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10. Juli 2016

Immer wieder TZonntags: 10.07.2017 Digitalisierung und neuer Journalismus, Messenger-Statistiken, Snapchat-Memories, Google Now on Tap, TASH-Verkauf

Bitter, bitter, bitter… Äußerst unglücklich haben sich unsere Jungs am Donnerstag Abend aus der Fußball-Europameisterschaft verabschiedet.

Schade, schade. Aber die EM hat ja auch für einige witzige Social Media Momente gesorgt:

France

Etwas Gutes hat die Sache aber doch: Außer unserem Italiener Roland und dem lieben Kollegen Günter aus Österreich bekommt ihr jetzt auch wieder von der Fussball-Liebhaber-Fraktion spannende Lese-Empfehlungen zum Wochenend-Ausklang.

Heute um 21 Uhr ist beispielsweise ja noch ein Zeitfenster freigeworden 😉

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TASH wird Landesorganisation

Empfohlen von Florian

Ein Trend setzt sich fort. Nach Niedersachsen wird nun auch die Tourismusagentur Schleswig-Holstein (TASH) wieder 100%ige Landestochter. Das Land kauft die Anteile natürlich auch mit einem konkreten Ziel, wie die PM hierzu verrät. “Die TASH werde sich künftig auf ihre Kernaufgabe, das touristische Marketing, konzentrieren und damit ausschließlich Dienstleistungen im allgemeinen wirtschaftlichen Interesse wahrnehmen.” Wohl auch die ein oder andere digitale Dienstleistung – wir sind gespannt.

Androids Killer Feature: Google Now on Tap

Empfohlen von Johannes

Man mag es kaum glauben, aber inzwischen ist Google Now on Tap auch in Europa fast vollumfänglich nutzbar. Mit diesem wirklich mächtigen Tool gibt Google einmal mehr einen Fingerzeig, wo die Reise in den nächsten Jahren hingehen wird. T3N hat dazu eine schöne Übersicht zusammengestellt, was damit bereits heute möglich ist. Klickt mal rein; wirklich spannend wie ich finde!

Digitalisierung und neuer Journalismus

Empfohlen von Günter

In dieser Woche kamen Florian und ich in einer Artikelserie von Silke Liebig-Braunholz zum „Neuen Journalismus“ auf fachjournalist.de zu Wort. Schließlich eröffnet die Digitalisierung gerade dem Fachjournalismus mit gezielter Ansprache und sozialer Vernetzung völlig neue Lesergruppen.

Wie können sich Fachmedien digital erfolgreich aufstellen? Welche Rolle spielen dabei die Kuratierung von Informationen und multimediale Erzählformen? Diese Fragen durfte ich gemeinsam mit Holger Schmidt und anderen Medienexperten im ersten Teil erörtern. Im zweiten Teil – u.a. mit Statements von Richard Gutjahr und Florian Bauhuber – geht es um Journalistenmarken und den War of Talents, um Glaubwürdigkeit, Transparenz und neuen spielerischen Content.

Snapchat-Erinnerungen bzw. -Memories

Empfohlen von Catharina

Ein wenig Genugtuung habe ich schon empfunden, als ich die neuste Meldung aus dem Hause Snapchat gelesen habe.

Ich erinnere mich als wäre es gestern gewesen, dass ich mich mit Kollegen über die Plattform unterhalten habe und meine bescheidne Meinung vertrat: “Content der nach kurzes Zeit verschwindet – das funktioniert auf Dauer nicht. Keine Plattform kann damit langfristig existieren.”

Und nun ist es soweit. Snapchat stellte diese Woche die Snapchat-Memories vor. Memories ist ein privates Archiv für Fotos und Videos innerhalb der App und damit auf den Servern von Snapchat. Der Content ist damit dauerhaft abrufbar. Zu Beginn soll es keine Werbung in Memories geben, doch dass wird sich sicher schnell ändern. Letztlich ist es einer der Gründe warum es diese Funktion nun gibt.

PS: Auf dem Video Summit in Leipzig werden wir ein Panel zum Thema Snapchat haben. Hier tauschen sich erfolgreiche Snappers sowie Influencers zur Plattform aus und geben Tipps, wie man diese innerhalb seines Marketings erfolgreich einsetzen kann. www.videosummitleipzig.com 

Messenger lösen SMS endgültig ab

Empfohlen von Bastian

Die SMS ist tot. Schluss, Ende, Aus. Und sie wird auch nicht wieder kommen.
Warum? Weil Messenger wie Whatsapp, Threema, Telegram und wie sie alle heißen, der SMS schon lange das Wasser abgegraben haben. Die neuesten Zahlen einer Bitkom Umfrage machen es so deutlich wie nie zuvor: Über 80 Prozent der unter 50-Jährigen nutzen Messenger, die Gruppe zwischen 50 und 64 immerhin noch zu 59 Prozent.

WhatsApp unangefochtene Nummer Eins in Deutschland! (Grafik: Bitkom)

Sehr spanned in dem Kontext auch: Das vielgelobe Snapchat bringt es gerade mal auf 2 Prozent. #thinkaboutit

Veranstaltungs-Tipps

Nachfolgend unsere Veranstaltungstipps für Tagungen, BarCamps etc., auf denen ihr uns treffen könnt – auf der Bühne oder als Teilnehmer.

 

 

Bastian Hiller

... hat 2012 an der Katholischen Universität Eichstätt – Ingolstadt den Titel Master of Science in den Fachgebieten Tourismus und Regionalplanung erworben. Seit Anfang des Jahres 2013 unterstützt er für Tourismuszukunft – Institut für eTourismus als strategischer Berater diverse touristische Organisationen im In- und Ausland. Bastian war außerdem Lehrbeauftragter an der Salzburg University of Applied Science.

3. Juli 2016

Immer wieder TZonntags: Digitaler Fußabdruck, Youtube Livestreaming, Top 100 Marken, Pinterest Visual Search, Influencer

Ich hoffe, ihr habt alle den langen Fußball-Abend gestern gut überstanden? Gut, dann können wir ja direkt mit unseren Linktipps loslegen.

Dort gibt es heute Neuigkeiten von zwei großen Social-Media-Anbietern: Catharina berichtet von Youtube Lifestreaming und bei Günter geht es um die Visual Search von Pinterest.

Johannes widmet sich den Top 100 Marken (Wer steht wohl auf Platz 1?) und Basti zeigt euch euren digitalen Fußabdruck (zumindest einen Teil davon). Von mir gibt es dazu noch einen Beitrag über Influencer.

Und wie immer: Viel Spaß beim Lesen!
Kristine
Immer wieder TZonntags: Youtube Livestreaming, Pinterest Visual Search, Top 100 Marken, Influencer

Die 100 beliebtesten Marken

Empfohlen von Johannes

Die US-Werbeagentur Moosylvania führt regelmäßig eine Befragung unter mehreren tausend Millennials durch, um deren beliebteste Marken zu identifizieren. Die aktuelle Top 100 schön aufbereitet findet ihr hier. Schaut mal rein, ich finde es sind ein paar ganz spannende Ergebnisse dabei. Nur die Topplatzierung war irgendwie vorhersehbar…

 

Twitter Dashboard? Ja, eh … Aber der Hit der Woche ist Pinterest Visual Search!

Empfohlen von Günter

Ja … Natürlich sollte ich diese Woche über den Launch des Twitter Dashboard sprechen: Monitoring, Analytics, konfigurierbare Feeds und vorprogrammierbare Tweets für kleine Unternehmen … Ach, seht es euch einfach auf dashboard.twitter.com an; dort könnt ihr Dashboard schon vor dem offiziellen Start der App nutzen!

Woran ich in dieser Woche aber nicht vorüber kann, ist etwas anderes, potenziell ganz Großes … Pinterest kündigte seine Visual Search an, die Objekte über die Smartphone-Kamera identifiziert, vergleichbare Postings findet UND sofort den Online-Einkauf ermöglicht – nicht nur über die App, sondern auch in anderen Webshops!

Streng genommen hat Pinterest Visual Search nichts mit Augmented Reality und erst recht nichts mit Virtual Reality zu tun. Dennoch bespielt sie dasselbe Feld, indem Sie eine Brücke zwischen Online und der realen Welt schlägt.

Die Tragweite von Pinterest Visual Search ist darum nicht nur für den eCommerce, sondern auch für den Tourismus nicht zu unterschätzen. „Das nennt man dann wohl ‚transmedialen Verkauf‘“, kommentierte Stefan Heinisch mein Posting auf Facebook, „Inspiration und Sales, wann immer und wo immer ich will – I like!“

Pinterest Visual Search

 

 

Live-Streaming aus der Youtube-App

Empfohlen von Catharina

Schon sehr erstaunlich, wie lange es gedauert hat, bis YouTube nun auch mit einer einfachen, mobilen und schnellen Live-Streaming-Funktion um die Ecke kommt. Periscope (Twitter) und vor allem Facebook haben es vorgemacht. Natürlich ist der Live-Stream über YouTube schneller und stabiler als die Konkurrenz. :) Das Teilen und Archivieren läuft wohl ähnlich wie bei aufgezeichneten Videos ab. Man darf gespannt sein, wie die neue Funktion angenommen wird und wie die Inhalte auf der Plattform zukünftig weiter eingebunden werden können.

Quelle: YouTube

Quelle: YouTube

 

Der digitale Fußabdruck wird sichtbar

Empfohlen von Bastian

Am Dienstag bin ich über diesen spannenden Artikel bei t3n gestolpert, der den digitalen Fußabdruck bei Google einmal sichtbar macht.

Google macht euren digitalen Fußabdruck sichtbar (Bild: Google)

Schon spannend, wie oft man eigentlich täglich in den Kontakt mit irgendeinem Google Dienst kommt!

Wer selbst einmal sehen will, was er in den letzten Monaten so getrieben hat oder die ein oder andere Suchanfrage doch lieber aus seinem Verlauf löschen möchte, kann das ab sofort auf Google Myactivity tun.

 

Influencer?

Empfohlen von Kristine

Mein Link-Tipp der Woche beschäftigt sich bei der W&V mit der Frage: Woher kommen plötzlich all diese Influencer? Dabei wird auch das Thema Zahlen angesprochen. Denn nur, weil jemand viele Follower hat, ist derjenige nicht automatisch auch ein Influencer.

Das Fazit des Beitrags:

Ein Influencer ist nicht jemand, der eine möglichst große Zahl an Followern hinter sich versammelt. Ein wirklicher Influencer ist jemand, der über eine gewisse Expertise verfügt und bei seinen Followern großes Vertrauen genießt.

Qualität vor Quantität heißt die Devise für euch und eure Aktionen!

 

Veranstaltungs-Tipps

Nachfolgend unsere Veranstaltungstipps für Tagungen, BarCamps etc., auf denen ihr uns treffen könnt – auf der Bühne oder als Teilnehmer.

 

 

Kristine Honig

... ist seit Mai 2014 Netzwerkpartner und Berater bei Tourismuszukunft. Sie studierte Tourismuswirtschaft an der FH Zittau/Görlitz, ergänzt durch ein späteres Fernstudium zum Social Media Manager. Praktische Erfahrungen sammelte sie während ihrer 13jährigen Tätigkeit im Tourismusmarketing, u.a. beim Niederländischen Tourismusbüro. Ihre Themen sind Blogs und Blogger, BarCamps sowie Seminare.

5. Juni 2016

Immer wieder TZonntags: Tourismus in Bayern, Digitalisierung der Lebensmittelbranche, Content Marketing nach Handbuch, Das Informationszeitalter ist vorbei, Google Test My Site

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Wir hoffen, ihr habt alle die Unwetter letzte Woche gut überstanden und könnt euch jetzt am Wochenende entspannt zurücklehnen! Damit euch dabei nicht zu langweilig wird, haben wir euch wieder unsere Linktipps der Woche zusammengestellt. Viel Spaß beim lesen und durchklicken!

Veranstaltungs-Tipps: Konferenzen, Tagungen und BarCamps, die relevant für den Tourismussektor sind und wo du uns triffst.

 

Empfohlen von Florian

Zukunft des Tourismus in Bayern

Diese Woche stand unter dem Stern des bayerischen Tourismus. Zuerst fand am Montag der Kongress Alpen(t)raum der CSU Landtagsfraktion statt. Hier wurde das Positionspapier vorgestellt und diskutiert. Am Donnerstag beschäftigten sich die Tourismusgespräche in Eichstätt mit der Zukunft des Destinationsmanagements in Bayern. Auch hier wurde ein Papier veröffentlicht und diskutiert. Wir hoffen, dass aus dem Altholz auch tatsächlich ein Handlungsprogramm, d.h. aktives Handeln wird – mit Sinn und Verstand… und etwas Strategie.  Wir freuen uns drauf.

Empfohlen von Johannes

Digitalisierung im Lebensmittelhandel – Amazon Fresh und Co.

Dass der Einstieg Amazons in den Markt mit frischen Lebensmitteln wohl nicht nur Staub aufwirbeln, sondern einen richtigen Sturm entfachen wird, das glaubt Rewe Chef Alain Caparros. Und weiter sagt er in einem aktuellen Gastbeitrag in der Wirtschaftswoche: Es sei “höchste Zeit, über den Tellerrand der eigenen Branche hinauszublicken und weiter zu denken, wohin uns die Digitalisierung treibt”.

Da kann ich ihm nur zustimmen, will der stationäre Lebensmittelhandel dem Schicksal der Konsumgüterbranche entgehen. Der stationäre Handel muss endlich begreifen, dass er die digitalen Konkurrenz mit dem Preis und an Unkompliziertheit nicht übertrumpfen kann! Natürlich werden wir unsere lästigen Alltagseinkäufe in naher Zukunft automatisieren. 

Zum Händler vor Ort werden wir gehen, wenn wir uns für etwas gerne Zeit nehmen wollen und um zu genießen. Der Einkauf im Laden oder am Markt ist nicht nur ein Kauf, sondern ein Erlebnis! Und genau das müssen die Händler begreifen: Das “Produkt” des stationären Handels ist nicht die Ware an sich – es ist das Gesamterlebnis des Kunden!

Empfohlen von Günter

Content Marketing? Danke, jetzt reicht’s!

Frequenz und Tonalität der Beiträge, die täglich über meine diversen News-Feeds reinträufeln, erreichen wieder mal eine Schmerzgrenze … So wie zu Hochzeiten des Facebook-Hypes signalisieren Artikel wie dieser, dass Content Marketing Mainstream im schlimmsten Sinn des Wortes geworden ist.
Boulevard-Themen, Schlagzeilen-Regeln, Erstaunlichkeits-Listen, schematisierte Abläufe, banale No-Na-Instruktionen ohne Erkenntnisgewinn … Leute, bevor ihr Content Marketing nach Handbuch exekutiert, dann lasst es lieber bleiben! Was ihr damit erreicht, ist seelenloser digitaler Müll, der vielleicht als Clickbait taugt, aber keinen nachhaltigen Effekt hat.
„Content Marketing?“ Hört auf damit – und werdet wieder zu Menschen!

Empfohlen von Catharina

Das Informationszeitalter ist vorbei: Erfahren statt informieren

Diese Woche gab es wieder spannende Artikel auf TechCrunch. Einer, der mir aus dem Herzen spricht, ist “The Information Age is over; welcome to the Experience Age”. Zusammengefasst geht es darum, dass Informationen die man über sein Profil, sei es z.B. auf Facebook oder Twitter, in Text-oder Bildform bereitstellt und damit abrufbar macht, nach und nach verschwinden werden. Zukünftige Kommunikation startet im hier und jetzt und das vorrangig visuell. Man schaue sich nur Snapchat an, auch wenn sich hier meine Begeisterung in Grenzen hält :), oder die derzeitigen Entwicklungen bzw. Investitionen bei Facebook. Alle schwerpunktmäßig in den Bereichen Live-Streaming, 360-Grad-Videos und Virtual Reality. Unten stehend ein schönes Beispiel zu “Welcome to a new way to start your day.”

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Empfohlen von Roland

Google Test My Site

Google hat den Service zum Testen der Mobiltauglichkeit von Webseiten neu gemacht. Der Dienst ist sehr nützlich um einen schnellen Überblick über die eigene Seite zu bekommen, auch die Tipps sind in ihrer Einfachheit oft sehr hilfreich. Finden kann man diesen Test unter “Test My Site

Und noch ein interessantes Statement zum Thema Mobilität:
“I consider autonomous driving to be a basically solved problem,” Musk said. “We’re less than two years away from complete autonomy. Regulators however will take at least another year; they’ll want to see billions of miles of data.”
Elon Musk, am 02.06.2016

Veranstaltungs-Tipps

Damit ihr zukünftig keine wichtigen Veranstaltungen wie eine Tagung oder ein Barcamp mehr verpasst, gibt es in jedem „Immer wieder TZonntags“ eine aktuelle Liste anstehender Events. Immer mit dabei: Wen aus unserem Tourismuszukunft-Team ihr dort – auf der Bühne oder als Teilnehmer – antrefft.

Immer wieder TZonntags: Kristine Honig-Bock, Florian Bauhuber, Bastian Hiller, Catharina Fischer, Günter Exel, Roland Trebo, Benjamin Gottstein, Michael Faber, Catherina Langhoff, Johannes Böhm

 

 

Florian Bauhuber

... ist Geschäftsführer des Experten-Netzwerks Tourismuszukunft sowie Doktorand am Lehrstuhl für Kulturgeographie an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Bereits seit dem Jahr 2006 berät und begleitet er gemeinsam mit seinen Kollegen touristische Unternehmen und Verbände. In seinem Fokus stehen dabei unterschiedliche Beratungsschwerpunkte: #ServiceDesign #WebsiteRelaunch #ContentStrategie #Marketing #Vertrieb #Change #Innovation

29. Mai 2016

Immer wieder TZonntags: Periscope forever, Google Ads & Analytics News, Firma ohne Menschen, Zielgruppenprozess Rheinland-Pfalz, #macheseinfach

Immer wieder TZonntags, 29.5.2016: Periscope forever, Google Ads & Analytics News, Firma ohne Menschen, Zielgruppenprozess Rheinland-Pfalz, #macheseinfach

Jakobsweg, Limousin, Mittelmeer, Nordsee, Berlin … Viele aus dem Tourismuszukunft-Team waren in der Feiertags-Woche zu Land, zu Wasser oder in der Luft unterwegs. Trotzdem haben wir wieder etliche empfehlenswerte Stories gesammelt:

  • Florian ist auf ein ebenso simples wie beängstigendes Geschäftsmodell einer Firma ohne Menschen gestoßen.
  • Kristine verleitet ein Blick in den Himmel über Lyon zu Gedanken über die zielgruppenspezifische Ansprache im Tourismus.
  • Roland hängt einmal mehr Google an den Lippen, das beim GPS 2016 Neuigkeiten zu Google Ads und Analytics verkündete.
  • Ich bin vor Freude aus dem Häuschen, weil die 24-Stunden-Haltbarkeitsfrist von Periscope Livestreams endlich gekübelt wurde.
  • Und Basti befindet in einem Anfall von feiertäglicher Besinnung: #macheseinfach.

Viel Spaß bei der Lektüre unserer Lesetipps – Euer Günter!

Veranstaltungs-Tipps: Konferenzen, Tagungen und BarCamps, die relevant für den Tourismussektor sind bzw. wo du uns triffst.

Empfohlen von Florian

Firma ohne Menschen

Gibt es das? Und nebenbei noch das größte Crowdfunding-Projekt der Geschichte, die Investment-Firma DAO. Wenn das mal keine Disruption ist? Investment-Banker zittern, Staaten haben die Gefahr noch nicht erkannt und im Tourismus? Undenkbar? Wir glauben nicht – Blockchain bietet hier unglaubliche neue Möglichkeiten, der Artikel bei der Zeit beschreibt diese wunderbar – Lesepflicht.

Empfohlen von Günter

Periscope forever – Schluss mit der 24-Stunden-Haltbarkeitsfrist!

Vor drei Wochen habe ich über den anstehenden Philosophie-Wechsel bei Periscope berichtet – jetzt ist es so weit: Mit dem jüngsten Update seiner App ermöglicht Periscope das unbegrenzte Speichern aller neu gestreamten Live-Videos! Die Zwischenlösung, einen Stream mit dem Hashtag #save als permanent sichtbar zu markieren, ist damit also hinfällig.

Die unbegrenzte Haltbarkeit von Periscope Videos ist mit dem Update standardmäßig aktiviert. Einzelne Videos können natürlich jederzeit gelöscht werden; außerdem ist es über die App-Einstellungen auch möglich, die generelle Sichtbarkeit eigener Livestreams wieder mit 24 Stunden zu begrenzen.

Ebenfalls neu im iOS Update (Android folgt): Aktuelle Periscope Livestreams können über die Karte und nach Orten durchsucht werden.

Periscope Livestream-Speicherung

Empfohlen von Bastian

#macheseinfach

Meine Leseempfehlung diese Woche ist ein kleines Editorial der aktuellen Ausgabe des brandeins Magazins mit dem Titel „Warum nicht“!

Ich finde, das kleine aber sehr feine  Editorial von Chefredakteurin Gabriele Fischer trifft genau den Punkt, wegen dem wir beipsielsweise in puncto Digitalisierung so weit hinten dran sind:

Weil wir doch eher den Hang haben, alles zu zerdenken und große Angst vor Widerständen haben. Und das ist schade, denn das Gefühl, wenn die eigene Idee langsam erste Früchte trägt entschädigt für jede geleistete „Überstunde“.

Schaut gerne in die aktuelle Ausgabe und versteht sie — wie ich — als Plädoyer für den Mut, etwas einfach einmal anders zu machen, auszuprobieren oder einmal ein paar Stunden oder Euro zu investieren! 

Empfohlen von Kristine

Zielgerichtete Ansprache statt mit Kanonen auf Spatzen zu schießen

Diese Woche sah ich in Lyon folgendes am Himmel:

Ein großes „Oui“ in den Himmel zu schreiben, mag zwar irgendwie romantisch rüberkommen. Der Streuverlust ist jedoch enorm. Das Aufwand-Nutzen-Verhältnis ebenso. Und wird die Zielgruppe, also die eine entsprechende Person, überhaupt mit dieser Aktion erreicht? (Im Zweifelsfall fühlen sich noch hundert weitere Personen angesprochen – was zu einiger Verwirrung führen könnte…)

Das könnte man deutlich einfacher und direkter haben.

Wie bei vielen Marketingaktivitäten auch.

Statt mit Kanonen auf Spatzen zu schießen, ist es doch wesentlich sinnvoller, eine passende Botschaft im passenden Layout im passenden Umfeld im passenden Moment an die passende Zielgruppe auszuspielen. Sehen dann zwar weniger, aber diese fühlen sich umso stärker tatsächlich auch angesprochen. Genau dieser Gedanke spielte eine große Rolle beim Zielgruppenprozess der Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH, den wir mit begleiten durften. Wo erreichen wir die einzelnen Zielgruppen? Wie wollen diese angesprochen werden? Was ist ihnen wichtig? All dies Fragen stellten wir uns — und vor allem den Zielgruppen selbst. Die Ergebnisse werden im Juni in mehreren Info-Veranstaltungen präsentiert. Informationen zum Prozess und den Zielgruppen gibt es hier.

Empfohlen von Roland

Neues von Google

Letzte Woche gab es schon einiges an News von Google, diese Woche geht es damit munter weiter. Am GPS 2016 (Google Performance Summit) wurden jede Menge Neuigkeiten rund um die eigenen Produkte angekündigt. Es sind dies weitreichende Veränderungen, die vor allem Adwords und Analytics betreffen und die dem “Mobile first” Gedanken folgen. Damit geht Google auch bei diesen strategisch wichtigen Produkten den Weg, den man Website-Betreibern und Entwicklern schon seit langem gibt, und zwar den Focus auf mobile Geräte zu legen. Diese Änderungen sind relativ umfangreich und eröffnen wieder neue Möglichkeiten das Zielpublikum zu erreichen.

Veranstaltungs-Tipps

Damit ihr zukünftig keine wichtigen Veranstaltungen wie eine Tagung oder ein Barcamp mehr verpasst, gibt es in jedem „Immer wieder TZonntags“ eine aktuelle Liste anstehender Events. Immer mit dabei: Wen aus unserem Tourismuszukunft-Team ihr dort – auf der Bühne oder als Teilnehmer – antrefft.

Immer wieder TZonntags: Kristine Honig-Bock, Florian Bauhuber, Bastian Hiller, Catharina Fischer, Günter Exel, Roland Trebo, Benjamin Gottstein, Michael Faber, Catherina Langhoff, Johannes Böhm

 

 

Günter Exel

… ist Marketing-, Web- und Social-Media-Berater aus Wördern und der erste österreichische Netzwerkpartner bei Tourismuszukunft. Für seine Beratungsschwerpunkte – Marketing, Social Media und Kommunikation 2.0 – bringt er praktisches Know-how als langjähriger Chefredakteur von Tourismusfachzeitschriften, als Marketing-Manager eines Reiseveranstalters und Experte im Bereich Echtzeit-Reportagen mit.

15. Mai 2016

Immer wieder TZonntags: Besuch im Silicon Valley, ÖW Tourismustag, Ping-Pong-Indikator, Facebook-Werbeanzeigen, Content, der bewegt

Auch zu Pfingsten gibt es unsere Sonntags-Linktipps für euch.

Was uns diese Woche alle bewegte: Das Ende der Störerhaftung in Deutschland (zumindest das voraussichtliche, denn noch muss der Gesetzentwurf tatsächlich beschlossen werden). Das ist wohl die für den Tourismus beste politische Nachricht des Jahres! Informationen dazu gibt es bei Spiegel.de. Wir freuen uns! \o/

Ansonsten haben wir diese Woche noch

Viel Spaß und morgen einen schönen Feiertag,
Kristine

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Kristine Honig

... ist seit Mai 2014 Netzwerkpartner und Berater bei Tourismuszukunft. Sie studierte Tourismuswirtschaft an der FH Zittau/Görlitz, ergänzt durch ein späteres Fernstudium zum Social Media Manager. Praktische Erfahrungen sammelte sie während ihrer 13jährigen Tätigkeit im Tourismusmarketing, u.a. beim Niederländischen Tourismusbüro. Ihre Themen sind Blogs und Blogger, BarCamps sowie Seminare.

1. Mai 2016

Immer wieder TZonntags: LTK Thüringen, Video Summit Leipzig, ÖRV Kongress live, es menschelt, Bloggen, selbstfahrende Autos, Werbeplattform Facebook

Auch am heutigen Tag der Arbeit gibt es natürlich unsere wöchentlichen Link-Tipps für euch. Wobei wir weder dieses Blog hier noch die Link-Tipps tatsächlich als Arbeit betrachten, sondern selbst ganz viel Spaß mit diesen haben.

Was haben wir heute für euch dabei?

Außerdem wie immer dabei: unsere Veranstaltungs-Tipps inklusive anstehenden Seminaren und Webinaren.

Euch noch einen schönen Sonntag und einen guten Start in den Mai,
Kristine
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Kristine Honig

... ist seit Mai 2014 Netzwerkpartner und Berater bei Tourismuszukunft. Sie studierte Tourismuswirtschaft an der FH Zittau/Görlitz, ergänzt durch ein späteres Fernstudium zum Social Media Manager. Praktische Erfahrungen sammelte sie während ihrer 13jährigen Tätigkeit im Tourismusmarketing, u.a. beim Niederländischen Tourismusbüro. Ihre Themen sind Blogs und Blogger, BarCamps sowie Seminare.

27. März 2016

Immer wieder TZonntags: Social Media im Krisenfall, Facebook Live im Museum, Marktforschung & Kultur, Travel und YouTube, Max Richters „Sleep“, News zu Tay, Nik & Norwegen

IWZT 27.3.2016

Auch an Ostern gibt es natürlich ein Immer wieder TZonntags von Tourismuszukunft. Heute mit dem Mangel an Vertrauen in die eigene Marke von Johannes, der Veränderung der Kommunikation durch Social Media in Krisenfällen von Günter, einer Infografik zum Thema Travel und YouTube von Catharina, dem Einsatz von Facebook Live im Van Gogh Museum von Kristine, der Verknüpfung von Inszenierung von Industriekultur und gesellschaftlichen Bedürfnissen von Basti, gleich mehrere Linktipps von Roland und der Frage, ob der kulturelle Hintergrund in der Marktforschung eine Rolle spielt, die meine Empfehlung der Woche beantwortet.

Natürlich dürfen auch unsere Veranstaltungs-Tipps nicht fehlen: Konferenzen, Tagungen und BarCamps, die relevant für den Tourismussektor sind bzw. wo du uns triffst, findest du unter unseren Veranstaltungs-Tipps.

Viel Spaß und noch ein schönes restlichen Oster-Wochenende!

Empfohlen von Johannes

Eieiei… Verantwortliche haben kein Vertrauen in die eigene Marke

Wie in einem W&V Artikel nachzulesen ist, ergab eine kürzlich durchgeführte Studie, dass viele Markenverantwortliche in Deutschland kein Vertrauen in ihre eigenen Marken besitzen. Viele scheitern an der Herausforderung, die vielfältigen Einflussfaktoren vom Webauftritt, über die Unternehmenskultur, bis hin zum Kernelement, dem Produkt, erfolgreich abzustimmen.

Daran sollte aber dringend gearbeitet werden, denn Marken, die in sich nicht konsistent sind und nicht von innen heraus gelebt werden, sind mittelfristig zum scheitern verurteilt! Ein paar Hintergründe und Informationen zu den Zusammenhängen findet ihr auch im Artikel zu unserem Markenmodell.

Empfohlen von Günter

„Don’t call. Use texting or social media.“

In den tragischen Ereignissen der Brüsseler Anschläge wurde einmal mehr klar, wie sehr soziale Medien die Kommunikation in und um Krisen verändert haben. „Don’t call. Use texting or social media.“ Diese Aufforderung des CrisisCenter Belgium brachte es auf den Punkt: Telefonieren ist in Krisensituationen zu störungsanfällig.

Wie WhatsApp, Twitter & Facebook während der Brüsseler Anschläge das Telefon als Kommunikationsmittel Nr. 1 ablösten, fasste CNBC in einem lesenswerten Artikel zusammen – hier die Kernaussagen:

  • Mobilanbieter und Krisenstellen forderten zur Verwendung von SMS und Social Media auf.
  • WLAN-Hotspots wurden für jedermann ohne Anmeldung freigeschaltet.
  • Facebook aktivierte sein „Safety Check“ Tool, über das man sich als „safe“, „unsafe“ oder „not in the area“ markieren konnte.
  • Auf Twitter wurde mit den Hashtags #OpenHouse, #PorteOuverte und #ikwelhelpen Unterstützung angeboten.
  • Quer durch alle Netzwerke zeigten User mit Hashtags wie #PrayForBrussels, #WeerbaarBelgie und #JeSuisBruxelles ihre Solidarität mit der belgischen Hauptstadt.

Empfohlen von Catharina

Travel und YouTube

Video (Marketing) ist eines meiner Schwerpunktthemen und innerhalb eines zeitgemäßen Marketings nicht mehr wegzudenken. Insofern beschäftige ich mich nicht nur mit neuen Formaten, Techniken oder Plattformen, sondern auch mit verschiedenen Studien zum Thema. Eine sehr spannende, speziell im Hinblick auf den Gebrauch von Video im Reisebereich, hat Google UK schon letztes Jahre herausgebracht bzw. beim World Travel Market präsentiert. Die wichtigsten Zahlen habe ich in unten stehender Infografik zusammengefasst.

Travel&YouTube

Empfohlen von Ben

Marktforschung braucht kulturellen Rahmen

Wer sich mit (internationaler) Marktforschung beschäftigt, der kommt auch immer wieder zu der Frage: “Funtioniert Marktforschung eigentlich in jedem Land anders” – spielt der kulturelle Hintergrund also eine Rolle in der Durchfühung von Marktforschungsprojekten? In meinem Artikel der Woche, der dieses mal von der Gesellschaft für innovative Marktforschung kommt, wird dieser Frage auf den Grund gegangen. Und die Antwort ist so einfach wie kompliziert: Jein! Warum das so ist, könnt ihr im Artikel nachlesen: “Internationale Marktforschung: Culture Matters!

Empfohlen von Bastian

„Sleep“

Mein Favorit der Woche ist einmal nicht zu meinem Steckenpferf elearning, sondern ein tolles Beispiel für die Verknüpfung von Inszenierung von Industriekultur und gesellschaftlichen Bedürfnissen:

Eine Nacht mit acht Stunden Schlaf ist für Viele mittlerweile purer Luxus. In Berlin konnten nun 400 Leute für 50 EUR pro Person wirklich zur Ruhe kommen. Im ehemaligen Heizkraftwerk Mitte hat der Komponist Max Richter jetzt sein Musikstück “Sleep” aufgeführt. Das Besondere dabei: Das Konzert begann erst um Mitternacht und ging bis acht Uhr morgens. Statt den üblichen Stühlen konnten es sich die Besucher in Betten bequem machen.

Quelle: http://www.universal-music.de/max-richter/bilder

Für mich ist das eine tolle Geschichte, die viele Bereiche unserer täglichen Arbeit wiederspiegelt: Bedüfrnisse, Inszenierung, Produktentwicklung. Tolle Geschichte.

Für den Hausgebrauch gibt es das Stück ünbrigens auch als CD .

 

Empfohlen von Kristine

Einsatz von Facebook Live im Van Gogh Museum

Oft berichten wir hier bei Immer wieder TZonntags von neuen Möglichkeiten, die verschiedene Social-Media-Kanäle oder Apps bieten. Doch wie werden diese konkret im Tourismus eingesetzt?

Ein schönes Beispiel, das mir diese Tage untergekommen ist: Das Van Gogh Museum in Amsterdam führte letztens einen Rundgang durch das Museum mit Hilfe von Facebook Live durch.

Persönlich. Direkt. Gefällt mir.

Den entsprechenden Facebook-Post samt ca. 25minütigem Video – ja, das ist das Schöne bei Facebook Live, dass diese Videos auch im Nachhinein noch da sind – findet ihr hier.

Und, nach dem Anschauen Lust bekommen, die Sonnenblumen von Van Gogh auch mal im Museum zu besuchen?

Gefunden habe ich diese tolle Aktion übrigens im Blog von Daniel Rehn, der regelmäßig verschiedene Aktionen und Kampagnen vorstellt. Ein Reinschauen lohnt sich!

Empfohlen von Roland

Ein Chatbot sieht rot, Google spielt Osterhase, Norwegen und Samsung ändern alles

Meine Linktipps in dieser Osterwoche sind:

Veranstaltungs-Tipps

Damit ihr keine wichtigen Veranstaltungen wie eine Tagung oder ein Barcamp mehr verpasst, gibt es in jedem „Immer wieder TZonntags“ eine aktuelle Liste anstehender Events. Immer mit dabei: Wen aus unserem Tourismuszukunft-Team ihr dort – auf der Bühne oder als Teilnehmer – antrefft.

 

Immer wieder TZonntags: Kristine Honig-Bock, Florian Bauhuber, Bastian Hiller, Catharina Fischer, Günter Exel, Roland Trebo, Benjamin Gottstein, Michael Faber, Catherina Langhoff, Johannes Böhm

 

 

Benjamin Gottstein

...ist Netzwerkpartner im Bereich Market Research bei Tourismuszukunft. Er studierte den Bachelor Geographie mit Schwerpunkt Freizeit, Tourismus und Umwelt an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Seit 2010 arbeitet er als Praktikant, Werkstudent und seit 2012 als Projektleiter im Bereich Market Research bei Tourismuszukunft. In seiner Bachelorarbeit beschäftigte er sich mit dem Thema Crowdsourcing. Seine Schwerpunkte sind im Bereich Keywordanalysen, Markenwerte, KPIs, Potentialanalysen und Crossmedia.

20. März 2016

Immer wieder TZonntags: Hotellerie 4.0 | Tourismuscamp-Sieger | Google B2B Suite |Influencer Marketing|Young Traveler Studie

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Ist denn schon wieder Sonntag? Ja, dass ist es. Hier kommen unsere Lese-Tipps der vergangenen Woche:

Florian: Tourismuscamp 2017 in Wilhelmshaven/Ostfriesland Günter: Digitalisierung in der Hotellerie          Michael: Young Traveler Studie                                                                                Catharina: Influencer Marketing                                                               Roland: Neue Google Analytics 260 Suite

Unsere Veranstaltungs-Tipps: Konferenzen, Tagungen und BarCamps, die relevant für den Tourismussektor sind bzw. wo du uns triffst, findest du unter unseren Veranstaltungs-Tipps.

Empfohlen von Florian

Tourismuscamp 2017 in Wilhelmshaven / Ostfriesland

Was für ein Kopf-an-Kopf-Rennen: Mittwoch 24 Uhr stand der Sieger mit 4.598 Stimmen fest – Wilhelmshaven in Ostfriesland. Die Sächsische Schweiz war bis zu letzt im Rennen – musste sich allerdings mit 4075 Stimmen geschlagen geben.

Tourismuscamp Ostfriesland
Wir freuen uns schon sehr auf unser Camp im hohen Norden – der Termin steht auch schon fest:  27-29.01.2017 – Save the date!

Empfohlen von Günter

Digitalisierung in der Hotellerie

Zur ITB präsentierte die Österreichische Hoteliervereinigung weitere Details aus ihrer gemeinsam mit Roland Berger durchgeführten Studie Hotellerie 4.0.
Hier die Hauptaussagen der Umfrage:
• Die Top-Hotels sehen überwiegend Chancen in der Digitalisierung.
• Risiken werden aber klar identifiziert.
• Hauptvorteil: mehr neue Gäste, internationalerer Gäste-Mix
• Die Budgets für die Digitalisierung sind überschaubar.
• Der Vertrieb ist eher auf Saisonen ausgerichtet als auf Ansprüche unterschiedlicher Gästegruppen.
• OTAs werden standardmäßig eingesetzt, statt durch bedarfsorientierten Einsatz Kosten zu senken und Effekte zu steigern.
• Digitale Anwendungen werden primär in der Gästeansprache genutzt, betriebsintern kaum.
• Von den Hoteliers gefordert, in den Destinationen noch nicht in dem Ausmaß umgesetzt sind Initiativen und Digitalisierungsprojekte auf der überbetrieblichen Ebene.
• Beim Erheben, Verwalten und Nutzen von Gästedaten gibt es noch viel Potenzial.
Die komplette Studie kann unter www.oehv.at/Studie-Hotellerie-4-0 heruntergeladen werden.

Empfohlen von Michael

Kostenloses Download der Young Traveler Studie

Gemeinsam mit ruf reisen und dem VIR haben wir in der letzten Woche den ruf Young Traveller Kompass 2016 veröffentlicht. Dieser hat über 2.600 junge Reisende über deren Mediennutzung und Reiseverhalten befragt. Die Ergebnisse geben wichtige Implikationen für die zukünftige Kunden-Kommunikation und Produktgestaltung für  Reiseunternehmen.

Die Studie könnt Ihr hier kostenlos herunterladen:

young-traveler-studie-2016-teaser

Empfohlen von Catharina

Influencer Marketing – Was braucht es für erfolgreiche Kampagnen?

Das viel besprochene Thema liegt mir sehr am Herzen, da es erfahrungsgemäß immer noch Unklarheiten über das ‘Was’ und ‘Wie’ gibt. Auf der ITB durfte ich dazu auf der eTravel World sprechen und eine Zusammenfassung des Vortrags findet Ihr auf unserem Blog. Des Weiteren findet am Dienstag ein Webinar zum Thema statt. Bei Interesse könnt Ihr Euch über unsere Seite anmelden.

Influencer-Marketing-Produktbild

Empfohlen von Roland

Neue Google Analytics 360 Suite

Google hat diese Woche die Google Analytics 360 Suite vorgestellt und als Beta freigegeben. Das Tool zur Marketing Analyse ist vor allem für den Enterprise Sektor vorgesehen und bietet neben einer überarbeiteten Version von Analytics Premium noch weitere 5 Tools.

YouTube Preview Image.

Weiters möchte ich noch auf die Crowdlending Campagne von Hertha BSC hinweisen. Der Berliner  Fußball Club wollte sich innerhalb von 60 Tagen über Crowdfunding 1 Million Euro für das Digitalisierungsprojekt “Hertha 4.0” leihen. Die Aktion hat genau 9 Minuten gedauert, dann hatte die Hertha das Geld schon gesammelt.

Veranstaltungs-Tipps

Damit ihr keine wichtigen Veranstaltungen wie eine Tagung oder ein Barcamp mehr verpasst, gibt es in jedem „Immer wieder TZonntags“ eine aktuelle Liste anstehender Events. Immer mit dabei: Wen aus unserem Tourismuszukunft-Team ihr dort – auf der Bühne oder als Teilnehmer – antrefft.

 

Immer wieder TZonntags: Kristine Honig-Bock, Florian Bauhuber, Bastian Hiller, Catharina Fischer, Günter Exel, Roland Trebo, Benjamin Gottstein, Michael Faber, Catherina Langhoff, Johannes Böhm

 

 

Catharina Fischer

....ist Beraterin und Netzwerkpartnerin bei Tourismuszukunft. Sie arbeitet seit über 8 Jahren im Bereich Marketing- und Vertrieb. Nach ihrem Studium im Bereich Tourismusmanagement baute sie das Social Media Marketing der Deutschen Zentrale für Tourismus auf. Innerhalb des Social Media Marketings hat Catharina Fischer speziell in den Bereichen internationale Blogger Relations, Facebook-, Instagram- und Twitter- Marketing sowie im Bereich Videomarketing umfassende Erfahrungen. Des Weiteren befasst sie sich seit den Anfängen des Social Media Marketings intensiv mit einem zielgerichteten Monitoring und der Analyse von Social Media und crossmedialen Kampagnen.

28. Februar 2016

Immer wieder TZonntags: Google Ads & AMP, Booking’s Passion Search, Bewertungen, Twitter Customer Service, Content-Reihenfolge, Twitter big in Japan

Immer wieder TZonntags, 28.2.2016: Google Ads & AMP, Booking's Passion Search, Bewertungen, Twitter Customer Service, Content-Reihenfolge, Twitter big in Japan

Wow – da tat sich einiges in dieser Woche! Es gibt sie ja immer noch, die kleinen Disruptionen:

  • Google stellt die Regeln für Werbung und mobile Darstellung auf den Kopf – und stößt SEO’ler, SEM’ler und Webdesigner vor denselben … (Tipp von Roland)
  • Booking macht auf Leidenschaft und führt die Passion Search ein (Florian)
  • Buffer baut ein wirkliches cooles Tool, das Customer Service mit Twitter erleichtert (Günter)
  • Und Twitter schlägt Facebook – okay: in Japan … (Catharina)

Aber auch Konstanz und Strategie bleiben wichtig – wie Kristine (Reihenfolge von Social Media-Content) und Michael (Bewertungen) mit ihren #IWTZ Tipps belegen.

Wie üblich findet ihr unter den Veranstaltungs-Tipps auch alle Konferenzen, Tagungen und BarCamps, wo ihr uns trefft. Noch einen schönen Sonntag, Euer Günter!

Empfohlen von Florian

Booking.com kann auch Inspiration

Auch das noch … werden jetzt viele Hoteliers und Destinationen denken. Booking.com führt die sogenannte  Passion Search oder einen Destinationsfinder für touristische Praktiken ein. Dieser funktioniert auch bei Nischenthemen hervorragend, da er aus über 23 Millionen Empfehlungen berechnet wird, die Booking.com in den letzten 12 Monaten eingesammelt hat. Das nennt man Skalenvorteile effizient genutzt.

Empfohlen von Günter

Respond – Customer Support auf Twitter

Ein cooles Customer Support Tool hat Buffer in dieser Woche freigeschaltet: ‪Respond‬ monitort, sammelt und sortiert Dialoge auf Twitter (so wie diesen mit Benjamin, Kristine und Elena), um so seine Kunden-Gespräche im Blick zu behalten. Hier die Basics:

Respond, previously Respondly, is a social customer service and community engagement tool being built by our team at Buffer (hi!). It allows you to monitor your Twitter account(s) for @mentions, DMs, and even search keywords like ‪#‎hashtags‬ all from an inbox-style interface.

Interessiert? Hier könnt ihr euch einfach (und kostenlos) anmelden: https://respond.buffer.com/create

respond by Buffer

Empfohlen von Michael

Podiumsdiskussion zu Bewertungen

Am Dienstag moderierte Michael bei der INTERGASTRA ein Podium zum Thema “Klartext Kundenbewertung: Transparenz, Kritik & Chance“. Gemein diskutieren Georg Ziegler (Holidaycheck), Klaus Schurr (Burg Stufenheck) und Andreas Steinbeißer (Solution 10) über folgende Fragen:

  • Persönliche Erfahrung bei der Bewertung
  • Was versteht man im Jahre 2016 eigentlich noch unter einer Bewertung?
  • Wie beeinflussen Bewertungen die Reputation eines Betriebes?
  • Welche Content-Elemente sollte eine Bewertung haben?
  • Welche klassischen Werte verkörpert in der Regel ein Gastgeber?
  • Welche Bewertungsplattformen sind relevant für Hotellerie und Gastronomie?
  • Wie geht man mit schlechten Bewertungen um?
  • Fake-Bewertungen: Lohnt sich das?
  • Sollte man seine Gäste aktiv zum Bewerten aufrufen?
  • Wie kann man den Gast zur Bewertung nötigen/entlohnen?
  • Welche Tools nutzen Sie zum Monitoring und Management von Bewertungen?
  • Bringen Bewertungen tatsächlich Transparenz in den Web-Dschungel?
  • Welchen Einfluss haben diese auf die Sichtbarkeit?
  • Was bringen Bewertungen wirklich für den Betrieb?
  • Sind Bewertungen in 2016 noch relevant? Ja oder Nein?


Empfohlen von Catharina

Twitter: Now Bigger Than Facebook

Ja, aber nur in Japan. Dort hat Twitter 35 Millionen aktive Nutzer und Facebook folgt mit 25 Millionen. Das alleine ist schon nicht ganz uninteressant, jedoch noch interessanter ist die Frage, woraus das resultiert. Laut einem Report des Wall Street Journal ist die Nutzerzahl von Twitter nach dem verheerenden Erdbeben und Tsunami in 2011 signifikant gestiegen. Vorher betrug diese weniger als 7 Millionen. 

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Quelle: https://pixabay.com

Viele Japaner nutzten das Netzwerk, um sich über die aktuelle Lage zu informieren und schnell auszutauschen. Dies bestätigt(e) wieder einmal die Alleinstellung von Twitter im Kontext von Information und Kommunikation in Echtzeit.

Empfohlen von Kristine

Die richtige Reihenfolge

Beim TourismusCamp Niederrhein am Montag kam wieder einmal die Frage auf: Welches Netzwerk soll (muss) ich denn bespielen? Meine Standardantwort auf solche Fragen: Es kommt darauf an.

Worauf es ankommt, hat Annette Schwindt von schwindt-pr in ihrem aktuellen Blogbeitrag wunderbar zusammengefasst:

Zuerst WER, WAS & FÜR WEN, dann WIE & WO.

Die richtige Reihenfolge beim (digital) Kommunizieren beachten

(Und by the way: Ich mag diese neue Funktion von WordPress, aus einem einfachen Link so eine schöne Info-Kachel zu erstellen.)

Empfohlen von Roland

Google baut um

Viel Neues gab es diese Woche bei Google. Neben dem Start von AMP in den Suchergebnissen, auf welchen ich auch in meinem Blogartikel diese Woche eingegangen bin, gab es noch zwei große Neuerungen für Adwords Kunden:

  • Ads auf der rechten Seite verschwinden
  • Es wird bei den wichtigsten Anfragen 4 Ads vor den Suchergebnissen geben

Die Folge: Organische Ergebnisse rutschen noch weiter nach unten und verlieren weiter an Gewichtung. Die Ads werden damit noch wichtiger – und es ist absehbar, dass diese auch teurer werden. Man darf hier gespannt sein, was die nächsten Wochen bringen. Hier gibt es dazu schon mal eine gute Q&A zum Thema.

Wenn ihr Interesse habt, stehe ich euch gerne bei der ITB für einen Austausch oder einen Plausch zur Verfügung, kurze E-Mail genügt – würde mich freuen!

Veranstaltungs-Tipps

Damit ihr keine wichtigen Veranstaltungen wie eine Tagung oder ein Barcamp mehr verpasst, gibt es in jedem „Immer wieder TZonntags“ eine aktuelle Liste anstehender Events. Immer mit dabei: Wen aus unserem Tourismuszukunft-Team ihr dort – auf der Bühne oder als Teilnehmer – antrefft.

 

Immer wieder TZonntags: Kristine Honig-Bock, Florian Bauhuber, Bastian Hiller, Catharina Fischer, Günter Exel, Roland Trebo, Benjamin Gottstein, Michael Faber, Catherina Langhoff, Johannes Böhm

 

 

Günter Exel

… ist Marketing-, Web- und Social-Media-Berater aus Wördern und der erste österreichische Netzwerkpartner bei Tourismuszukunft. Für seine Beratungsschwerpunkte – Marketing, Social Media und Kommunikation 2.0 – bringt er praktisches Know-how als langjähriger Chefredakteur von Tourismusfachzeitschriften, als Marketing-Manager eines Reiseveranstalters und Experte im Bereich Echtzeit-Reportagen mit.

26. Februar 2016

Google AMP, Facebook “M” und das Ende der Websites!

Am Montag durfte ich beim HSMA eMarketingDay 2016 in München dabei sein und einen Vortrag im Trend Track gestalten. Mein Thema dabei waren die aktuellen Entwicklungen in Bezug auf Webseiten.

Das Thema wie die Websites in Zukunft aussehen und welche Bedeutung sie haben werden, beschäftigt mich schon seit längerem. Immer wieder wenn man mit einem Kunden den Relaunch einer Webseite angeht, stellen sich die selben Fragen: was ist heute aktuell, was muss ich machen, um für die nächsten Jahre gewappnet zu sein, wohin geht die Reise.

Bild Andreas Schebesta

Roland Trebo beim eMarketing Tag – Bild: Andreas Schebesta

2015 hat es einige Entwicklungen gegeben, die großen Einfluss darauf haben werden, wie die Zukunft von Websites aussieht und wie sich unser Zugang und unser Konsum von Informationen entwickeln wird. Google AMP und Facebook M sind zwei Stellvertreter ihrer Zunft, und sie stehen für zwei Trends, die sich diesbezüglich abzeichnen. Aber schauen wir uns zuerst mal an, was hinter Google AMP und Facebook M steht.

Google AMP

AMP ist Googles Lösung um das mobile Surfen schneller zu machen. Googles Lösung insofern, da auch Facebook und Apple schon Projekte haben, die in die selbe Richtung gehen. Was macht AMP? AMP holt sich bestimmte Informationen von der Website und zeigt diese in standardisierter und auf Geschwindigkeit optimierter Form an.

Ladezeiten haben Einfluss auf Ranking und Klickpreis!

Die Folge: die Ladezeiten reduzieren sich von oft über 8 Sekunden (Google gibt das als durchschnittliche Ladezeit einer mobilen Seite an) auf praktisch 0. Dies ist insofern wichtig, da der User normalerweise nicht gewillt ist mehr als 4 Sekunden auf das Landen einer Seite zu warten. Geschwindigkeit ist ja seit jeher ein großes Anliegen und seit einiger Zeit auch Ranking-Kriterium für Google. Und auch bei Google Adwords spielt die Geschwindigkeit eine Rolle und hat im Endeffekt auch eine Auswirkung auf den Preis, den man pro Klick zahlen muss.

Seit Dienstag, dem 23. Februar hat Google jetzt AMP in die eigenen Suchergebnissen integriert. Bei einigen Seiten wird nun auf mobilen Geräte ein grüner Blitz angezeigt. Dieser signalisiert, dass es von der Seite eine für mobile Geräte und auf Geschwindigkeit optimierte AMP Version gibt, welche dann bei einem Klick auch geladen wird.

Das Schöne am AMP ist, dass Google es als Open Source Projekt frei zugänglich gemacht hat und das ist normalerweise kein großer Aufwand für eine Webseite ist, ihre Inhalte für AMP anzubieten. Es reicht hier meist ein Plugin aus, das installiert werden muss. Automattic, die Macher von WordPress, haben sogar angekündigt, AMP für alle Blogs auf WordPress.com standardmäßig freizuschalten. AMP ist vorerst nur für News gemacht, aber der Weg scheint klar gezeichnet.

Diese Entwicklung ist an sich ja eine gute Sache, aber man muss sich bewusst sein, dass sich AMP die Informationen von der Webseite holt, den Nutzer nicht mehr hin schickt. Und auch die Art wie die Informationen dargestellt werden, liegt nur mehr zum Teil in unserer Hand.

Facebook “M”

Facebook “M” ist in den Facebook Messenger integriert und geht im Vergleich zu Siri & Co. noch einen Schritt weiter. Neben Antworten auf spezifische Fragen erledigt er auch Bestellungen und Buchungen. Man kann Facebook “M” also bitten, mir ein Taxi zu holen oder mir eine Pizza zu bestellen. Genauso gibt der Assistent auch Auskunft zu interessanten Orten und Lokalen in der Nähe, basierend auf den Besuchen oder Likes anderer Facebook User.

Mischung aus künstlicher und menschlicher Intelligenz!

Ein weiterer Unterschied zu Siri und Co.: das Ganze geschieht hier als Mischung von künstlicher Intelligenz (AI) und menschlicher Intelligenz. In der Tat sitzen hier auch echte Menschen bei Facebook, die einen bei den kleinen Problemen des Alltags unterstützen. Es soll nicht wahrnehmbar sein, ob ich die Hilfe jetzt vom Algorithmus oder von einem Menschen bekomme. Sicher ist, dass das Ziel von Facebook hier sein wird, den automatischen Part so gut zu machen, dass der Mensch hier immer weniger eingreifen muss. Facebook “M” befindet sich aktuell noch in der Testphase.

Assistenten, AMP und die Zukunft der Websites!

In welche Richtung sich Websites entwickeln hängt stark davon ab, wie wir in Zukunft nach Informationen suchen. Und wie wir die Information konsumieren. AMP und die virtuellen Assistenten werden darf starken Einfluss haben.

Zu diesem Thema gibt es einige Entwicklungen zu beachten:

  • Fragen statt Suchen. Und Antworten statt Suchergebnisse.
    Allen voran die Assistenten, aber auch Google selber, bringen uns immer mehr dazu, mit unseren Geräten zu sprechen. Und wenn wir reden stellen wir Fragen und geben keine Suchbegriffe ein. Und wir möchten auf unsere Fragen Antworten haben, keine Suchergebnisse. Eine Studie von Juli 2015 zeigt, dass Google für fast ein Drittel der Fragen schon eine Antwort parat hat.
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  • Absichten statt Suchbegriffe
    Dies ist eine Entwicklung, die seit einiger Zeit schon im Gang ist und auch auf die Suchmaschinenoptimierung Auswirkungen zeigt. Neben der eigentlichen Frage oder den Suchbegriffen werden von den Suchmaschinen noch andere Parameter berücksichtigt, um die Absicht des Suchenden festzustellen und ihm die bestmögliche Antwort zu liefern. Diese anderen Parameter können GPS Daten, Zusammenhang zur vorhergehenden Frage oder bestimmte Muster sein. Die Auswertung von Absichten macht den Suchbegriff im Extremfall zum Detail und erlaubt es sogar, Antworten bzw. Hinweise zu geben, ohne dass eine Frage gestellt wurde. Ein Beispiel dafür ist das Smartphone, das sich meldet wenn ich mich morgens um 7.30 Uhr ins Auto setze und mir ungefragt sagt, wie lange ich noch ins Büro brauche.
  • Data driven Search statt Web Search
    Es geht immer mehr um Informationen und die Interpretation und Zusammenführung von Informationen, nicht mehr um Websites. Und wieder darum, am Ende eine Antwort zu liefern und keine Liste von Suchergebnissen. Hierbei spielt die künstliche Intelligenz eine große Rolle.

Der rote Faden, der sich durch diese Entwicklungen zieht ist klar.

Die Website steht nicht mehr im Mittelpunkt, sondern ist nur mehr einer der Kanäle, mit welchen ich den User erreiche. Was immer mehr im Mittelpunkt steht ist die Information selber.

Und meine Website?

Websites werden (zumindest auf absehbare Zeit) natürlich weiter bestehen, aber Aussehen, Sinn und Bedeutung werden sich in den nächsten Jahren stark ändern. Entwickelt sich die Website zur Datenbank, die über verschiedene Kanäle Informationen an Suchmaschinen und Assistenten liefert? Wird die Website nur mehr die Oberfläche eines integrierten Systems sein, welches an sich und als Kern andere Aufgaben hat? Verkümmert die Website zur reinen Visitenkarte, zum Prospekt oder Katalog?

Die Antwort wird von den Entwicklungen der nächsten Jahre abhängen, und da kommt noch einiges auf uns zu.

Was kann man jetzt tun?

Die wichtige Frage hier ist aber, wie man sich heute schon wappnen kann um für die Veränderungen gerüstet zu sein. Neben der üblichen Empfehlung das Thema Website und die Entwicklungen rund um dieses Thema als strategischen Teil des Auftretens immer mit Priorität im Auge zu behalten und mit der Zeit zu gehen, kann ich hier noch auf diese Punkte verweisen:

  • Die eigene Marke stärken!
    Eine Starke Marke ist gegen Änderungen bestens gerüstet, weil die Werte im Mittelpunkt stehen. Weil der Marke eigentlich egal ist, über welchen Kanal sie kommuniziert wird.
  • Stark auf visuelle Inhalte bauen!
    Fotos und Videos sind die besten Werkzeuge um Botschaften zu transportieren. Zudem kann ich hier die Marke unzertrennbar an den Content binden.
  • Stellen Sie sich folgende Fragen:
    • sind unsere Daten schon optimal für Google & Co zugänglich?
      Thema SEO und strukturierte Daten
    • sind unsere Daten über alle möglichen Medien und Kanäle zugänglich und erreichbar?
      Thema responsive, aber nicht gedacht als Website, die mobiltauglich ist, sondern wirklich in der vollen Bedeutung jedem Gerät und jedem Kanal in optimaler Darstellung ausgeliefert werden zu können.
    • warum sollte Google unsere Website als Datenquelle wählen?
      Welche Informationen bekommt Google bei uns besser und genauer, aktueller als anderswo?
    • AMP im Auge behalten
      Das Thema ist schon suchmaschinenrelevant und wird eines der großen Themen für 2016 sein.

Am Ende noch der Hinweis auf meine Präsentation vom HSMA #emd16.

Es bleibt also spannend. Und es bleibt alles anders!

Roland Trebo

… ist Webmarketing Experte, Online-Consultant und Querdenker, südtiroler Netzwerkpartner bei Tourismuszukunft. Sein Interesse für Technik und Innovation sowie seine Neugier führen ihn immer wieder auf Entdeckungsreise, sowohl online wie offline. Seine Erfahrungen und Fundstücke teilt er gerne hier im Blog und freut sich über Kommentare.