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Schlagwort-Archiv: Hotel

2. August 2015

Immer wieder TZonntags: die 7 beliebtesten ReiseApps der Deutschen, Blogger Relations, Shopping-Zukunft, Tod des Billboard-Effekts

Tod des Billboard Effekts, Shopping in der Zukunft, Rethink Content Marketing, Blogger Relations

Sommerferien, nicht für uns! Jedenfalls nicht für alle gleichzeitig. Die digitale Welt steht nicht still, vor allem und gerade nicht in den Ferien. Wir haben die wichtigsten News der Woche für Euch gesammelt.
Direkt zu deinem gewünschten Tipp klicken:
Tipp von Florian · Tipp von Johannes · Tipp von Michael · Tipp von Catharina · Tipp von Kristine ·

Neu bei Immer wieder TZonntags: Unsere Veranstaltungs-Tipps. Konferenzen, Tagungen und BarCamps, die relevant für den Tourismussektor sind bzw. wo du uns triffst. Direkt zu unseren Veranstaltungs-Tipps.

 

Der Tod des Billboard Effekts

Empfohlen von Florian

Keine gute Nachricht für die Hotelerie und für das Thema Direktbuchung. Laut einer Studie, aus der Tzooz zitiert, ist der Billboard Effekt, d.h. dass Hotels ihre Buchungen über die eigene Website erhöhen konnten, wenn gleichzeitig Angebote in Buchungsportalen inseriert wurden, Geschichte. Begründet wird dies u.a. wie folgt:

“If you go to an intermediary site, there’s only a 10% chance your next visit will be a hotel site.” “Users who went to a hotel site in 2014 were more likely to actually convert at intermediary sites. “

Die komplette Studie wird in den Jahresbericht von Kolibri Labs veröffentlicht.

Wie werden wir zukünftig einkaufen?

Empfohlen von Johannes

Der digitale Wandel krempelt immer größere Teile unseres täglichen Lebens um. Im Tourismus haben wir uns nun schön langsam daran gewöhnt, dass Reisen online gebucht werden (über welchen Weg auch immer), wir auch im Urlaub meist unser Smartphone dabei haben, den Rest der Welt an unseren Eindrücken Teil haben lassen und somit gleich wieder Andere für deren nächsten Trip inspirieren.

Der Lebensmitteleinkauf ist davon noch vergleichsweise wenig betroffen. Das könnte sich schon bald abrupt ändern! Amazon plant wohl eine Adaption seines Lieferdienstes Amazon Fresh auch nach Deutschland zu bringen. Das könnte auch die zaghaften Versuche der hierzulande etablierten Player neu befeuern.

Wer mehr dazu erfahren möchte, dem sei dieser Artikel bei Zeit Online ans Herz gelegt!

Die 7 beliebtesten Reise-Apps der Deutschen

Empfohlen von Michael

Eine aktuelle Studie von Applause hat die beliebtesten Reise-Apps der Deutschen nach verschiedenen Kriterien (u.a. Content, Performance, Preis, Sicherheit, Usability und Zufriedenheit) untersucht. Das Ergebnis sieht wie folgt aus:

  • Urlaubspiraten
  • Urlaubsguru
  • Booking.com
  • SkyScanner
  • BlablaCar
  • Airbnb
  • Tripwolf

Rethink your Content Marketing – Social Influence und der Zero Moment of Truth (ZMOT)

Empfohlen von Catharina

Rethink your Content Marketing! Ich beschäftige mich gerade wieder eingehend mit dem Thema Content Marketing und dabei bin ich auf dieses eBook gestoßen. Sehr gute Lektüre zum Thema Content Marketing, das leider allzu oft immer noch falsch verstanden wird. Was hat das mit ‚Social Influence‘ und dem ZMOT zu tun? Sehr viel, und das sei an dieser Stelle kurz erläutert.

Der ZMOT ist der Moment, wo man zu seinem Laptop oder Smartphone greift und beginnt, über ein mögliches Produkt oder einen Service Nachforschungen (Suchmaschine) anzustellen. Es gibt ganz verschiedene ZMOT, je nachdem, wer da sucht und recherchiert. In diesem Moment will man als Unternehmen mit seinem Produkt oder Service gefunden werden. Gefunden wird man einerseits durch Anzeigen (bezahlt) oder organisch. Speziell letzteres ist langfristig gesehen nachhaltiger und kann durch ‚Social Influence‘ buchstäblich beeinflusst werden.

Was ist ‚Social Influence’? ‚Social Influence‘ existiert, wenn das Verhalten oder die Meinung eines Verbrauchers durch andere beeinflusst wird. Dies geschieht also dann, wenn möglichst viele Menschen (neutral oder positiv) über das Unternehmen bzw. seine Leistungen „sprechen“. Somit: „It`s not what you say about yourself, it’s what others say about you.“

Wie erreicht bzw. beeinflusst man als Unternehmen ‚Social Influence’?  Mit Organic Marketing. Das heißt nichts anderes, als relevanten und zielgruppenspezifischen Content zu veröffentlichen und diesen gezielt zu vermarkten. Ziel: Dass dieser Content von möglichst vielen Leute gelikt, geteilt und kommentiert wird. Organic Marketing ist somit ein wichtiger Teil des Content Marketing. Es geht dabei darum, zu allererst bei der Zielgruppe anzusetzen und nicht beim Format oder dem Kanal.

Erfolgsfaktoren von Blogger Relations

Empfohlen von Kristine

Kai Hochow hat seine Bachelor-Arbeit zum Thema Blogger Relations geschrieben. Hierzu führte er vier Experteninterviews (unter anderem mit mir) und führte eine Umfrage unter Reisebloggern durch.

Das Ergebnis: Erfolgsfaktoren für Blogger Relations. Diese hat er – neben seiner umfangreichen Bachelor-Arbeit – auch als Kurzform mittels Infografik auf seiner Website veröffentlicht. Einige Ergebnisse schon mal hier:

  • 58% der Blogger haben (starkes) Interesse an einer Gruppen-Bloggerreise, 80% an einer individuellen Bloggerreise.
  • 69% der Blogger haben (starkes) Interesse daran, Content zur Verfügung zu stellen.
  • 64% haben (starkes) Interesse daran, Produkttests durchzuführen.

Kai gibt in seinem Überblick auch konkrete Handlungs-Empfehlungen – sowohl für die Unternehmen als auch die Blogger. Durchlesen, dann klappt es auch mit den Blogger Relations.

Oder uns fragen. 😉

Veranstaltungs-Tipps

Damit ihr zukünftig keine wichtigen Veranstaltungen wie eine Tagung oder ein Barcamp mehr verpasst, gibt es in jedem „Immer wieder TZonntags“ eine aktuelle Liste anstehender Events. Immer mit dabei: Wen aus unserem Tourismuszukunft-Team ihr dort – auf der Bühne oder als Teilnehmer – antrefft.

 

Immer wieder TZonntags: Kristine Honig-Bock, Florian Bauhuber, Bastian Hiller, Catharina Fischer, Günter Exel, Max Laborenz, Benjamin Gottstein, Michael Faber, Catherina Langhoff, Johannes Böhm

 

Florian Bauhuber

... ist Geschäftsführer von Tourismuszukunft - Institut für eTourismus sowie Doktorand am Lehrstuhl für Kulturgeographie an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. In seinem wissenschaftlichen und beruflichen Fokus sind Innovationen in Destinationen, wie z.B. Social Media-Anwendungen, die zunehmende Virtualisierung des Reisens sowie neue Reisetrends bzw. Reiseformen.

30. Juli 2015

Die Wochen der Veränderung im touristischen Vertrieb!

Früher war alles einfacher… jedenfalls wenn man den touristischen Vertrieb betrachtet. Früher gab es klare Grenzen zwischen den Akteuren. Google war eine Suchmaschine, bei Booking konnte man Hotels kaufen, bei Tripadvisor fand man Bewertungen zu touristischen Leistungen, Accor war eine Hotelkette und verkaufte auf seiner Website seine Zimmer. Die Liste lässt sich ewig so fortführen – Portale und Akteure hatten für den Kunden klar abgegrenzte Aufgaben und Funktionen. In den letzten Wochen hat sich daran einiges verschoben…  Hero Grafik

1.) Hotelketten werden zu OTAs

Auch wenn sie selbst sagen, dass sie keine OTAs werden, werden sie es de facto sein – schön erkennen kann man das am Beispiel Accor. Sie wollen 10.000 „ausgewählte unabhängige Stadthotels im Mid- und Up­scale-Bereich“ in 300 Städten weltweit auf accorhotels.com vermarkten – also Hotels über ihr eigenes Portfolio hinaus. Mal sehen, ob das der Kunde versteht – abgesehen vom Verständnis des Wettbewerbs… äh, Partners… äh, Kunden.

2.) Bewertungsportale werden zu Buchungsportalen

Book, Book, Book… wer dieses Bellen im Kopf hat, denkt wohl gerade an die Werbung von Tripadvisor im TV. Massive Fernsehpräsenz, nicht nur in Deutschland, verdeutlicht diese neue Strategie von Tripadvisor, Instant Booking genannt.

Holidaycheck steht dem übrigens in nichts nach, jedenfalls wenn man die Werbung betrachtet „Urlaub buchen beim Testsieger“ – die Zwänge nach Monitorisierung im Wettbewerb lassen den Bewertungsportalen keine andere Chance als direkt zur Buchungsplattform, egal ob mit eigenen oder fremden Kontingenten, zu werden.

3.) Suchmaschinen schließen Mittler aus und binden GDS direkt an

Und jetzt der Supergau für die diversifizierte Online-Vertriebswelt. Google testet gerade die direkte Anbindung von GDS und somit die direkte Buchung bei Google. Wenn dieser Test erfolgreich verläuft, wird Google zum OTA (lite) und schließt die Mittler aus der Vertriebskette aus. Übrigens zählen diese Mittler wie Priceline (Booking, Kayak), Expedia und Co. zu den wichtigsten Adwords-Kunden von Google. Und der Kunde? ist es ihm egal wo er sein Zimmer am günstigsten bucht?

Ein weiterer Aspekt ist, dass Google auch weiter in touristische Plattformen investiert. Ein Beispiel hierfür ist Secret Escapes, das 60 Millionen in der aktuellen Finanzierungsrunde von Google erhalten hat. Der Reisemarkt scheint mehr als interessant für Google zu sein.

4.) Buchungsportale werden zu Metasearchern oder umgekehrt

Auch bei Booking & Kayak, d.h. im Priceline-Konzern tut sich einiges. Booking testet mit dem Travel Explorer eine Kayak-Integration und visualisiert Flüge. Umgekehrt arbeitet Kayak an einer Vollintegration von Booking. Die Grenzen verschwimmen auch hier. Ein noch extremeres Beispiel in Deutschland ist Escapio, die sich mittlerweile ebenso zum Metasearcher transformiert haben.

Konsequenzen für Destinationen

Pauschale Aussagen sind hier schwer zu treffen, da in den Destinationen unterschiedliche Ausgangsbedingungen vorliegen. Allerdings eines ist offensichtlich – einfach ein IRS einführen und hoffen, dass dies erfolgreich ist, wird nicht funktionieren. Aber das sollte eh jedem Touristiker klar sein. Was gerade am Markt stattfindet ist eine Konzentration der Mächte. Und alle versuchen direkt die Kontigente an sich zu binden und direkt buchbar zu sein.

In Folge wird es für Destinationen immer schwerer überhaupt noch Kontingente zu bekommen, da ein Großteil des Vertriebs über die großen Player verläuft oder die Hotels versuchen sich direkt zu verkaufen. Erwarten Gäste nicht auch alle verfügbaren Kontingente von den Destinationen? Viele unserer Kunden wie z.B. das Salzkammergut oder das Allgäu gehen diesen Weg und visualisieren auch Kontingente z.B. von Booking und anderen OTAs.

Konsequenzen für Hotels

Das große Zauberwort Direktvertrieb geistert durch die Hotellerie. Ich will jetzt nicht über generelle Veränderungen sprechen, sondern nur über Konsequenzen aus obigen Entwicklungen. Schon das allein ist allerdings unmöglich pauschal für alle Hotels – aber es gibt generelle Empfehlungen:

  • Der Vertrieb wird unübersicherlicher; das Wissen über den Verbleib eigener Kontingente ist essentiell.
  • Testing, Testing, Testing – nur so bekommt man raus welcher Vertriebskanal funktioniert!
  • Vertriebskosten im Blick halten – hierfür macht es Sinn die Vertriebskosten einer ganzheitlichen Analyse zu unterziehen.
  • Vertrieb wird nicht günstiger sondern teurer; Konzentration von Akteuren bedeutet immer auch höhere Kosten, was ja in den letzten Jahren durchaus schon der Fall ist.

 

Freu mich auf Eure Gedanken,

Florian

Florian Bauhuber

... ist Geschäftsführer von Tourismuszukunft - Institut für eTourismus sowie Doktorand am Lehrstuhl für Kulturgeographie an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. In seinem wissenschaftlichen und beruflichen Fokus sind Innovationen in Destinationen, wie z.B. Social Media-Anwendungen, die zunehmende Virtualisierung des Reisens sowie neue Reisetrends bzw. Reiseformen.

7. Juli 2015

Protel erster Gold-Sponsor des Hotelcamps, ever!

Das Hotelcamp ist Tradition – das zeigt sich allein daran, dass in diesem Jahr bereits die siebte Auflage vom 22.-24. Oktober in Bendorf stattfindet. Im siebten Jahr sind wir (d.h. das Orgateam aus HSMA Deutschland  & Tourismuszukunft) für Innovationen gut! Es gibt das erste Mal einen exklusiven Gold-Sponsor: protel (hier geht es zum neuen Protel-Blog).

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Das Interview:

Jeremy Armes, Marketingleiter der protel hotelsoftware GmbH, hat sich die Zeit genommen, unsere Fragen zur Gold-Sponsorship aber auch zur Zukunft von Hotel Management Software zu beantworten. Herzlichen Dank hierfür und viel Spaß beim Lesen.

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1.) protel ist der erste Gold-Sponsor der Hotelcamp-Geschichte. Sag uns bitte warum Ihr das macht?

Learning ist nie verkehrt. Aber Learning mit gleichgesinnten, motivierten und hoch-karatigen Individuen aus der aktuellen Hotellandschaft ist einfach unübertroffen. Als Sponsor (seit Anfang an dabei in 2009) haben wir zwei klare Ziele: Erstens leisten wir einen Beitrag um dieses wertvolle „Happening“ weiterhin zu ermöglichen, zweitens zeigen wir mit unserer Marke, dass protel einen hohen Wert auf freien Gedankenaustausch, Individualität, Innovation und sogar Querdenken legt – innerhalb der Industrie, die wir lieben.

Man hofft immer, dass das nächste Seminar oder der nächste Round-Table, wo man gerade hinfährt, einen handfesten Gedankenanstoß liefert.  Nirgendwo sonst habe ich ein halbwegs vergleichbares Feeling bekommen, als hier beim Hotelcamp in Bendorf, wo ich selbst seit 2012 voll dabei bin. So viele Experten vom Hotelleben teilen kollaborativ ihre Einsichten über das operative Hier und Jetzt, und stellen ihre Tipps, Tricks, Tools aber auch die eigenen Verzweiflungen dar, sodass wir gemeinsam in der Runde den „Aha-Effekt!“ erarbeiten. In den Spontanreferaten, beim Spaziergang, beim Essen, sehen wir ganz genau wie unsere eigenen Roadmaps die ein oder andere Unterstützung/Umleitung gebrauchen könnten. Ganz unparteiisch. Einfach ehrlich. Ganz nach meinem Geschmack.

Nur unter uns: Wer möchte nicht sowas Geiles unterstützen?
Und zum ersten Gold-Sponsoren des Hotelcamps: protel ist aus Dortmund – da kennen wir nur Vollgas!

2.) Was macht für Euch das Hotelcamp so besonders?

Wie erwähnt, es ist einfach ein ganz besonderer Mix aus Ideengeber, Ideen-Shaper, Ideen-Unterstützer und Ideen-Freude- und Freunde. Wusstest Du, dass der englische Begriff für „Brainstorm“ kurze Zeit wegen amok-laufender Political-Correctness auf „Idea-Fountain“ umgetauft wurde? Blödsinn bei Seite, hier im Hotelcamp ist wirklich ein Idea-Fountain garantiert. Es sprudelt ununterbrochen vor sich hin, von Freitagnachmittag ganz durch bis Sonntagnachmittag. (Keine Panik, ich erzähle hier nichts von den „very early morning sessions…“) Der Staffellauf der Hotelideen-Funken trifft jeden, der dabei ist, wie eine „La-Ola“ im Westfalenstadion. Du kannst nicht einfach stumpf dabei sein. Wie eine verrückte Sekte – wir werden alle „berührt“ von diesem Spirit, und nehmen es dann vereinzelt mit auf dem Weg in den Alltag zurück, flackernd aber mächtig, voll lebendig. Hotelcamp ist ein „Reset“ für Hotelgeist, und ein „Re-open“ für Hotel-Geschäftssinn. Und das Allerwichtigste: Es ist perfekt, um die Teams für die folgenden Wochen für ihre Arbeit  neu zu begeistern…

3.) Nicht jeder kennt protel. Sag uns bitte, was Ihr macht.

Wir sind ein führender PMS Anbieter, der dieses Jahr seinen 20. Geburtstag feiert. Das spricht für sich! 2009 meinten ein paar Verrückte in unserer Geschäftsführung, dass die Cloud was für Hoteliers sei (wen es interessiert, es waren genau dieselben Verrückten die in 1995 gesagt haben, dass Hoteliers sich mit der Computer-Mouse anfreunden müssen…). Ja, beide Aussagen haben für viele love-hate Anregungen gesorgt! Eins ist aber klar: jetzt wo die Cloud tatsächlich die logische Wahl für PMS ist, ist es gut zu wissen, dass das protel Produkt (protel Air) schon damals komplett neu entwickelt wurde für diese neue Welt. Heute haben wir ein wirklich sehr robustes #cloudPMS; unendlich skalierbar (mit einem Mausklick!), überraschend mobil, leicht zu erlernen und somit ein Gateway zu weiterführenden Technologien der Zukunft.

4.) Was unterscheidet Euch von anderen PMS-Anbieter? Für welche Hotels seid Ihr perfekt?

The million-dollar question? Aus meiner Sicht kann man den gesamten PMS-Markt als ziemlich „vanilla“ beschreiben (Vanilla schmeckt den meisten, und deckt somit den Markt, ist aber nicht wirklich mehr als nur ein „geht so“ im Einzelfall). Ouch! Ganz ehrlich, was ein PMS-Anbieter heute nicht hat, könnte er mehr oder weniger morgen schon anbieten.

protel möchte dagegen die feuerrote, scharfe Chilischote sein. Man merkt sofort, dass wir anders sind. OK, vielleicht mag nicht jeder Chilli, kann sein. Aber in der Hotellandschaft wollen wir leidenschaftliche, zukunftsorientierte Konzepte unterstützen – genau wie heute, beim Hotelcamp Sponsorship.

Es ist nicht nur das Gewürz an sich, sondern das Umgehen mit dem Würzen, was ein tolles Gericht ausmacht. Wir haben dieses Knowhow. Die 20 Jahre in der protel Küche, zum Beispiel, belegen unser Können. Unser Hauptgericht, protel Air, eine komplette „true cloud“ Lösung, genau an der richtigen Stelle, zur richtigen Zeit – das ist alles kein Zufall. Unsere Gewürzmischung aus Erfahrung, Geschäftssinn und Begeisterung für den Hotelmarkt – ich glaube sehr, dass das uns ausmacht.

Wir sagen „never say never“ – und damit meinen wir, dass irgendeine von unseren protel Lösungen die passende für jedes Hotel ist, egal wie groß oder klein.  Ja, das ist eine gefährliche Aussage, ich weiß. Aber im Grunde genommen, entspricht es der Wahrheit. Man darf einfach nicht vergessen, dass jedes Hotelkonzept eine andere Art von „Guest Experience“ oder „Traum“ anbietet. Auch hier sind die Sichten und Beweggründe des Endkunden (der Hotelgast) immer wichtiger. Je nachdem müssen wir, als Technologie-Partner, sehr vieles anpassen damit alles läuft wie gedacht.

Mit dieser Bereitschaft zur perfekten Anpassung haben wir uns über die Jahre hinweg berühmt gemacht. Wir installieren immer noch On-Premise und gehostete Lösungen – auch viel als „hybride Lösungen“, um dem Kunden wenigstens etwas von der Interkonnektivität der Cloud, z.B. bessere Gäste- und Personalmodule anbieten zu können. It’s a buyer’s market! Aber für uns ist eines klar: Der Horizont ist voll mit Wolken! Wer sich jetzt nicht wenigstens Gedanken macht über seine Hotel-IT und der Cloud, der ist schlecht beraten.

Perfekt sind wir für Hoteliers die auch in 10 Jahren ihren Gästen etwas Außergewöhnliches anbieten wollen, ob als Individualhotel oder internationale Kette.

5.) Wohin geht für Euch die Reise bei den Hotel Management Systemen? Worauf dürfen wir uns in Zukunft freuen?

Der Autor Alexander von Schönburg hat es in seinem Buch „Smalltalk“ auf den Punkt gebracht: „…das Übernachten im Hotel sei nur ein Kompromiss, den man eingehen müsse, wenn man am Zielort der Reise keine Freunde habe.“ Wir finden, dass es quer durch alle Bereiche in Sachen Guest-Experience noch eine Menge zu tun gibt, damit das Hotel zum Freund des Gastes wird. Helfen kann dabei das PMS, wo ohnehin alle Stränge zusammenlaufen.

Jetzt da ‚The Internet of Things‘ und ‚Wearables‘ schwer im Kommen sind, ist eine Mehrfachsteigerung des Service rund um den Gast durchaus denkbar, vor allem durch den gezielten Einsatz von Augmented-Reality-Modulen beim Check-in, im Wellness, F&B oder andere Bereiche.

Beispielsweise können gut positionierte Signalgeber dafür sorgen, dass der Gast via Smartphone oder Smartwatch seinen Lieblingswhiskey hinter der Theke entdecken darf, indem er sie einfach Scannt, aus der Ferne. Oder man bekommt im Spa-Bereich informative Mehrwerte, wie eine medizinische Sonderbehandlung, die im 3D-Video vom Facharzt erklärt wird.

Die Cloud-Module die wir jetzt schon haben werden mit immer mehr Technologieanbietern vernetzt.  Mit über 20 Jahren Erfahrung in der Branche, wissen wir ziemlich genau, welche Anbieter gute Chancen haben, sich im Markt zu behaupten.

Ganz im Sinne des wahren eTourism, werden Hotelangebote noch persönlicher zugeschnitten und noch schneller verbreitet. Das wird definitiv eine Kernfunktion der Hoteltechnologie werden.

Das passende Buzzword ist hier Big Data. Genau wie in der Luftfahrtindustrie zuvor, sehen wir in der Hotellerie einen enormen Nutzen von akkuratem, automatisiertem und gefühlvollem Data-Mining. Diese Funktionen und Analysen sind genau die richtige Arbeit für die Maschinen und Programme der Hoteltechnologie.  Die wertvollen Touchpoints dienen als Auslöser für noch weitere Automatismen – die alle zentral verwaltet werden – und dem Hotel die Möglichkeit anbieten, noch näher am Gast zu sein.

Wenn man die Idee noch weiter spinnt, kann ein Gast sofort seine Treuepunkte, Airmiles oder auch andere Payback-Punkte in Cross-Marketing-Aktionen der jeweiligen Hotel- und Ortstourismuszentrale einlösen, um noch mehr Vielfalt am Aufenthaltsort zu entdecken.  Alles Self-Service für den Gast, abrufbar vom eigenen Smartphone.

Dass immer kürzere interne Kommunikationswege dazu führen, dass das Hotel-Team noch mehr Service leisten kann, ist schon klar!  Die neuen Möglichkeiten der mobilen Workforce gehen aber noch einen Schritt weiter. Nicht jeder Angestellte hält sich immer im Hotel auf, manche sind unterwegs, auf Geschäftsreisen oder bei Lieferanten. Von unterwegs aus wissen sie was los ist und im individuellen „Hotel Stream“ sehen die Mitarbeiter worauf sie sich bei der Rückkehr einstellen können.

Und hier zeigen wir alle gemeinsam, das Alexander von Schönburg doch ein wenig Unrecht hat.

Nicht nur in der Zukunft, sondern auch jetzt, werden Hotels mit den richtigen Technologiepartnern gemeinsam einen neuen Weg erforschen und noch bessere Angebote servieren. Dann kann das Hotel mindestens mit dem Gästezimmer bei Freunden mithalten!

 Das Hotelcamp wartet auf Euch!

Habt Ihr nun Lust bekommen über die Zukunft der Technologie in Hotels zu sprechen? Die Anmeldung zum Hotelcamp ist nach wie vor offen und wir freuen uns über jeden Newbie!

Florian Bauhuber

... ist Geschäftsführer von Tourismuszukunft - Institut für eTourismus sowie Doktorand am Lehrstuhl für Kulturgeographie an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. In seinem wissenschaftlichen und beruflichen Fokus sind Innovationen in Destinationen, wie z.B. Social Media-Anwendungen, die zunehmende Virtualisierung des Reisens sowie neue Reisetrends bzw. Reiseformen.

25. März 2015

Die HSMA Strand-Trends: WhatsAPP, Neuartiges Gäste-Feedback, Beacon und Virtual Reality in der Hotellerie

Rückblick auf den #emd15 der HSMA

Am Montag fand der eMarketing Day der HSMA in München statt. Der Tag war wirklich sehr gut, was zu großen Teilen auch an der Location und der daraus resultierenden lockeren Stimmung lag.

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Benjamin Gottstein

...ist Netzwerkpartner im Bereich Market Research bei Tourismuszukunft. Er studierte den Bachelor Geographie mit Schwerpunkt Freizeit, Tourismus und Umwelt an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Seit 2010 arbeitet er als Praktikant, Werkstudent und seit 2012 als Projektleiter im Bereich Market Research bei Tourismuszukunft. In seiner Bachelorarbeit beschäftigte er sich mit dem Thema Crowdsourcing. Seine Schwerpunkte sind im Bereich Keywordanalysen, Markenwerte, KPIs, Potentialanalysen und Crossmedia.

5. Juni 2013

Hotelcamp 2013 – Kreative Ideen für die Hotelbranche

Auch die Hotelbranche steht nicht still. Gerade in einem Bereich mit hoher Serviceorientierung ist es unumgänglich, stetig neue kreative Ideen zu entwickeln, um Gästen einen unvergesslichen Hotelaufenthalt zu bieten. Das Hotelcamp 2013 ist eine hervorragende Gelegenheit, um genau dies zu tun. Knapp 3 Tage lang besteht die Möglichkeit Ideen nach dem „Best-Practice-Prinzip“ auszutauschen sowie gemeinsam innovative Ideen mit Gleichgesinnten zu entwickeln.

Das Barcamp findet vom 18. bis 20. Oktober 2013 im hotel friends Mittelrhein in Bendorf statt und wird von Tourismuszukunft – Akademie für eTourismus und der HSMA Deutschland e.V. veranstaltet.

Thematisiert werden sollen neue Entwicklungen und Trends in der Hotelbranche in Bezug auf das Internet und Social Media. Zentrale Fragestellung wird sein: Wie können Innovationen gewinnbringend und zielführend in der Hotelbranche eingesetzt werden? Auch klassische Themen wie z.B. der Fachkräftemangel sind natürlich willkommen.

Das Barcamp als ideale Ideen-Plattform

Das Hotelcamp 2013 ist keine klassische Tagung, bei der die Teilnehmer ausschließlich dem Vortragenden zuhören, sondern vielmehr ein locker organisiertes Treffen in entspannter Atmosphäre. Koordiniert wird die Veranstaltung von den Teilnehmern selbst, indem der Inhalt der einzelnen Diskussionsrunden (Sessions) spontan vor Ort abgestimmt wird. Durch den Open-Source-Charakter wird zudem die Nachhaltigkeit des generierten Wissens gefördert: Eine aktive Kommunikation während des Barcamps ist gewünscht und erfolgt über digitale Ebene via Twitter, Facebook oder Blogs, in denen die Teilnehmer über ihre Erfahrungen und das neu erworbene Wissen berichten sollen.

Anmeldung jetzt möglich!

Du bist Fach- oder Führungskraft aus den Bereichen Hoteldirektion, Management, Sales und Marketing, Convention und Bankett oder Reservierung? Du arbeitest in einer Agentur oder bist Dienstleister im Hotelbereich? Dann solltest Du mit dabei sein! Die Online-Anmeldung findest Du auf dem Blog des Hotelcamps 2013. Wir freuen uns auch über Deinen Besuch auf Facebook oder Twitter.

Florian Bauhuber

... ist Geschäftsführer von Tourismuszukunft - Institut für eTourismus sowie Doktorand am Lehrstuhl für Kulturgeographie an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. In seinem wissenschaftlichen und beruflichen Fokus sind Innovationen in Destinationen, wie z.B. Social Media-Anwendungen, die zunehmende Virtualisierung des Reisens sowie neue Reisetrends bzw. Reiseformen.

27. Mai 2013

MICEcamp 2013 – DAS Barcamp im Bereich Meeting, Incentive, Convention und Event

Lange haben die MICEcamp-Begeisterten schon auf den Anmeldestart zum MICEcamp 2013 gewartet. Nun ist es endlich soweit – eine Anmeldung ist möglich und das seit 2010 stattfindende Barcamp kann in die 3. Runde gehen. Die Veranstaltung wird in Kooperation von Tourismuszukunft – Akademie für eTourismus, MEET BERLIN und der HSMA Deutschland e.V. durchgeführt und findet vom 30.8 – 01.09.2013 im pentahotel Berlin-Köpenick statt.

Logo MICEcamp 2

Was genau ist ein Barcamp und an wen richtet es sich?

Ein Barcamp ist locker organisiert und bietet die Möglichkeit, sich auf Augenhöhe und in entspannter Atmosphäre auszutauschen. Zu Beginn werden von den Teilnehmern selbst Themen gewählt, welche in einzelnen Diskussionsrunden (Sessions) näher besprochen werden. Koordiniert werden die einzelnen Sessions über einen gemeinsam festgelegten Stundenplan. Im Vordergrund steht der Open-Space Gedanke: Die Veranstaltung soll kommuniziert werden. Dies erfolgt über die digitale Ebene via Twitter, Facebook oder Blogs, in denen die Teilnehmer über ihre Erfahrungen und das neu erworbene Wissen berichten. Zielgruppe sind Fach- und Führungskräfte aus den Bereichen Hoteldirektion, Management, Sales, Marketing, Convention / Bankett und Reservierung sowie Event-, Kongress- und Veranstaltungsagenturen.

Das Credo ist „Wissen teilen, um das eigene Wissen zu mehren“

In diesem Sinne bietet das Barcamp den Teilnehmern Raum, um sich über aktuelle Entwicklungen und Trends im MICE-Bereich auszutauschen und sich einen Überblick über die am deutschen und internationalen Markt agierenden Tagungsmittler, Veranstaltungs- und IT-Dienstleister zu schaffen. Zudem besteht die Gelegenheit, innovative Lösungsansätze für effiziente Vertriebsprozesse zu erarbeiten und Transparenz im Veranstaltungsmarkt zu schaffen. Neben dem TOP-Thema „Social Media“ werden außerdem Entwicklungen wie „Onlineauktionen im MICE-Geschäft“, „Locationportale“, „Möglichkeiten des Preisvergleichs von Tagungspauschalen“ und „Yielding im Veranstaltungsbereich“ eine Rolle spielen.

Warum solltet Ihr am MICEcamp 2013 teilnehmen?

Wir freuen uns sehr auf alle MICEcamp-Begeisterten, die auch in den letzten Jahren schon dabei waren, aber natürlich auch über interessierte Fach- und Führungskräfte, die zum ersten Mal an dieser interaktiven Veranstaltungsform teilnehmen möchten. Durch das Zusammenspiel von  Experten aus entsprechenden Fachbereichen, ein hohes Maß an Interaktion und den Einsatz von digitalen Medien ist der Wissensaustausch, die Wissensvermittlung und der Nutzen einer solchen Veranstaltung größer als bei einer konventionellen Tagung in diesem Bereich, bei der die Teilnehmer ausschließlich dem Vortragenden zuhören.

 Seid Ihr überzeugt?

Dann meldet Euch online auf dem MICEcamp-Blog an. Gern dürft Ihr uns auch auf Facebook und Twitter folgen.

Bis zum Veranstaltungsstart wünschen wir Euch eine erfolgreiche Zeit!

Florian Bauhuber

... ist Geschäftsführer von Tourismuszukunft - Institut für eTourismus sowie Doktorand am Lehrstuhl für Kulturgeographie an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. In seinem wissenschaftlichen und beruflichen Fokus sind Innovationen in Destinationen, wie z.B. Social Media-Anwendungen, die zunehmende Virtualisierung des Reisens sowie neue Reisetrends bzw. Reiseformen.

22. April 2013

Tourismuszukunft ist Förder-Partner vom DEHOGA Bayern!

In den vergangenen Wochen hat uns eine freudige Nachricht erreicht – der Bayerischen Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA Bayern e.V. hat uns als Förder-Partner für das Jahr 2013 zertifiziert.

Tourismuszukunft versteht sich damit als Förderer der Hotellerie- und Gastronomiebranche. Als starker Partner setzen wir uns für die Interessen ein, leisten aber auch einen Beitrag zur unmittelbaren Zukunftssicherung des Bayerischen Gastgewerbes, um höchste Produktqualität und Beratungskompetenz zu garantieren. Dabei bieten wir Lösungen, Innovationen und Hilfestellung für digitale Projekte (Relaunch, Facebook-Marketing, SEO, etc.). Unsere Experten stehen mit Rat und Tat zur Seite, wenn es darum geht, digitale Projekte effizient in die Praxis umzusetzen. (mehr …)

Melanie Seitz

18. April 2013

Hotel Experience Co-Creation: Warum wir auch digital im Produkt werden müssen?

Im Tourismus beschäftigen wir uns mit digitaler Veränderung in der Distribution, im Pricing und in der klassischen Vermarktung. Was wir leider nur viel zu oft verschlafen, ist die Veränderung im Produkt!

 

4 Ps

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Florian Bauhuber

... ist Geschäftsführer von Tourismuszukunft - Institut für eTourismus sowie Doktorand am Lehrstuhl für Kulturgeographie an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. In seinem wissenschaftlichen und beruflichen Fokus sind Innovationen in Destinationen, wie z.B. Social Media-Anwendungen, die zunehmende Virtualisierung des Reisens sowie neue Reisetrends bzw. Reiseformen.

14. März 2013

Der Google Hotelfinder – jetzt in den deutschen Suchergebnissen integriert

Ein seit längerer Zeit viel diskutiertes Thema ist der Google Hotelfinder. In den letzten Tagen überschlugen sich die Diskussionen. Neuerdings ist der Google Hotelfinder bei allen Suchanfragen mit dem Stichwort „Hotel“ fest verankert und wird automatisch in den Suchergebnissen angezeigt. Bei jeder wirklich vertriebsrelevanten Google Suche zum Thema Hotels taucht nun also der Hotelfinder auf. Die URL www.google.com/hotels spielt bei der Verbreitung des Hotelfinders keine große Rolle. Bei Verwendung von Synonymen oder ähnlichen Begriffen (beispielsweise Unterkunft, Hostel, Jugendherberge, etc.) wird die „alte, bekannte“ Ergebnisliste ohne den Google Hotelfinder angezeigt. Der meiste Traffic auf dem Hotelfinder kommt also über die organische Google Suche. Wie schon in früheren Blogartikeln erwähnt, wurden lange Versuche über die optimale Einbindung des Google Hotelfinders durchgeführt. Gibt man nun in die normale Google-Suchfunktion das Wort „Hotel“ in Verbindung mit einer Stadt ein, erscheint direkt nach den bezahlten Adwords-Anzeigen der neue Google-Hotelfinder, wie hier am Beispiel von Berlin gezeigt. Die anderen organischen Treffer werden gewaltsam nach unten gedrängt.

 

 

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31. Januar 2013

Innovation rules – mobile Endgeräte im Hotel

Die Anforderung…

Stellen wir uns ein schönes Wellnesshotel im Schwarzwald vor, beispielsweise das Hotel Auerhahn, das unser Kunde ist. Dieses Wellnesshotel hat Gäste, die entspannte Tage genießen wollen – mit Wellness Angeboten (Massagen etc.) aber auch Aktivitäten vor Ort. Zudem erwarten die Gästen guten Service und wollen sich wohl behütet fühlen. Je individueller der Service ist, desto besser geht es dem Gast.

Stellen wir uns andererseits ein stark gebuchtes Businesshotel zu stark frequentierten Ankunftszeiten vor. Der Reisende müde, die Schlange an der Rezeption lang, die Laune nicht gut.

Neue digitale Wege…

Es gibt verschiedenste Technologien, die sich im Laufe der letzten Jahre entwickelt haben, die es ermöglichen, den Reisenden, egal ob Wellnessgast oder Geschäftsreisender, optimal in allen Reisephasen zu unterstützen:

  • Mit dem Smartphone könnte ich beispielsweise nicht nur spontan von unterwegs eine Übernachtung buchen (mobile IBE) sondern auch gleich im Hotel einchecken. Die CheckIn-Funktion schaltet dann einen QR-Code frei (Passbook?), mit dem ich mein Zimmer aufsperren kann – wahlweise geht das auch über die im Smartphone integrierte NFC Funktion. Schlangen am Checkin sind damit Vergangenheit. Verlorene Zimmerkarten ebenfalls.
  • Im Hotel gebuchte Zusatzleistungen, zu bezahlende Getränke etc. bestätige ich dann ebenfalls einfach auf dem Smartphone und muss nicht mehr unterschreiben auf irgendwelchen Quittungen.
  • Meine Wellnessanwendungen buche ich nicht an der Rezeption, sondern suche mir mobil meinen Wunschtermin heraus und habe meinen Urlaubszeitplan immer dabei auf dem Telefon. Bei Fragen werde ich im Bett liegend per facetime-Call mit der Wellnessspezialistin des Hotels verbunden. In meinen persönlichen Urlaubskalender kann ich auch auch andere Aktivitäten aus einer vordefinierten Liste hineinziehen und habe die Informationen zu Ausflügen usw. somit direkt abrufbar dabei.
  • Was fällt euch noch ein….

Aber auch für die Prozesse des Hotels kann es eine Erleichterung sein auf mobile Endgeräte zu setzen:

  • Der Roomservice hat ein iPad dabei. Auf diesem werden, sobald der Mitarbeiter das entsprechende Zimmer betritt, die Wünsche des Gastes eingeblendet – Allergikerkissen usw. – diese Wünsche können Gäste schon bei der Buchung hinterlegen, zudem sind sie in einer speziellen Kategorie in Fidelio abgelegt im Sinne eines CRM.
  • Bei Mängeln auf den Zimmern (defekter Fernseher etc.) macht der Mitarbeiter ein Foto, selektiert die Kategorie „HiFi“ und automatisch bekommt der zuständige Mitarbeiter / Dienstleister eine Mail mit einem Reparaturauftrag.

Mehr dazu erfahren…

Um eMarketing und eInnovationen in der Hotellerie geht es beim eDay powered bei HSMA und Tourismuszukunft am 8. April 2013 im Leonardo Hotel München. Wir würden uns freuen, wenn Ihr zu dieser Veranstaltung kommt!

Viele Grüße,

Daniel

Daniel Amersdorffer