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7. September 2009

Das Ende der Werbung

Wie oft bringt uns tradtionelle Werbung dazu, ein Produkt wirklich zu kaufen? Diese Frage stellt der Themenblog und formuliert weiter:

“If you would talk to people, they advertising talked to people, they would punch you in the face”.

Traditionelle Werbung – bei der jemand wirbt und nicht offen spricht – ist mehr und mehr am Ende. Die Zahl der Kaufentscheidungen, die über Freundesbeziehungen und persönliche Kontakte zustande kommt, wächst beständig. Menschen sind zunehmend genervt von Werbung, von der Überflutung durch Werbebotschaften und den unwahren Marketingbotschaften der Unternehmen. Immer mehr Kapital muss investiert werden, um überhaupt noch Menschen zu erreichen bzw. auch die Konversionsrate klassischer Werbung zu steigern. Obwohl es zwar einige Ansätze gibt, ist die Tourismusbranche bisher aber kaum auf diese Entwicklung eingegangen – vergleichsweise sind es bisher nur wenige Destinationen, die sich mit Social Media auseinandersetzen und noch weniger Akteure am Markt, die die Dienstleistungen dazu anbieten. Dabei sollten diese Akteure und vor allem die Destinationsorganisationen und ihre Leistungsträger dringend aufwachen – weil sonst absehbar die Musik woanders spielen wird. Wer dieser Entwicklung nicht folgen wird, wird langfristig Einbrüche im Geschäft haben. Ich wundere mich nur, warum dies bisher so wenig in den Mainstream Medien thematisiert wird – steht vielen klassischen Akteuren doch hier einiges bevor…

Daniel Amersdorffer

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