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Schlagwort-Archiv: Social Media

12. August 2014

Social Media Reloaded – oder wie das Netz unseren Berufsalltag verändert!

Social Media… ja, wir wissen alle, dass es wichtig ist, in sozialen Medien aktiv zu sein, um mit unseren Kunden in Kontakt zu sein. Viele betreiben Präsenzen in den sozialen Plattformen, z.B. in Facebook, bei Twitter oder auf unzähligen Foto- und Videoplattformen. Der digitale Wandel hat den Tourismus erfasst und unsere Arbeit im Marketing nachhaltig verändert. Dies zeigt auch deutlich unsere Infografik zum Digitalen Wandel im Tourismus. Dies ist allerdings nur eine Seite der Medaille – Social Media ist nicht nur essentieller Bestandteil der Kommunikationsprozesse zwischen Unternehmen und Kunde, sondern verändert zusehends die Kommunikation in und zwischen Unternehmen.

Der schleichende Wandel

Denken wir nur mal 5 Jahre zurück. Es war ganz normal sich anzurufen, oft im beruflichen Alltag via Festnetz. Zur schriftlichen Kommunikation wurden unzählige E-Mails verschickt. Der Dialog beschränkte sich auf Meetings, Konferenzen und klassische Gespräche in den Kaffeepausen, Fluren, etc. Wie sieht es heute aus? Telefonkonferenzen via Hangout oder Skype sind Standard geworden – vor allem bei mehreren dezentralen Akteuren. Die schriftliche Kommunikation hat sich stark in Richtung sozialer Medien verlegt: schnell werden auch berufliche Nachrichten via Facebook, WhatsApp, Threema verschickt.  Social Collaboration Tools wie Yammer, Socialcast und Co. sind in vielen Unternehmen angekommen und haben die Kommunikation in Unternehmen transparenter und nachhaltiger gemacht.

Wie sieht es im Tourismus aus?

Im Rahmen des Thüringer Tourismustages 2014 habe ich in meinem  Vortrag zum Thema Innovation zwischen Kooperation und Kollision mehr als deutlich formuliert, dass soziale Medien bereits heute auch im Tourismus essentieller Teil der Kommunikation sind – zumeist ungeplant, zufällig und oft ohne Reflektion über die daraus resultierenden Konsequenzen. Es fehlt zumeist der strategische Unterbau, eine Vision für die Kommunikation oder klar messbare Ziele.

Wenige gute Beispiele mit Vorbildcharakter

Bloggende Tourismusorganisationen gibt es schon länger. Die Österreich Werbung hat sich frühzeitig auch mit einem B2B-Blog hervorgetan (erster Beitrag im Jahr 2009) und bringt so relevante Informationen in den österreichischen Tourismus. Meines Wissens war in diesem Fall die Entscheidung pro Blog aber nicht in ein Gesamtkonzept eingebettet – richtig und wichtig war sie trotzdem. Anders war dies beim Tourismusnetzwerk Rheinland-Pfalz der Fall. Im Rahmen einer B2B-Kommunikationsstrategie wurde auf Basis konkreter Zielsetzungen eine Lösung erarbeitet – von Anfang an über Unternehmensgrenzen hinweg geplant, um tatsächlich Synergien zu heben. Das Ergebnis gibt dem Vorgehen recht… eine, ja nur eine, Plattform für alle Akteure in Rheinland-Pfalz (Dehoga, IHKs, DMOs, etc.)  – aber es geht noch mehr! Warum? Weil zwar die Information über die verschiedenen Institutionen hinweg harmonisiert wurde (z.B. durch ein Newslettersystem), nicht aber tatsächlich der Dialog vorangetrieben werden konnte.

Dialog ist nicht unmöglich – es gibt ihn wirklich!

Im Rahmen unserer Innovationsmeetings haben wir die Lösungsmöglichkeiten intensiv diskutiert. Und man glaubt es kaum… es gibt sie auch schon im Tourismus, z.B. in der Hotellerie. In den letzten Jahren hat ein österreichisches Startup namens Hotelkit eine Lösung entwickelt, mit dem nachhaltig der Dialog in Hotels optimiert werden kann – sie ist Alltag in den Hotels geworden und verändert durch das integrierte Wiki sowohl das Wissensmanagement in Hotels als auch durch den Newsstream den Dialog zwischen den Mitarbeitern in den Hotels. Ich will nicht sagen, dass Hotelkit immer die beste Lösung ist. Der Erfolg hängt zumeist nur bedingt an der Technik, sondern  an anderen Faktoren – Wille, Mut, wahrgenommene Notwendigkeit, Habitus, Setting etc. sind  relevantere Faktoren als die technische Basis.

TZ Beratung Social Media Reloaded – oder wie das Netz unseren Berufsalltag verändert!

Viele dieser Faktoren können externe Berater direkt mit beeinflussen – wir helfen gerne, den strategischen  und erfolgreichen Weg ins digitale Zeitalter zu gehen – Social Media reloaded.

P.S.: Kennt Ihr weitere Beispiele für den Einsatz von Social Software im Berufsalltag?

 

 

 

 

 

Florian Bauhuber

... ist Geschäftsführer von Tourismuszukunft - Institut für eTourismus sowie wissenschaftl. Mitarbeiter am Lehrstuhl für Kulturgeographie an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. In seinem wissenschaftlichen und beruflichen Fokus sind Innovationen in Destinationen, wie z.B. Social Media-Anwendungen, die zunehmende Virtualisierung des Reisens sowie neue Reisetrends bzw. Reiseformen.

31. Dezember 2013

10 Tipps für Touristiker für 2014

In einer wahllosen Reihenfolge werde ich meine 10 Tipps für 2014 kommunizieren. Diese beinhalten Events, technologische Entwicklungen, praktische Hinweise und gut gemeinte Empfehlungen:

1. Tipp: Weg mit den Klischee-Bildern: aktuelle Studien belegen, dass Klischee-Bilder im Tourismus nicht funktionieren; Bilder müssen eine Geschichte erzählen – Storytelling heißt hier das Zauberwort

2. Tipp: Nutze Google Produkte soweit wie möglich: Eye Tracking Studien belegen, dass der Fokus des Suchenden in der Suche auf eigenen Produkte von Google fällt. In Konsequenz heißt das: Schnittstellen nutzen, Contents pflegen und aufbauen, testen und optimieren!

3. Tipp: Hände weg vom Content-Marketing, wenn ihr keine Reichweite habt. Warum, das erklärt Franz Keim in seinem Blogartikel über den Sinn und Unsinn von Content-Marketing für KMUs

4. Tipp: Preise aktiv steuern. Nach dem Sturz der Bestpreisklausel durch das Kartellamt ist die Preisparität Geschichte. Als Hotelier hat man nun die Chance unterschiedlichen Kanälen unterschiedliche Preise zu geben, z.B. abhängig von der jeweiligen Provision pro Kanal. Das muss aber nicht unbedingt die optimale Strategie sein – und Empfehlung: der Handlungsspielraum ist nun da; iteratives Ausprobieren schafft Erfahrungswerte!

5. Tipp: Denkt über Eure Webseiten nach. Es gibt klarer Design-Trends, die auch für touristische Seiten gelten. Zudem sind die Ansprüche Eurer Kunden andere als Eure; das Thema Service Design ist hier zentral; hierzu halte ich einen Vortrag auf der ITB 2014 (eTravel Stage) am Mittwoch den 5. März um 15 Uhr: Service Design im Tourismus – wie man mit Persona- und Customer Journey-Methoden digitale Präsenzen konzipiert und umsetzt, schon mal vormerken

6. Tipp: Macht Euer Handeln in sozialen Medien transparent. Zeigt wer ihr seid und wer hinter den Kanälen steht und visualisiert zudem, wie schnell das Gegenüber mit einer Antwort rechnen kann. Idealtypisch macht das KLM vor.

7. Tipp: Digitale Marktforschung auf Basis von Alltagspraktiken wird 2014 flächendeckend verfügbar sein: Nicht mehr befragen, jetzt wird gemessen. Hierzu der Eventtipp zur ITB 2014.

8. Tipp: Nach den Handys und den Fernsehern kommt nun eine neue digitale Repräsentationsfläche in den Fokus: Autos – Auslöser hierfür ist die wegweisende Kooperation zwischen Audi und Google. Vor allem für touristische Attraktionspunkte von Destination von hohem Interesse. Unser Empfehlung: beim Relaunch der Webpräsenz gleich mitdenken…

9. Tipp: Macht keine Facebook Tabs mehr… die Zeiten sind vorbei. Wie man sonst perfektes Facebook Marketing im Tourismus betreibt… Bastian Hiller wir hierzu einen richtungsweisenden Vortrag bei der Allfacebook Markting Conference halten…

10. Tipp: Camp until you drop. Barcamps sind nach wie vor ein perfektes Mittel um Wissen zu teilen und neues Wissen zu generieren: für einen persönlich, aber auch für die gesamte Branche. Nicht nur die bekannten Camps wie Tourismuscamp, Touristikcamp, Castlecamp, Hotelcamp und Co. werden auch 2014 wieder stattfinden, sondern auch einige regionale Camps werden das Licht der Welt erblicken… nutzt die Chance Barcamper zu werden.

Wir freuen sehr auf das kommende Jahr! Vieles wird neu, einiges Altbewährte werden wir beibehalten – für uns ist es eine Ehre Euch in folgenden vier Schritten begleiten zu dürfen!

4 Stufen zum Erfolg 1024x312 10 Tipps für Touristiker für 2014

Alles Gute im neuen Jahr wünschen Euch alle Tourismuszukunft-Netzwerkpartner!!!

Florian Bauhuber

... ist Geschäftsführer von Tourismuszukunft - Institut für eTourismus sowie wissenschaftl. Mitarbeiter am Lehrstuhl für Kulturgeographie an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. In seinem wissenschaftlichen und beruflichen Fokus sind Innovationen in Destinationen, wie z.B. Social Media-Anwendungen, die zunehmende Virtualisierung des Reisens sowie neue Reisetrends bzw. Reiseformen.

23. Juli 2013

Social Media Bus Report 2013: Studie zur Onlinenutzung von Busreiseunternehmen

Nachdem wir uns im Frühsommer mit den Social Media Aktivitäten deutscher Airports beschäftigt haben, haben wir im Anschluss die Websites und Social Media Kanäle von Busunternehmen analysiert.

Wir glauben, dass durch die Liberalisierung des Fernbusverkehrs auch im klassischen Busreisetourismus zu Veränderungen mit digitalen Medien kommen muss. Anbieter wie MeinFernbus, FlixBus oder City2City sind online größtenteils schon gut aufgestellt, da sie die junge, onlineaffine Zielgruppe sonst schwer erreichen würden. Websites und Social Media Kanäle gehören demnach zum Marketingmix dazu und werden gepflegt und weiterentwickelt. Wir haben uns dann die Frage gestellt, wie sieht das bei klassischen Busreiseveranstaltern aus?

Für die Studie „Social Media Bus Report 2013“ haben wir dann insgesamt 48 Busreiseunternehmen aus der Mitgliederliste der gbk-Gütegemeinschaft Buskomfort e.V. ausgewählt. (mehr…)

Ulrike Katz

13. Juni 2013

Facebook und das Hochwasser 2013

Viele von Euch haben bestimmt mit bekommen, dass Social Media Plattformen während des Hochwasser 2013 eine große Rolle spielen. Auch bei uns intern hat dieses eine Diskussion ausgelöst und ich bin gespannt auf Eure Meinung dazu.

Der Auslöser meines Blogartikels war ein Gespräch zwischen Florian und mir in unserem internen Kommunikationstool Socialcast zu einer Sache, die ich gepostet habe. Im Socialcast teilen wir Informationen, weisen uns auf Neuerungen im Onlinemarketing hin, besprechen neue Produkte oder halten uns über Kundenprojekte auf dem Laufenden. Übrigens ein tolles Tool um die E-Mail Flut in Unternehmen zu begrenzen und die Wissensweitergabe zu fördern.

Ich habe also den folgenden Screenshot eines Facebookposts der Seite Mein Niedersachsen geteilt und ihn mit dem Hashtag #BestPractice markiert:FB Niedersachsen Flut groß Facebook und das Hochwasser 2013

Hier wurde auf der Facebookseite der TourismusMarketing Niedersachsen GmbH ein Post der Seite Wendland geteilt. Es wurde dazu aufgerufen sich als freiwilliger Helfer zum Sandsack befüllen zu melden. Unten rechts im Screenshot seht ihr, dass es sich um eine Werbeanzeige handelt. Der Post wurde mir also als Werbung in meinen Newsstream bei Facebook geladen. Ich fand es super, dass eine DMO Geld dafür ausgibt und bezahlte Werbeanzeigen schaltet, um Helfer für die Bekämpfung des Hochwasser zu finden.

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Ulrike Katz

16. April 2013

Twittertreffen #Twonn2013 – eine Rückschau

Am 6. April 2013 bin ich mal wieder in meine rheinische Heimat gereist. Anlass dazu war das vom Bewertungsportal Zoover und der Tourismus & Congress GmbH Region Bonn/Rhein-Sieg/Ahrweiler organisierte Twittertreffen #Twonn2013.

Was habe ich in Bonn erlebt?

  • Jede Menge gut gelaunte Menschen und eine erstaunlich durchmischte Altersstruktur der Teilnehmer.
  • Ein entspanntes Orga-Team, das von dem Ansturm und der Begeisterung der Teilnehmer überwältigt war.
  • Eine Twittersafari (Schnitzeljagd auf der Suche nach „Rheingoldstücken“) durch die Innenstadt mit Stationen an den wichtigen Sehenswürdigkeiten der Stadt.
  • Lustige Aufgaben, die während der Safari erledigt werden müssen: „Strickt aus Wolle einen Schal. Die Gruppe, die den längsten Schal strickt, gewinnt ein Rheingold.“ oder „Singt das Beethovenlied ‚Freude schöner Götterfunken‘ auf eine besondere Weise. Das lustigste Video gewinnt einen Preis.“

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Ulrike Katz

2. April 2013

Das Twittertreffen #Twonn2013 am 6. April 2013 in Bonn

Twonn2013 Logo 300x199 Das Twittertreffen #Twonn2013 am 6. April 2013 in Bonn Anfang diesen Jahres bin ich auf Twitter auf das Hashtag #Twonn2013 aufmerksam geworden. Neugierig geworden was dahinter steckt, habe ich mich auf der dazugehörigen Website informiert: #Twonn2013 steht für ein Twittertreffen, dass am 6. April 2013 in Bonn stattfindet. Organisiert wird das Event von dem Hotelbewertungsportal Zoover und verschiedenen ehrenamtlichen Helfern (u.a. @Twonn2013). Solche Twittertreffen organisierte und sponserte Zoover übrigens bereits im September 2011 in Essen (#Twessen) sowie im März 2011 in Köln (#Twoeln).

Was passiert bei dem Twittertreffen?

Treffpunkt für alle Teilnehmer ist am 06.04.2013 um 12 Uhr auf dem Münsterplatz in Bonn. Von da aus geht es auf eine Twittersafari vorbei an verschiedenen touristischen Sehenswürdigkeiten Bonns. Vor dem Rathaus wird dann ein Gruppenfoto gemacht. Nach einem Flashmob geht’s per Schiff über den Rhein zum Kameha Grand Bonn. Dort ist dann noch Zeit zum Netzwerken. (mehr…)

Ulrike Katz

21. März 2013

tumblr im Tourismus – Erfahrungsberichte gesucht!

Alles ve”R”altet oder was?

Flattr, Dopplr, Blockr oder flickr – so heißen sie, die nicht mehr ganz so jungen, (vor einigen Jahren) aus dem Boden schießenden Plattformen des Social Web. Der Trend, seiner Domain ein (un)bedeutendes „r“ hinzuzufügen hat viele Anhänger gefunden, wer damit angefangen hat weiß keiner so recht. Fest steht, einer von denen, die schon seit längerer Zeit dabei sind, hebt sich klar von den r-lastigen Wettstreitern ab: tumblr.

Die amerikanische Microblogging-Plattform wurde bereits 2007 von David Karp und Marco Arment gegründet und verzeichnet seitdem rund 75 Millionen angemeldete Blogs. Nach einem starken Anfangsjahr stand Tumblr für eine Weile im großen Schatten der aufstrebenden Konkurrenten Twitter und Facebook, doch mittlerweile ist die Plattform wieder in aller Munde. Eine Studie von Survata belegt das schwarz auf weiß: 59 Prozent der 13 bis 25-Jährigen in den USA gaben an, tumblr intensiv zu nutzen. Damit verdrängte die Plattform Facebook von der Spitzenposition, die im gleichen Altersbereich 54 Prozent einholten. Auch wenn die Umfrage nicht hundertprozentig repräsentativ ist, zeigt sie doch einen interessanten Trend: tumblr ist in – und punktet mit benutzerfreundlicher Bedienbarkeit!

Was überzeugt bei tumblr?

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20. März 2013

Das Höchste hoch hinaus – Das Ende der Bergscout Challenge

10 onlineaffine Wintersportler, fünf Skigebiete im Allgäu, ein großer  Hauptpreis (Ford B-Max des Hauptsponsors Auto Hartmann) und jede Menge Content.
Die Bergscout Challenge wurde accepted und completed! Der Gewinner steht fest. Wie bereits in vorherigen Blogbeiträgen beschrieben, standen die Teilnehmer vor verschiedenen Aufgaben, die bestmöglich absolviert werden mussten. Offline also direkt im Skigebiet vor Ort und online mit einer Menge User Generated Content beispielsweise im Blog wurde Realität und Social Media in einer gelungenen Kampagne kombiniert.

Die Skifox-Speedstrecke stellte die letzte Station der Challenger dar. Geschwindigkeit und Geschicklichkeit sollte über den Ausgang des Bergscout Challenge entscheiden. Joscha Maier setzte sich mit insgesamt 76 Punkten durch. Er gewann den Hauptpreis, den Ford B-Max. Alle Challenger haben echt Gas gegeben und konnten durch weitere attraktive Preise Supporter hinzugewinnen, welche sie mit Blogartikeln und Fotos unterstützt haben.

Somit kann das Gesamtresultat der 3- monatige Social Media Kampagne als sehr erfolgreich betrachtet werden: 917 Gruppenfotos, 2448 Fanfotos  und 1670 Blogartikel wurden direkt auf der Seite generiert. Hinzu kommt noch jede Menge Content auf anderen Social Media Kanälen. (mehr…)

Isabelle von Alvensleben

21. Februar 2013

Foursquare für die Tourismusbranche: Ein Interview mit Holger Luedorf von Foursquare

Letzte Woche haben wir schon ausführlich über die Foursquare Aktivitäten der österreichischen Destination Saalbach Hinterglemm berichtet. Paul Kubalek vom Tourismusverband Saalbach Hinterglemm hat uns berichtet, warum die Destination einen Foursquare Badge anbietet und was sie sich davon erhoffen.
Foursquare Logo 300x82 Foursquare für die Tourismusbranche: Ein Interview mit Holger Luedorf von Foursquare
Wir wollen aber auch wissen, wie der Anbieter Foursquare die Aktion sieht. Holger Luedorf, Vice President und Head of Business Development bei Foursquare, gibt uns in dem folgenden Interview Informationen dazu warum Foursquare für die Tourismusbranche so interessant ist und er erklärt, wie auch andere Destinationen Foursquare für ihre Marketingkampagnen nutzen können:

Holger Luedorf von Foursquare 240x300 Foursquare für die Tourismusbranche: Ein Interview mit Holger Luedorf von FoursquareWarum hat sich Foursquare für die österreichische Destination Saalbach Hinterglemm als ersten Ort in Europa für einen eigenen Badge ausgesucht?
Foursquare hat verstärkt den Fokus auch auf Europa gesetzt. Wir haben festgestellt, dass in den letzten Monaten eine deutlicher Anstieg der Foursquare User in Europa zu verzeichnen ist, die Akzeptanz von Location Based Services nimmt deutlich zu.  Bisher gab es schon einige Badges für europäische Städte und auch Firmen haben schon einige Partnerbadges in Europa durchgeführt. Saalbach Hinterglemm ist die Ferienregion, die uns mit bisherigen Foursquare Aktionen aufgefallen ist. So gab es dort schon vorher einige Specials wie z.B. Trockenschnee für Check-ins in die Tourismusinfo und Tipps rund um die Ferienregion. Mittlerweile gibt es noch viele weitere Specials, wie z.B. einen kostenlosen Snowboardservice (siehe www.saalbach.com/foursquare) (mehr…)

Ulrike Katz

15. Februar 2013

Service als neues Marketinginstrument!? – Service Design Praxisworkshop für die Reisebranche am 21. Februar 2013 auf der f.re.e Messe München

Viele Menschen schätzen guten Service und für viele ist dieser mittlerweile wichtiger als ein günstiges Angebot oder ein Schnäppchen. Produktentwicklung und –qualität werden für immer mehr Unternehmen zentrale Bestandteile ihrer Arbeit. Qualität ist, wenn der Kunde zurückkommt und nicht das Produkt. Gefällt einem Gast oder Kunden ein Service oder ein Produkt, ist dieser auch in vielen Fällen bereit darüber aktiv in Sozialen Medien zu berichten. Das gleiche gilt natürlich, wenns ihm nicht gefällt ;). Dies tut er nicht nur auf Bewertungsplattformen, wie Holidaycheck und Co, sondern auch über das posten von Fotos, kommentieren oder liken von Beiträgen.

Für Unternehmen, die alles richtig machen und die sich im Vorfeld darüber Gedanken machen, wie sich ihren Kunden oder Gast “glücklich und zufrieden machen können”, kann Kundenservice ein exzellentes Marketinginstrument sein. Stimmt die Qualität, wird auch automatisch darüber im Netz gesprochen. Der Kunde übernimmt sozusagen das Marketing für den von ihm in Anspruch genommenen Service.

Wir haben ja hier schon  mehrfach darüber berichtet, wie man sich schon im Vorfeld aktiv darüber Gedanken machen kann, damit der Verbraucher in jedem Fall mit einem Lächeln nach Hause geht – Das Zauberwort heißt Service Design.

Am 21. Februar 2013 bringe ich den Teilnehmern auf der Freizeit und Reisemesse f.re.e in München in einem zweistündigen Workshop (14:30 – 16:30 Uhr) zum Thema Service Design bei, wie  Reisebüros das hilfreiche Set von Service-Design-Methoden und –Tools sinnvoll und effizient einsetzen können? Im Fokus stehen Trends, Potenziale und Methoden aus dem Bereich Service-Design für Reisebüros sowie Best-Practice-Beispiele aus der Branche.  Ein Zentraler Bestandteil ist dabei, wie Reisebüros und Veranstalter ihr Marketing kunden- und praxisorientiert planen können und Service Design als Weg zu einem kosteneffizienten und wirksamen Marketing auf neuen und alten Wegen nutzen können.

Vielleicht sieht man sich ja auf der f.re.e icon wink Service als neues Marketinginstrument!?  – Service Design Praxisworkshop für die Reisebranche am 21. Februar 2013 auf der f.re.e Messe München

Viele Grüße

Daniel S.

 

Daniel Sukowski