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6. Juni 2011

Mobile Webseiten im Tourismus – Status Quo im Bereich Destinationen und Tourismusorganisationen

Nachdem wir hier schon mehrfach über diverse Apps berichtet haben, wollten wir wissen wie viele Destinationen denn eine mobile Version ihrer Webseite anbieten. 34 europäische Destinationen auf Landes-, Regions- und Städteebene haben wir genauer unter die Lupe genommen. Lediglich vier Destinationen konnten eine mobile Webseite bzw. eine WebApp vorweisen.

Aber warum lohnt es sich in eine mobile Version der eigenen Webseite zu investieren? Auch wenn die Desktop-Versionen auf modernen Smartphones und Tablets ohne Probleme (Ausnahme Flash auf iOS Geräten) angezeigt werden: Die Desktop-Versionen lassen fast immer nur mit sehr großem Scroll- und Zoom-Aufwand auf einem mobilen Endgerät öffnen und betrachten. Von der zu übertragenden Datenmenge ganz abgesehen!

Vor allem im Tourismus sollte es bei stationärer Webseite und mobiler Version einen klaren Unterschied geben. Die Desktop Version (oder gar die Tablet Version) soll durch ihre inspirierende Aufmachung Interesse wecken und den Gast durch Emotionen in die Region locken. Dies geschieht meist durch hochauflösende Grafiken, große, professionelle Bilder und einer edlen Optik. Die mobile Webseite dagegen soll dem Gast vor Ort (oder unterwegs) Informationen liefern, ohne viel Datentraffik zu generieren. Auch wirken tolle Hintergrundbilder und Grafiken auf einem Mobiltelefon weniger als in großem Format auf einem Laptop oder Desktop Computer.

Unter den getesteten mobilen Webseiten gibt es noch kein Best Practice Beispiel. Die mobile Webseite der Österreich Werbung kann mit ihrer Übersichtlichkeit punkten, jedoch sind die Textlinks zum Teil schwer auszuwählen. Hier können die DZT und Thüringen mit großen Buttons/Schaltflächen punkten. Kennt ihr eine mobile Webseite die eurer Meinung nach als Best Practice dienen könnte?

Viele Grüße,

Michael & Daniel

Daniel Amersdorffer

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