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22. Mai 2012

Facebook macht Ernst! Städtenamen Ade!

Nachdem Mitte Februar die Facebook Seite von München mit rund 400 000 Fans verschwunden war haben sich viele gefragt was Facebook damit bezweckt  und wie es anderen Städten damit ergehen wird.

Nun erreichte uns (und vermutlich auch einige andere Inhaber von Länder und Städte Seiten) heute eine E-Mail von Facebook in der sie erläutern wie es mit den Fanseiten weitergeht.

Laut Facebook: „kann niemand eine Stadt oder ein Land für sich beanspruchen.“

Facebook bietet den Städten und Ländern nun an ihre Namen zu ändern. Dabei machen Sie folgende Beispiele: „für Städte wie München wären die Optionen u.a. München.de, VisitMunich, München Touristik oder StadtportalMünchen, BesucheMünchen.“

Die betroffenen Städte und Länder Seiten haben nun 3 Wochen Zeit, sich einen neuen Namen auszudenken und bei Facebook die Umbenennung zu beantragen. Geschieht dies nicht innerhalb des gegebenen Zeitfensters können ggf. die Administratorenrechte verloren gehen.

Dies bedeutet, dass Fans und Reputationen verloren gehen können und dass viel investierte Zeit und Arbeit unwiederbringlich ist. Deshalb ist es wichtig den Namen zeitnah umzustellen um die Facebook Fanseite zu sichern.

Für die Seitennamen gelten folgende Richtlinien:

- Nutzernamen müssen aus mindestens 3 Zeichen bestehen, dürfen aber nicht mehr als 35 Zeichen haben

- Seiten-Namen müssen mit einem Großbuchstaben oder einer Zahl beginnen
- Seiten-Namen müssen korrekt in Bezug auf Grammatik, Zeichensetzung und Abstand sein

Seitennamen dürfen nicht:

- Wörter beinhalten, die nur Groß- oder Kleinbuchstaben verwenden – außer der Name ist ein Akronym
- nur Kleinbuchstaben verwenden
- Symbole beinhalten (*,©, _, ^, {, }, ~, etc.
- überflüssige Erklärungen oder unnötige Vermerke beinhalten („offiziell“, „Fan“, „Seite“, etc.)
- Ort-Verweise beinhalten (z.B. Facebook – Austin)
- Versalien innerhalb eines Wortes beinhalten (z.B. FaceBook)
- ein generischer Ortsname sein

Die vollständigen Seiten-Richtlinien sind unter folgendem Link abrufbar: https://www.facebook.com/page_guidelines.php

 

Fazit: für viele Städte und Länder, welche hierdurch gezwungen sind, ihren Namen anzupassen erscheint dies als ein hartes Urteil für das Marketing von Destinationen im sozialen Netzwerk Facebook. Dies liegt daran, dass mit dem Namen oftmals eine gewisse Markenidentität  und Assoziation seitens der Fans gegeben ist. Dennoch ist es von höchster Relevanz die lang aufgebaute Reichweite und Reputation an dieser Stelle zu erhalten und das Potenzial nicht zu verschenken. Es handelt sich weiterhin um einen äußerst wichtigen Kanal für die Kommunikation mit Fans und Interessenten, insbesondere bei einem immateriellem Produkt wie dem Tourismus.

Ein kurzer Hinweis in eigener Sache: schaut doch mal bei unseren Seminaren vorbei – hier könnt ihr u.A. lernen wie man Facebook (und andere Plattformen) erfolgreich im Tourismus nutzen kann!

Viele Grüße!

 

 

Isabelle von Alvensleben

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