Facebook erschwert Brandjacking

Nun ist es soweit – Facebook erkennt die Relevanz Ihrer Produktseiten (Fanpages) für die Unternehmen und erschwert das Anlegen von Produktseiten. Eine elektronische Unterschrift soll ab jetzt verhindern, dass geschützte Marken von Markenpiraten instrumentalisiert werden (Siehe Screenshot).

Und nun? Welche Konsequenzen hat das wirklich? Vor allem im Tourismus? Wem ist es nun erlaubt touristische Marken, oft geographische Begriffe (ein See, Fluss oder Gebirge) zu erstellen? Was ist “unofficial”? Was ist mit parastaatlichen Tourismusorganisationen, etc, etc? Auf diese Prozesse freu ich mich jetzt schon!

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5 Kommentare zu “Facebook erschwert Brandjacking”

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gibt es schon geographische begriffe die marken sind?

als reine Wortmarke? ehrlich gesagt, keine Ahnung – kennt Ihr welche?

Also Wort-Bild-Marke – Ja, Eifel, Südtirol, etc.

Liebe Grüße,
Florian

Was bitte ist eine elektronische Unterschrift und wie kann ich diese bei Facebook einsetzen?

in diesem Fall ist es einfach nochmal den Namen reinzusetzen! In wie weit das Rechtsgültigkeit hat – keine Ahnung! Aber ist ja eh “rechtsfreier” Raum, Siehe hier: http://www.helge.at/2008/12/microsoft-laesst-windows-31-fanpage-auf-facebook-loeschen/

In Österreich werden Tourismusverbände folgendermassen finanziert: öffentliche Mittel der Bundesländer + Pflichtbeiträge von Unternehmen (zB http://www3.innsbruck.info/tourismusgesetz.pdf ) + Tourismusabgabe pro Nächtigung und Gast (auch Orttaxe oder Kurtaxe genannt)

Da hier auch jede Menge Steuergelder involviert sind, wird wohl kaum ein TVB Brandjacking kommentarlos hinnehmen – schon alleine im Interesse der oft zwangsbeglückten zahlenden Mitglieder. Ich durfte in meiner beruflichen Vergangenheit schon die eine oder andere diesbezügliche Meinungsverschiedenheit miterleben (Stichwort .info Domains)


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von links: Jens Oellrich, Michael Faber, Daniel Amersdorffer und  Florian Bauhuber

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