Gemeinsam mit ruf reisen, dem Spezialreiseveranstalter für junge Reisende, haben wir in der Studie „Young Traveller 2011 | 2012“ das Informationsverhalten junger Reisender analysiert. Mittels Online-Befragung wurden rund 4400 Kinder und Jugendliche im Kernalter von 7 bis 22 Jahre befragt. Im Speziellen dreht sich die Studie um die Nutzung des Internets, der sozialen Medien und von mobilen Endgeräten.
Hier nochmal die wichtigsten Ergebnisse für Euch im Überblick:
Reise-/Informationsverhalten
Internetnutzung:
Handynutzung:
Social Media
Die „Young Traveller 2011 | 2012“ Studie unterstreicht die Bedeutung von Social Media für Reiseanbieter.
Veranstalter die im jungen Segment unterwegs sind müssen bereits heute Ihre Arbeit stark auf die neuen Medien ausrichten. Die junge Zielgruppe von heute ist auch die Zielgruppe von morgen für andere Veranstalter.
Bereits 54 Prozent der befragten Kinder und Jugendlichen nutzen Social Networks als Informationsquelle zur Reiseplanung!
Wir freuen uns diese Aspekte in der nächsten Studie näher zu untersuchen und halten Euch natürlich informiert.
Beobachtet man die Online-Aktivitäten der Reiseveranstalter, kann man dort meist keine klaren Ansätze und Social Media (oft auch Online-) Strategien feststellen, die nachhaltig zum Erfolg führen. Viele Kolleginnen und Kollegen denken beim Thema Online noch zu sehr aktionsbasiert und in einzelnen Kanälen und schieben Social Media Arbeit oft in eine operative Umsetzung ohne klare Ziele und Maßnahmen zu formulieren.
Wir freuen uns diese weiterhin beim Umdenken/-planen zu unterstützen.
Viele Grüße,
Katrin & Michael
Google+ Profil des AutorsMich würde ja noch interessieren, wie sich die Bedeutung der sozialen Netzwerke bei der Informationssuche im Vergleich zum Vorjahr entwickelt hat.
Ich verstehe ja eure einseitige Betonung des digital-sozialen, aber ich finde es viel überraschender, dass 72% noch den Katalog nutzen und damit mehr als die social networks. Wie hat sich hier das Verhältnis entwickelt?
Und wenn 81% schon im Netz buchen, können die Strategien der Veranstalter ja auch nicht so schlecht gewesen sein. Klar: Besser geht immer.
Insgesamt zeigt sich doch wohl, dass nur eine integrierte Kommunikation sinnvoll ist und keine einseitige Betonung einzelner Kanäle. Den meisten fehlt nicht das Verständnis für einzelne Segmente, z.B. social networks, sondern für die Integration aller Kanäle unter einer gemeinsamen Strategie. Und das können leider auch nur die allerwenigsten Berater.
Mich würde neben den von Matthias erfragten Punkten noch das Nutzerverhalten und vor allem auch die Unterschiede in den verschiedenen Altersklassen interessieren.
Die Altersspanne 7-22 ist so breit gefasst, dass ich die Auswertung so eigentlich als wenig aussagekräftig empfinde. 7jährige verhalten sich, wenn sie überhaupt schon allein online sind (was ich bezweifle) sicherlich anders als junge Erwachsene im Alter zwischen 18-22 … es wundert mich daher bspw. nicht, dass Blogs nur von 36% der Befragten gelesen werden, wenn vielleicht die Hälfte der Befragten noch gar nicht richtig lesen kann.
tja, das wirft ja wohl auch noch einmal die Frage nach dem gesamten Untersuchungsdesign auf.
Wie wurde z.B. das Buchungsverhalten von 7-jährigen verifiziert, die ja nur beschränkt geschäftsfähig sind? Und wie verlief da die Reiseentscheidung? Ich vermute mal, dass die wenigsten 7-jährigen alleine auf Reisen gehen. Hier wäre es doch mal interessant, die von diversen Beratern derzeit etwas überstrapazierte Customer Journey aufzuzeigen.
Sicher habt ihr das auf die für euch nützlichen Punchlines reduziert, aber hier solltet ihr dann doch mal ein paar Details nachliefern. Wie haben kleine Urlauber, die vielleicht noch nicht so richtig lesen können, denn den Fragebogen ausgefüllt bzw. verstanden? Und wie habt ihr ihn für 7-jährige ebenso verständlich gemacht wie für 22-jährige? Vielleicht publiziert ihr mal den Fragebogen. Dann kann man das besser beurteilen.
Hallo Matthias, zum Einwand von Social Media bzw richtiger Gewichtung der Kanäle… Unsere Beratungsleistungen sind seit mehr als einem Jahr massiv auf diese übergreifende strategische Konzeptionierung ausgerichtet. Nicht der Kanal sondern das strategische Framework ist der springende Punkt. Bei einem internationalen Leitkunden gelingt es uns hier auch bereits die Kanäle sauber gegeneinander zu bewerten und die generierten Daten zur Justierung einzusetzen.. Social Media ist dennoch nach wie vor ein spannender Baustein, auch in Bereichen wie Marktforschung (!), Produktentwicklung und Unternehmensprozesse… ein Baustein mit einem oft netzwerkartig in klassische Kanäle verzahnten Charakter komplexer Struktur.
VG Daniel
@Matthias: Leider haben wir dazu keine Zahlen aus dem letzten Jahr vorliegen. Für die nächste Erhebung werden wir diesen und Deine angesprochenen Aspekte noch mal genauer herausstellen!
Der Katalog ist bei ruf mit das wichtigste Medium! Diesen können die Schüler dann auch in der Schule und bei Eltern zeigen, das Zeigen funktioniert darüber wahrscheinlich noch am besten. Im Endeffekt ist auch bei ruf ganz klar der Mix verschiedener Kanäle sehr wichtig. Neben den fremden Social Media Kanälen haben diese bspw. auch eine eigene Community mit über 50.000 aktiven Mitgliedern.
@Odette: Die Detailstudie enthält einzelne Altersstufen. Bei Interesse mailen wir Euch diese gern. 92% waren in der Altersgruppe 14-19. Bei der nächsten Erhebung werden wir auch versuchen die jüngere Zielgruppe genauer herauszustellen.
@Matthias: Bezüglich Deiner Fragen zum Design, hier ist das ein oder andere optimierbar. Die Erhebung selbst lag dieses Mal nicht bei uns und wird beim nächsten Mal sicherlich optimiert an der ein oder anderen Stelle.
Lieben Dank für Euer Feedback und sorry für die Verspätung..
LG, Michael
Hallo,
das Untersuchungsdesign würde mich auch mal interessieren, bei dem 81% der 14 – 19 Jährigen im Internet buchen und nur 16% im Reisebüro. Wenn gleichzeit über 70% Kataloge bemühen. Bei gängigen Studien wie der FUR Reiseanalyse ist der Anteil wesentlich geringer. ZB FUR Reiseanalyse 14 – 19 Jährige: 27,6% Internetbuchungen. Ein Grund ist sicher die Methode der Online-Befragung, allerdings erklärt sie nicht eine so drastische Zahl. Wie wurde hier rekrutiert? Diese Studie erscheint mir methodisch fragwürdig. Auch ein Beispiel: Zitat aus der Studienbeschreibung: ‘Mittels Online-Befragung wurden rund 4400 Kinder und Jugendliche im Kernalter von 7 bis 22 Jahre befragt’, im Kommentar von Michael Faber dann: ‘Die Detailstudie enthält einzelne Altersstufen. Bei Interesse mailen wir Euch diese gern. 92% waren in der Altersgruppe 14-19. Bei der nächsten Erhebung werden wir auch versuchen die jüngere Zielgruppe genauer herauszustellen.’ Das erklärt natürlich auch, warum 93,8% Facebook nutzen, obwohl es eine Altersbeschränkung ab 13 Jahren gibt!
Hallo Elke Lindner,
ja, das ist in der Tat interessant, dass der Katalog hier immer noch eine zentrale Rolle spielt, bei gleichzeitig hohem Internetbuchungsanteil (s.o. was wahrscheinlich die Gründe sind).
Sicherlich ist auch die hohe Kundenbindung und Ansprache über diverse Social Media Kanäle ein Grund dafür.
Wir waren nur bei der Auswertung beteiligt, aber ich gebe Dir recht, dass man bei einer Online-Befragung natürlich den online-affinen Teil dieser Leute bekommt, das ist grundsätzlich ein Nachteil bei dieser Methode. Ein guter Teil war sicherlich aus eigenen Online-Kanälen rekrutiert.
Die Erhebung kann an ein paar Stellen sicherlich noch optimiert werden.
Wir beobachten, aber auch bei den unter 13 Jährigen, dass diese trotz Altersbeschränkung bei Facebook aktiv sind.
Vielen Dank für Deine Kritik!
Hallo,
ich beschäftige mich gerade im Rahmen meiner Masterarbeit mit dem Thema jugendliche Reisende und Social Media und würde deshalb gern einmal wissen, wie und wo ich die gesamte Studie einsehen kann.
Vielen Dank!
Per Mail an Dich unterwegs. Viele Grüße, Michael
Hallo Michael,
im Rahmen einer Hausarbeit in meinem Studium würden mich auch sehr die gesamten Studienergebnisse interessieren. Könnte ich diese auch per Mail erhalten?
Vielen Dank und Gruß
Michele
Hallo Michael,
mich würde zudem interessieren, ob Unternehmen welche im Social Media Bereich aktiv sind (wie bspw. bei Facebook, Twitter, YouTube etc.) die Online Sichtbarkeit oder die Stimmung anhnad von nicht-monetären Kennzahlen messen können? Wenn ja, welche wären Indikatoren hierfür?
Vielen Dank und Gruß
MIchele
Hallo Michele,
wir senden Dir gerne die Studie per Mail zu. Bezüglich deiner weiteren Frage wird Michael dir kommende Woche antworten; er ist diese Woche krankheitsbedingt nicht im Büro.
Herzliche Grüsse, Daniela Stöckl
ich schreibe eine Facharbeit im Rahmen meines Studiums und Interessiere mich auch sehr für die Studienergebnisse.
Wäre super wenn ich diese auch per Mail erhalten würde.
Danke und Liebe Grüße
Jessika
Veröffentlicht am 9. Mai 2012 um 15:56 Uhr