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Schlagwort-Archiv: Barcamp

19. Juli 2015

Immer wieder TZonntags: #tcniederrhein, Tourismusnetzwerk-Klon, Hotelbuchung über Google, Privatzimmer bei Booking, Webseiten als Datenlieferanten, Beach Inspector, VZ-Netzwerke

In der letzten Woche traf sich das Tourismuszukunft-Team in Bonn zum Innovationsmeeting #TZinno. Kein Grund, unser Immer wieder TZonntags ausfallen zu lassen.

Immer wieder TZonntags: Tourismusnetzwerk, Google Now, Praktikum: Beach Inspector, #tcniederrhein

Und so haben wir heute folgende Tipps für euch: Das Tourismusnetzwerk geht auf Reise, was Florian sehr freut. Johannes zeigt euch, was Google Now so kann. Günter berichtet vom Erdbeben im touristischen Vertrieb. Michael wäre wohl gerne noch einmal Praktikant – bei Beach Inspector. Catharina ist der Meinung, im Tourismus sollte mehr auf Instagram gesetzt werden. Ben schwelgt in Erinnerungen an das längst vergessene VZ-Netzwerk.  Und von mir gibt es einen Veranstaltungshinweis: das TourismusCamp Niederrhein.

Wer mehr Veranstaltungstipps sucht – unter Veranstaltungs-Tipps werdet ihr fündig.

 

Das Tourismusnetzwerk geht auf Reise

Empfohlen von Florian

Was für eine Erfolgsgeschichte! Im Jahr 2012 machten sich alle touristisch relevanten Akteure in Rheinland-Pfalz auf, ihre Kommunikation mit den Leistungsträgern zu bündeln – das Tourismusnetzwerk Rheinland-Pfalz war das Ergebnis. Drei Jahre später wird diese Idee nun kopiert – und das im positiven Sinne! Ein technischer Klon soll unter der identen Domain in einer gekapselten Lösung für Thüringen entstehen!

Uns freut es sehr, dass dieses Erfolgskonzept nun sich auf weitere Bundesländer ausweitet – einen kleinen Teil haben wir ja auch zu dieser Erfolgsgeschichte in beiden Bundesländern beigetragen. Konzept, Beratung & Guideline kommen aus unserem Haus.

Google Now und ein Blick in die Zukunft der Orientierung in Destinationen aus Gastsicht

Empfohlen von Johannes

Vergangene Woche habe ich alle meine Tourismuszukunft Netzwerkpartner beim #TZInno in Bonn getroffen. Dort haben wir selbst aus Gastsicht erlebt, wie sich die Orientierung in Destinationen stetig weiterentwickelt. Und wenig überraschend spielt Google dabei eine zentrale Rolle.

google_lbs_bonn_201507

Ich möchte nur kurz zwei Dinge anreißen: Zum einen unterscheidet Google bei Tipps vor Ort zwischen Tipps von Einheimischen und Tipps von Reisenden! Die Touristen werden immer mehr zum Insider und echte, kaum bekannte Insidertipps wohl immer weniger. Zum anderen präsentiert Google die Locations in der Umgebung nach zeitlicher Entfernung. Bei diesen Empfehlungen berücksichtigt Google sowohl die Uhrzeit, als auch die aktuelle Wetterlage.

Beide Seiten wurden mir auf mein Handy gespielt, ohne dass ich aktiv nach etwas gesucht hätte. Es geht also auch immer mehr in Richtung Inspiration. Da darf man sich die Frage stellen, ob Webseiten zukünftig nur noch als Datenlieferant für Apps von Drittanbietern fungieren werden und welchen Mehrwert erst Destinations-Apps bald noch bieten können. Was denkt Ihr, wie die Entwicklung hier verlaufen wird?

Google, Booking – ein Erdbeben im touristischen Vertrieb

Empfohlen von Günter

Die Karte des eTourismus ist in ständiger Veränderung. Gebiete werden heiß umkämpft. Grenzen verschieben sich. Zwei Regionen verschmelzen zu einer. Länder wechseln ihre Besitzer.

Wesentlich seltener ist hingegen, was in dieser Woche passierte: dass neue Inseln auftauchen, Landbrücken entstehen, sich ganze Kontinente verschieben. Diese Woche veränderten Erdbeben den touristischen Vertrieb:

Hotelbuchung auf Google – Screenshot: http://skift.com/2015/07/13/and-then-the-earth-shook-google-enters-travel-booking/

Hotelbuchung auf Google – Screenshot: Skift.com

Hotels können direkt auf Google gebucht werden.
Wie Skift.com dokumentierte, ermöglicht Google in Nordamerika erstmals Hotelbuchungen direkt über seine Seiten. 20.000 im Reservierungssystem Sabre vertretene Hotels können anstatt einer Cost-per-Click-Anzeige nun auch Anzeigen für die Buchung direkt über die Google Suche, Google Maps und Google+ schalten. Google wickelt die Kreditkartenzahlung ab und erhält dafür Kommission.

5 Privatzimmer in London - 34 in Hannover: Die neue Homestay-Suche auf booking.com/homestay/index.de.html

5 Privatzimmer in London – 34 in Hannover: Die neue Homestay-Suche auf booking.com/homestay/index.de.html

Booking geht in Richtung AirBnB und integriert Privatzimmer
Wie Tnooz Anfang der Woche bemerkte, hat Booking.com ohne großen Aufhebens die neue Kategorie „Homestays“ eingeführt und betritt damit das Terrain von Airbnb. Parallel testet Booking für die über den Filter „Privatzimmer“ dargestellten Objekte ein neues, an Airbnb angelehntes Design. Auf Deutsch ist die Privatzimmer-Suche direkt über booking.com/homestay/index.de.html erreichbar.

Buchen über die Suchmaschine, Privatunterkünfte übers Hotelportal: Was bedeutet diese touristische Kontinentaldrift  für Hotels, Destinationen und Intermediäre? Damit werden wir uns demnächst in einem eigenen Artikel beschäftigen.

 

Wie geil ist das Praktikum als Strandinspektor?

Empfohlen von Michael

Im aktuellen Artikel von Gründerszene.de gibt es Einblicke in den Alltag eines Beach Inspektors – den Artikel könnt Ihr Euch übrigens auch anhören.
Der VIR Sprungbrett Gewinner Beach Inspector erfasst gerade mit einem 15-köpfigen Praktikanten-Team die Strände von Mallorca. Ein weiteres Team ist im Oman unterwegs – hier zahlt die Destination sogar für die Erfassung.

Als Praktikant bei Beach Inspector verdient man neben den Reisekosten ein monatliches Taschengeld von 400 Euro. Auch als Langzeitreisender oder Reise-Blogger soll man zukünftig seine Reisekasse mit bis zu 85 Euro pro erfasstem Strand bei Beach Inspector aufbessern können.

Bis Ende 2017 wollen die Beach Boys 14.500 Strände erfasst haben. Bin schon gespannt auf die neuen Möglichkeiten der Sucheinstiege für die Urlaubsbuchung!

Brand Storytelling mit Instagram

Empfohlen von Catharina

Ja, ich habe noch einmal das Thema Instagram für diesen Sonntag. Warum? Weil die Fotoplattform (nicht vergessen: Kurzvideos sind auch möglich) im deutschsprachigen Raum noch relativ wenig genutzt wird und ich finde, dass sich das ändern sollte. Weil? Instagram ist derzeit einer der meistgenutzten Fotonetzwerke weltweit und bedient die gestiegene Nachfrage nach visuellen Inhalten perfekt.

visual content

Quelle:http://www.adweek.com/socialtimes/visual-media-webdam-infographic/622827

Darüber hinaus können Unternehmen über Instagram mit einer der jüngsten Zielgruppen innerhalb von Social Media in Kontakt treten sowie die Inhalte selbst produzieren oder auch von den Usern des Netzwerkes erstellen lassen. Wie? Zum Beispiel durch Fotowettbewerbe oder einfache Aufrufe innerhalb des Accounts und dem Ausblick auf Platzierung des Fotos im Fotostream des Unternehmens. In Deutschland machen das einige wenige Unternehmen, wie zum Beispiel Thomas Cook oder auch Tchibo. Des Weiteren erlaube ich mir an dieser Stelle auch den Account der Deutschen Zentrale für Tourismus (@germanytourism) zu erwähnen. Im letzten Jahr war es eine meiner Aufgaben, den Account weiter aufzubauen und abwechslungsreiches Bildmaterial zum Reiseland Deutschland mit der wachsenden Community zu teilen. Das Bildmaterial, derzeit hauptsächlich ein Mix aus Bildern von Followern sowie professionellen Instagramern und Bloggern, wurde und wird auch auf der Webseite www.germany.travel themenspezifisch eingebunden. Eine willkommene Ergänzung zum eigenen Bild-Content.

VZ-Netzwerke: „Eine Stadt voller Zombies

Empfohlen von Ben

Na, wie lange ist es her, dass ihr „gegruschelt“ wurdet oder euch im „Plauderkasten“ unterhalten habt? Ich kann mich schon gar nicht mehr daran erinnern, wann ich mich von StudiVZ abgemeldet habe. Es ist aber schon einige Jahre her.

In der Reihe „Was wurde aus…?“ bei Spiegel Online werden immer wieder (fast) in Vergessenheit geratene Themen behandelt. Dieses Mal waren die VZ-Netzwerke mit StudiVZ, SchülerVZ und MeinVZ der Themenschwerpunkt. Zumindest StudiVZ und MeinVZ gibt es wohl noch – was ehrlich gesagt an mir vorbei gegangen ist. 😉 Aber der Artikel ist deshalb interessant für mich, weil man erstens nochmal in „Erinnerungen schwelgen“ kann an die Zeit vor der massiven Verbreitung von Facebook in Deutschland  und zweitens erfährt, dass es tatsächlich noch aktive Nutzer gibt und was diese in den VZ-Netzwerken so treiben. Auf jeden Fall eine kurzweilige Unterhaltung für den Sonntag! :)

TourismusCamp Niederrhein #tcniederrhein (19.8.2015)

Empfohlen von Kristine

Bis zum TourismusCamp in Eichstätt (save the date: 15.-17.01.2016) ist es noch ein ganzes Weilchen hin.

Wer nicht bis dahin warten möchte: Bereits in einem Monat, am 19.8.2015, findet in NRW das erste TourismusCamp Niederrhein statt. Organisiert von der IHK Mittlerer Niederrhein und offen für alle touristischen Akteure, egal ob Freizeitanbieter, Hotels, Restaurants oder auch touristische Regionen.  Dabei sind auch Nicht-Niederrheiner herzlich willkommen!

TourismusCamp Niederhein

TourismusCamp Niederhein

Schön, dass sich mittlerweile auch IHKs für das BarCamp-Format öffnen, um die verschiedenen Akteure der Region miteinander zu vernetzen. Die IHK Mittlerer Niederrhein führte bereits im vergangenen Jahr ein eMarketingCamp durch, aufgrund der positiven Resonanz folgt nun das BarCamp mit Tourismusschwerpunkt. Gefällt mir!

Hier gibt es alle Informationen zum TourismusCamp Niederrhein. Und hier geht es direkt zur kostenlosen Anmeldung. Sehen wir uns?

Veranstaltungs-Tipps

Damit ihr zukünftig keine wichtigen Veranstaltungen wie eine Tagung oder ein Barcamp mehr verpasst, gibt es in jedem „Immer wieder TZonntags“ eine aktuelle Liste anstehender Events. Immer mit dabei: Wen aus unserem Tourismuszukunft-Team ihr dort – auf der Bühne oder als Teilnehmer – antrefft.

 

Immer wieder TZonntags: Kristine Honig-Bock, Florian Bauhuber, Bastian Hiller, Catharina Fischer, Günter Exel, Max Laborenz, Benjamin Gottstein, Michael Faber, Catherina Langhoff, Johannes Böhm

 

Kristine Honig-Bock

... ist seit Mai 2014 Netzwerkpartner und Berater bei Tourismuszukunft - Institut für eTourismus. Sie studierte Tourismuswirtschaft an der FH Zittau/Görlitz, ergänzt durch ein späteres Fernstudium zum Social Media Manager. Praktische Erfahrungen sammelte sie während ihrer 13jährigen Tätigkeit im Tourismusmarketing, u.a. beim Niederländischen Tourismusbüro.

12. Mai 2015

Das BarCamp Tourismusnetzwerk Rheinland-Pfalz #bctn15

Im vergangenen Jahr führte die RPT das ersten BarCamp einer deutschen touristischen Destination durch. In der letzten Woche gab es die zweite Auflage hiervon und die dritte für 2016 ist bereits geplant (28./29.04.2016, in Boppard).

BarCamp Tourismusnetzwerk Rheinland-Pfalz - Sessionplanung #bctn15

BarCamp Tourismusnetzwerk Rheinland-Pfalz – Sessionplanung #bctn15

Was beim BarCamp Tourismusnetzwerk Rheinland-Pfalz passiert

Es ist bekannt, dass Abhängigkeiten zwischen Regionen, dem Unterkunftssektor, Leistungsträgern sowie Verbänden und der Politik vorhanden sind und Redebedarf zwischen diesen besteht. Das BarCamp ist ein offenes Format, welches genau an dieser Stelle ansetzt.

BarCamp Tourismusnetzwerk Rheinland-Pfalz - Austausch

BarCamp Tourismusnetzwerk Rheinland-Pfalz: Der Austausch steht im Mittelpunkt (Foto: Achim Meurer)

All diese Personen müssen erstmal gemeinsam an einen Tisch – bzw. in die Villa Belgrano – geholt werden. All diese Personen müssen die Möglichkeit haben, sagen zu dürfen, wo ihnen der „Schuh drückt“, was sie bewegt, was sie wissen möchten. Und all diese Personen sollen begeistert werden von der BarCamp-Idee und der Erfahrung, gemeinsam etwas bewegen zu können. All das hat das Tourismusnetzwerk Rheinland-Pfalz letzte Woche mit dem 2. BarCamp geschafft.

Es wurde über Fachkräftemangel und neues Unternehmertum gesprochen, über den Rhein als Kulisse und den Tagungsmarkt Rheinland-Pfalz, über Storytelling und Bildsprache, über das Tourismusnetzwerk und die rheinland-pfälzischen Blogs, über Facebook und Instagram – über unterschiedlichste Themen also. Aber alles Themen, worüber die Teilnehmer sprechen, sich austauschen wollten.

 

Rückblick auf das 2. BarCamp Tourismusnetzwerk Rheinland-Pfalz

Alle Informationen zum 2. BarCamp des Tourismusnetzwerkes Rheinland-Pfalz findet ihr hier:

  • Und natürlich ein Storify des Tages mit dem Schwerpunkt auf den einzelnen Session:
BarCamp Tourismusnetzwerk Rheinland-Pfalz: Teilnehmer

BarCamp Tourismusnetzwerk Rheinland-Pfalz: Teilnehmer

 

Save the Date: BarCamp Tourismusnetzwerk Rheinland-Pfalz 2016

Der Termin für 2016, 28./29.04., ist bereits im Kalender notiert. Gerne sind wir hier wieder mit dabei!

Wir sind stolz darauf, die Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH zu unseren Kunden zählen zu dürfen. Denn die Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH ist innovativ und scheut sich nicht davor, neue Wege zu gehen. Weiter so!

 

Kristine Honig-Bock

... ist seit Mai 2014 Netzwerkpartner und Berater bei Tourismuszukunft - Institut für eTourismus. Sie studierte Tourismuswirtschaft an der FH Zittau/Görlitz, ergänzt durch ein späteres Fernstudium zum Social Media Manager. Praktische Erfahrungen sammelte sie während ihrer 13jährigen Tätigkeit im Tourismusmarketing, u.a. beim Niederländischen Tourismusbüro.

6. Oktober 2014

Die Camp-Saison beginnt – mit einem Rekord!

Barcamps im Tourismus – quo vadis? Diese Diskussion wird gerade eindeutig beantwortet – und zwar mit einem Rekord: dem größten Hotelcamp – ein Barcamp speziell für die Hotellerie – aller Zeiten – erstmals treffen sich mehr als 100 Teilnehmer Ende Oktober in Bendorf. Bisher waren es nie mehr als 80 Personen – ein Zeichen für das ungebrochene Interesse an Austausch auf Augenhöhe und natürlich an spannenden Themen wie z.B.  neue Herausforderungen für den Vertrieb durch den Fall der Ratenparität, neue Player im Markt wie AirBnB, Hometogo oder neue Trends auf der Produktebene. 19 freie Plätze sind noch vorhanden – eine Anmeldung möglich!

 

Die Touristik eine Ausnahme?

Erneut haben wir in diesem Jahr das Touristikcamp lanciert – ein Barcamp für alle Fragen rund um Reisebüros, Veranstalter, Transport und Co. Wir konnten bisher leider diesen Teil der Branche noch nicht klar machen, welchen Vorteil ein Austausch auf Augenhöhe zwischen den Akteuren bringen kann. Bisher haben sich nur 31 Personen angemeldet. Wir freuen uns auf Euch – als zögert nicht Teil des Touristikcamps zu werden.

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Das Tourismuscamp – schneller voll denn je!

Anders ist dies bei unserem Tourismuscamp in Eichstätt – bereits zum achten Mal organisieren wir unser Urgestein unter den touristischen Barcamps. Nur noch 3 reguläre Plätze in der Kategorie Intermediäre/Buchungssysteme/Plattformen sind frei – aller anderen Kategorien sind überbucht, d.h. hoffen, dass Plätze von regulären Teilnehmern freigegeben werden. Trotzdem macht eine Anmeldung Sinn – die Erfahrung zeigt, dass sich kurz vor dem Camp hier noch was tun wird.

 

 

Wir freuen uns jedenfalls riesig auf die anstehenden Camps!

 

Florian Bauhuber

... ist Geschäftsführer von Tourismuszukunft - Institut für eTourismus sowie Doktorand am Lehrstuhl für Kulturgeographie an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. In seinem wissenschaftlichen und beruflichen Fokus sind Innovationen in Destinationen, wie z.B. Social Media-Anwendungen, die zunehmende Virtualisierung des Reisens sowie neue Reisetrends bzw. Reiseformen.

15. September 2014

Quo Vadis Tourismus-Barcamps – unsere „konservative“ Sicht der Dinge!

Herzlichen Dank lieber Uwe (Frers), dass Du nach dem Castlecamp eine Diskussion über die Weiterentwicklung von Barcamps angestrengt hast. Ich kann die Veränderungen (alte Hasen halten sich zurück, Exekution statt Innovation), die Du skizziert hast durchaus nachvollziehen – trotzdem gehe ich nicht mit Deinen Ideen konform. Nein – noch mehr – ich verwehre mich gegen Veränderungen bei touristischen Barcamps. Mit Tourismuszukunft in der Organisation wird es diese geplanten Veränderungen nicht geben – gerne erkläre ich auch warum dem so ist.

 

Relevanz entsteht nicht durch Koordination

Eine aktive Gestaltung der Themen „relevantere Sessionthemen“ durch den Organisator halte ich für nicht sinnvoll. Eine Vorbereitungssession sehe ich ebenso problematisch – Barcamps haben nicht umsonst klare Regeln – die Teilnehmer definieren die Sessions. Hier gibt es aus meiner Sicht eine einzige Stellschraube – und das ist die Beschreibung durch den Moderator vor der Sessionplanung. Uwe, wenn ich mich recht entsinne, hast Du beim Tourismuscamp im Januar noch zu mir gesagt, dass Du es inhaltlich sehr stark fandest. Wir nehmen uns beim Tourismuscamp und ebenso beim Hotelcamp immer die Zeit auch den Neulingen zu erklären, dass sie auch eine Frage als Session anbieten können und sich eine Moderator suchen sollen, falls sie das nicht selbst moderieren wollen – lieber Rainer Edlinger – evtl. musst Du Dir hierfür beim Castlecamp einfach mehr Zeit nehmen. Das Ergebnis ist, dass zwar auch für die älteren Hasen „banale“ Themen diskutiert werden – aber auch die alten Hasen können diese Frage stellen und sind nicht gezwungen sein, immer etwas Neues zu präsentieren. Daniel Steiner von der Österreich Werbung hat in einem Gespräch mit ihm über dieses Thema einen schönen Satz gesagt: „Wer will eine Session zu einem Thema anstoßen ist besser als wer will eine Session zu einem Thema halten.“

Kritik: Mut statt Unmut

Ich bin auch der Meinung, dass es keine festinstallierten Kritiker bei einem Barcamp geben sollte – denn dann wird diese Reflektion auf zwei Personen ausgelagert, die eine Rolle spielen müssen. Aus meiner Sicht muss sich hier jeder an die eigene Nase fassen – traut Euch einfach Eure Gedanken bei den Barcamps los zu werden. Von vielen Personen habe ich nach den Sessions unter vier Augen offene Kritik zu Themen und Statements gehört (z.B. „wieso stellt die ÖW eine Projekt vor, traut sich aber nicht was zu den Kosten zu sagen“; „diese Reiseblogger überschätzen sich maßlos“; „ich hätte ja gern was gesagt, aber irgendwie hat es dann nicht mehr gepasst“) – nur keiner hat sie im Plenum ausgesprochen. Warum? Es mangelt nicht an Kontroverse – es mangelt an Mut die Kontroversen zu äußern.

 

Der unnötige Schrei nach anderen Branchen

Gerne wird bei touristischen Veranstaltung nach anderen Branchen gerufen, da eine Innovationsarmut im Tourismus identifiziert wird. Dem ist aber nicht so… wir sind innovativer als viele andere Branche – wir durchleben Trends, Technologien und Innovation oft viel früher als das in anderen Branchen der Fall ist – der Mythos, dass der Tourismus nicht innovativ ist – lasst ihn uns gemeinsam begraben. Lasst uns lieber unsere gemeinsamen Wissenschatz heben – dafür braucht es schon wieder Mut. Mut zur Transparenz – auch eigene Fehler offen zu legen, oder einfach nur die eigenen Erfahrungen – nur dann können wir voneinander lernen. Wenn andere Veranstaltung aufgrund der starren Organisation diesen Input brauchen – touristische Barcamps brauchen ihn nicht.

Unser Fazit: Die wahrgenommenen Probleme liegen nicht im Format begründet – nein, Ihr habt es in der Hand!

Freu mich auf Eure Gedanken… und natürlich auf ein Wiedersehen beim größten Hotelcamp aller Zeiten in Bendorf, Touristikcamp in Köln oder beim 8. Tourismuscamp in Eichstätt!

Florian Bauhuber

... ist Geschäftsführer von Tourismuszukunft - Institut für eTourismus sowie Doktorand am Lehrstuhl für Kulturgeographie an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. In seinem wissenschaftlichen und beruflichen Fokus sind Innovationen in Destinationen, wie z.B. Social Media-Anwendungen, die zunehmende Virtualisierung des Reisens sowie neue Reisetrends bzw. Reiseformen.

21. Juli 2014

Erfolgreiches 1. Barcamp Tourismusnetzwerk Rheinland-Pfalz #bctn14

Am vergangenen Freitag und Samstag fand in Rheinland-Pfalz ein Novum statt: das erste von einer Tourismusorganisation organisierte echte Barcamp in Deutschland, das Barcamp Tourismusnetzwerk Rheinland-Pfalz!

Nachdem wir selbst bereits seit 2008 das Tourismuscamp Eichstätt organisieren (vom 16. bis 18.1.2015 ist es übrigens zum 8. Mal soweit) und absolut überzeugt von diesem Format sind, freut es uns besonders, dass wir die Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH und das angeschlossene Tourismusnetzwerk Rheinland-Pfalz für diese Idee gewinnen konnten.

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Kristine Honig-Bock

... ist seit Mai 2014 Netzwerkpartner und Berater bei Tourismuszukunft - Institut für eTourismus. Sie studierte Tourismuswirtschaft an der FH Zittau/Görlitz, ergänzt durch ein späteres Fernstudium zum Social Media Manager. Praktische Erfahrungen sammelte sie während ihrer 13jährigen Tätigkeit im Tourismusmarketing, u.a. beim Niederländischen Tourismusbüro.

7. Mai 2014

1. Barcamp Tourismusnetzwerk Rheinland-Pfalz im Juli

Vom 18. bis 19. Juli 2014 findet im Seminarhaus Villa Belgrano in Boppard das erste Barcamp Tourismusnetzwerk (#bctn14) statt. Veranstalter ist die Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH und es ist uns eine Ehre, bei der Organisation und Moderation des Barcamps unterstützen zu dürfen.

Barcamp_Tourismusnetzwerk_Logo

Das Barcamp steht unter dem Motto “WIR sind Tourismus in Rheinland-Pfalz“ und richtet sich vornehmlich an touristische Akteure in Rheinland-Pfalz aus den Bereichen Regionen, Leistungsträger und Politik / Verbände. Ziel ist es die alltäglichen Sorgen und Nöte der Akteure in Rheinland-Pfalz zu diskutieren und Lösungsstrategien im Austausch zwischen den Akteuren zu identifizieren.

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Catherina Langhoff

... studierte Tourismusmanagement (B.A.) an der Ostfalia - Hochschule für angewandte Wissenschaften und Tourism & Regional Planning (M.Sc.) an der Katholischen Universität Eichstätt – Ingolstadt. Internationale Erfahrung sammelte sie bei bei einem Auslandssemester an der Tartu Ülikooli in Estland. Seit 2011 unterstützt sie Tourismuszukunft – Institut für eTourismus im Bereich der digitalen Marktforschung.

26. März 2014

Touristikcamp 2014 im Juni in Köln

Das dritte Touristikcamp findet vom 23. bis 24. Juni 2014 im Maternushaus Köln (unweit des Kölner Hauptbahnhofs) statt. Wir freuen uns auch in diesem Jahr dieses gemeinsam mit der Thomas-Morus-Akademie anbieten zu können.

Das Barcamp bietet bis zu 70 Touristikern eine tolle Gelegenheit zum gemeinsamen Austausch über Online- und Vertriebsthemen.

Das interaktive Veranstaltungsformat ermöglicht einen aktiven Wissensaustausch innerhalb kürzester Zeit. Anders als bei Kongressen, steht das Programm vorher nicht fest, sondern wird von den Teilnehmern vor Ort bestimmt und die Teilnehmer diskutieren und erarbeiten gemeinsam Themen – reine Vortrags-Sessions gibt es nicht.

In lockerer Atmosphäre kann sich auf diese Weise intensiv mit neuen Themen und Ideen auseinandergesetzt werden – und alle profitieren. Inhaltliche Schwerpunkte werden wahrscheinlich auch wieder in diesem Jahr auf die Themen eTourismus, Social Media Trends und eCommerce in der Touristik mit den Handlungsfeldern Marketing, IT, Onlinevertrieb, SEO, Mobile, Onlinestrategie, Google, Facebook und Social Media gelegt werden.

Unterstützt wird das Touristikcamp 2014 bisher durch unseren Sponsor rtk online.

Die Online-Anmeldung ist ab sofort unter http://www.touristikcamp.de/anmeldung-teilnehmer möglich.

Besuche die Veranstaltung auch gerne auf Facebook und Twitter.

Du warst noch nie bei einem Barcamp? Als kleiner Vorgeschmack oben das Video vom Touristikcamp 2012.

Wir freuen uns auf Deine Teilnahme!

Michael

Michael Faber

Michael Faber ist selbstständiger Berater bei Tourismuszukunft – Institut für eTourismus. Der gelernte Reiseverkehrskaufmann und studierte Touristiker (M.A.) berät seit 2005 touristische Unternehmen im Bereich Social Media, Online-Marketing und Reisevertrieb. An der Leuphana Universität Lüneburg promoviert er im Themenbereich "Online-Marketing im Tourismus“ und hält Lehrveranstaltungen an verschiedenen Hochschulen. Zuvor war der Online-Experte bei verschiedenen touristischen Unternehmen operativ tätig und ist Gründer der Reiseveranstalters MyPassion-Tours. Er ist Mitglied im DRV-Ausschuss Onlinevertrieb und Informationstechnologie, sowie Ressortleiter Social Media bei der Deutschen Gesellschaft für Tourismuswissenschaft.

20. Oktober 2013

Das Hotelcamp – ein Camp von Hotels für Hotels

Jahrelang haben wir gejammert:„Wo sind die Hotels?“ „Wo ist die Basis?“ Diese Zeit ist in Bezug auf das Hotelcamp vorbei – die Hotels sind gekommen um zu bleiben. Und der Einfluss dieser Hotelliers auf das Hotelcamp ist massiv. Vier Ausgaben des Hotelcamps waren technologielastig. Wir haben fast ausschließlich über digitale Themen gesprochen – wenn wir heute auf den Themenplan der vergangenen zwei Tage schauen, dann hat sich das Hotelcamp gewandelt.
Die Kraft des Barcamps in Bezug auf Selbstorganisation hat das Camp auf einen neue Evolutionsstufe gehoben. Wir haben diese Entwicklung bereits beim MICEcamp im August festgestellt, nun hat es auch das Hotelcamp erreicht – Erfahrungswellness statt Info-Dusche war hier der zentrale Slogan. Dies gilt auch für das Hotelcamp – keine Frontalbeschallung einzelner, sondern alle haben mitgemacht.

Programm

20 der 28 Themen wurden von Hotelcamp-Neulingen vorgeschlagen und durchgeführt – die alten Hasen und die nerdigen Themen waren nicht im Fokus. Das Hotelcamp ist an der Basis angekommen…

Meinungen, Wünsche, Vorschläge – nur her damit!

Liebe Grüße,

Florian

Florian Bauhuber

... ist Geschäftsführer von Tourismuszukunft - Institut für eTourismus sowie Doktorand am Lehrstuhl für Kulturgeographie an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. In seinem wissenschaftlichen und beruflichen Fokus sind Innovationen in Destinationen, wie z.B. Social Media-Anwendungen, die zunehmende Virtualisierung des Reisens sowie neue Reisetrends bzw. Reiseformen.

11. September 2013

Tourismuscamp die 7. Auflage! Jetzt anmelden…

Wahnsinn wie die Zeit vergeht… es ist wie gestern, als wir das erste Camp vor sieben Jahren ins Leben gerufen haben. Wir wussten nicht ob sich überhaupt jemand für uns, ein Barcamp oder gar Eichstätt interessiert. Sieben Jahre später brauchen wir darüber nicht mehr sprechen. Montag Nachmittag habe ich die Anmeldemaske freigeschaltet – ohne nur ein Wort irgendjemand zu sagen, dauerte es sage und schreibe keine 30 Minuten bis sich 15 Personen in die Teilnehmerliste eingetragen haben.  Woher wusstet Ihr das? Hängt Ihr die ganze Zeit auf unserer Seite rum? 😉

Logo-TC-EI-2014-Header

Nein, ohne Schmarrn – wir freuen uns riesig über diesen Zuspruch. Die Anmeldung ist natürlich noch weiterhin möglich – wir haben 130 Plätze und die machen wir wie jedes Jahr voll! Falls Eure Kategorie bereits ausgebucht sein sollte, könnt Ihr natürlich als auch Sponsor bei unserem Camp auftreten – in Folge bekommt Ihr auch noch Plätze! Oder darauf hoffen, dass welche abspringen und nicht zu uns nach Eichstätt kommen – was ich nicht glaube! Eichstätt ist immer eine Reise wert. Nicht nur wegen der spannenden Themen und des branchenübergreifenden Ansatzes (Destinationen, Reiseveranstalter, Leistungsträger, Geeks, etc.), sondern auch aufgrund des Netzwerkens, des Austauschs und der zahlreichen tollen Gespräche und Freundschaften die Teil unserer Camps sind. Wir sind eine Familie – das drückt sich unter anderen über eine Band aus, die sich erstmal bei unserem 2. Tourismuscamp gegründet hat – The Russian Ice Divers. Wir hoffen stark, dass es auch in diesem Jahr wieder einen Gig der besten Barcamp-Band der Welt geben wird.

Habt ihr Anregungen, Fragen  oder Wünsche zum Camp – lasst es uns wissen!

Liebe Grüße,

Florian

 

Florian Bauhuber

... ist Geschäftsführer von Tourismuszukunft - Institut für eTourismus sowie Doktorand am Lehrstuhl für Kulturgeographie an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. In seinem wissenschaftlichen und beruflichen Fokus sind Innovationen in Destinationen, wie z.B. Social Media-Anwendungen, die zunehmende Virtualisierung des Reisens sowie neue Reisetrends bzw. Reiseformen.

9. September 2013

Castlecamp 2013 – mein recap zum rehab! #cczk13

Rainer Edlinger, Haupt-Organisator des Castlecamps 2013 in Kaprun, alias edei hat uns alle in einer flammende Rede am Ende des Castlecamps gebeten mehr zu Bloggen und das Feedback in digitaler Form zu übermitteln. Dieser Bitte komme ich in diesem Blogbeitrag gerne nach!

Eigentlich ist der „title“ schon mein Feedback – für mich ist das Castlecamp „Rehab“ – Rehablitiation, „bezeichnet die Bestrebung oder ihren Erfolg, einen Menschen wieder in seinen vormals existierenden körperlichen Zustand zu versetzen“ (Quelle: Wikipedia) – warum?

Castlecamp 2013

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Florian Bauhuber

... ist Geschäftsführer von Tourismuszukunft - Institut für eTourismus sowie Doktorand am Lehrstuhl für Kulturgeographie an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. In seinem wissenschaftlichen und beruflichen Fokus sind Innovationen in Destinationen, wie z.B. Social Media-Anwendungen, die zunehmende Virtualisierung des Reisens sowie neue Reisetrends bzw. Reiseformen.