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Schlagwort-Archive: Destination

17. November 2016

Interview André Kretzschmar: „Es braucht sehr spezialisierte Fachkräfte.”

Nach Tobias Woitendorf konnten wir André Kretzschmar, Leiter der Tourismuszentrale Stralsund, zu den 13 Thesen zur Zukunft des öffentlichen Tourismusmarketings befragen. 

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Herr Kretzschmar sieht die DMO als Visions-Entwickler, Werte-Schützer und Marken-Führer mit dem Bewusstsein, dass noch viel Aufklärungsarbeit zu leisten ist, um diese Rolle zu schärfen. Für ihn steht momentan der Aufbau einer zukunftsgerichteten Arbeitsorganisation im Mittelpunkt aller Überlegungen.

 

Tourismuszukunft: Was war Ihr erster Gedanke nach Durchsicht der 13 Thesen?

André Kretzschmar: Beim Lesen des Titels dachte ich: „Ach bitte nicht noch mehr Thesen zur Überflüssigkeit von Tourismusorganisationen in dieser schönen neuen digitalen Welt.“ Bei der Auseinandersetzung mit dem Inhalt war aber schnell zu erkennen, dass es bei diesen Thesen glücklicherweise nicht darum geht, nur den Spiegel vorzuhalten und Defizite aufzuzeigen. Man spürt vielmehr die Intention Antworten auf neue An- und Herausforderungen zu geben.

Tourismuszukunft: Welche angesprochenen Punkte innerhalb der Thesen sind für Sie im Hinblick auf eine zukunftweisende Entwicklung die relevantesten?

André Kretzschmar: Es sind die Punkte 1, 6, 9, 11 und 7/8. Und zwar genau in dieser Reihenfolge. Denn diese Punkte beantworten in meinen Augen die Frage nach der essentiellen Aufgabe der DMO recht präzise. Reduziert man diese Punkte auf ihre Kernaussage, erhält man folgende Funktionsbeschreibung: Die DMO ist Visions-Entwickler, Werte-Schützer und Marken-Führer, die mit einer digitalen Dateninfrastruktur authentische – also mehr auf Identität als Image basierende – Qualitätsprodukte distribuiert. Als Kernaufgabe künftigen (und eigentlich bereits jetzigen) Destinations- oder auch Standortmarketings ist das für mich absolut plausibel.

Natürlich können und werden sich, aus horizontaler oder vertikaler Distribution ergebende, Aufgaben daran angliedern. Dies und das WIE wird in den anderen Thesen gut umrissen.

Tourismuszukunft: Was ist nach Ihrer Meinung entscheidend, damit ein zukunftsgerichteter Wandel überhaupt stattfinden kann?

André Kretzschmar: Tourismusorganisationen sind – wenngleich mit unterschiedlicher regionaler Ausprägung – recht stark vertriebsorientiert ausgerichtet. Oft basieren Finanzierungsstrategien zu einem hohen Grad auf, von der Organisation selbst erwirtschafteten, Eigenmitteln. Dies schafft Abhängigkeiten, läuft Gefahr zum Selbstzweck zu werden und führt durch die rasante Digitalisierung des touristischen Marktplatzes dazu, dass Konkurrenzsituationen entstehen, denen diese Organisationen nicht gewachsen sind. Die aus den Thesen abgeleitete Kernaufgabe aus Frage 2 lässt sich mit einem solchen Finanzierungshintergrund schlichtweg nicht erfüllen.

Und selbst wenn Touristiker dieses Problem längst ausgemacht haben, wird das nicht automatisch auch von den Akteuren wahrgenommen, die politische Verantwortung für öffentlich finanziertes Tourismusmarketing tragen. Es ist also neben der eigentlichen Aufgabenstellung Standortmarketing viel Aufklärungsarbeit zu leisten, um Tourismusmarketing mit dieser „neuen“ Tätigkeitsbeschreibung als freiwillige kommunale Leistung zukunftsfähig auszurichten und zu finanzieren.

Tourismuszukunft: Welche Ableitungen aus den 13 Thesen ergeben sich unmittelbar für Ihre Organisation?

André Kretzschmar: Als örtliche Tourismuszentrale sind wir neben der Vermarktung der Destination natürlich intensiv mit der Gästebetreuung beschäftigt. Tatsächlich nimmt diese Tätigkeit den größten Raum ein. Umso wichtiger ist es, uns im Bereich des Destinationsmarketing effektiv aufzustellen.

Wir stellen die Frage: Welche Aufgaben kann, muss, oder sollte ich im Unternehmen selbst wahrnehmen und welche erbringe ich unter Zuhilfenahme von Partnern wie zum Beispiel übergeordneten Tourismusorganisationen oder Agenturen und Freiberuflern. Denn um den Herausforderungen der Digitalisierung auf Augenhöhe begegnen zu können braucht es sehr spezialisierte Fachkräfte. Profis, die nicht nur zum Zeitpunkt Ihrer Einstellung auf der Höhe der Zeit sind, sondern es auch bleiben.

Das stellt große Anforderungen nicht nur an die Mitarbeiter, sondern auch und vor allem an das Unternehmen. Es gibt Aufgaben die zwingend vor Ort erledigt werden müssen – bei denen lokales Wissen und Handeln den entscheidenden Vorsprung ausmacht – und es gibt Aufgaben, bei denen es überhaupt keine Rolle spielt wo sie erledigt werden. Vor diesem Hintergrund steht für uns aktuell also die Frage nach der Arbeitsorganisation (und natürlich der Finanzierung dieser Aufgaben) im Mittelpunkt aller Überlegungen.

Tourismuszukunft: Wie sieht nach Ihrer Meinung die Standortvermarktung 2020 aus?

André Kretzschmar: Nun, 2020 ist in ziemlich genau 3 Jahren. Mir fehlt der Glaube an eine vollständig veränderte Situation des öffentlich finanzierten Tourismusmarketings in so kurzer Zeit. Doch es wird mehr Orte und Regionen geben, die sich mit zukunftssicherer Finanzierung und effektiven Netzwerken an die sich verändernden Rahmenbedingungen angepasst haben. Je erfolgreicher diese Orte und Regionen in der Vermarktung ihres touristischen Produktes bis dahin sind, desto schneller werden andere diese Strukturen und Aufgaben für die eigene Organisation übernehmen.

Zur Person:

André Kretzschmar leitet seit 2010 die Tourismuszentrale Stralsund. Vorherige Stationen waren die Usedom Tourismus GmbH sowie der Tourismusverband Vorpommern. 

André Kretzschmar, Leiter der Tourismuszentrale Stralsund

André Kretzschmar, Leiter der Tourismuszentrale Stralsund

Catharina Fischer

....ist Beraterin und Netzwerkpartnerin bei Tourismuszukunft. Sie arbeitet seit über 8 Jahren im Bereich Marketing- und Vertrieb. Nach ihrem Studium im Bereich Tourismusmanagement baute sie das Social Media Marketing der Deutschen Zentrale für Tourismus auf. Innerhalb des Social Media Marketings hat Catharina Fischer speziell in den Bereichen internationale Blogger Relations, Facebook-, Instagram- und Twitter- Marketing sowie im Bereich Videomarketing umfassende Erfahrungen. Des Weiteren befasst sie sich seit den Anfängen des Social Media Marketings intensiv mit einem zielgerichteten Monitoring und der Analyse von Social Media und crossmedialen Kampagnen.

2. Oktober 2016

Immer wieder TZonntags: Webinar Facebook Anzeigen, Merkels Tourismus, Video Summit Leipzig, KI und Arbeitswelt, Change4Destination, Coworking

Wir wünschen Euch ein schönes verlängertes Wochenende und unsere Lesetipps drehen sich diese Woche um die Themen:
Merkels Tourismus (Tipp von Florian), Künstliche Intelligenz und unsere Arbeitswelt (Tipp von Johannes), Video Summit Leipzig (Tipp von Günter), Facebook Ads Webinar & Social Media Serie (Tipp von Michael), Wandel für Destinationen (Tipp von Catharina)  und die Zukunft der Arbeitswelt (Tipp von Roland).

Veranstaltungs-Tipps: Konferenzen, Tagungen und BarCamps, die relevant für den Tourismussektor sind bzw. wo du uns triffst.

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Merkels Tourismus

Empfohlen von Florian

Der Tourismusgipfel des BTW wurde überstrahlt durch die Rede Angela Merkels. Nicht jeder konnte in Berlin mit dabei sein – deshalb gibt es ihre Rede jetzt nachzulesen.

Künstliche Intelligenz und unsere (Arbeits-)Welt

Empfohlen von Johannes

Diese Woche lege ich euch dringend einen Artikel bei ZEIT Online ans Herz. Unter dem Titel “Watson, wir haben ein Problem” beschreibt Lars Gaede, wie die Künstliche Intelligenz unsere Gesellschaft, speziell die Arbeitswelt, durcheinander wirbeln wird. Und zwar nicht erst in irgendeiner fernen Zukunft, nein, es hat bereits begonnen!

Anschmecker gefällig?

“Stellen Sie sich vor, es gäbe ein intelligentes Computersystem, das Krebsdiagnosen stellen kann wie der weltbeste Facharzt. Das Tausende Gerichtsurteile nach Argumenten durchforstet wie eine Anwältin. Eines, das Serverprobleme behebt wie eine Systemadministratorin, Industrieanlagen energieoptimiert wie ein Ingenieur. Eines, das auf Knopfdruck Texte schreibt wie ein Journalist: Finanzberichte, Unternehmensanalysen, Sportmeldungen. In wenigen Sekunden.

Gibt es schon. Das ist keine Science-Fiction. Es geschieht jetzt. Heute. Und es wird wohl bald auch Ihr Leben verändern. Und Ihren Job.”

Video rulez … Mehr dazu beim #TheVideoSummit!

Empfohlen von Günter

Video rulez … Allein von 2016 auf 2017 wird der Anteil von Videos am globalen Internet-Traffic von 55% auf 74% steigen. Was Social Media-Videos für Kommunikation und Storytelling bedeuten, erläuterte Mehroz Khan diese Woche in einem Artikel auf www.jeffbullas.com. Lesenswert ist insbesondere seine Charakterisierung der verschiedenen Plattformen:

  • YouTube als die „Bibliothek“ des Video-Contents
  • Facebook Video als „all-in-one“
  • Twitter Video als Interaktions-Tool (ja, warum machen das nicht mehr?)
  • Snapchat Video als Aufmerksamkeits-Maschine
  • Instagram Video als #NewMarketingTrend

Über die Dominanz von Bewegtbild in der Mediennutzung wird auch ab Dienstag beim Video Summit in Leipzig gesprochen. Organisiert wird diese internationale Konferenz für Tourismusmarketer und Videoblogger von Leipzig Region gemeinsam mit Tourismuszukunft (– rock it, Catharina!). Ich werde übrigens zwei Tage live auf @guenterexel twittern – der Hashtag: #TheVideoSummit!

Webinar Facebook Werbung am Mittwoch 5.10.2016

Empfohlen von Michael

Im Rahmen unserer 9-teiligen Social Media Webinarreihe beschäftigen wir uns am Mittwoch (5.10.2016) mit dem Thema Facebook Werbung. Neben einer kurzen Einführung, einer Übersicht über die Platzierungsmöglichkeiten, Bezahlmodelle und Ziele von Werbeanzeigen behandelt das Webinar auch die Aussteuerungsmöglichkeiten auf bestimmte Zielgruppen, die Kampagnenstruktur und zeigt wie man eine Kampagne anlegt und optimiert.

Das Webinar findet von 8:30 bis 10:00 Uhr statt und kostet 29 Euro (zzgl. MwSt.). Wer an dem Termin keine Zeit hat, kann das eingesprochene Webinar auch zu einem späteren Zeitpunkt konsumieren.

Alle Infos & Anmeldung unter http://www.tourismuszukunft.de/akademie/webinare/social-media-fuer-reisebueros-4-facebook-marketing-werbeanzeigen/ 

PS: Die 9-teilige Webinarreihe kann zum Vorzugspreis von 199 Euro  (zzgl. MwST.) hier gebucht werden: http://www.tourismuszukunft.de/akademie/webinare/9-teilige-webinarserie-social-media-fuer-reisebueros/

Social Media Webinar für Reisebüros mit Michael Faber

Social Media Webinar-Serie mit Michael Faber

Change4Destination

Empfohlen von Catharina

Am Freitag haben wir unsere 13 Thesen zur Zukunft des öffentlich finanzierten Tourismusmarketings veröffentlicht. 

Was ist #Change4Destination?

“Change4Destination” ist ein zweitägiger Think Tank der vom 16. – 17. Juni in Hamburg stattfand. Durchgeführt wurde dieser von Tourismuszukunft und Innovation Norway. Eingeladen waren verschiedene Experten aus der Reiseindustrie, um sich über die Zukunft von öffentlich finanziertem Tourismusmarketing auszutauschen sowie realisierbare Ansätze und Ideen zu besprechen. Ergebnis ist ein öffentlich publiziertes Thesenpapier in Deutsch und Englisch.

Was soll #Change4Destination bewirken?

Diese 13 Thesen stellen vor allem Chancen dar. Sie liefern keine allgemeingültigen Antworten und auch sind sie nicht als möglicher Maßnahmenplan zu verstehen. Beides können und sollen diese Thesen nicht leisten. Was sie aber hoffentlich tun, ist, zum Nachdenken anregen sowie zum offenen Austausch anstoßen. Wir brauchen eine Diskussion zum Thema Wandel in DMOs und sollten uns nicht davor scheuen auch schwierige, vielleicht auch manchmal unbequeme, Fragen zu stellen – nur dann bleiben DMOs relevant.

Wir freuen uns auf eine offene und konstruktive Diskussion zur Zukunft des öffentlich finanzierten Tourismusmarketings.

PS: Eines meiner weiteren Herzensprojekte, der Video Summit in Leipzig, beginnt am Dienstag. Wer nicht vor Ort sein kann und trotzdem live dabei sein möchte, der kann über die Tourismuszukunft Facebook-Seite, die Webseite (videosummitleipzig.com) sowie über den YouTube-Kanal Leipzig Travel, die ersten zwei Stunden an jedem Tag mitverfolgen.

Die Zunkuft der Arbeitswelt

Empfohlen von Roland

“Die Art, wie wir leben und arbeiten, verändert sich gerade stark”. Dies habe ich diese Woche auf meiner Coworking Tour in Ljubliana gemeinsam mit Florian wieder feststellen dürfen. Und genau das betont auch Jonas Lindemann, Mitgründer eines besonderen Coworking Spaces, der diese Tage in Hannover eröffnet. “Die Zeiten, in denen eine Firma ein eigenes Büro brauchte, sind vorbei”, betont er weiters, und dies wird im Hafven sehr schön deutlich. Hier finden sich auf 2.000 m² nicht nur 50 Büroplätze, sondern auch Werkstätte für Holz, Textil und Elektro. Mehr dazu findet ihr hier. Ich finde das Konzept sehr interessant, definitiv ist es wert weiter verfolgt zu werden.

Veranstaltungs-Tipps

Damit ihr zukünftig keine wichtigen Veranstaltungen wie eine Tagung oder ein Barcamp mehr verpasst, gibt es in jedem „Immer wieder TZonntags“ eine aktuelle Liste anstehender Events. Immer mit dabei: Wen aus unserem Tourismuszukunft-Team ihr dort – auf der Bühne oder als Teilnehmer – antrefft.

  • 04.-05.10.2016: Video Summit Leipzig (Catharina, Günter, Florian, Ben)
  • 07.10.2016: Tourismustag Region Stuttgart (Vortrag Florian)
  • 07.10.2016: Ostsee-Netzwerk Tag, Schleswig-Holstein  (Vortrag Michael)
  • 07./08.10.2016: BarCamp Düsseldorf (Kristine)
  • 10.10.2016: Golf in Austria, Kitzbühel (Vortrag Michael)
  • 11.-13.10.2016: Vorlesung Bodensee Campus eTourismus, Konstanz (Michael)
  • 12.10.2016: PR-Abstimmungstreffen Oberbayern Influencer Marketing (Vortrag Catharina)
  • 14.-19.10.2016: Tourismuszukunft Innovationsmeeting, Mallorca (TZ Team)
  • 25.10.2016: Fachbeirat Online-Portale (Michael)
  • 26.10.2016: Camp Coburg.Rennsteig, Coburg (Kristine Moderation)
  • 26.-30.10.2016: DRV Jahrestagung Berlin (Michael)
  • 27.-29.10.2016: Hotelcamp (Florian)
  • 27.10.2016: social media travel day, Frankfurt (Günter, Kristine)
  • 02.-04.11.2016: Deutscher Tourismustag, Dortmund (Florian)
  • 09.-11.11.2016: DGT Jahrestagung, Worms (Michael)
  • 17.-19.11.2016: SCM Intensivkurs Marketing im Tourismus, Berlin (Catharina)
  • 18.-19.11.2016: BarCamp: Service Experience Camp, Berlin (Kristine)
  • 23.11.2016: Tourismustag Sachsen-Anhalt, Lutherstadt Wittenberg (Florian, Keynote / Günter, Livereportage)
  • 28.11.2016: Trendforum GBZ, Koblenz (Bastian)
  • 08.-10.12.2016: SCM Intensivkurs Social Media im Tourismus, Berlin (Kristine)
  • 27.-29.01.2017: Tourismuscamp in Ostfriesland – ausgebucht, nur noch Sponsorenplätze! (TZ Team)
  • 10.2.2017: Future Mobility Days, Nürnberg (Florian)

IWTZ Teaser

 

 

Michael Faber

Michael Faber ist Netzwerkpartner und Geschäftsführer Touristik des Experten-Netzwerks Tourismuszukunft. Der gelernte Reiseverkehrskaufmann und studierte Touristiker (M.A.) berät seit 2005 touristische Unternehmen im Bereich Social Media, Online-Marketing und Reisevertrieb. An der Leuphana Universität Lüneburg promoviert er im Themenbereich "Online-Marketing im Tourismus“ und hält Lehrveranstaltungen an verschiedenen Hochschulen. Zuvor war der Online-Experte bei verschiedenen touristischen Unternehmen operativ tätig und ist Gründer eines Reiseveranstalters. Er ist Mitglied im DRV-Ausschuss Onlinevertrieb und Informationstechnologie, sowie Ressortleiter Social Media bei der Deutschen Gesellschaft für Tourismuswissenschaft und Beirat Social Media beim Verband Internet Reisevertrieb.

30. September 2016

#CHANGE4DESTINATION – 13 Thesen zur Zukunft des öffentlich finanzierten Tourismusmarketings

Veränderung ist der Digitalisierung innewohnend. Veränderung ist bei Tourismuszukunft unser täglicher Begleiter. Es vergeht kaum ein Tag an dem die digitale Welt stillsteht bzw. es gibt eigentlich keinen Tag an dem sie das tut und uns eine Verschnaufpause gönnt. Insofern ist auch unsere Arbeit, unsere vielen verschiedenen Projekte, in einem kontinuierlichen Veränderungsprozess. Was dieser bedeutet, z.B. aus technologischer oder aus strategischer Perspektive, verfolgen wir permanent und lassen relevante Aspekte in unseren Empfehlungen und Entscheidungen direkt einfließen.

#Change4Destination – was ist das?

Change4Destination ist so ein Veränderungsprozess. Seit vielen Jahren begleiten wir Destinationen im digitalen Wandel und versuchen strategische, technologische oder auch operative Fragestellungen zu lösen oder zumindest in Teilen und damit in einem stetigen Entwicklungsprozess zu beantworten. Wir sehen mit welchen Herausforderungen viele Standorte zu tun haben und wissen, dass Veränderungen nicht nur Konsequenz, sondern auch vielfältige Unterstützung und einen eigenen Entwicklungsraum benötigen.

#Change4Destination Think Tank

#Change4Destination Think Tank

Change4Destination soll und kann dieser Entwicklungsraum sein. Ausgangspunkt ist ein im Juni durchgeführter Think Tank bestehend aus verschiedenen Experten der Tourismusbranche. An zwei Tagen wurde über die Zukunft des öffentlich finanzierten Tourismusmarketings gesprochen und in verschiedenen Gruppendiskussionen 13 Thesen erarbeitet.

Change4Destination-Ergebnisse: Chancen überall!

Diese 13 Thesen stellen vor allem Chancen dar. Sie liefern keine allgemeingültigen Antworten und auch sind sie nicht als möglicher Maßnahmenplan zu verstehen. Beides können und sollen diese Thesen nicht leisten. Was sie aber hoffentlich tun, ist, zum Nachdenken anregen sowie zum offenen Austausch anstoßen. Wir brauchen eine Diskussion zum Thema Wandel in DMOs und sollten uns nicht davor scheuen auch schwierige, vielleicht auch manchmal unbequeme, Fragen zu stellen – nur dann bleiben DMOs relevant.

Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit.

Die Digitalisierung ist im vollen Gange und damit eine kontinuierliche Veränderung in Unternehmen, Organisationen und Gesellschaft. Verändern wir mit und gestalten wir einen Entwicklungsraum und damit die Zukunft des öffentlichen Tourismusmarketings.

Wir freuen uns auf Eure Meinungen, Anregungen und Vorschläge. Wer die Diskussion weiterführend begleiten möchte, ist herzlich eingeladen dass hier im Blog zu tun bzw. auch gerne im direkten Kontakt mit uns.

KURZ UND KNAPP:

“Change4Destination” ist ein zweitägiger Think Tank der vom 16. – 17. Juni in Hamburg stattfand. Durchgeführt wurde dieser von Tourismuszukunft und Innovation Norway. Eingeladen waren verschiedene Experten aus der Reiseindustrie, um sich über die Zukunft von öffentlich finanziertem Tourismusmarketing auszutauschen sowie realisierbare Ansätze und Ideen zu besprechen. Ergebnis ist ein öffentlich publiziertes Thesenpapier in Deutsch und Englisch. Die Kommunikation zum Think Tank läuft über unsere gesamten Social Media Kanäle unter dem Hashtag #Change4Destination.

Catharina Fischer

....ist Beraterin und Netzwerkpartnerin bei Tourismuszukunft. Sie arbeitet seit über 8 Jahren im Bereich Marketing- und Vertrieb. Nach ihrem Studium im Bereich Tourismusmanagement baute sie das Social Media Marketing der Deutschen Zentrale für Tourismus auf. Innerhalb des Social Media Marketings hat Catharina Fischer speziell in den Bereichen internationale Blogger Relations, Facebook-, Instagram- und Twitter- Marketing sowie im Bereich Videomarketing umfassende Erfahrungen. Des Weiteren befasst sie sich seit den Anfängen des Social Media Marketings intensiv mit einem zielgerichteten Monitoring und der Analyse von Social Media und crossmedialen Kampagnen.

28. September 2016

Google Trips – Ein Weckruf für DMOs

Vor ein paar Tagen hat Google seine Travel App „Google Trips“ veröffentlicht. Das möchte ich zum Anlass nehmen, um daran einige der größten Veränderungen und Herausforderungen, denen DMOs aktuell gegenüberstehen, zu veranschaulichen und euch ein paar Empfehlungen an die Hand zu geben.

Was kann Google Trips eigentlich?

Für alle, die sich noch nicht näher damit beschäftigt haben, hier ein kurzes Video:

Der Leistungsumfang von Google Trips ist also eigentlich recht überschaubar. Das, was es kann, macht es dafür ziemlich gut.

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In einer Übersicht zeigt mir die App eine Übersicht meiner vergangenen und anstehenden Reisen. Alles automatisch aus meinen Emails und Kalendereinträgen importiert, versteht sich. Wähle ich dann eine Reise aus, bekomme ich Informationen, die in vier Unterkategorien abgebildet werden:

  • Reservierungen: Hier sind meine Flug, Hotel, Mietwagen Buchungen, etc. hinterlegt
  • Saved Places: Habe ich selbst schon Orte in der Region meiner Reise markiert, sind diese hier hinterlegt. Das funktioniert für die persönliche Auswahl an POIs genauso, wie beispielsweise für die Wohnorte von Freunden, Treffpunkte, etc.

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  • Food & Drink: Empfehlungen für Restaurants, Bars, usw.
  • Things to do: Löst endgültig den Reiseführer ab. Neben Bildern, Bewertungen, Öffnungszeiten, Entfernung und Empfehlung für die beste Besuchszeit lassen sich die POIs nach bekannten Kategorien sortieren. Indoors, Outdoors, Kindergeeignet, … und besonders spannend: „For You“, hier schlägt mir Google die spannendsten POIs für mich vor, basierend auf meinen Interessen und meinem Verhalten.
  • Je nach Reiseziel stehen noch zusätzliche Kategorien zur Verfügung. „Day Plans“ bietet Vorschläge für komplette Tagestouren, teils zu einem bestimmten Motto. „Getting Around“ beinhaltet alle Infos zu Verkehrsmitteln, bzw. zur Mobilität am Reiseziel allgemein. „Need to know“ stellt wichtige Infos kurz und knapp zusammen, wie zur Gesundheitsversorgung für Notfälle, Einkaufsmöglichkeiten oder die Verfügbarkeit von offenen WLAN Hotspots.

Ach ja, die gesamten Inhalte sind für jede Reise mit einem Fingertipp auch offline verfügbar, so dass die gesamte Funktionalität auch ohne Roamingpaket oder WLAN gewährleistet ist. Und ja, ich höre die Datenschutz Freaks unter euch schon schreien… Aber das soll an dieser Stelle mal keine Rolle spielen. Ich für meinen Teil bin gerne bereit, für einen solchen Mehrwert mit meinen Daten zu bezahlen.

Ist halt wieder mal eine neue App – warum ist das relevant?

Warum ich euch das alles erzähle? Weil Google Trips nur das aktuellste – und vllt. anschaulichste – Beispiel dafür ist, was sich für DMOs gerade massiv verändert. Digitale Assistenten wie Siri und große Player wie Booking oder Tripadvisor befeuern die gleiche Entwicklung:
Für DMOs wird es immer schwieriger, den Gast direkt zu erreichen!
Klar, das Smartphone ist immer dabei und Diensten von Google und Co hat man gelernt zu vertrauen. Außerdem bieten die Apps meist eine erstklassige Usability. Da rücken andere Medien und Formate und auch die subjektive Wahrnehmung vor Ort schon mal in den Hintergrund…

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Das Smartphone als omnipräsenter Urlaubsbegleiter

Welche Auswirkungen hat das?

  • UGC, 3rd Party Content, Nutzerdaten, … und deren Aufbereitung durch Google Trips und Co. erhalten noch stärkeren Einfluss aufs Gästeverhalten vor Ort.
  • Als DMO „guten“ Content zu produzieren und auszuspielen wird immer anspruchsvoller. Ihr bekommt immer stärkere Konkurrenz und verliert gleichzeitig zunehmend die Hoheit über Kanäle und das Umfeld des Medienkonsums. Die transportierten Botschaften müssen also unabhängig davon funktionieren. Außerdem muss mehr denn je der Mehrwert für den Gast, bzw. Nutzer im Vordergrund stehen, um überhaupt Relevanz zu erreichen.
  • Produkt- und Markenerlebnis werden immer wichtiger! Durch die ersten beiden genannten Punkte und die steigende Transparenz ist die tatsächliche Ausgestaltung und die gefühlte Qualität der touristischen Erlebnisse von so zentraler Bedeutung wie noch nie! Aus Gästesicht doch gar nicht so schlecht, oder? “Gute” Destinationen und starke Marken haben dadurch auch wenig zu befürchten.

Wo gilt es jetzt anzupacken?

  • Denkt eure (touristischen) Marken holistisch, eine Marke ist nicht nur ein Logo und ein Claim! Eben nicht nur „Look“, sondern „Look and Feel“. Und seid an dieser Stelle ehrlich zu euch selbst und fokussiert euch! Welche Gefühle, welche Emotionen verkörpert eure Region oder Stadt wirklich? Richtet all eure Gästeerlebnisse gezielt darauf aus. Wenn jedes Erlebnis eure einmalige Identität in sich trägt, wird ganz automatisch das „richtige“ Bild von euch nach außen transportiert!
  • Arbeitet an eurem Produkt, am Gästeerlebnis! Erhöht nicht nur den objektiv messbaren Standard, sondern richtet euch nach den spezifischen Wünschen und Bedürfnissen eurer Zielgruppe. Habt den Mut auch ganz bewusst bestimmte Personengruppen nicht anzusprechen!
  • Geht eure Contentproduktion und Kommunikation strategisch an, ansonsten seid ihr in der Irrelevanz verschwunden, noch bevor ihr den neuen Wander-Folder produziert habt! Schafft in jedem Fall Grundlagen, pflegt eure Daten und stellt diese standardisiert zur Verfügung. Sensibilisiert eure Akteure!

Nochmal kurz und knackig bitte

Arrangiert euch mit dem veränderten Mediennutzungsverhalten eurer Gäste und kämpft nicht gegen Windmühlen! Nutzt anstatt dessen einen Großteil eurer Ressourcen für die Arbeit am Gästeerlebnis vor Ort. Holt euch dazu so viele Akteure und lokale Gruppierungen mit ins Boot wie möglich, denn das Gästeerlebnis hört nicht an der Hoteltür auf!
Ja, das ist aufwändig und anstrengend und erfordert ehrliches Commitment der Tourismusverantwortlichen, der Politiker, der Akteure vor Ort und aller Beteiligten. Zu allem Überfluss braucht es, neben einem grundsätzlichen Umdenken, vielerorts auch noch eine Neuformulierung des politischen Auftrags… Aber es lohnt sich. Langfristig ist es der einzig erfolgreiche Weg!
Seht euch als DMO als Identitätsstifter, Qualitätsprüfer, Unterstützer, Vermittler, Vordenker, Motivator, Kommunikator, … seid Enabler für euren (touristischen) Standort!

Johannes Böhm

... ist bei Tourismuszukunft Experte für Markenstrategie und Digitale Transformation. Die Weiterentwicklung des Tourismuszukunft Ringmodells wurde in diesem Zusammenhang von ihm gestaltet. Zuvor sammelte der Tourismusgeograph (B.Sc.) bei einem Abstecher in die Kreuzfahrtbranche, sowie als Referent bei zahlreichen Schulungen und Seminaren, die er durchführte, Erfahrung. Er ist Marken Enthusiast und leidenschaftlich interessiert an künstlicher Intelligenz. Privat ist er gerne im Grünen unterwegs.

19. Juni 2016

Immer wieder TZonntags: 19.6.16 #MauritiusLive, Christo überall?, Facebook Panorama, Horizont erweitern, #Change4Destination

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Auch heute gibt es wieder die Empfehlungen vom Tourismuszukunft-Team:

Tipp von Florian: Inszenierung und die Folgen · Tipp von Günter: Tweets & Snaps aus dem Indischen Ozean · Tipp von Catharina: #Change4Destination · Tipp von Ben: Facebook Panorama · Tipp von Kristine: Horizont erweitern

Veranstaltungs-Tipps: Konferenzen, Tagungen und BarCamps, die relevant für den Tourismussektor sind bzw. wo du uns triffst.

Inszenierung und die Folgen

Empfohlen von Florian

Iseosee – schon mal gehört? Ja, aber sicher erst seit drei Tagen, oder? Genau seitdem Christo einen See mit schwimmenden Kunststoffwürfeln inszeniert hat. 15 Millionen Euro soll das Projekt gekostet haben. Ist es das wert? Nur bis zum 3. Juli können Menschen übers Wasser laufen. Rentiert sich das? Der Medienwert der Berichterstattung ist zwar noch nicht berechnet; aber ich tippe, dass der Medienwert außerordentlich hoch sein wird (die ganze Welt berichtet seit Tagen über das Projekt (265.000 Google News Ergebnisse sagt alles).

Beim #Change4Destination haben wir exakt über dieses Thema gesprochen. Ich bin mir sicher: Egal wie kurz oder langfristig eine Inszenierung touristischen Raums umgesetzt wird – d. h. dass Marketing-Mittel in eine markenkonforme Inszenierung des Produkts gesteckt werden – es zahlt sich aus, nicht nur am Iseosee.

 

#MauritiusLive

Tweets & Snaps aus dem Indischen Ozean

Empfohlen von Günter

Heute melde ich mich von der anderen Seite des Äquators: Noch bis Dienstag twittere ich live aus Mauritius von der Präsentation des TUI Winterprogrammes! Der Sonntag steht ganz im Zeichen einer B2B-Reportage auf @guenterexel mit der Pressekonferenz von TUI Deutschland, Studien und Expertengesprächen.

Davor und danach schalte ich in den Reiseblogger-Modus um: Auf @TravelLiveCC werde ich vier Tage lang #MauritiusLive Reiseeindrücke von der subtropischen Insel in Echtzeit verpacken – Fotos, Videos, Livestreams und Podcasts. Die komplette Reportage (Hashtag: #tuipk) findet ihr auf www.TravelLive.cc.

Neben dem ganzen Twittern wird sich sicherlich auch der eine oder andere Snap aus dem Indischen Ozean ausgehen … Neugierig? Ihr findet mich auf Snapchat unter 👻 TravelLiveCC!

 

#Change4Destination

Empfohlen von Catharina

Am Donnerstag und Freitag letzter Woche haben wir im Rahmen des Think Tanks #Change4Destination über die Zukunft des öffentlich finanzierten Tourismusmarketings diskutiert. Experten aus der Reiseindustrie sowie Mitarbeiter von Innovation Norway waren vor Ort oder auch per Live-Schaltung mit dabei. Die Vielfalt der Perspektiven sowie Expertisen ermöglichte uns eine breite Auseinandersetzung mit dem Thema und damit auch einen sehr marktfähigen Blick in die Zukunft.

#Change4Destination Think Tank

#Change4Destination Think Tank: v.r.n.l. Prof. Julia Peters, Catharina Fischer, Michael Frischkorn, Tina Fraune, Ulrich Kastner, Florian Bauhuber, Martin Soutscheck, Michael Buller, Manuel Kliese, Nicholas Montemaggi, Maximilian Waldmann, Stein Ove Rolland

In den nächsten Wochen werden wir gemeinsam ein Thesenpapier erarbeiten, welches in Deutsch und Englisch erscheinen wird. Mit dem Thesenpapier möchten wir nicht nur einen notwendigen offenen Austausch anstoßen, sondern schwerpunktmäßig Chancen für das öffentlich finanzierte Tourismusmarketing aufzeigen.

Facebook Panorama

Empfohlen von Ben

Auf meinen Artikel der Woche bin ich durch ein Facebook-Posting von Günter gestoßen. Seit kurzem kann man Panorama-Fotos als 360°-Bilder bei Facebook veröffentlichen. Funktioniert wunderbar. Aber was muss man beachten und welche Tricks gibt es?

  • Wie lädt man Facebook Panoramen am Desktop hoch?
  • Welche mobile Apps unterstützen Facebook’s 360 Grad Panorama?
  • Welche Fehler sollte man vermeiden?
  • Wie kann man Panorama-Bilder nachbearbeiten, ohne dass die Metadaten verloren gehen?
  • Mit welchem Hack kann man ein 360° Panorama Video erstellen?
  • Wie können Panoramas gut auf der Website dargestellt werden?
  • Wie lassen sich Metadaten editieren?
  • Welche Software erlaubt das Erstellen von 360° Panoramas?
  • Welche Vor- und Nachteile haben die verschiedenen 360° Kameras?

Definitiv eine absolute Leseempfehlung: How to post your Panorama 360 Photos.

Horizont erweitern

Empfohlen von Kristine

Mein Tipp ist heute ganz kurz und knapp:

Genau deshalb gehe ich gerne auf BarCamps. Genau deshalb mag ich Social Media, und die Leute, die ich hierüber kennenlerne. Genau deshalb arbeite ich gerne mit den Kollegen von Tourismuszukunft. Genau deshalb arbeite ich gerne mit euch.

 

Veranstaltungs-Tipps

Damit ihr zukünftig keine wichtigen Veranstaltungen wie eine Tagung oder ein Barcamp mehr verpasst, gibt es in jedem „Immer wieder TZonntags“ eine aktuelle Liste anstehender Events. Immer mit dabei: Wen aus unserem Tourismuszukunft-Team ihr dort – auf der Bühne oder als Teilnehmer – antrefft.

Immer wieder TZonntags: Kristine Honig-Bock, Florian Bauhuber, Bastian Hiller, Catharina Fischer, Günter Exel, Roland Trebo, Benjamin Gottstein, Michael Faber, Catherina Langhoff, Johannes BöhmIWTZ Teaser

 

 

Benjamin Gottstein

...ist Netzwerkpartner im Bereich Market Research bei Tourismuszukunft. Er studierte den Bachelor Geographie mit Schwerpunkt Freizeit, Tourismus und Umwelt an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Seit 2010 arbeitet er als Praktikant, Werkstudent und seit 2012 als Projektleiter im Bereich Market Research bei Tourismuszukunft. In seiner Bachelorarbeit beschäftigte er sich mit dem Thema Crowdsourcing. Seine Schwerpunkte sind im Bereich Keywordanalysen, Markenwerte, KPIs, Potentialanalysen und Crossmedia.

13. Juni 2016

eLearning im Tourismus: Eine Bestandsaufnahme

Wie die meisten von euch wissen, beschäftige ich mich seit einiger Zeit vor allem mit dem Thema eLearning im Tourismus (In unserem Neujahrsempfang zu den Trends 2016 gebe ich hierfür eine kurze Einführung ins Thema).

Heute möchte ich euch einen Zwischenbericht zum Thema eLearning für Destinationen geben und einfach ein paar Erfahrungen spiegeln, welche ich in der Planung und Umsetzung der ersten Projekte sammeln durfte.

(mehr …)

Bastian Hiller

... hat 2012 an der Katholischen Universität Eichstätt – Ingolstadt den Titel Master of Science in den Fachgebieten Tourismus und Regionalplanung erworben. Seit Anfang des Jahres 2013 unterstützt er für Tourismuszukunft – Institut für eTourismus als strategischer Berater diverse touristische Organisationen im In- und Ausland. Bastian war außerdem Lehrbeauftragter an der Salzburg University of Applied Science.

5. Januar 2016

Wandel der Aufgaben von DMOs – Vertrieb kommt, Vertrieb geht…

Seit Jahren changiert die Relevanz des Themas Vertrieb in touristischen Organisationen/DMOs. Getrieben auch von den jeweilig entscheidenden und handelnden Akteuren erlebt das Thema entweder ein Revival oder wird in die Tonne getreten.  Unterschiedliche externe Entwicklungen auf dem Markt verändern allerdings die Konstellationen, wodurch das Pendel im tourischen Vertrieb wieder in Bewegung kommen dürfte.

Vertrieb im Tourismus - Digital

Entwicklung 1: Der Dominator Booking

Booking hat seine Marktposition nicht nur in Deutschland massiv ausgebaut – Markus Luthe geht zum Beispiel davon aus, dass 2/3 aller Online-Buchungen in Deutschland über Booking abgewickelt werden. Dafür sind unterschiedliche Faktoren ausschlaggebend – eine exzellente Usability v.a. bei der App, tolle Betreuung der Hotel-Kunden, tolle Kundenbindung & extrem gutes (Online-)Marketing in allen Bereichen – mal abgesehen von den vollen Kriegskassen mit dem Wettbewerber problemlos gekauft oder technologisch überholt werden können. In Folge sind online buchbare Kontingente zu einem Großteil auch in Booking verfügbar – allerdings nicht in den Booking-Systemen (feratel, Tomas und Co.) der Destinationen. Unser qualitative Marktforschung, die wir im Rahmen zahlreicher Zielgruppen-/Persona-Prozesse durchführen, zeigen, dass vor allem bei gesellschaftlichen Leitmilieus Booking zentral im Handeln verankert ist – das wird auch noch eine Weile so bleiben…

  • Problematisch aus DMO-Perpektive: Booking ist in allen genannten Bereich professioneller aufgestellt als DMOs; es wird schwierig werden eigene Vertriebsanteile zu halten.

Entwicklung 2: Die Preiseparität ist gefallen

Vor Weihnachten war es so weit – die IHA-Beschwerde war erfolgreich. Das Kartellamt hat die Anwendung der Paritätsklauseln in jeglicher Form in Deutschland untersagt (wir gehen davon aus, dass auch andere Länder wie Österreich hier nachziehen werden). Somit haben die Hoteliers nun wieder volle Hoheit über die Preisgestaltung auch auf ihren eigenen Vertriebskanälen (z.B. der eigenen Website) – Booking hatte diese Freiheit den Hotels zwar auf anderen Vertriebskanälen zugestanden, aber nicht auf der eigenen Website.  In Folge werden nun Hotels, wenn sie einigermaßen rational agieren, ihre Preise auf der eigenen Seite stabil halten und die Vertriebskosten on top auf diese Webseitenpreise addieren. Je nachdem welche Strategie Destinationen nun wählen (Nullprovision vs. aktives Geschäftsmodell)  werden sie entweder den günstigsten Preis vom Hotel erhalten oder eben einen höheren Preis als auf der eigenen Webseite des Hotels. Der Gast weiß allerdings nicht, welche Strategien die jeweilige Destination wählt und ob er bei der Destination den tatsächlich besten Preis erhält.

  • Problematisch für DMOs mit Gewinnerzielungsabsicht: höhere Preise als auf der Website der Hotels werden es schwer machen, das Geschäftsmodell tatsächlich aufrecht zu halten.

Entwicklung 3: Preistransparenz wird wichtiger

Aufgrund der Entwicklung 2 ist es folgerichtig, dass das Thema Preistransparenz eine enorme Bedeutung zukommt. Anbieter von Preisvergleichen und Metasuchen wie Trivago, Google und Kayak werden von dieser Unsicherheit auf Seiten des Kunden profitieren. Hotels und auch DMOs müssen hierzu Lösung anbieten um dem Kunden direkt auf den jeweiligen Webseiten Preistransparenz zu visualisieren. Dienstleister wie Triptease & Liverate, die die Preise auf den jeweiligen Kanälen visualisieren, werden automatisch wichtiger.

  • Problematisch für DMOs: Tatsächliche echte Preisvergleiche sind bisher nicht üblich und auch nicht gewünscht.

Welche Fragen zum Thema Vertrieb muss ich mir stellen?

Eine pauschale Antwort, in welche Richtung sich DMOs entwickeln sollen, kann man sicher aufgrund der unterschiedlichen Voraussetzungen nicht geben. Allerdings sollte sich jede DMO folgende Fragen stellen:

Aus Gastperspektive

  • Kann ich dem Gast / meiner Zielgruppe tatsächlich relevante Kontingente auf meinen Vertriebskanälen bieten?
  • Kann ich dem Gast einen echten Mehrwert (z.B. durch die Bündelung von Einzelleistungen) bei der Buchung bieten?
  • Kann mein Gast auf Basis meiner Webseite eine Entscheidung für die Buchung einer Unterkunft treffen oder fehlen ihm relevante Informationen für seine Buchung (z.B. Preisvergleich)

Aus Anbieterperspektive:

  • Habe ich die persönlichen und finanziellen Kapazitäten das Thema Vertrieb ernsthaft zu betreiben?
  • Habe ich das Know-How in meiner Institution die Entwicklungen im digitalen Umfeld nachzuvollziehen?
  • und vor allem: was ist meine (tatsächliche) Aufgabe als DMO im System Tourismus? Und welche Aufgabe kann niemand anderer in meiner Destinationen übernehmen?

Detaillierter werde ich auf das Thema in unserem Digitalen Neujahrempfang eingehen und natürlich wird uns das Thema auch beim Tourismuscamp in Eichstätt beschäftigen. 2016 wird jedenfalls ein entscheidendes Jahr für das Thema Vertrieb – die Hotellerie hat es selbst in der Hand, DMOs können helfen aber nicht hexen.

 

Florian Bauhuber

... ist Geschäftsführer des Experten-Netzwerks Tourismuszukunft sowie Doktorand am Lehrstuhl für Kulturgeographie an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Bereits seit dem Jahr 2006 berät und begleitet er gemeinsam mit seinen Kollegen touristische Unternehmen und Verbände. In seinem Fokus stehen dabei unterschiedliche Beratungsschwerpunkte: #ServiceDesign #WebsiteRelaunch #ContentStrategie #Marketing #Vertrieb #Change #Innovation

17. September 2015

Bewegte Bilder – Mehr als ein Imagefilm

Bewegtbild, häufig als Video bezeichnet, ist in aller Munde. Verschiedene Studien zeigen auf, wie wichtig das Format für die Ansprache verschiedenster Zielgruppen, ganz speziell für die Millennials (zwischen 1980 und 2000 geboren), geworden ist und dass es bei keiner Marketingkampagne fehlen darf. Umso mehr erstaunt es, dass es derzeit nur sehr punktuell eingesetzt wird und schon gar nicht plattformübergreifend. Bewegtbild bedeutet oft immer noch ein Imagefilm oder vielleicht ein Produktvideo höchstens jedoch ein paar Kurz-Videos für den eigenen Blog.

Das ist nicht nur sehr bedauerlich, sondern auch verschenktes Potenzial.

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Catharina Fischer

....ist Beraterin und Netzwerkpartnerin bei Tourismuszukunft. Sie arbeitet seit über 8 Jahren im Bereich Marketing- und Vertrieb. Nach ihrem Studium im Bereich Tourismusmanagement baute sie das Social Media Marketing der Deutschen Zentrale für Tourismus auf. Innerhalb des Social Media Marketings hat Catharina Fischer speziell in den Bereichen internationale Blogger Relations, Facebook-, Instagram- und Twitter- Marketing sowie im Bereich Videomarketing umfassende Erfahrungen. Des Weiteren befasst sie sich seit den Anfängen des Social Media Marketings intensiv mit einem zielgerichteten Monitoring und der Analyse von Social Media und crossmedialen Kampagnen.

1. September 2015

Individuelle Entwicklungskonzepte für Tourist-Informationen – Einsatz der mobilen Ethnographie

Die Digitalisierung durchzieht sämtliche Bereiche des Tourismus und macht selbstverständlich auch nicht vor den Tourist-Informationen halt. Das Thema begleitet die Branche schon eine Weile und Ansätze sowie Ideen für eine „Tourist-Information der Zukunft“ gibt es einige. Ebenso existieren jedoch immer noch viele Herausforderungen, die weit über die Installation von Touchscreens für ein modernes Gästemonitoring hinausgehen.

Das mobile Internet sowie ein verändertes Informations- und Buchungsverhalten sind zu nennen, aber auch Themen wie Nachhaltigkeit und Barrierefreiheit. Des Weiteren neue Finanzierungsmodelle sowie Produktinnovationen und nicht zu vergessen, eine nachhaltige Integration in das touristische System der Region oder des Landes.

Speziell letztere wirft viele Fragen auf, die folgendermaßen lauten könnten:

  • Welche Rolle nimmt die TI derzeit ein und welche sollte/muss sie einnehmen?
  • Wie passt sie ins Markenbild einer Destination?
  • Wie wird bzw. muss auf ein verändertes Informations- und Buchungsverhalten reagiert werden?
  • Sind dafür notwendige personelle Strukturen und Budgets vorhanden?

Viele Fragen, auf die aus unserer Sicht in Zusammenarbeit mit dem dwif Antworten folgen müssen, denn das Nachfrageverhalten der Kunden hat sich bereits dramatisch geändert und wird sich weiter verändern. Es ist daher umso wichtiger, die eigene Position und Lage bestimmen zu können sowie darauf basierend Ableitungen für nötige Anpassungen und Änderungen zu tätigen. Die treibenden technischen Entwicklungen sollten in diesem Zusammenhang speziell als Möglichkeit zur Identifikation von Kundenbedürfnissen gesehen werden.

Die mobile Ethnographie – Eine Möglichkeit zur Identifikation von Kundenbedürfnissen

Mobile Ethnographie ist das Festhalten von Erlebnissen mit dem Smartphone im Moment des Geschehens. Mittels einer App kann daher jeder Gast einfach, schnell und flexibel an Ort und Stelle Feedback geben. Die Dokumentation erfolgt in Text- oder/und Bildform direkt in der App und wird automatisiert in eine Datenbank geladen. Die meisten Urlaubsreisenden haben ihr Smartphone auch im Urlaub immer dabei und somit stellt die Nutzung keine zusätzliche Hürde dar. Gelingt es in diesem Zusammenhang, eine ausreichende Anzahl von Produkt- bzw. Destinations-Testern zu gewinnen, erhält man sehr aussagekräftige und authentische Informationen.

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Besondere Vorteile der mobilen Ethnographie

1. Sie kann die gesamte Customer Journey, von der Informationssuche über die Buchung bis zur eigentlichen Reise sowie der Nachbereitung, abbilden. Wertvolle Einsichten, die vielen Tourist-Informationen dabei helfen können, ihre Prozess- und Serviceleistungen zu optimieren. Speziell für Leistungen vor Ort.

2. Es können auch Ergebnisse von Gästen einfließen, die bisher noch nicht in die Tourist-Information gehen bzw. noch nicht deren sonstige Offline- oder Onlineangebote in Anspruch nehmen. Die mobile Nutzung mit dem eigenen Smartphone und einer online zugänglichen App machen dies möglich. Die Tourist-Information kann damit beispielsweise gezielt herausfinden, warum diese Gäste ihren Service und ihre Produkte noch nicht nutzen.

3. Die von den beteiligten Produkt- bzw. Destinations-Testern hochgeladenen Feedbacks werden augenblicklich in eine Datenbank geladen. Eine Auswertung ist somit täglich möglich und daher auch eine schnelle Reaktion seitens der Anbieter.

Im Rahmen unserer Zusammenarbeit mit dem dwif setzen wir die mobile Ethnographie zielgerichtet ein, um individuelle Entwicklungskonzepte zur Professionalisierung und zur zukünftigen Ausrichtung von Tourist-Informationen zu erarbeiten.

Noch weitere Fragen zur mobilen Ethnographie? Wir beantworten sie gern.  Das Einsatzfeld ist vielfältig und spannend.

 

 

Catharina Fischer

....ist Beraterin und Netzwerkpartnerin bei Tourismuszukunft. Sie arbeitet seit über 8 Jahren im Bereich Marketing- und Vertrieb. Nach ihrem Studium im Bereich Tourismusmanagement baute sie das Social Media Marketing der Deutschen Zentrale für Tourismus auf. Innerhalb des Social Media Marketings hat Catharina Fischer speziell in den Bereichen internationale Blogger Relations, Facebook-, Instagram- und Twitter- Marketing sowie im Bereich Videomarketing umfassende Erfahrungen. Des Weiteren befasst sie sich seit den Anfängen des Social Media Marketings intensiv mit einem zielgerichteten Monitoring und der Analyse von Social Media und crossmedialen Kampagnen.

30. Juli 2015

Die Wochen der Veränderung im touristischen Vertrieb!

Früher war alles einfacher… jedenfalls wenn man den touristischen Vertrieb betrachtet. Früher gab es klare Grenzen zwischen den Akteuren. Google war eine Suchmaschine, bei Booking konnte man Hotels kaufen, bei Tripadvisor fand man Bewertungen zu touristischen Leistungen, Accor war eine Hotelkette und verkaufte auf seiner Website seine Zimmer. Die Liste lässt sich ewig so fortführen – Portale und Akteure hatten für den Kunden klar abgegrenzte Aufgaben und Funktionen. In den letzten Wochen hat sich daran einiges verschoben…  Hero Grafik

1.) Hotelketten werden zu OTAs

Auch wenn sie selbst sagen, dass sie keine OTAs werden, werden sie es de facto sein – schön erkennen kann man das am Beispiel Accor. Sie wollen 10.000 “ausgewählte unabhängige Stadthotels im Mid- und Up­scale-Bereich” in 300 Städten weltweit auf accorhotels.com vermarkten – also Hotels über ihr eigenes Portfolio hinaus. Mal sehen, ob das der Kunde versteht – abgesehen vom Verständnis des Wettbewerbs… äh, Partners… äh, Kunden.

2.) Bewertungsportale werden zu Buchungsportalen

Book, Book, Book… wer dieses Bellen im Kopf hat, denkt wohl gerade an die Werbung von Tripadvisor im TV. Massive Fernsehpräsenz, nicht nur in Deutschland, verdeutlicht diese neue Strategie von Tripadvisor, Instant Booking genannt.

Holidaycheck steht dem übrigens in nichts nach, jedenfalls wenn man die Werbung betrachtet “Urlaub buchen beim Testsieger” – die Zwänge nach Monitorisierung im Wettbewerb lassen den Bewertungsportalen keine andere Chance als direkt zur Buchungsplattform, egal ob mit eigenen oder fremden Kontingenten, zu werden.

3.) Suchmaschinen schließen Mittler aus und binden GDS direkt an

Und jetzt der Supergau für die diversifizierte Online-Vertriebswelt. Google testet gerade die direkte Anbindung von GDS und somit die direkte Buchung bei Google. Wenn dieser Test erfolgreich verläuft, wird Google zum OTA (lite) und schließt die Mittler aus der Vertriebskette aus. Übrigens zählen diese Mittler wie Priceline (Booking, Kayak), Expedia und Co. zu den wichtigsten Adwords-Kunden von Google. Und der Kunde? ist es ihm egal wo er sein Zimmer am günstigsten bucht?

Ein weiterer Aspekt ist, dass Google auch weiter in touristische Plattformen investiert. Ein Beispiel hierfür ist Secret Escapes, das 60 Millionen in der aktuellen Finanzierungsrunde von Google erhalten hat. Der Reisemarkt scheint mehr als interessant für Google zu sein.

4.) Buchungsportale werden zu Metasearchern oder umgekehrt

Auch bei Booking & Kayak, d.h. im Priceline-Konzern tut sich einiges. Booking testet mit dem Travel Explorer eine Kayak-Integration und visualisiert Flüge. Umgekehrt arbeitet Kayak an einer Vollintegration von Booking. Die Grenzen verschwimmen auch hier. Ein noch extremeres Beispiel in Deutschland ist Escapio, die sich mittlerweile ebenso zum Metasearcher transformiert haben.

Konsequenzen für Destinationen

Pauschale Aussagen sind hier schwer zu treffen, da in den Destinationen unterschiedliche Ausgangsbedingungen vorliegen. Allerdings eines ist offensichtlich – einfach ein IRS einführen und hoffen, dass dies erfolgreich ist, wird nicht funktionieren. Aber das sollte eh jedem Touristiker klar sein. Was gerade am Markt stattfindet ist eine Konzentration der Mächte. Und alle versuchen direkt die Kontigente an sich zu binden und direkt buchbar zu sein.

In Folge wird es für Destinationen immer schwerer überhaupt noch Kontingente zu bekommen, da ein Großteil des Vertriebs über die großen Player verläuft oder die Hotels versuchen sich direkt zu verkaufen. Erwarten Gäste nicht auch alle verfügbaren Kontingente von den Destinationen? Viele unserer Kunden wie z.B. das Salzkammergut oder das Allgäu gehen diesen Weg und visualisieren auch Kontingente z.B. von Booking und anderen OTAs.

Konsequenzen für Hotels

Das große Zauberwort Direktvertrieb geistert durch die Hotellerie. Ich will jetzt nicht über generelle Veränderungen sprechen, sondern nur über Konsequenzen aus obigen Entwicklungen. Schon das allein ist allerdings unmöglich pauschal für alle Hotels – aber es gibt generelle Empfehlungen:

  • Der Vertrieb wird unübersicherlicher; das Wissen über den Verbleib eigener Kontingente ist essentiell.
  • Testing, Testing, Testing – nur so bekommt man raus welcher Vertriebskanal funktioniert!
  • Vertriebskosten im Blick halten – hierfür macht es Sinn die Vertriebskosten einer ganzheitlichen Analyse zu unterziehen.
  • Vertrieb wird nicht günstiger sondern teurer; Konzentration von Akteuren bedeutet immer auch höhere Kosten, was ja in den letzten Jahren durchaus schon der Fall ist.

 

Freu mich auf Eure Gedanken,

Florian

Florian Bauhuber

... ist Geschäftsführer des Experten-Netzwerks Tourismuszukunft sowie Doktorand am Lehrstuhl für Kulturgeographie an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Bereits seit dem Jahr 2006 berät und begleitet er gemeinsam mit seinen Kollegen touristische Unternehmen und Verbände. In seinem Fokus stehen dabei unterschiedliche Beratungsschwerpunkte: #ServiceDesign #WebsiteRelaunch #ContentStrategie #Marketing #Vertrieb #Change #Innovation