Zurück nach oben

Schlagwort-Archiv: Google

31. Dezember 2013

10 Tipps für Touristiker für 2014

In einer wahllosen Reihenfolge werde ich meine 10 Tipps für 2014 kommunizieren. Diese beinhalten Events, technologische Entwicklungen, praktische Hinweise und gut gemeinte Empfehlungen:

1. Tipp: Weg mit den Klischee-Bildern: aktuelle Studien belegen, dass Klischee-Bilder im Tourismus nicht funktionieren; Bilder müssen eine Geschichte erzählen – Storytelling heißt hier das Zauberwort

2. Tipp: Nutze Google Produkte soweit wie möglich: Eye Tracking Studien belegen, dass der Fokus des Suchenden in der Suche auf eigenen Produkte von Google fällt. In Konsequenz heißt das: Schnittstellen nutzen, Contents pflegen und aufbauen, testen und optimieren!

3. Tipp: Hände weg vom Content-Marketing, wenn ihr keine Reichweite habt. Warum, das erklärt Franz Keim in seinem Blogartikel über den Sinn und Unsinn von Content-Marketing für KMUs

4. Tipp: Preise aktiv steuern. Nach dem Sturz der Bestpreisklausel durch das Kartellamt ist die Preisparität Geschichte. Als Hotelier hat man nun die Chance unterschiedlichen Kanälen unterschiedliche Preise zu geben, z.B. abhängig von der jeweiligen Provision pro Kanal. Das muss aber nicht unbedingt die optimale Strategie sein – und Empfehlung: der Handlungsspielraum ist nun da; iteratives Ausprobieren schafft Erfahrungswerte!

5. Tipp: Denkt über Eure Webseiten nach. Es gibt klarer Design-Trends, die auch für touristische Seiten gelten. Zudem sind die Ansprüche Eurer Kunden andere als Eure; das Thema Service Design ist hier zentral; hierzu halte ich einen Vortrag auf der ITB 2014 (eTravel Stage) am Mittwoch den 5. März um 15 Uhr: Service Design im Tourismus – wie man mit Persona- und Customer Journey-Methoden digitale Präsenzen konzipiert und umsetzt, schon mal vormerken

6. Tipp: Macht Euer Handeln in sozialen Medien transparent. Zeigt wer ihr seid und wer hinter den Kanälen steht und visualisiert zudem, wie schnell das Gegenüber mit einer Antwort rechnen kann. Idealtypisch macht das KLM vor.

7. Tipp: Digitale Marktforschung auf Basis von Alltagspraktiken wird 2014 flächendeckend verfügbar sein: Nicht mehr befragen, jetzt wird gemessen. Hierzu der Eventtipp zur ITB 2014.

8. Tipp: Nach den Handys und den Fernsehern kommt nun eine neue digitale Repräsentationsfläche in den Fokus: Autos – Auslöser hierfür ist die wegweisende Kooperation zwischen Audi und Google. Vor allem für touristische Attraktionspunkte von Destination von hohem Interesse. Unser Empfehlung: beim Relaunch der Webpräsenz gleich mitdenken…

9. Tipp: Macht keine Facebook Tabs mehr… die Zeiten sind vorbei. Wie man sonst perfektes Facebook Marketing im Tourismus betreibt… Bastian Hiller wir hierzu einen richtungsweisenden Vortrag bei der Allfacebook Markting Conference halten…

10. Tipp: Camp until you drop. Barcamps sind nach wie vor ein perfektes Mittel um Wissen zu teilen und neues Wissen zu generieren: für einen persönlich, aber auch für die gesamte Branche. Nicht nur die bekannten Camps wie Tourismuscamp, Touristikcamp, Castlecamp, Hotelcamp und Co. werden auch 2014 wieder stattfinden, sondern auch einige regionale Camps werden das Licht der Welt erblicken… nutzt die Chance Barcamper zu werden.

Wir freuen sehr auf das kommende Jahr! Vieles wird neu, einiges Altbewährte werden wir beibehalten – für uns ist es eine Ehre Euch in folgenden vier Schritten begleiten zu dürfen!

4 Stufen zum Erfolg 1024x312 10 Tipps für Touristiker für 2014

Alles Gute im neuen Jahr wünschen Euch alle Tourismuszukunft-Netzwerkpartner!!!

Florian Bauhuber

... ist Geschäftsführer von Tourismuszukunft - Institut für eTourismus sowie wissenschaftl. Mitarbeiter am Lehrstuhl für Kulturgeographie an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. In seinem wissenschaftlichen und beruflichen Fokus sind Innovationen in Destinationen, wie z.B. Social Media-Anwendungen, die zunehmende Virtualisierung des Reisens sowie neue Reisetrends bzw. Reiseformen.

19. Juni 2013

Google Maps sitzt jetzt auf zwei Rädern – aber nicht so sicher…

Google Maps Fahrrad Google Maps sitzt jetzt auf zwei Rädern   aber nicht so sicher...

Wer seit Ende Mai den Mapping-Dienst bei Google benutzt hat, dem dürfte bereits der neueste Bestandteil von Google Maps ins Auge gefallen sein: Die Routenoption für Fahrradfahrer. Mit diesem Feature kann man sich nun auch Radrouten in ganz Deutschland berechnen lassen. Wir haben die neue Erweiterung von Google Maps für euch getestet und uns gefragt: wie gut funktioniert Maps für Radfahrer schon? Und welche Auswirkungen hat das Tool für fahrradorientierte Destinationen?

Die Funktionalität ist schnell erklärt, die Berechnungen verlaufen ähnlich wie für Autofahrer oder Fußgänger. Dabei werden natürlich Fahrradwege und andere radtaugliche Nebenstraßen den vielbefahrenen Bundesstraßen vorgezogen. Auf Android-Smartphones erhält man in der mobilen Version von Google Maps auch eine Navigation per Sprachanweisung. In der Straßenführung und der Routendauer berücksichtigt Google auch Faktoren wie die Art/Beschaffenheit des Weges oder die Anzahl der vorhandenen Kreuzungen auf der Route. Um diesen Schritt realisieren zu können kooperiert Google mit dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC), der seine aus mehr als 250.000 Kilometer geprüften Radstrecken bestehenden Datensätze dem Mapping-Anbieter zur Verfügung stellt. Außerdem werden die User dazu angehalten, den in der Beta-Version befindlichen Google-Service durch den Map-Maker selbständig zu ergänzen und weiter auszubauen.

Doch wie funktioniert das nun in der Praxis?

(mehr …)

Andrea Pfeiler

6. Juni 2013

Google in über 730 Tagen.

Google ist ein sich ständig neu erfindendes Unternehmen, das mit dem Geist der Zeit wächst und sich neuen Aufgaben widmet. Vor allem im Tourismus hat sich Google durch verschiedene Neuerungen versucht sich zu platzieren und mitzumischen. Nicht nur einmal war der Großkonzern in den letzten 730 Tagen Thema eines Blogartikels auf unserem Tourismuszukunft-Blog.

GoogleBlog Google in über 730 Tagen.

Hier findet Ihr eine kleine, chronologische (startend mit der Aktuellsten) Auflistung und Zusammenfassungen einiger wichtiger Beiträge:

(mehr …)

Florian Bauhuber

... ist Geschäftsführer von Tourismuszukunft - Institut für eTourismus sowie wissenschaftl. Mitarbeiter am Lehrstuhl für Kulturgeographie an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. In seinem wissenschaftlichen und beruflichen Fokus sind Innovationen in Destinationen, wie z.B. Social Media-Anwendungen, die zunehmende Virtualisierung des Reisens sowie neue Reisetrends bzw. Reiseformen.

13. Februar 2013

eDay am 8. April 2013 in München – Der Event für eMarketing und eInnovationen in der Hotellerie

Facebook, Twitter, Xing… Diese Plattformen begegnen uns mittlerweile fast täglich und sind aus dem Leben vieler nicht mehr wegzudenken. Der digitale Wandel birgt neue Möglichkeiten und Werkzeuge, um Hotels und deren Angebote erfolgreich online zu vermarkten. Hoteliers stellen sich deshalb vermehrt Fragen wie: Welche Ansätze im Bereich eCommerce und eMarketing sind heute erfolgreich? Und wie können diese von der Hotellerie genutzt und umgesetzt werden?

Der 5. eDay bietet eine hervorragende Plattform, um diese Fragen und viele weitere Themen aus dem Bereich Onlinemarketing zu diskutieren, neue Ansätze für die Hotellerie zu finden und sein Netzwerk zu erweitern. Die Veranstaltung wird von der HSMA und Tourismuszukunft organisiert und findet im Leonardo Hotel in München statt.

.cc40e4e53b5245e59a06f5f9f9eb6e67 eDay am 8. April 2013 in München   Der Event für eMarketing und eInnovationen in der Hotellerie

(mehr …)

Florian Bauhuber

... ist Geschäftsführer von Tourismuszukunft - Institut für eTourismus sowie wissenschaftl. Mitarbeiter am Lehrstuhl für Kulturgeographie an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. In seinem wissenschaftlichen und beruflichen Fokus sind Innovationen in Destinationen, wie z.B. Social Media-Anwendungen, die zunehmende Virtualisierung des Reisens sowie neue Reisetrends bzw. Reiseformen.

31. Januar 2013

Google Business Photos

Seit geraumer Zeit ist es für Unternehmen in bestimmten Ländern bereits möglich für Internet User die eigenen Geschäftsräume über Business Photos zu präsentieren. Obwohl diese Anwendung also nicht mehr brandneu ist, möchten wir mit diesem Artikel über den Nutzen einer Teilnahme für ein Unternehmen informieren.

Warum Teilnahme an Google Business Photos?

Was können Unternehmen durch die Teilnahme an Google Business Photos erreichen und wie werden Interessenten diese Bilder angezeigt?

Google Business Photos funktioniert analog zu Google Street View. Ein teilnehmender Unternehmer bietet seinen Interessenten eine 360° Foto-Tour von hoher Qualität durch die Räumlichkeiten seines Unternehmens. Mit dem Angebot zur Erkundung mittels eines „Walk-Throughs“ kann ein Unternehmen seinem potentiellen Gast und Kunden das Gefühl vermitteln, dass er mit seiner Wahl genau richtig liegt. (mehr …)

Isabelle von Alvensleben

23. Januar 2013

Tourismuscamp 2013 – Rückblick auf das sechste Tourismus-Barcamp in Eichstätt

Den traditionellen Höhepunkt unserer Barcamp-Saison bildete am vergangenen Wochenende vom 18. – 20. Januar 2013 das Tourismuscamp in Eichstätt. In Kooperation mit dem Lehrstuhl für Kulturgeographie der Katholischen Universität Eichstätt haben wir bereits zum sechsten Mal das Urgestein aller touristischen Barcamps durchgeführt.

Plenum 1024x603 Tourismuscamp 2013 – Rückblick auf das sechste Tourismus Barcamp in Eichstätt

(mehr …)

Daniel Amersdorffer

21. September 2012

Google wertet Suchanfragen aus – Tourismuszukunft auch

Als Daniel S. am Freitag in unserem Socialcast einen Blogartikel von Googles offiziellem Blog mit dem Thema “Google Maps shows how we spent summer 2012” gepostet hat, musste ich sofort an unsere Potentialanalyse denken (vor über einem Jahr haben wir schon mal einen Blogartikel über unsere Potentialanalyse geschrieben). Google ist also inzwischen auch auf die Idee gekommen, touristische Suchanfragen thematisch zu analysieren. Ähnliches macht Google mit “Flu Trends” ja schon seit einer Weile in Bezug auf weltweite Grippetrends.

Jetzt hat Google also die populärsten Suchanfragen für einzelne Länder im Zeitraum von Ende Mai bis Anfang September auf Google Maps gesammelt und ausgewertet. Ziel war es, herauszufinden, wie die einzelnen untersuchten Nationen ihren Sommer verbringen. Deutschland war bei der Untersuchung leider nicht dabei. Dafür aber die Niederlande (???), naja… (mehr …)

Benjamin Gottstein

...ist Netzwerkpartner im Bereich Market Research bei Tourismuszukunft. Er studierte den Bachelor Geographie mit Schwerpunkt Freizeit, Tourismus und Umwelt an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Seit 2010 arbeitet er als Praktikant, Werkstudent und seit 2012 als Projektleiter im Bereich Market Research bei Tourismuszukunft. In seiner Bachelorarbeit beschäftigte er sich mit dem Thema Crowdsourcing. Seine Schwerpunkte sind im Bereich Keywordanalysen, Markenwerte, KPIs, Potentialanalysen und Crossmedia.

23. August 2012

Google und das Reisen!

Jahrelang hatte der Internet-Riese Google versichert, nicht an einer Erstellung von Inhalten interessiert zu sein, sondern den Nutzern nur die Möglichkeit geben zu wollen, Informationen im Internet zu suchen. Jetzt wurde am Montag bekannt, dass Google den Reise- und Hotelführer-Anbieter Frommer’s übernehmen wird.

Mit dem Ziel „für jeden relevanten Ort auf der Erde eine Bewertung“ anzeigen zu können, hat Google mit Frommer’s nun nach dem Restaurantführer Zagat schon den zweiten Anbieter von Reise-Inhalten und -Rezensionen aufgekauft. Dies wird nicht nur für die Internet-Reise-Branche einige Veränderungen mit sich bringen. Einen entscheidenden Wandel, insbesondere den wachsenden Einfluss von Google im Reisebereich betreffend, hatten wir ja bereits im Januar prophezeit (Blogartikel: 2012 – ein Schicksalsjahr für die Touristik).

John Wiley & Sons, der bisherige Inhaber der Marke Frommer‘s, hatte das Unternehmen im März diesen Jahres zum Verkauf angeboten, weil der Reiseführer-Bereich nicht mehr zur Kern-Strategie gepasst hätte. Laut der „New York Times“ soll der letztendliche Kaufbetrag 23 Millionen US-Dollar betragen haben.

(mehr …)

Florian Bauhuber

... ist Geschäftsführer von Tourismuszukunft - Institut für eTourismus sowie wissenschaftl. Mitarbeiter am Lehrstuhl für Kulturgeographie an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. In seinem wissenschaftlichen und beruflichen Fokus sind Innovationen in Destinationen, wie z.B. Social Media-Anwendungen, die zunehmende Virtualisierung des Reisens sowie neue Reisetrends bzw. Reiseformen.

13. Juni 2012

Google Moderator – Onlineumfrage mit Google

Wer kennt schon alle Anwendungen von Google? Hier gibt es tatsächlich mehr als gedacht. Und somit wollen wir euch in der nächsten Zeit immer mal wieder eine Anwendung genauer vorstellen. Heute steht die Anwendung Google Moderator auf der Agenda:

Google Moderator.jpg2 1024x314 Google Moderator   Onlineumfrage mit Google

Voraussetzung ist das Erstellen einer eigenen Signatur. Dies kann entweder der eigene Name oder auch ein Pseudonym sein. Abhängig von den Zielen der Nutzung sollte man allerdings abwägen, ob ein Pseudonym überhaupt sinnvoll ist.

Bei der Nutzung des Google Moderators geht es um das Erstellen einer Serie als Thema, bspw. Fußball EM, dem Stellen von Fragen oder das Geben von Antworten. Die Zielpersonen können je nach Vorgabe des Admins zu einer Serie Fragen, Ideen oder Vorschläge abgeben.

Was kann die Anwendung?

  • Benennen einer Serie um dem Publikum mitzuteilen, worum es geht
  • Beschreibung einer Serie (siehe Feld im Screenshot)
  • Adden von Administratoren, welche auch die Namen von einer Serie, den Beschreibungen und Themen ändern können.
  • Einstellung zu einer möglichen Anonymität der User
  • Einstellung möglicher Einreichungen von YouTube-Videos

Der “Share”- Button erlaubt es, einen direkten URL-Link zu kopieren. Es ist zudem möglich die Idee direkt über Google Mail, Facebook und Twitter zu sharen. Um diese Dienste zu nutzen benötigt es jeweils einen Log-In sowie den ermöglichten Zugriff von Google Moderator auf das Programm. Dies ist für jede Idee einer Moderator-Serie möglich.

Der Google-Moderator rankt die Fragen nach einem einfachen statistischen Algorithmus und dem Ziel der Entdeckung der beliebtesten Fragen. Der Algorithmus ist das Verhältnis von positiven zu allen abgegeben Votes, die von der Gesamtzahl der Votes für die Vorlage skaliert wird.

Setzt man den Moderator taktisch gut ein, lassen sich so von seinem Zielpublikum viele interessante Meinungen und Antworten generieren, die ein Unternehmen zu bestimmten Fragestellungen gewinnbringend berücksichtigen kann.

Wie sind Eure Erfahrungen, nutzt Ihr diese Anwendung erfolgreich?

Viele Grüße,

Oliver Embacher & Isabelle von Alvensleben

Isabelle von Alvensleben

31. Mai 2012

Google führt Google+ Local ein. Die Places 2.0

Gestern hat Google eine Veränderung bei den Places vorgenommen die auch Google+ berührt. Das Ganze nennt sich Google+ Local. Es gibt nun in der Navigation innerhalb von Google+ einen neuen Button, über den Google Places gesucht werden können. Die Inhalte aus den Places werden dann direkt in Google+ dargestellt. Ähnlich wie bei Qype kann ich zum einen also sagen was ich suche und zum anderen wo. Auf eine entsprechende Nachfrage kann ich mir beispielsweise also alle Restaurants in München anzeigen lassen.

Screenshot Google+ Local e1338465429583 Google führt Google+ Local ein. Die Places 2.0

Wer jetzt aber denkt die Places werden direkt in die Google+-Seiten des jeweiligen Unternehmens integriert wird leider enttäuscht. Eine direkte Verbindung existiert nicht, Seite und Place sind derzeit (noch) klar voneinander getrennt.

Nichts wirklich Neues also? Doch ein bisschen schon, denn: Mir als Google+ Nutzer wird jetzt gezeigt ob einer meiner Kontakte einen Place schon einmal bewertet hat. Das ist etwas, was man durchaus als spannendes Feature bezeichnen kann. Eine Bewertung einer meiner Kontakte oder Freunde ist sicherlich glaubwürdiger als Bewertungen von Leuten, die ich gar nicht kenne. Außerdem wird der Place, wenn ich aus Google-Maps auf diesen zugreife und ich gleichzeitig in Google+ eingeloggt bin, direkt auch dort angezeigt. Habe ich als Nutzer keinen Google+ Account und rufe einen Place auf, wird mir dieser im Google+ Design angezeigt. Dort werde ich dann aufgefordert mir einen Account beim sozialen Netzwerk anzulegen.

Screenshot Google+ Local2 e1338465650222 Google führt Google+ Local ein. Die Places 2.0

Weiterhin hat Google mit der Neuerung auch den Google Place selbst ein wenig angepasst. Aus der Akquise von Zagat die Google vor einiger Zeit abgeschlossen hat, werden nun auch Inhalte in Form von Bewertungen in den Place integriert. Die Bewertungsskala geht hier von 0 bis 30. Nähere Informationen zu den Zagat-Bewertungen, und inwiefern diese mit den alten Bewertungen des Places vermischt wurden, gibt es nicht. Bewertungen können nach wie vor vom Nutzer im Place abgegeben werden. Dabei (und das ist schon eine durchaus interessante Neuerung) sind nun die Kategorien Qualität, Räumlichkeiten und Service vorgegeben. Sie Skala geht dabei jeweils von 0 (schlecht) bis 3 (hervorragend). Google macht erst beim Thema Bewertungen! Es bleibt abzuwarten ob und wie die Betreiber der Bewertungsportale reagieren.

Was ändert sich nun für die Betriebe? Eigentlich nicht viel, es bleibt erst mal bei denselben Hausaufgaben wie vor der Umstellung. Sichtbarkeit und Aufmerksamkeit in und über Google+ zu erlangen, geht nur über den Einzelnen. Der Einzelne Gast muss mit einem tollen Produkt überzeugt werden, er muss sich  über einen Kontakt in Google+ an den Gastgeber binden wollen. Im Optimalfall springt dann noch eine gute Bewertung heraus. Faustformel hier: Qualität = Aufmerksamkeit.

Wir sehen also, Google lässt mal wieder die Muskeln spielen. Man macht einen weiteren Schritt bei der immer enger werdenden Verknüpfung der einzelnen Dienste und schafft es auf diesem Weg, dass sich die Dienste gegenseitig befeuern.

Google hat weitere Updates angekündigt. Welche Erweiterung würde Sinn machen? Vielleicht die Verknüpfung von Place und Google+-Seite?

Google

Tim Schuetrumpf