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Schlagwort-Archiv: Social Media

14. Juli 2015

Intensivkurs Tourismuskommunikation & -marketing – Kooperation mit SCM

In diesem Herbst startet SCM mit einem komplett neuen Intensivkurs zum Thema Tourismuskommunikation und -marketing. Wir freuen uns sehr, diesen Kurs mitgestalten zu dürfen – sowohl in der inhaltlichen Planung als auch tatsächlich als Referenten der einzelnen Module vor Ort.

SCM (School for Communication and Management) mit Sitz in Berlin bietet Weiterbildung zu Interner Kommunikation, Public Relations, Social Media und Onlinekommunikation. Der Intensivkurs Tourismus ist diesen Herbst erstmals im Angebot.

SCM: Intensivkurs Tourismuskommunikation & -marketing

SCM: Intensivkurs Tourismuskommunikation & -marketing

 

Die Module des Intensivkurses Tourismuskommunikation und -marketing

Der Intensivkurs Tourismuskommunikation und -marketing besteht aus insgesamt drei Modulen:

Modul 1: PR im Tourismus

  • 08.-10.10.2015
  • Referent: Günter
  • Themen des Moduls:
    • 1. Tourismus-PR im Umbruch
    • 2. Neue Medien, neue Zielgruppen, neue Aufgaben
    • 3. Social Media in der Pressearbeit
    • 4. Digital und Mobile Storytelling im Tourismus
    • 5. Videomarketing und Livestreaming in der Tourismus-PR
    • 6. Klassische Pressearbeit
    • 7. Online-PR, SEO und Wiki-Management
    • 8. Presse- und Bloggerreisen
    • 9. Krisen- und Beschwerdemanagement in der Tourismus-PR

In den letzten fünf Jahren hat sich das Berufsbild des PR-Professionals im Tourismus dramatisch geändert: neue Zielgruppen, neue Medien, neue Aufgaben. Bei der Planung  dieses Moduls habe ich darum alles Lehrbuch-Wissen entsorgt und mit einem weißen Blatt Papier begonnen. Unser (wenig bescheidenes) Ziel: die Neuausrichtung der gesamten Unternehmens-Kommunikation. Wir hinterfragen die bisherige  Pressearbeit kritisch. Selektieren, was sich heute noch bewährt – und was nicht. Und suchen nach maßgeschneiderten Wegen, wie man als Tourismus-Unternehmen im Jahr 2015 erfolgreich kommunizieren kann. Ich freue mich auf eine spannende Reise mit Euch! Günter

 

Modul 2: Marketing im Tourismus

  • 19.-21.11.2015
  • Referentin: Catharina
  • Themen des Moduls
    • 1. Die Customer Journey kennen und erfolgreich bedienen
    • 2. Vom Marketingkonzept zur erfolgreichen Kampagne
    • 3. Die Herausforderung: Eine sinnvolle Vernetzung von online und offline
    • 4. Content(marketing) is King: Von der Idee bis zur Distribution
    • 5. Eine Geschichte erzählen: Storytelling richtig nutzen
    • 6. Bewegte Bilder: Vom Social Video bis zum Imagefilm
    • 7. Marketing in „Echtzeit“: Real-time Marketing für sich nutzen
    • 8. Up to date: Aktuelle Entwicklungen und Trends

Tourismusmarketing im digitalen Zeitalter verlangt ein interdisziplinäres, agiles und oftmals auch schnelles Zusammenspiel verschiedener Bereiche im Unternehmen. Damit sind natürlich einige Herausforderungen, aber auch viele Chancen verbunden. Mir ist es ein persönliches Anliegen, speziell letztere anhand von verschiedenen Beispielen aus der Praxis sowie eigenen Erfahrungen aufzuzeigen. Neue Entwicklungen und Trends spielen in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle, da sie einerseits entscheidende Impulse geben können, sowie andererseits langfristig erfolgsentscheidend werden. Das ist spannend und herausfordernd zugleich. Ich freue mich auf Berlin. Catharina

 

Modul 3: Onlinekommunikation und Social Media im Tourismus

  • 10.-12.12.2015
  • Referentin: Kristine
  • Themen des Moduls:
    • 1. Grundlagen Onlinekommunikation und Social Media für den Tourismus
    • 2. Das erfolgreiche Online/SoMe Konzept/ Strategie
    • 3. Content und Digital Storytelling im Tourismus
    • 4. Corporate Blogs im Tourismus
    • 5. Blogger-Relations
    • 6. SEO – Suchmaschinenoptimierung
    • 7. Monitoring & Erfolgsmessung
    • 8. Beschwerdemanagement und Krisenkommunikation im Social Web

Online- und Social Media Marketing sind nur ein Unterteil im gesamten Marketingmix eines Unternehmens. Allerdings ein Unterteil, dessen Bedeutung in den letzten Jahren extrem zugenommen hat und dies definitiv auch zukünftig wird. Gerade bei Social Media finden ständige Entwicklungen statt. Umso wichtiger ist es, nicht in Kanälen, sondern in Zielen und Konzepten zu denken. Diese werden in diesem Modul deshalb auch im Mittelpunkt stehen. Wir sehen uns in Berlin! Kristine

 

Alles Wichtige zum SCM-Intensivkurs Tourismus

Die Module sind separat oder auch – mit Rabatt – komplett buchbar.

Was bei allen Modulen im Mittelpunkt steht: der direkte Link zum Tourismus. Es mag zwar auf den ersten Blick einige Überschneidungen innerhalb der Module geben, doch sorgen wir drei in enger Abstimmung dafür, dass sich Teilnehmer des gesamten Intensivkurses definitiv nicht zu langweilen brauchen.

Alle Inhalte und weiteren Informationen sowie die Anmeldung findet ihr auf scmonline.de.

 

TOURImag – der Tourismus-Newsletter von SCM

In Hinblick auf den neu gestalteten Intensivkurs Tourismuskommunikation und -marketing hat SCM einen neuen Newsletter entwickelt.

Die aktuelle Ausgabe beinhaltet unter anderem Einblicke in die Kampagne „Berge statt City“ der Tirol Werbung sowie ins Tourismusnetzwerk Rheinland-Pfalz, einen Beitrag über die Zusammenarbeit mit Bloggern sowie einen über die Ergebnisse der Trendstudie „Werbung & Kommunikation im Tourismus“ von MAIRDUMONT MEDIA. Unsere Empfehlung: Lesenswert!

Schaut deshalb einfach mal rein! Den gesamten Newsletter gibt es hier als PDF.

Wir freuen uns schon darauf, euch beim Seminar in Berlin zu sehen!

Catharina, Kristine und Günter

 

Kristine Honig-Bock

... ist seit Mai 2014 Netzwerkpartner und Berater bei Tourismuszukunft - Institut für eTourismus. Sie studierte Tourismuswirtschaft an der FH Zittau/Görlitz, ergänzt durch ein späteres Fernstudium zum Social Media Manager. Praktische Erfahrungen sammelte sie während ihrer 13jährigen Tätigkeit im Tourismusmarketing, u.a. beim Niederländischen Tourismusbüro.

24. Juni 2015

Die internationale Perspektive: Catharina Fischer im Tourismuszukunft-Team

Nach fast fünf Jahren bei der Deutschen Zentrale für Tourismus, erst als Trainee, dann kurz als Referentin in der Presseabteilung und schließlich als Leitung des neuen Social Media-Bereiches, freue ich mich nun auf weitere Herausforderungen im Beraternetzwerk Tourismuszukunft und IDWS.

Catharina Fischer

Warum Tourismuszukunft? 

Ich glaube, das ist der allererste umfassende Blogbeitrag zu mir, Catharina Fischer. Obwohl ich natürlich seit einiger Zeit in diversen sozialen Kanälen unterwegs bin und an verschiedenen internationalen Konferenzen teilnehmen durfte, sowohl beruflich als auch privat, habe ich noch nie so umfassend über mich berichtet. Doch das ist auch bezeichnend. Bezeichnend für Tourismuszukunft. Ein Netzwerk aus verschiedenen MENSCHEN, Typen, Fachkenntnissen und langjähriger Erfahrung. Man tauscht sich aus, man teilt sein Wissen und man partizipiert an den spezifischen Interessen der anderen. Ein Arbeitsumfeld der Zukunft? Bestimmt. Für mich ein Arbeitsumfeld, wie es sein soll und wie es die gesellschaftlichen und technischen Entwicklungen fördern sowie verlangen. Somit ist die Entscheidung für diesen nächsten Schritt relativ schnell und einfach gefallen.

Und wer bin ich?

Dieses Arbeitsumfeld passt auch zu mir und meiner Generation. Denn ich gehöre ja zu den vielbesprochenen und beschriebenen Millennials oder der Generation Y. Wer sind die bzw. wir bzw. ich? Wir sind zwischen 1980 und 2000 geboren. Soviel zum Alter. :) Darüber hinaus teilen wir lieber, als dass wir etwas besitzen. Wir sind die „sharing economy“. Ich kann dem völlig zustimmen. Ich besitze weder ein Auto noch einen Fernseher noch eine große Stereoanlage mit den neusten Soundeffekten noch habe ich ein Fahrrad. Besitz ist mir nicht wichtig. Bevor wir kaufen, informieren wir uns ausführlich online, wir vergleichen Preise und lesen Empfehlungen anderer. Warum auch nicht? So viele Informationen sind mit nur ein paar wenigen Klicks zu bekommen und vereinfachen den Entscheidungsprozess ungemein. Ich nutze das ausgiebig. Wir interessieren uns für technologische Entwicklungen, also, wie man so schön sagt, die neuesten Trends. Sei es Software oder Hardware. Ich mag es auch besonders, diese einfach zu testen und selbst herauszufinden, wie ich sie am besten in meinen Alltag integrieren kann. Last but not least achten wohl viele von uns auf ihre Gesundheit und eine bewusste Ernährung. Auch hier passe ich völlig in das Marketingbild dieser Generation. Ich bin Veganerin und fühle mich nicht gerade wohl, wenn ich mal mehr als drei Tage keine körperliche Betätigung hatte. Letztlich brauche ich das auch zum Ausgleich.

Warum erzähle ich Euch das alles? Weil es mich zu der Person macht, die dieses Netzwerk (so mein Wunsch) vor allem auch international noch breiter aufstellen möchte. Weil ich mit dem Internet, den sozialen Medien, den rasanten technologischen Entwicklungen groß geworden bin. Ich sehe die Zukunft als herausfordernd, aber nicht als beängstigend. Ich möchte die Zukunft, somit die im Tourismus und darüber hinaus, mitgestalten und ich glaube, dass mir meine langjährigen Erfahrungen in der digitalen Welt dabei sehr gut behilflich sein werden. Ich durfte in den letzten 4 Jahren eine komplett neue Abteilung aufbauen. Eine Abteilung, die die Aufgabe hat, vor allem durch die sozialen Medien Endverbraucher bzw. Reisende zu erreichen, zu informieren und dazu zu motivieren, nach Deutschland zu kommen. Für viele waren die sozialen Medien vor 4 Jahren ausschließlich ein Ort, wo man Freunde „trifft“, aber nicht Marketing betreibt. Vieles hat sich verändert – und das ist gut so. Somit gehe auch ich einen Schritt weiter und freue mich, die digitale Zukunft mitgestalten zu können.

Wie kann das aussehen und in welchen Bereichen?

Innerhalb des Social Media-Marketings konnte ich speziell in den Bereichen internationale Blogger Relations bzw. Influencer Marketing sowie im Facebook-, Instagram- und Twitter-Marketing zahlreiche Erfahrungen sammeln. Innerhalb verschiedener internationaler Kampagnen stand ich mehrfach vor der Herausforderung, diese Plattformen zielführend zu nutzen, zu bewerben und zu verknüpfen. Des Weiteren beschäftige ich mich seit mehr als zwei Jahren eingehend mit der Produktion von Bewegtbild und dessen Vermarktung. Das beinhaltet aufwändigere Produktionen, aber auch on-demand oder in „Echtzeit“ erstelltes Videomaterial. Bewegtbild sehe ich als erfolgsentscheidend innerhalb eines zukunftsweisenden Marketings. Ein zielgerichtetes Monitoring und die Analyse von Social Media und crossmedialen Kampagnen begleiten mich seit Beginn meiner beruflichen Laufbahn. Ich hatte die Möglichkeit, diverse Tools auszuprobieren und verschiedene Ansätze innerhalb des internationalen Marketings zu entwickeln. Denn eines war mir schnell bewusst: „Without data you’re just another person with an opinion.“ (W. Edwards Deming) und die wollte ich natürlich nicht sein.

Auf die Zukunft und viele spannende, herausfordernde und gerne auch grenzüberschreitende Projekte!

Catharina

Catharina Fischer

....ist Beraterin und Netzwerkpartnerin bei Tourismuszukunft. Sie arbeitet seit über 8 Jahren im Bereich Marketing- und Vertrieb. Nach ihrem Studium im Bereich Tourismusmanagement baute sie das Social Media Marketing der Deutschen Zentrale für Tourismus auf. Innerhalb des Social Media Marketings hat Catharina Fischer speziell in den Bereichen internationale Blogger Relations, Facebook-, Instagram- und Twitter- Marketing sowie im Bereich Videomarketing umfassende Erfahrungen. Des Weiteren befasst sie sich seit den Anfängen des Social Media Marketings intensiv mit einem zielgerichteten Monitoring und der Analyse von Social Media und crossmedialen Kampagnen.

12. August 2014

Social Media Reloaded – oder wie das Netz unseren Berufsalltag verändert!

Social Media… ja, wir wissen alle, dass es wichtig ist, in sozialen Medien aktiv zu sein, um mit unseren Kunden in Kontakt zu sein. Viele betreiben Präsenzen in den sozialen Plattformen, z.B. in Facebook, bei Twitter oder auf unzähligen Foto- und Videoplattformen. Der digitale Wandel hat den Tourismus erfasst und unsere Arbeit im Marketing nachhaltig verändert. Dies zeigt auch deutlich unsere Infografik zum Digitalen Wandel im Tourismus. Dies ist allerdings nur eine Seite der Medaille – Social Media ist nicht nur essentieller Bestandteil der Kommunikationsprozesse zwischen Unternehmen und Kunde, sondern verändert zusehends die Kommunikation in und zwischen Unternehmen.

Der schleichende Wandel

Denken wir nur mal 5 Jahre zurück. Es war ganz normal sich anzurufen, oft im beruflichen Alltag via Festnetz. Zur schriftlichen Kommunikation wurden unzählige E-Mails verschickt. Der Dialog beschränkte sich auf Meetings, Konferenzen und klassische Gespräche in den Kaffeepausen, Fluren, etc. Wie sieht es heute aus? Telefonkonferenzen via Hangout oder Skype sind Standard geworden – vor allem bei mehreren dezentralen Akteuren. Die schriftliche Kommunikation hat sich stark in Richtung sozialer Medien verlegt: schnell werden auch berufliche Nachrichten via Facebook, WhatsApp, Threema verschickt.  Social Collaboration Tools wie Yammer, Socialcast und Co. sind in vielen Unternehmen angekommen und haben die Kommunikation in Unternehmen transparenter und nachhaltiger gemacht.

Wie sieht es im Tourismus aus?

Im Rahmen des Thüringer Tourismustages 2014 habe ich in meinem  Vortrag zum Thema Innovation zwischen Kooperation und Kollision mehr als deutlich formuliert, dass soziale Medien bereits heute auch im Tourismus essentieller Teil der Kommunikation sind – zumeist ungeplant, zufällig und oft ohne Reflektion über die daraus resultierenden Konsequenzen. Es fehlt zumeist der strategische Unterbau, eine Vision für die Kommunikation oder klar messbare Ziele.

Wenige gute Beispiele mit Vorbildcharakter

Bloggende Tourismusorganisationen gibt es schon länger. Die Österreich Werbung hat sich frühzeitig auch mit einem B2B-Blog hervorgetan (erster Beitrag im Jahr 2009) und bringt so relevante Informationen in den österreichischen Tourismus. Meines Wissens war in diesem Fall die Entscheidung pro Blog aber nicht in ein Gesamtkonzept eingebettet – richtig und wichtig war sie trotzdem. Anders war dies beim Tourismusnetzwerk Rheinland-Pfalz der Fall. Im Rahmen einer B2B-Kommunikationsstrategie wurde auf Basis konkreter Zielsetzungen eine Lösung erarbeitet – von Anfang an über Unternehmensgrenzen hinweg geplant, um tatsächlich Synergien zu heben. Das Ergebnis gibt dem Vorgehen recht… eine, ja nur eine, Plattform für alle Akteure in Rheinland-Pfalz (Dehoga, IHKs, DMOs, etc.)  – aber es geht noch mehr! Warum? Weil zwar die Information über die verschiedenen Institutionen hinweg harmonisiert wurde (z.B. durch ein Newslettersystem), nicht aber tatsächlich der Dialog vorangetrieben werden konnte.

Dialog ist nicht unmöglich – es gibt ihn wirklich!

Im Rahmen unserer Innovationsmeetings haben wir die Lösungsmöglichkeiten intensiv diskutiert. Und man glaubt es kaum… es gibt sie auch schon im Tourismus, z.B. in der Hotellerie. In den letzten Jahren hat ein österreichisches Startup namens Hotelkit eine Lösung entwickelt, mit dem nachhaltig der Dialog in Hotels optimiert werden kann – sie ist Alltag in den Hotels geworden und verändert durch das integrierte Wiki sowohl das Wissensmanagement in Hotels als auch durch den Newsstream den Dialog zwischen den Mitarbeitern in den Hotels. Ich will nicht sagen, dass Hotelkit immer die beste Lösung ist. Der Erfolg hängt zumeist nur bedingt an der Technik, sondern  an anderen Faktoren – Wille, Mut, wahrgenommene Notwendigkeit, Habitus, Setting etc. sind  relevantere Faktoren als die technische Basis.

Viele dieser Faktoren können externe Berater direkt mit beeinflussen – wir helfen gerne, den strategischen  und erfolgreichen Weg ins digitale Zeitalter zu gehen – Social Media reloaded.

P.S.: Kennt Ihr weitere Beispiele für den Einsatz von Social Software im Berufsalltag?

 

 

 

 

 

Florian Bauhuber

... ist Geschäftsführer von Tourismuszukunft - Institut für eTourismus sowie Doktorand am Lehrstuhl für Kulturgeographie an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. In seinem wissenschaftlichen und beruflichen Fokus sind Innovationen in Destinationen, wie z.B. Social Media-Anwendungen, die zunehmende Virtualisierung des Reisens sowie neue Reisetrends bzw. Reiseformen.

31. Dezember 2013

10 Tipps für Touristiker für 2014

In einer wahllosen Reihenfolge werde ich meine 10 Tipps für 2014 kommunizieren. Diese beinhalten Events, technologische Entwicklungen, praktische Hinweise und gut gemeinte Empfehlungen:

1. Tipp: Weg mit den Klischee-Bildern: aktuelle Studien belegen, dass Klischee-Bilder im Tourismus nicht funktionieren; Bilder müssen eine Geschichte erzählen – Storytelling heißt hier das Zauberwort

2. Tipp: Nutze Google Produkte soweit wie möglich: Eye Tracking Studien belegen, dass der Fokus des Suchenden in der Suche auf eigenen Produkte von Google fällt. In Konsequenz heißt das: Schnittstellen nutzen, Contents pflegen und aufbauen, testen und optimieren!

3. Tipp: Hände weg vom Content-Marketing, wenn ihr keine Reichweite habt. Warum, das erklärt Franz Keim in seinem Blogartikel über den Sinn und Unsinn von Content-Marketing für KMUs

4. Tipp: Preise aktiv steuern. Nach dem Sturz der Bestpreisklausel durch das Kartellamt ist die Preisparität Geschichte. Als Hotelier hat man nun die Chance unterschiedlichen Kanälen unterschiedliche Preise zu geben, z.B. abhängig von der jeweiligen Provision pro Kanal. Das muss aber nicht unbedingt die optimale Strategie sein – und Empfehlung: der Handlungsspielraum ist nun da; iteratives Ausprobieren schafft Erfahrungswerte!

5. Tipp: Denkt über Eure Webseiten nach. Es gibt klarer Design-Trends, die auch für touristische Seiten gelten. Zudem sind die Ansprüche Eurer Kunden andere als Eure; das Thema Service Design ist hier zentral; hierzu halte ich einen Vortrag auf der ITB 2014 (eTravel Stage) am Mittwoch den 5. März um 15 Uhr: Service Design im Tourismus – wie man mit Persona- und Customer Journey-Methoden digitale Präsenzen konzipiert und umsetzt, schon mal vormerken

6. Tipp: Macht Euer Handeln in sozialen Medien transparent. Zeigt wer ihr seid und wer hinter den Kanälen steht und visualisiert zudem, wie schnell das Gegenüber mit einer Antwort rechnen kann. Idealtypisch macht das KLM vor.

7. Tipp: Digitale Marktforschung auf Basis von Alltagspraktiken wird 2014 flächendeckend verfügbar sein: Nicht mehr befragen, jetzt wird gemessen. Hierzu der Eventtipp zur ITB 2014.

8. Tipp: Nach den Handys und den Fernsehern kommt nun eine neue digitale Repräsentationsfläche in den Fokus: Autos – Auslöser hierfür ist die wegweisende Kooperation zwischen Audi und Google. Vor allem für touristische Attraktionspunkte von Destination von hohem Interesse. Unser Empfehlung: beim Relaunch der Webpräsenz gleich mitdenken…

9. Tipp: Macht keine Facebook Tabs mehr… die Zeiten sind vorbei. Wie man sonst perfektes Facebook Marketing im Tourismus betreibt… Bastian Hiller wir hierzu einen richtungsweisenden Vortrag bei der Allfacebook Markting Conference halten…

10. Tipp: Camp until you drop. Barcamps sind nach wie vor ein perfektes Mittel um Wissen zu teilen und neues Wissen zu generieren: für einen persönlich, aber auch für die gesamte Branche. Nicht nur die bekannten Camps wie Tourismuscamp, Touristikcamp, Castlecamp, Hotelcamp und Co. werden auch 2014 wieder stattfinden, sondern auch einige regionale Camps werden das Licht der Welt erblicken… nutzt die Chance Barcamper zu werden.

Wir freuen sehr auf das kommende Jahr! Vieles wird neu, einiges Altbewährte werden wir beibehalten – für uns ist es eine Ehre Euch in folgenden vier Schritten begleiten zu dürfen!

4 Stufen zum Erfolg

Alles Gute im neuen Jahr wünschen Euch alle Tourismuszukunft-Netzwerkpartner!!!

Florian Bauhuber

... ist Geschäftsführer von Tourismuszukunft - Institut für eTourismus sowie Doktorand am Lehrstuhl für Kulturgeographie an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. In seinem wissenschaftlichen und beruflichen Fokus sind Innovationen in Destinationen, wie z.B. Social Media-Anwendungen, die zunehmende Virtualisierung des Reisens sowie neue Reisetrends bzw. Reiseformen.

23. Juli 2013

Social Media Bus Report 2013: Studie zur Onlinenutzung von Busreiseunternehmen

Nachdem wir uns im Frühsommer mit den Social Media Aktivitäten deutscher Airports beschäftigt haben, haben wir im Anschluss die Websites und Social Media Kanäle von Busunternehmen analysiert.

Wir glauben, dass durch die Liberalisierung des Fernbusverkehrs auch im klassischen Busreisetourismus zu Veränderungen mit digitalen Medien kommen muss. Anbieter wie MeinFernbus, FlixBus oder City2City sind online größtenteils schon gut aufgestellt, da sie die junge, onlineaffine Zielgruppe sonst schwer erreichen würden. Websites und Social Media Kanäle gehören demnach zum Marketingmix dazu und werden gepflegt und weiterentwickelt. Wir haben uns dann die Frage gestellt, wie sieht das bei klassischen Busreiseveranstaltern aus?

Für die Studie „Social Media Bus Report 2013“ haben wir dann insgesamt 48 Busreiseunternehmen aus der Mitgliederliste der gbk-Gütegemeinschaft Buskomfort e.V. ausgewählt. (mehr …)

Ulrike Katz

13. Juni 2013

Facebook und das Hochwasser 2013

Viele von Euch haben bestimmt mit bekommen, dass Social Media Plattformen während des Hochwasser 2013 eine große Rolle spielen. Auch bei uns intern hat dieses eine Diskussion ausgelöst und ich bin gespannt auf Eure Meinung dazu.

Der Auslöser meines Blogartikels war ein Gespräch zwischen Florian und mir in unserem internen Kommunikationstool Socialcast zu einer Sache, die ich gepostet habe. Im Socialcast teilen wir Informationen, weisen uns auf Neuerungen im Onlinemarketing hin, besprechen neue Produkte oder halten uns über Kundenprojekte auf dem Laufenden. Übrigens ein tolles Tool um die E-Mail Flut in Unternehmen zu begrenzen und die Wissensweitergabe zu fördern.

Ich habe also den folgenden Screenshot eines Facebookposts der Seite Mein Niedersachsen geteilt und ihn mit dem Hashtag #BestPractice markiert:Mein Niedersachsen Werbeanzeige zum Hochwasser

Hier wurde auf der Facebookseite der TourismusMarketing Niedersachsen GmbH ein Post der Seite Wendland geteilt. Es wurde dazu aufgerufen sich als freiwilliger Helfer zum Sandsack befüllen zu melden. Unten rechts im Screenshot seht ihr, dass es sich um eine Werbeanzeige handelt. Der Post wurde mir also als Werbung in meinen Newsstream bei Facebook geladen. Ich fand es super, dass eine DMO Geld dafür ausgibt und bezahlte Werbeanzeigen schaltet, um Helfer für die Bekämpfung des Hochwasser zu finden.

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Ulrike Katz

16. April 2013

Twittertreffen #Twonn2013 – eine Rückschau

Am 6. April 2013 bin ich mal wieder in meine rheinische Heimat gereist. Anlass dazu war das vom Bewertungsportal Zoover und der Tourismus & Congress GmbH Region Bonn/Rhein-Sieg/Ahrweiler organisierte Twittertreffen #Twonn2013.

Was habe ich in Bonn erlebt?

  • Jede Menge gut gelaunte Menschen und eine erstaunlich durchmischte Altersstruktur der Teilnehmer.
  • Ein entspanntes Orga-Team, das von dem Ansturm und der Begeisterung der Teilnehmer überwältigt war.
  • Eine Twittersafari (Schnitzeljagd auf der Suche nach „Rheingoldstücken“) durch die Innenstadt mit Stationen an den wichtigen Sehenswürdigkeiten der Stadt.
  • Lustige Aufgaben, die während der Safari erledigt werden müssen: „Strickt aus Wolle einen Schal. Die Gruppe, die den längsten Schal strickt, gewinnt ein Rheingold.“ oder „Singt das Beethovenlied ‚Freude schöner Götterfunken‘ auf eine besondere Weise. Das lustigste Video gewinnt einen Preis.“

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Ulrike Katz

2. April 2013

Das Twittertreffen #Twonn2013 am 6. April 2013 in Bonn

Anfang diesen Jahres bin ich auf Twitter auf das Hashtag #Twonn2013 aufmerksam geworden. Neugierig geworden was dahinter steckt, habe ich mich auf der dazugehörigen Website informiert: #Twonn2013 steht für ein Twittertreffen, dass am 6. April 2013 in Bonn stattfindet. Organisiert wird das Event von dem Hotelbewertungsportal Zoover und verschiedenen ehrenamtlichen Helfern (u.a. @Twonn2013). Solche Twittertreffen organisierte und sponserte Zoover übrigens bereits im September 2011 in Essen (#Twessen) sowie im März 2011 in Köln (#Twoeln).

Was passiert bei dem Twittertreffen?

Treffpunkt für alle Teilnehmer ist am 06.04.2013 um 12 Uhr auf dem Münsterplatz in Bonn. Von da aus geht es auf eine Twittersafari vorbei an verschiedenen touristischen Sehenswürdigkeiten Bonns. Vor dem Rathaus wird dann ein Gruppenfoto gemacht. Nach einem Flashmob geht’s per Schiff über den Rhein zum Kameha Grand Bonn. Dort ist dann noch Zeit zum Netzwerken. (mehr …)

Ulrike Katz

21. März 2013

tumblr im Tourismus – Erfahrungsberichte gesucht!

Alles ve“R“altet oder was?

Flattr, Dopplr, Blockr oder flickr – so heißen sie, die nicht mehr ganz so jungen, (vor einigen Jahren) aus dem Boden schießenden Plattformen des Social Web. Der Trend, seiner Domain ein (un)bedeutendes „r“ hinzuzufügen hat viele Anhänger gefunden, wer damit angefangen hat weiß keiner so recht. Fest steht, einer von denen, die schon seit längerer Zeit dabei sind, hebt sich klar von den r-lastigen Wettstreitern ab: tumblr.

Die amerikanische Microblogging-Plattform wurde bereits 2007 von David Karp und Marco Arment gegründet und verzeichnet seitdem rund 75 Millionen angemeldete Blogs. Nach einem starken Anfangsjahr stand Tumblr für eine Weile im großen Schatten der aufstrebenden Konkurrenten Twitter und Facebook, doch mittlerweile ist die Plattform wieder in aller Munde. Eine Studie von Survata belegt das schwarz auf weiß: 59 Prozent der 13 bis 25-Jährigen in den USA gaben an, tumblr intensiv zu nutzen. Damit verdrängte die Plattform Facebook von der Spitzenposition, die im gleichen Altersbereich 54 Prozent einholten. Auch wenn die Umfrage nicht hundertprozentig repräsentativ ist, zeigt sie doch einen interessanten Trend: tumblr ist in – und punktet mit benutzerfreundlicher Bedienbarkeit!

Was überzeugt bei tumblr?

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20. März 2013

Das Höchste hoch hinaus – Das Ende der Bergscout Challenge

10 onlineaffine Wintersportler, fünf Skigebiete im Allgäu, ein großer  Hauptpreis (Ford B-Max des Hauptsponsors Auto Hartmann) und jede Menge Content.
Die Bergscout Challenge wurde accepted und completed! Der Gewinner steht fest. Wie bereits in vorherigen Blogbeiträgen beschrieben, standen die Teilnehmer vor verschiedenen Aufgaben, die bestmöglich absolviert werden mussten. Offline also direkt im Skigebiet vor Ort und online mit einer Menge User Generated Content beispielsweise im Blog wurde Realität und Social Media in einer gelungenen Kampagne kombiniert.

Die Skifox-Speedstrecke stellte die letzte Station der Challenger dar. Geschwindigkeit und Geschicklichkeit sollte über den Ausgang des Bergscout Challenge entscheiden. Joscha Maier setzte sich mit insgesamt 76 Punkten durch. Er gewann den Hauptpreis, den Ford B-Max. Alle Challenger haben echt Gas gegeben und konnten durch weitere attraktive Preise Supporter hinzugewinnen, welche sie mit Blogartikeln und Fotos unterstützt haben.

Somit kann das Gesamtresultat der 3- monatige Social Media Kampagne als sehr erfolgreich betrachtet werden: 917 Gruppenfotos, 2448 Fanfotos  und 1670 Blogartikel wurden direkt auf der Seite generiert. Hinzu kommt noch jede Menge Content auf anderen Social Media Kanälen. (mehr …)

Isabelle von Alvensleben