geht es darum, wie ein Blog gestartet wird.
  • Und logisch, unsere Veranstaltungstipps gibt es natürlich ebenso.

Schönen Sonntag euch!
Viele Grüße, Kristine

Instagram Stories, Mikrolernen, Blogstart

Sommerzeit – Urlaubszeit

Günter ist unser Twitter-Genie. Kein Wunder, dass er oft für Livereportagen gebucht wird. Aktuell jedoch – kein einziger Tweet von ihm. Das gibt es normalerweise nicht. Aber ja, Günter zieht Digital Detox in seinem Urlaub durch und meint „Ich bin dann mal offline.“

Für Florian hingegen gehört das Smartphone zum Urlaub einfach dazu. Wer ihm aktuell eine Mail schickt, bekommt eine Abwesenheitsnotiz, unter anderem mit folgendem Satz:

Ich bin gerade in Nordamerika unterwegs, um seltene Pokémons zu fangen, digitale Innovationen am eigenen Körper zu erfahren und nebenbei noch Urlaub zu machen.

Gute Jagd 😉

 

Ebenso aktuell unterwegs: Catharina. Sie wandert auf dem Jakobsweg. Und – wer Catharina kennt, wird nicht weiter verwundert sein – die Kamera ist dabei natürlich immer im Anschlag. Auch sie also auf der Jagd, allerdings nicht nach Pokémons, sondern nach tollen Motiven. Ihre Begeisterung fürs Fotografieren könnt ihr auch mitverfolgen: auf Instagram veröffentlich Catharina regelmäßig einige Eindrücke der Tour.

 

Alleine diese drei Beispiele zeigen gut: Es gibt bei uns keinen verordneten Umgang mit Online/ Social Media im Urlaub. So individuell wie jeder einzelne von uns ist, so individuell entscheidet jeder für sich, wie on- oder offline der eigene Urlaub ausfällt.

 

Soviel zum Thema Urlaub. And now for something completely different…

Instagram Stories klont Snapchat

Empfohlen von Michael

PENG! Instagram hat am Dienstag die Funktion „Instagram Stories“ vorgestellt. Diese ermöglicht es, Videos oder Fotos zu posten, die nach 24 Stunden wieder verschwinden. Der Fakt und die Bearbeitungsfunktionen erinnern so ein bisschen an #Snapchat 🙂

Stories sind in dem Fall die Aneinanderreihung von mehreren Beiträgen, was es dem Autor ermöglicht, einen Verlauf besser zu visualisieren. Das ist gerade für die Reiseindustrie interessant, um die vielen schönen Orte und neuen Impressionen zu visualisieren.

Toller ist das auf Instagram natürlich für die Unternehmen, die schon ihre relevanten Follower auf Instagram haben. Das dürften bei vielen einige mehr sein.

Weitere Infos gibt es auch auf dem Blog von Instagram oder in diesem Video.

Alle News und Updates zu Instagram gibt es natürlich bei unserem nächsten Instagram-Webinar. Der Termin steht noch nicht 100%, aber es wird Mitte/Ende September werden.

Digitales Mikrolernen

Empfohlen von Bastian

Heute möchte ich euch ganz kurz den grundsätzliches Ansatz hinter meinen eLearning-Konzepten erklären, das sogenannte Mikrolernen. Als Mikrolernen bezeichnet man die Unterteilung relevanten Wissens in kleinstmögliche (sinnvolle) Lerneinheiten, welche schnell und einfach als Text, Infografik, Video oder Podcast dargestellt werden.

So werden große Themenblöcke wie beispielsweise das Thema “Social Media Marketing” in diverse kleine Kapitel unterteilt, die nicht auf einmal, sondern fortlaufend und nachhaltig an den Lernenden ausgespielt werden.  Dies kann zum Beispiel über tägliche Lern-Mails, Verteilung per App oder innerhalb eines eLearning-Systems geschehen.

So werden einige gängige Probleme umgangen, beispielsweise die immer kürzer werdende Aufmerksamkeitsspanne von Lernenden im digitalen Umfeld (im Moment laut diversen Studien bei circa 4 Minuten). Den größten Vorteil des Konzeptes sehe ich aber wo anders:  Wird Lern-Content aufbereitet (zum Beispiel innerhalb einer [Kooperation von] DMO[s]), muss dieser fortlaufend gepflegt und aktualisiert werden. Durch das Mikrolern-Konzept kann dieser Aufwand stark dezimiert werden, da immer nur kleinere Lerneinheiten ausgetauscht oder ergänzt werden müssen und nicht immer gleich komplette Contentpakete.

Was haltet ihr davon? Können wir durch fortlaufende und gleichmäßige Distribution von Lern-Content Betrieben helfen, besser zu werden? Ich denke ja!

Start eines (Museums-)Blogs

Empfohlen von Kristine

Angelika vom MusErMeKu-Blog hat wunderbar übersichtlich zusammengefasst, worauf es beim Start eines Museumsblogs ankommt. Selbstverständlich kann das auch gut auf ein Hotel- oder Destinationsblog übertragen werden.

Wichtig dabei ihr Resümee:

Ein Museums-Blog erfordert eine Menge zeitlicher, personeller und auch finanzieller Ressourcen und sollte entsprechend gut überlegt sein.

Kann ich so nur unterschreiben. Denn auch wenn ich persönlich sehr begeistert von Blogs bin – letztlich muss es auch umgesetzt werden können.

Veranstaltungs-Tipps

Hier wieder ein Überblick, wo ihr uns bis zum Ende des Jahres persönlich treffen könnt (und es sei schon einmal angekündigt, dass hier in den nächsten Wochen noch einige weitere Termin folgen):

  • 30.08.2016: Webinar Social Media für Reisebüros (Michael)
  • 03.-04.09.2016: BarCamp: Castlecamp, Kaprun (Günter, Florian, Ben, Roland, Kristine, Johannes)
  • 05.-07.09.2016: FVW Kongress, Essen (Michael)
  • 08.09.2016: Kooperationsbörse der TMBW, Vortrag Influencer Marketing (Catharina)
  • 10.09.2016: BarCamp: TweetCamp Dortmund (Kristine)
  • 12.09.2016: DRV Versammlung Säule E, Hamburg (Michael)
  • 15.09.2016: Travel One Kompass, Frankfurt (Michael)
  • 17.09.2016: Touristikcamp Young Future, Wien (Michael, Günter)
  • 25.-27.09.2016: Bits&Pretzels (Roland)
  • 04.10.2016: Seminar Der eigene Blog als Kommunikationskanal, Boppard (Kristine)
  • 05.10.2016: Seminar Unbekannte(re) Social-Media-Kanäle, Boppard (Kristine)
  • 04.-05.10.2016 Video Summit Leipzig (Catharina, Günter, Florian)
  • 14.-19.10.2016: Tourismuszukunft Innovationsmeeting, Mallorca (TZ Team)
  • 20.-22.10.2016: SCM Intensivkurs PR im Tourismus, Berlin (Günter)
  • 26.-30.10.2016: DRV Jahrestagung (Michael)
  • 27.10.2016: social media travel day, Frankfurt (Günter, Kristine)
  • 02.-04.11.2016: Deutscher Tourismustag, Dortmund (Florian)
  • 09.-11.11.2016: DGT Jahrestagung, Worms (Michael)
  • 17.-19.11.2016: SCM Intensivkurs Marketing im Tourismus, Berlin (Catharina)
  • 18.-19.11.2016: BarCamp: Service Experience Camp, Berlin (Kristine)
  • 23.11.2016: Tourismustag Sachsen-Anhalt, Lutherstadt Wittenberg (Florian, Keynote)
  • 28.11.2016: Trendforum GBZ, Koblenz (Bastian)
  • 08.-10.12.2016: SCM Intensivkurs Social Media im Tourismus, Berlin (Kristine)
  • 27.-29.01.2017: TourismusCamp – Achtung, dieses Mal NICHT in Eichstätt, sondern in Wilhelmshaven (TZ Team)

IWTZ Teaser

 

 

Kristine Honig

... ist seit Mai 2014 Netzwerkpartnerin und Beraterin bei Tourismuszukunft. Sie studierte Tourismuswirtschaft, ergänzt durch ein späteres Fernstudium zum Social Media Manager. Praktische Erfahrungen sammelte sie während ihrer 13jährigen Tätigkeit im Tourismusmarketing, u.a. beim Niederländischen Tourismusbüro. Ihre Themen sind Storytelling & Blogs, Personas & Customer Journeys, Barcamps & Seminare.

21. September 2015

Digitalisierung im Tourismus – eine Infografik

Es gibt eine neue Version der Infografik Digitalisierung im Tourismus (Version 2016)

Im vergangenen Jahr haben wir bereits zur ITB eine Grafik zum digitalen Wandel in der Tourismusbranche veröffentlicht. Wir haben im Zuge unserer Konferenz zum Thema Neues Reisen im 21. Jhd. Erweiterungen diskutiert. Nun ist die neue Infografik zur Digitalisierung im Tourismus fertig. Die Grafik wurde um neue soziotechnische Konstellationen erweitert – virtuelle und augmentierte Realität. Startpunkte hierfür sind die Markteinführungen der Google Glass und der Verkauf von Oculus an Facebook – wobei wir nicht explizit die jeweiligen Produkte an sich als disruptiv empfinden, sondern die veränderte Wahrnehmung und die dadurch implizierte Verbreitung der soziotechnischen Konstellation in der Reisebranche.

Wir freuen uns natürlich wie immer über konstruktive Vorschläge und Anmerkungen zu unserer Infografik und zum digitalen Wandel im Tourismus.

Digitalisierung im Tourismus – Infografik

1709-WEB-TZ-Infografik-Fachartikel

 

Florian Bauhuber

... ist Geschäftsführer des Experten-Netzwerks Tourismuszukunft sowie Doktorand am Lehrstuhl für Kulturgeographie an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Bereits seit dem Jahr 2006 berät und begleitet er gemeinsam mit seinen Kollegen touristische Unternehmen und Verbände. In seinem Fokus stehen dabei unterschiedliche Beratungsschwerpunkte: #ServiceDesign #WebsiteRelaunch #ContentStrategie #Marketing #Vertrieb #Change #Innovation

17. September 2015

Bewegte Bilder – Mehr als ein Imagefilm

Bewegtbild, häufig als Video bezeichnet, ist in aller Munde. Verschiedene Studien zeigen auf, wie wichtig das Format für die Ansprache verschiedenster Zielgruppen, ganz speziell für die Millennials (zwischen 1980 und 2000 geboren), geworden ist und dass es bei keiner Marketingkampagne fehlen darf. Umso mehr erstaunt es, dass es derzeit nur sehr punktuell eingesetzt wird und schon gar nicht plattformübergreifend. Bewegtbild bedeutet oft immer noch ein Imagefilm oder vielleicht ein Produktvideo höchstens jedoch ein paar Kurz-Videos für den eigenen Blog.

Das ist nicht nur sehr bedauerlich, sondern auch verschenktes Potenzial.

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Catharina Fischer

....Beraterin und Netzwerkpartnerin bei Tourismuszukunft. Sie arbeitet seit über 8 Jahren im Bereich Online-und Social Media Marketing. Nach ihrem Studium im Bereich Tourismusmanagement baute sie das internationale Social Media Marketing der Deutschen Zentrale für Tourismus in 12 Märkten auf und realisierte zahlreiche Online- und Social Media Kampagnen. Innerhalb des Social Media Marketings hat Catharina Fischer in den Bereichen Influencer Marketing, speziell Blogger Relations, Facebook-, Instagram- und Twitter- Marketing sowie im Bereich Videomarketing langjährige umfassende Erfahrungen. Darüber hinaus entwickelte Sie bereits verschiede Content-Marketing-Strategien und befasst sich seit den Anfängen des Social Media Marketings intensiv mit einem zielgerichteten Monitoring und der Analyse von Social Media-Plattformen sowie crossmedialen Kampagnen. Mit dem Einstieg bei Tourismuszukunft beschäftigt sich Catharina Fischer zunehmend mit strategischen Fragestellung und initiierte u.a. zusammen mit Innovation Norway einen Think Tank, der zu aktuellen Entwicklungen im Hinblick auf eine touristische Vermarktung Stellung bezieht.

11. September 2015

Tourismuscamp 9: Restplätze sichern

Wie bereits gewohnt haben wir die Anmeldung zum Tourismuscamp, das vom 15. bis 17 Januar 2016 zum neunten Mal in Eichstätt stattfinden wird, am Castlecamp-Samstag freigeschalten. (Wie das Castlecamp war, könnt ihr in Kristines Blogartikel dazu nachlesen). (mehr …)

Benjamin Gottstein

...ist Netzwerkpartner im Bereich Market Research bei Tourismuszukunft. Er studierte den Bachelor Geographie mit Schwerpunkt Freizeit, Tourismus und Umwelt an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Seit 2010 arbeitet er als Praktikant, Werkstudent und seit 2012 als Projektleiter im Bereich Market Research bei Tourismuszukunft. In seiner Bachelorarbeit beschäftigte er sich mit dem Thema Crowdsourcing. Seine Schwerpunkte sind im Bereich Keywordanalysen, Markenwerte, KPIs, Potentialanalysen und Crossmedia.

14. Juli 2015

Intensivkurs Tourismuskommunikation & -marketing – Kooperation mit SCM

In diesem Herbst startet SCM mit einem komplett neuen Intensivkurs zum Thema Tourismuskommunikation und -marketing. Wir freuen uns sehr, diesen Kurs mitgestalten zu dürfen – sowohl in der inhaltlichen Planung als auch tatsächlich als Referenten der einzelnen Module vor Ort.

SCM (School for Communication and Management) mit Sitz in Berlin bietet Weiterbildung zu Interner Kommunikation, Public Relations, Social Media und Onlinekommunikation. Der Intensivkurs Tourismus ist diesen Herbst erstmals im Angebot.

SCM: Intensivkurs Tourismuskommunikation & -marketing

SCM: Intensivkurs Tourismuskommunikation & -marketing

 

Die Module des Intensivkurses Tourismuskommunikation und -marketing

Der Intensivkurs Tourismuskommunikation und -marketing besteht aus insgesamt drei Modulen:

Modul 1: PR im Tourismus

  • 08.-10.10.2015
  • Referent: Günter
  • Themen des Moduls:
    • 1. Tourismus-PR im Umbruch
    • 2. Neue Medien, neue Zielgruppen, neue Aufgaben
    • 3. Social Media in der Pressearbeit
    • 4. Digital und Mobile Storytelling im Tourismus
    • 5. Videomarketing und Livestreaming in der Tourismus-PR
    • 6. Klassische Pressearbeit
    • 7. Online-PR, SEO und Wiki-Management
    • 8. Presse- und Bloggerreisen
    • 9. Krisen- und Beschwerdemanagement in der Tourismus-PR

In den letzten fünf Jahren hat sich das Berufsbild des PR-Professionals im Tourismus dramatisch geändert: neue Zielgruppen, neue Medien, neue Aufgaben. Bei der Planung  dieses Moduls habe ich darum alles Lehrbuch-Wissen entsorgt und mit einem weißen Blatt Papier begonnen. Unser (wenig bescheidenes) Ziel: die Neuausrichtung der gesamten Unternehmens-Kommunikation. Wir hinterfragen die bisherige  Pressearbeit kritisch. Selektieren, was sich heute noch bewährt – und was nicht. Und suchen nach maßgeschneiderten Wegen, wie man als Tourismus-Unternehmen im Jahr 2015 erfolgreich kommunizieren kann. Ich freue mich auf eine spannende Reise mit Euch! Günter

 

Modul 2: Marketing im Tourismus

  • 19.-21.11.2015
  • Referentin: Catharina
  • Themen des Moduls
    • 1. Die Customer Journey kennen und erfolgreich bedienen
    • 2. Vom Marketingkonzept zur erfolgreichen Kampagne
    • 3. Die Herausforderung: Eine sinnvolle Vernetzung von online und offline
    • 4. Content(marketing) is King: Von der Idee bis zur Distribution
    • 5. Eine Geschichte erzählen: Storytelling richtig nutzen
    • 6. Bewegte Bilder: Vom Social Video bis zum Imagefilm
    • 7. Marketing in „Echtzeit”: Real-time Marketing für sich nutzen
    • 8. Up to date: Aktuelle Entwicklungen und Trends

Tourismusmarketing im digitalen Zeitalter verlangt ein interdisziplinäres, agiles und oftmals auch schnelles Zusammenspiel verschiedener Bereiche im Unternehmen. Damit sind natürlich einige Herausforderungen, aber auch viele Chancen verbunden. Mir ist es ein persönliches Anliegen, speziell letztere anhand von verschiedenen Beispielen aus der Praxis sowie eigenen Erfahrungen aufzuzeigen. Neue Entwicklungen und Trends spielen in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle, da sie einerseits entscheidende Impulse geben können, sowie andererseits langfristig erfolgsentscheidend werden. Das ist spannend und herausfordernd zugleich. Ich freue mich auf Berlin. Catharina

 

Modul 3: Onlinekommunikation und Social Media im Tourismus

  • 10.-12.12.2015
  • Referentin: Kristine
  • Themen des Moduls:
    • 1. Grundlagen Onlinekommunikation und Social Media für den Tourismus
    • 2. Das erfolgreiche Online/SoMe Konzept/ Strategie
    • 3. Content und Digital Storytelling im Tourismus
    • 4. Corporate Blogs im Tourismus
    • 5. Blogger-Relations
    • 6. SEO – Suchmaschinenoptimierung
    • 7. Monitoring & Erfolgsmessung
    • 8. Beschwerdemanagement und Krisenkommunikation im Social Web

Online- und Social Media Marketing sind nur ein Unterteil im gesamten Marketingmix eines Unternehmens. Allerdings ein Unterteil, dessen Bedeutung in den letzten Jahren extrem zugenommen hat und dies definitiv auch zukünftig wird. Gerade bei Social Media finden ständige Entwicklungen statt. Umso wichtiger ist es, nicht in Kanälen, sondern in Zielen und Konzepten zu denken. Diese werden in diesem Modul deshalb auch im Mittelpunkt stehen. Wir sehen uns in Berlin! Kristine

 

Alles Wichtige zum SCM-Intensivkurs Tourismus

Die Module sind separat oder auch – mit Rabatt – komplett buchbar.

Was bei allen Modulen im Mittelpunkt steht: der direkte Link zum Tourismus. Es mag zwar auf den ersten Blick einige Überschneidungen innerhalb der Module geben, doch sorgen wir drei in enger Abstimmung dafür, dass sich Teilnehmer des gesamten Intensivkurses definitiv nicht zu langweilen brauchen.

Alle Inhalte und weiteren Informationen sowie die Anmeldung findet ihr auf scmonline.de.

 

TOURImag – der Tourismus-Newsletter von SCM

In Hinblick auf den neu gestalteten Intensivkurs Tourismuskommunikation und -marketing hat SCM einen neuen Newsletter entwickelt.

Die aktuelle Ausgabe beinhaltet unter anderem Einblicke in die Kampagne „Berge statt City“ der Tirol Werbung sowie ins Tourismusnetzwerk Rheinland-Pfalz, einen Beitrag über die Zusammenarbeit mit Bloggern sowie einen über die Ergebnisse der Trendstudie „Werbung & Kommunikation im Tourismus“ von MAIRDUMONT MEDIA. Unsere Empfehlung: Lesenswert!

Schaut deshalb einfach mal rein! Den gesamten Newsletter gibt es hier als PDF.

Wir freuen uns schon darauf, euch beim Seminar in Berlin zu sehen!

Catharina, Kristine und Günter

 

Kristine Honig

... ist seit Mai 2014 Netzwerkpartnerin und Beraterin bei Tourismuszukunft. Sie studierte Tourismuswirtschaft, ergänzt durch ein späteres Fernstudium zum Social Media Manager. Praktische Erfahrungen sammelte sie während ihrer 13jährigen Tätigkeit im Tourismusmarketing, u.a. beim Niederländischen Tourismusbüro. Ihre Themen sind Storytelling & Blogs, Personas & Customer Journeys, Barcamps & Seminare.