airbnb, 9flats und Wimdu – Die Vermietung privater Unterkünfte als neuer touristischer Trend

Die Idee des Couchsurfings ist eine populäre Alternative zu klassischen Unterkunftsformen wie Hotels, Ferienwohnungen oder der guten alten Jugendherberge. Auf der Grundlage dieser Idee haben sich die  3 Plattformen airbnb9flats und Wimdu entwickelt, mittels denen eine Vielzahl von Unterkünften unterschiedlichster  Art gebucht werden kann, die andere Personen privat eingestellt haben. Dabei ist alles möglich, vom Bett über die Couch bis hin zu Zimmern, Wohnungen, Häusern oder ganzen Inseln. Es besteht natürlich auch die Möglichkeit, selbst ein Objekt über diese Plattformen zu vermieten und Gäste aus aller Welt bei sich zu beherbergen. Durch die Vernetzung von Vermietern und potenziellen Mietern wird somit erfolgreich die Brücke zwischen einer “Mitwohnzentrale” bzw. Buchungsplattform und einem Social Network geschlagen.

Besonders bei den vorgestellten Portalen ist die direkte Buchungsfunktion und Abwicklung der Zahlung über die jeweilige Plattform hervorzuheben, wodurch auch dem wichtigen Thema Sicherheit Rechnung getragen wird. Neben jeder Menge Fotos zu den privaten Unterkünften ist auch die sehr prominente Einbindung von Google Maps, der Kontaktmöglichkeiten sowie wirklich sehr authentischen Bewertungen positiv zu nennen, sodass der potentielle Gast sofort auf der ersten Seite einen Großteil der wichtigen Informationen im Blick hat, ohne lange Klickpfade zu verfolgen. Zudem bietet die Schnittstelle zu vielfältigen Social Media Kanälen die Möglichkeit einer schnellen Verbreitung von Informationen und Meinungen zu bestimmten Objekten innerhalb von relevanten Communities und treibt somit die Veröffentlichung von Bewertungen sowie den Bekanntheitsgrad derartiger Portale entscheidend voran.

Doch warum sollte sich der Gast für die Buchung auf einer dieser Plattformen entscheiden, wenn es doch unzählige Hotelbuchungsplattformen gibt, die im Grunde ähnliche Funktionen aufweisen?

Ein großer Vorteil ist, dass die Unterbringung in diesen Privatunterkünften oftmals günstiger ist als in Hotels oder Ferienwohnungen, in der Regel aber dennoch die gleichen Standards erfüllen. Ein  zusätzlicher Pluspunkt der 3 vorgestellten Plattformen ist sicherlich auch die prominente Platzierung des jeweiligen Kontaktes inklusive Foto zum ausgewählten Objekt.  Dadurch gelingt neben einer Herabsetzung der Kontaktbarriere außerdem ein Aufbau von Vertrauen, wenn direkt mit dem Vermieter kommuniziert werden kann. Bei Hotelbuchungsportalen ist der konkrete Ansprechpartner oftmals nicht sofort erkennbar. Anders als in klassischen Hotels oder Ferienwohnungen ist zusätzlich gleich bei Ankunft der direkte Kontakt zu Einheimischen hergestellt. Diese halten mit Sicherheit auch den einen oder anderen Insider-Tipp bereit und tragen zu besonders authentischen (Reise-)Erlebnissen bei.  Auch sind airbnb und Co. nicht ausschließlich auf die touristische Nutzung der zu vermietenden Objekte ausgerichtet, sondern es besteht durchaus auch die Möglichkeit, bestimmte Unterkünfte zu oft recht erschwinglichen Preisen beispielsweise als Übergangszimmer/-wohnungen für Auslandsaufenthalte zu mieten. Daher werden noch einmal deutlich andere Zielgruppen angesprochen als auf HRS und Co.

Die Idee von airbnb und Co. spricht in jedem Fall für sich, denn allein das Unternehmen Airbnb hat einen Marktwert von 1 Mrd US Dollar und sammelt fleißig weiter Venture Kapital. Interessant ist auf jeden Fall dabei, dass die Möglichkeiten der vorgestellten Plattformen bei Weitem nicht nur von jüngeren Zielgruppen genutzt werden. Ein Anteil der über 40-jährigen von 25% ist bereits jetzt eine Ansage. Was denkt Ihr? Eine nachhaltige Veränderung im Reisemarkt?

Wird diese Collaborative Consumption auch den Tourismus nachhaltig treffen – wir sagen ja! Und nicht nur wir!

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7 Kommentare zu “airbnb, 9flats und Wimdu – Die Vermietung privater Unterkünfte als neuer touristischer Trend”

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bin ja schon seit 4 jahren couchsurfer und habe dieses jahr auch schon ein paar mal airbnb ausprobiert (kopenhagen und USA) und präferiere couchsurfing nach wie vor aus tausenden gründen, allerdings ist airbnb eine brauchbare alternative da es erstens eine sehr gute suchfunktion mit guten filtermöglichkeiten bietet und zweitens nicht den couchsurfing-üblichen “zwang” hat, sich näher mit dem gastgeber beschäftigen zu müssen (was man mitunter vielleicht trotzdem tut). was mich an der ganzen sache aber stark interessiert ist die rechtliche situation, nicht von mir als gast, sondern von den vermietern. in österreich gibt es immer noch die meldepflicht und kurtaxen, in deutschland wohl auch, also sicher auch in vielen anderen ländern. und versteuert wird da sicher so oder so nix. ich frage mich ob das so bleiben wird oder ob hier auch mal behörden einen blick drauf werfen, wenn airbnb wirklich größer/populärer wird. was meint ihr?

shades below yes, i want scribble event like this but didnt be derived time, may i repost this airbnb, 9flats und Wimdu – Die Vermietung privater Unterkünfte als neuer touristischer turn » Social Media Beratung und Agentur | Tourismuszukunft: Institut für eTourismus

Negativbeispiel, wie es als Vermieter bei airbnb auch laufen kann: http://techcrunch.com/2011/07/27/the-moment-of-truth-for-airbnb-as-users-home-is-utterly-trashed/

zum Artikel:

naj, locker bleiben Jungs: mit dem geschätzten Marktwert zu hausieren ist ja so eine Sache. siehe twitter = gr. geschätzter Marktwert und 0 Gewinn :)

http://www.prooms.com/
ist genau mit dieser realisierten Produktidee seit Mitte 2007, also seit 4 Jahren, am Markt. Und war weltweit sicher nicht das erste Portal dieser Machart…
Warum ich das hier poste? Weil der Artikel davon spricht, dass dies “den Tourismus nachhaltig treffen” würde. Was sich aber die letzten 4 Jahre nicht zeigte. Was es hingegen zeigt, ist ebenso alt, denn: “Die Geschichte lehrt die Menschen, daß die Geschichte die Menschen nichts lehrt.”
Lustiges Video zu Prooms übrigens unter:
http://www.youtube.com/watch?v=P15FamaYZ1U

Achtung !!9flats sind Betrüger!!

To get know facts just about this good post, students must buy custom essay papers at the essay writers.


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von links: Jens Oellrich, Michael Faber, Daniel Amersdorffer und  Florian Bauhuber

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