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Schlagwort-Archiv: Destination

5. Januar 2016

Wandel der Aufgaben von DMOs – Vertrieb kommt, Vertrieb geht…

Seit Jahren changiert die Relevanz des Themas Vertrieb in touristischen Organisationen/DMOs. Getrieben auch von den jeweilig entscheidenden und handelnden Akteuren erlebt das Thema entweder ein Revival oder wird in die Tonne getreten.  Unterschiedliche externe Entwicklungen auf dem Markt verändern allerdings die Konstellationen, wodurch das Pendel im tourischen Vertrieb wieder in Bewegung kommen dürfte.

Vertrieb im Tourismus - Digital

Entwicklung 1: Der Dominator Booking

Booking hat seine Marktposition nicht nur in Deutschland massiv ausgebaut – Markus Luthe geht zum Beispiel davon aus, dass 2/3 aller Online-Buchungen in Deutschland über Booking abgewickelt werden. Dafür sind unterschiedliche Faktoren ausschlaggebend – eine exzellente Usability v.a. bei der App, tolle Betreuung der Hotel-Kunden, tolle Kundenbindung & extrem gutes (Online-)Marketing in allen Bereichen – mal abgesehen von den vollen Kriegskassen mit dem Wettbewerber problemlos gekauft oder technologisch überholt werden können. In Folge sind online buchbare Kontingente zu einem Großteil auch in Booking verfügbar – allerdings nicht in den Booking-Systemen (feratel, Tomas und Co.) der Destinationen. Unser qualitative Marktforschung, die wir im Rahmen zahlreicher Zielgruppen-/Persona-Prozesse durchführen, zeigen, dass vor allem bei gesellschaftlichen Leitmilieus Booking zentral im Handeln verankert ist – das wird auch noch eine Weile so bleiben…

  • Problematisch aus DMO-Perpektive: Booking ist in allen genannten Bereich professioneller aufgestellt als DMOs; es wird schwierig werden eigene Vertriebsanteile zu halten.

Entwicklung 2: Die Preiseparität ist gefallen

Vor Weihnachten war es so weit – die IHA-Beschwerde war erfolgreich. Das Kartellamt hat die Anwendung der Paritätsklauseln in jeglicher Form in Deutschland untersagt (wir gehen davon aus, dass auch andere Länder wie Österreich hier nachziehen werden). Somit haben die Hoteliers nun wieder volle Hoheit über die Preisgestaltung auch auf ihren eigenen Vertriebskanälen (z.B. der eigenen Website) – Booking hatte diese Freiheit den Hotels zwar auf anderen Vertriebskanälen zugestanden, aber nicht auf der eigenen Website.  In Folge werden nun Hotels, wenn sie einigermaßen rational agieren, ihre Preise auf der eigenen Seite stabil halten und die Vertriebskosten on top auf diese Webseitenpreise addieren. Je nachdem welche Strategie Destinationen nun wählen (Nullprovision vs. aktives Geschäftsmodell)  werden sie entweder den günstigsten Preis vom Hotel erhalten oder eben einen höheren Preis als auf der eigenen Webseite des Hotels. Der Gast weiß allerdings nicht, welche Strategien die jeweilige Destination wählt und ob er bei der Destination den tatsächlich besten Preis erhält.

  • Problematisch für DMOs mit Gewinnerzielungsabsicht: höhere Preise als auf der Website der Hotels werden es schwer machen, das Geschäftsmodell tatsächlich aufrecht zu halten.

Entwicklung 3: Preistransparenz wird wichtiger

Aufgrund der Entwicklung 2 ist es folgerichtig, dass das Thema Preistransparenz eine enorme Bedeutung zukommt. Anbieter von Preisvergleichen und Metasuchen wie Trivago, Google und Kayak werden von dieser Unsicherheit auf Seiten des Kunden profitieren. Hotels und auch DMOs müssen hierzu Lösung anbieten um dem Kunden direkt auf den jeweiligen Webseiten Preistransparenz zu visualisieren. Dienstleister wie Triptease & Liverate, die die Preise auf den jeweiligen Kanälen visualisieren, werden automatisch wichtiger.

  • Problematisch für DMOs: Tatsächliche echte Preisvergleiche sind bisher nicht üblich und auch nicht gewünscht.

Welche Fragen zum Thema Vertrieb muss ich mir stellen?

Eine pauschale Antwort, in welche Richtung sich DMOs entwickeln sollen, kann man sicher aufgrund der unterschiedlichen Voraussetzungen nicht geben. Allerdings sollte sich jede DMO folgende Fragen stellen:

Aus Gastperspektive

  • Kann ich dem Gast / meiner Zielgruppe tatsächlich relevante Kontingente auf meinen Vertriebskanälen bieten?
  • Kann ich dem Gast einen echten Mehrwert (z.B. durch die Bündelung von Einzelleistungen) bei der Buchung bieten?
  • Kann mein Gast auf Basis meiner Webseite eine Entscheidung für die Buchung einer Unterkunft treffen oder fehlen ihm relevante Informationen für seine Buchung (z.B. Preisvergleich)

Aus Anbieterperspektive:

  • Habe ich die persönlichen und finanziellen Kapazitäten das Thema Vertrieb ernsthaft zu betreiben?
  • Habe ich das Know-How in meiner Institution die Entwicklungen im digitalen Umfeld nachzuvollziehen?
  • und vor allem: was ist meine (tatsächliche) Aufgabe als DMO im System Tourismus? Und welche Aufgabe kann niemand anderer in meiner Destinationen übernehmen?

Detaillierter werde ich auf das Thema in unserem Digitalen Neujahrempfang eingehen und natürlich wird uns das Thema auch beim Tourismuscamp in Eichstätt beschäftigen. 2016 wird jedenfalls ein entscheidendes Jahr für das Thema Vertrieb – die Hotellerie hat es selbst in der Hand, DMOs können helfen aber nicht hexen.

 

Florian Bauhuber

... ist Geschäftsführer des Experten-Netzwerks Tourismuszukunft sowie Doktorand am Lehrstuhl für Kulturgeographie an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Bereits seit dem Jahr 2006 berät und begleitet er gemeinsam mit seinen Kollegen touristische Unternehmen und Verbände. In seinem Fokus stehen dabei unterschiedliche Beratungsschwerpunkte: #ServiceDesign #WebsiteRelaunch #ContentStrategie #Marketing #Vertrieb #Change #Innovation

17. September 2015

Bewegte Bilder – Mehr als ein Imagefilm

Bewegtbild, häufig als Video bezeichnet, ist in aller Munde. Verschiedene Studien zeigen auf, wie wichtig das Format für die Ansprache verschiedenster Zielgruppen, ganz speziell für die Millennials (zwischen 1980 und 2000 geboren), geworden ist und dass es bei keiner Marketingkampagne fehlen darf. Umso mehr erstaunt es, dass es derzeit nur sehr punktuell eingesetzt wird und schon gar nicht plattformübergreifend. Bewegtbild bedeutet oft immer noch ein Imagefilm oder vielleicht ein Produktvideo höchstens jedoch ein paar Kurz-Videos für den eigenen Blog.

Das ist nicht nur sehr bedauerlich, sondern auch verschenktes Potenzial.

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Catharina Fischer

....ist Beraterin und Netzwerkpartnerin bei Tourismuszukunft. Sie arbeitet seit über 8 Jahren im Bereich Marketing- und Vertrieb. Nach ihrem Studium im Bereich Tourismusmanagement baute sie das Social Media Marketing der Deutschen Zentrale für Tourismus auf. Innerhalb des Social Media Marketings hat Catharina Fischer speziell in den Bereichen internationale Blogger Relations, Facebook-, Instagram- und Twitter- Marketing sowie im Bereich Videomarketing umfassende Erfahrungen. Des Weiteren befasst sie sich seit den Anfängen des Social Media Marketings intensiv mit einem zielgerichteten Monitoring und der Analyse von Social Media und crossmedialen Kampagnen.

1. September 2015

Individuelle Entwicklungskonzepte für Tourist-Informationen – Einsatz der mobilen Ethnographie

Die Digitalisierung durchzieht sämtliche Bereiche des Tourismus und macht selbstverständlich auch nicht vor den Tourist-Informationen halt. Das Thema begleitet die Branche schon eine Weile und Ansätze sowie Ideen für eine „Tourist-Information der Zukunft“ gibt es einige. Ebenso existieren jedoch immer noch viele Herausforderungen, die weit über die Installation von Touchscreens für ein modernes Gästemonitoring hinausgehen.

Das mobile Internet sowie ein verändertes Informations- und Buchungsverhalten sind zu nennen, aber auch Themen wie Nachhaltigkeit und Barrierefreiheit. Des Weiteren neue Finanzierungsmodelle sowie Produktinnovationen und nicht zu vergessen, eine nachhaltige Integration in das touristische System der Region oder des Landes.

Speziell letztere wirft viele Fragen auf, die folgendermaßen lauten könnten:

  • Welche Rolle nimmt die TI derzeit ein und welche sollte/muss sie einnehmen?
  • Wie passt sie ins Markenbild einer Destination?
  • Wie wird bzw. muss auf ein verändertes Informations- und Buchungsverhalten reagiert werden?
  • Sind dafür notwendige personelle Strukturen und Budgets vorhanden?

Viele Fragen, auf die aus unserer Sicht in Zusammenarbeit mit dem dwif Antworten folgen müssen, denn das Nachfrageverhalten der Kunden hat sich bereits dramatisch geändert und wird sich weiter verändern. Es ist daher umso wichtiger, die eigene Position und Lage bestimmen zu können sowie darauf basierend Ableitungen für nötige Anpassungen und Änderungen zu tätigen. Die treibenden technischen Entwicklungen sollten in diesem Zusammenhang speziell als Möglichkeit zur Identifikation von Kundenbedürfnissen gesehen werden.

Die mobile Ethnographie – Eine Möglichkeit zur Identifikation von Kundenbedürfnissen

Mobile Ethnographie ist das Festhalten von Erlebnissen mit dem Smartphone im Moment des Geschehens. Mittels einer App kann daher jeder Gast einfach, schnell und flexibel an Ort und Stelle Feedback geben. Die Dokumentation erfolgt in Text- oder/und Bildform direkt in der App und wird automatisiert in eine Datenbank geladen. Die meisten Urlaubsreisenden haben ihr Smartphone auch im Urlaub immer dabei und somit stellt die Nutzung keine zusätzliche Hürde dar. Gelingt es in diesem Zusammenhang, eine ausreichende Anzahl von Produkt- bzw. Destinations-Testern zu gewinnen, erhält man sehr aussagekräftige und authentische Informationen.

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Besondere Vorteile der mobilen Ethnographie

1. Sie kann die gesamte Customer Journey, von der Informationssuche über die Buchung bis zur eigentlichen Reise sowie der Nachbereitung, abbilden. Wertvolle Einsichten, die vielen Tourist-Informationen dabei helfen können, ihre Prozess- und Serviceleistungen zu optimieren. Speziell für Leistungen vor Ort.

2. Es können auch Ergebnisse von Gästen einfließen, die bisher noch nicht in die Tourist-Information gehen bzw. noch nicht deren sonstige Offline- oder Onlineangebote in Anspruch nehmen. Die mobile Nutzung mit dem eigenen Smartphone und einer online zugänglichen App machen dies möglich. Die Tourist-Information kann damit beispielsweise gezielt herausfinden, warum diese Gäste ihren Service und ihre Produkte noch nicht nutzen.

3. Die von den beteiligten Produkt- bzw. Destinations-Testern hochgeladenen Feedbacks werden augenblicklich in eine Datenbank geladen. Eine Auswertung ist somit täglich möglich und daher auch eine schnelle Reaktion seitens der Anbieter.

Im Rahmen unserer Zusammenarbeit mit dem dwif setzen wir die mobile Ethnographie zielgerichtet ein, um individuelle Entwicklungskonzepte zur Professionalisierung und zur zukünftigen Ausrichtung von Tourist-Informationen zu erarbeiten.

Noch weitere Fragen zur mobilen Ethnographie? Wir beantworten sie gern.  Das Einsatzfeld ist vielfältig und spannend.

 

 

Catharina Fischer

....ist Beraterin und Netzwerkpartnerin bei Tourismuszukunft. Sie arbeitet seit über 8 Jahren im Bereich Marketing- und Vertrieb. Nach ihrem Studium im Bereich Tourismusmanagement baute sie das Social Media Marketing der Deutschen Zentrale für Tourismus auf. Innerhalb des Social Media Marketings hat Catharina Fischer speziell in den Bereichen internationale Blogger Relations, Facebook-, Instagram- und Twitter- Marketing sowie im Bereich Videomarketing umfassende Erfahrungen. Des Weiteren befasst sie sich seit den Anfängen des Social Media Marketings intensiv mit einem zielgerichteten Monitoring und der Analyse von Social Media und crossmedialen Kampagnen.

30. Juli 2015

Die Wochen der Veränderung im touristischen Vertrieb!

Früher war alles einfacher… jedenfalls wenn man den touristischen Vertrieb betrachtet. Früher gab es klare Grenzen zwischen den Akteuren. Google war eine Suchmaschine, bei Booking konnte man Hotels kaufen, bei Tripadvisor fand man Bewertungen zu touristischen Leistungen, Accor war eine Hotelkette und verkaufte auf seiner Website seine Zimmer. Die Liste lässt sich ewig so fortführen – Portale und Akteure hatten für den Kunden klar abgegrenzte Aufgaben und Funktionen. In den letzten Wochen hat sich daran einiges verschoben…  Hero Grafik

1.) Hotelketten werden zu OTAs

Auch wenn sie selbst sagen, dass sie keine OTAs werden, werden sie es de facto sein – schön erkennen kann man das am Beispiel Accor. Sie wollen 10.000 “ausgewählte unabhängige Stadthotels im Mid- und Up­scale-Bereich” in 300 Städten weltweit auf accorhotels.com vermarkten – also Hotels über ihr eigenes Portfolio hinaus. Mal sehen, ob das der Kunde versteht – abgesehen vom Verständnis des Wettbewerbs… äh, Partners… äh, Kunden.

2.) Bewertungsportale werden zu Buchungsportalen

Book, Book, Book… wer dieses Bellen im Kopf hat, denkt wohl gerade an die Werbung von Tripadvisor im TV. Massive Fernsehpräsenz, nicht nur in Deutschland, verdeutlicht diese neue Strategie von Tripadvisor, Instant Booking genannt.

Holidaycheck steht dem übrigens in nichts nach, jedenfalls wenn man die Werbung betrachtet “Urlaub buchen beim Testsieger” – die Zwänge nach Monitorisierung im Wettbewerb lassen den Bewertungsportalen keine andere Chance als direkt zur Buchungsplattform, egal ob mit eigenen oder fremden Kontingenten, zu werden.

3.) Suchmaschinen schließen Mittler aus und binden GDS direkt an

Und jetzt der Supergau für die diversifizierte Online-Vertriebswelt. Google testet gerade die direkte Anbindung von GDS und somit die direkte Buchung bei Google. Wenn dieser Test erfolgreich verläuft, wird Google zum OTA (lite) und schließt die Mittler aus der Vertriebskette aus. Übrigens zählen diese Mittler wie Priceline (Booking, Kayak), Expedia und Co. zu den wichtigsten Adwords-Kunden von Google. Und der Kunde? ist es ihm egal wo er sein Zimmer am günstigsten bucht?

Ein weiterer Aspekt ist, dass Google auch weiter in touristische Plattformen investiert. Ein Beispiel hierfür ist Secret Escapes, das 60 Millionen in der aktuellen Finanzierungsrunde von Google erhalten hat. Der Reisemarkt scheint mehr als interessant für Google zu sein.

4.) Buchungsportale werden zu Metasearchern oder umgekehrt

Auch bei Booking & Kayak, d.h. im Priceline-Konzern tut sich einiges. Booking testet mit dem Travel Explorer eine Kayak-Integration und visualisiert Flüge. Umgekehrt arbeitet Kayak an einer Vollintegration von Booking. Die Grenzen verschwimmen auch hier. Ein noch extremeres Beispiel in Deutschland ist Escapio, die sich mittlerweile ebenso zum Metasearcher transformiert haben.

Konsequenzen für Destinationen

Pauschale Aussagen sind hier schwer zu treffen, da in den Destinationen unterschiedliche Ausgangsbedingungen vorliegen. Allerdings eines ist offensichtlich – einfach ein IRS einführen und hoffen, dass dies erfolgreich ist, wird nicht funktionieren. Aber das sollte eh jedem Touristiker klar sein. Was gerade am Markt stattfindet ist eine Konzentration der Mächte. Und alle versuchen direkt die Kontigente an sich zu binden und direkt buchbar zu sein.

In Folge wird es für Destinationen immer schwerer überhaupt noch Kontingente zu bekommen, da ein Großteil des Vertriebs über die großen Player verläuft oder die Hotels versuchen sich direkt zu verkaufen. Erwarten Gäste nicht auch alle verfügbaren Kontingente von den Destinationen? Viele unserer Kunden wie z.B. das Salzkammergut oder das Allgäu gehen diesen Weg und visualisieren auch Kontingente z.B. von Booking und anderen OTAs.

Konsequenzen für Hotels

Das große Zauberwort Direktvertrieb geistert durch die Hotellerie. Ich will jetzt nicht über generelle Veränderungen sprechen, sondern nur über Konsequenzen aus obigen Entwicklungen. Schon das allein ist allerdings unmöglich pauschal für alle Hotels – aber es gibt generelle Empfehlungen:

  • Der Vertrieb wird unübersicherlicher; das Wissen über den Verbleib eigener Kontingente ist essentiell.
  • Testing, Testing, Testing – nur so bekommt man raus welcher Vertriebskanal funktioniert!
  • Vertriebskosten im Blick halten – hierfür macht es Sinn die Vertriebskosten einer ganzheitlichen Analyse zu unterziehen.
  • Vertrieb wird nicht günstiger sondern teurer; Konzentration von Akteuren bedeutet immer auch höhere Kosten, was ja in den letzten Jahren durchaus schon der Fall ist.

 

Freu mich auf Eure Gedanken,

Florian

Florian Bauhuber

... ist Geschäftsführer des Experten-Netzwerks Tourismuszukunft sowie Doktorand am Lehrstuhl für Kulturgeographie an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Bereits seit dem Jahr 2006 berät und begleitet er gemeinsam mit seinen Kollegen touristische Unternehmen und Verbände. In seinem Fokus stehen dabei unterschiedliche Beratungsschwerpunkte: #ServiceDesign #WebsiteRelaunch #ContentStrategie #Marketing #Vertrieb #Change #Innovation

24. Mai 2015

Immer wieder TZonntags: Wiens schwule Ampelpärchen, Persona im Video, Mobile schlägt Desktop, Internet of Things, eLearning im Tourismus, #smtd15

Immer wieder Tzonntags, 25.4.2015: Wiens schwule Ampelpärchen, Persona im Video, Mobile schlägt Desktop, Internet of Things

Der Endgegner ist besiegt … die Prinzessin gerettet … so scheint es im Bahnstreik! Aber ist es auch wirklich so? Ist dieser Kampf beendet?

Nicht nur im Transport-Sektor sind Herausforderungen essentieller Bestandteil des Arbeitsalltags. Wir haben einige (digitale) Baustellen und  für Euch aufbereitet.

 

Direkt zu deinem gewünschten Tipp klicken:
Tipp von Günter · Tipp von Florian · Tipp von Ben · Tipp von Basti · Tipp von Kristine · Tipp von Johannes

Wien ist anders: Die schwulen Ampelmännchen und lesbischen Ampelfrauen werden zum Exportschlager. Foto: Günter Exel

Wien ist anders! Die schwulen Ampelmännchen und lesbischen Ampelfrauen gehen um die Welt – in Medienberichten, aber auch in spontan gedruckten Postkarten. Foto: Günter Exel

Wiens Geniestreich mit den schwulen Ampelpärchen

Empfohlen von Günter

Life Ball. Eurovision Song Contest. Und … Ampelpärchen! Von Wien aus gingen in den letzten Tagen dreimal Botschaften der Toleranz und Weltoffenheit in die Welt hinaus.  Die für mich genialste Idee lieferte aber die Wiener Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou mit der Umgestaltung von 49 Wiener Ampelanlagen: Bilder der schwulen Ampelmännchen und lesbischen Ampelfrauen gingen um die Welt, sorgten für Medienberichte von New York Times bis BBC und inspirierten bereits Nachahmer – hallo München!

Und: Sie sind in diesen Tagen eines der am häufigsten fotografierten Motive von Wien-Touristen, was man auch an der #WeLoveVienna Social Wall von Wien Tourismus feststellen kann. Via Facebook, Instagram und Twitter erreicht Wiens Botschaft so Millionen Menschen in der ganzen Welt.

Kosten: 63.000 Euro. Der Werbewert? Unschätzbar! Die Ampelpärchen sind nicht nur Wiens erfolgreichste Marketingkampagne aller Zeiten. Sie sind zugleich auch ein Zeichen, was das Tourismusmarketing heute braucht: Herz und Mut. Chapeau!

Strategien virtuell kommunizieren

Empfohlen von Florian

Viele touristische Akteure haben tolle Strategien in ihren Schubladen – aber wie kommunizieren? wie die Akteure der Dienstleistungskette mitnehmen? wie Partner überzeugen?

Montafon Tourismus hat nun mit unserer Begleitung ihre Strategie zum Leben erweckt, mit dem Ziel Gastgeber, Bergbahnen und andere Leistungsträger vom gemeinsamen Weg zu überzeugen. Kryptische Zielgruppenbeschreibungen wurden in eine greifbare Persona übersetzt. Das Ergebnis seht Ihr hier:

Google-Search goes mobile

Empfohlen von Ben

Lange erwartet, ist es jetzt endlich (?) soweit: in zehn Ländern, darunter den USA und Japan, werden mehr Suchanfragen bei Google mobil getätigt als stationär am Rechner. Eigentlich ist das nur mehr als logisch, verbringen inzwischen sogar die Deutschen mehr Zeit im Internet am mobilen Endgerät als am stationären Desktop-Rechner. Dennoch verdient Google trotz Android und Apps bisher nur jeden dritten Dollar mobile.

Bleibt dann eigentlich nur noch eine Frage: Wann zieht Deutschland bei den mobilen Suchanfragen nach? 😉

eLearning im Tourismus

Empfohlen von Bastian

Bei meiner fortlaufenden Suche zum Thema eLearning im Tourismus bin ich auf eine spannende Sammlung von eLearning-Programmen weltweit gestoßen.

Was mir dabei aufgefallen ist: Es gibt jede Menge Kurse, allerdings wird eigentlich nur das Land und die Sehenswürdigkeiten beschrieben und teilweise getestet. Der Lernende wird also zu einem “Experten” in diesen Aspekten. Das ist sicherlich für den ein oder anderen spannend, für die Tourismusbranche selbst stellt sich mir allerdings die Frage, wer letztendlich davon profitieren soll.

Auf der ITB durften wir eine Beta-Version des USBCoach vorstellen, unseres Schulungsprogrammes mit der Eifel, nun steht das Projekt kurz vor dem Abschluss und wir haben zum Spaß einmal noch einen drauf gesetzt und das Ganze kurzerhand als WebApp nachgebaut (mehr dazu in Kürze):

Screenshot_2015-05-23-12-26-17[1]

Wir denken, dass das Wissen um touristische Vermarktung, richtig und strategisch sinnvoll in andere Maßnahmen eingebettet, deutlich mehr Effekte erzielen kann, als einzelnen Reisemittlern die Grundlagen über Land und Sehenswürdigkeiten zu erklären. Nicht nur, weil es eine Zielgruppe erreichen kann, die es dringend braucht, sondern vor allem auch, weil es diverse andere Probleme, die ich letztes Jahr schon aufgeworfen habe, endlich lösen kann.

Was denkt ihr?

Termin-Tipp: 5.11. social media travel day

Empfohlen von Kristine

Am 5. November findet in Frankfurt der zweite social media travel day statt. Wir von Tourismuszukunft sind natürlich wieder mit dabei, wenn diese Social Media Konferenz für die Tourismusbranche stattfindet. Unseren Rückblick vom letzten Jahr findet ihr hier.

Was steht in diesem Jahr auf dem Programm? Günter wird das Thema User Generated Content präsentieren. Mein eigenes Thema steht aktuell noch nicht definitiv fest. Was aber fest steht: ihr könnt schon Tickets kaufen. Noch bis Dienstag, den 26.5. gibt es Super Early Bird Tickets. So, und jetzt sagt nicht wieder hinterher, ihr hättet von nichts gewusst :) Wir sehen uns dann zum social media travel day in Frankfurt!

“Brillo” – Googles Betriebssystem für das Internet der Dinge

Empfohlen von Johannes

Das Internet der Dinge ist unaufhaltbar im Kommen. Schon heute steuern einige ihre Heizung, Beleuchtung und den Rasenmäher mit dem Smartphone. Und das ist erst der Anfang, physische und virtuelle Welt verschmelzen immer mehr. Die Anwendungsmöglichkeiten sind nur durch die Phantasie der Menschen begrenzt.

Home Automation, Schaubild zum Internet der Dinge

By Moayad tobase (Own work) [CC BY-SA 4.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)], via Wikimedia Commons

In diesen spannenden Markt ist nun Berichten zufolge auch Google eingestiegen. Mit “Brillo” entwickelt der Konzern ein Betriebssystem mit minimalen Hardwareanforderungen, speziell für den Zweck.

Es bleibt abzuwarten, ob sich Google mit seinem Betriebssystem auch in diesem Markt erfolgreich etablieren wird. Zuzutrauen ist es den Jungs und Mädels aus Mountain View aber wohl mehr als den meisten Mitbewerbern. In jedem Fall gibt es der Entwicklung neuen Schub, wenn nun auch die großen Player beginnen aktiv mitzumischen.

Immer wieder TZonntags

 

Florian Bauhuber

... ist Geschäftsführer des Experten-Netzwerks Tourismuszukunft sowie Doktorand am Lehrstuhl für Kulturgeographie an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Bereits seit dem Jahr 2006 berät und begleitet er gemeinsam mit seinen Kollegen touristische Unternehmen und Verbände. In seinem Fokus stehen dabei unterschiedliche Beratungsschwerpunkte: #ServiceDesign #WebsiteRelaunch #ContentStrategie #Marketing #Vertrieb #Change #Innovation

15. Februar 2015

Immer wieder TZonntags: Smarte Skibrillen, OpenBooking, KPIs im Tourismus, WLAN im ICE

Immer wieder TZonntags 15.2.2015 - • Smarte AR-Skibrillen • OpenBooking Metasuche • Digitale Tourismus-KPIs • Hitchbot on Tour

Technologie ist DAS große Thema unserer Leseempfehlungen der Woche: Augmented Reality in der Skibrille. Ein durch Deutschland trampender Roboter. WLAN im ICE. Metasearch auf Destinations-Websites. Aber auch Tools und Techniken, mit denen sich  Marketingerfolge im eTourismus messen lassen. Viel Spaß auch heute wieder … mit „Immer wieder TZonntags”!

 

Datenbrillen im Tourismus: The next big thing to come!

Empfohlen von Bastian

Bereits in meinem letzten Beitrag habe ich mich mit der Microsoft HoloLens beschäftigt und auch diese Woche hat sich im Bereich Datenbrillen wieder einiges getan: Während DHL in seinen Paketzentren durch den Einsatz von Google Glasses die Effizienz seiner Mitarbeiter steigert,  schlägt ein Facebook-Video über eine AR-Brille große Wellen!
Zu sehen: Anwendungsfälle der smarten Skibrille von RideOn. Navigation auf der Piste, Interagieren mit anderen oder durch virtuelle Tore fahren, um Punkte zu sammeln. Sehr witziges Teil!

Das Spannendste: Man kann sie schon kaufen! Wer bestellt eine mit?

 

Wie funktioniert eigentlich das WLAN in den ICEs der DB?

Empfohlen von Ben

Wer wie ich öfter mit der Bahn unterwegs und gleichzeitig Telekomkunde ist, freut sich auch als 2.-Klasse-Fahrer über den WLAN-Hotspot, der inzwischen in den meistens ICEs angeboten wird. Und wer 1. Klasse fährt, bekommt das WLAN inzwischen auch als Nicht-Telekom-Kunde kostenlos. Zwar funktioniert das Ganze noch nicht auf allen Strecken so wunderbar wie zum Beispiel auf der Verbindung München – Frankfurt – Ruhrgebiet, aber es wird zumindest gefühlt langsam aber sicher besser, z.B. auch auf der Strecke Nürnberg – Leipzig – Berlin. Die Telekom hat in ihrem Blog dazu mal erklärt, wie das Internet überhaupt in den ICE kommt – und das bei bis zu 300 km/h.

Wie kommt das WLAN in den ICE? (Quelle: Telekom-Blog)

Wie kommt das WLAN in den ICE? (Quelle: Telekom-Blog)

 

OpenBooking – als neue Option im Bereich Metasuche für Destinationen.

Empfohlen von Florian

Lange Jahre war der Markt der Metasuchen für touristische Destinationen ziemlich einsam. Viele Akteure haben es versucht, wenige wirklich gut umgesetzt oder können bestimmte Schnittstellen nicht mehr gewährleisten (vgl. Booking.com-Schnittstelle bei Holidayinsider nach HRS-Kauf) – eigentlich hat sich nur die „unabhängige“ Lösung von infomax flächendeckend durchgesetzt (z.B. in Tirol, im Allgäu oder bei der Österreich Werbung im Einsatz). Seit kurzem gibt es hier einen neuen Wettbewerber am Markt, der eine sehr schnelle und leichtintegrierbare Lösung am Beispiel von Zermatt realisiert hat – die PIXELTEX (Schweiz) GmbH mit dem Produkt OpenBooking.

 

Digitale KPIs im Tourismus

Empfohlen von Günter

Mit welchen Methoden und Tools lassen sich Marketingerfolge im eTourismus messen? Spannende Einblicke und Antworten auf diese Frage lieferten die drei ReferentInnen des von mir moderierten Workshops „Digital KPIs in Tourism“ bei der #ENTER2015 in Lugano:

  • Catharina Fischer (Deutsche Zentrale für Tourismus) erläuterte die systematische Erfolgsmessung anhand der weltweiten Bloggerkampagne #youthhotspotsgermany.
  • Wolfgang Töchterle (Südtirol Marketing) relativierte die Aussagekraft von rein quantitativen KPIs und betonte, wie wichtig die Faktoren Qualität und Zeit in der Erfolgskontrolle sind.
  • Anne Köchling (Fachhochschule Westküste) erklärte, wie mit dem Benchmarking von KPIs  realistischere Zielsetzungen gesetzt werden können.

Ihre Präsentationen samt ergänzenden Kurz-Interviews habe ich in einem Blogartikel zusammengestellt – wegen des internationalen Interesses fürs Thema ausnahmsweise auf Englisch!Digitale KPIs im Tourismus

 

Mal ein etwas anderer Tramper

Tipp von Kristine

Schon von Hitchbot gehört? Das ist ein kleiner Roboter, der aktuell durch Deutschland trampt. Start war am Freitag, dem 13.2. in München, wo der kleine Kerl nach 10 Tagen, am 22.2. wieder landen soll. Ja, das ist eine Aktion von ProSieben und Galileo. Aber: Es ist interessant, sich den Aufbau der Aktion einmal anzuschauen.

  • Es gibt eine Website, welche für das Deutschland-Abenteuer entsprechend auch auf Deutsch befüllt wird.
  • Aktuelle Informationen gibt es auf Facebook & Twitter. Somit kann man immer verfolgen, was Hitchbot gerade erlebt.
  • Unterstützt wird das Ganze von Fotos auf Instagram und Videos auf Vimeo.

Vielleicht gibt es ja auch Möglichkeiten für euch, auf diese Aktion aufzuspringen, wenn Hitchbot bei euch vorbeikommt? Hier findet ihr seine grobe Reiseroute:

German Travel Route from hitchBOT on Vimeo.

Vielleicht liefert der kleine Roboter euch aber auch eine Idee, eure eigene Destination mal aus einem anderen Blickwinkel vorzustellen? Es muss ja nicht gleich ein Roboter sein…

 

Social Media Revolution 2015

Empfohlen von Michael

Eine neue Version des Videos “Social Media Revolution” von @equalman fasst einige Zahlen zu Social und Mobile zusammen.

Immer wieder Tzonntags – Team Tourismuszukunft

Günter Exel

… ist Marketing-, Web- und Social-Media-Berater aus Wördern und der erste österreichische Netzwerkpartner bei Tourismuszukunft. Für seine Beratungsschwerpunkte – Marketing, Social Media und Kommunikation 2.0 – bringt er praktisches Know-how als langjähriger Chefredakteur von Tourismusfachzeitschriften, als Marketing-Manager eines Reiseveranstalters und Experte im Bereich Echtzeit-Reportagen mit.

12. Februar 2015

#ENTER2015 Review: Digital KPIs in Tourism

Against the backdrop of budget cutbacks, Destination Management Organizations feel the need to increase efficiency for all their web and social media activities. The measurement of results, however, depends strongly on the relevance of the key performance indicators (KPI) chosen. These may vary strongly – from measuring the success of an online campaign to setting up benchmarks for various players within an organization.

KPIs in Tourism were a big talking point, too, at this year’s ENTER conference which took place in Lugano/Switzerland from February 4th to 6th. Which are the most suitable methods and appropriate tools to measure the success of web and social media campaigns? On behalf of Tourismuszukunft, I had the privilege to moderate the workshop „Digital KPIs in Tourism“ dealing with this question.

ENTER 2015 Lugano: Catharina Fischer, Anne Köchling & Wolfgang Töchterle – Session "Digital KPIs in Tourism"

Talking KPIs at ENTER 2015 in Lugano: Catharina Fischer, Anne Köchling and Wolfgang Töchterle

 

„Digital KPIs in Tourism“ – our session at ENTER 2015

I am extremely happy that a panel of distinctive speakers with a lot of experience in this field joined me at the KPI Workshop. In their presentations, they shared some practical insights into their methods and solutions on how to measure the results of web and social media campaigns:

  • Catharina Fischer/German National Tourist Board: „What is a successful campaign? Useful KPIs for Social Media and Blogger campaigns“
  • Wolfgang Töchterle/Südtirol Marketing: „How to measure the success of a large scale, storytelling-based communication concept – illustrated by the example of wasunsbewegt.com (storiedavivere.it)”
  • Anne Köchling/Fachhochschule Westküste: „KPI benchmarking – insights from comparison. The example of an online-based business intelligence solution“

This Tourismusblog article – in English language, just for once! – is not only a review of their presentations: It will also provide some answers to questions I prepared for the session.

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Günter Exel

… ist Marketing-, Web- und Social-Media-Berater aus Wördern und der erste österreichische Netzwerkpartner bei Tourismuszukunft. Für seine Beratungsschwerpunkte – Marketing, Social Media und Kommunikation 2.0 – bringt er praktisches Know-how als langjähriger Chefredakteur von Tourismusfachzeitschriften, als Marketing-Manager eines Reiseveranstalters und Experte im Bereich Echtzeit-Reportagen mit.

29. Januar 2015

WhatsApp im Tourismus

Am vergangenen Wochenende habe ich in meinem „Immer wieder TZonntags“-Beitrag auf die WhatsApp-Aktion des Hamburger Flughafens hingewiesen. Diese hatte das Ziel aktuell über den Streik am Airport zu informieren. Wir hatten diese Idee schon vor drei Jahren und wollten diese mit einer Destination umsetzen. Leider ist das dann nicht dazu gekommen. Um so schöner ist jetzt zu sehen, dass diese Möglichkeit der Kommunikation endlich auch im Tourismus Einzug erhält. Einige Radiosender nutzen WhatsApp nämlich schon länger. Aber in welchen touristischen Bereichen kann WhatsApp zur Kommunikation überhaupt eingesetzt werden? (mehr …)

Benjamin Gottstein

...ist Netzwerkpartner im Bereich Market Research bei Tourismuszukunft. Er studierte den Bachelor Geographie mit Schwerpunkt Freizeit, Tourismus und Umwelt an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Seit 2010 arbeitet er als Praktikant, Werkstudent und seit 2012 als Projektleiter im Bereich Market Research bei Tourismuszukunft. In seiner Bachelorarbeit beschäftigte er sich mit dem Thema Crowdsourcing. Seine Schwerpunkte sind im Bereich Keywordanalysen, Markenwerte, KPIs, Potentialanalysen und Crossmedia.

23. Oktober 2014

NOW! Was kann Echtzeit-Content im Tourismus?

Donnerstag, der 23. Oktober, Punkt 12 Uhr Mittag. Exakt jetzt stehe ich beim Brennpunkt eTourism in Salzburg am Podium. Spreche über Echtzeit-Content im Tourismus. Poste ein Vine-Kurzvideo mit Live-Impressionen aus der FH Salzburg. Bespreche die Tweets, die in Echtzeit über meine Mini-Twitterwall www.j.mp/brennpunkt14live laufen …

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Günter Exel

… ist Marketing-, Web- und Social-Media-Berater aus Wördern und der erste österreichische Netzwerkpartner bei Tourismuszukunft. Für seine Beratungsschwerpunkte – Marketing, Social Media und Kommunikation 2.0 – bringt er praktisches Know-how als langjähriger Chefredakteur von Tourismusfachzeitschriften, als Marketing-Manager eines Reiseveranstalters und Experte im Bereich Echtzeit-Reportagen mit.

13. Mai 2013

Multisensuale Markenbildung im Tourismus – Teil I: Eine Einführung

Was beinhaltet eine gute Marke im Tourismus? Ein ansprechendes Logo? Ein einheitliches Corporate Design? Die Schaffung einer Identität durch die Angleichung von Außen- und Innensicht? Natürlich, diese und viele weitere Aspekte sind ganz klar Bestandteile einer Marke. Doch müssen wir uns nicht eingestehen, dass alle Bemühungen, die bisher unternommen worden doch sehr stark (wenn nicht sogar ausschließlich) visuell geprägt sind? Dementsprechend stellt sich für uns folgende Frage:

Warum existieren Marken im Tourismus abgesehen von wenigen Ausnahmen nur visuell? Warum können wir einen Brand nicht auch auditiv (hören) prägen, warum nicht olfaktorisch (riechen)? Kann eine Destination sich nicht unter anderem auch taktil (fühlen) definieren?

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Bastian Hiller

... hat 2012 an der Katholischen Universität Eichstätt – Ingolstadt den Titel Master of Science in den Fachgebieten Tourismus und Regionalplanung erworben. Seit Anfang des Jahres 2013 unterstützt er für Tourismuszukunft – Institut für eTourismus als strategischer Berater diverse touristische Organisationen im In- und Ausland. Bastian war außerdem Lehrbeauftragter an der Salzburg University of Applied Science.