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8. Februar 2017

Das war das 10. Tourismuscamp in Ostfriesland/Wilhelmshaven

Im Jahr 2008 fand das erste Tourismuscamp statt. Ein Jahr, nachdem das iPhone unsere Nutzung von Smartphones und damit des Internets generell revolutionierte. Mittlerweile erfolgen die meisten Zugriffe online via Mobilgeräte. Rasante Änderungen also von damals bis heute.

Und Änderungen gab es dieses Jahr auch beim Tourismuscamp. Neun Jahre lang war das Tourismuscamp gleichbedeutend mit Eichstätt. Mit der Katholischen Universität. Mit dem Braugasthof „Trompete“. Mit Schäuferle und Hochmoorgeist.

Das 10. Tourismuscamp fand in Ostfriesland statt

Das 10. Tourismuscamp fand in Ostfriesland statt

Dieses Jahr war alles anders. Die Location wurde neu ausgerufen und in einem Kopf-an-Kopf-Rennen setzte sich letztlich Ostfriesland gegen die Sächsische Schweiz durch. Hieß für das 10. Tourismuscamp: Wilhelmshaven, „Pumpwerk“, sowie Grünkohl und Moorgeist.

Und ja, der Wechsel tat dem Barcamp gut.

Die menschliche Seite des 10. Tourismuscamp

Viel wichtiger als der reine Wechsel der Location – vom Süden in den hohen Norden – war wohl der Wechsel im menschlichen Bereich.

Wir erhielten großartige Unterstützung von der Ostfriesland Tourismus GmbH in Kooperation mit der Wilhelmshaven Touristik & Freizeit GmbH und der Jade Hochschule. Ganz herzlichen Dank für die Unterstützung bei der gesamten Organisation des Barcamps, dem Rahmenprogramm usw. Was uns besonders begeisterte: Eure Leidenschaft für diese Veranstaltung. Ein Punkt, der auch den Teilnehmern auffiel, welche das Tourismuscamp aus Eichstätt kannten. Und womit ihr definitiv den ein oder anderen Fan für eure Region gewinnen konntet. Ihr habt da einen super Job gemacht! Danke!

Erwähnenswert an dieser Stelle ebenso die Unterstützung von #meinNiedersachsen als Goldsponsor sowie natürlich aller weiteren Sponsoren, ohne die so ein Barcamp nicht stattfinden kann. Danke ebenso an euch!

Die Sponsoren des 10. Tourismuscamp

Die Sponsoren des 10. Tourismuscamp

Außerdem kamen viele neue Teilnehmer, welche den Weg nach Eichstätt bisher nicht gefunden hatten. Viele „Nordlichter“ ergänzten die bisher stärker süddeutsch und österreichisch geprägte Teilnehmerstruktur. Der Barcamp-Virus wurde somit erfolgreich weiter in die Welt getragen.

Die inhaltliche Seite des 10. Tourismuscamp

An interessanten Themen war wie immer kein Mangel. Ob heiße Diskussionen in der Session zur Zukunft der Website, viel Input zum Thema Video, unterschiedliche Ansichten beim Thema Kundendaten oder neue Einblicke in die rechtliche Komponente des Internets… Sehr schön auch, dass wieder einige Barcamp-Newbies eine eigene Session anboten und durchführten.

Gespannte Zuhörer beim Tourismuscamp

Gespannte Zuhörer beim Tourismuscamp

Wer tiefer in die Inhalte eintauchen möchte, dem seien die folgenden Blogbeiträge empfohlen, welche alle jeweils sehr gut einzelne Sessions auf den Punkt bringen:

Herzlichen Dank euch dreien! Noch mehr Input findet ihr selbstverständlich auch noch auf Twitter unter dem Hashtag #tcamp17.

Austausch beim Tourismuscamp in kleiner Runde

Austausch beim Tourismuscamp in kleiner Runde

Wie geht es weiter? Tourismuscamp 2018

Wie schon geschrieben, tat die Reise nach Ostfriesland dem Tourismuscamp sehr gut. Und so werden wir selbstverständlich weiter reisen. Wohin? Wir wissen es noch nicht.

Das 10. Tourismuscamp in Ostfriesland. Und das 11. Tourismuscamp?

Das 10. Tourismuscamp in Ostfriesland. Und das 11. Tourismuscamp?

Beim Tourismuscamp moderierte ich eine Session zum Tourismuscamp 2018. Dabei ging es jedoch nicht um die Frage, wo wir im nächsten Jahr sein werden. Sondern erst einmal stand die Frage im Raum, wie wir gemeinsam den Entscheidungsprozess durchführen.

Was auf jeden Fall erhalten bleiben soll, da waren sich alle Beteiligten der Session einig: Der echte Barcamp-Charakter des Tourismuscamps. Wir werden mit diesem in Deutschland bleiben. Dabei wollen wir lieber in die „Walachei“ als in die Großstadt. Für die Auswahl der neuen Location wird es erneut ein öffentliches Voting geben. Allerdings leicht modifiziert im Vergleich zu diesem Jahr.

Nach der ITB werden wir euch – selbstverständlich hier auf unserem Blog – konkreter darüber informieren, wie der konkrete Ablauf ist und was ihr tun müsst, wenn ihr das 11. Tourismuscamp 2018 in eure Stadt oder Region holen wollt. Bis dahin müsst ihr euch noch ein wenig in Geduld üben.

Herzlichen Dank an alle, die in Wilhelmshaven – vor Ort oder auch digital – dabei waren und das 10. Tourismuscamp wieder einmal zu einem Fest gemacht haben!

Kristine Honig

... ist seit Mai 2014 Netzwerkpartner und Berater bei Tourismuszukunft. Sie studierte Tourismuswirtschaft an der FH Zittau/Görlitz, ergänzt durch ein späteres Fernstudium zum Social Media Manager. Praktische Erfahrungen sammelte sie während ihrer 13jährigen Tätigkeit im Tourismusmarketing, u.a. beim Niederländischen Tourismusbüro. Ihre Themen sind Blogs und Blogger, BarCamps sowie Seminare.

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