Tourismuspolitik & die neue Regierung

Die neue Bundesregierung könnte im Bereich der Tourismuspolitik nun endlich dem Wirtschaftsfaktor Tourismus in Deutschland Rechnung tragen. Die FDP plädiert für ein eigenes Resort für Tourismus – somit könnte das Wort Tourismus das erste Mal in ein Regierungsprogramm kommen – bisher war dies unseres Wissens noch nicht der Fall – schon witzig, wenn man sich die Bedeutung des Tourismus in Deutschland betrachtet (z.B. 2,8 Millionen Arbeitsplätze).

Die Lobbyarbeit von DTV, DRV und dem Tourismusbeauftragten der Bundesregierung scheint nun also langsam Früchte zu tragen – ein eigener Staatssekretär winkt – es wird Zeit den Tourismus nicht mehr als Querschnittsbranche vielen Ministerien zuzuordnen! Der Branche hat es sich verdient!

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4 Kommentare zu “Tourismuspolitik & die neue Regierung”

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Hier kann man gezielt nach Veröffentlichungen der FDP zum Thema Tourismus suchen:
http://www.fdp-fraktion.de/webcom/show_websiteprog.php?wc_c=649&wc_lkm=84

Schon im schwarz-roten Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD vom 11.11.2005 fand sich unter Gliederungspunkt 1.8 folgende Aussage: “Die mittelständisch geprägte Tourismuswirtschaft muss weiter gestärkt und international besser positioniert werden. Die Wirksamkeit der Deutschen Zentrale Tourismus muss verbessert und ihre Förderung auf hohem Niveau fortgesetzt werden.”

So wichtig Symbolik, Posten und Personen auch sind: Die neue Bundesregierung wird an dem gemessen, was sie am Ende materiell für die Tourismuswirtschaft bewegt. Die Hauptleistungsträger im Deutschlandtourismus, die Hotels und Restaurants, erwarten von der schwarz-gelben Koalition ganz klar die Einhaltung der Wahlversprechen (vgl. http://www.wahl.hotellerie.de) und damit auch in Deutschland die Einführung des reduzierten Mehrwertsteuersatzes für das Gastgewerbe.

Danke für den Hinweis – ich hatte meine Infos auf eine Info bei der Konferenz Tourismus beim Deutschen Städtetag bezogen! Grundsätzlich ist dies aber egal, ob zum ersten oder zum zweiten Mal – der Tourismus wird in seiner Bedeutung für Deutschland auf politischer Ebene zu wenig wertgeschätzt geschweige denn protegiert, wie es bei anderen Branchen der Fall ist.


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von links: Jens Oellrich, Michael Faber, Daniel Amersdorffer und  Florian Bauhuber

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