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14. November 2009

Hotelcamp 2009 – Xing für das Tourismus Marketing

Eben sitze ich in einer der Sessions vom Hotelcamp 2009, das Tourismuszukunft zusammen mit der HSMA veranstaltet. Die Atmosphäre hier ist sehr gut, alle diskutieren mit und die Diskussionsinhalte sind echt spannnend. Besonders auch für mich / uns, mal zu sehen, wie sehr die Probleme von Hotels mit den Fragestellungen von Destinationen divergieren. Es ist natürlich so, dass wir auch Hotels zu unserem Netzwerk rechnen, dennoch – so im direkten Kontakt lerne ich gerade noch einiges. Jetzt geht es gerade um das Thema Xing für Hotels:

Xing ist das größte Business-Social-Network im deutschsprachigen Raum und wird besonders im Tourismus im b2b Bereich sehr gut angenommen – wirklich viele sind hier vertreten. Besonders für das b2b Geschäft ist Xing also durchaus von Interesse. Folgende Tipps ergaben sich innerhalb der Session:

  • Über die Suchfunktion nach Mitgliedern lassen sich wertvolle Kontaktdaten auffinden. Fiktives Beispiel: ein Hotel sucht Personen auf Xing, die sich für Wein und Frankreich interessieren. Über die Suche nach “*Rotwein” und “*2” bei PLZ lassen sich an Rotwein interessierte Personen aus dem PLZ Bereich 2XXXX herausfinden und für das Marketing dieses Hotels in Wert setzen.
  • Diese nun aber (!SPAM) nicht direkt anschreiben, sondern schauen, ob einige dieser Personen über einen anderen Kontakt mit einem selbst verbunden sind, sich dann vorstellen lassen und eine Beziehung mit der Drittperson aufbauen.
  • Thematisches Vorgehen ist neben der eben genannten sozialen Vernetzung ebenfalls möglich – gründen Sie eine Gruppe, zb. als Thüringer Hotel mit Mountainbikeangeboten gründen Sie die Gruppe Thüringen Mountainbiken und bauen darüber Kontakte auf. Oder zumindest Reputation.

Fazit: Geschichten und authentisch herübergebrachtes Fachwissen in KOmbination mit guten Produkten ist auch für touristisches Marketing auf  XING eine zentrale Grundlage. Die Gefahr zu spammen ist aber stets sehr hoch, also langsam vorgehen und Vorsicht walten lassen! Ein Premiumaccount ist fast unverzichtbar.

Daniel Amersdorffer

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