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Erfahrungsbericht eines Gastes über die Nutzung von Qype, Facebook und Merian App.

Für alle Touristiker ist sicherlich mal ganz spannend zu lesen, wie ein Gast versucht mit Hilfe von Social Web Tools seinen Urlaub zu gestalten. Auf dem Blog von socialnetworkstrategien gibt es dazu einen Erfahrungsbericht über einen Urlaub rund um Garmisch-Partenkirchen.

Hier die wesentlichen Stichworte seines Berichts. Ausführliche Infos gibt es im Blogbeitrag:  Der Qype-Schock – Wenn Crowdsourcing nicht funktioniert.

  • Die Merian App. für IPhone wird als nicht nützlich eingestuft
  • Qype war nur teilweise hilfreich: zum einen viel zu wenig Content für die Region, zum anderen gab es wohl – laut Kommentare- auch noch die falsche Eingliederung des Contents, so dass dieser nicht gefunden wurde.
  • Tipps von Freunden über Facebook waren sehr hilfreich und haben zu den besten Ergebnissen geführt.

Es war schon immer so, dass Reiseempfehlungen von Bekannten oder anderen Personen aus dem Netzwerk (man denke ich auch an die wichtige Funktion der Küche in Hostels, an der sich alle Reisenden treffen und beim Nudelkochen die besten Tipps austauschen) wichtige Hinweise für die Urlaubsgestaltung darstellen. Mit Facebook lassen sich solche Tipps gut im Netz abbilden, siehe Erfahrungsbericht und sicherlich lässt sich dazu nicht nur das eigene Netzwerk nutzen, sondern auch die Fanpage Seiten der einzelnen Regionen. Hier treffen sich schließlich die Fans und Begeisterten einer Region.

Qype besticht natürlich auch durch seine mobile Applikation, bei der ortsbezogen nach Tipps und POIs gesucht werden kann. Es mag daher aus Sicht der Destinationen sicherlich sinnvoll sein, dafür zu sorgen, dass wichtige Attraktionspunkte auch in Qype gefunden werden können. Damit solch derartigen Lücke auf dem vermeintlichen Land (Garmisch-Partenkirchen ist eine Stadt anders als in dem Blogbeitrag dargestellt ein Markt, wie im Blog beschrieben, bietet aber für die Region wesentliche Funktionen an, die in anderen Gegenden von Städten übernommen werden) nicht Bestand haben.

6 Kommentare zu
Erfahrungsbericht eines Gastes über die Nutzung von Qype, Facebook und Merian App.

Als Autor des Artikels nur kurz der Hinweis: Garmisch-Partenkirchen legt großen Wert darauf KEINE Stadt zu sein!!! Ganz offiziell ist man ein „Markt“. Nun kann man sich sicherlich bei der Größe von Garmisch-Partenkirchen darüber streiten. Aber es hat tatsächlich nur bedingt stadtcharakter. Und die Abgrenzung ist ganz bewusst und macht Sinn.
Aber ich gebe euch recht. Ich sehe Garmisch-Partenkirchen auch nicht als typische Auf-dem-Land-Gemeinde, sondern mehr eine pulsierende (wunderschöne) Tourismus-Hochburg.

Vielen Dank für den Hinweis, ich habe den Eintrag im Blogartikel geändert.

Ich weiss nicht wie oft ich schon durch Garmisch und Partenkirchen gefahren bin und irgendwie habe ich das immer mit einer Stadt assoziiert. Nun so können einen die Eindrücke täuschen.

Grüße
Jens

Alle Applikationen (Merian, Qype, Goyellow usw) mit einem Vollständigkeitsstreben helfen wenig. Empfehlungen sind subjektiv und eine Auswahl. Merian ist noch am besten – am zB Bodensee jedoch gnadenlos veraltet. Ich erwarte von eine App dass sie aktueller ist als ein zwei Jahre altes Buch. #fail

Vermutlich ist die Motivation einfach zu gering, um während des Urlaubs Informationen und Bilder bei Qype einzustellen. Die meisten Bewertungen, die man in Qype so findet, stammen ohnehin von Einwohnern und weniger von Urlaubern, weshalb die größeren Städte auch so gut vertreten sind…

Ich denke auch, dass Empfehlungen und Erfahrungsberichte anderer eine wichtige Rolle bei der Urlaubsplanung spielen – vor allem dann, wenn die Reise individuell geplant und nicht durch einen professionellen Reiseveranstalter vorbereitet wird. Vor allem in Regionen, wo die Reise-Informationen noch etwas spärlich fließen, sind Erfahrungsberichte anderer oft Gold wert. Vieles wird in Reiseführern oft überzogen oder veraltet dargestellt, da ist es gut, wenn man von anderen Reisenden Erfahrungen bekommt. Ich denke, dass Blogs und auch die Sozialen Netzwerke dafür geeignet sind. Auch im Massentourismus ist die Nutzung dieser Systeme ebenfalls – wenn auch nur eingeschränkt – möglich.

Ich denke eine Mischung zwischen professionellen Content und USG Content ist der Schlüssel zum Erfolg.

Professionelle Reviews geben einen guten ersten Eindruck und User liefern ihre subjektiven Bewertungen und aktuelle Informationen welche aufgrund des Zeitaufwands kaum von professionellen Contentprovidern gewartet werden können.

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