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25. Oktober 2010

Aufrütteln tut Not! Aber reicht das aus?

Biance Keybach alias der Kurdirektor(in) von Oberstaufen hat dies in Ihrem Statement zu meinem Vortrag („Social Media“ – Neue Marketingchancen und Herausforderungen für Allgäu / Bayerisch-Schwaben) bei der Jahreshauptversammlung des Tourismusverbandes Allgäu/Bayerisch-Schwaben auf unserer Facebook-Seite richtig formuliert:

Folgende Konsequenzen habe ich beim Vortrag postuliert, die aber nicht nur für die betreffende Region und ihre Subregionen/Orte zutreffen, sondern global im Tourismus wirken.

– Veränderungen der Aufgaben für touristische Akteure
– Veränderung der Messbarkeit/Messkriterien touristischer Aktivitäten
– Budgetveränderungen
– Personalveränderungen
– Notwendigkeit der Kooperation

Wir begleiten seit Jahren nun touristische Aktuere bei diesem paradigmatischen Wandel – viele dieser Konsequenzen fallen schwer und sind deutlich leichter zu formulieren, als tatsächlich zu tun! Woran liegt das?

Bezugnehmend auf unseren Artikel im Social Web-Buch, kann ich hier folgende Faktoren anbringen:
Status Quo-Präferenz und Verlustangst von Managern und Entscheidern,
Status-Inseln innerhalb von Branchen, in denen Meinungen von außen nur selten Gehör finden,
– das Gesetz der 50jährigen Männer, nach dem kurzfristige Effekte wichtiger als langfristig strategische wirksame Entscheidungen sind.
Was denkt Ihr – warum werden offensichtliche notwendige Entscheidungen nicht konsequent getroffen?

P.S.: Hier ein Link zur Presseartikel zur Jahreshauptversammlung

Florian Bauhuber

... ist Geschäftsführer des Experten-Netzwerks Tourismuszukunft sowie Doktorand am Lehrstuhl für Kulturgeographie an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Bereits seit dem Jahr 2006 berät und begleitet er gemeinsam mit seinen Kollegen touristische Unternehmen und Verbände. In seinem Fokus stehen dabei unterschiedliche Beratungsschwerpunkte: #ServiceDesign #WebsiteRelaunch #ContentStrategie #Marketing #Vertrieb #Change #Innovation

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