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5. Februar 2013

Nachlese zu Weihnachten: Die Zeit der Bücher

Der Winter ist zurück (der Klimawandel schenkt uns also doch noch keinen Frühlingsanfang Ende Januar) und ich bin gedanklich nochmals bei Weihnachten…

Eine wichtige Frage ist zu dieser Zeit doch immer, welches Buch man sich denn wünschen bzw. welches man verschenken könnte. Vor ein paar Jahren war die Frage aus unserer Sicht leicht zu beantworten, denn es gab zahlreiche Bücher zum vieldiskutierten Thema Social Media – fiktiver Untertitel “Veränderungen und der Einfluss vom Netz auf die Gesellschaft”. Diejenigen, die sich schon länger mit dem Thema beschäftigen, erinnern sich sicher noch an an Titel, wie “The Long Tail”, “Was würde Google tun”, “Wikinomics” oder ähnliche Bücher. Auch in Zeitungen bzw. Fachzeitschriften haben diese Bücher ihren verdienten “Raum” erhalten und wurden ausführlich vorgestellt.

Wenn man dieses Weihnachten die Bücherempfehlungen der Feuilletons angeschaut hat, wurden überwiegend Bücher zum Thema Wirtschaft, Wirtschaftskrise, Geld und Kapital diskutiert und besprochen. Ist damit die Karawane vom Internet zum Finanzwesen weitergezogen? Ist das Thema Social Media bzw. Internet überhaupt noch ein gesellschaftliches Thema oder ist es inzwischen “normal”?

Unabhängig von der Karawane wächst der Einfluss des Internets auf Unternehmen und Organisationsformen: Die Veränderungen werden in touristischen Unternehmen immer greifbarer. Wurde vor ein paar Jahren von vielen noch bezweifelt, ob und wozu man Facebook in der Vermarktung benötigt, so ist es heute ein fester Bestandteil des Medienmixes. Neben Themen des Marketings merken wir gerade, dass sich immer mehr Organisationen Gedanken machen, wie die Kommunikation im Unternehmen oder innerhalb einer Region durch neue digitale Medien verändert wirdZauberwort: Eisberg-Phänomen. Tools, wie Yammer oder Socialcast gewinnen an Bedeutung und verändern die Art und Weise, wie in Unternehmen kommuniziert wird, nämlich schneller, transparenter, über alle Hierarchien hinweg und unter Einbezug externer Personen – nur so kann wertvolles Wissen bestmöglich im Unternehmen verbreitet und gute Arbeitserfolge erzielt werden.

Dieses Beispiel macht es doch mal wieder deutlich: auch wenn die Karawane weitergezogen ist, es gibt noch einige Aktivitäten in den Fussabdrücken der Reisenden. Legen wir los und widmen wir uns diesen!

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