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Warum touristische Webseiten in 5 Jahren komplett anders aussehen als heute!

Viel sage ich dazu gar nicht – ich verweise nur auf eine Webseite, die heute aus unserer Sicht für die nächsten Jahre richtungsweisend sein wird! Jeder der nur ein wenig Vorstellungskraft hat, wird wissen, was dies für touristische Webseiten bedeuten kann!

50 Kommentare zu
Warum touristische Webseiten in 5 Jahren komplett anders aussehen als heute!

…meinst du die Navigation (Overlay) oder den Videocontent dahinter?

Falls es der Videocontent ist, der richtungsweisend sein soll, so scheinen wir mit unserem gestern gestarteten Experiment [ http://touristiker.wochenschau.tv ] auf dem richtigen weg zu sein.

LG

ich meine die komplette Struktur

Abgesehen, dass die Skittles-Seite hässlich ist, wird das wohl in die Richtung gehen. Wobei (wie schon auf Twitter erwähnt) die Aggregation der Beiträge für große Marken leichter sein wird wie für kleine, mehrdeutige.

Beiträge zu Neuenburg (3 x in DE + 1 x in CH) oder „Hotel Krone“ (1893459 x in DE) sind nich so einfach zu filtern wie „Ischgl“, „Ballermann“ oder „Adlon“.

(Auch wenn ich weder die Krone noch Neuenburg in einer Liga mit Ischgl, Mallorca oder dem Adlon ansiedeln würde 😉

Aber Versuch in diese Richtung sind sich gut und wichtig. Schau’n wa mal

Oh oh oh… wenn ich mir die Ergebnisse unserer aktuellen Usabilitytestreihe vor Augen halte, wird es noch seeeeeehr lange dauern bis sich sowas auf Websites durchsetzt, wo nicht nur gespielt wird, sondern wo Business stattfindet. 5 Jahre werden bei weitem nicht reichen!

Grüße aus dem Südtirolerland
Christian

@christian: wenn davon ausgegangen wir, dass Business auf den jeweiligen Seiten stattfindet! Wird das zukünftig z.B. auf Destinationsseiten der Fall sein? Gute Frage, oder?
Forester behauptet in ihrer Studie zur Zukunft des Social Webs sogar, dass sich das komplette Business in die Sozialen Netzwerke verlagern wird – und nu?

Florian, bitte versteh mich nicht falsch. Web2.0 bzw. Social Networks werden in Zukunft eine wichtige Rolle spielen. Kein Zweifel.

Aber jetzt mal ganz im Ernst: Welche Zahlen aus der Praxis kannst Du mir nennen (bitte keine Studien oder Statistiken… sondern konkrete Beispiele mit Zahlen für den Aufwand und den Erlösen), die mir zeigen dass mit Web 2.0 im Tourismus Geld verdient wurde? Mich würde das brennend interessieren, da (wie Du weißt) schon seit Jahren nach praktikablen und rentablen Ansätzen suche, Web2.0 für unsere Zwecke zu nutzen.

Irgendwie erinnert mich der ganze Twitter-Facebook-Web2.0-Hype an Letsbuyit.com oder ähnlichen Systemen aus der Jahrtausendwende. Auch dort wurde prophezeit, dass die Welt in fünf Jahren komplett anders funktionieren wird. Nun ja. Was daraus wurde, wissen wir ja!

Bitte entschuldige, wenn ich hier jetzt ein wenig polarisiere! 😉

Danke für die Polarisierung – ich warte noch ein paar Kommentare ab – dann geb ich meinen Senf dazu ab! 🙂

Prima, ich freue mich auf Deinen Senf Florian, bekanntermaßen ist dieser ja aus Bayern ziemlich köstlich.

Die kurzen Zeilen zum Thema waren ein Gedankenschub für meinen heutigen Artikel mit der Überschrift „Social Media beginnt im Kopf der Entscheidungsträger“. (siehe http://www.einfach-meer-network.de/social-media-beginnt-im-kopf-der-entscheidungstraeger) – sorry so ganz habe ich das mit den Trackbacks noch nicht begriffen 😉

Es stimmt, die erste Frage ist immer nach den touristischen Beispielen, wie mit bzw. ob im Social Web überhaupt schon Geld verdient wurde, klare Daten, klare Fakten. Wie immer bei Veränderungen muss zuerst kräftig gesäht und gepflegt werden, wenn man ordentlich und reichlich ernten will. Und wie so häufig ist Marketing nicht immer zu 100 Prozent skalierbar.

Meiner Meinung nach, seid ihr auf dem Holzweg. Integration von irgendwelchen Social Media Dingen ist ja schön und gut, aber auch sehr beliebig. Ist es euch denn schon mal gelungen, mit euren Web 2.0 Ideen Geld im Tourismus zu verdienen? (außer durch den Verkauf von Beratungsleistung) Das würde ich mir dann gern einmal ansehen und davon lernen.

@ingo – nur ein Wort diebzgl. – Holidaycheck!

(der große Kommentar kommt noch, später – finde die Diskussion zu spannend)

mgs733

bravo – ich finde das bsp sehr interessant und gut ausgewählt. es ist eine sehr überzeichnete, drastische und überspitzte darstellungsweise, aber im endeffekt werden diese mechanismen zukünftig im hintergrund extrem stark die destinationseinbildung beeinflussen. wissenschaftlich eine absolute bereicherung im tourismus. wenn märkte gespräche sind und die destination durch persönliche erfahrungen und sinneseindrücke entsteht – was wird der gast dann wohl erzählen?

Christian

Guten Morgen zusammen, ich denke dass sich das beschriebene Konzept nie durchsetzen wird.
Was mich daran zweifeln lässt, dass eine Site wie diese als Vorreiter der Tourismuszukunft etabliert werden soll, sind Bereiche wie steigende Bandbreite, mediale Inhalte, Worklife Balance, Social Media, mobile Endgeräte, die Finanzkrise, globale Probleme,… um nur ein paar zu nennen.
Habt ihr vollen Ernstes daran gedacht dass sich Computer, und ihre Art mediale Informationen dem User zu zeigen, in den nächsten Jahren völlig revolutionieren werden (Beamer, 3D Projektion und viele andere innovative Ideen welche auch schon von z.B. dem MIT umgesetzt wurden)?
Allein die Tatsache dass Dienstleistungen immer mehr zusammenwachsen bringt mich zum Zweifeln das euer Konzept eine lange Lebensdauer haben wird.

Aber trotzdem viel Erfolg und Glück, falls ihr die Domain abgeben wollt könnt Ihr euch gern bei mir melden.

Social Media ist tot, es lebe Social Media! Ich denke (auch) nicht, dass wir über Revolution reden können. Vielmehr kommt das Internet im Leben an. Das reale Gespräch ergänzt sich mit dem virtuellen Gespräch! Nicht mehr und nicht weniger. Ist das eine Revolution? Nein, mehr eine Normalisierung. Wenn der Hype (endlich) zu Ende ist und wir in völliger Normalität Gespräche im Web wahrnehmen, dann haben wir endlich Kommunikation im Web angenommen. Wenn wir nicht mehr über Unwörter wie „user generated content“ oder dergleichen reden, sondern 1-zu-1 die identische Kommunikation im Web anwenden wie auch „im echten“ Leben, dann haben wir die – gewollte – Konversion von Realität und Virtualität. Wird das erfolgreich für den Tourismus sein? Natürlich, im realen Leben funktioniert es doch auch. So lasst uns Gespräche führen, Menschen begeistern und Erlebnisse verkaufen! „Tschaka ;)“

Hier entsteht gerade ein fantastisches Gespräch über Vision & Realität. Bisher sind beide Dinge immer zusammengewachsen!

Je komplexer das Produkt, desto höher der Kommunikationsaufwand. Je höher der Kommunikationsaufwand, desto weniger schaffen standardisierte Maschinen/Datenbanken die Arbeit bzw. desto effizienter ist der Einsatz des „Faktors Mensch“.
Und das (Urlaubs)Entscheidungen durch den „homo oeconomicus“ Typ getroffen werden, darf heutzutage mit Recht bezweifelt werden.

Es geht nicht mehr darum, wie man „mit“ Web2.0 Geld verdient ausser bei Tourismuszukunft 😉
sondern „durch“ Web2.0 effizienter kommuniziert und so mit der Kernleistung eines jeden Unternehmens mehr Geld verdient

als ich den link das erste mal angeklickt hatte, war ich kurz überfordert. ich wusste für kurze zeit nimma, wo ich mich befinde. beim zweiten mal, war ich dann auch geistig angekommen.

daraus ergeben sich für mich 2 fragen: bin ich schon zu alt für sowas oder überfordern wir mit damit generell nur unsere user? im moment würde ich diese lösung nicht für zell am see-kaprun wählen, obwohl ich schon länger nach genau einer solchen umsetzung suche.

aber eines glaube ich auch, dass es in ein paar jahren vermehrt solche aggregationsseiten geben wird. durchaus auch für kleinere destinationen/orte/usw. weil der content wird ja ohnehin produziert, und warum sollte ich diese inhalte nicht nutzen. eigene communities im tourismus aufzubauen hat noch nie geklappt, oder? darum fb, twitter und was es noch alles geben wird zu integrieren ist auch für mich die zukunft …

aja, und mit letsbuyitdotbum würde ich die veränderung des medienverhaltens nicht vergleichen. vielleicht waren aber die ameisen auch nur zu früh unterwegs 😉

so, ich werd wieder weiter in meiner realität arbeiten 😉

cu
r
ps: hab dieses thema auf die themenliste vom castlecamp gesetzt

Ich glaube nicht, dass sich in wenigen Jahren alles im Social-Web abspielt. Grund – einfach zu anstrengend. Ich möchte nicht ständig mitmachen müssen sondern will auch einfach einmal konsumieren – so wie ich in einer Reise-Illustrierten lese. Natürlich bin ich auch an weiterführenden Informationen interessiert. Manchmal lege ich mir die Zeitschriften neben den Rechner und besuche die aufgeführen Links. Diese Infos sollten mir natürlich regionale Portale auch bieten. Es ist auch sinnvoll, dass ich mir Bewertungen von Hotels ansehen kann – das möchte ich aber evtl. erst in einer späteren Recherchephase…

Hauptaufgabe der Destinationsseiten ist meiner Meinung nach, Lust auf die Region zu machen und dann Einstiege in passende Angebote zu liefern. Das geht aber nur mit perfektem Content, den ich unter Kontrolle habe.

Eine sinnvolle Anwendung des social generierten Contents kann natürlich gegeben sein, wenn ich selbst keinen guten Content habe. Dann bediene ich mich bei Flickr & co. Dann gibt es aber auch noch ein Ethisches Problem. Geld verdienen mit der schöpferischen Leistung anderer…

wie wäre es, eine dmo-seite mit geprüften contents zu haben. also alle inhalte aus den div. seiten zu aggregieren und durch eigene zu ergänzen. damit würde man dem ganzen ein qualitätssiegel geben. wie das ganze gelöst wird, ist dahin gestellt! dann gäbs das angesprochene reisemagazin für jeden und die communityfeatures für die freaks!

wegen der ethik mach ich mir da weniger sorgen. wenn jemand bei flickr seine fotos freigibt, sollens ja angezeigt und geteilt werden. sonst gäbs ja noch die festplatte daheim als lösung.

Hallo Herr Edlinger – ein sehr guter Gedanke, der wieder einmal zeigt, wie wichtig die Implementierung einer lokalen DMO insbesondere in Feriendestinationen ist.

Aus meiner Sicht können diese Aufgaben nur touristische Lokalisten übernehmen. Die Herausforderung besteht in der Bündelung von anbieter- und nutzergeneriertem Content. Das kann alleine die Technik in der Datenaggregation nicht übernehmen.

Mein Fazit: Zukünftige touristische Webseiten sind menschlich kommunikationsfähig und diese bidirektionale Kommunikation wird technisch unterstützt.

PS: @Reinhard – meine vollste Zustimmung

für einige reiseziele kann eine touristische website nach diesem konzept sicher funktionieren, aber wahrscheinlich nicht für alle.

die vermischung von user generated content und eigenem content der dmo ist sicher ein guter weg. bei öffnungszeiten einer ausstellung traue ich eher der dmo zu, aktuelle angaben zu haben, bei begeisterungsausbrüchen eher einem besucher, der die ausstellung am tag vorher gesehen hat.

starke zweifel habe ich hinsichtlich der 5 Jahre. Ich habe kürzlich mit jemandem den Begriff „innovativ“ diskutiert- haarsträubend! was für manche leute (z.b. kommentatoren in einem blog…) inzwischen selbstverständlich ist, ist für andere so spektakulär wie die mondlandung. es kommen studenten von den hochschulen, die sich „für das internet interessieren“ oder „gerne fotografieren“, aber noch nie von flickr gehört haben. es ist noch sehr viel an überzeugungsarbeit zu leisten, dass allein die einbeziehung von web 2.0 content sinnvoll ist, geschweige denn eine seite wie skittles aufzubauen. das wird dauern! vom geld verdienen ganz zu schweigen.

was aber nicht davon abhalten sollte, auszuprobieren und für verschiedene zielgruppen informationen anzubieten, für die traditionellen wie für die freaks…

@steffi: was is nun mit dem castlecamp? da können wir das face2face ausdiskutieren 😉

@reinhard: da sind wird wieder bei den begrifflichkeiten. dieses ganze 2.0dingsbums ist ja nix technikgetriebenes, für mich sinds management/organisiationsangelegenheiten. aber wenn schon das klassische beschwerdemanagement ein fremdwort ist, tut man sich mit dieser kundennähe sehr schwer. aber solange es agenturen gibt, die einem ein bissi 2.0 verkaufen, geht´s uns eh alle gut 😉

@rainer castlecamp steht mit bleistift und mit fragezeichen im kalender- zusammen mit verschiedenen kollidierenen anderen terminen. ich hoffe, ich kann das bald klären. und zusagen 🙂

@Rainer was ist denn mit FrauHolle.at?? Gefällt Dir das auch nicht?? Das ist doch schone eine reine Aggregationsseite. Ich war bei skittle sofort wieder weg. Viel zu bunt und zu laut!

Ich hätte auch gleich noch eine Session fürs Castlecamp anzubieten, da „So Isses“ gerade eine Kooperation mit dem Tourismusverband Lieser-/Maltatal eingegangen ist. Werde gerne berichten, wie wir es jetzt angehen…

@monika: du meinst wohl eher dem hannes sein http://www.frauholleswelt.at/, oder?

das ist, für mich, schon mal ein ansatz aber noch nit das wahre …

und deine mögliche session klingt super, das wäre sehr interessant für mich

Also zuerst: der Kommentar vom 8. Juli 2009 um 08:59 Uhr ist nicht von mir. Das war ein anderer Christian! 😉

Wenn ich mir die Kommentare so durchlese, kann ich vieles hundertprozentig unterschreiben. 🙂

@ Rainer: mit letsbuyit.com wurde uns eine grundlegende Änderung unseres Konsum- und Einkaufsverhaltens versprochen. Ganze Märkte sollten umgekrempelt werden. Aber lassen wir die Toten in Frieden ruhen! 😉

@Ingo (Kommentar vom 8. Juli 2009 um 10:58 Uhr): das unterschreibe ich 100%ig. Das ständige Mitmachen ist anstrengend. Ab und zu sogar sehr anstrengend! 😉

@Stefanie: Das kann ich bestätigen. Auch ich bewege mich in einer Gruppe von Web2.0- und Internetjunkies (Hand aufs Herz, sind wir das nicht alle hier, ich natürlich inkl.?), die von einem Spiel- und Entdeckungsdrang getrieben das Web tagtäglich erkundet, und begeistert ist vom theoretischen Potential der neuen technischen Möglichkeiten. Dieses theoretische Potential ist tatsächlich nicht von der Hand zu weisen, und das eine oder andere wird auch tatsächlich zeitnah ausgereizt werden.

Nur… auch die Dotcom-Blase wurde damals durch theoretisches Potential aufgeblasen. Man sollte die Dinge realistisch betrachten und pragmatisch bewerten. Ich tu dies immer, indem ich mich aus diesem überhitzten harten Kern der Web2.0-Junkies herausbewege, und Otto-Normalverbraucher dabei beobachte, wie sie das Web verwenden, sowie sie auf bestimmte Themen konkret anspreche. Dieses Wechseln der Perspektive hilft mir immer wieder, die eh schon zu knappen Ressourcen auf die wirklich wichtigen Dinge zu konzentrieren, und die Luftschlösser eben Luftschlösser sein zu lassen! 😉

Mein persönliches Fazit: bis Seiten wie skittles.com von der breiten Masse verstanden werden, werden nicht 5 Jahre vergehen, sondern 15 Jahre!

Übrigens: ich kann mich noch genau an ein Gespräch spät in der Nacht beim Castlecamp mit Dir, Florian, erinnern, wo Du mir nochmal deutlich vor Augen geführt hast, dass man nicht jedem Hype auf Biegen und Brechen nachrennen soll. Es ging dabei um mobile ortsgebundene Dienste. Ich darf zitieren: „Wir haben so ein System. Nur… wer braucht sowas wirklich?“ 🙂

Grundsätzlich gilt: das eine tun und das andere nicht lassen. Ich denke auch wir sollten lernen (wir, also auch ich), das „Werkzeug“ Netz (1.0, 2.0, 3.0…) als verlängerten Arm von Diskurs / Kommunikation des ohnehin schon existierenden, realen Lebens zu verstehen und ihm nicht zuviel abzuverlangen.

Aber ich sehe auch tatsächlich einen potentiellen gesellschaftlichen Wandel, der durch vermehrte Netztätigkeit von immer mehr Menschen entsteht. Beispiel: im Netz bewegen wir uns meist per Du. Oft lernen wir uns dann auch persönlich kennen und sind dann natürlich auch per Du. Das schafft ganz andere Möglichkeiten des Dialogs, gerade im Tourismus bzw. im Gastgebersein. Ich erlebe das gerade wieder mit Gästen im Hotel, die ich schon als Freunde betrachte aufgrund vorheriger Kommunikation bei twitter & Co.

Und ja, ich komme auch gerne noch mal auf das Beispiel Skittles zurück: es muss nicht immer so bunt sein und so Medienlastig (hat viel mit Zielgruppe zu tun). Aber im Kern wird sicherlich immer mehr (aus den hoffentlich relevanten) Zielgruppen für diese zielgerecht aggregiert werden. Es wird vielleicht so schleichend kommen, dass die meisten (die sich eben nicht damit beschäftigen) es vielleicht gar nicht merken. Aber der Wandel ist schon im Gange.

Meine € 0,02 – Alexander

Man muss die Maschinen, die klugen Algorithmen und das Social Web nicht überbewerten. Wie war das noch damals mit dem Hype um die IBEs? Und heute? Wer bucht denn wirklich durch? Ganz wenige. Was machen dann die ganzen Internetkunden? Stellen 10 Buchungsanfragen an 10 unterschiedliche Reisebüros und lassen sich die günstigsten Angebote von den Expedienten liefern. Und vergleichen dann. Das ist die Kunden-Form von Preisvergleich.

@Bernd Schray:
das mag schon stimmen für „Golfreisen, Hochzeitsreisen, Kreuzfahrten, Clubreisen, Rund- und Studienreisen, Sportreisen, Städtereisen, Wellnessreisen, VIP-Reisen“ etc. im Allgemeinen bzw. für Vermittler deren Angebote vergleichbar sind bzw. leicht miteinander verglichen werden können. Größere Chancen sehe ich im „social web“ für Angebote, die unvergleichbar sind – denn hier spielt die Weiterempfehlung / Verlinkung etc. basierend auf der potentiellen Relevanz, die bei eng gestrickten Netzwerken möglich ist, eine wichtige Rolle. Aber überbewerten würde ich auch das nicht. Aber ja, es buchen immer mehr wirklich durch bzw. empfehlen Angebote ihren relevanten Kontakten.

@alexander Vielleicht verstehe ich „social web“ ganz falsch, oder anders als du. Holidaycheck als angeführtes Beispiel für touristisches social web 2.0 (wie von Florian erwähnt), ist na ja, ein bisschen user generated, das meiste aber redaktioneller content und die Angebote/Hotelbewertungen beziehen sich auf Objekte, die alle voll vergleichbar sind. Welche 2.0 Plattformen meinst Du, die sich auf unvergleichbare Angebote beziehen?

Anderer Gedanke. Social web ist aus kommerzieller Sicht nicht unbedenklich! Warum? Es gibt nur wenige Marktführer pro Sparte: facebook, holidaycheck, Twitter, Xing, etc. Für andere, die diese Marktdurchdringung nicht haben, bleibt kein Raum. Wie kann sich zB ein kleines (Reise-)Büro dagegen behaupten? Eine eigene Social Web 2.0 Plattform aufziehen? Vergiss es. Deeplinks oder RSS-Feeds von anderen Seiten bringen fürs Google Ranking nichts. Also bleibt man unbedeutend, ausser, man macht eine eigene Website mit unique content – und ohne social dingsbums. Was schwer genug ist. Und behauptet sich auf diese Weise. Und kommt über den long tail an Internetkunden ran.

Und wie geht die Geschichte weiter? Die Kunden, die du mit Deinen Stichwörtern begeisterst und die sich für Deine Sache / Angebote interessieren – die greifen zum einfachsten Mittel, zum Telefon. Je komplizierter die Materie, desto einfacher die Methode.

@Bernd:

… was ja auch okay wäre, Hauptsache sie greifen zum Telefon / mail / chat etc.

Ich meine auch weniger die Plattformen an sich, als die Vorgehensweise der Nutzer. Je vernetzter diese sind (egal durch welche Plattformen; die Summe und Aggregation wird es wohl ausmachen), desto besser / relevanter werden die Empfehlungen. Das „soziale“ daran ist ja wie der Nutzer mit der Information umgeht, sie teilt / ergänzt / veredelt.

Für Anbieter von Leistungen (was wir ja alle sind; mal Anbieter, mal Konsumenten und im Idealfall immer beides in Wechselseitigkeit), bedeutet dies – denke ich – dass man sich in den Netzen aktiv bewegen muss, wo seine potentiellen Kommunikationspartner / Kunden sind. Hier ist noch viel „cross-insemination“, also ich meine eine gegenseitige „Befruchtung“ möglich.

Ich weiß natürlich auch nicht, wie sich ein kleines Reisebüro in diesem Dschungel behaupten kann, aber ich denke das Ziel muss sein (gilt womöglich für alle Dienstleister, egal welcher Branche): nicht alles machen, sondern das, was man besonders gut macht besonders hervorzuheben bzw. diese Nische verstärkt zu bedienen. Das Netz hilft vermehrt, dass solche Angebote dann in der relevanten Nische auch gefunden werden.

Ich sehe HolidayCheck auch (noch) nicht wirklich als „social“ an, wie es zum Beispiel bei Qype versucht wird (was HolidayCheck nicht minder zu einem wichtigen Werkzeug für Reisende und Hoteliers macht, nur anders als eine wirkliche „community“). Davon ist Qype ja auch noch ein Stück entfernt (was nicht heißt, dass dies unbedingt angestrebt werden muss; nicht jede Plattform hat das Zeug zur Community a la facebook).

Anknüpfend an Deinen letzten Satz – In jedem Fall gilt wohl: wir sollten uns alle bemühen die Materie für unsere Kunden / Gäste / Freunde zu vereinfachen und die Methode (uns zu erreichen) sowieso.

Wärend hier die Diskussion im Gange war, wie man „durch“ anstatt „mit“ Web 2.0 Geld verdienen kann, habe ich meinen Sommerurlaub geplant. Und dabei habe ich gemerkt, dass die dabei zu treffenden Entscheidungen nicht „ausschließlich im Social Web“ stattfinden. Aber dass das social Web unsere sozialen Beziehungen von unserem Aufenthaltsord unabhängig macht, und wir dadurch sehr viel besseres Ortswissen „anzapfen“ können.

Die Details dazu habe ich in meinem Blog beschrieben: http://stefan.waidele.info/2009/07/10/touristische-entscheidungen-im-social-web-oder-sommerurlaub-2009/

Ein Campingplatz wird durch Web 2.0 Geld verdienen – ein anderer hat durch Web 2.0 eine Buchung verloren. Und nun ist es an uns (den touristischen Anbietern), dafür zu sorgen, dass wir auf der richtigen Seite der Waage stehen.

Aber zum Glück haben wir darauf nur zum Teil Einfluss, und am meisten durch unsere Qualität.

Hallo Ihr Lieben,

herzlichen Dank für das tollste Gespräch, das ich seit langem auf einem Blog zu diesem Thema lesen durfte. Mir war klar, dass mein Blogeintrag kontrovers diskutiert werden würde – und ja, ich wollte polarisieren! Aber nein, wir gehen nicht davon aus, dass alle touristischen Webseiten in 5 Jahren aussehen wie die von Skittles.

Nichts desto trotz wird das Social Web nachhaltig die Tourismuswirklichkeit prägen (Warum? da sind wir Berater nicht unschuldig, das ist mir bewusst) – auch hierzu werden in den kommenden Tagen die 9 Thesen des IDEACAMPS veröffentlicht.

Lässt sich mit dem Social Web Geld verdienen – definitiv; Sind Social Media Marketing-Kampagnen günstiger wie klassische Marketingkampagnen – in vielen Fällen; werden Intermediäre sich verändern – definitiv! und wie! Werden etablierte touristische Marken an Bedeutung verlieren – ebenso sicher wie das Amen in der Kirche!

Warum? Weil sich die Rolle des Konsumenten verändert hat – und das geht auch nicht mehr weg! Egal wie sehr sich das einige wünschen! Schon allein deshalb entwickeln sich neue Geschäftsmodelle – siehe z.B. Holidaycheck – gibt aber auch noch weitere Beispiele die nichts mit Bewertungen zu tun haben.

Aber es geht noch darüber hinaus – nicht nur die Kommunikation des Konsumenten ändert sich, sondern auch der Konsum – wer lässt sich nicht gerne von Empfehlungen leiten – jedes Gespräch wirkt, vielleicht nicht heute, aber morgen und übermorgen! PR-Abteilungen können ein Lied davon singen – wird bei denen bei jeder Presseaussendung gefragt was das bringt! Nein, warum dann immer wenn es um das Social Web geht! Typisch deutsch, oder?

Blöderweise kann man jetzt aber diese Social Web auch messen – wir tracken sehr erfolgreich Social Media Kampagnen für unsere Kunden, jedes Gespräch ist messbar, jeder Konsum der daraus resultiert. Und was kommt raus – natürlich sind diese Kampagnen gut für unsere Kunden (wenn sie gut gemacht sind), natürlich erreichen sie ihre Zielgruppen – über das Thema das sie bedienen wollen, nicht über die Marke! Das ist die Chance für die kleinen Nischenanbieter; nicht jammern, aktiv werden! Wir helfen gern dabei!

Liebe Grüße,
Florian

Hallo Florian! Danke für die Aufklärung! 🙂

Das mit den Social Media Kampagnen hat jetzt mein Interesse erweckt, auch da wir Ende Juli Round Tables zu dem Thema abhalten. Frage: kannst Du mir ein Beispiel einer konkreten Kampagne nennen? Welche Ressourcen (Zeit, Geld, sonstiges..) wurden eingesetzt? Welche messbaren Resultate erziehlt? Wie wurden diese gemessen?

Wie gesagt, das Thema interessiert mich brennend! 🙂

bis dann
Christian

Hallo!
Grundsätzlich bietet Video sicherlich einen guten Einblick für Gäste. Fraglich ist aber, wie und ob der Content erstellt wird. Ich denke, dass Videos die gleichen Vor- und Nachteile wie Bilder haben: Sie können verfälschen, wenn die Auswahl selektiert wird. Oder kennt jemand ein Touristik-Video, bei dem der Ersteller seine Region schlecht aussehen lässt?

Herzlichen Gruss!

@ostfriesland:

Ich denke das gilt für jedes Medium. Man kann immer etwas weg- oder auslassen und auch jede „Statistik“ verfälschen.

Aber darin liegt doch das Potential des social web: die Inhalte werden zunehmend von unseren Gästen ins Netz gestellt. Sie sind dafür nicht immer feingeschliffen, aber dafür sehr authentisch.

Gestern stellte z.B. ein Gast, der kürzlich bei uns über mehrere Tage zu Besuch war, folgendes Video bei YouTube ins Netz und verlinkte es auch in seiner Bewertung bei Qype: http://www.youtube.com/watch?v=krPlXbJ0F3s

Je mehr solcher echten Beiträge suchenden Gästen zur Verfügung stehen werden (mitunter gepaart mit professionell erstellten Beiträge), desto besser / vollständiger ist das Bild, das ein zukünftiger Gast sich machen kann.

Und „schlecht aussehen“ ist doch immer relativ: es kommt doch darauf an, was der jeweilige Gast sucht.

Hallo zusammen,

kann mich nur anschließen – spannende Diskussion. (geschickt eingefädelt Florian ;))

Wie bei fast allen Dingen – gibt es natürlich auch zum Thema social-web kein „schwarz und weiß“ – und damit auch keine allgemeingültige für jedermann passende Lösunge. Soweit ich gelesen habe, besteht ja darüber Einigkeit, dass das Phänomen social web vorhanden ist. und an Bedeutung gewinnt. Fraglich ist, wie damit umzugehen und welche Strategie für das eigene Unternehmen am effizientesten ist. Aus meiner Sicht hängt dies unter anderem von der Position des Unternehmens im Markt ab. Ein Marktführer wird sicherlich eine andere Strategie wählen können, als ein Startup oder ein „Herausforderer“. Ein weiterer wichtiger Faktor wird das Produkt bzw. die Dienstleistung bleiben. Wer kein gutes Produkt hat oder eine Dienstleistung anbietet, die dem Kunden keinen wirklichen Mehrwert bietet, kannt noch soviel twittern – der Erfolg wird vermutlich – wenn überhaupt, dann nur von kurzer Dauer sein.

Hans Peter

@Alexander von Halem: und dem (wackligen) Beispiel folgend rennt dann jeder Gast in Zukunft mit der Videokamera und dem Fotoapparat durchs Hotel und filmt und fotografiert, was das Zeug hält, oder? Nach dem Motto: „….ich kann das bessere Video erstellen“. Stelle mir gerade vor, morgens beim Frühstück, kaum dass man wach ist….“und hier sehen wir einen weiteren Gast beim Frühstück….“ – ich glaube, Ihr hättet einen Gast weniger – und der Mann keine Videokamera mehr :-))

Und die Frage von Christian ist immer noch nicht beantwortet: welches der „großen“ Social Web Portale wie Trips by Tips, Tripwolf usw. verdient soviel Geld, dass sie eigenständig wirtschaften können? Ohne große Geldgeber im Hintergrund wären sie alle schon lange wieder weg. Selbst Expedia ist ein Zuschuss-Geschäft – die würden ohne zugeschusterte Millionen schon gar nicht mehr existieren. Nur irgendwann wollen die Geldgeber mal einen Profit sehen……..und dann??

Denn hier fängt es dann an, wirklich spannend zu werden: wie verdienen alle Ihr Geld? YouTube, Twitter, facebook und Co? Bisher ausschließlich mit Werbung – was anderes ist ihnen auch noch nicht eingefallen! Alle meckern über Werbebanner und Google Adsense Anzeigen……was ist die Alternative? Lediglich Xing macht es vor – mit seinen Premium-Accounts.

@Florian: Holidaycheck geht auch nur mit großer Firma im Background….Hubert Burda sei dank!

@Hans Peter: das wackelige Video stört mich gar nicht. Im Gegenteil: dieses und der Audiokommentar sind eben absolut authentisch und das wird ganz anders wahrgenommen, als die haarscharfen Werbevideos von Werbefritzen. Ich sehe auch noch keine Gefahr, dass – nur weil es möglich ist – jetzt alle Gäste die anderen Gäste mit ihrer Videokamera terrorisieren (der Gast im Beispielvideo hat dies ja auch nicht getan, sondern filmte, als gerade niemand durchs Bild lief).

Ich glaube nicht, das (die allermeisten Gäste), die fotografierend oder filmend durch unsere Hotels und Destinationen „rennen“ (wie Du sagst), dies tun, um sich zu beweisen, oder hervorzuheben. Sie teilen Erlebtes. Und das ist doch ein großer Vorteil, gerade für uns (wenn das Erlebte positiv war und als Empfehlung präsentiert wird).

Und warum scheren wir uns darum, welche großen Portale wieviel Geld verdienen? Darum wird es imho für die Leistungsträger nicht gehen. Denn die „großen Portale“ sind ja nur ein Baustein von vielen, wie Inhalte aggregiert werden.

Menschen hören auf Menschen, denen sie vertrauen. Dazu müssen sie diese nicht unbedingt kennen. Wenn mich ein Beitrag (egal ob Video, Blogbeitrag, Kommentar, Artikel etc.) persönlich anspricht, zolle ich dem mehr Wert bei, als wenn es „reine Werbung“ ist. Das ist der kritische Angelpunkt für die hier so kritisch beäugten oder gar kritisierten „social media“. Nicht mehr. Nicht weniger.

@HP: Du hast recht. Auch die „Großen“ verlieren tagtäglich Geld. Ich meinte aber ursprünglich ein Beispiel, in dem jemand nachweislich mit einer Kampagne im Web2.0 einen höheren Nutzen (Umsatz?) als Aufwand (zeitliche Ressourcen, Geld) gehabt hat.

Konkreter: wer hat mit seiner Facebook-Fanpage schon Buchungen generiert? Es gib ja da mittlerweile das Buchungs-Widget.

Oder: wer hat über Twitter soviele Buchungen generiert, dass sich der Aufwand lohnt?

Oder… oder… oder… 😉

bis dann
Christian

P.S.: Florian. Wo warst Du am Sonntag? Ich hätte mich so auf die Skittles-Session gefreut…

@christian Die Skittles-Session hat am Sonntag stattgefunden!!

Und Gegenfrage: Hat sich mal jemand gefragt, ob sich die 100.000 Euro für die Broschüre und 30.000 Euro für den Versand gelohnt haben???? (Die Zahlen wurden mir mal so für ein Hotel genannt) Hat die Broschüre so viele Buchungen generiert, dass sich der Aufwand gelohnt hat???

Oder wieviele Buchungen sind über die Litfaßsäulen-Plakate gekommen??? Hat da zufällig jemand Zahlen??

@Monika: Tatsächlich? Da sind wir dann doch zu früh abgereist…
Wegen der Broschüren. Da geb ich Dir vollkommen recht. Deswegen verschicken heutzutage die meisten Broschüren nur mehr auf Anfrage, bzw. investieren immer weniger Geld in Print. Internet ist das Medium der ersten Wahl. Absolut.

Ich wiederhole nochmal meine Frage (bisher hat mir noch niemand eine Antwort gegeben):
Wer hat nachweislich eine rentable Kampagne mit Facebook oder Twitter durchgeführt?

bis dann
Christian

@Christian
Die Skittles Session war mehr oder weniger die letzte Session am Sonntag, daher waren leider schon viele abgereist. Aber diese Diskussionen lassen sich sicherlich weiterführen.

Sicherlich ist die Frage berechtigt, wie die harten Fakten der Buchungslage durch Twitter und Co aussehen. Leider habe ich dazu aus dem touristischen Bereich keine Beispiele bei der Hand. Ausser den allgemein bekannten Social Media Kampagnen und deren Zahlen, die wir hier auf dem Blog schon geschrieben haben. Für uns können wir behaupten, dass wir eine erfolgreiche „Twitter Kampagne“ fahren, da Twitter der 2. stärkste Traffic Lieferant für diesen Blog ist (Nach Google und vor Facebook).

So berechtigt deine Frage nach den harten Buchungszahlen sind, so berechtigt ist aber auch die Frage, welchen Rolle soll Twitter/ FB und Co in der Marketing/ Vertriebsstrategie übernehmen. Hier muss das Ziel für Twitter nicht immer der Vertrieb sein und damit bräuchten wir andere Kennzahlen, um über Erfolg oder Misserfolg zu entscheiden.

Grüße
Jens

@Christian rentabel in welchem Sinne? Nur als Vetriebskanal, nur als Marketingkanal? In Kombination? Als Methode der Stammkundenpflege?

Für mich waren social media in all diesen Sinnen bereits „rentabel“ (zumeist Kosten nicht anfallen und der Zeitaufwand überschaubar ist bzw. neben her läuft). Eine „Kampagne“ in dem Sinne habe ich jedoch auch noch nicht via twitter / facebook etc. geführt; denn: Ich sehe twitter & co nicht in erster Linie als Vertriebsweg (wenngleich auch immer öfter twitter Kontakte tatsächlich zu „Kunden“ werden, aber das eher beiläufig; bis dahin ist der Kontakt an sich oft schon der Wert an sich).

Nochmal: nicht gleich verteufeln oder zuviel von einem Medium verlangen. Und vor allem: das eine tun und das andere nicht lassen. Wem das zuviel (Zeit, Geld oder sonstwas) kostet soll es halt bleiben lassen.

Mit den Broschüren hast Du vollkommen recht. Die werden digital in immer kleineren Auflagen gedruckt und nur ganz gezielt an die jeweils potentielle Zielgruppe geschickt. Erstkontakt geschieht halt doch meist über das Netz und das eben zunehmend nicht nur durch ein Stolpern auf unsere Webseiten, sondern auf der Basis von Empfehlungen oder beiläufigen Bemerkungen bei twitter / facebook etc.

Grüße
Alexander

Wenn ich die letzten zwei Kommentare richtig verstehe, seht Ihr in Facebook, Twitter & Co. eine Ergänzung des „normalen Webs“. Liege ich da richtig? Super! Ich sehe es auch so. Das unterschreib ich zu 100%! -> Das Web 2.0 ergänzt wunderbar das Bewährte! 🙂

Grüße
Christian

P.S.: Das Web 2.0 ergänzt das Bewährte… aber es wird es noch lange nicht ERSETZEN!!! 😛

Die Magie des Konzeptes zeigt sich immer wieder darin, wie unterschiedlich die Postitionen sind. Ich kann nur Danke an die Macher von Skittles.com sagen. Diese Seite ist mal wirklich eine Innovation (definiert als „qualitativ neuartige Produkte oder Verfahren, die sich gegenüber dem Vergleichzustand „merklich“ – wie auch immer das zu bestimmen ist – unterschieden“ (HAUSCHILD & SALOMO 2007, S.7) )

Ach ja: und heute buchte jemand für morgen (allerdings telefonisch) ein Zimmer. Und fragte dann nach meiner Beschreibung: ach ja! ist das das Zimmer, das bei YouTube zu sehen ist? Ja, ist es. Das wackelige Video unseres unprofessionellen handy filmers mit absolut authentischem und offensichtlich brauchbaren Videos. Und diese Beispiele mehren sich (fast täglich!).

Zum Vergleich: Ich habe gerade unsere „touristische Webseite“ von 1996 wiedergefunden: http://1996.Krone-Neuenburg.de

Wie weit wir doch schon gekommen sind 🙂

Wundert mich gar nicht, wenn die touristische Webseiten im Laufe der Zeit anderes aussehen. Ist ja auch ganz klar, neues Design zieht immer neue Leute und macht auf sich aufmerksam.

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Florian Bauhuber

... ist Geschäftsführer des Experten-Netzwerks Tourismuszukunft sowie Doktorand am Lehrstuhl für Kulturgeographie an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Bereits seit dem Jahr 2006 berät und begleitet er gemeinsam mit seinen Kollegen touristische Unternehmen und Verbände. In seinem Fokus stehen dabei unterschiedliche Beratungsschwerpunkte: #ServiceDesign #WebsiteRelaunch #ContentStrategie #Marketing #Vertrieb #Change #Innovation