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Schlagwort-Archive: Hotel

26. Mai 2017

HSMA Festival – der Rückblick!

Von Sonntag auf Montag fand das erste HSMA-Festival im Europa-Park in Rust statt. Zwei Tage mit geballtem Fachwissen für Hotelnerds aus den Bereichen Sales & Marketing inklusive  großartigem Rahmenprogramm zwischen Achterbahn und extravaganter Abendshow.

Getreu dem Motto: work hard, play hard!

Birchmeier Bauhuber beim HSMA Festival

Tourismuszukunft mittendrin

Klar, dass wir uns da nicht zweimal bitten lassen… Florian und ich machten uns auf den Weg nach Rust und waren gleich doppelt im hochkarätig besetzten Programm vertreten.

Einmal, im von Tourismuszukunft präsentierten und von Florian moderierten Trend Track, bei dem die Zukunftsthemen Chatbots und Digitale Assistenten im Zusammenhang mit der Hotellerie durchleuchtet wurden. Und ein weiteres Mal in der Social Media Session auf der Main Stage, wo ich über den Nutzen von Social Media Marketing für die Hotellerie referierte.

Chatbots und Digitale Assistenten – Was bringt die Zukunft?

Wie es unser Name ja schon sagt, schauen wir gerne was die Zukunft bringt.  Und so stand unser Trend Track ganz unter dem Motto “Künstliche Intelligenz”. Zunächst stellte Karina Repke von Hotelkit sinnvolle Einsatzbereiche für Chatbots in Hotels vor. Anschließend präsentierte Florian, wie Alexa und co Einzug in die Hotelwelt halten und welche Entwicklungen bevorstehen. Passenderweise hatte er “seine” Alexa auch für eine Live-Demo dabei. Wird Alexa in Zukunft Hotels für uns buchen? Oder wird sie im Hotelzimmer schon auf uns warten und uns als digitaler Concierge zur Seite stehen? Gut möglich. Die Entwicklung wird spannend.

Social Media Marketing – Lohnt sich das?

Zugegeben, Social Media Marketing ist kein brandneues Thema. Dennoch tut sich die Hotellerie immernoch schwer damit, die Potenziale zu erkennen und die Maßnahmen richtig umzusetzen. Es ist durchaus eine Social Media Müdigkeit in der Branche zu beobachten.

Grund genug für mich, einmal der Frage nachzugehen, was Social Media für Hotels leisten kann und ob sich die Investition lohnt.

Fazit: Es lohnt sich, wenn man die richtigen Ziele verfolgt, die richtige Zielgruppe bei guter Reichweite und passenden Inhalten erreicht und die richtigen KPIs überwacht werden.

AirBnB Community, Haifischbecken Online Vertrieb, MICE Echtzeitbuchungen, Content Marketing, Influencer, uvm.

Die Themenpalette des Festivals war so bunt, wie das Festival selbst. Highlight für mich war zweifelsohne die Session mit AirBnB-Deutschland-Chef Alexander Schwarz. Getreu dem Motto “Wir reden mit und nicht über AirBnB” kamen natürlich auch die alten Streitthemen auf den Tisch, vielmehr entwickelte sich die Diskussion aber auch in die Richtung, wo die Synergie-Möglichkeiten liegen und was die Hotellerie von AirBnB lernen kann.

Uwe Frers sezierte einmal mehr gekonnt und unterhaltsam die Welt des Online Vertriebs, indem er die Entwicklung der großen Player in den letzten Jahren analysierte und aufzeigte, dass die Luft für den Direktvertrieb immer dünner wird. Sein Appell: “Nicht jammern, sondern rechnen und die Plattformen erfolgreich für die eigenen Ziele nutzen.”

Leider vor ausgedünnter Kulisse - Andre Alpar

Leider vor ausgedünnter Kulisse – Andre Alpar

Sehr spannend war auch der Vortrag von SEO-Experte André Alpar, der über Content Marketing und dabei vor allem über  “Informational Content” sprach. Seine Aufforderung an die Hotellerie: “Helft Euren Gästen! Ihr wisst doch am besten, welche Fragen sie haben. Also schreibt die Antworten auf Eure Website!”

Ich kann hier natürlich nur einen kleinen Auszug all der vielen spannenden Vorträge und Diskussionen wiedergeben. Es waren zwei tolle Tage voller Input und toller Begegnungen im einzigartigen Ambiente des Europa-Parks.

Danke HSMA, wir kommen gerne wieder!

Das letzte Wort hier soll HSMA Vorstand Georg Ziegler haben. Sein Aufruf nach dem HSMA Festival: “Schlaft nicht ein, setzt jetzt 3 Dinge vom #HSMAFestival um, nur 3!”

#HSMA Vorstandsmitglied Georg Ziegler (Director Content bei HolidayCheck) ruft auf: Schlaft nicht ein, setzt jetzt 3 Dinge vom #HSMAFestival um, nur 3!

Posted by Hotelier TV on Montag, 22. Mai 2017

 

Wie hat es Euch gefallen? Was setzt Ihr jetzt um? Wie können wir Euch helfen?

Liebe Grüße, Martin

Martin Birchmeier

Martin Birchmeier ist Netzwerkpartner bei Tourismuszukunft. Der Hotelmarketing-Berater mit Fokus auf Online Marketing und Vertrieb unterstützt Hotels dabei die Herausforderungen der Digitalisierung zu meistern.

14. Mai 2017

Austelefoniert, Alexa im Hotel, Storytelling, eLearning, Direktbuchung – Immer wieder TZonntags

„Immer wieder TZonntags“ - Der Wochenrückblick von Tourismuszukunft – #IWTZ

„Immer wieder TZonntags“ – der aktuelle Wochenrückblick mit Linktipps und Leseempfehlungen aus dem Tourismuszukunft-Team.

Telefonieren ist out

Empfohlen von Florian

Die Bundesnetzagentur hat neue Zahlen zur Mobilfunknutzung veröffentlicht. 2016 war ein Wendepunkt – die Nutzung des Mobiltelefons als Telefon geht zurück – die Datennutzung  steigt dafür signifikant an. Nach der SMS ist nun auch die zweite Kernfunktion betroffen – der Wandel der Kommunikation schreitet voran.

Aktuelle Zahlen zur Mobilfunk-Nutzung in Deutschland

Aktuelle Zahlen zur Mobilfunk-Nutzung in Deutschland (Quelle: statista_com)

Alexa, Siri oder Google Assistent im Hotelzimmer

Empfohlen von Martin

Digitale Assistenten, allen voran Amazons Alexa, verändern unsere Art der Kommunikation tiefgreifend. Diese Entwicklung macht natürlich auch vor der Hotellerie nicht Halt. Hotelzimmer wurden schon immer auch als Showroom für technische Neuheiten genutzt.

Das Hotel Wynn Las Vegas hatte als erstes Hotel angekündigt, alle seine Zimmer mit Amazon Echo auszustatten. Somit ist Alexa dort nun immer im Hotelzimmer präsent und ermöglicht es Gästen, beispielsweise Licht, Heizung, Wecker etc. per Sprache zu steuern. Sie kann Fragen beantworten, Bestellungen aufnehmen usw.

Aber Alexa wird nicht lange allein bleiben. Auch Google Home und Siri werden versuchen, Einzug in die Hotelzimmer der Welt  zu halten. Marriott testet wohl gerade Alexa und Siri, um zu entscheiden, wer von beiden die Bedürfnisse der Gäste besser bedienen kann. Das Ergebnis wird spannend zu sehen sein.

Wer mehr über das Thema digitale Assistenten erfahren möchte, sollte sich unseren Trendtrack hierzu auf dem HSMA Festival nicht entgehen lassen

Gegen Bleiwüsten im Web

Empfohlen von Kristine

Anfang dieser Woche war ich in Berlin zur Digitalkonferenz re:publica. Wer mal wieder ein bisschen „Futter“ und Inspiration benötigt, dem sei der YouTube-Kanal der re:publica empfohlen, der gerade emsig mit den Mitschnitten der verschiedenen Vorträge, Sessions und Diskussionsrunden gefüllt wird.

In Berlin gab es auch eine Session von Bleiwüsten. Was diese Website macht? Das kann sie am besten selbst erklären:

Bist du ein digitaler Geschichtenerzähler? Dann bist du hier richtig. Auf dieser Webseite erfährst du, wie du deine Geschichten interaktiv, multimedial und visuell erzählst.
Nonlineares Storytelling, Social Media, mobile Reporting, Grafiken und interaktive Karten, Datenjournalismus: Jeden Freitag stellen wir ein Programm für Journalisten vor.

Jede Woche ein neues Tool, eine neue Idee. Schaut man sich die letzten vorgestellten Tools an, wird schnell klar, dass diese nicht nur für Journalisten relevant, sondern auch überaus spannend für den Tourismussektor und andere Themenfelder sind:

  • ZingChart: Infografiken erstellen
  • Twain: Trends in sozialen Netzwerken entdecken
  • Tripline: interaktive Karten erstellen
  • Eko: non-lineare Video-Geschichten

Klick dich mal rein und durch. Aber ich warne dich: Bring Zeit mit.

eLearning für Millenials

Empfohlen von Bastian

Meine Empfehlung der Woche kommt von Pulselearning: in ihrem Blogartikel erklären sie die Herausforderung bei der Gestaltung digitaler Weiterbildungsmaßnahmen für Millenials, also genau für die Generation, die jetzt langsam in den Arbeitsmarkt drückt.

eLearning für Millenials

Neben einigen “Klassikern” wie Real-World-Benefit und Empowerment sind im Blogartikel von Christopher Pappas auch spannende Ansätze zu Flexibilität und Online-Mentoring zu lesen. Für mich persönlich und für alle, die sich mit dem Thema digitale Weiterbildung befassen, eine sehr schöne Zusammenfassung.

The History of Direct Booking

Empfohlen von Roland

53% der Hotels bieten auf der eigenen Website günstigere Preise an als auf externen Buchungskanälen. Dies und andere interessante Zahlen zu Direktbuchungen inklusive der wichtigsten Meilensteine zum Thema findet Ihr in der schönen Infografik “The History of Direct Booking“.

Zudem kann ich euch noch das Interview von letzter Woche von Elon Musk ans Herz legen. Sehr inspirierend und zum Teil auch verblüffend, wie nahe wir an bestimmten Sachen schon dran sind.

Auch wichtig in diesem Zusammenhang, dass Deutschland bzw. der Bundesrat in diesen Tagen grünes Licht für selbstfahrende Autos gegeben hat. Insbesondere wurde die Haftungsfrage geklärt.

 

Veranstaltungs-Tipps

Damit ihr keine wichtigen Veranstaltungen wie eine Tagung oder ein Barcamp verpasst, gibt es in jedem „Immer wieder TZonntags“ eine aktuelle Liste anstehender Events. Immer mit dabei: Wen aus unserem Tourismuszukunft-Team ihr dort – auf der Bühne oder als Teilnehmer – antrefft.

Kristine Honig

... ist seit Mai 2014 Netzwerkpartnerin und Beraterin bei Tourismuszukunft. Sie studierte Tourismuswirtschaft, ergänzt durch ein späteres Fernstudium zum Social Media Manager. Praktische Erfahrungen sammelte sie während ihrer 13jährigen Tätigkeit im Tourismusmarketing, u.a. beim Niederländischen Tourismusbüro. Ihre Themen sind Storytelling & Blogs, Personas & Customer Journeys, Barcamps & Seminare.

26. Februar 2017

Hotel der Zukunft, Mensch und Maschine, Mobiles Storytelling, Digitale Customer Journey, Content Curation, WhatsApp Transformation – Immer wieder TZonntags

„Immer wieder TZonntags“ - Der Wochenrückblick von Tourismuszukunft – #IWTZ

„Immer wieder TZonntags“ – der aktuelle Wochenrückblick mit Linktipps und Leseempfehlungen aus dem Tourismuszukunft-Team.

Studie: Hotel der Zukunft

Empfohlen von Martin

Tomorrow, hotels will need to be about people

Eine erfrischend andere Studie über die Zukunft von Hotels wurde von Doblin Deloitte Consulting veröffentlicht. Es geht einmal nicht um Roboter und Beacons, sondern um das Hotel, als einen inspirierenden und sozialen Ort, an dem gelebt, gearbeitet und sozial interagiert, anstatt bloß übernachtet wird.

Im folgenden Video sind die Ergebnisse schön zusammengefasst. Die Zusammenfassung der Studie kann hier gelesen werden.

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Mensch und Technik verschmelzen

Empfohlen von Florian

Ein toller Artikel bei Wired beschäftigt sich mit einer der Zukunftsfragen – dem Verhältnis von Mensch und Technik. Kleiner Vorgeschmack gefällig?

Der Mensch wird zum Gott, nicht im Tod, sondern im Leben. Die Upgrade-Möglichkeiten scheinen grenzenlos: Biotechnik erlaubt es, unser eigenes Wesen zu verändern.

 

Angst oder Vorfreude? Meine Antwort lautet definitiv Vorfreude. Und Deine/Ihre?

Mobiles Storytelling beim Congreso de Turismo Rural de Navarra

Empfohlen von Günter

Am Freitag waren Catharina und ich beim Congreso Internacional de Turismo Rural in Pamplona als Referenten im Einsatz.  Mein Thema: „Smart Experiences: How Real Time Content Changes our Communication“.

Vier Jahre nach meiner ersten Keynote beim #CongresoTRN sprach ich wieder über Echtzeit-Content – und über den enormen Wandel, den Livestreaming, neue Story-Formate und Videotechniken mit sich brachten. Mit Kurzvideos, Vertical Video, Cinemagraphs und der Ankündigung von Facebook Stories wird 2017 zum Jahr des mobilen Videos – diese Aussage unterstrich ich mit zahlreichen Video-Beispielen, von denen ich einige noch am Vortag in Pamplona produziert und in die Präsentation eingebaut hatte. Die Aufzeichnung der Präsentation samt der Videos ist (mit spanischer Übersetzung) ab Minute 31:00 des Konferenzvideos zu finden, die komplette Präsentation ist auch auf Slideshare hochgeladen.

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Vor und nach dem Kongress war ich auf #PamplonaLive Foto- und Videotour unterwegs und experimentierte auch mit etlichen Videoformaten. Die Resultate? Die gibt’s hier als Twitter Moment zu begutachten!

Digitale Customer Journey beim Congreso de Turismo Rural de Navarra

Empfohlen von Catharina

Neben Günter sprach auch ich beim Congreso Internacional de Turismo Rural in Pamplona. Mein Thema: “How to engage with your customer in the digital age – Design your digital customer experience” 

In der Vorbereitung zu meiner Präsentation fiel mir sofort folgender Satz von Steve Jobs ein: “You’ve got to start with the customer experience and work backwards to the technology.” Übertragen auf die Tourismusbranche und damit die Teilnehmer des Kongresses heißt das: Nicht der Kanal, das Endgerät oder die Applikation ist zuallererst zu diskutieren, sondern was der Kunde braucht und wann. 

Bildschirmfoto 2017-02-24 um 13.38.46

Bei der unendlichen Anzahl von digitalen Interaktionspunkten (Touchpoints) wird nur der erfolgreich sein, der sich diese Frage konsequent stellt und dann priorisiert anstatt, wie ich leider oft beobachte, auf sämtliche digitalen Touchpoints aufzuspringen.  – Ich kann nur sagen: Your goal should not be to be everywhere but to be best at critical touch points. Das gilt speziell für mittelständische und kleinere Akteure im Tourismus.

Und ein kritischer Interaktionspunkt ist für den ländlichen Tourismus definitiv vor Ort am Standort. Den Gast dann zu überzeugen, mit einem ausgezeichneten – durchaus auch digitalen – Produkt, ist ein entscheidender Erfolgsfaktor. Die Aufzeichnung der Präsentation gibt es hier (ab Minute 2:51:52 und in spanischer Übersetzung :))
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Content Curation: Fremdinhalte sinnvoll nutzen

Empfohlen von Kristine

Ihr wisst nicht, was ihr auf euren verschiedenen Social-Media-Kanälen veröffentlichen sollt? Schaut doch einfach mal, was andere so machen und nutzt deren Inhalte. Content Curation heißt das Zauberwort: Bestehende Inhalte anderer für eigene Kanäle nutzbar machen und nutzen. Nicht neu, aber gern im Alltag immer wieder vergessen. Einige hilfreiche Tipps bietet hierzu PR-Gateway in diesem aktuellen Beitrag.

WhatsApp Transformation

Empfohlen von Michael

WhatsApp ist mit über 36 Millionen monatlich aktiven Nutzern unangefochten das größte Social Network in Deutschland. Nun entwickelt Facebook die App weiter und geht mit der Erweiterung der Status-Funktion einen großen Schritt in Richtung eigener Timeline. Ähnlich wie bei Facebook sind nun die aktuellen Status-Updates der WhatsApp Nutzer zu sehen, die allerdings nach 24 Stunden nicht mehr zu sehen sind. Damit kupfert WhatsApp die Funktion Stories von Snapchat und Facebook-Schwester Instagram ab. Übrigens testet Facebook auch an einer solchen Facebook Stories Funktion.

Meiner Meinung nach legt WhatsApp hier den Grundstein für eine höhere Nutzeraktivität und die kommerzielle Nutzung des Dienstes. Durch die Einführung des Newsstreams (derzeit nur 24 Stunden) gibt es Platz für Statusmitteilungen,  die private aber auch geschäftliche Botschaften enthalten können. Gutes Beispiel für die Weiterentwicklung sind die asiatische Chatdienster WeChat und LINE, bei denen bereits kommerzielle Kommunikation und Dienstleistungen integriert sind.

Der nächste konsequente Schritt sind also Ausweitung der Timeline, offizielle Business Profile auf WhatsApp und Platzierung von Werbeplätzen in der Timeline, die über den Facebook Werbeanzeigenmanager ausgesteuert werden.

Mehr zu den aktuellen Möglichkeiten mit WhatsApp & Co gibt es in meinem Webinar „Messenger Marketing“ am 23. Mai . Über die Werbemöglichkeiten mit dem Facebook Werbeanzeigenmanager erzähle ich am 16. Mai mehr beim Webinar „Facebook Werbung“.

Wer gerne zukünftig über WhatsApp über unsere Blogbeiträge informiert werden möchte, kann sich unter dem folgenden Link zu unserem WhatsApp-Newsletter anmelden:

 

ITB-Tipps

Im Rahmen der ITB Berlin werden wir zahlreiche Events besuchen bzw. selbst Vorträge halten – unsere Tipps findet Ihr hier:

  • 08.03.2017: 10:30-10:50 Uhr – Vortrag: Travel Technology Trends für Reiseveranstalter, Halle 6.1, eTravelStage, Michael
  • 08.03.2017: 10:50-11:10 Uhr – Vortrag: Travel Technology Trends für Destinationen, Halle 6.1, eTravelStage, Basti
  • 08.03.2017: 11:10-11:30 Uhr – Vortrag: Travel Technology Trends in der Hotellerie, Halle 6.1, eTravelStage, Roland
  • 08.03.2017: 12:00-12:30 Uhr – Vortrag: Digitale Führungskultur – alles eine Frage der Haltung, Halle 7.1c, Florian
  • 08.03.2017: 13:00 – 14:00 Uhr – Panel ‘How to reach and address Millennials?’, eTravel Stage, Halle 6.1, Catharina
  • 08.03.2017: 14:00-14:30 Uhr – Vortrag: Augmented Reality: Mehr als nur ein Hype?, Lab, Kristine
  • 08.03.2017: 15:15-16:15 Uhr – Digitalisierung der Tourismusbranche: Showcase, Karrierekick, neue Berufsbilder, Bühne Halle 11.1, Michael
  • 09.03.2017: 15:30-16:00 Uhr – Vortrag: Digitale Weiterbildung im Tourismus, Lab, Bastian zusammen mit Ina von TourComm
  • 08.-10.03.2017: Livereportage #ifeelsLOVEnia auf @SloveniaInfo, Günter

Veranstaltungs-Tipps

Damit ihr keine wichtigen Veranstaltungen wie eine Tagung oder ein Barcamp verpasst, gibt es in jedem „Immer wieder TZonntags“ eine aktuelle Liste anstehender Events. Immer mit dabei: Wen aus unserem Tourismuszukunft-Team ihr dort – auf der Bühne oder als Teilnehmer – antrefft.

 

 

Martin Birchmeier

Martin Birchmeier ist Netzwerkpartner bei Tourismuszukunft. Der Hotelmarketing-Berater mit Fokus auf Online Marketing und Vertrieb unterstützt Hotels dabei die Herausforderungen der Digitalisierung zu meistern.

12. Februar 2017

Hotel-Erpressung, Facebook Chatbots, Vertical Video, Drohnen, Customer Journey – Immer wieder TZonntags

„Immer wieder TZonntags“ - Der Wochenrückblick von Tourismuszukunft – #IWTZ

„Immer wieder TZonntags“ – unser aktueller Wochenrückblick mit Linktipps und Leseempfehlungen aus dem Tourismuszukunft-Team.

Hotel-Bitcoin-Erpressung

Empfohlen von Florian

Im Rahmen des Tourismuscamp schockte uns die Nachricht einer Erpressung eines Hotels in Österreich. Sogar die New York Times berichtete. Hacker erlangten die Kontrolle über das Schließsystem der Hotelzimmer und ermöglichten es nicht mehr in die Zimmer zu gelangen. Nun gibt es mehr Details. Hotelgäste strandeten in der Lobby – der Hotelier sah sich gezwungen die Bitcoins in Höhe von 1500 Euro Lösegeld zu bezahlen.

“The house was totally booked with 180 guests, we had no other choice. Neither police nor insurance help you in this case.”

Die Digitalisierung bringt natürlich auch Schattenseiten mit sich und öffnet Kriminalitätsräume. Hier heißt es wachsam sein und Vorkehrungen treffen – ein Thema sicher für das HotelcampAlps im Mai in Saalbach-Hinterglemm.

 

Vertical Video – nicht für Dummies!

Empfohlen von Günter

Auch diese Woche greift meine Leseempfehlung ein Thema aus der #tcamp17 Session über Mobiles Storytelling auf. Sind Videos vom Smartphone einfach nur technisch mangelhafte Notlösungen? Und: Ist Filmen im Hochformat ein No-Go?

„You’re not shooting that right, dummy!“ Im Jahr 2012 mochte man vielleicht noch über VVS – das Vertical Video Syndrome – lästern.  Doch vertikale Videos sind 2017 Mainstream – weil Videos in der Mehrzahl nicht mehr auf horizontalen Desktop-Bildschirmen, sondern auf Smartphones konsumiert werden.

94% der Zeit halten wir unser Smartphone vertikal. – Foto: formmeetsfunction.com/portfolio/vervid

94% der Zeit halten wir unser Smartphone vertikal. – Foto: formmeetsfunction.com/portfolio/vervid

Auch Social Media-Publisher sollten sich auf die geänderte Videorezeption einstellen, postuliert SocialMediaToday in dem sehr erhellenden Beitrag „5 Reasons Why Your Business Needs to Start Making Vertical Video for Social Media“. Lesen, nachdenken, experimentieren!

 

Sinnvolle Beispiele für Facebook Chatbots

Empfohlen von Catharina

Chatbots (Programme, mit denen man sich in natürlicher Sprache unterhalten kann – mehr dazu auch in diesem interessanten Artikel) sind ja im Marketing noch ein relativ neues Thema und wie so oft bei neuen Themen hört man folgende Sätze: „Facebook Chatbots mögen ja für Kayak (das Beispiel findet sich auch in dem Artikel unten) ein Thema sein, doch unsere Kunden benötigen den persönlichen Kontakt.“ Daher: „Keiner möchte mit einem Computerprogramm ‚sprechen‘.“

Das eine schließt das andere nicht aus. Wie eigentlich immer ist zu beleuchten, wie und wann ein Einsatz Sinn macht und wie Chatbots einen persönlichen Kontakt ergänzen können – oder letztlich aufzeigen, wann ein persönlicher Kontakt noch notwendig ist. Im Artikel von SocialMediaToday wird sehr schön aufgezeigt, warum der Einsatz von Chatbots für das jeweilige Unternehmen sinnvoll ist. Für Kayak ist eine Möglichkeit, auch nach der Buchung einfach und schnell mit dem Gast in Kontakt zu bleiben.

 

Die durchgängige Customer Journey

Empfohlen von Kristine

Beim Tourismuscamp Niederrhein am vergangenen Montag in Mönchengladbach gab es eine Session zum Thema „Grenzüberschreitender Tourismus“. Eine der Aussagen in dieser:

Ein wichtiger Punkt bei grenzüberschreitender Zusammenarbeit ist eine sprachlich durchgängige Customer Journey.

Wobei das durchgängig nicht nur für die Sprache gilt. Sondern generell. Die Customer Journey des Kunden wird immer vielfältiger. Er hat immer mehr Möglichkeiten, sich links und rechts umzuschauen. Er kann immer mehr Kanäle nutzen und immer mehr unterschiedliche Absender, um sich über ein Produkt zu informieren bzw. generell erst einmal auf dieses Produkt aufmerksam gemacht zu werden. Umso wichtiger, hier überall die gleiche Grundaussage zum eigenen Unternehmen/ Produkt zu transportieren. Oft wird dabei nur an die eigenen Kommunikationskanäle gedacht. Doch das geht wesentlich breiter.

Die Basis ist eine klare Definition der eigenen Werte, Themen und Zielgruppen. Und weiter geht es zur entsprechenden Ausgestaltung des Produktes. Wenn euer Produkt die eigene Ausrichtung nicht widerspiegelt, wie sollen dann die verschiedenen Absender (andere Unternehmen, aber auch die Kunden selbst) das Produkt in eurem Sinne kommunizieren? Leider wird dies oft vergessen und nur über die eigenen Kommunikationskanäle nachgedacht. Das Produkt selbst sollte jedoch vor der Kommunikation „in Ordnung gebracht“ werden.

 

Next Level Mobile Drohnen & Neue Drohnen-Regeln

Empfohlen von Michael

Vor 2,5 Jahren hat mich das Drohnenfieber gepackt und mit meiner DJI Phantom Vision 2+ konnte ich bereits einige Freizeitaufnahmen tätigen. Die sperrige Größe der Drohne und des Zubehörs macht einen spontanen und sinnvollen Einsatz eigentlich unmöglich. Deswegen werde ich diese Drohne nun verkaufen und auf eine neue umrüsten.

Den Durchbruch bringt meines Erachtens nun DJI mit seiner mobilen Drohne DJI Mavic, die in einer reisefähigen Größe in eine kleine Männerhandtasche passt und innerhalb von Sekunden für Outdoor- und Indooraufnahmen einsatzbereit ist. Seht selbst:

Sicherlich eine tolle Möglichkeit, Luftaufnahmen auch auf Reisen zu machen, aber wie sieht der Himmel am Strand in 5 Jahren aus? Sind dann dauerhaft Videodrohnen von Urlaubern in der Luft? Welche Regulierungen braucht es?

In Deutschland gibt es dazu einen aktuellen Beschluss des Bundeskabinetts (18. Januar 2017), der noch vom Bundesrat beschlossen werden muss. Die Fakten:

  • Drohnen über 250g müssen gekennzeichnet werden (Name & Anschrift des Eigentümers)
  • Für Drohnen über 2kg ist ab dem 1.10.2017 ein Drohnen-Führerschein nötig. Die Steuerer müssen mindestens 16 Jahre alt sein (die neue Mavic wiegt inkl. Akku 743g)
  • Für Drohnen ab 5kg ist eine Erlaubnis der jeweiligen Landesluftfahrt-Behöre nötig. Bis 5kg braucht es für gewerblichen und privaten Einsatz keine Erlaubnis mehr.
Die neue Drohnen-Verordnung 2017 soll in 2017 in Kraft treten

Die neue Drohnen-Verordnung 2017 soll in 2017 in Kraft treten, Quelle: BMVI.de

 

Alle Infos dazu sind auch noch mal in der obigen Infografik und im Infoflyers des BMVI zusammengefasst. Generell sind nach wie vor folgende Punkte zu beachten:

  • Maximale Flughöhe 100 Meter
  • Drohne muss in Sichtweite geflogen werden
  • Drohnen müssen bemannten Luftfahrzeugen ausweichen 🙂
  • Keine Behinderung oder Gefährdung durch den Betrieb der Drohnen
  • Kein Flug über sensiblen Bereichen: Rettungseinsätze, Menschenansammlungen, Hauptsverkehrswege, Umgebung von Flugplätzen
  • Flug über Wohngrundstücke, wenn die Drohne mehr als 250g wiegt oder in der Lage ist Aufzeichnung (Ton, Bild, Video) zu machen. D.h. es brauch zwingend eine Erlaubnis des Grundstückseigentümers.

Also vorher Fragen und mit Verstand fliegen, ferner die lokalen Regeln beachten.

Die Sicht auf den Tourismus beobachten wir weiter und mobile Drohnen geben auch neues Einsatzpotential für Tourismusdestinationen und Betriebe. Freu mich auf spannende Projekte!

 

ITB-Tipps

Im Rahmen der ITB Berlin werden wir zahlreiche Events besuchen bzw. selbst Vorträge halten – unsere Tipps findet Ihr hier:

  • 08.03.2017: 10:30-10:50 Uhr – Vortrag: Travel Technology Trends für Reiseveranstalter, Halle 6.1, eTravelStage, Michael
  • 08.03.2017: 10:50-11:10 Uhr – Vortrag: Travel Technology Trends für Destinationen, Halle 6.1, eTravelStage, Basti
  • 08.03.2017: 11:10-11:30 Uhr – Vortrag: Travel Technology Trends in der Hotellerie, Halle 6.1, eTravelStage, Roland
  • 08.03.2017: 12:00-12:30 Uhr – Vortrag: Digitale Führungskultur – alles eine Frage der Haltung, Halle 7.1c, Florian
  • 08.03.2017: 13:00 – 14:00 Uhr – Panel ‘How to reach and address Millennials?’, eTravel Stage, Halle 6.1, Catharina
  • 08.03.2017: 14:00-14:30 Uhr – Vortrag: Augmented Reality: Mehr als nur ein Hype?, Lab, Kristine
  • 08.03.2017: 15:15-16:15 Uhr – Digitalisierung der Tourismusbranche: Showcase, Karrierekick, neue Berufsbilder, Bühne Halle 11.1, Michael
  • 08.-10.03.2017: Livereportage #ifeelsLOVEnia auf @SloveniaInfo, Günter

 

Veranstaltungs-Tipps

Damit ihr keine wichtigen Veranstaltungen wie eine Tagung oder ein Barcamp verpasst, gibt es in jedem „Immer wieder TZonntags“ eine aktuelle Liste anstehender Events. Immer mit dabei: Wen aus unserem Tourismuszukunft-Team ihr dort – auf der Bühne oder als Teilnehmer – antrefft.

 

Kristine Honig

... ist seit Mai 2014 Netzwerkpartnerin und Beraterin bei Tourismuszukunft. Sie studierte Tourismuswirtschaft, ergänzt durch ein späteres Fernstudium zum Social Media Manager. Praktische Erfahrungen sammelte sie während ihrer 13jährigen Tätigkeit im Tourismusmarketing, u.a. beim Niederländischen Tourismusbüro. Ihre Themen sind Storytelling & Blogs, Personas & Customer Journeys, Barcamps & Seminare.

13. November 2016

Trendmagazin Digitalisierung, Ratenparitäts-Aus, #Change4Destination-Interviews, FutureHotel, Google Squared auf Deutsch, Snapchat Spectacles – Immer wieder TZonntags

„Immer wieder TZonntags“ - Der Wochenrückblick von Tourismuszukunft – #IWTZ

„Immer wieder TZonntags“ – auch an diesem November-Sonntag – aktueller Wochenrückblick mit Linktipps und Leseempfehlungen aus dem Tourismuszukunft-Team.

Aus für Ratenparität in Österreich

Empfohlen von Florian

Am 9.11 war es endlich soweit. Auch in Österreich ist die Preisparität Geschichte – das UWG und Preisauszeichnungsgesetz ging einstimmig durch den Nationalrat. Nun ist auch in Österreich der Weg frei für alle Formen des Direktvertriebs. Wir wünschen allen Akteuren die richtige Händchen und viel Spaß beim Ausprobiern der neuen Freiheiten.

NRW Trendmagazin: Digitalisierung im Tourismus

Empfohlen von Günter

Spannendes aus der DMO-Perspektive: Tourismus NRW startet ein digitales Trendmagazin, in dem zweimal jährlich ein bestimmter gesellschaftlicher Megatrend mit seinen Auswirkungen auf den Tourismus vorgestellt wird.

Die erste Ausgabe widmet Tourismus NRW ganz dem Thema der Digitalisierung im Tourismus. Ideen, Szenarios, Best Practice-Beispiele und Thesen – meine absolute Lese-Empfehlung!

NRW Trendmagazin: Digitalisierung im Tourismus

 

Interviews zu #Change4Destination

Empfohlen von Catharina

Ich freue mich sehr, dass Tobias Woitendorf als erster in unserer Interviewreihe zu den 13 Thesen zur Zukunft des öffentlich finanzierten Tourismusmarketings Stellung nimmt. Wir brauchen eine offene und facettenreiche Diskussion zu diesem Thema.

 

Tobias Woitendorf, Stellv. Geschäftsführer /Leiter Marketing & Kommunikation, Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern, Foto TMV/Duerst

Tobias Woitendorf, Stellv. Geschäftsführer /Leiter Marketing & Kommunikation, Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern, Foto TMV/Duerst

FutureHotel

Empfohlen von Kristine

Vergangene Woche hielt ich beim E-Commerce-Day der IHK Koblenz einen Vortrag zum Thema „Augmented Reality für Einzelhandel und HoGa“ . Schön ist bei solchen Veranstaltungen ja immer, wenn der eigene Vortrag wunderbar an die Keynote des Tages anschließt. Und das passte hier perfekt! Vanessa Borkmann vom Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation verwies in ihrer Keynote zur Zukunft des Tourismus natürlich unter anderem ebenso auf das Thema Augmented Reality.

Sehr spannend jedoch ebenso ihre Einblicke in die aktuellen Forschungen zum Hotel der Zukunft. Mein Linktipp diese Woche ist deshalb FutureHotel.de. Dort findet ihr alle Informationen zur Forschung zu diesem Thema und darüberhinaus konkrete Ergebnisse und umsetzungsfähige Konzepte und Lösungen. Viel Spaß beim inspirieren lassen und von der Zukunft träumen, die jetzt schon möglich ist!

Die Snapchat Brille ist da! Snapchat Spectacles

Empfohlen von Johannes

Seit ein paar Tagen gibt es in den USA die Snapchat Brille “Spectacles” zu kaufen.  Nicht nur, dass die Sonnenbrille ein cooles, gehyptes Gadget ist – nein, sie zeigt auch, in welche Richtung sich unsere (digitale) Kommunikation weiterentwickeln wird.

Snapchat Spectacles

spectacles.com

Es wird immer einfacher werden, unsere Eindrücke in jedem Moment mit anderen zu teilen. Die Usability wird immer intuitiver werden und der umständliche Umweg über das Smartphone wohl irgendwann ganz wegfallen. Ich bin gespannt, was in diese Richtung in den nächsten Jahren alles entsteht! Einen kurzen, schönen Artikel zur Snapchat Sonnenbrille findet ihr bei mobilegeeks.de.

Google Squared auf Deutsch verfügbar

Empfohlen von Bastian

Mein Highlight der Woche kommt aus dem Hause Google: Endlich ist die Google-Online-Akademie Squared auch auf Deutsch verfügbar. Interessierte können hier an Kursen rund um das Thema Digitalisierung teilnehmen, wobei der ganze Kursablauf sich über mehrere Wochen zieht.

Hier stellt Google die Plattform vor:

Die Inhalte sind sicher “für Fortgeschrittene”, in diesem Segment können sie allerdings bestimmt hilfreich sein. Einziges Manko: Der Preis.

Veranstaltungs-Tipps

Damit ihr keine wichtigen Veranstaltungen wie eine Tagung oder ein Barcamp verpasst, gibt es in jedem „Immer wieder TZonntags“ eine aktuelle Liste anstehender Events. Immer mit dabei: Wen aus unserem Tourismuszukunft-Team ihr dort – auf der Bühne oder als Teilnehmer – antrefft.

  • 16.11.2016: Nürnberger Land Tourismustag, Lauf a.d. Pegnitz (Kristine Vortrag & Workshop)
  • 16.11.2016: Touristikertreffen in Ostfriesland, Leer (Vortrag Florian)
  • 17.-19.11.2016: SCM Intensivkurs Marketing im Tourismus, Berlin (Catharina)
  • 18.-19.11.2016: BarCamp: Service Experience Camp, Berlin (Kristine)
  • 23.11.2016: Tourismustag Sachsen-Anhalt, Lutherstadt Wittenberg (Florian, Keynote / Günter, Livereportage)
  • 28.11.2016: Trendforum GBZ, Koblenz (Vortrag Bastian)
  • 02.12.2016: Bayerischer Tourismustag (Johannes, Florian)
  • 08.12.2016: Digital and Innovation Day, Darmstadt (Keynote & Moderation Open Space, Florian)
  • 08.-10.12.2016: SCM Intensivkurs Social Media im Tourismus, Berlin (Kristine)
  • 27.-29.01.2017: Tourismuscamp in Ostfriesland – komplett ausgebucht! (TZ Team)
  • 30.01.2017: Jahrestreffen Tourismus in Nordhessen (Vortrag Florian)
  • 10.2.2017: Future Mobility Days, Nürnberg (Florian)

 

Florian Bauhuber

... ist Geschäftsführer des Experten-Netzwerks Tourismuszukunft sowie Doktorand am Lehrstuhl für Kulturgeographie an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Bereits seit dem Jahr 2006 berät und begleitet er gemeinsam mit seinen Kollegen touristische Unternehmen und Verbände. In seinem Fokus stehen dabei unterschiedliche Beratungsschwerpunkte: #ServiceDesign #WebsiteRelaunch #ContentStrategie #Marketing #Vertrieb #Change #Innovation

19. September 2016

Ausverkauft – 125 Hotelcamp-Fans voller Vorfreude!

Vom 27. bis 29. Oktober 2016 veranstalten die HSMA Deutschland e.V. und Tourismuszukunft – Realizing Progress das bereits achte Barcamp für die Hotellerie im hotel friends Mittelrhein in Bendorf.
Das Internet vernetzt die Menschen weltweit, Gäste jagen virtuelle Monster, Informationen sind so schnell und so reichhaltig wie noch nie verfügbar und finden durch intelligente semantische Technologien zum Nutzer. Dennoch und vielleicht auch deswegen sind persönliche Treffen für den Wissensaustausch sehr beliebt. Seit 2005 finden viele dieser Treffen weltweit unter dem Stichwort „Barcamp“ statt. Interessierte treffen sich an einem Wochenende, um über das Internet, seine Entwicklung und neue Anwendungen zu sprechen.

Hotelcamp 2016

Barcamps sind anders… und das ist gut so.

Das besondere bei diesen so genannten Un-Konferenzen ist, dass im Vorfeld keine Redner definiert, keine Vorträge festgelegt werden und dass es keine Zuhörer, sondern nur Teilnehmer geben sollte. Zu Beginn jedes Barcamps werden Vorschläge für die Referate und die einzelnen Themen gesammelt, welche gemeinschaftlich zu einem Stundenplan für das Wochenende zusammengestellt werden. Mit diesem besonderen Vorgehen werden zwei Ziele verbunden:
Zum einen liegt die Auswahl der Themen nah an den Interessen der Teilnehmer, zum anderen findet am Beginn der Veranstaltung eine Interaktion zwischen den Anwesenden statt. Diese Interaktion ist auch das wesentliche Merkmal der Barcamps. Der Ideenaustausch zwischen den Teilnehmern ist aktiver und kreativer als bei einer normalen Konferenz und soll vor allem auch der Weiterentwicklung der Akteure dienen. Bei kaum einer anderen Veranstaltungsart stehen der Austausch und die „Flurgespräche“ derartig im Vordergrund wie bei den Barcamps.

Voll, voller, Hotelcamp!

Nach diesen Grundprinzipien richtet sich auch das achte Hotelcamp, welches  im Mittelrheintal stattfinden wird. Hauptsächlich geht es beim Hotelcamp um neue Entwicklungen und Trends rund um das Thema Internet/ Online-Vertrieb / Social Media und wie diese gewinnbringend und zielführend in der Hotelbranche eingesetzt werden können. Aber auch klassische Themen wie z.B. Fachkräftemangel oder Revenue Management können Thema bei dieser Veranstaltung sein.
Die Nachfrage nach den Teilnehmerplätzen ist so groß wie nie – bereits seit Wochen ist die Anmeldeliste geschlossen. Teilnehmen werden Hotelbetreiber, Fach- und Führungskräfte aus der Hotellerie, Hersteller von Hotelsoftware, sowie weitere Fachleute, Berater und Multiplikatoren der Hotelbranche. Unterstützt wird das Hotelcamp in diesem Jahr von Goldsponsor Protel sowie den Premiumsponsoren Customer Alliance, Vioma, Conichi und OnlineRes.

Ihr wollt mit dabei sein?

Das geht in diesem Jahr leider nur noch digital! Unter dem Hashtag #hcb16 werden über die unterschiedlichen digitalen Kanäle (Facebook, Twitter, etc.) auch andere Akteure vom Hotelcamp berichten. Natürlich ist ein Barcamp auch immer offen für Input von außen – über was sollen wir diskutieren? Welche Themen interessieren Euch? Ihr habt eine Meinung – nur her damit!

Florian Bauhuber

... ist Geschäftsführer des Experten-Netzwerks Tourismuszukunft sowie Doktorand am Lehrstuhl für Kulturgeographie an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Bereits seit dem Jahr 2006 berät und begleitet er gemeinsam mit seinen Kollegen touristische Unternehmen und Verbände. In seinem Fokus stehen dabei unterschiedliche Beratungsschwerpunkte: #ServiceDesign #WebsiteRelaunch #ContentStrategie #Marketing #Vertrieb #Change #Innovation

13. Juni 2016

eLearning im Tourismus: Eine Bestandsaufnahme

Wie die meisten von euch wissen, beschäftige ich mich seit einiger Zeit vor allem mit dem Thema eLearning im Tourismus (In unserem Neujahrsempfang zu den Trends 2016 gebe ich hierfür eine kurze Einführung ins Thema).

Heute möchte ich euch einen Zwischenbericht zum Thema eLearning für Destinationen geben und einfach ein paar Erfahrungen spiegeln, welche ich in der Planung und Umsetzung der ersten Projekte sammeln durfte.

(mehr …)

Bastian Hiller

... hat 2012 an der Katholischen Universität Eichstätt – Ingolstadt den Titel Master of Science in den Fachgebieten Tourismus und Regionalplanung erworben. Seit Anfang des Jahres 2013 unterstützt er für Tourismuszukunft – Institut für eTourismus als strategischer Berater diverse touristische Organisationen im In- und Ausland. Bastian war außerdem Lehrbeauftragter an der Salzburg University of Applied Science.

2. August 2015

Immer wieder TZonntags: die 7 beliebtesten ReiseApps der Deutschen, Blogger Relations, Shopping-Zukunft, Tod des Billboard-Effekts

Tod des Billboard Effekts, Shopping in der Zukunft, Rethink Content Marketing, Blogger Relations

Sommerferien, nicht für uns! Jedenfalls nicht für alle gleichzeitig. Die digitale Welt steht nicht still, vor allem und gerade nicht in den Ferien. Wir haben die wichtigsten News der Woche für Euch gesammelt.
Direkt zu deinem gewünschten Tipp klicken:
Tipp von Florian · Tipp von Johannes · Tipp von Michael · Tipp von Catharina · Tipp von Kristine ·

Neu bei Immer wieder TZonntags: Unsere Veranstaltungs-Tipps. Konferenzen, Tagungen und BarCamps, die relevant für den Tourismussektor sind bzw. wo du uns triffst. Direkt zu unseren Veranstaltungs-Tipps.

 

Der Tod des Billboard Effekts

Empfohlen von Florian

Keine gute Nachricht für die Hotelerie und für das Thema Direktbuchung. Laut einer Studie, aus der Tzooz zitiert, ist der Billboard Effekt, d.h. dass Hotels ihre Buchungen über die eigene Website erhöhen konnten, wenn gleichzeitig Angebote in Buchungsportalen inseriert wurden, Geschichte. Begründet wird dies u.a. wie folgt:

“If you go to an intermediary site, there’s only a 10% chance your next visit will be a hotel site.” “Users who went to a hotel site in 2014 were more likely to actually convert at intermediary sites. “

Die komplette Studie wird in den Jahresbericht von Kolibri Labs veröffentlicht.

Wie werden wir zukünftig einkaufen?

Empfohlen von Johannes

Der digitale Wandel krempelt immer größere Teile unseres täglichen Lebens um. Im Tourismus haben wir uns nun schön langsam daran gewöhnt, dass Reisen online gebucht werden (über welchen Weg auch immer), wir auch im Urlaub meist unser Smartphone dabei haben, den Rest der Welt an unseren Eindrücken Teil haben lassen und somit gleich wieder Andere für deren nächsten Trip inspirieren.

Der Lebensmitteleinkauf ist davon noch vergleichsweise wenig betroffen. Das könnte sich schon bald abrupt ändern! Amazon plant wohl eine Adaption seines Lieferdienstes Amazon Fresh auch nach Deutschland zu bringen. Das könnte auch die zaghaften Versuche der hierzulande etablierten Player neu befeuern.

Wer mehr dazu erfahren möchte, dem sei dieser Artikel bei Zeit Online ans Herz gelegt!

Die 7 beliebtesten Reise-Apps der Deutschen

Empfohlen von Michael

Eine aktuelle Studie von Applause hat die beliebtesten Reise-Apps der Deutschen nach verschiedenen Kriterien (u.a. Content, Performance, Preis, Sicherheit, Usability und Zufriedenheit) untersucht. Das Ergebnis sieht wie folgt aus:

  • Urlaubspiraten
  • Urlaubsguru
  • Booking.com
  • SkyScanner
  • BlablaCar
  • Airbnb
  • Tripwolf

Rethink your Content Marketing – Social Influence und der Zero Moment of Truth (ZMOT)

Empfohlen von Catharina

Rethink your Content Marketing! Ich beschäftige mich gerade wieder eingehend mit dem Thema Content Marketing und dabei bin ich auf dieses eBook gestoßen. Sehr gute Lektüre zum Thema Content Marketing, das leider allzu oft immer noch falsch verstanden wird. Was hat das mit ‘Social Influence’ und dem ZMOT zu tun? Sehr viel, und das sei an dieser Stelle kurz erläutert.

Der ZMOT ist der Moment, wo man zu seinem Laptop oder Smartphone greift und beginnt, über ein mögliches Produkt oder einen Service Nachforschungen (Suchmaschine) anzustellen. Es gibt ganz verschiedene ZMOT, je nachdem, wer da sucht und recherchiert. In diesem Moment will man als Unternehmen mit seinem Produkt oder Service gefunden werden. Gefunden wird man einerseits durch Anzeigen (bezahlt) oder organisch. Speziell letzteres ist langfristig gesehen nachhaltiger und kann durch ‘Social Influence’ buchstäblich beeinflusst werden.

Was ist ‘Social Influence’? ‘Social Influence’ existiert, wenn das Verhalten oder die Meinung eines Verbrauchers durch andere beeinflusst wird. Dies geschieht also dann, wenn möglichst viele Menschen (neutral oder positiv) über das Unternehmen bzw. seine Leistungen „sprechen“. Somit: “It`s not what you say about yourself, it’s what others say about you.”

Wie erreicht bzw. beeinflusst man als Unternehmen ‘Social Influence’?  Mit Organic Marketing. Das heißt nichts anderes, als relevanten und zielgruppenspezifischen Content zu veröffentlichen und diesen gezielt zu vermarkten. Ziel: Dass dieser Content von möglichst vielen Leute gelikt, geteilt und kommentiert wird. Organic Marketing ist somit ein wichtiger Teil des Content Marketing. Es geht dabei darum, zu allererst bei der Zielgruppe anzusetzen und nicht beim Format oder dem Kanal.

Erfolgsfaktoren von Blogger Relations

Empfohlen von Kristine

Kai Hochow hat seine Bachelor-Arbeit zum Thema Blogger Relations geschrieben. Hierzu führte er vier Experteninterviews (unter anderem mit mir) und führte eine Umfrage unter Reisebloggern durch.

Das Ergebnis: Erfolgsfaktoren für Blogger Relations. Diese hat er – neben seiner umfangreichen Bachelor-Arbeit – auch als Kurzform mittels Infografik auf seiner Website veröffentlicht. Einige Ergebnisse schon mal hier:

  • 58% der Blogger haben (starkes) Interesse an einer Gruppen-Bloggerreise, 80% an einer individuellen Bloggerreise.
  • 69% der Blogger haben (starkes) Interesse daran, Content zur Verfügung zu stellen.
  • 64% haben (starkes) Interesse daran, Produkttests durchzuführen.

Kai gibt in seinem Überblick auch konkrete Handlungs-Empfehlungen – sowohl für die Unternehmen als auch die Blogger. Durchlesen, dann klappt es auch mit den Blogger Relations.

Oder uns fragen. 😉

Veranstaltungs-Tipps

Damit ihr zukünftig keine wichtigen Veranstaltungen wie eine Tagung oder ein Barcamp mehr verpasst, gibt es in jedem „Immer wieder TZonntags“ eine aktuelle Liste anstehender Events. Immer mit dabei: Wen aus unserem Tourismuszukunft-Team ihr dort – auf der Bühne oder als Teilnehmer – antrefft.

 

Immer wieder TZonntags: Kristine Honig-Bock, Florian Bauhuber, Bastian Hiller, Catharina Fischer, Günter Exel, Max Laborenz, Benjamin Gottstein, Michael Faber, Catherina Langhoff, Johannes Böhm

 

Florian Bauhuber

... ist Geschäftsführer des Experten-Netzwerks Tourismuszukunft sowie Doktorand am Lehrstuhl für Kulturgeographie an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Bereits seit dem Jahr 2006 berät und begleitet er gemeinsam mit seinen Kollegen touristische Unternehmen und Verbände. In seinem Fokus stehen dabei unterschiedliche Beratungsschwerpunkte: #ServiceDesign #WebsiteRelaunch #ContentStrategie #Marketing #Vertrieb #Change #Innovation

30. Juli 2015

Die Wochen der Veränderung im touristischen Vertrieb!

Früher war alles einfacher… jedenfalls wenn man den touristischen Vertrieb betrachtet. Früher gab es klare Grenzen zwischen den Akteuren. Google war eine Suchmaschine, bei Booking konnte man Hotels kaufen, bei Tripadvisor fand man Bewertungen zu touristischen Leistungen, Accor war eine Hotelkette und verkaufte auf seiner Website seine Zimmer. Die Liste lässt sich ewig so fortführen – Portale und Akteure hatten für den Kunden klar abgegrenzte Aufgaben und Funktionen. In den letzten Wochen hat sich daran einiges verschoben…  Hero Grafik

1.) Hotelketten werden zu OTAs

Auch wenn sie selbst sagen, dass sie keine OTAs werden, werden sie es de facto sein – schön erkennen kann man das am Beispiel Accor. Sie wollen 10.000 “ausgewählte unabhängige Stadthotels im Mid- und Up­scale-Bereich” in 300 Städten weltweit auf accorhotels.com vermarkten – also Hotels über ihr eigenes Portfolio hinaus. Mal sehen, ob das der Kunde versteht – abgesehen vom Verständnis des Wettbewerbs… äh, Partners… äh, Kunden.

2.) Bewertungsportale werden zu Buchungsportalen

Book, Book, Book… wer dieses Bellen im Kopf hat, denkt wohl gerade an die Werbung von Tripadvisor im TV. Massive Fernsehpräsenz, nicht nur in Deutschland, verdeutlicht diese neue Strategie von Tripadvisor, Instant Booking genannt.

Holidaycheck steht dem übrigens in nichts nach, jedenfalls wenn man die Werbung betrachtet “Urlaub buchen beim Testsieger” – die Zwänge nach Monitorisierung im Wettbewerb lassen den Bewertungsportalen keine andere Chance als direkt zur Buchungsplattform, egal ob mit eigenen oder fremden Kontingenten, zu werden.

3.) Suchmaschinen schließen Mittler aus und binden GDS direkt an

Und jetzt der Supergau für die diversifizierte Online-Vertriebswelt. Google testet gerade die direkte Anbindung von GDS und somit die direkte Buchung bei Google. Wenn dieser Test erfolgreich verläuft, wird Google zum OTA (lite) und schließt die Mittler aus der Vertriebskette aus. Übrigens zählen diese Mittler wie Priceline (Booking, Kayak), Expedia und Co. zu den wichtigsten Adwords-Kunden von Google. Und der Kunde? ist es ihm egal wo er sein Zimmer am günstigsten bucht?

Ein weiterer Aspekt ist, dass Google auch weiter in touristische Plattformen investiert. Ein Beispiel hierfür ist Secret Escapes, das 60 Millionen in der aktuellen Finanzierungsrunde von Google erhalten hat. Der Reisemarkt scheint mehr als interessant für Google zu sein.

4.) Buchungsportale werden zu Metasearchern oder umgekehrt

Auch bei Booking & Kayak, d.h. im Priceline-Konzern tut sich einiges. Booking testet mit dem Travel Explorer eine Kayak-Integration und visualisiert Flüge. Umgekehrt arbeitet Kayak an einer Vollintegration von Booking. Die Grenzen verschwimmen auch hier. Ein noch extremeres Beispiel in Deutschland ist Escapio, die sich mittlerweile ebenso zum Metasearcher transformiert haben.

Konsequenzen für Destinationen

Pauschale Aussagen sind hier schwer zu treffen, da in den Destinationen unterschiedliche Ausgangsbedingungen vorliegen. Allerdings eines ist offensichtlich – einfach ein IRS einführen und hoffen, dass dies erfolgreich ist, wird nicht funktionieren. Aber das sollte eh jedem Touristiker klar sein. Was gerade am Markt stattfindet ist eine Konzentration der Mächte. Und alle versuchen direkt die Kontigente an sich zu binden und direkt buchbar zu sein.

In Folge wird es für Destinationen immer schwerer überhaupt noch Kontingente zu bekommen, da ein Großteil des Vertriebs über die großen Player verläuft oder die Hotels versuchen sich direkt zu verkaufen. Erwarten Gäste nicht auch alle verfügbaren Kontingente von den Destinationen? Viele unserer Kunden wie z.B. das Salzkammergut oder das Allgäu gehen diesen Weg und visualisieren auch Kontingente z.B. von Booking und anderen OTAs.

Konsequenzen für Hotels

Das große Zauberwort Direktvertrieb geistert durch die Hotellerie. Ich will jetzt nicht über generelle Veränderungen sprechen, sondern nur über Konsequenzen aus obigen Entwicklungen. Schon das allein ist allerdings unmöglich pauschal für alle Hotels – aber es gibt generelle Empfehlungen:

  • Der Vertrieb wird unübersicherlicher; das Wissen über den Verbleib eigener Kontingente ist essentiell.
  • Testing, Testing, Testing – nur so bekommt man raus welcher Vertriebskanal funktioniert!
  • Vertriebskosten im Blick halten – hierfür macht es Sinn die Vertriebskosten einer ganzheitlichen Analyse zu unterziehen.
  • Vertrieb wird nicht günstiger sondern teurer; Konzentration von Akteuren bedeutet immer auch höhere Kosten, was ja in den letzten Jahren durchaus schon der Fall ist.

 

Freu mich auf Eure Gedanken,

Florian

Florian Bauhuber

... ist Geschäftsführer des Experten-Netzwerks Tourismuszukunft sowie Doktorand am Lehrstuhl für Kulturgeographie an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Bereits seit dem Jahr 2006 berät und begleitet er gemeinsam mit seinen Kollegen touristische Unternehmen und Verbände. In seinem Fokus stehen dabei unterschiedliche Beratungsschwerpunkte: #ServiceDesign #WebsiteRelaunch #ContentStrategie #Marketing #Vertrieb #Change #Innovation

7. Juli 2015

Protel erster Gold-Sponsor des Hotelcamps, ever!

Das Hotelcamp ist Tradition – das zeigt sich allein daran, dass in diesem Jahr bereits die siebte Auflage vom 22.-24. Oktober in Bendorf stattfindet. Im siebten Jahr sind wir (d.h. das Orgateam aus HSMA Deutschland  & Tourismuszukunft) für Innovationen gut! Es gibt das erste Mal einen exklusiven Gold-Sponsor: protel (hier geht es zum neuen Protel-Blog).

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Das Interview:

Jeremy Armes, Marketingleiter der protel hotelsoftware GmbH, hat sich die Zeit genommen, unsere Fragen zur Gold-Sponsorship aber auch zur Zukunft von Hotel Management Software zu beantworten. Herzlichen Dank hierfür und viel Spaß beim Lesen.

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1.) protel ist der erste Gold-Sponsor der Hotelcamp-Geschichte. Sag uns bitte warum Ihr das macht?

Learning ist nie verkehrt. Aber Learning mit gleichgesinnten, motivierten und hoch-karatigen Individuen aus der aktuellen Hotellandschaft ist einfach unübertroffen. Als Sponsor (seit Anfang an dabei in 2009) haben wir zwei klare Ziele: Erstens leisten wir einen Beitrag um dieses wertvolle “Happening” weiterhin zu ermöglichen, zweitens zeigen wir mit unserer Marke, dass protel einen hohen Wert auf freien Gedankenaustausch, Individualität, Innovation und sogar Querdenken legt – innerhalb der Industrie, die wir lieben.

Man hofft immer, dass das nächste Seminar oder der nächste Round-Table, wo man gerade hinfährt, einen handfesten Gedankenanstoß liefert.  Nirgendwo sonst habe ich ein halbwegs vergleichbares Feeling bekommen, als hier beim Hotelcamp in Bendorf, wo ich selbst seit 2012 voll dabei bin. So viele Experten vom Hotelleben teilen kollaborativ ihre Einsichten über das operative Hier und Jetzt, und stellen ihre Tipps, Tricks, Tools aber auch die eigenen Verzweiflungen dar, sodass wir gemeinsam in der Runde den “Aha-Effekt!” erarbeiten. In den Spontanreferaten, beim Spaziergang, beim Essen, sehen wir ganz genau wie unsere eigenen Roadmaps die ein oder andere Unterstützung/Umleitung gebrauchen könnten. Ganz unparteiisch. Einfach ehrlich. Ganz nach meinem Geschmack.

Nur unter uns: Wer möchte nicht sowas Geiles unterstützen?
Und zum ersten Gold-Sponsoren des Hotelcamps: protel ist aus Dortmund – da kennen wir nur Vollgas!

2.) Was macht für Euch das Hotelcamp so besonders?

Wie erwähnt, es ist einfach ein ganz besonderer Mix aus Ideengeber, Ideen-Shaper, Ideen-Unterstützer und Ideen-Freude- und Freunde. Wusstest Du, dass der englische Begriff für “Brainstorm” kurze Zeit wegen amok-laufender Political-Correctness auf “Idea-Fountain” umgetauft wurde? Blödsinn bei Seite, hier im Hotelcamp ist wirklich ein Idea-Fountain garantiert. Es sprudelt ununterbrochen vor sich hin, von Freitagnachmittag ganz durch bis Sonntagnachmittag. (Keine Panik, ich erzähle hier nichts von den “very early morning sessions…”) Der Staffellauf der Hotelideen-Funken trifft jeden, der dabei ist, wie eine “La-Ola” im Westfalenstadion. Du kannst nicht einfach stumpf dabei sein. Wie eine verrückte Sekte – wir werden alle “berührt” von diesem Spirit, und nehmen es dann vereinzelt mit auf dem Weg in den Alltag zurück, flackernd aber mächtig, voll lebendig. Hotelcamp ist ein “Reset” für Hotelgeist, und ein “Re-open” für Hotel-Geschäftssinn. Und das Allerwichtigste: Es ist perfekt, um die Teams für die folgenden Wochen für ihre Arbeit  neu zu begeistern…

3.) Nicht jeder kennt protel. Sag uns bitte, was Ihr macht.

Wir sind ein führender PMS Anbieter, der dieses Jahr seinen 20. Geburtstag feiert. Das spricht für sich! 2009 meinten ein paar Verrückte in unserer Geschäftsführung, dass die Cloud was für Hoteliers sei (wen es interessiert, es waren genau dieselben Verrückten die in 1995 gesagt haben, dass Hoteliers sich mit der Computer-Mouse anfreunden müssen…). Ja, beide Aussagen haben für viele love-hate Anregungen gesorgt! Eins ist aber klar: jetzt wo die Cloud tatsächlich die logische Wahl für PMS ist, ist es gut zu wissen, dass das protel Produkt (protel Air) schon damals komplett neu entwickelt wurde für diese neue Welt. Heute haben wir ein wirklich sehr robustes #cloudPMS; unendlich skalierbar (mit einem Mausklick!), überraschend mobil, leicht zu erlernen und somit ein Gateway zu weiterführenden Technologien der Zukunft.

4.) Was unterscheidet Euch von anderen PMS-Anbieter? Für welche Hotels seid Ihr perfekt?

The million-dollar question? Aus meiner Sicht kann man den gesamten PMS-Markt als ziemlich “vanilla” beschreiben (Vanilla schmeckt den meisten, und deckt somit den Markt, ist aber nicht wirklich mehr als nur ein „geht so“ im Einzelfall). Ouch! Ganz ehrlich, was ein PMS-Anbieter heute nicht hat, könnte er mehr oder weniger morgen schon anbieten.

protel möchte dagegen die feuerrote, scharfe Chilischote sein. Man merkt sofort, dass wir anders sind. OK, vielleicht mag nicht jeder Chilli, kann sein. Aber in der Hotellandschaft wollen wir leidenschaftliche, zukunftsorientierte Konzepte unterstützen – genau wie heute, beim Hotelcamp Sponsorship.

Es ist nicht nur das Gewürz an sich, sondern das Umgehen mit dem Würzen, was ein tolles Gericht ausmacht. Wir haben dieses Knowhow. Die 20 Jahre in der protel Küche, zum Beispiel, belegen unser Können. Unser Hauptgericht, protel Air, eine komplette “true cloud” Lösung, genau an der richtigen Stelle, zur richtigen Zeit – das ist alles kein Zufall. Unsere Gewürzmischung aus Erfahrung, Geschäftssinn und Begeisterung für den Hotelmarkt – ich glaube sehr, dass das uns ausmacht.

Wir sagen “never say never” – und damit meinen wir, dass irgendeine von unseren protel Lösungen die passende für jedes Hotel ist, egal wie groß oder klein.  Ja, das ist eine gefährliche Aussage, ich weiß. Aber im Grunde genommen, entspricht es der Wahrheit. Man darf einfach nicht vergessen, dass jedes Hotelkonzept eine andere Art von “Guest Experience” oder “Traum” anbietet. Auch hier sind die Sichten und Beweggründe des Endkunden (der Hotelgast) immer wichtiger. Je nachdem müssen wir, als Technologie-Partner, sehr vieles anpassen damit alles läuft wie gedacht.

Mit dieser Bereitschaft zur perfekten Anpassung haben wir uns über die Jahre hinweg berühmt gemacht. Wir installieren immer noch On-Premise und gehostete Lösungen – auch viel als “hybride Lösungen”, um dem Kunden wenigstens etwas von der Interkonnektivität der Cloud, z.B. bessere Gäste- und Personalmodule anbieten zu können. It’s a buyer’s market! Aber für uns ist eines klar: Der Horizont ist voll mit Wolken! Wer sich jetzt nicht wenigstens Gedanken macht über seine Hotel-IT und der Cloud, der ist schlecht beraten.

Perfekt sind wir für Hoteliers die auch in 10 Jahren ihren Gästen etwas Außergewöhnliches anbieten wollen, ob als Individualhotel oder internationale Kette.

5.) Wohin geht für Euch die Reise bei den Hotel Management Systemen? Worauf dürfen wir uns in Zukunft freuen?

Der Autor Alexander von Schönburg hat es in seinem Buch „Smalltalk“ auf den Punkt gebracht: „…das Übernachten im Hotel sei nur ein Kompromiss, den man eingehen müsse, wenn man am Zielort der Reise keine Freunde habe.“ Wir finden, dass es quer durch alle Bereiche in Sachen Guest-Experience noch eine Menge zu tun gibt, damit das Hotel zum Freund des Gastes wird. Helfen kann dabei das PMS, wo ohnehin alle Stränge zusammenlaufen.

Jetzt da ‚The Internet of Things‘ und ‚Wearables‘ schwer im Kommen sind, ist eine Mehrfachsteigerung des Service rund um den Gast durchaus denkbar, vor allem durch den gezielten Einsatz von Augmented-Reality-Modulen beim Check-in, im Wellness, F&B oder andere Bereiche.

Beispielsweise können gut positionierte Signalgeber dafür sorgen, dass der Gast via Smartphone oder Smartwatch seinen Lieblingswhiskey hinter der Theke entdecken darf, indem er sie einfach Scannt, aus der Ferne. Oder man bekommt im Spa-Bereich informative Mehrwerte, wie eine medizinische Sonderbehandlung, die im 3D-Video vom Facharzt erklärt wird.

Die Cloud-Module die wir jetzt schon haben werden mit immer mehr Technologieanbietern vernetzt.  Mit über 20 Jahren Erfahrung in der Branche, wissen wir ziemlich genau, welche Anbieter gute Chancen haben, sich im Markt zu behaupten.

Ganz im Sinne des wahren eTourism, werden Hotelangebote noch persönlicher zugeschnitten und noch schneller verbreitet. Das wird definitiv eine Kernfunktion der Hoteltechnologie werden.

Das passende Buzzword ist hier Big Data. Genau wie in der Luftfahrtindustrie zuvor, sehen wir in der Hotellerie einen enormen Nutzen von akkuratem, automatisiertem und gefühlvollem Data-Mining. Diese Funktionen und Analysen sind genau die richtige Arbeit für die Maschinen und Programme der Hoteltechnologie.  Die wertvollen Touchpoints dienen als Auslöser für noch weitere Automatismen – die alle zentral verwaltet werden – und dem Hotel die Möglichkeit anbieten, noch näher am Gast zu sein.

Wenn man die Idee noch weiter spinnt, kann ein Gast sofort seine Treuepunkte, Airmiles oder auch andere Payback-Punkte in Cross-Marketing-Aktionen der jeweiligen Hotel- und Ortstourismuszentrale einlösen, um noch mehr Vielfalt am Aufenthaltsort zu entdecken.  Alles Self-Service für den Gast, abrufbar vom eigenen Smartphone.

Dass immer kürzere interne Kommunikationswege dazu führen, dass das Hotel-Team noch mehr Service leisten kann, ist schon klar!  Die neuen Möglichkeiten der mobilen Workforce gehen aber noch einen Schritt weiter. Nicht jeder Angestellte hält sich immer im Hotel auf, manche sind unterwegs, auf Geschäftsreisen oder bei Lieferanten. Von unterwegs aus wissen sie was los ist und im individuellen “Hotel Stream” sehen die Mitarbeiter worauf sie sich bei der Rückkehr einstellen können.

Und hier zeigen wir alle gemeinsam, das Alexander von Schönburg doch ein wenig Unrecht hat.

Nicht nur in der Zukunft, sondern auch jetzt, werden Hotels mit den richtigen Technologiepartnern gemeinsam einen neuen Weg erforschen und noch bessere Angebote servieren. Dann kann das Hotel mindestens mit dem Gästezimmer bei Freunden mithalten!

 Das Hotelcamp wartet auf Euch!

Habt Ihr nun Lust bekommen über die Zukunft der Technologie in Hotels zu sprechen? Die Anmeldung zum Hotelcamp ist nach wie vor offen und wir freuen uns über jeden Newbie!

Florian Bauhuber

... ist Geschäftsführer des Experten-Netzwerks Tourismuszukunft sowie Doktorand am Lehrstuhl für Kulturgeographie an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Bereits seit dem Jahr 2006 berät und begleitet er gemeinsam mit seinen Kollegen touristische Unternehmen und Verbände. In seinem Fokus stehen dabei unterschiedliche Beratungsschwerpunkte: #ServiceDesign #WebsiteRelaunch #ContentStrategie #Marketing #Vertrieb #Change #Innovation