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4. November 2011

Google Hotelfinder: Ein Interview mit Seekda über die Anbindung der Google Travel Ads

1609 199x300 Google  Hotelfinder: Ein Interview mit Seekda über die Anbindung der Google Travel AdsÜber die verschiedenen Google Entwicklungen haben wir in unserem Blog schon mehrfach berichtet, auch dass Google inzwischen den Hotelfinder in Deutschland freigeschaltet hat, wurde schon mehrfach erwähnt. In diesem Kontext haben wir ein paar Fragen an Holger Lausen gestellt, CTO der Firma seekda GmbH,  welche nach eigenen Angaben eines der ersten europäischen CRS System feür Hotels sind, die eine direkte Anbindung an Google haben.

Woher bezieht Google für den Deutschen / Österreichischen Markt seine Preise für den Hotelfinder?
Ausgewählte OTA und CRS-Anbieter, darunter die seekda GmbH, können über eine speziell dafür entwickelte API von Google Preise austauschen. Google legt dabei sehr viel Wert auf korrekte Preisinformationen.

Was muss ein Hotel tun bzw. wo muss ein Hotel präsent sein, um seine Preise auf Google zu veröffentlichen?
Google Travel Ads lassen sich beispielsweise sehr einfach aus dem Channel Manager von seekda bespielen. Die Indizierung des Betriebs läuft automatisch im Hintergrund über seine Adressdaten. Sobald die Indizierung erfolgt ist, kann einfach bei seekda ein Budget festgelegt werden. Damit ist der Betrieb präsent und bei einem Klick wird eine spezielle Landing Page aufgerufen, in die der Dynamic Shop (unsere Booking Engine) integriert ist.

Welche Rolle spielt seekda, um die Preise auf Google zu bekommen, bzw. welchen Dienst erbringt seekda in diesem Kontext?
Wir errechnen aus allen bei uns hinterlegten Raten das jeweils günstigste Angebot und übertragen diesen Preis neben anderen Informationen in Echtzeit zu Google. Wir stellen auch automatisch die erforderliche Landing Page her, über die der Gast dann zur Direktbuchung im Dynamic Shop weitergeleitet wird. Auf der Administrationsseite bieten wir Werkzeuge für eine automatische Budgetkontrolle unter Berücksichtigung des Buchungsvolumens und übernehmen die Verrechnung der Ad-Kosten.

Wie einzigartig ist seekda mit diesem Angebot, was ist der Vorteil von seekda in diesem Kontext?
seekda gehört zu den ersten CRS-Partnern in Europa, die es ermöglichen, Preise direkt an Google zu senden. Durch die nahtlose Integration in unsere Booking Engine lassen sich sehr individuelle Angebote wie etwa Pauschalen bewerben, die über das übliche standardisierte Angebotsspektrum von Buchungskanälen hinausgehen. Zusammen mit dem Channel Management erhält der Hotelier hier die Möglichkeit, sich einen einmaligen Mix an Vertriebskanälen für seinen Bedarf zusammenzustellen.

Welche Kosten fallen für den Hotelier an, wenn eine Buchung über Google erfolgt?
Wir verrechnen dafür das Cost-per-Click-Modell von Google mit einem geringen Prozentsatz des angefragten Buchungsvolumens.

Gibt es bereits Erfahrungswerte über die Bedeutung der Google Travel Ads? Wie werden diese vom Reisenden angenommen?
Für fundierte Aussagen ist es zu früh. Wenn die hoteleigene Buchungslösung und Homepage professionell und transparent ist, ist das Potential für den einzelnen Hotelier aber sehr groß.

Hat Google das Potential, die bestehenden Hotelportale vom Markt zu verdrängen?
Der Hotelfinder kann nur eine Teilfunktion der existierenden Portale ersetzen und nutzt für die eigentliche Buchung ja die am Markt etablierten Partner. Wir als Channel Manager sind überzeugt, dass es auch langfristig auf einen gewogenen Mix aus verschiedenen Vertriebskanälen ankommt. Der Hotelfinder wird hier sicherlich eine wichtige Rolle spielen.

Haben Sie noch einen Tipp für die Hoteliers auf Lager, um Google Hotelfinder richtig zu nutzen?
Für den erfolgreichen Verkauf über den Google Hotelfinder gelten im Prinzip ähnliche Regeln wie bei anderen Buchungsplattformen: Das A und O sind natürlich ausreichend Verfügbarkeiten, denn ohne diese wird ein Hotel gar nicht erst gelistet. Je weniger Restriktionen – wie etwa Mindestaufenthalte – für diese Verfügbarkeiten gelten, desto besser. Außerdem sollten Zimmer und Pauschalen immer mit Fotos illustriert werden, damit sich der potentielle Gast ein Bild machen kann. Und natürlich schadet es nicht, alle Textbausteine von einer zweiten Person kontrollieren zu lassen; am besten im Rahmen einer Testbuchung.

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