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27. Januar 2014

Das war das Tourismuscamp 7 – oder: Customer Journey Sorry

An diesem Wochenende habe ich auch etwas wehmütig auf das vergangene zurück geschaut. Denn da  fand zum siebten Mal das Tourismuscamp in Eichstätt statt – Zeit das auch für mich 7. Tourismuscamp nochmal Revue passieren zu lassen. Und ich möchte gleich mal vorwegnehmen, dass es aus meiner Sicht mit das beste Tourismuscamp bisher war. Warum? Da komme ich dann noch dazu.

Los ging es für mich mit den “5 Thesen zur bitteren Online-Zukunft” von Olaf Nitz und Uwe Frers  – großer Andrang und sehr rege Diskussionen zu den einzelnen Thesen in Raum A. Anschließend durfte ich die Session um Thema “KPIs – welche sind relevant? Wie kann man sie messen?” moderieren. Auch hier wurden nach etwas schleppendem Beginn angeregt diskutiert und ich konnte auch hier interessante Erkenntnisse, Standpunkte und Argumente für unsere KPI-Analysen mitnehmen. Danke dafür an alle Teilnehmer!

Nach dem Mittagessen verschlug es mich erneut in Raum A zum Thema “Content Marketing” von Flo. Und auch hier wurde erneut auf hohem Niveau vor allem darüber diskutiert was denn Content Marketing überhaupt genau sei. Dabei hatte ich allerdings das Gefühl, dass die Session noch zwei weitere Stunden hätte gehen können, ohne dass man zu einem Ergebnis gekommen wäre, das alle zufrieden gestellt hätte. Zu unterschiedlich waren/sind die Auffassungen darüber – auch wenn sie sich vielleicht nur in Nuancen unterscheiden. Aber dennoch galt auch hier: viel Diskussion, viel Input, viele Meinungen und viel Output – wenn auch ohne gemeinsamen Konsens.

Aus meiner vierten Session an diesem Tag (“Keywordfindung im Reisebereichprozess”) konnte ich für mich leider nichts neues mitnehmen. Nach der Kaffee-Pause konnte man Michas Thema “NoLine Service & OmniChannel” verfolgen. Den Tag, oder zumindest Session-Tag, schloss ich mit dem Thema “Mobile Traffic – Responsive vs. Mobile Website” ab. Anschließend ging es wie gewohnt zum gemütlichen Teil in der Trompete über. Und wie jedes Jahr war auch dieser Austausch sehr interessant, flüssig und lang – sehr lang.

Der Sonntag war dann – habe ich mir erzählen lassen 😉 – dementsprechend entspannt und dennoch wieder sehr interessant. Ich kann übrigens für das ganze Team von Tourismuszukunft – Florian, Bastian, Michael, Catherina, Maximilian, Tobias und mich – sagen, dass wir uns wieder mal gefreut haben, dass so viele Touristiker die beschwerliche Pilgerreise ins Altmühltal auf sich genommen und zu diesem tollen Camp beigetragen haben.

Das 7. Tourismuscamp war übrigens gleichzeitig auch das erste von Tourismuszukunft organisierte Camp in unserer neuen Struktur. Gemerkt hat man das aus meiner Sicht nicht. Oder seht ihr das anders? Über Meinungen dazu freuen wir uns natürlich. :)

Ihr wart übrigens wieder fleißig am Tweeten und Posten: Unser Monitoring-Partner für das Tourismuscamp Toocan stellt uns folgende Auswärtung zum #tce14 zur Verfügung:

Toocan_Tourismuscamp7_Netzwerke

Es wurden also über 1.700 Tweets vor, während und nach dem Tourismucamps zu eben diesem abgesendet. Davon allein am Samstag weit über 1.000. Und auch die Themen, die in Verbindung mit dem #tce14 gepostet wurde, sind sehr interessant anzusehen. Der @Bodenseepeter mit seiner auf dem Camp aufgebauter Espressomaschine erreichte somit den vierten Platz. Dicht gefolgt von der Danksagung wohl hauptächlich bei ihm für eben den Kaffee! 😉

Toocan_Tourismuscamp7_Themenverteilung

Achja, ich wollte ja noch sagen, warum das Tourismuscamp 7 für mich mit das beste aller Tourismuscamps war. Nunja, das liegt für mich daran, dass das Niveau sehr hoch war. Gleich in der ersten Session von Uwe Frers und Olaf Nitz wurde direkt sehr tief ins Thema eingestiegen. Zwar gab es dieses Jahr nicht DAS Thema, über das diskutiert wurde – wie zum Beispiel über Facebook vor ein paar Jahren – aber der Tiefgang der einzelnen Sessions und die Diskussionen zu den verschiedensten Themen bewegten sich auf einem sehr hohem Niveau. Auffällig war übrigens auch, dass sich fast jeder für die Buzzwords der letzten Jahre entschuldigte. So kam es dazu, dass keiner Customer Journey sagte, ohne ein “Sorry” hinterher zu schieben – “Customer Journey Sorry” eben! 😉

Wer sich die Sessions aus Raum A (Sessionplan) nochmals anschauen möchte, der kann das hier tun.

Harald Heckl hat für uns das Tourismuscamp 7 auch noch wunderbar in Bewegtbildern festgehalten:

Und zu guter Letzt noch vielen herzlichen Dank an unsere Sponsoren, die es überhaupt nur ermöglichen, dass das Tourismuscamp jedes Jahr aufs neue (kostenlos) durchgeführt werden kann! Vielen, vielen Dank!!!

Noch ein paar Blogartikel von anderen zum Tourismucamp (bitte in den Kommentaren weitere ergänzen):

 

Benjamin Gottstein

...ist Netzwerkpartner im Bereich Market Research bei Tourismuszukunft. Er studierte den Bachelor Geographie mit Schwerpunkt Freizeit, Tourismus und Umwelt an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Seit 2010 arbeitet er als Praktikant, Werkstudent und seit 2012 als Projektleiter im Bereich Market Research bei Tourismuszukunft. In seiner Bachelorarbeit beschäftigte er sich mit dem Thema Crowdsourcing. Seine Schwerpunkte sind im Bereich Keywordanalysen, Markenwerte, KPIs, Potentialanalysen und Crossmedia.

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Das war das Tourismuscamp 7 – oder: Customer Journey Sorry

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