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4. Juni 2017

Content-Lebensdauer, Influencer-Überangebot, Fotografierverbot, Snapchat Brille, A day in 2030 Hochschule München – Immer wieder TZonntags

„Immer wieder TZonntags“ - Der Wochenrückblick von Tourismuszukunft – #IWTZ

„Immer wieder TZonntags“ – der aktuelle Wochenrückblick auch an Pfingsten mit Linktipps und Leseempfehlungen aus dem Tourismuszukunft-Team.

Snapchat Spectacles

Die Snapchat-Brille: Quelle: spectacles.com

So bekommst Du die Snapchat-Brille

Empfohlen von Florian

Nun ist er da – der Verkaufsstart der Snapchat-Brille Spectacles in Deutschland – dieser Beitrag zeigt, wie Ihr die Brille auch in Deutschland bekommt.

Die Österreich Werbung hat die Brille schon für den touristischen Einsatz getestet. Dennis Pregesbauer, Team Strategie Digitale Medien, beschreibt die ersten Erfahrungen so:

Mein persönliches Fazit von den Snapchat spectacles ist, das sie super innovativ und handlich sind! Alleine die Verpackung ist schon ein Erlebnis für sich selbst, da es nicht nur die Aufbewahrungshülle ist sondern auch ein Akku-Pack zum Aufladen für unterwegs der Brille!

Zeit wieder was Neues zu testen, oder?

Instagram © Pixabay

Influencer Marketing ist kaputt – lasst es uns reparieren!

Empfohlen von Günter

Das Influencer Marketing ist kaputt, befindet André Krüger alias @bosch diese Woche in einem lesenswerten Kommentar auf wuv.de. Zum einen ist ein gewisser Ermüdungseffekt angesichts der wachsenden Zahl an Bikini- und Salatblatt-Superinfluencern festzustellen. Zum anderen schaden Tricksereien auf Instagram Auftraggebern wie seriösen Influencern, die auf organisches Wachstum und Interaktionen setzen.

Trotz Influencer-Doping und einem „Überangebot an Mid-Range-Influencern“ sieht Krüger die Chance auf eine Klärung nach dem Hype: „Influencer Marketing geht nicht wieder weg. Also, lasst es uns reparieren. Wenn sich alles wieder etwas beruhigt hat, besteht die Chance für Unternehmen, bevorzugt mit ausgewählten wahren Influencern zu kooperieren, für die sie eine wirkliche Love Brand sind. Wir werden dann hoffentlich weniger kopflose Kampagnen sehen, sondern verstärkt nachhaltige Relations und Ansätze, kreativen Content von Influencern für das Unternehmen nutzbar zu machen.“

A day in 2030 an der Hochschule München

Empfohlen von Catharina

Letzte Woche am Montag war ich zu Gast bei der Hochschule München. Dort hielt ich zwei Workshops für Studenten des 5. Semesters im Studiengang Tourismusmanagement. Worum ging es? Um ihre Zukunft und damit um “A day in 2030”. 

Es war spannend zu hören, wie sich die Touristiker von morgen die Zukunft vorstellen und besonders, was sie kritisch sehen und welche Fragen sie beschäftigen. Diskutiert haben wir vor allem verschiedene Technologien, die in nur 13 Jahren höchstwahrscheinlich unseren Alltag und damit auch das Reiseverhalten beeinflussen werden.

Im Rahmen des Projektes “A day in 2030” ist es uns besonders wichtig die noch lernende bzw. studierende Generation stark mit einzubeziehen. Aus meiner Sicht werden aktuelle Fragestellung im Kontext der Digitalisierung noch viel zu wenig in die regulären Lehrpläne mit aufgenommen. Das muss sich ändern!

Fotoverbot in Schweizer Bergdorf

Empfohlen von Pascal

Ihr habt richtig gelesen – diese Woche verkündete das Schweizer Bergdorf Bergün ein „herzliches Fotografierverbot“ mit folgender Begründung:

Schöne Ferienfotos können Menschen auf Social Media unglücklich machen die gerade nicht vor Ort sein können.

 

Das Medienecho über das Fotoverbot ließ nicht lange auf sich warten und die heftigen Kommentare auf Social Media ebenfalls. Zwei Tage später wurde das Verbot wieder aufgehoben. Millionen von Menschen wurden durch diesen PR-Gag von Graubünden Ferien erreicht. Was diese Aktion dem Feriendorf nachhaltig bringt wird sich zeigen. Auf jeden Fall ist nun das Bergdorf Bergün auch Euch ein Begriff 😉

Fotoverbot in Bergün

Busse fürs Fotografieren: Bergün verbietet Ferien-Fotos

Bist du auch schon am Überlegen mit welcher skurrilen Idee du Aufmerksamkeit für deine Region oder Produkt erzielen könntest? Hier drei (alte) Beispiele zur Inspiration:

Content „verlängern“

Empfohlen von Kristine

In meiner Twitter-Timeline landet diese Woche dieser Tweet von Daniel Rehn:

Hast du dir einmal bewusst gemacht, wie schnell dein Content auf den verschiedenen Social-Media-Kanälen verschwindet? Bei t3n gibt es aktuell den von Daniel Rehn geteilten Artikel, wie du deinen Inhalten eine längere Lebensdauer verpassen kannst.

Das Ganze ist nicht super neu, aber einerseits sehr schön als Infografik aufbereitet, und andererseits schadet ein kleiner Reminder ab und zu ja auch nichts. Oder nutzt du beispielsweise bereits angeheftete Tweets auf Twitter?  Nicht? Dann hier entlang zum entsprechenden Artikel.

Veranstaltungs-Tipps

Damit ihr keine wichtigen Veranstaltungen wie eine Tagung oder ein Barcamp verpasst, gibt es in jedem „Immer wieder TZonntags“ eine aktuelle Liste anstehender Events. Immer mit dabei: Wen aus unserem Tourismuszukunft-Team ihr dort – auf der Bühne oder als Teilnehmer – antrefft.

 

Florian Bauhuber

... ist Geschäftsführer des Experten-Netzwerks Tourismuszukunft sowie Doktorand am Lehrstuhl für Kulturgeographie an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Bereits seit dem Jahr 2006 berät und begleitet er gemeinsam mit seinen Kollegen touristische Unternehmen und Verbände. In seinem Fokus stehen dabei unterschiedliche Beratungsschwerpunkte: #ServiceDesign #WebsiteRelaunch #ContentStrategie #Marketing #Vertrieb #Change #Innovation

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