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18. Juli 2014

Das Learning aus unseren Schulungen…

Im Laufe der letzten Jahre haben wir diverse Strategien für Destinationen entwickelt und diese in konkrete Handlungsmaßnahmen überführt. Unsere Social Media Guidelines sind einfach, übersichtlich und in ihrer optisch ansprechenden Form für diverse Akteure zu einem Werkzeug im alltäglichen Handeln geworden.

Auch unsere Schulungen zu diversen Themen sind stets gut besucht, die individuell zusammengestellten Inhalte und der interaktive Charakter der Veranstaltungen helfen den Teilnehmern, ihre Verbände und Hotel optimal in den Sozialen Medien darzustellen.

Aber irgendwas fehlt da…

Im Rahmen unseres Innovationsmeetings zur Produktverbesserung sind wir bei den beiden oben genannten Maßnahmen jedoch auf drei Probleme gestoßen:

  • Die Aktualität der Inhalte von gedruckten Guidelines (Facebook ändert die Position eines Buttons…)
  • Die begrenzte Reichweite der Schulungsmaßnahmen (Akteur kann Betrieb nicht einfach schließen, Kosten entstehen etc.)
  • Die fehlende Möglichkeit zum Monitoring der Annahme der Maßnahme bei den Akteuren (Landet die Guideline nicht einfach in der Schublade?)

Aufbauend auf diesen Fragestellungen, haben wir uns überlegt, wie wir uns diesen Problemen stellen können.

Klar: Es muss eine digitale Lösung geben!

Wie kann so eine Lösung aussehen?

Eins ist klar: Der individuelle Zuschnitt auf die Strategie einer Destination muss gewahrt bleiben! Also muss sich nicht der Inhalt sondern seine Form verändern. Dies haben wir einfach mal gemacht und den Inhalt jetzt als Video zu den Kategorien wie Social Media, Bewertungen, Krisenkommunikation vorliegen.

In eine eigene eLearning-Software eingebaut könnte man nach Anmeldung und Auswahl der Inhalte mit Hilfe eines Multiple Choice Tests überprüfen, ob der Benutzer sich die Inhalte auch wirklich angesehen hat (von eventuellen Spielereien mit EyeTracking und SpritzInc wollen wir einmal absehen 😉 ).

Nun müssten die Ergebnisse noch protokolliert und für die Verantwortlichen zugänglich gemacht sowie eine einfaches Update der Inhalte gewährleistet werden.

Und das am besten noch in einer Form, welche einem Lischen Müller nicht nach Datensammelwut und NSA erscheint sondern als klare und einfache Sache.

Und dann?

Dann könnten wir schnell und einfach eine Vielzahl von Akteuren mit stets aktuellen Inhalten schulen, wann immer diese gerade Zeit finden. Nicht mehr, vor allem aber nicht weniger…

Wir haben schon einen sehr konkreten Plan, wie das aussehen kann und setzen so ein Tool demnächst zum ersten Mal in einer Destination ein.

Dennoch würden wir gerne eure Meinung zum Thema eLearning abfragen!

Was haltet ihr davon, Akteure in den Regionen auf digitalem Weg zu schulen? Kann das der ganze Weg sein oder ist das  nur der Einstieg in einen individuellen Prozess? Wie sonst kann man die oben genannten Probleme lösen?

Ich freue mich auf euer Feedback!
Weltmeisterliche Grüße,
euer Bastian

Bastian Hiller

... hat 2012 an der Katholischen Universität Eichstätt – Ingolstadt den Titel Master of Science in den Fachgebieten Tourismus und Regionalplanung erworben. Seit Anfang des Jahres 2013 unterstützt er für Tourismuszukunft – Institut für eTourismus als strategischer Berater diverse touristische Organisationen im In- und Ausland. Bastian war außerdem Lehrbeauftragter an der Salzburg University of Applied Science.

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