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2. Februar 2011

Geotoko: Eine (Kampagne) für alle (Location Based Services)

Zwar kann sich Foursquare im Rennen um den Tron der Location Based Services im Moment noch behaupten, doch die Konkurrenz schläft nicht. Facebook schaltete erst vorgestern mit seinen Places Deals einen ernsthaften Konkurrenten in Europa frei und auch Dienste wie SCVNGR, die in den USA mit beachtlichen Wachstumsraten für Aufsehen sorgen, sollten nicht außer Acht gelassen werden.

Es stellt sich also wieder einmal die Frage: Auf welcher Plattform sollte ich meine Kampagne freischalten? Die alten Hasen: Foursquare und Gowalla? Doch Facebook Places Deals? Oder als Early Adopter in Europa von SCVNGR von dessen innovativen Möglichkeiten überzeugt? Fragen über Fragen – Warum nicht einfach auf allen Plattformen?

Genau das verspricht das letzten Mai gegründete Portal “Geotoko“. Die Plattform ermöglicht es, mit einer Vielzahl an Einstellungsmöglichkeiten, eine LBS Kampagne gleichzeitig auf Foursquare, Gowalla, Facebook Places (kommt bald) und Twitter zu fahren. Die Kampagnenerstellung ist einfach und dauert etwa 5 Minuten für eine Kampagne. Endkostenberechnung für jede Kampagne (Endkosten im Sinne von Vergünstigungen die an den Kunden weitergegeben werden, nicht im Sinne von Kosten die Geotoko für eine Kampagne berechnet), auf Wunsch ein eigenes gebrandetes iOS App inbegriffen. Besonders interessant: Analytics. Hier kann ganz genau mitverfolgt und kontrolliert werden, welchen Erfolg die Kampagnen auf welchen Plattformen erzielen.

Interessantes Konzept, dass derzeitig noch kostenlos getestet werden kann. Die eigentlich für November erwartete Bezahlvariante mit vollen Funktionsumfang scheint sich zu verzögern. Preise, sowie eine eventuelle Verfügbarkeit weiterer Location Based Services sind derzeitig nicht auf der Website zu finden.

Florian Bauhuber

... ist Geschäftsführer von Tourismuszukunft - Institut für eTourismus sowie wissenschaftl. Mitarbeiter am Lehrstuhl für Kulturgeographie an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. In seinem wissenschaftlichen und beruflichen Fokus sind Innovationen in Destinationen, wie z.B. Social Media-Anwendungen, die zunehmende Virtualisierung des Reisens sowie neue Reisetrends bzw. Reiseformen.

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