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Schlagwort-Archiv: Destination

17. Juni 2011

Potentialanalyse: Potentiale einer Destination richtig bewerten

Im Raum steht die hochwissenschaftliche Frage, die im Kern so lauten könnte:

Wie valide sind Befragungen/Marktstudien zur Identifikation von Themen und Leitbildern für eine Destination?

Diese Frage stellt sich nicht nur aus wissenschaftlicher Sicht, sondern lässt sich auch aus Sicht jeder DMO formulieren:

Werden die richtigen Themen vermarktet und werden diese auch so vom Gast mit der Destination in Verbindung gebracht und entsprechend nachgefragt?

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Florian Bauhuber

... ist Geschäftsführer von Tourismuszukunft - Institut für eTourismus sowie wissenschaftl. Mitarbeiter am Lehrstuhl für Kulturgeographie an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. In seinem wissenschaftlichen und beruflichen Fokus sind Innovationen in Destinationen, wie z.B. Social Media-Anwendungen, die zunehmende Virtualisierung des Reisens sowie neue Reisetrends bzw. Reiseformen.

13. Juni 2011

Netzwerktätigkeit in Destinationen – diesmal aber anders!

Wie einige von Euch wissen, beschäftige ich mich in meiner Promotion mit Innovationsprozessen in sozialen Netzwerken in Destinationen – Netzwerke in Destinationen sind also ein zentrales Thema für mich. Die Schaffung von Netzwerken im Kontext von Social Media ist ein zentrales Thema für Destiantionen – Netzwerke mit dem Gast, mit Multiplikatoren etc. – und wurde auch oft von uns in diesem Kontext beschrieben.

Betrachtet man allerdings die Entwicklung der letzten Monate und Jahre rücken neue Aufgaben und neue Netzwerke in den Mittelpunkt der Arbeit von Destiantion Management Organisationen (DMOs): physisch materialisierte Netzwerke

Was meine ich damit – zwei Beispiele!

1. Strom-Netzwerke: In vielen Destinationen wird daran gearbeitet eine Strom-Infrastruktur zur Verfügung zu stellen – für was? Na klar – für eMobility (eBikes, eMoutainbikes, etc). Hier setzen Destinationen Standards und erarbeiten mit Leistungsträger Netzwerke um den Gast ein perfektes Erleben der Destination zu ermöglichen.

2. Wlan-Netzwerke: Destiantionen mit einem hohen Ausländeranteil können eigentlich aus Marketinggesichtspunkten nichts besseres machen als flächendeckendes kostenloses Wlan für alle Gäste zur Verfügung zu stellen (WoM) . Diesen Fakt haben viele Destinationen und Attraktionspunkte erkannt – warum nicht als Teil einer Gästekarte? Hätte gleich noch mehrere postitive Effekte ;)

Fallen Euch noch weitere Beispiele für Netze ein? Seht Ihr das genauso, dass dies Aufgabe der DMO ist? oder doch Aufgabe der Leistungsträger?

 

 

Florian Bauhuber

... ist Geschäftsführer von Tourismuszukunft - Institut für eTourismus sowie wissenschaftl. Mitarbeiter am Lehrstuhl für Kulturgeographie an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. In seinem wissenschaftlichen und beruflichen Fokus sind Innovationen in Destinationen, wie z.B. Social Media-Anwendungen, die zunehmende Virtualisierung des Reisens sowie neue Reisetrends bzw. Reiseformen.

29. März 2011

Customer Journey als Instrument im Service Design im Tourismus

Gerade habe ich vom Kickoff Meeting des EU geförderten Service Design Projektes berichtet. Dort geht es gerade um das Tool MyServiceFellow, welches mittels App auf einem Smartphone für den Kunden bereitgestellt wird. Das Tool ermöglicht dem Gast / Kunden ein verdeckter Agent zu werden und während seines Aufenthaltes diverse Berührungspunkte – Touchpoints zu neudeutsch – mit dem Produkt zu protokollieren und zu bewerten. In den geplanten Pilotprojekten der verschiedenen Partner des EU Projektes soll das Tool genutzt werden.

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Daniel Amersdorffer

EU-Projekt Service Design in Tourism – Bericht vom Kickoff Meeting in Innsbruck

Gestern bin ich von Eichstätt nach Innsbruck zum zweitägigen Kickoff Meeting eines EU geförderten Forschungsprojektes zum Thema Service Design im Tourismus gefahren. Wir von Tourismuszukunft sind neben weiteren Hochschulen und Unternehmen Partner dieses Projektes und führen ein eigenes Pilotprojekt im Rahmen des Projektes durch. Die Destination für das Pilotprojekt wird im Nordsee Gebiet liegen.

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Daniel Amersdorffer

16. Dezember 2010

Facebook im touristischen Vertrieb – ein Missverständis auf ganzer Linie

Facebook im Vertrieb - in vielen Kommentaren oder Blogartikeln, aber auch in der täglichen Arbeit wird die Rolle von Facebook im touristischen Vertrieb missverstanden.

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Florian Bauhuber

... ist Geschäftsführer von Tourismuszukunft - Institut für eTourismus sowie wissenschaftl. Mitarbeiter am Lehrstuhl für Kulturgeographie an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. In seinem wissenschaftlichen und beruflichen Fokus sind Innovationen in Destinationen, wie z.B. Social Media-Anwendungen, die zunehmende Virtualisierung des Reisens sowie neue Reisetrends bzw. Reiseformen.

20. April 2010

Tripadvisor für Destinationen und das Tourismusmarketing nutzen

Tripadvisor erlaubt seit kurzem, dass sich Destinationen mit eigenen Informationen auf der weltweit größten Reisecommunity präsentieren:

Regionen und Städte haben die Möglichkeit, sich unter anderem mittels eines direkten Links zu ihrem Onlineangebot und Broschürenmaterial, Bild- und Videomaterial sowie einem Veranstaltungskalender zu präsentieren. Auch werbliche Angebote und Ankündigungen von Tourismusverbänden können auf der Seite integriert werden. Zusätzlich wird der Standort der Touristeninformation auf einer Umgebungskarte eingezeichnet. Über einen mit Login gesicherten Bereich können die Inhalte jederzeit aktuell gehalten werden.

(Quelle: PR Mitteilung Tripadvisor)

Über die Kosten und genauere Bedingungen habe ich auf die Schnelle nichts herausgefunden. Hier gibt es von Tripadvisor weitere Informationen, wie Destinationen das neue Angebot für Marketing und Tourismus nutzen können.

Daniel Amersdorffer

25. März 2010

Der Facebook-Wettstreit in Österreich

Ja, wir wissen, dass es nicht nur um die Anzahl der Fans geht, sondern um die Qualität – ich denke auch, dass es folgende Ferienregionen wissen. Allerdings entbrennt gerade ein Wettkampf zwischen drei Ferienregionen in Österreich um den Titel: ” erste Feriendestination in Österreich mit mehr als 10.000 Fans in Facebook

Nassfeld Hermagor: http://www.facebook.com/nassfeld

Zell am See / Kaprun:  http://www.facebook.com/zellamseekaprun

Saalbach Hinterglemm:  http://www.facebook.com/SaalbachHinterglemm

Es werden Gewinnspiele gemacht, Blogartikel geschrieben und Freunde aktiviert – Warum? PR? männlicher Ergeiz? interne politische Gründe? Wahrscheinlich von allem ein bisschen! oder was denkt Ihr?

Haben sie jemand übersehen? Gibt es bereits größere Destinationen in Österreich?

Florian Bauhuber

... ist Geschäftsführer von Tourismuszukunft - Institut für eTourismus sowie wissenschaftl. Mitarbeiter am Lehrstuhl für Kulturgeographie an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. In seinem wissenschaftlichen und beruflichen Fokus sind Innovationen in Destinationen, wie z.B. Social Media-Anwendungen, die zunehmende Virtualisierung des Reisens sowie neue Reisetrends bzw. Reiseformen.

19. März 2010

Augmented Reality in Südtirol

Das Südtiroler Land, genauer gesagt Peer Internet Solutions, hat nun eine Augmented Reality Applikation für Android- und Smartphones entwickelt. Diese Applikation wurde auf Basis von „Mixare“ entworfen. Diese ist eine „Open Source Augmented Reality Engine“, welche von jedem Entwickler verwendet werden kann, um seine eigene Applikation darauf aufzubauen.

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Florian Bauhuber

... ist Geschäftsführer von Tourismuszukunft - Institut für eTourismus sowie wissenschaftl. Mitarbeiter am Lehrstuhl für Kulturgeographie an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. In seinem wissenschaftlichen und beruflichen Fokus sind Innovationen in Destinationen, wie z.B. Social Media-Anwendungen, die zunehmende Virtualisierung des Reisens sowie neue Reisetrends bzw. Reiseformen.

18. März 2010

OberbayernMaps jetzt mit Augmented Reality

Wie wir bereits im Mai letzten Jahres berichtet haben entwickelte der Tourismusverband München-Oberbayern eine iPhone Applikation, die  „OBERBAYERNMap“ , bei der über das GPS System die eigene Position auf einer Karte angezeigt und mit interessanten Informationen, wie etwa freien Hotelzimmer, Veranstaltungen, etc. gekoppelt wird. Nun wird diese Funktion um ein Augemented Reality Feature, das „Standort-Informations-System“, erweitert, das auf der diesjährigen ITB in Berlin vom Tourismusverband vorgestellt wurde. Dieser interaktive Handy-Reiseführer für die Region Oberbayern soll dem Urlauber eine einfachere Orientierung vor Ort mit Hilfe von Karten-, Kamera- und Informationsansicht ermöglichen. Dabei wird das Mobiltelefon dazu genutzt den aktuellen Standort näher zu beleuchten. Indem der iPhone Nutzer das Handy nach links kippt und auf ein Objekt richtet wechselt das Mobiltelefon umgehend in die Kameraansicht und zeigt die genaue Bezeichnung des anvisierten Gebäudes, Gewässers oder Berges an. Wird das Handy wieder in eine vertikale Lage gebracht wechselt das Gerät in eine Kartenansicht.

Die Applikation ermöglicht zudem die Erstellung eines Wanderweges zu einer beliebigen Start- und Zielpunktwahl in Oberbayern. Ergänzend gibt die Informationsansicht beispielsweise Auskunft über Öffnungszeiten oder auch zu Eintrittspreisen. Ziel dieser Applikation ist es mehr Zeit für Entspannung während des Urlaubes zu gewinnen, indem langwieriges Suchen nach Information verkürzt wird. Die iPhone-Applikation ist inzwischen kostenlos erhältlich, womit einer der Hauptkritikpunkte unseres Mai Artikels entkräftet wurde.

Florian Bauhuber

... ist Geschäftsführer von Tourismuszukunft - Institut für eTourismus sowie wissenschaftl. Mitarbeiter am Lehrstuhl für Kulturgeographie an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. In seinem wissenschaftlichen und beruflichen Fokus sind Innovationen in Destinationen, wie z.B. Social Media-Anwendungen, die zunehmende Virtualisierung des Reisens sowie neue Reisetrends bzw. Reiseformen.

1. März 2010

Destination Quebec mit neuer Webseite

Die Destination Quebec betreibt eine Webseite (www.destinationquebec.com), die ausschließlich dem Ziel zu dienen scheint, user generated content auf einer zentralen Webseite zu sammeln.

Webseite mit user Generated content der Destination und Region Quebec in Kanada

Am Thema interessierte potentielle oder bereits nach Quebec gereiste Gäste sowie jeder andere Interessierte können sich an der Webseite registrieren und anschließend Inhalte hochladen. Spannend ist, wieviele Daten bereits bei der Registration vom Nutzer abgefragt und damit für MaFo-Zwecke eingesammelt werden. Und auch beim Hochladen der eigentlichen Medien  muss der User eine ziemlich… naja… starke AGB akzeptieren, die ihm die Rechte am Upload-Material wegnimmt…

Die Destination Quebec kommt damit kostenfrei und ohne allzu kritisches Feedback der User schnell in den Besitz von Content – crowdsourcing leicht gemacht sozusagen. Es bleibt aber spannend, wie lange dieses Modell noch gut geht. Schaut es euch einfach mal selbst an…. einer der auf Destinationsebene umgesetzten und guten Destinationsplattformen im Web2.0 (es gibt auch noch viele andere und bessere… :) ).

Ob eine eigene Plattform allerdings wirklich Sinn macht – hohe Kosten für die Programmierung, den Multimedia Server etc. lassen mich überlegen, ob es nicht sinnvoller ist, nach dem Skittles Modell FlickR und Youtube für Fotos und Videos einzubinden…

VG Daniel

Daniel Amersdorffer