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13. November 2012

Individualisierte Websites sind die Zukunft von Marken und Angeboten

Heute mal ein paar Gedanken aus Gesprächen rund um den deutschen Tourismustag kurz aufbereitet: Auf der einen Seite gibt es Content, der in verschiedenen Formen, zu verschiedenen Themen, für verschiedene Zielgruppen, in verschiedenen eigenen und fremden Plattformen vorliegt. Und zum anderen gibt es die Destination mit ihren zum Kunden gerichteten Kanälen wie Website, Social Media, Online-PR etc.

Wie dieser Content nun auf die verschiedenen Kanäle verteilt und ausgespielt wird, entscheidet bislang der jeweilige Online- oder Marketingverantwortliche aus der Erfahrung heraus. Letztendlich sehen aber alle Gäste die gleichen Kanäle mit den gleichen Inhalten. Es findet keine Individualisierung statt.

Nun stellt sich doch die Frage, wie man es schafft, jeden einzelnen Gast noch besser zu überzeugen und die Marke für ihn spezifisch aufbereitet erlebbar zu machen. Dazu braucht es zwischen dem Content und dem einzelnen Gast auf der Website verschiedene Filter, die definieren, was der Gast sieht…

  • Standort – von wo aus “betrete” ich die Website (vor Ort, noch daheim?, …)?
  • Saison – welche Themen sind gerade aktuell? (Mit unserer Potentialanalyse, die wir seit 3 Jahren für verschiedene Kunden durchgeführt haben, können wir hier eruieren, wann welche Themen online wie stark nachgefragt werden. Das lässt sich sogar in Echtzeit abbilden, kostet allerdings mehr Geld…).
  • Themen – welche Themen werden überhaupt nachgefragt? (auch diese Fragestellung deckt die Potentialanalyse ab)
  • Interessen und Werte – welche Interessen und Werte hat der jeweilige User? Über Facebook Connect und ein Auslesen des Profils ist es möglich, hier durch eine multirelationale Textanalyse empirische Aussagen abzuleiten.
  • Social Graph – was machen die Freunde des Users und was machen andere Gäste? Über Facebook Connect und Bewertungen lassen sich auch hier verschiedene Relevanzpunkte definieren und entsprechend Content filtern.

Fazit: Ich würde gerne mal ein derartiges Projekt konzeptionell aufsetzen mit einer interessierten Destination.

Was denkt ihr dazu?

Liebe Grüße,

Daniel

Daniel Amersdorffer

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