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Schlagwort-Archiv: Destination

24. Mai 2015

Immer wieder TZonntags: Wiens schwule Ampelpärchen, Persona im Video, Mobile schlägt Desktop, Internet of Things, eLearning im Tourismus, #smtd15

Immer wieder Tzonntags, 25.4.2015: Wiens schwule Ampelpärchen, Persona im Video, Mobile schlägt Desktop, Internet of Things

Der Endgegner ist besiegt … die Prinzessin gerettet … so scheint es im Bahnstreik! Aber ist es auch wirklich so? Ist dieser Kampf beendet?

Nicht nur im Transport-Sektor sind Herausforderungen essentieller Bestandteil des Arbeitsalltags. Wir haben einige (digitale) Baustellen und  für Euch aufbereitet.

 

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Tipp von Günter · Tipp von Florian · Tipp von Ben · Tipp von Basti · Tipp von Kristine · Tipp von Johannes

Wien ist anders: Die schwulen Ampelmännchen und lesbischen Ampelfrauen werden zum Exportschlager. Foto: Günter Exel

Wien ist anders! Die schwulen Ampelmännchen und lesbischen Ampelfrauen gehen um die Welt – in Medienberichten, aber auch in spontan gedruckten Postkarten. Foto: Günter Exel

Wiens Geniestreich mit den schwulen Ampelpärchen

Empfohlen von Günter

Life Ball. Eurovision Song Contest. Und … Ampelpärchen! Von Wien aus gingen in den letzten Tagen dreimal Botschaften der Toleranz und Weltoffenheit in die Welt hinaus.  Die für mich genialste Idee lieferte aber die Wiener Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou mit der Umgestaltung von 49 Wiener Ampelanlagen: Bilder der schwulen Ampelmännchen und lesbischen Ampelfrauen gingen um die Welt, sorgten für Medienberichte von New York Times bis BBC und inspirierten bereits Nachahmer – hallo München!

Und: Sie sind in diesen Tagen eines der am häufigsten fotografierten Motive von Wien-Touristen, was man auch an der #WeLoveVienna Social Wall von Wien Tourismus feststellen kann. Via Facebook, Instagram und Twitter erreicht Wiens Botschaft so Millionen Menschen in der ganzen Welt.

Kosten: 63.000 Euro. Der Werbewert? Unschätzbar! Die Ampelpärchen sind nicht nur Wiens erfolgreichste Marketingkampagne aller Zeiten. Sie sind zugleich auch ein Zeichen, was das Tourismusmarketing heute braucht: Herz und Mut. Chapeau!

Strategien virtuell kommunizieren

Empfohlen von Florian

Viele touristische Akteure haben tolle Strategien in ihren Schubladen – aber wie kommunizieren? wie die Akteure der Dienstleistungskette mitnehmen? wie Partner überzeugen?

Montafon Tourismus hat nun mit unserer Begleitung ihre Strategie zum Leben erweckt, mit dem Ziel Gastgeber, Bergbahnen und andere Leistungsträger vom gemeinsamen Weg zu überzeugen. Kryptische Zielgruppenbeschreibungen wurden in eine greifbare Persona übersetzt. Das Ergebnis seht Ihr hier:

Google-Search goes mobile

Empfohlen von Ben

Lange erwartet, ist es jetzt endlich (?) soweit: in zehn Ländern, darunter den USA und Japan, werden mehr Suchanfragen bei Google mobil getätigt als stationär am Rechner. Eigentlich ist das nur mehr als logisch, verbringen inzwischen sogar die Deutschen mehr Zeit im Internet am mobilen Endgerät als am stationären Desktop-Rechner. Dennoch verdient Google trotz Android und Apps bisher nur jeden dritten Dollar mobile.

Bleibt dann eigentlich nur noch eine Frage: Wann zieht Deutschland bei den mobilen Suchanfragen nach? 😉

eLearning im Tourismus

Empfohlen von Bastian

Bei meiner fortlaufenden Suche zum Thema eLearning im Tourismus bin ich auf eine spannende Sammlung von eLearning-Programmen weltweit gestoßen.

Was mir dabei aufgefallen ist: Es gibt jede Menge Kurse, allerdings wird eigentlich nur das Land und die Sehenswürdigkeiten beschrieben und teilweise getestet. Der Lernende wird also zu einem „Experten“ in diesen Aspekten. Das ist sicherlich für den ein oder anderen spannend, für die Tourismusbranche selbst stellt sich mir allerdings die Frage, wer letztendlich davon profitieren soll.

Auf der ITB durften wir eine Beta-Version des USBCoach vorstellen, unseres Schulungsprogrammes mit der Eifel, nun steht das Projekt kurz vor dem Abschluss und wir haben zum Spaß einmal noch einen drauf gesetzt und das Ganze kurzerhand als WebApp nachgebaut (mehr dazu in Kürze):

Screenshot_2015-05-23-12-26-17[1]

Wir denken, dass das Wissen um touristische Vermarktung, richtig und strategisch sinnvoll in andere Maßnahmen eingebettet, deutlich mehr Effekte erzielen kann, als einzelnen Reisemittlern die Grundlagen über Land und Sehenswürdigkeiten zu erklären. Nicht nur, weil es eine Zielgruppe erreichen kann, die es dringend braucht, sondern vor allem auch, weil es diverse andere Probleme, die ich letztes Jahr schon aufgeworfen habe, endlich lösen kann.

Was denkt ihr?

Termin-Tipp: 5.11. social media travel day

Empfohlen von Kristine

Am 5. November findet in Frankfurt der zweite social media travel day statt. Wir von Tourismuszukunft sind natürlich wieder mit dabei, wenn diese Social Media Konferenz für die Tourismusbranche stattfindet. Unseren Rückblick vom letzten Jahr findet ihr hier.

Was steht in diesem Jahr auf dem Programm? Günter wird das Thema User Generated Content präsentieren. Mein eigenes Thema steht aktuell noch nicht definitiv fest. Was aber fest steht: ihr könnt schon Tickets kaufen. Noch bis Dienstag, den 26.5. gibt es Super Early Bird Tickets. So, und jetzt sagt nicht wieder hinterher, ihr hättet von nichts gewusst :) Wir sehen uns dann zum social media travel day in Frankfurt!

„Brillo“ – Googles Betriebssystem für das Internet der Dinge

Empfohlen von Johannes

Das Internet der Dinge ist unaufhaltbar im Kommen. Schon heute steuern einige ihre Heizung, Beleuchtung und den Rasenmäher mit dem Smartphone. Und das ist erst der Anfang, physische und virtuelle Welt verschmelzen immer mehr. Die Anwendungsmöglichkeiten sind nur durch die Phantasie der Menschen begrenzt.

Home Automation, Schaubild zum Internet der Dinge

By Moayad tobase (Own work) [CC BY-SA 4.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)], via Wikimedia Commons

In diesen spannenden Markt ist nun Berichten zufolge auch Google eingestiegen. Mit „Brillo“ entwickelt der Konzern ein Betriebssystem mit minimalen Hardwareanforderungen, speziell für den Zweck.

Es bleibt abzuwarten, ob sich Google mit seinem Betriebssystem auch in diesem Markt erfolgreich etablieren wird. Zuzutrauen ist es den Jungs und Mädels aus Mountain View aber wohl mehr als den meisten Mitbewerbern. In jedem Fall gibt es der Entwicklung neuen Schub, wenn nun auch die großen Player beginnen aktiv mitzumischen.

Immer wieder TZonntags

 

Florian Bauhuber

... ist Geschäftsführer von Tourismuszukunft - Institut für eTourismus sowie Doktorand am Lehrstuhl für Kulturgeographie an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. In seinem wissenschaftlichen und beruflichen Fokus sind Innovationen in Destinationen, wie z.B. Social Media-Anwendungen, die zunehmende Virtualisierung des Reisens sowie neue Reisetrends bzw. Reiseformen.

15. Februar 2015

Immer wieder TZonntags: Smarte Skibrillen, OpenBooking, KPIs im Tourismus, WLAN im ICE

Immer wieder TZonntags 15.2.2015 - • Smarte AR-Skibrillen • OpenBooking Metasuche • Digitale Tourismus-KPIs • Hitchbot on Tour

Technologie ist DAS große Thema unserer Leseempfehlungen der Woche: Augmented Reality in der Skibrille. Ein durch Deutschland trampender Roboter. WLAN im ICE. Metasearch auf Destinations-Websites. Aber auch Tools und Techniken, mit denen sich  Marketingerfolge im eTourismus messen lassen. Viel Spaß auch heute wieder … mit „Immer wieder TZonntags“!

 

Datenbrillen im Tourismus: The next big thing to come!

Empfohlen von Bastian

Bereits in meinem letzten Beitrag habe ich mich mit der Microsoft HoloLens beschäftigt und auch diese Woche hat sich im Bereich Datenbrillen wieder einiges getan: Während DHL in seinen Paketzentren durch den Einsatz von Google Glasses die Effizienz seiner Mitarbeiter steigert,  schlägt ein Facebook-Video über eine AR-Brille große Wellen!
Zu sehen: Anwendungsfälle der smarten Skibrille von RideOn. Navigation auf der Piste, Interagieren mit anderen oder durch virtuelle Tore fahren, um Punkte zu sammeln. Sehr witziges Teil!

Das Spannendste: Man kann sie schon kaufen! Wer bestellt eine mit?

 

Wie funktioniert eigentlich das WLAN in den ICEs der DB?

Empfohlen von Ben

Wer wie ich öfter mit der Bahn unterwegs und gleichzeitig Telekomkunde ist, freut sich auch als 2.-Klasse-Fahrer über den WLAN-Hotspot, der inzwischen in den meistens ICEs angeboten wird. Und wer 1. Klasse fährt, bekommt das WLAN inzwischen auch als Nicht-Telekom-Kunde kostenlos. Zwar funktioniert das Ganze noch nicht auf allen Strecken so wunderbar wie zum Beispiel auf der Verbindung München – Frankfurt – Ruhrgebiet, aber es wird zumindest gefühlt langsam aber sicher besser, z.B. auch auf der Strecke Nürnberg – Leipzig – Berlin. Die Telekom hat in ihrem Blog dazu mal erklärt, wie das Internet überhaupt in den ICE kommt – und das bei bis zu 300 km/h.

Wie kommt das WLAN in den ICE? (Quelle: Telekom-Blog)

Wie kommt das WLAN in den ICE? (Quelle: Telekom-Blog)

 

OpenBooking – als neue Option im Bereich Metasuche für Destinationen.

Empfohlen von Florian

Lange Jahre war der Markt der Metasuchen für touristische Destinationen ziemlich einsam. Viele Akteure haben es versucht, wenige wirklich gut umgesetzt oder können bestimmte Schnittstellen nicht mehr gewährleisten (vgl. Booking.com-Schnittstelle bei Holidayinsider nach HRS-Kauf) – eigentlich hat sich nur die „unabhängige“ Lösung von infomax flächendeckend durchgesetzt (z.B. in Tirol, im Allgäu oder bei der Österreich Werbung im Einsatz). Seit kurzem gibt es hier einen neuen Wettbewerber am Markt, der eine sehr schnelle und leichtintegrierbare Lösung am Beispiel von Zermatt realisiert hat – die PIXELTEX (Schweiz) GmbH mit dem Produkt OpenBooking.

 

Digitale KPIs im Tourismus

Empfohlen von Günter

Mit welchen Methoden und Tools lassen sich Marketingerfolge im eTourismus messen? Spannende Einblicke und Antworten auf diese Frage lieferten die drei ReferentInnen des von mir moderierten Workshops „Digital KPIs in Tourism“ bei der #ENTER2015 in Lugano:

  • Catharina Fischer (Deutsche Zentrale für Tourismus) erläuterte die systematische Erfolgsmessung anhand der weltweiten Bloggerkampagne #youthhotspotsgermany.
  • Wolfgang Töchterle (Südtirol Marketing) relativierte die Aussagekraft von rein quantitativen KPIs und betonte, wie wichtig die Faktoren Qualität und Zeit in der Erfolgskontrolle sind.
  • Anne Köchling (Fachhochschule Westküste) erklärte, wie mit dem Benchmarking von KPIs  realistischere Zielsetzungen gesetzt werden können.

Ihre Präsentationen samt ergänzenden Kurz-Interviews habe ich in einem Blogartikel zusammengestellt – wegen des internationalen Interesses fürs Thema ausnahmsweise auf Englisch!Digitale KPIs im Tourismus

 

Mal ein etwas anderer Tramper

Tipp von Kristine

Schon von Hitchbot gehört? Das ist ein kleiner Roboter, der aktuell durch Deutschland trampt. Start war am Freitag, dem 13.2. in München, wo der kleine Kerl nach 10 Tagen, am 22.2. wieder landen soll. Ja, das ist eine Aktion von ProSieben und Galileo. Aber: Es ist interessant, sich den Aufbau der Aktion einmal anzuschauen.

  • Es gibt eine Website, welche für das Deutschland-Abenteuer entsprechend auch auf Deutsch befüllt wird.
  • Aktuelle Informationen gibt es auf Facebook & Twitter. Somit kann man immer verfolgen, was Hitchbot gerade erlebt.
  • Unterstützt wird das Ganze von Fotos auf Instagram und Videos auf Vimeo.

Vielleicht gibt es ja auch Möglichkeiten für euch, auf diese Aktion aufzuspringen, wenn Hitchbot bei euch vorbeikommt? Hier findet ihr seine grobe Reiseroute:

German Travel Route from hitchBOT on Vimeo.

Vielleicht liefert der kleine Roboter euch aber auch eine Idee, eure eigene Destination mal aus einem anderen Blickwinkel vorzustellen? Es muss ja nicht gleich ein Roboter sein…

 

Social Media Revolution 2015

Empfohlen von Michael

Eine neue Version des Videos „Social Media Revolution“ von @equalman fasst einige Zahlen zu Social und Mobile zusammen.

Immer wieder Tzonntags – Team Tourismuszukunft

Günter Exel

… ist Marketing-, Web- und Social-Media-Berater aus Wördern und der erste österreichische Netzwerkpartner bei Tourismuszukunft. Für seine Beratungsschwerpunkte – Marketing, Social Media und Kommunikation 2.0 – bringt er praktisches Know-how als langjähriger Chefredakteur von Tourismusfachzeitschriften, als Marketing-Manager eines Reiseveranstalters und Experte im Bereich Echtzeit-Reportagen mit.

12. Februar 2015

#ENTER2015 Review: Digital KPIs in Tourism

Against the backdrop of budget cutbacks, Destination Management Organizations feel the need to increase efficiency for all their web and social media activities. The measurement of results, however, depends strongly on the relevance of the key performance indicators (KPI) chosen. These may vary strongly – from measuring the success of an online campaign to setting up benchmarks for various players within an organization.

KPIs in Tourism were a big talking point, too, at this year’s ENTER conference which took place in Lugano/Switzerland from February 4th to 6th. Which are the most suitable methods and appropriate tools to measure the success of web and social media campaigns? On behalf of Tourismuszukunft, I had the privilege to moderate the workshop „Digital KPIs in Tourism“ dealing with this question.

ENTER 2015 Lugano: Catharina Fischer, Anne Köchling & Wolfgang Töchterle – Session "Digital KPIs in Tourism"

Talking KPIs at ENTER 2015 in Lugano: Catharina Fischer, Anne Köchling and Wolfgang Töchterle

 

„Digital KPIs in Tourism“ – our session at ENTER 2015

I am extremely happy that a panel of distinctive speakers with a lot of experience in this field joined me at the KPI Workshop. In their presentations, they shared some practical insights into their methods and solutions on how to measure the results of web and social media campaigns:

  • Catharina Fischer/German National Tourist Board: „What is a successful campaign? Useful KPIs for Social Media and Blogger campaigns“
  • Wolfgang Töchterle/Südtirol Marketing: „How to measure the success of a large scale, storytelling-based communication concept – illustrated by the example of wasunsbewegt.com (storiedavivere.it)”
  • Anne Köchling/Fachhochschule Westküste: „KPI benchmarking – insights from comparison. The example of an online-based business intelligence solution“

This Tourismusblog article – in English language, just for once! – is not only a review of their presentations: It will also provide some answers to questions I prepared for the session.

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Günter Exel

… ist Marketing-, Web- und Social-Media-Berater aus Wördern und der erste österreichische Netzwerkpartner bei Tourismuszukunft. Für seine Beratungsschwerpunkte – Marketing, Social Media und Kommunikation 2.0 – bringt er praktisches Know-how als langjähriger Chefredakteur von Tourismusfachzeitschriften, als Marketing-Manager eines Reiseveranstalters und Experte im Bereich Echtzeit-Reportagen mit.

29. Januar 2015

WhatsApp im Tourismus

Am vergangenen Wochenende habe ich in meinem „Immer wieder TZonntags“-Beitrag auf die WhatsApp-Aktion des Hamburger Flughafens hingewiesen. Diese hatte das Ziel aktuell über den Streik am Airport zu informieren. Wir hatten diese Idee schon vor drei Jahren und wollten diese mit einer Destination umsetzen. Leider ist das dann nicht dazu gekommen. Um so schöner ist jetzt zu sehen, dass diese Möglichkeit der Kommunikation endlich auch im Tourismus Einzug erhält. Einige Radiosender nutzen WhatsApp nämlich schon länger. Aber in welchen touristischen Bereichen kann WhatsApp zur Kommunikation überhaupt eingesetzt werden? (mehr …)

Benjamin Gottstein

...ist Netzwerkpartner im Bereich Market Research bei Tourismuszukunft. Er studierte den Bachelor Geographie mit Schwerpunkt Freizeit, Tourismus und Umwelt an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Seit 2010 arbeitet er als Praktikant, Werkstudent und seit 2012 als Projektleiter im Bereich Market Research bei Tourismuszukunft. In seiner Bachelorarbeit beschäftigte er sich mit dem Thema Crowdsourcing. Seine Schwerpunkte sind im Bereich Keywordanalysen, Markenwerte, KPIs, Potentialanalysen und Crossmedia.

23. Oktober 2014

NOW! Was kann Echtzeit-Content im Tourismus?

Donnerstag, der 23. Oktober, Punkt 12 Uhr Mittag. Exakt jetzt stehe ich beim Brennpunkt eTourism in Salzburg am Podium. Spreche über Echtzeit-Content im Tourismus. Poste ein Vine-Kurzvideo mit Live-Impressionen aus der FH Salzburg. Bespreche die Tweets, die in Echtzeit über meine Mini-Twitterwall www.j.mp/brennpunkt14live laufen …

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Günter Exel

… ist Marketing-, Web- und Social-Media-Berater aus Wördern und der erste österreichische Netzwerkpartner bei Tourismuszukunft. Für seine Beratungsschwerpunkte – Marketing, Social Media und Kommunikation 2.0 – bringt er praktisches Know-how als langjähriger Chefredakteur von Tourismusfachzeitschriften, als Marketing-Manager eines Reiseveranstalters und Experte im Bereich Echtzeit-Reportagen mit.

13. Mai 2013

Multisensuale Markenbildung im Tourismus – Teil I: Eine Einführung

Was beinhaltet eine gute Marke im Tourismus? Ein ansprechendes Logo? Ein einheitliches Corporate Design? Die Schaffung einer Identität durch die Angleichung von Außen- und Innensicht? Natürlich, diese und viele weitere Aspekte sind ganz klar Bestandteile einer Marke. Doch müssen wir uns nicht eingestehen, dass alle Bemühungen, die bisher unternommen worden doch sehr stark (wenn nicht sogar ausschließlich) visuell geprägt sind? Dementsprechend stellt sich für uns folgende Frage:

Warum existieren Marken im Tourismus abgesehen von wenigen Ausnahmen nur visuell? Warum können wir einen Brand nicht auch auditiv (hören) prägen, warum nicht olfaktorisch (riechen)? Kann eine Destination sich nicht unter anderem auch taktil (fühlen) definieren?

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Bastian Hiller

... hat 2012 an der Katholischen Universität Eichstätt – Ingolstadt den Titel Master of Science in den Fachgebieten Tourismus und Regionalplanung erworben. Seit Anfang des Jahres 2013 unterstützt er für Tourismuszukunft – Institut für eTourismus als strategischer Berater diverse touristische Organisationen im In- und Ausland. Bastian war außerdem Lehrbeauftragter an der Salzburg University of Applied Science.

8. Mai 2013

Braucht es noch Destination Management Organisationen? – eine Glosse…

Status Quo: Wahnsinn oder Wirklichkeit :) … ?

Der Tourismus ist eine Wahnsinnsbranche. Jedes Jahr verreisen Millionen von Deutschen – nach Deutschland. Dazu noch ein hoher Anteil internationaler Touristen, motiviert durch Geschäftsreisen oder als Leisure Touristen – das ergibt einen starken Wirtschaftsfaktor. Sollte man meinen. Vorletztes Wochenende war eine Konferenz, die sich unter anderem auch mit diesem Thema beschäftigt. Vor Ort: 1 bundespolitischer Vertreter und 1 Verbandsvertreter – bei 200 Teilnehmern. Dieses Bild ist symptomatisch: der Patient Deutschland-Tourismus mutet an wie ein Patient nach einem schlimmen Unfall, an dem viele Ärzte ihre Operationen und Behandlungen ausführen – selbstverständlich nach 25 verschiedenen Behandlungsmethoden. Der eine ist Homöopath, der zweite Chirurg, ein anderer Heilpraktiker, und so fort… Ein Bein des Patienten (man verzeihe die etwas gruselige Analogie) liegt noch verpackt in der Ecke des Raumes. Um die indirekt mit dem Tourismus verbundenen Branchen kümmert sich nämlich kaum einer, obwohl diese aus Sicht des Patienten ein wesentlicher Teil seiner Identität sind. Jeder der behandelnden Ärzte ist übrigens von einer anderen öffentlichen Instanz legitimiert und finanziert und weiß nicht, dass er Kollegen hat. Zumindest benimmt er sich so. Und dann gibt es da noch große Unternehmen, denen eigentlich nur am Cashflow gelegen ist, der Patient selbst ist kaum von Interesse. Hauptsache das OP-Zimmer (Infrastruktur) wird nicht abgerissen – den Patient macht man selbst und operiert ihn dann auch eigenhändig (Reiseveranstalter).

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Daniel Amersdorffer

2. Mai 2013

Destinationsentwicklung – Warum es Partner Management Systeme braucht… – Nachtrag zum #dchh13

Langfristige strategische Projekte in Destinationen erfordern die Unterstützung einer Vielzahl von internen und externen Stakeholdern der Region. In Unternehmen ist das nicht viel anders… Nur wenn ich meine Abhängigkeiten positiv plane und beeinflusse, habe ich eine Chance Großprojekte erfolgreich zu implementieren. Dieser Prozess des Stakeholder zu Partner machen und dann gezielt zu managen, sollte also Teil von langfristigen Projekten sein.

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Daniel Amersdorffer

21. November 2012

Social Media Kampagne im Tourismus – I hugged your mom…in Helsinki!

Was denkt man, wenn man solch einen Satz hört? Sicherlich nicht an einen Online Reiseführer über Helsinki. Eben dies verbirgt sich hinter der Überschrift, die eher zweideutige Assoziationen hervorruft. Genauer gesagt handelt es sich um einen „Indie Travel Guide„.

Das Alternative kann an der reichlichen Nutzung von Bildern sowie den eher speziellen Menüpunkten erahnt werden. Man kann sowohl „Liebesbriefe aus Helsinki“ finden, als in der Rubrik „Thrills“ auch Tipps für den richtigen Adrenalinkick vor Ort. Ein weiterer Fokus liegt ganz klar auf der Musik. Neben Infos zur Finish Wave Night und Berichten und Fotos zum Flow Festival, gibt es ebenso die Möglichkeit, unter „Music“, eingebettete YouTube Videos anzuhören.

Wer schöne Farben mag und Informationen über eine Destination mal anders möchte, der ist bei „I hugged your mom in Helsinki“ bestens aufgehoben. Auf den ersten Blick mag die Seite etwas unsortiert wirken, jedoch gewöhnt man sich nach einigem Klicken recht schnell an die Aufmachung. Auch wenn solch ein Reiseführer momentan von einer eher kleinen Zielgruppe genutzt wird, so stellt er bereits in den Vordergrund, was in Zukunft immer wichtiger werden wird: Individualisierung und Personalisierung.

Außerdem wird strategisch gearbeitet – der Content wird auf relevanten Plattformen mit großer Userzahl verbreitet. man bewegt sich zum Gast und versucht nicht zwangsläufig ihn im ersten Schritt auf die eigene Seite zu ziehen. Und man nutzt so die bessere Sichtbarkeit des Contents über große Plattformen. Auch in der Google Suche. Um dennoch alle Contents zusammenzuführen, gibt es die vorliegende Seite. Schön gemacht. Fast wie die neue Coca Cola Website ;).

In diesem Sinne: SPREAD THE LOVE – sharing is caring. Wir verabschieden uns mit nachfolgendem „catcontent“ und freuen uns über eure Meinung zu dem Reiseblog!

Viele Grüße,
Laura Meinekat & Isabelle von Alvensleben

Isabelle von Alvensleben

12. Oktober 2012

Visit Norway – Kundenbindung durch Gamification

Gamification im Tourismus – habt ihr es schon gesehen? Auf der Website von Visit Norway könnt ihr euch seit einiger Zeit mit anderen Kunden im Skispringen messen. Neu ist die vermehrte Werbung im und ums Spiel. Interaktives Entertainment mit positivem Nebeneffekt – denkt ihr das klappt?

Spielbericht – Holmenkollen Skispringen

Entwickelt wurde das Spiel von der Agentur agens. Nachdem ihr die Sprache gewählt habt, geht’s auch schon los. Auf die richtigen Windverhältnisse warten und mit der Leertaste den Absprung bestimmen. Die Haltung könnt ihr mit den Pfeiltasten beeinflussen – bessere Noten ergeben natürlich mehr Punkte. Nach der Landung erscheinen Links zur Destination Norwegen: mit einem Klick könnt ihr euch über Urlaub etc. informieren, praktisch oder? (mehr …)

Ulrike Katz