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Schlagwort-Archive: Barcamp

8. Februar 2017

Das war das 10. Tourismuscamp in Ostfriesland/Wilhelmshaven

Im Jahr 2008 fand das erste Tourismuscamp statt. Ein Jahr, nachdem das iPhone unsere Nutzung von Smartphones und damit des Internets generell revolutionierte. Mittlerweile erfolgen die meisten Zugriffe online via Mobilgeräte. Rasante Änderungen also von damals bis heute.

Und Änderungen gab es dieses Jahr auch beim Tourismuscamp. Neun Jahre lang war das Tourismuscamp gleichbedeutend mit Eichstätt. Mit der Katholischen Universität. Mit dem Braugasthof „Trompete“. Mit Schäuferle und Hochmoorgeist.

Das 10. Tourismuscamp fand in Ostfriesland statt

Das 10. Tourismuscamp fand in Ostfriesland statt

Dieses Jahr war alles anders. Die Location wurde neu ausgerufen und in einem Kopf-an-Kopf-Rennen setzte sich letztlich Ostfriesland gegen die Sächsische Schweiz durch. Hieß für das 10. Tourismuscamp: Wilhelmshaven, „Pumpwerk“, sowie Grünkohl und Moorgeist.

Und ja, der Wechsel tat dem Barcamp gut.

Die menschliche Seite des 10. Tourismuscamp

Viel wichtiger als der reine Wechsel der Location – vom Süden in den hohen Norden – war wohl der Wechsel im menschlichen Bereich.

Wir erhielten großartige Unterstützung von der Ostfriesland Tourismus GmbH in Kooperation mit der Wilhelmshaven Touristik & Freizeit GmbH und der Jade Hochschule. Ganz herzlichen Dank für die Unterstützung bei der gesamten Organisation des Barcamps, dem Rahmenprogramm usw. Was uns besonders begeisterte: Eure Leidenschaft für diese Veranstaltung. Ein Punkt, der auch den Teilnehmern auffiel, welche das Tourismuscamp aus Eichstätt kannten. Und womit ihr definitiv den ein oder anderen Fan für eure Region gewinnen konntet. Ihr habt da einen super Job gemacht! Danke!

Erwähnenswert an dieser Stelle ebenso die Unterstützung von #meinNiedersachsen als Goldsponsor sowie natürlich aller weiteren Sponsoren, ohne die so ein Barcamp nicht stattfinden kann. Danke ebenso an euch!

Die Sponsoren des 10. Tourismuscamp

Die Sponsoren des 10. Tourismuscamp

Außerdem kamen viele neue Teilnehmer, welche den Weg nach Eichstätt bisher nicht gefunden hatten. Viele „Nordlichter“ ergänzten die bisher stärker süddeutsch und österreichisch geprägte Teilnehmerstruktur. Der Barcamp-Virus wurde somit erfolgreich weiter in die Welt getragen.

Die inhaltliche Seite des 10. Tourismuscamp

An interessanten Themen war wie immer kein Mangel. Ob heiße Diskussionen in der Session zur Zukunft der Website, viel Input zum Thema Video, unterschiedliche Ansichten beim Thema Kundendaten oder neue Einblicke in die rechtliche Komponente des Internets… Sehr schön auch, dass wieder einige Barcamp-Newbies eine eigene Session anboten und durchführten.

Gespannte Zuhörer beim Tourismuscamp

Gespannte Zuhörer beim Tourismuscamp

Wer tiefer in die Inhalte eintauchen möchte, dem seien die folgenden Blogbeiträge empfohlen, welche alle jeweils sehr gut einzelne Sessions auf den Punkt bringen:

Herzlichen Dank euch dreien! Noch mehr Input findet ihr selbstverständlich auch noch auf Twitter unter dem Hashtag #tcamp17.

Austausch beim Tourismuscamp in kleiner Runde

Austausch beim Tourismuscamp in kleiner Runde

Wie geht es weiter? Tourismuscamp 2018

Wie schon geschrieben, tat die Reise nach Ostfriesland dem Tourismuscamp sehr gut. Und so werden wir selbstverständlich weiter reisen. Wohin? Wir wissen es noch nicht.

Das 10. Tourismuscamp in Ostfriesland. Und das 11. Tourismuscamp?

Das 10. Tourismuscamp in Ostfriesland. Und das 11. Tourismuscamp?

Beim Tourismuscamp moderierte ich eine Session zum Tourismuscamp 2018. Dabei ging es jedoch nicht um die Frage, wo wir im nächsten Jahr sein werden. Sondern erst einmal stand die Frage im Raum, wie wir gemeinsam den Entscheidungsprozess durchführen.

Was auf jeden Fall erhalten bleiben soll, da waren sich alle Beteiligten der Session einig: Der echte Barcamp-Charakter des Tourismuscamps. Wir werden mit diesem in Deutschland bleiben. Dabei wollen wir lieber in die „Walachei“ als in die Großstadt. Für die Auswahl der neuen Location wird es erneut ein öffentliches Voting geben. Allerdings leicht modifiziert im Vergleich zu diesem Jahr.

Nach der ITB werden wir euch – selbstverständlich hier auf unserem Blog – konkreter darüber informieren, wie der konkrete Ablauf ist und was ihr tun müsst, wenn ihr das 11. Tourismuscamp 2018 in eure Stadt oder Region holen wollt. Bis dahin müsst ihr euch noch ein wenig in Geduld üben.

Herzlichen Dank an alle, die in Wilhelmshaven – vor Ort oder auch digital – dabei waren und das 10. Tourismuscamp wieder einmal zu einem Fest gemacht haben!

Kristine Honig

... ist seit Mai 2014 Netzwerkpartner und Berater bei Tourismuszukunft. Sie studierte Tourismuswirtschaft an der FH Zittau/Görlitz, ergänzt durch ein späteres Fernstudium zum Social Media Manager. Praktische Erfahrungen sammelte sie während ihrer 13jährigen Tätigkeit im Tourismusmarketing, u.a. beim Niederländischen Tourismusbüro. Ihre Themen sind Blogs und Blogger, BarCamps sowie Seminare.

5. Februar 2017

E-VOLI, Facebook Stories, Barcamps, Grundeinkommen, 11 Touristikcamp-Thesen – Immer wieder TZonntags

„Immer wieder TZonntags“ - Der Wochenrückblick von Tourismuszukunft – #IWTZ

Was für ein Jahresbeginn! Nach Digitalem Neujahrsempfang und Tourismuscamp in Ostfriesland wechseln wir auch im Tourismusblog wieder in den „Normalbetrieb“.

Wie gewohnt versorgen wir euch „Immer wieder TZonntags“ in unserem Wochenrückblick mit aktuellen Linktipps und Leseempfehlungen. Diese Woche mit den Themen: E-VOLI, Mobiles Storytelling, Grundeinkommen, Barcamp Impulse von Tourismuscamp und Touristikcamp sowie eine Terminvorschau zu unseren ITB-Auftritten und anderen Terminen mit TZ-Beteiligung. Wir hoffen, dass euch unser Neujahrs-Schwung beflügelt – dafür haben wir auch eine besondere Idee mitgebracht …

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E-VOLI Digitale Ideen fliegen lassen

Empfohlen von Catharina

Zum Tourismuscamp am letzten Sonntag stellten wir unseren Ideenaufruf ‘E-VOLI’ zum ersten Mal vor.

Worum geht es? Um kreative Ideen und deren Unterstützung.

Wie sieht diese Unterstützung aus? Ein Jahr lang kostenlose Beratung von uns. In unserem Netzwerk haben wir Experten zu allen Themen des digitalen Marketings sowie darüber hinaus. Egal ob es um Markenidentität, Social Media, Webseiten oder Unternehmensstrategie geht, wir können helfen – und das wollen wir auch.

Warum tun wir das? Aus Begeisterung und aus Verantwortung unseren Mitmenschen gegenüber. Wir genießen jeden Tag den Luxus, in einem Netzwerk von Gleichgesinnten zu leben und zu arbeiten. Zu unseren Belangen, Ideen oder auch Herausforderungen können wir uns zu jederzeit austauschen und finden Unterstützung. Das wollen wir auch anderen ermöglichen und deren Ideen Flügel verleihen.

Wie kann man mitmachen? Das erfahrt ihr hier:
www.e-voli.de/wie-kann-ich-mich-bewerben/

Wir freuen uns auf Euch!

 

Facebook Stories – ein Gamechanger?

Empfohlen von Günter

Mobiles Storytelling war das Thema, zu dem ich beim Tourismuscamp gleich zweimal Inspirationen liefern durfte. Einmal als Präsentation mit vielen Praxisbeispielen und Erfahrungsberichten (hier der Facebook Live-Mitschnitt), einmal als Hands-on-Session mit Tipps und Übungen fürs mobile Filmen und Fotografieren (hier als Twitter Moment).

Wie wichtig mobile Videos 2017 werden, unterstrich eine Meldung von TechCrunch knapp vor dem Tourismuscamp: Facebook startet in Irland den Testbetrieb von Facebook Stories, mit dem Fotos und Videos zu mobilen Multimedia-Geschichten kombiniert werden können. Vom Konzept her bedient sich Facebook einmal mehr ungeniert bei Snapchat, dessen Stories mit 24-Stunden-Haltbarkeit es bereits höchst erfolgreich für Instagram adaptiert hat.

Was bei Instagram perfekt funktioniert (Instagram Stories hat bereits 150 Mio. Nutzer pro Tag), wird meines Erachtens erst recht bei Facebook zum Gamechanger: mehr mobiler Content, mehr spontane Beiträge, mehr Video im Hochformat – und eine neue Art, Geschichten auf Facebook zu erzählen. Meine Prognose vom Neujahrsempfang, dass mobiler Echtzeit-Content einer der Top-Trends 2017 sein wird, bewahrheitet sich schneller, als ich dachte!

Schnelle Fotos und Videos, die nach 24 Stunden wieder verschwinden: Mit Facebook Stories kopiert Facebook das erfolgreiche Konzept von Snapchat Stories

Schnelle Fotos und Videos, die nach 24 Stunden wieder verschwinden: Mit Facebook Stories kopiert Facebook das erfolgreiche Konzept von Snapchat Stories – Foto: Techcrunch

 

Barcamps – just do it!

Empfohlen von Kristine

Das positive Feedback nach dem Tourismuscamp am Wochenende in Ostfriesland zeigt mal wieder die Stärke dieses Formates! Die Teilnehmer reden über genau die Themen, die sie wirklich bewegen. Und das in einem offenen Format, auf Augenhöhe.

Am Montag darf ich bereits zum dritten Mal das Tourismuscamp Niederrhein der IHK Krefeld moderieren. Und freue mich schon riesig darauf. Andere Teilnehmer, ein anderes Setting – aber die gleichen leuchtenden Augen am Ende des Tages.

Denkt doch einmal darüber nach, ob ein Barcamp nicht auch für euch ein geeignetes Format zum Austausch untereinander wäre. Ob innerhalb einer Destination oder auch „nur“ innerhalb eines Unternehmens. Ein paar Vorteile dieses Formates findet ihr hier. Und bei Fragen könnt ihr euch auch gerne an mich wenden.

 

Grundeinkommen als Chance

Empfohlen von Johannes

Wenn es zum Thema Grundeinkommen kommt, gehen die Meinungen oft auseinander, wie denn die Empfänger damit umgehen würden. Bei huffingtonpost wurde diese Woche nun ein Betrag veröffentlicht, in dem der 38-jährige Juha Järvinen, der am aktuell laufenden Test in Finnland teilnimmt, berichtet, wie sich seine Lebenssituation dadurch konkret verändert hat. Er empfindet es als große Verbesserung, obwohl er aktuell weniger Geld erhält, als zuvor – nur soviel vorab.

 

Touristikcamp Thesen

Empfohlen von Michael

Letzte Woche haben wir das Thesenpapier des Touristikcamp Young Future mit 11 Themen, die junge Touristiker interessieren veröffentlicht. Mehr Infos & Download hier.

Touristikcamp-Thesen-2016
 

ITB-Tipps

Im Rahmen der ITB Berlin werden wir zahlreiche Events besuchen bzw. selbst Vorträge halten – unsere Tipps findet Ihr hier:

  • 08.03.2017: 12:00-12:30 Uhr – Vortrag: Digitale Führungskultur – alles eine Frage der Haltung, Halle 7.1c, Florian
  • 08.03.2017: 13:00 – 14:00 Uhr – Panel ‘How to reach and address Millennials?’, eTravel Stage, Halle 6.1, Catharina
  • 08.03.2017: 14:00-14:30 Uhr – Vortrag: Augmented Reality: Mehr als nur ein Hype?, Lab, Kristine

 

Veranstaltungs-Tipps

Damit ihr keine wichtigen Veranstaltungen wie eine Tagung oder ein Barcamp verpasst, gibt es in jedem „Immer wieder TZonntags“ eine aktuelle Liste anstehender Events. Immer mit dabei: Wen aus unserem Tourismuszukunft-Team ihr dort – auf der Bühne oder als Teilnehmer – antrefft.

Günter Exel

… ist Marketing-, Web- und Social-Media-Berater aus Wördern und der erste österreichische Netzwerkpartner bei Tourismuszukunft. Für seine Beratungsschwerpunkte – Marketing, Social Media und Kommunikation 2.0 – bringt er praktisches Know-how als langjähriger Chefredakteur von Tourismusfachzeitschriften, als Marketing-Manager eines Reiseveranstalters und Experte im Bereich Echtzeit-Reportagen mit.

27. Januar 2017

Touristikcamp Thesen 2016: 11 Themen, die junge Touristiker interessieren

Im Herbst 2016 fand in Wien das zweite Touristikcamp Young Future statt, welches wir in Kooperation mit dem ÖRV und dem Insitut für Tourismus-Management der FHWien der WKW veranstaltet haben. Knapp 50 junge Touristikerinnen und Touristiker trafen sich auf dem Barcamp, um über die Zukunft der Reisebranche und des Reisevertriebs zu diskutieren.  Die Themen der einzelnen Sessions wurden dabei, wie bei Barcamps üblich, am Morgen der Veranstaltung gemeinsam festgelegt.

Die inhaltliche Zusammenfassung könnt Ihr hier in unserem 19-seitigen Thesenpapier downloaden.

Touristikcamp-Thesen-2016

Auf dem Programm standen so in diesem Jahr elf Themen:

  • Die Zukunft der Reisebüros: Wie auch im letzten Jahr war das Thema „Zukunft des Reisebüros“ von großem Interesse für die Teilnehmer. Diskutiert wurde hier u.a. über Chancen und Herausforderungen für Reisebüros sowie das Thema Beratungsgebühren.
  • Social Media in der Touristik: Die Teilnehmer der Session diskutierten über die Möglichkeiten, die Social Media für Touristikunternehmen bietet. Zur Sprache kamen eigene Erfahrungen, Einsatzmöglichkeiten neuer Kanäle wie Snapchat oder Social Media als Buchungskanal, z.B. via Chatbots.
  • Geschäftsmodelle der Zukunft: In der Session wurde überlegt, welche neuen Geschäftsmodelle für die Zukunft erfolgsversprechend sind, insbesondere, um jüngere Kundengruppen anzusprechen, und wie sich die Touristikbranche weiterentwickeln kann und muss.
  • Digitalisierung und Vertrieb: Die Session beschäftigte sich mit der Frage, welche Herausforderungen Touristikunternehmen im Zuge der Digitalisierung zu bewältigen haben, um auch in Zukunft wettbewerbsfähig zu bleiben. Diskutiert wurde u.a. über den Status Quo der Digitalisierung der Reisebranche, Hürden und Möglichkeiten der Digitalisierung von Prozessen.
  • Medieneinfluss aufs Reiseverhalten: Inhalt der Session war die Frage, welchen Einfluss Medien auf das Reiseverhalten ausüben würden und wie ein Krisenmanagement von Touristikunternehmen aussehen kann und sollte.
  • Marketing-Mix im Reisebüro der Zukunft: Die Frage, die die Session einläutete, war, ob in der Vielfalt der Möglichkeiten noch gezieltes Marketing betrieben wird. In der Session wurden Erfahrungen darüber ausgetauscht, welche Marketingmaßnahmen noch funktionieren und wie ein erfolgreicher Marketing-Mix für Reisebüros auszusehen hat.
  • Personal und Motivation: Das Personal im Reisebüro war Thema einer weiteren Session. Es ging darum, wie Mitarbeiter am besten motiviert werden können, diskutiert wurden u.a. verschiedene Anreizsysteme.
  • Die ideale Reisebüro-Website: In der Session wurde darüber gesprochen, wie eine optimale Reisebüro-Website auszusehen hat, welche Funktionen sie erfüllen muss und welche Inhalte nicht fehlen dürfen.
  • B2B-Marketing in der Touristik: Im letzten Slot wurde über das B2B-Marketing in der Touristik diskutiert und darüber, wie Reisebüros noch erreicht und davon überzeugt werden können, das eigene Produkt und nicht das der Konkurrenz zu verkaufen.
  • Außerdem wurden noch die zwei Themen Beratung und Reisemessen auf dem Touristikcamp Young Future diskutiert.

In jeder Session wurden abschließend einige Thesen von den Teilnehmern zu den einzelnen Themen erarbeitet. Die Thesen findet ihr mit einer Zusammenfassung  des Touristikcamps 2016  als Download in unserem 19-seitigen Thesenpapier „11 Themen, die junge Touristiker interessieren“. Das Papier gibt den Inhalt der Diskussion wieder, umfasst aber natürlich nicht alle Aspekte der Themen.

Wir freuen uns auf Eure weiteren Ideen!

Ein Dank geht außerdem an dieser Stelle nochmals an die Sponsoren:

AIDA | Costa | Europäische Reiseversicherung | Kuoni | Oruvision

Nachlesen könnt ihr das Touristikcamp außerdem in Günters Livereportage:  www.touristikcamp.de/livereportage 

Wir freuen uns auf das Touristikcamp Young Future 2017!

Michael Faber

Michael Faber ist Netzwerkpartner und Geschäftsführer Touristik des Experten-Netzwerks Tourismuszukunft. Der gelernte Reiseverkehrskaufmann und studierte Touristiker (M.A.) berät seit 2005 touristische Unternehmen im Bereich Social Media, Online-Marketing und Reisevertrieb. An der Leuphana Universität Lüneburg promoviert er im Themenbereich "Online-Marketing im Tourismus“ und hält Lehrveranstaltungen an verschiedenen Hochschulen. Zuvor war der Online-Experte bei verschiedenen touristischen Unternehmen operativ tätig und ist Gründer eines Reiseveranstalters. Er ist Mitglied im DRV-Ausschuss Onlinevertrieb und Informationstechnologie, sowie Ressortleiter Social Media bei der Deutschen Gesellschaft für Tourismuswissenschaft und Beirat Social Media beim Verband Internet Reisevertrieb.

19. Januar 2017

Automatische Untertitel, Ausflug in den Traumjob, Digital Leadership, Das Ende der Menschheit, Barcamp-Rückblicke, Mobiles Storytelling – Immer wieder TZonntags

„Immer wieder TZonntags“ - Der Wochenrückblick von Tourismuszukunft – #IWTZ

„Immer wieder TZonntags“ – der aktuelle Wochenrückblick mit Linktipps und Leseempfehlungen aus dem Tourismuszukunft-Team.

Digital Leadership – was braucht es?

Empfohlen von Florian

“Wir springen gerade vom Zeitalter klarer, einfacher Managementideologien mitten hinein in das Zeitalter des Verständnisses von Organisationen als organisch, lebendige Gebilde.” Dieses Zitat sagt alles; wer mehr darüber wissen will, dem sei folgender Artikel zur Digitalen Leadership bei Linkedin Pulse empfohlen.

Warum? Weil er die Fähigkeiten und Kompetenzen visualisiert, die heute Führungskräfte benötigen – toll!

Mobiles Storytelling in der Praxis

Empfohlen von Günter

Mobiles Storytelling war mein Thema beim Digitalen Neujahrsempfang am Dienstag. Dabei erwähnte ich auch einige neue Tools und Techniken, die ich am Wochenende zuvor auf der Ferienmesse Wien bei Live-Einsätzen für die DZT und Tai Pan Touristik austesten konnte.

Besonders Video gewinnt mit neuen Formaten (Instagram Stories, Twitter Moments), neuen Techniken (Cinemagraphs) und  immer besserer Hardware (erstmals hatte ich das iPhone 7 im Einsatz) auch am Smartphone zunehmend an Bedeutung. Hier einige Beispiele, wie Stories über mobile Videos erzählt werden können:

  • Jeden DZT-Messetag bereite ich als Twitter Moment auf (s. Beispiel unten). Diese kuratierten Geschichten können als Kachel-Wall eingebettet werden; direkt in der Twitter App sind sie als Blättergeschichten zu erleben: Tag 1 | Tag 2 | Tag 3 | Tag 4
  • Regelmäßige Facebook Live Interviews (Beispiel) bildeten einen guten Tageseinstieg; entscheidend für die Qualität war der Einsatz von  Stativ und Mikro.
  • Mit Instagram Stories (Beispiel)  lieferte ich schnelle, spontane Eindrücke direkt vom Messestand.
  • Kurzvideos, aus Bildern und Video-Sequenzen mobil geschnitten? Mit der App Splice (iOS) kein Problem, wie dieses Beispiel zeigt.
  • Nicht zuletzt setzte ich erstmals Cinemagraph Videos ein (z.B. hier und hier) – App Tipp: Neben der Profi-App Cinemagraph Pro funktioniert das kostenlose MaskArt klaglos!

Automatische Untertitel bei Facebook Videos

Empfohlen von Catharina

Immer noch sehe ich  auf Facebook zahlreiche Videos ohne Untertitel. Mehrheitlich werden Videos, um genau zu sein 95% der Videos, aber ohne Ton abgespielt.

Umso wichtiger ist es, dass jedes Video Untertitel hat. Diese könnt Ihr jetzt automatisch auf Facebook erstellen. Wie? Das seht Ihr in diesem Artikel.

Rückblicke/Zusammenfassungen für Barcamps & Co

Empfohlen von Kristine

Bei Barcamps ist das Thema akut: Wie können die Inhalte der verschiedenen Sessions sinnvoll im Nachhinein gebündelt werden? Wie können die Ergebnisse interessierten Nicht-Teilnehmern zur Verfügung gestellt werden? Doch auch bei „normalen“ Konferenzen stellt sich diese Frage.

Ich habe mal die verschiedenen Möglichkeiten (ohne den Anspruch der Vollständigkeit) in diesem Artikel zusammengestellt – jeweils inklusive einiger Beispiele.

Das Ende der Menschheit

Empfohlen von Johannes

Ein paar sehr intelligente Menschen, wie beispielsweise Stephen Hawking oder Elon Musk, sind der Meinung, Künstliche Intelligenz könnte das Beste sein, das der Menschheit je passiert ist – aber eben auch ihr Untergang. Wie nah wir der Superintelligenz tatsächlich schon sind, darüber gibt ein Artikel bei t3n.de Aufschluss.

Clean Up Robot

Es liegt auf jeden Fall noch ein Stückchen Weg vor uns bis zur Singularität. Trotzdem ein hochspannendes Thema, wie ich finde. Und es ist höchste Zeit, sich darüber Gedanken zu machen, denn wenn es soweit ist, könnte es zu spät sein… 🙂

Ausflug in den Traumjob

Empfohlen von Bastian

Nachdem ich euch bei unserem Neujahrsempfang auf den aktuellen Stand in Sachen eLearning bringen durfte, will ich euch diese Woche einmal etwas ganz anderes vorstellen: Descape, ein Reiseanbieter für Ausflüge in andere Berufswelten.

Ausflug in den Traumjob

Ausflug in den Traumjob

Wer also schon immer einmal einen Tag oder eine Woche lang Schreiner, Ranger oder Fotograf sein wollte, kann das nun tun. Auch wenn es auf den ersten Blick paradox erscheint, für seine Arbeit zu bezahlen, kann ich das Modell und die Beweggründe durchaus sehr gut nachvollziehen: Gerade wer viel am PC sitzt und Einsen und Nullen umsortiert, hat vermutlich öfter einmal das Bedürfnis, etwas ganz anderes zu machen. So ist das zumindest bei mir.

Ich finde das Projekt super und werde sicher das ein oder andere einmal ausprobieren!

Veranstaltungs-Tipps

Damit ihr keine wichtigen Veranstaltungen wie eine Tagung oder ein Barcamp verpasst, gibt es in jedem „Immer wieder TZonntags“ eine aktuelle Liste anstehender Events. Immer mit dabei: Wen aus unserem Tourismuszukunft-Team ihr dort – auf der Bühne oder als Teilnehmer – antrefft.

 

Florian Bauhuber

... ist Geschäftsführer des Experten-Netzwerks Tourismuszukunft sowie Doktorand am Lehrstuhl für Kulturgeographie an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Bereits seit dem Jahr 2006 berät und begleitet er gemeinsam mit seinen Kollegen touristische Unternehmen und Verbände. In seinem Fokus stehen dabei unterschiedliche Beratungsschwerpunkte: #ServiceDesign #WebsiteRelaunch #ContentStrategie #Marketing #Vertrieb #Change #Innovation

20. Dezember 2016

Barcamp der IHK Mittlerer Niederrhein: Erfahrungen & Stärken dieses Formates

Im kommenden Jahr unterstütze ich die IHK Mittlerer Niederrhein bereits das dritte Mal bei ihrem Tourismuscamp Niederrhein. Auch wenn unser eigenes Tourismuscamp im Januar bereits zehn Jahre alt wird, ist das Veranstaltungsformat Barcamp noch nicht wirklich überall im Tourismussektor angekommen. Und dabei bietet dieses so viele Vorteile.

Deshalb gibt es heute ein paar Einblicke von Tanja Neumann. Tanja ist Referentin Internet und Multimedia bei der IHK Mittlerer Niederrhein. Sie berät Mitgliedsunternehmen in Sachen Internet und Multimedia. Außerdem hat sie die Aufgabe, solche wunderbaren Veranstaltungen wie Barcamps zu organisieren (neben dem Tourismuscamp Niederrhein auch das eMarketingCamp).

Referentin Internet und Multimedia – und dann Veranstaltungen organisieren, also Offline-Treffen? Genau. Denn Barcamps sind generell sehr eng mit der digitalen Szene verbunden. Die Teilnehmer kommen oft aus dem digitalen Umfeld. Und auch die Themenauswahl orientiert sich meist sehr stark an Online und Co. Und dennoch sind Barcamps ebenso interessant für alle, die sich mit dieser Materie bisher noch nicht so stark beschäftigt haben.

 

Tanja, ihr veranstaltet das Tourismuscamp Niederrhein im kommenden Jahr bereits zum dritten Mal. Was hat euch 2015 dazu bewegt, dieses – für IHK-Verhältnisse doch recht neue – Veranstaltungsformat zu nutzen?

Tanja: „Wir hatten zuvor unser erstes IHK Barcamp zum Thema Onlinemarketing umgesetzt, und die teilnehmenden Unternehmen waren begeistert. Das inspirierte uns, das Format weiter auszubauen. Bei meinen Beratungen lerne ich immer wieder Firmen aus der Tourismusbranche kennen. Hier häuften sich 2015 viele Anfragen rund um die Themen Websitegestaltung, neue Socialmediaplattformen, und es gab große Fragezeichen, wie man sich als Unternehmen der Tourismusbranche zukunftssicher digital erfolgreich aufstellen kann. So war die Idee geboren, ein Tourismuscamp für den Niederrhein umzusetzen.“

„Die teilnehmenden Unternehmen waren begeistert“ – eine Erfahrung, die auch ich immer wieder bei diversen Barcamps mache. Am Ende des Tages schaut man überall in leuchtende Augen, in Gesichter, welche die vielen neuen Impulse und Ideen verarbeiten.

Sessionplanung Tourismuscamp Niederrhein

Sessionplanung Tourismuscamp Niederrhein

 

Wie haben eure Partner in der Region auf dieses neue Format reagiert? Sowohl vor dem ersten Barcamp (ohne zu wissen, worauf sie sich einlassen) als auch nach diesem?

Tanja: „Das Format vom klassischen Zeitfenster am Wochenende und dann von zweitägig auf eintägig umzusetzen, ist für den klassischen Barcamp-Teilnehmer sicher ungewöhnlich. Für eine Adaption des Veranstaltungsformats in die Unternehmerwelt war dieser Schritt jedoch unerlässlich. Kaum ein Unternehmer kann sich zwei Tage für ein Barcamp frei nehmen und in der Tourismusbranche am Wochenende schon mal gar nicht. Das heißt, dass wir das Veranstaltungsformat in dieser Hinsicht etwas umgemodelt haben. Ansonsten blieb das Format an sich bestehen.

Die Bewerbungsphase lief schleppend an. Das kostenfreie Barcamp zu vermarkten war schwieriger, als ich gedacht hatte. Warum? Der Esprit eines Barcamps ist schlecht zu vermitteln. Und eine Veranstaltung ohne Themenankündigung wirft Fragezeichen auf, was einen dort erwartet. Nach Bewerbungsstart klingelte mein Telefon sehr intensiv, und ich hatte die Chance, per Telefon das Format zu klären und Teilnehmer zu gewinnen.

Knapp 100 Teilnehmer meldeten sich zum ersten Barcamp an, und wir waren sehr gespannt, wie es ankam. Die teilnehmenden Unternehmen waren begeistert! Und dann waren wir es auch. Der Austausch, die Wissenserweiterung und das Netzwerken sind anders als bei anderen Veranstaltungsformaten. Barcamps punkten vor allem dadurch, dass man selbst seine Themen und Anliegen einbringen kann und gemeinsam Lösungen und kreative Ideen entwickelt. Statt Powerpoint-Berieselung gibt es Workshops zum Mitmachen und zur Inspiration. Und genau das begeistert die Unternehmen, weil es anders und wesentlich effektiver ist, als eine Fachkonferenz zu besuchen. Wir haben beim get-together bis 22 Uhr abends auf einer Terrasse zusammengesessen und neue Ideen geschmiedet.“

Ihr seht: So ein Barcamp bietet enorme Vorteile. Ihr kommt in direkten Kontakt zu anderen Akteuren aus eurer Region. Und das in einem lockeren Umfeld, was die Vernetzung wesentlich einfacher macht, als bei einer Konferenz. Zum einen bekommt ihr dadurch einen guten Eindruck, wie andere Unternehmen mit vergleichbaren Herausforderungen umgehen. Zum anderen könnt ihr euch als Unternehmen mit den lokalen und regionalen Organisationen austauschen. Schon oft ist hierdurch ein größeres Verständnis für die Arbeit des jeweils anderen entstanden.
Und da ihr eure eigenen Themen einbringen könnt, wird auf jeden Fall über eure Fragestellungen gesprochen. Übrigens: Ein Thema einbringen muss nicht unbedingt heißen, dass ihr die Moderation einer Session übernehmt. Ihr könnt auch eine offene Frage in den Raum werfen und jemand anders übernimmt die Moderation der Session.
Und: Da jeweils mehrere Sessions – also unterschiedliche Themen – nebeneinander laufen, ist auf jeden Fall in mindestens einem Raum ein Thema dabei, welches euch interessiert.

Sessionplan Tourismuscamp Niederrhein 2015

Sessionplan Tourismuscamp Niederrhein 2015

Wie sieht die Entwicklung vom ersten Tourismuscamp Niederrhein über das zweite hin zum dritten kommenden aus? Was hat sich über diese drei Jahre hin verändert?

Tanja: „Die Feedbackkultur eines Barcamps haben wir auch uns zu Nutze gemacht. Nach dem ersten Barcamp in der Abschlussrunde baten wir um Rückmeldung zu Durchführung, Bewerbung, Ort, Zeit – zu allem, was für eine Veranstaltung wichtig ist und wo wir uns verbessern können. Es stellte sich schnell heraus, dass August und mitten in der Woche kein gut gewählter Zeitpunkt für ein Barcamp ist. Seitdem richten wir das Tourismuscamp wunschgemäß  im Februar an einem Montag aus, was abgestimmt mit der Branche so viel besser terminiert ist.

Beim zweiten Barcamp haben wir auf Wunsch mehr Werbung in den Niederlanden gemacht, um grenzüberschreitende Themen der Tourismusbranche aufgreifen zu können.

Die wesentlichste Änderung ist allerdings, dass wir zur Bewerbung vor dem Barcamp vier bis fünf Sessions ankündigen. Mit ein paar festen Themen gewinnt man Barcamp-Neulinge – und  die Teilnehmer haben so eine konkretere Vorstellung,  was sie am Veranstaltungstag erwartet. Wir bleiben dem Barcamp-Spirit – dass mit den Füßen abgestimmt wird, also jedes Session-Thema auch mit Handzeichen gewählt wird – zwar treu, aber die Praxis hat uns gezeigt, dass wir mit der Themenauswahl und Vorabankündigung einiger Themen mehr Erfolg haben und der Teilnehmer damit mehr anfangen kann.“

Welche Themen am 6. Februar 2017 auf der Agenda stehen? Es wird um Online-Vertrieb gehen, um die Optimierung der eigenen Website, um Hashtags, Facebook und die Kooperation mit Bloggern. Und eben um alle eure eigenen Themen.

Und übrigens: hier kannst du schon mal einen Blick werfen, wer sich bisher alles zum Tourismuscamp Niederrhein 2017 angemeldet hat. Du fehlst noch auf der Liste? Dann ab zur Anmeldung.

 

Viele Organisationen trauen sich nicht so richtig an das Format Barcamp heran. Weil dieses für die verschiedenen Partner zu unbekannt ist und weil sie Angst vor der Unvorhersehbarkeit/der Unplanbarkeit haben. Was ist euer Tipp an diese Organisationen?

Tanja: „Wird die Sessionplanung eröffnet, bin ich selbst immer wieder aufs Neue nervös. Wird sich die Agenda des Tages füllen? Was ist, wenn keiner eine Session halten will? Inzwischen weiß ich: Alles wird gut. Es ist bisher noch nie ein Themenslot offengeblieben. Meine Tipps für Neulinge in der Barcamp-Planung:

– Besuche selbst ein Barcamp als Teilnehmer!
Am besten zwei oder drei. Ich erlebe immer wieder, dass ein Barcamp veranstaltet werden soll, die Organisatoren aber nie ein Barcamp in der Praxis erlebt haben. Ich stelle mir das schwer bis unmöglich vor, dann den Spirit für einen Erfolg auf die Bahn zu bringen.

– Nimm die Hilfe von Experten an!
Für das erste Barcamp ist es sicherlich ratsam, sich einen Experten zu Hilfe zu holen. Es erleichtert die Planung und Durchführung. Optimal wäre es, wenn es nicht nur ein Barcamp-Experte ist, sondern darüber hinaus ein Kenner der Branche. Das hilft auch beim Marketing.

– Vernetze Dich und sei gut vernetzt!
Barcamps werden immer in die Socialmedia-Welt getragen – habe ich schon erwähnt, dass unser Hashtag #tcniederrhein ist? Ein Mehrwert ist auch das Zusammenspiel von Online- und Offlinewelt.“

Selbst ein Barcamp besuchen – wie wäre es, hier einfach mal mit dem Tourismuscamp Niederrhein zu starten?

 

Kristine Honig

... ist seit Mai 2014 Netzwerkpartner und Berater bei Tourismuszukunft. Sie studierte Tourismuswirtschaft an der FH Zittau/Görlitz, ergänzt durch ein späteres Fernstudium zum Social Media Manager. Praktische Erfahrungen sammelte sie während ihrer 13jährigen Tätigkeit im Tourismusmarketing, u.a. beim Niederländischen Tourismusbüro. Ihre Themen sind Blogs und Blogger, BarCamps sowie Seminare.

20. November 2016

New Work, Barcamps, Airbnb, #tuipk, Forbes Trends 2017 – Immer wieder TZonntags

„Immer wieder TZonntags“ - Der Wochenrückblick von Tourismuszukunft – #IWTZ

Der 20. November ist Weltkindertag! Die Eltern unter euch dürfen den Tag mit den Kleinen verbringen und spielen. Für alle anderen haben wir auch diese Woche wieder unsere Leseempfehlungen zum Sonntag.

New Work & Führungskultur

Empfohlen von Florian

Wir machen es schon seit Jahren – seit kurzem hat die Art & Weise wie wir arbeiten einen Namen: New Work. In einem sehr guten Artikel werden die Kennzeichen erklärt.

Wer mehr zu den Konsequenzen für die Führungskultur wissen will, dem kann ich meinen Vortrag zum Thema “Digitale Führungskultur – alles eine Frage der Haltung!” beim Digital and Innovation Day des GCB ans Herz legen.

Heute live: Saludos desde Gran Canaria!

Empfohlen von Günter

Diesen Sonntag melde ich mich aus … dem Hafen von Las Palmas de Gran Canaria! Auf der „Mein Schiff 2“ findet exakt in diesen Stunden die TUI Sommerpräsentation 2017 statt – und ich bin via Twitter live dabei. Auf @guenterexel berichte ich in Echtzeit von den Reisetrends von morgen, die der deutschsprachigen Presse schon heute vorgestellt werden. Der komplette Multimedia-Report ist hier mitzuverfolgen.

Schon seit Freitag twittere ich übrigens bereits Reiseeindrücke aus Gran Canaria. Diese gibt’s in Echtzeit auf @TravelLiveCC und der Reportageseite TravelLive.cc mitzuerleben – der Hashtag: #tuipk.

TUI Sommerpräsentation Gran Canaria #tuipk

 

(Internes) Barcamp – warum eigentlich nicht?

Empfohlen von Kristine

Barcamps spielen im Tourismussektor eine immer stärkere Rolle. Ja, unser Tourismuscamp geht im Januar bereits in die zehnte Runde. Aber Barcamps touristischer Destinationen gibt es bei weitem noch nicht so lange.

Wenn ihr noch zweifelt, warum ein Barcamp überhaupt eine gute Sache für euch persönlich ist, empfehle ich den Beitrag von Herrn Buddenbohm über seinen Besuch beim Barcamp Hamburg. Und bitte nicht von dem Kinderbezug in der Überschrift irritieren lassen!

Und wenn es kein regionales Barcamp und kein touristisches Barcamp in eurer Nähe gibt – was haltet ihr von der Idee, ein internes Barcamp durchzuführen, also rein für eure eigene Organisation, euer eigenes Unternehmen? Ich habe zum Thema interne Barcamps drüben auf meinem eigenen Blog mal was zusammengeschrieben.

Bei Fragen zum Thema Barcamp – immer her damit!

Airbnb erweitert sein Geschäftsmodell

Empfohlen von Johannes

Dass sich bei Airbnb etwas getan hat, habt ihr wahrscheinlich alle schon mitbekommen. Es hat ja für einiges Aufsehen gesorgt, dass über die Plattform ab sofort nicht mehr nur Unterkünfte, sondern auch “Trips” und “Experiences“, also Erlebnisse, Ausflüge und Veranstaltungen unterschiedlichster Art und Dauer buchbar sind. Mehr dazu findet ihr z.B. in diesem Artikel bei abouttravel.ch.

Ähnlich wie bei den Unterkünften, setzt Airbnb hier auf stark auf nicht-, bzw. semiprofessionelle Angebote “von Menschen für Menschen“. Und genau das gefällt mir so gut daran: Menschen als Problemlöser – als ultimative Antwort auf Komplexität. Ein Ansatz, von dem wir bei Tourismuszukunft absolut überzeugt sind. Auch so kann Digitalisierung aussehen, nicht immer steht die Technologie im Mittelpunkt!

Forbes Online Marketing Trends

Empfohlen von Bastian

Wie jedes Jahr zum Jahresende verkünden “Gott und die Welt” ihre Trends für das kommende Jahr. Die Qualität der Beiträge schwankt hier deutlich.

Trends 2017 von Forbes

Quelle: Pexels.com

Heute möchte ich euch eine meiner Lieblings-Glaskugeln empfehlen: Die Online Marketing Trends 2017 von Forbes! Aus meiner Sicht einer der besten Reports zum Thema, da nicht nur die Hypes des vergangenen Jahres “aufgebauscht” werden, sondern auch die hohe Relevanz  weniger spannender Notwendigkeiten erkannt wird (z.B. Tools zur Daten Visualisierung).

Veranstaltungs-Tipps

Damit ihr keine wichtigen Veranstaltungen wie eine Tagung oder ein Barcamp verpasst, gibt es in jedem „Immer wieder TZonntags“ eine aktuelle Liste anstehender Events. Immer mit dabei: Wen aus unserem Tourismuszukunft-Team ihr dort – auf der Bühne oder als Teilnehmer – antrefft.

 

Bastian Hiller

... hat 2012 an der Katholischen Universität Eichstätt – Ingolstadt den Titel Master of Science in den Fachgebieten Tourismus und Regionalplanung erworben. Seit Anfang des Jahres 2013 unterstützt er für Tourismuszukunft – Institut für eTourismus als strategischer Berater diverse touristische Organisationen im In- und Ausland. Bastian war außerdem Lehrbeauftragter an der Salzburg University of Applied Science.

19. September 2016

Ausverkauft – 125 Hotelcamp-Fans voller Vorfreude!

Vom 27. bis 29. Oktober 2016 veranstalten die HSMA Deutschland e.V. und Tourismuszukunft – Realizing Progress das bereits achte Barcamp für die Hotellerie im hotel friends Mittelrhein in Bendorf.
Das Internet vernetzt die Menschen weltweit, Gäste jagen virtuelle Monster, Informationen sind so schnell und so reichhaltig wie noch nie verfügbar und finden durch intelligente semantische Technologien zum Nutzer. Dennoch und vielleicht auch deswegen sind persönliche Treffen für den Wissensaustausch sehr beliebt. Seit 2005 finden viele dieser Treffen weltweit unter dem Stichwort „Barcamp“ statt. Interessierte treffen sich an einem Wochenende, um über das Internet, seine Entwicklung und neue Anwendungen zu sprechen.

Hotelcamp 2016

Barcamps sind anders… und das ist gut so.

Das besondere bei diesen so genannten Un-Konferenzen ist, dass im Vorfeld keine Redner definiert, keine Vorträge festgelegt werden und dass es keine Zuhörer, sondern nur Teilnehmer geben sollte. Zu Beginn jedes Barcamps werden Vorschläge für die Referate und die einzelnen Themen gesammelt, welche gemeinschaftlich zu einem Stundenplan für das Wochenende zusammengestellt werden. Mit diesem besonderen Vorgehen werden zwei Ziele verbunden:
Zum einen liegt die Auswahl der Themen nah an den Interessen der Teilnehmer, zum anderen findet am Beginn der Veranstaltung eine Interaktion zwischen den Anwesenden statt. Diese Interaktion ist auch das wesentliche Merkmal der Barcamps. Der Ideenaustausch zwischen den Teilnehmern ist aktiver und kreativer als bei einer normalen Konferenz und soll vor allem auch der Weiterentwicklung der Akteure dienen. Bei kaum einer anderen Veranstaltungsart stehen der Austausch und die „Flurgespräche“ derartig im Vordergrund wie bei den Barcamps.

Voll, voller, Hotelcamp!

Nach diesen Grundprinzipien richtet sich auch das achte Hotelcamp, welches  im Mittelrheintal stattfinden wird. Hauptsächlich geht es beim Hotelcamp um neue Entwicklungen und Trends rund um das Thema Internet/ Online-Vertrieb / Social Media und wie diese gewinnbringend und zielführend in der Hotelbranche eingesetzt werden können. Aber auch klassische Themen wie z.B. Fachkräftemangel oder Revenue Management können Thema bei dieser Veranstaltung sein.
Die Nachfrage nach den Teilnehmerplätzen ist so groß wie nie – bereits seit Wochen ist die Anmeldeliste geschlossen. Teilnehmen werden Hotelbetreiber, Fach- und Führungskräfte aus der Hotellerie, Hersteller von Hotelsoftware, sowie weitere Fachleute, Berater und Multiplikatoren der Hotelbranche. Unterstützt wird das Hotelcamp in diesem Jahr von Goldsponsor Protel sowie den Premiumsponsoren Customer Alliance, Vioma, Conichi und OnlineRes.

Ihr wollt mit dabei sein?

Das geht in diesem Jahr leider nur noch digital! Unter dem Hashtag #hcb16 werden über die unterschiedlichen digitalen Kanäle (Facebook, Twitter, etc.) auch andere Akteure vom Hotelcamp berichten. Natürlich ist ein Barcamp auch immer offen für Input von außen – über was sollen wir diskutieren? Welche Themen interessieren Euch? Ihr habt eine Meinung – nur her damit!

Florian Bauhuber

... ist Geschäftsführer des Experten-Netzwerks Tourismuszukunft sowie Doktorand am Lehrstuhl für Kulturgeographie an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Bereits seit dem Jahr 2006 berät und begleitet er gemeinsam mit seinen Kollegen touristische Unternehmen und Verbände. In seinem Fokus stehen dabei unterschiedliche Beratungsschwerpunkte: #ServiceDesign #WebsiteRelaunch #ContentStrategie #Marketing #Vertrieb #Change #Innovation

17. September 2016

#TCYF16 live – der Echtzeit-Report vom Touristikcamp Young Future

Header Touristikcamp Young Future 2016

Samstagmorgen. An der FH Wien geht es bereits hoch her: Seit 8:30 Uhr finden sich Jung-Touristiker ein, um sich beim Touristikcamp Young Future 2016 einen ganzen Tag lang Gedanken zur Zukunft des Reisevertriebs zu machen. Bereits zum zweiten Mal agiert die FH Wien der WKW als Gastgeber unseres Barcamps für Reiseprofis bis 35 – und zum zweiten Mal könnt auch ihr mit dem Hashtag  #TCYF16 auf Twitter mitdiskutieren!

Um euch die Barcamp-Diskussionen möglichst unmittelbar nahezubringen, sind wir von Tourismuszukunft doppelt im Einsatz – Michael Faber als Moderator und ich als Twitter-Livereporter auf @guenterexel. Zugleich bringen wir euch das Touristikcamp gleich mehrfach ins Haus, damit ihr es am Samstag in Echtzeit oder später als Multimedia-Nachbericht mitverfolgen könnt:

Also … Los geht’s! Wir freuen uns auf einen inspirierenden, amüsanten, aufregenden Touristikcamp-Tag mit euch!


 

Alles Wissenswerte zum Touristikcamp Young Future #TCYF16 auf eine Blick:

Website | Teilnehmer | Programm | Anreise

Das Touristikcamp im Social Web:

Facebook | Twitter | Google+

Wir bedanken uns für die Unterstützung:

ÖRV | Institut für Tourismus-Management der FH Wien | AIDA Kreuzfahrten | Costa Kreuzfahrten | Europäische Reiseversicherung | Kuoni | Oruvision

 

#TCYF16 Livereportage

Günter Exel

… ist Marketing-, Web- und Social-Media-Berater aus Wördern und der erste österreichische Netzwerkpartner bei Tourismuszukunft. Für seine Beratungsschwerpunkte – Marketing, Social Media und Kommunikation 2.0 – bringt er praktisches Know-how als langjähriger Chefredakteur von Tourismusfachzeitschriften, als Marketing-Manager eines Reiseveranstalters und Experte im Bereich Echtzeit-Reportagen mit.

3. September 2016

Burg, Berg, Barcamp: Tourismuszukunft am Castlecamp

CastleCamp 2016 auf der Burg Kaprun, Salzburger Land

Ich weiß nicht, wie es euch geht … Aber wir freuen uns in diesem Jahr ganz besonders aufs Castlecamp in Kaprun! Eineinhalb Tage lang werden bei dieser traditionsreichen „Unkonferenz“ aktuelle Trends im E-Tourismus diskutiert. Aber das Castlecamp ist noch viel mehr: Sommerausklang im Salzburger Land, Klassentreffen mit langjährigen Freunden, Kontaktbörse für neue Ideen, Party, Jam Session und einfach nur Flausch … Heuer sind wir von Tourismuszukunft zu viert vertreten – Florian, Kristine, Johannes und ich.

Neben Auhof-Abend, Whisky-Verkostung, Russian Ice Divers und Baumbar gibt es (bereits zum siebten Mal seit 2010!) eine weitere Castlecamp-Tradition: meine Twitter-Livereportage. Auch heuer ist der zweitägige Report auf www.castlecamp.at und www.guenterexel.com mitzuverfolgen:

Und was tut sich gerade jetzt beim #cczk16? 👈🏽 #dasisteinhashtag #aufdenkannmanklicken

Was Florian (@bauhuber), Kristine (@kristinehonig), Johannes (@joboehm) und ich (@guenterexel) zu Burg, Berg und Barcamp twittern, findet ihr jedenfalls hier im #cczk16 Live-Fenster:


Günter Exel

… ist Marketing-, Web- und Social-Media-Berater aus Wördern und der erste österreichische Netzwerkpartner bei Tourismuszukunft. Für seine Beratungsschwerpunkte – Marketing, Social Media und Kommunikation 2.0 – bringt er praktisches Know-how als langjähriger Chefredakteur von Tourismusfachzeitschriften, als Marketing-Manager eines Reiseveranstalters und Experte im Bereich Echtzeit-Reportagen mit.

1. Juli 2016

Touristikcamp Young Future 2016 in Wien – jetzt anmelden!

Header Touristikcamp Young Future 2016

Ein Barcamp nur für junge Reise-Professionals bis 35? Kann das funktionieren? Es kann! Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr erlebt das Touristikcamp Young Future seine zweite Auflage. Am 17. September werden sich 70 Jung-Touristiker an der FH Wien treffen, um sich im Rahmen des #TCYF16 Gedanken über die Zukunft der Reisebranche zu machen.

Jetzt anmelden auf www.touristikcamp.at!

Die Anmeldung ist seit kurzem auf www.touristikcamp.at möglich. Um einen optimalen Teilnehmer- und Themenmix zu erhalten, haben wir für jeden der folgenden Bereiche eine begrenzte Anzahl an Plätzen reserviert:

  • Touristik (stationärer Vertrieb, Reiseveranstalter)
  • Leistungsträger (Airline, Hotels, Bahn, Vermieter und andere ao. Mitglieder)
  • Online-Portale & Sharing Economy
  • Destinationen
  • Studenten (Hochschulen mit touristischem Hintergrund)

Und worüber werden wir uns austauschen?

Die Themen werden – wie bei jedem Barcamp – von den Teilnehmern selbst vorgeschlagen. Hier einige Anregungen, wohin sich dies entwickeln könnte:

  • Wie sieht die Zukunft des Reisebüros aus?
  • Wie kann ich meinen Kunden morgen noch erreichen?
  • Welche Medien und Kanäle funktionieren im Reisevertrieb noch?
  • Wie vermittle ich Lust am Reisen?
  • Wie spreche ich neue Kundengruppen an?
  • Wie entwickle ich meine Marke, meine Produkte weiter?
  • Wohin geht die Trend bei Technik, Multimedia und Social Media
  • Was macht einen Job in der Reisebranche attraktiv für Junge?
  • Welche persönlichen Karrierechancen habe ich in der Touristik?

Alle weiteren Informationen zum #TCYF16 gibt’s auf der Barcamp-Seite www.touristikcamp.at.

Wer ermöglicht #TCYF16? Unsere Sponsoren!

Auch 2016 wird die Teilnahme am TouristikcampYoung Future für euch kostenlos sein. Ermöglicht wird das durch den Österreichischen Reiseverband ÖRV, auf dessen Initiative hin das erste Barcamp für junge Touristiker entstanden ist. Der ÖRV trägt auch den Großteil der #TCYF16 Kosten.

Bei der ‪#‎TCYF16 Location können wir uns auf einen bewährten Partner verlassen: Schon bei der Premiere im vergangenen Jahr erwies sich die FHWien der WKW – Institut für Tourismus Management als perfekter Austragungsort.

Sponsoren haben beim Touristikcamp Young Future 2016 erneut die Gelegenheit, engagierte Touristiker sowohl vor Ort wie auch über die Online-Berichterstattung zu erreichen. Informationen über das Sponsorpaket werden über den ÖRV kommuniziert und sind auch über office@oerv.at anzufragen.

Das Touristikcamp im Social Web

Logo Twitter

Noch ein Tipp: Bleibt mit dem Touristikcamp im Social Web in Verbindung!

Günter Exel

… ist Marketing-, Web- und Social-Media-Berater aus Wördern und der erste österreichische Netzwerkpartner bei Tourismuszukunft. Für seine Beratungsschwerpunkte – Marketing, Social Media und Kommunikation 2.0 – bringt er praktisches Know-how als langjähriger Chefredakteur von Tourismusfachzeitschriften, als Marketing-Manager eines Reiseveranstalters und Experte im Bereich Echtzeit-Reportagen mit.