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3. Mai 2013

Ein Nachbericht zum Destinationcamp 2013 in Hamburg :)

Professionelle Organisation leitete durch das Wochenende…

Vergangenes Wochenende habe ich das Destinationcamp in Hamburg (#dchh13) besucht und mich mit Gleichgesinnten zwei Tage lang zu diversen Themen ausgetauscht. Am Freitag stand nach einer Keynote ein Abendessen und Gettogether auf dem Programm. Dank toller Organisation und gutem Essen konnte man es sich dabei gut gehen lassen und die Teilnehmer bereits vorab kennen lernen. Die Keynote war inhaltlich nicht top, aber der Gedanke von Benjamin, Stefan und Co. jemand Fachfremden hinzuziehen brach das Raster der klassischen Tourismusveranstaltungen auf. Am Impulse4Travel (einem Innovationsworkshop von Tourismuszukunft und der TUI) haben wir damit auch sehr gute Erfahrungen gemacht – wobei ich mir sogar noch mehr “diversity” wünschen würde zukünftig.

Zwei Vorschläge für 2014…

Der Samstag war aufgeteilt in sechs thematische Schienen, die jeweils in sich selbst in 4 thematische Aspekte aufgegliedert waren. Alle 1,5 Stunden wurde in jedem Thema in sogenannten Sessions ein neues Thema beleuchtet. Für jedes Thema gab es wie bisher auch einen Moderator und einen Mindmapper – für mich stand aber mehr die Diskussion mit den anderen Teilnehmern im Vordergrund und manchmal wünschte ich mir, dass der Moderator der Session mehr freien Lauf lassen würde und weniger seine eigenen Gedanken positionieren sollte. Zudem gab es in den Diskussionen Dopplungen zu denen vor zwei Jahren. Beides ist aber völlig normal und dem Format geschuldet – Subjektivität des Moderators ist ebenso schwer zu vermeiden wie das immer wieder währende “Durchkochen” derselben Themen und Thesen. Zwei Anregungen gehen daraus also hervor:

  • Stärker auf die Themen des letzten Jahres aufsetzen. Dazu ist die Mindmap nur bedingt geeignet, weil die darin dokumentierten Begriffen immer noch viel Interpretationsspielraum lassen, aber auch weil die Info teilweise nicht ausreicht zu verstehen was gemeint war. Das Heft “Mut zum Tourismus” von 2012 nochmal genau zu studieren wäre ein hilfreicher Beitrag aller Teilnehmer zur Veranstaltung gewesen (wo ist meine Nase um mich selbst daran anzufassen?! :) ).
  • Teilweise (ich war nur in 3 Themen zugegen) professioneller moderieren und als Moderator keinerlei eigenen Meinung haben, bzw. wenn man diese einbringen will, einen Moment den Moderationshut absetzen. Helfen würde hier auch, mal Personen zu Moderatoren zu machen, die nicht aus den bereits bekannten Netzwerken kommen.

Fazit: Danke für die coolen 2 Tage, die Organisation und auch die gewählten Themen waren optimal. Nächstes Jahr mehr Mut und mehr Diversity, dann wird es noch cooler :).

Ich freue mich schon sehr auf 2014. Werde gleich mal buchen :) => DICKE Empfehlung.

Liebe Grüße,

Daniel

Daniel Amersdorffer

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2 Kommentare zu
Ein Nachbericht zum Destinationcamp 2013 in Hamburg :)

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