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Schlagwort-Archiv: Marketing

9. August 2015

Immer wieder TZonntags: Ranking Faktoren 2015, Instagram & Hootsuite, Oldie but Goldie, Marketing Irrtümer, Elbeblogger

SEO Rankingfaktoren, Marketing-Irrtümer, Oldie but Goldie, Instagram & Hootsuite

Der Sommer ist da – und wie! Die Temperaturen klettern immer höher. Kurzerhand haben wir unsere Büros soweit möglich an die frische Luft verlegt und natürlich auch diese Woche wieder unsere Linktipps für Euch zusammengestellt.
Direkt zu deinem gewünschten Tipp klicken:
Tipp von Florian · Tipp von Johannes  · Tipp von Catharina  · Tipp von Basti · Tipp von Kristine

Neu bei Immer wieder TZonntags: Unsere Veranstaltungs-Tipps. Konferenzen, Tagungen und BarCamps, die relevant für den Tourismussektor sind bzw. wo du uns triffst. Direkt zu unseren Veranstaltungs-Tipps.

 

SEO Ranking Faktoren 2015

Empfohlen von Florian

Searchmetrics hat die Ranking Faktoren 2015 veröffentlicht. Die wichtigsten Konsequenzen will ich hier zusammenfassen:

  • Die Relevanz von Backlinks nimmt ab
  • UX ist zentral für SEO
  • Social Signals sind ein Bonus für organische Rankings
  • exakte Keywords verlieren an Bedeutung
  • Holistischer Content ist der Schlüssel zum Erfolg

In der Konsequenz bedeutet das, die Content Strategie noch sorfältiger zu planen und Service Design in den Mittelpunkt des Handelns zu stellen – dann ist man auch in der Suchmaschine erfolgreich.

Marketing Irrtümer

Empfohlen von Johannes

Diese Woche möchte ich Euch einen Artikel ans Herz legen, in dem mit einigen „klassischen“ Werbe-Irrtümern aufgeräumt wird:

  • Werbung muss bewusst wahrgenommen werden, um zu wirken
  • Werbung muss gefallen (irgendwie muss ich hier an einen süddeutschen Müsli Hersteller denken… )
  • Je auffälliger, desto wirksamer
  • Letztendlich hängt alles am Preis
  • Sex sells – bedingungslos

Diese fünf Fälle sind sicher nur Beispiele für die Vielzahl an pauschalen Annahmen, die sich in den Köpfen vieler (Marketing-) Verantwortlicher festgesetzt haben. Dass diese so detailliert und nachvollziehbar dekonstruiert wurden, finde ich gut.

Denn, wer sich und seine Marke nachhaltig verkaufen möchte, darf sich nicht nach pauschalen Annahmen richten, sondern muss höchst individuell den passenden Weg finden und gehen. 

 

Der (Miß)Erfolg des Elbebloggers der Deutschen Telekom

Empfohlen von Catharina

Ich beschäftige mich seit längerer Zeit mit Blogger Relations und konnte in den vergangenen Jahren mehrere internationale Kampagnen, vorrangig mit Reise-Bloggern, umsetzen. Daher konnte ich über den auf www.lead-digital.de veröffentlichen Artikel über die Elbeblogger-Aktion der Deutschen Telekom nicht einfach hinweggehen. „Die kümmerliche Karriere der Elbeblogger“ (wobei es ja nur einer ist)  heißt es da und entsprechend dieser Überschrift ist das Resümee für die Aktion, speziell für das Engagement in Social Media, durchwachsen.

Grundsätzlich finde ich das schade, denn solche Äußerungen tun der noch immer vorhandenen Skepsis bzw. Unerfahrenheit in der Zusammenarbeit mit professionellen Bloggern nicht gut.  Davon abgesehen, ohne die genauen Details der Durchführung und Bewerbung der Aktion zu kennen, sind mir zwei Aspekte ins Auge gefallen. Die Ziele der Aktion waren, und das bestätigt der Blogger Tobias Schwarz im Interview, einerseits Aufmerksamkeit zu generieren und andererseits Aufklärung für die vielfältige Breitbandversorgung und wie sie Menschen nutzen zu betreiben, somit klassische PR. Des Weiteren scheinen mehr Traffic auf dem Netz-Blog der Telekom sowie auch „weiche Faktoren“, wie die erstmalige Zusammenarbeit mit einem Blogger, relevant gewesen zu sein. Speziell diese beiden Ziele werden seitens der Telekom  in ihrer Erreichung als sehr positiv bewertet. Somit ist es aus meiner Sicht nur die halbe Wahrheit sich allein auf die Social Media-Zahlen als Erfolgskriterium zu beziehen.

Welche gigantische Reichweite, speziell zu diesem Thema, konnte man mit einem Blogger (Technik-Experte) erwarten?  Eine Blogger-Aktion kann eine gelungen PR-Aktion sein, jedoch ist sie nicht automatisch eine erfolgreiche Social Media-Kampagne. Genau hier gibt es immer noch ein Missverständnis, denn sobald Online- und damit Social Media Kanäle bespielt werden und dazu dienen sollen eine Aktion „groß“ zu machen, ist das keine Aufgabe der PR-Abteilung mehr sondern des Online Marketings. Die Geschichten, die auch bei dieser Aktion offensichtlich erzählt werden sollten, müssen zielgruppenspezifisch im geeigneten Format in die richtigen Social Media-Kanäle und das unabhängig ob Blogger-Projekt oder nicht.

Oldie but Goldie

Empfohlen von Bastian

Heute gibt es zur Abwechslung mal nichts zu meinem Steckenpferd eLearning sonder mal eine nette Geschichte:

Das Silicon Valley ist ja nicht gerade ein Spielplatz der älteren Semester und Hightech-Unternehmen mit vielen jungen Kreativen reihen sich hier Tür an Tür. Umso überraschender, dass jetzt eine 91-Jährige es dort geschafft hat, noch einmal richtig Karriere zu machen!

Barbara Beskind hatte Zeit ihres Lebens den Traum, Erfinderin zu werden. Sprichwörtliche Gehversuche in diesem Umfeld machte sie bei der Entwicklung von Gehhilfen für Veteranen. Vor zwei Jahren schickte sie eine Initiativbewerbung an IDEO und wurde promt eingestellt.

Seitdem fährt sie einmal wöchentlich aus dem Altersheim mit dem Bus ins IDEO-Lab und kreiert Produkte für die ältere Zielgruppe. Beispiel: Brillen, die sehschwachen Menschen beim Erkennen von gespeicherten Personen helfen.

Sie selbst sagt: „Ich glaube, das ist eines der besten Kapitel in meinem Leben!

Instagram jetzt auch in Hootsuite verfügbar

Empfohlen von Kristine

Einige Funktionen bei der Fotoplattform Instagram werden schmerzlich von den Usern vermisst (siehe auch Instagram – diese Features fehlen), unter anderem:

  • Uploads können nicht vorgeplant werden.
  • Wer einen privaten und einen Business-Account nutzt, muss sich ständig aus- und wieder neu einloggen.

Instagram ist jetzt in Hootsuite integriert. Damit sollte der Einsatz von Instagram jetzt für alle, die Hootsuite als Social Media Dashboard nutzen, einfacher werden. Ist dem so?

Folgende Funktionen bietet dir Hootsuite für Instagram an:

  • Vorplanen und Instagram-Fotos veröffentlichen
  • Interaktionen mit anderen Instagramern
  • Du kannst deinen Instagram-Account via Hootsuite im Team gemeinsam nutzen
  • Du kannst einen Team-Workflow für Instagram anlegen bspw. mit extra benötigten Freigaben (Hootsuite Pro bzw. Enterprise)

 

Ganz von selbst funktioniert das Vorplanen allerdings dann doch nicht: Pro Foto ist noch eine individuelle Freigabe zum geplanten Zeitpunkt notwendig:

Instagram & Hootsuite

Posten via Hootsuite: Freigabebestätigung via Instagram

 

Und auch das Problem in der Verwaltung mehrerer Accounts ist noch nicht wirklich gelöst:

Wenn Sie mehrere Instagram-Konten gleichzeitig verwalten, wird Ihr Foto automatisch auf dem Account veröffentlicht, bei dem Sie über Ihre Instagram-App gerade angemeldet sind (auch wenn das ein anderes Konto ist, als das, das Sie in Hootsuite ausgewählt haben). Achten Sie also darauf, dass Sie beim richtigen Instagram-Account angemeldet sind.

 

Heißt: Instagram und Hootsuite funktioniert vor allem, um mehrere Streams (Followings, Hashtags, Standort) im Überblick zu behalten und zu interagieren. Für Uploads bei Instagram ist Hootsuite hingegen noch immer nur bedingt geeignet.

Alle Infos gibt es im Blog von Hootsuite und in der zusätzlichen Erklärung, wie das Ganze funktioniert.

Veranstaltungs-Tipps

Damit ihr zukünftig keine wichtigen Veranstaltungen wie eine Tagung oder ein Barcamp mehr verpasst, gibt es in jedem „Immer wieder TZonntags“ eine aktuelle Liste anstehender Events. Immer mit dabei: Wen aus unserem Tourismuszukunft-Team ihr dort – auf der Bühne oder als Teilnehmer – antrefft.

 

Immer wieder TZonntags: Kristine Honig-Bock, Florian Bauhuber, Bastian Hiller, Catharina Fischer, Günter Exel, Max Laborenz, Benjamin Gottstein, Michael Faber, Catherina Langhoff, Johannes Böhm

 

Florian Bauhuber

... ist Geschäftsführer von Tourismuszukunft - Institut für eTourismus sowie Doktorand am Lehrstuhl für Kulturgeographie an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. In seinem wissenschaftlichen und beruflichen Fokus sind Innovationen in Destinationen, wie z.B. Social Media-Anwendungen, die zunehmende Virtualisierung des Reisens sowie neue Reisetrends bzw. Reiseformen.

14. Juli 2015

Intensivkurs Tourismuskommunikation & -marketing – Kooperation mit SCM

In diesem Herbst startet SCM mit einem komplett neuen Intensivkurs zum Thema Tourismuskommunikation und -marketing. Wir freuen uns sehr, diesen Kurs mitgestalten zu dürfen – sowohl in der inhaltlichen Planung als auch tatsächlich als Referenten der einzelnen Module vor Ort.

SCM (School for Communication and Management) mit Sitz in Berlin bietet Weiterbildung zu Interner Kommunikation, Public Relations, Social Media und Onlinekommunikation. Der Intensivkurs Tourismus ist diesen Herbst erstmals im Angebot.

SCM: Intensivkurs Tourismuskommunikation & -marketing

SCM: Intensivkurs Tourismuskommunikation & -marketing

 

Die Module des Intensivkurses Tourismuskommunikation und -marketing

Der Intensivkurs Tourismuskommunikation und -marketing besteht aus insgesamt drei Modulen:

Modul 1: PR im Tourismus

  • 08.-10.10.2015
  • Referent: Günter
  • Themen des Moduls:
    • 1. Tourismus-PR im Umbruch
    • 2. Neue Medien, neue Zielgruppen, neue Aufgaben
    • 3. Social Media in der Pressearbeit
    • 4. Digital und Mobile Storytelling im Tourismus
    • 5. Videomarketing und Livestreaming in der Tourismus-PR
    • 6. Klassische Pressearbeit
    • 7. Online-PR, SEO und Wiki-Management
    • 8. Presse- und Bloggerreisen
    • 9. Krisen- und Beschwerdemanagement in der Tourismus-PR

In den letzten fünf Jahren hat sich das Berufsbild des PR-Professionals im Tourismus dramatisch geändert: neue Zielgruppen, neue Medien, neue Aufgaben. Bei der Planung  dieses Moduls habe ich darum alles Lehrbuch-Wissen entsorgt und mit einem weißen Blatt Papier begonnen. Unser (wenig bescheidenes) Ziel: die Neuausrichtung der gesamten Unternehmens-Kommunikation. Wir hinterfragen die bisherige  Pressearbeit kritisch. Selektieren, was sich heute noch bewährt – und was nicht. Und suchen nach maßgeschneiderten Wegen, wie man als Tourismus-Unternehmen im Jahr 2015 erfolgreich kommunizieren kann. Ich freue mich auf eine spannende Reise mit Euch! Günter

 

Modul 2: Marketing im Tourismus

  • 19.-21.11.2015
  • Referentin: Catharina
  • Themen des Moduls
    • 1. Die Customer Journey kennen und erfolgreich bedienen
    • 2. Vom Marketingkonzept zur erfolgreichen Kampagne
    • 3. Die Herausforderung: Eine sinnvolle Vernetzung von online und offline
    • 4. Content(marketing) is King: Von der Idee bis zur Distribution
    • 5. Eine Geschichte erzählen: Storytelling richtig nutzen
    • 6. Bewegte Bilder: Vom Social Video bis zum Imagefilm
    • 7. Marketing in „Echtzeit“: Real-time Marketing für sich nutzen
    • 8. Up to date: Aktuelle Entwicklungen und Trends

Tourismusmarketing im digitalen Zeitalter verlangt ein interdisziplinäres, agiles und oftmals auch schnelles Zusammenspiel verschiedener Bereiche im Unternehmen. Damit sind natürlich einige Herausforderungen, aber auch viele Chancen verbunden. Mir ist es ein persönliches Anliegen, speziell letztere anhand von verschiedenen Beispielen aus der Praxis sowie eigenen Erfahrungen aufzuzeigen. Neue Entwicklungen und Trends spielen in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle, da sie einerseits entscheidende Impulse geben können, sowie andererseits langfristig erfolgsentscheidend werden. Das ist spannend und herausfordernd zugleich. Ich freue mich auf Berlin. Catharina

 

Modul 3: Onlinekommunikation und Social Media im Tourismus

  • 10.-12.12.2015
  • Referentin: Kristine
  • Themen des Moduls:
    • 1. Grundlagen Onlinekommunikation und Social Media für den Tourismus
    • 2. Das erfolgreiche Online/SoMe Konzept/ Strategie
    • 3. Content und Digital Storytelling im Tourismus
    • 4. Corporate Blogs im Tourismus
    • 5. Blogger-Relations
    • 6. SEO – Suchmaschinenoptimierung
    • 7. Monitoring & Erfolgsmessung
    • 8. Beschwerdemanagement und Krisenkommunikation im Social Web

Online- und Social Media Marketing sind nur ein Unterteil im gesamten Marketingmix eines Unternehmens. Allerdings ein Unterteil, dessen Bedeutung in den letzten Jahren extrem zugenommen hat und dies definitiv auch zukünftig wird. Gerade bei Social Media finden ständige Entwicklungen statt. Umso wichtiger ist es, nicht in Kanälen, sondern in Zielen und Konzepten zu denken. Diese werden in diesem Modul deshalb auch im Mittelpunkt stehen. Wir sehen uns in Berlin! Kristine

 

Alles Wichtige zum SCM-Intensivkurs Tourismus

Die Module sind separat oder auch – mit Rabatt – komplett buchbar.

Was bei allen Modulen im Mittelpunkt steht: der direkte Link zum Tourismus. Es mag zwar auf den ersten Blick einige Überschneidungen innerhalb der Module geben, doch sorgen wir drei in enger Abstimmung dafür, dass sich Teilnehmer des gesamten Intensivkurses definitiv nicht zu langweilen brauchen.

Alle Inhalte und weiteren Informationen sowie die Anmeldung findet ihr auf scmonline.de.

 

TOURImag – der Tourismus-Newsletter von SCM

In Hinblick auf den neu gestalteten Intensivkurs Tourismuskommunikation und -marketing hat SCM einen neuen Newsletter entwickelt.

Die aktuelle Ausgabe beinhaltet unter anderem Einblicke in die Kampagne „Berge statt City“ der Tirol Werbung sowie ins Tourismusnetzwerk Rheinland-Pfalz, einen Beitrag über die Zusammenarbeit mit Bloggern sowie einen über die Ergebnisse der Trendstudie „Werbung & Kommunikation im Tourismus“ von MAIRDUMONT MEDIA. Unsere Empfehlung: Lesenswert!

Schaut deshalb einfach mal rein! Den gesamten Newsletter gibt es hier als PDF.

Wir freuen uns schon darauf, euch beim Seminar in Berlin zu sehen!

Catharina, Kristine und Günter

 

Kristine Honig-Bock

... ist seit Mai 2014 Netzwerkpartner und Berater bei Tourismuszukunft - Institut für eTourismus. Sie studierte Tourismuswirtschaft an der FH Zittau/Görlitz, ergänzt durch ein späteres Fernstudium zum Social Media Manager. Praktische Erfahrungen sammelte sie während ihrer 13jährigen Tätigkeit im Tourismusmarketing, u.a. beim Niederländischen Tourismusbüro.

12. Februar 2015

#ENTER2015 Review: Digital KPIs in Tourism

Against the backdrop of budget cutbacks, Destination Management Organizations feel the need to increase efficiency for all their web and social media activities. The measurement of results, however, depends strongly on the relevance of the key performance indicators (KPI) chosen. These may vary strongly – from measuring the success of an online campaign to setting up benchmarks for various players within an organization.

KPIs in Tourism were a big talking point, too, at this year’s ENTER conference which took place in Lugano/Switzerland from February 4th to 6th. Which are the most suitable methods and appropriate tools to measure the success of web and social media campaigns? On behalf of Tourismuszukunft, I had the privilege to moderate the workshop „Digital KPIs in Tourism“ dealing with this question.

ENTER 2015 Lugano: Catharina Fischer, Anne Köchling & Wolfgang Töchterle – Session "Digital KPIs in Tourism"

Talking KPIs at ENTER 2015 in Lugano: Catharina Fischer, Anne Köchling and Wolfgang Töchterle

 

„Digital KPIs in Tourism“ – our session at ENTER 2015

I am extremely happy that a panel of distinctive speakers with a lot of experience in this field joined me at the KPI Workshop. In their presentations, they shared some practical insights into their methods and solutions on how to measure the results of web and social media campaigns:

  • Catharina Fischer/German National Tourist Board: „What is a successful campaign? Useful KPIs for Social Media and Blogger campaigns“
  • Wolfgang Töchterle/Südtirol Marketing: „How to measure the success of a large scale, storytelling-based communication concept – illustrated by the example of wasunsbewegt.com (storiedavivere.it)”
  • Anne Köchling/Fachhochschule Westküste: „KPI benchmarking – insights from comparison. The example of an online-based business intelligence solution“

This Tourismusblog article – in English language, just for once! – is not only a review of their presentations: It will also provide some answers to questions I prepared for the session.

(mehr …)

Günter Exel

… ist Marketing-, Web- und Social-Media-Berater aus Wördern und der erste österreichische Netzwerkpartner bei Tourismuszukunft. Für seine Beratungsschwerpunkte – Marketing, Social Media und Kommunikation 2.0 – bringt er praktisches Know-how als langjähriger Chefredakteur von Tourismusfachzeitschriften, als Marketing-Manager eines Reiseveranstalters und Experte im Bereich Echtzeit-Reportagen mit.

1. Dezember 2014

InnovaTZionsmeeting in Kastellaun – Ein Rückblick

Seit letztem Sommer sind wir als Netzwerkunternehmen aufgestellt und unsere Partner sind in allen möglichen Regionen beheimatet. Die Besonderheiten einer solchen Unternehmensstruktur haben wir euch in den letzten Wochen oft genug kommuniziert.

Das hält uns aber nicht davon ob, alle drei bei vier Monate ein persönliches Meeting an einem der Standorte unserer Partner durchzuführen. Dieses Mal waren wir bei unserem Kollegen Michael in Kastellaun, im schönen Hunsrück zu Gast.

„Temporalocal innovation system“

Ein abgewandelter Begriff aus der universitären Wirtschaftslehre ist wohl das, was unser Meeting am besten beschreibt! In unserem zweitägigen Treffen konnten wir -aus meiner Perspektive- dieses Mal zielführender arbeiten als jemals jemals zuvor.

Die Gründe hierfür sind einfach und schnell genannt:

  • Die Themen, welche wir in den letzten Wochen zusammengetragen haben, war echt spannend.
  • Das Burgstadt Hotel hat uns einen perfekten Rahmen geboten.
  • Vor allem aber haben wir mit unserem Team nicht nur fachliche Kompetenz sondern menschlich eine tolle Truppe mit Biss, Drive und geilen Ideen.
Tourismuszukunft Innovationsmeeting - Günter Exel

Günter Exel präsentiert Live Kommunikation

Was kommt dabei raus?

JEDE MENGE! Hier ein kurzer Einblick in unsere Themen:

  • Neue Produkte entwickeln und bestehende verbessern (Live-Kommunikation, Wiki-Management,   …)
  • Neue Möglichkeiten in der Digitalen Marktforschung
  • Barcamp-Saison 2014: Was haben wir gelernt und was können wir besser machen?
  • Buzzword Content: Wie wir und ihr Content besser nutzen können.
  • Internationalisierung von Social Media Strategien
  • Außerdem ein paar interne Kleinigkeiten wie Projekt- und Geburtstagsmanagement, TZki-Fahren, Master- und Doktorarbeiten, Konferenzen etc. pp.

Wir werden euch in den nächsten Wochen nach und nach immer mal wieder einzelne Bausteine vorstellen, welche wir aufbauend auf den besprochenen Punkten entwickeln und auf die Straße bringen. Natürlich freuen wir uns dabei wie immer über euer Feedback! =)

Testen der Response-Time: Die Frage war „Wen halten Sie für…“ Den Rest dürft ihr euch selbst ausdenken ;)

Ein bisschen Spaß muss sein…

Klar, wir waren zum Arbeiten in Kastellaun, aber ein bisschen Auflockerung zwischendurch macht das Ganze eben doch zu mehr, als einem typischen Meeting. Um hin und wieder mal den Kopf frei zu bekommen, haben wir zum Beispiel

Alles in allem war es einfach eine kurze aber sehr intensive Zeit zusammen. In jeglicher Hinsicht. Ich persönlich bin einfach sehr happy, Bestandteil eines solchen Teams sein zu dürfen und denke, ich spreche da für die anderen mit!

TZeam im iTakeoff Cockpit

Das TZeam im Cockpit… Ready for Take-off

Wie geht es weiter?

Jetzt gilt es natürlich zuerst einmal, die Punkte auch umzusetzen. Die ersten Geschichten sind bereits in Arbeit, andere bedürfen noch Vorbereitung. Aber ich denke, wir sind auf jeden Fall wieder ein gutes Stück voran gekommen.

Wie weit wir dann gekommen sein werden (sic! Es gibt tatsächlich Anwendungsfälle für Futur II), werden wir bei unserem nächsten Meeting im April 2015 sehen, wenn Günter uns zu sich nach Wien einlädt!

Wir freuen uns jetzt schon!

Liebe Grüße,
euer Bastian

=)

Bastian Hiller

... hat 2012 an der Katholischen Universität Eichstätt – Ingolstadt den Titel Master of Science in den Fachgebieten Tourismus und Regionalplanung erworben. Seit Anfang des Jahres 2013 unterstützt er für Tourismuszukunft – Institut für eTourismus als strategischer Berater diverse touristische Organisationen im In- und Ausland. Bastian war außerdem Lehrbeauftragter an der Salzburg University of Applied Science.

27. März 2014

AllFacebook-Marketing-Conference: Ein Rückblick

Am 25.03.2014 fand in München die AllFacebook-Marketing-Conference  statt und unser erstes Feedback lautet:

Wow! Das war echt einmal eine gelungene Veranstaltung!

Wirklich interessante Referenten gaben sich die Klinke beziehungsweise das Mikrofon in die Hand und haben die Zuhörerschaft mit relevantem Input zu allen erdenklichen Aspekten des Facebook-Marketings informiert! Umso mehr freut es mich, dass ich ebenfalls eingeladen wurde einen Beitrag zum Thema „Facebook in der Tourismusbranche“ zu halten.  Vielen Dank hierfür an dieser Stelle!

Dass mein Beitrag von master design web solutions auch noch als einer ihrer Highlights bezeichnet wurde, ehrt mich natürlich besonders.

Dass gleichzeitig auch noch die SMX-Conference im selben Gebäude stattfand trug dazu bei, dass es für alle Besucher eine rundum tolle Veranstaltung war. Hierzu gehörte auch ein einigermaßen stabiles WLAN (sic!), Stromversorgung auf den Tischen (nochmal sic!) und echt gutes Essen.

Der ein oder andere von euch hat vielleicht die spannenden Diskussionen auf Twitter mitverfolgt, für alle anderen hier noch einmal ein paar spannende Punkte:

Alle weiteren Inputs, Präsentationen etc. werdet ihr im Lauf der kommenden Woche auch hier finden.

Alles in allem war es eine sehr gelungene Veranstaltung, die ja zum ersten mal in drei statt nur einer Räumlichkeit stattgefunden hat! Viele interessante Besucher und nette Gespräche in den Pausen haben die Veranstaltung für mich zu einer runden Sache gemacht!

Ich freue mich auf das nächste Jahr, in dem ich hoffentlich wieder auf der Bühne stehen darf!

Liebe Grüße,

Bastian

Bastian Hiller

... hat 2012 an der Katholischen Universität Eichstätt – Ingolstadt den Titel Master of Science in den Fachgebieten Tourismus und Regionalplanung erworben. Seit Anfang des Jahres 2013 unterstützt er für Tourismuszukunft – Institut für eTourismus als strategischer Berater diverse touristische Organisationen im In- und Ausland. Bastian war außerdem Lehrbeauftragter an der Salzburg University of Applied Science.

3. Oktober 2013

Qualifizierter Traffic – ein relevanter KPI in Markenunternehmen

Nein, wir machen nicht nur Social Media – wir helfen touristischen Unternehmen dabei, ihre Unternehmensziele zu messen. Das Verfahren heißt bei uns Zielmessung und wurde in Zusammenarbeit mit der Österreich Werbung entwickelt. Mit dieser Methode können Unternehmensziele (Key Performance Indikatoren = KPIs) gegenübergestellt & bewertet sowie individuell für das jeweilige Unternehmen entwickelt werden (Vgl. Grafik zum strategischen Vorgehen). Aber auch zur Überprüfung für einzelne Kampagnen oder Marketingbereich kann diese Methodik adaptiert werden (vgl. hierzu Social Media Zielmessung bei Aldiana).

Vorgehensweise

Im Rahmen eines Workshops zur Entwicklung dieser KPIs haben wir eine Zielgröße für Messung von Webseiten oder Blogs erarbeitet, die wir gerne beschreiben und kommunizieren würden. Wir denken, dass dieser KPI sich zu einer relevante Vergleichsgröße zwischen (touristischen) Markenunternehmen entwickeln könnte.

Problemstellung:

Machen wir das Beispiel anhand einer Destination Management Organisation (DMO). Die Destination die die DMO vermarktet ist überregional bekannt (hohe Markenbekanntheit) und hat eine marktfähige Ausdehnung. Der Vertrieb der Hotelleistungen findet nicht auf Destinationsebene sondern auf Betriebsebene oder bei den OTAs statt. Der Vertrieb touristischer Leistungen ist auch nicht Hauptaufgabe; sondern Produktentwicklung, Bildung von Markenbewusstsein nach Innen, Ansprache neuer Zielgruppen, etc. Das heißt klassische KPIs digitaler Präsenzen in Bezug auf den Vertrieb touristischer Leistung (gern pauschal als Conversionrate) bezeichnet, funktionieren hier nicht bzw. würden die Arbeit der DMO nicht gerecht werden. Alternative Meßgrößen z.B. für den Erfolg von Blogs oder Webseiten müssen her.

Unser Lösungsvorschlag: Qualifizierter Traffic

Für die Arbeit mit DMOs ist es wichtig greifbare Lösungen zu erarbeiten, die man Stakeholdern und Partnern „verkaufen“ kann und die auch nach Innen verstanden werden. In Folge war es notwendig einen Spagat zwischen Komplexität und Sinnhaftigkeit zu finden – unser Vorschlag besteht aus den Komponenten Visits (v), Aufenthaltsdauer in Sekunden (s) und Absprungrate/Bounce-Rate (56 % =0,56) (b) und nennt sich „Qualifizierter Traffic“ (qt).

Die Berechnungsformel lautet: qt = (v)*(s)/(b)

Die Zahl ist konsistent und verändert sich logisch – d.h. eine Erhöhung der Aufenthaltsdauer erhöht die Zahl ebenso wie eine Reduktion der Absprungrate. Umgekehrt wird die Zahl reduziert durch weniger absolute Visits, eine Reduktion der Aufenthaltsdauer und die Erhöhung der Absprungrate.

Was haltet Ihr von diesem KPI? Arbeitet Ihr mit solchen Meßgrößen? Könnt Ihr Euch vorstellen, diesen KPI zu adaptieren?

Meinungen oder Gedanken?

Wir freuen uns riesig über den Austausch,

Florian

 

Florian Bauhuber

... ist Geschäftsführer von Tourismuszukunft - Institut für eTourismus sowie Doktorand am Lehrstuhl für Kulturgeographie an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. In seinem wissenschaftlichen und beruflichen Fokus sind Innovationen in Destinationen, wie z.B. Social Media-Anwendungen, die zunehmende Virtualisierung des Reisens sowie neue Reisetrends bzw. Reiseformen.

22. August 2013

Mehr Kundenzufriedenheit im Tourismusbereich durch „Service Design“

Das Qualitätsbewusstsein erlangt bei Kunden einen immer höheren Stellenwert. In diesem Zusammenhang gewinnt auch die Servicequalität immer mehr an Bedeutung. Die Gestaltung von Dienstleistungen aus Kundensicht bezeichnet man als „Service Design“. Mithilfe von unterschiedlichen Methoden wird die Interaktion von Dienstleister und Empfänger der Dienstleistung aufgezeigt, bewertet und in ein Service Produkt umgewandelt.

Die folgenden Blogartikel geben Euch einen gesammelten Überblick zu diesem Thema:

Service Design im Tourismus – Grundlagen zum Ansatz und dessen Methodik

Es reicht nicht mehr aus nur auf klassische Werbung zu setzen. Ausschließlich qualitativ hochwertige und besondere Produkte werden zukünftig per Word of Mouth in Social Networks ohne das Zutun der Leistungsträger kommuniziert werden. Ein Grund, warum die Methode des Service Design auch für die Tourismusbranche immer wichtiger wird.

Service Design und die Macht des Szenarios

Die Szenariotechnik ist eine effektive Methode des Service Designs, um Handlungen von bestimmten Kundengruppen näher zu beleuchten. Hierfür werden konkrete Personas erarbeitet, um sich besser in die jeweilige Zielgruppe hinein versetzen zu können und um sich mit ihren Fragen und Wünschen näher beschäftigen zu können. Konkret versucht man sich vorzustellen, wie einzelne Personen im Alltag denken und handeln, um die abgeleiteten Erkenntnisse in einem weiteren Schritt in  strategische Marketingkonzepte einzubeziehen.

Service Design als neues Marketinginstrument

Wer sich im Vorfeld darüber Gedanken macht, wie er seinen Kunden glücklich und zufrieden macht, kann Service Design als wunderbares Marketinginstrument nutzen. Ein positiver Nebeneffekt ist, dass die Kunden automatisch über ihre positiven Erfahrungen mit dem jeweiligen Produkt im Netz austauschen und berichten.

Digitaler Konsum und die steigende Relevanz von Kundenorientierung – Service Design als Innovationsmotor im Tourismus

Die Vorteile des Service Design sollten in der Tourismusbranche noch intensiver genutzt werden, als bisher. Der Erfolg zukünftiger Produkte und Services im Tourismus hängt sehr stark von der Bereitschaft ab, mehr aus Kundensicht zu denken, aber auch mehr externe Leistungsträger und Partner in den Entwicklungs- und Optimierungsprozess von den eigenen Produkten mit einzubeziehen.

EU Service Design Pilotprojekt auf Nordseeinsel Juist

Die Nordseeinsel Juist ist ein Best Practice Beispiel bei der Umsetzung von Service Design Maßnahmen. Es wurden Erfahrungen gesammelt, kritische Punkte identifiziert und daraufhin Service Design Projekte umgesetzt.

Viel Spaß beim Lesen,

Florian

Florian Bauhuber

... ist Geschäftsführer von Tourismuszukunft - Institut für eTourismus sowie Doktorand am Lehrstuhl für Kulturgeographie an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. In seinem wissenschaftlichen und beruflichen Fokus sind Innovationen in Destinationen, wie z.B. Social Media-Anwendungen, die zunehmende Virtualisierung des Reisens sowie neue Reisetrends bzw. Reiseformen.

27. Mai 2013

MICEcamp 2013 – DAS Barcamp im Bereich Meeting, Incentive, Convention und Event

Lange haben die MICEcamp-Begeisterten schon auf den Anmeldestart zum MICEcamp 2013 gewartet. Nun ist es endlich soweit – eine Anmeldung ist möglich und das seit 2010 stattfindende Barcamp kann in die 3. Runde gehen. Die Veranstaltung wird in Kooperation von Tourismuszukunft – Akademie für eTourismus, MEET BERLIN und der HSMA Deutschland e.V. durchgeführt und findet vom 30.8 – 01.09.2013 im pentahotel Berlin-Köpenick statt.

Logo MICEcamp 2

Was genau ist ein Barcamp und an wen richtet es sich?

Ein Barcamp ist locker organisiert und bietet die Möglichkeit, sich auf Augenhöhe und in entspannter Atmosphäre auszutauschen. Zu Beginn werden von den Teilnehmern selbst Themen gewählt, welche in einzelnen Diskussionsrunden (Sessions) näher besprochen werden. Koordiniert werden die einzelnen Sessions über einen gemeinsam festgelegten Stundenplan. Im Vordergrund steht der Open-Space Gedanke: Die Veranstaltung soll kommuniziert werden. Dies erfolgt über die digitale Ebene via Twitter, Facebook oder Blogs, in denen die Teilnehmer über ihre Erfahrungen und das neu erworbene Wissen berichten. Zielgruppe sind Fach- und Führungskräfte aus den Bereichen Hoteldirektion, Management, Sales, Marketing, Convention / Bankett und Reservierung sowie Event-, Kongress- und Veranstaltungsagenturen.

Das Credo ist „Wissen teilen, um das eigene Wissen zu mehren“

In diesem Sinne bietet das Barcamp den Teilnehmern Raum, um sich über aktuelle Entwicklungen und Trends im MICE-Bereich auszutauschen und sich einen Überblick über die am deutschen und internationalen Markt agierenden Tagungsmittler, Veranstaltungs- und IT-Dienstleister zu schaffen. Zudem besteht die Gelegenheit, innovative Lösungsansätze für effiziente Vertriebsprozesse zu erarbeiten und Transparenz im Veranstaltungsmarkt zu schaffen. Neben dem TOP-Thema „Social Media“ werden außerdem Entwicklungen wie „Onlineauktionen im MICE-Geschäft“, „Locationportale“, „Möglichkeiten des Preisvergleichs von Tagungspauschalen“ und „Yielding im Veranstaltungsbereich“ eine Rolle spielen.

Warum solltet Ihr am MICEcamp 2013 teilnehmen?

Wir freuen uns sehr auf alle MICEcamp-Begeisterten, die auch in den letzten Jahren schon dabei waren, aber natürlich auch über interessierte Fach- und Führungskräfte, die zum ersten Mal an dieser interaktiven Veranstaltungsform teilnehmen möchten. Durch das Zusammenspiel von  Experten aus entsprechenden Fachbereichen, ein hohes Maß an Interaktion und den Einsatz von digitalen Medien ist der Wissensaustausch, die Wissensvermittlung und der Nutzen einer solchen Veranstaltung größer als bei einer konventionellen Tagung in diesem Bereich, bei der die Teilnehmer ausschließlich dem Vortragenden zuhören.

 Seid Ihr überzeugt?

Dann meldet Euch online auf dem MICEcamp-Blog an. Gern dürft Ihr uns auch auf Facebook und Twitter folgen.

Bis zum Veranstaltungsstart wünschen wir Euch eine erfolgreiche Zeit!

Florian Bauhuber

... ist Geschäftsführer von Tourismuszukunft - Institut für eTourismus sowie Doktorand am Lehrstuhl für Kulturgeographie an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. In seinem wissenschaftlichen und beruflichen Fokus sind Innovationen in Destinationen, wie z.B. Social Media-Anwendungen, die zunehmende Virtualisierung des Reisens sowie neue Reisetrends bzw. Reiseformen.

13. Mai 2013

Multisensuale Markenbildung im Tourismus – Teil I: Eine Einführung

Was beinhaltet eine gute Marke im Tourismus? Ein ansprechendes Logo? Ein einheitliches Corporate Design? Die Schaffung einer Identität durch die Angleichung von Außen- und Innensicht? Natürlich, diese und viele weitere Aspekte sind ganz klar Bestandteile einer Marke. Doch müssen wir uns nicht eingestehen, dass alle Bemühungen, die bisher unternommen worden doch sehr stark (wenn nicht sogar ausschließlich) visuell geprägt sind? Dementsprechend stellt sich für uns folgende Frage:

Warum existieren Marken im Tourismus abgesehen von wenigen Ausnahmen nur visuell? Warum können wir einen Brand nicht auch auditiv (hören) prägen, warum nicht olfaktorisch (riechen)? Kann eine Destination sich nicht unter anderem auch taktil (fühlen) definieren?

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Bastian Hiller

... hat 2012 an der Katholischen Universität Eichstätt – Ingolstadt den Titel Master of Science in den Fachgebieten Tourismus und Regionalplanung erworben. Seit Anfang des Jahres 2013 unterstützt er für Tourismuszukunft – Institut für eTourismus als strategischer Berater diverse touristische Organisationen im In- und Ausland. Bastian war außerdem Lehrbeauftragter an der Salzburg University of Applied Science.

18. Februar 2013

Augmented-Reality – Möglichkeiten für den Tourismus

Wieder einmal sind es die Japaner, die mit technischen Spielereien die Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Auf 1.000 öffentlichen Plätzen wurden virtuelle Points of Sale eingerichtet. So kann eine Supermarktfiliale mitten auf einem öffentlichen Platz, hier dem Marktplatz, betreten und dort seinen täglichen Einkauf verrichtet werden (die Einkäufe werden dann bequem nach Hause verschickt). Benötigt werden lediglich ein Smartphone und eine Augmented-Reality-App. Der Kunde kann sofort sein Einkaufserlebnis starten, mitten auf einem Platz, der eigentlich in keinster Verbindung zum Produkt steht.

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