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NOW! Was kann Echtzeit-Content im Tourismus?

Donnerstag, der 23. Oktober, Punkt 12 Uhr Mittag. Exakt jetzt stehe ich beim Brennpunkt eTourism in Salzburg am Podium. Spreche über Echtzeit-Content im Tourismus. Poste ein Vine-Kurzvideo mit Live-Impressionen aus der FH Salzburg. Bespreche die Tweets, die in Echtzeit über meine Mini-Twitterwall www.j.mp/brennpunkt14live laufen …

„Mobiles Storytelling“ lautet der Titel meiner Präsentation. Und das Zauberwort dazu heißt: NOW!

JETZT! In diesem Augenblick!

… sprechen Menschen im Social Web über mich. Jetzt! führen sie auf Twitter Gespräche rund um den Hashtag #brennpunkt14. Jetzt! teilen sie ihre Reiseimpressionen in Form von Bildern und Kurzvideos auf Facebook. Jetzt! taggen sie ihre Bilder auf Instagram – mal sehen, was der Hashtag #salzburg gerade hergibt:

Allerdings, so der Befund meiner heutigen Präsentation, hinken Tourismus-Marketer dem Trend zum Echtzeit-Content noch immer hinterher. Während Facebook, Twitter, Instagram, Vine & Co. die Ästhetik des Reisens längst verändert haben, folgen die meisten Reiseveranstalter, Destinationen und Hotels immer noch der Kalenderblatt-Ästhetik der schönen Bilder. Und das tun sie auch im Tempo der alten Zeit …

 

Mobiles Storytelling – meine Gedanken zum #brennpunkt14

Doch Tourismusmarketing findet immer mehr im Jetzt! statt. Das ist es, was ich heute in Salzburg beim Brennpunkt eTourism 2014 vermitteln möchte. Gerade im Tourismus spielen Echtzeit-Impressionen eine wichtige Rolle – und damit auch der entsprechende Multimedia-Content.

Tipps dazu gebe ich in meiner #brennpunkt14 Präsentation: Ich spreche über Twitter als unterschätztes Medium für Echtzeit-Content. Ich stelle Tools und Apps fürs mobile Storytelling vor.  Und ich zeige, wie Echtzeit-Stories über die Grenzen von Twitter hinaus auf jeder beliebigen Website integriert werden können.

Die gesamte Präsentation könnt Ihr auf Slideshare finden:

 

Neu bei Tourismuszukunft: Twitter-Livereportagen

Seit 2009 habe ich via Twitter bereits live von internationalen Konferenzen, Messen und Events, Barcamps und Bloggertreffen, Pressereisen und individuellen Bloggerreisen in vier Kontinenten berichtet – hier ein paar dieser Reportage-Highlights zum Nachschmökern!

Ab sofort gehören  diese Twitter-Livereportagen auch zum Tourismuszukunft-Angebot:

Wir begleiten Ihren Event, Kongress oder Messeauftritt mit einer Twitter-Livereportage. Der Multimedia-Report wird in Echtzeit auf Ihrer Website aktualisiert und bleibt mittels Storify als Eventchronik auch langfristig abrufbar.

 

Nähere Informationen zum Leistungsspektrum erhaltet Ihr unten im FAQ-Bereich. Hier noch ein paar Überlegungen, welche Argumente für eine Livereportage sprechen:

  • Social Media: Mit Twitter als Trägermedium beruht der Report komplett auf der Distribution über Social Media-Kanäle und nützt deren Viralität.
  • Live-Impressionen: Berichterstattung von Destinationen & Events in Echtzeit
  • Multimedia-Einsatz: Storytelling mit Text, Bildern, Videos, Audio-Podcasts
  • Nachhaltigkeit: Durch die Kuratierung mittels Storify entsteht eine komplette Eventchronik, die immer abrufbar bleibt.
  • Live-Content: Auch auf statischen Websites kann die Echtzeit-Reportage mittels des Live-Widgets dargestellt werden.
  • Webpräsenz: Distribution der Reportage auf der Seite des Auftraggebers wie auch auf den Websites von Partnern
  • SEO-Wirksamkeit: Langfristige Präsenz der Reportage durch vielfache Präsenz in Suchmaschinen (SERP Domination)
  • Erfolgskontrolle: Abschlussbericht mit exakten Daten zur Reichweite der Tweets und Storify-Reportagen

 

FAQ: Livereportagen bei Tourismuszukunft

Was können wir für Euch tun? Ein Social Media Reporter berichtet vor Ort live über Euren Twitter-Account. Alle Bilder, Videos, Kurzvideos und Interviews zur Livereportage werden mobil aufgenommen. Via Twitter werden die Impressionen in Echtzeit auf Eurer Website oder Eurem Blog eingebunden.

Wo kann Eure Livereportage mitverfolgt werden? Die Twitter-Reportage kann in zwei Formen auf Eurer Website (und auch der Eurer Partner!) eingebettet werden:

  • Als Live-Report während des Events: Echtzeitstream mit dem Twitter Live-Widget (umgekehrte Chronologie, automatisch aktualisiert, kurzfristig sichtbar, Vorschau von Twitter-Bildern)
    Beispiel: Echtzeit-Postings auf www.j.mp/brennpunkt14live (von heute ab noch ca. eine Woche sichtbar)
  • Als Eventchronik während und nach dem Event: Multimedia-Reportage auf Storify (chronologisch in Form von Tagesberichten, händisch aktualisiert, langfristig sichtbar, multimediale Darstellung von Bildern, Videos, Kurzvideos, Audioboo-Podcasts, Präsentationen, Google Maps)
    Beispiele: #GTM14-Reportage für die Deutsche Zentrale für Tourismus in Bremen auf www.germany.travel/gtmlive: DZT-Pressekonferenz, GTM Eröffnung, Havenwelten Bremerhaven

Was kostet eine Livereportage? Die Kosten richten sich nach dem Aufwand und können je nach Anlass und Dauer variieren. Die Gesamtkosten setzen sich aus Pauschalkosten zu folgenden Bestandteilen zusammen:

  • Vorbereitung und Organisation: Vorbereiten von Reportageseiten, Echtzeit-Stream und Storify-Tagesberichten, Einrichten von Texten, HTML-Codes und Bildmaterialien für den Auftraggeber und weitere Reportagepartner, Konfigurieren der mobilen Apps (Vine, audioBoom, Vimeo), Kuratieren der Tagesberichte, Abschlussreport mit Daten aus Twitter, Storify und dem Event-Hashtag
  • Einsatzhonorar pro Projekttag (bis 4 Stunden: Halbtag)
  • Spesen und Aufwandsentschädigung: Anreise, Unterkunft und Verpflegung, ggf. Spesenersatz für Roaming- oder WLAN-Gebühren

 

Neugierig geworden? Ich erzähle gerne mehr!
Günter

3 Kommentare zu
NOW! Was kann Echtzeit-Content im Tourismus?

Echtzeit-Content ist nicht nur für Tourismus Unternehmen ein sehr spannendes Thema. Es kann für den Rezipienten sehr anziehend wirken und zum aktiven mitmachen einladen. Dennoch habe ich selbst die Erfahrung gemacht, das die Produktion von Echtzeit-Content mitunter sehr anstrengend sein kann, da man jederzeit sowohl ein Auge darauf haben muss was man selber schreibt, als auch was die Community währenddessen mit meinem Content anfängt. Deshalb gilt für mich Echtzeit-Content nur in Maßen und auch nur dann wenn ich einen echten Fokus drauflegen kann. Dann bin ich aber voll dabei!

Als kleiner Hotelier sehe ich diese Diskussionen auf sehr abstraktem Niveau doch mit erheblichen Zweifeln. Das Kardinal-Problem aller Touristiker, den Kunden zu erreichen und an das eigene Angebot heranzuziehen hängt doch weniger vom Echtzeit-Content als von der Qualität des Contents ab. Den Echtzeitcontent sehe ich besser beim Fernsehen angesiedelt als auf den gängigen touristischen Webseiten.

Vielen Dank fürs Feedback, Gerd! Gerade in der Hotellerie lässt sich Echtzeit-Content sehr gut einsetzen, weil damit das Hotelerlebnis dokumentiert werden kann. Veranstaltungen, Aktivitäts-Highlights, aber auch Gäste-Content lassen sich im Social Web schön abbilden – und im Idealfall auch in der eigenen Website integrieren, so wie es der Salzburger Hof in Leogang mit #homeofsports wirklich toll macht: http://www.salzburgerhof.eu/de/homeofsports
Übrigens: Qualität und Echtzeit-Content müssen keinen Widerspruch bilden. Und im Unterschied zur üblichen Hochglanz-Ästhetik bei Hotelbildern hat Social Content noch einen wesentlichen Vorteil: Er ist authentisch und vermittelt einen Eindruck vom wahren Hotelerlebnis.

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Günter Exel

… ist Marketing-, Web- und Social-Media-Berater aus Wördern und der erste österreichische Netzwerkpartner bei Tourismuszukunft. Für seine Beratungsschwerpunkte – Marketing, Social Media und Kommunikation 2.0 – bringt er praktisches Know-how als langjähriger Chefredakteur von Tourismusfachzeitschriften, als Marketing-Manager eines Reiseveranstalters und Experte im Bereich Echtzeit-Reportagen mit.